Ein neuer Auftrag
Für dasRecherchekollektiv Globale Verantwortung
Du bist Teil des Recherchekollektivs Globale Verantwortung.Eure Aufgabe ist es, globale Zusammenhänge sichtbar zu machen – dort, wo politische Entscheidungen, wirtschaftliche Interessen und menschliche Lebensrealitäten aufeinandertreffen.
Das Dilemma
#3
#5
ungeklärter Fall "Pestizide"
Die Folgen
#1
#6
Die Spur
Die Stoffe
#4
Die Alternativen
#2
Die Risiken
Folgt den Hinweisen und löst die Rätsel , um den Fall aufzudecken.
zurück zum Start?
ungeklärter Fall "Pestizide"
case solved
Ihr habt den Weg der Pestizide verfolgt – von der Produktion über globale Folgen bis hin zu politischen Entscheidungen und Alternativen. Was nehmt ihr aus der Ermittlung mit?
Wir bedanken uns für die Förderung bei der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Bingo! – Die Umweltlotterie, und Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.Für den Inhalt dieser Publikation ist allein das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Förderer wieder.
Ein Dokument wurde öffentlich.Es zeigt: Pestizide, die in der EU wegen erheblicher Gesundheits- und Umweltrisiken verboten sind, werden weiterhin produziert – und in andere Länder exportiert.Schöne Grüße,ein geheimer Informant XXX
#3
Die Folgen: Gesundheit & Umwelt
Warum ist das so? Gibt es eine Lösung für das Problem?Euer Auftrag: Als Recherchekollektiv verfolgt ihr den Weg der Pestizide – von der Produktion bis zu ihren Folgen. Ihr untersucht Fakten, hört unterschiedliche Perspektiven, trefft Entscheidungen und lernt Alternativen kennen.
#1
Die Spur: Verboten, aber exportiert
Faktencheck
Pestizide sind Chemikalien, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, um Schädlinge, Krankheitserreger und Beikräuter zu töten. In der EU sind zahlreiche Pestizide verboten, weil sie zu gefährlich für die menschliche Gesundheit oder für die Umwelt sind.Trotzdem werden jährlich rund 122.000 Tonnen Pestizide exportiert, deren Wirkstoffe innerhalb der EU nicht mehr erlaubt sind.
#1
Die Spur: Verboten, aber exportiert
#2
Die Stoffe: Hochgefährliche Pestizide
#6
Die Alternativen: Agrarökologie & Solidarität
Faktencheck
Agrarökologie ist ein wissenschaftlicher Ansatz, der landwirtschaftliche Systeme als Teil von Ökosystemen versteht. Ökologische Methoden setzen auf Vielfalt in Sortenwahl, Kulturen und Fruchtfolgen, natürliche Schädlingsregulation und Förderung der Bodengesundheit – ohne Pestizide. Agrarökologie ist auch eine soziale Bewegung, die sich für Ernährungssouveränität und faire Produktionsbedingungen einsetzt. Agrarökologische Ansätze tragen zur Erreichung mehrerer globaler Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bei – etwa zu Gesundheit, Klimaschutz und Biodiversität.
#6
Die Alternativen: Agrarökologie & Solidarität
Hast du alle Stationen bearbeitet?
Nein
Ja
#5
Das Dilemma: Politik & Zivilgesellschaft
#3
Die Folgen: Gesundheit & Umwelt
Faktencheck
Pestizide können über Haut, Atemluft oder über Nahrung und Trinkwasser in den menschlichen Körper gelangen. Kurzfristige Folgen können Kopfschmerzen, Hautreizungen, Atemprobleme oder Vergiftungen sein. Langfristige Folgen können unter anderem Krebs, Schäden am Nervensystem oder der Fortpflanzungsfähigkeit sein. Pestizide wirken auch auf Tiere und Pflanzen. Wenn Pestizide Böden, Luft und Gewässer verschmutzen, können sie die Artenvielfalt verringern - zum Beispiel bei Insekten und Vögeln.
#2
Die Stoffe: Hochgefährliche Pestizide
Faktencheck
Pestizide wirken nicht nur auf Schädlinge und Krankheitserreger, sondern können auch Menschen, Tiere und die Umwelt schädigen. Besonders gefährliche Wirkstoffe werden als hochgefährliche Pestizide (HHP) bezeichnet. Sie können zum Beispiel Krebs auslösen, das Nervensystem schädigen oder die Fortpflanzung beeinträchtigen. Trotzdem sind hochgefährliche Pestizide im Einsatz – vor allem beim Anbau von Exportgütern in Ländern des globalen Südens.
#4
Die Risiken: ungleiche Verteilung
Faktencheck
Informationen über die Gefährlichkeit der Pestizide, Schutzkleidung, Schulungen oder medizinische Versorgung sind für Landarbeiter*innen häufig nicht ausreichend verfügbar. Erkrankungen, Arbeitsausfälle oder Umweltbelastungen werden selten von den exportierenden Unternehmen getragen. Während europäische Unternehmen durch Produktion und Export Gewinne erzielen, entstehen gesundheitliche, soziale und ökologische Kosten anderswo.
#4
Die Risiken: Ungleiche Verteilung
#5
Das Dilemma: Politik & Zivilgesellschaft
Faktencheck
Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen sowie Wissenschaftler*innen weisen seit Jahren auf die Risiken verbotener & hochgefährlicher Pestizide hin. Einige Länder wie Frankreich und Belgien haben nationale Exportbeschränkungen oder -verbote eingeführt. Auf EU-Ebene wird über ein mögliches Exportverbot für verbotene Pestizide diskutiert – Befürworter*innen verweisen auf Menschenrechte und Umweltschutz, Gegner*innen auf wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.
Ein neuer Auftrag: Pestizidexport
Tamara Wuttig
Created on May 27, 2026
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Ein neuer Auftrag
Für dasRecherchekollektiv Globale Verantwortung
Du bist Teil des Recherchekollektivs Globale Verantwortung.Eure Aufgabe ist es, globale Zusammenhänge sichtbar zu machen – dort, wo politische Entscheidungen, wirtschaftliche Interessen und menschliche Lebensrealitäten aufeinandertreffen.
Das Dilemma
#3
#5
ungeklärter Fall "Pestizide"
Die Folgen
#1
#6
Die Spur
Die Stoffe
#4
Die Alternativen
#2
Die Risiken
Folgt den Hinweisen und löst die Rätsel , um den Fall aufzudecken.
zurück zum Start?
ungeklärter Fall "Pestizide"
case solved
Ihr habt den Weg der Pestizide verfolgt – von der Produktion über globale Folgen bis hin zu politischen Entscheidungen und Alternativen. Was nehmt ihr aus der Ermittlung mit?
Wir bedanken uns für die Förderung bei der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Bingo! – Die Umweltlotterie, und Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.Für den Inhalt dieser Publikation ist allein das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Förderer wieder.
Ein Dokument wurde öffentlich.Es zeigt: Pestizide, die in der EU wegen erheblicher Gesundheits- und Umweltrisiken verboten sind, werden weiterhin produziert – und in andere Länder exportiert.Schöne Grüße,ein geheimer Informant XXX
#3
Die Folgen: Gesundheit & Umwelt
Warum ist das so? Gibt es eine Lösung für das Problem?Euer Auftrag: Als Recherchekollektiv verfolgt ihr den Weg der Pestizide – von der Produktion bis zu ihren Folgen. Ihr untersucht Fakten, hört unterschiedliche Perspektiven, trefft Entscheidungen und lernt Alternativen kennen.
#1
Die Spur: Verboten, aber exportiert
Faktencheck
Pestizide sind Chemikalien, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, um Schädlinge, Krankheitserreger und Beikräuter zu töten. In der EU sind zahlreiche Pestizide verboten, weil sie zu gefährlich für die menschliche Gesundheit oder für die Umwelt sind.Trotzdem werden jährlich rund 122.000 Tonnen Pestizide exportiert, deren Wirkstoffe innerhalb der EU nicht mehr erlaubt sind.
#1
Die Spur: Verboten, aber exportiert
#2
Die Stoffe: Hochgefährliche Pestizide
#6
Die Alternativen: Agrarökologie & Solidarität
Faktencheck
Agrarökologie ist ein wissenschaftlicher Ansatz, der landwirtschaftliche Systeme als Teil von Ökosystemen versteht. Ökologische Methoden setzen auf Vielfalt in Sortenwahl, Kulturen und Fruchtfolgen, natürliche Schädlingsregulation und Förderung der Bodengesundheit – ohne Pestizide. Agrarökologie ist auch eine soziale Bewegung, die sich für Ernährungssouveränität und faire Produktionsbedingungen einsetzt. Agrarökologische Ansätze tragen zur Erreichung mehrerer globaler Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bei – etwa zu Gesundheit, Klimaschutz und Biodiversität.
#6
Die Alternativen: Agrarökologie & Solidarität
Hast du alle Stationen bearbeitet?
Nein
Ja
#5
Das Dilemma: Politik & Zivilgesellschaft
#3
Die Folgen: Gesundheit & Umwelt
Faktencheck
Pestizide können über Haut, Atemluft oder über Nahrung und Trinkwasser in den menschlichen Körper gelangen. Kurzfristige Folgen können Kopfschmerzen, Hautreizungen, Atemprobleme oder Vergiftungen sein. Langfristige Folgen können unter anderem Krebs, Schäden am Nervensystem oder der Fortpflanzungsfähigkeit sein. Pestizide wirken auch auf Tiere und Pflanzen. Wenn Pestizide Böden, Luft und Gewässer verschmutzen, können sie die Artenvielfalt verringern - zum Beispiel bei Insekten und Vögeln.
#2
Die Stoffe: Hochgefährliche Pestizide
Faktencheck
Pestizide wirken nicht nur auf Schädlinge und Krankheitserreger, sondern können auch Menschen, Tiere und die Umwelt schädigen. Besonders gefährliche Wirkstoffe werden als hochgefährliche Pestizide (HHP) bezeichnet. Sie können zum Beispiel Krebs auslösen, das Nervensystem schädigen oder die Fortpflanzung beeinträchtigen. Trotzdem sind hochgefährliche Pestizide im Einsatz – vor allem beim Anbau von Exportgütern in Ländern des globalen Südens.
#4
Die Risiken: ungleiche Verteilung
Faktencheck
Informationen über die Gefährlichkeit der Pestizide, Schutzkleidung, Schulungen oder medizinische Versorgung sind für Landarbeiter*innen häufig nicht ausreichend verfügbar. Erkrankungen, Arbeitsausfälle oder Umweltbelastungen werden selten von den exportierenden Unternehmen getragen. Während europäische Unternehmen durch Produktion und Export Gewinne erzielen, entstehen gesundheitliche, soziale und ökologische Kosten anderswo.
#4
Die Risiken: Ungleiche Verteilung
#5
Das Dilemma: Politik & Zivilgesellschaft
Faktencheck
Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen sowie Wissenschaftler*innen weisen seit Jahren auf die Risiken verbotener & hochgefährlicher Pestizide hin. Einige Länder wie Frankreich und Belgien haben nationale Exportbeschränkungen oder -verbote eingeführt. Auf EU-Ebene wird über ein mögliches Exportverbot für verbotene Pestizide diskutiert – Befürworter*innen verweisen auf Menschenrechte und Umweltschutz, Gegner*innen auf wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.