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SiSax: Hightech-Map

Team jungagiert

Created on May 18, 2026

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Klicke auf die Bilder und entdecke, was ein Wafer ist, wie ein Transistor funktioniert oder warum im Reinraum Gelblicht verwendet wird.

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Hightech-Map

Klicke auf die Bilder und finde heraus, warum diese Begriffe in der Chipproduktion eine wichtige Rolle spielen.

Wie kann man sich Mikro- und Nanometer vorstellen?

Ein Mikrometer (µm) entspricht einem Millionstel (1/1.000.000) eines Meters. Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von 50 bis 100 Mikrometer.

Integrierter Schaltkreis

Ein integrierter Schaltkreis ist ein kleiner Chip, auf dem viele elektronische Bauteile wie Transistoren, Widerstände und Leitungen zusammenarbeiten. Früher brauchte man viele einzelne Bauteile, heute passt alles auf einen winzigen Chip – oft kleiner als ein Fingernagel. Diese Chips steuern zum Beispiel Handys, Autos, Fernseher und Spielekonsolen.

Halbleiter

Ein Halbleiter ist ein besonderes Material, das Strom nicht so gut leitet wie Metall, aber besser als z.B. Glas. Das Besondere daran: Man kann seine Leitfähigkeit gezielt verändern. So kann man mit Halbleitern steuern, wann Strom fließt und wann nicht – wie mit einem Schalter. Es gibt verschiedene Halbleitermaterialien, zum Beispiel Silizium, Germanium oder Galliumarsenid. Am häufigsten wird Silizium verwendet, weil es gut verfügbar und leicht zu verarbeiten ist.

Chip

Mikrochips, auch integrierte Schaltkreise (ICs) genannt, bestehen meist aus Silizium. Mikrochips haben die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, revolutioniert. Ohne Mikrochips würde kein Smartphone, kein Fernseher und auch keine elektrische Zahnbürste funktionieren.

Transistor

Ein Transistor ist ein kleines, elektronisches Bauteil, das wie ein Schalter oder Verstärker funktioniert. Man kann ihn sich wie ein Ventil vorstellen, das den Fluss von elektrischer Energie steuert. Wenn eine kleine Menge Strom an einen bestimmten Teil des Transistors angelegt wird, erlaubt er einer größeren Menge Strom durch einen anderen Teil zu fließen.

Lithografie

Lithografie ist ein Verfahren, mit dem winzige Strukturen auf einen Wafer „gedruckt“ werden. Dafür wird der Wafer mit einem lichtempfindlichen Material beschichtet und mit UV‑Licht durch eine Schablone belichtet. So entstehen die feinen Muster, aus denen später die Schaltkreise der Chips aufgebaut werden.

Reinraum

Ein Reinraum ist ein kontrollierter Raum, in dem fast keine Staubteilchen oder Schmutz in der Luft sind. Das ist wichtig, weil schon winzige Partikel Chips kaputt machen können. Deshalb werden Luft, Temperatur und Feuchtigkeit genau kontrolliert. Die Luft hier ist sauberer als in einem OP-Saal. Außerdem tragen die Mitarbeitenden spezielle Schutzkleidung.

Anwendungsbereiche

Tagtäglich verwenden wir tausende von ihnen, kein technisches Gerät würde ohne sie funktionieren: unterschiedlich kleine Mikrochips, manche so winzig wie der Kopf eines Streichholzes.

Wafer

Ein Wafer ist eine dünne Scheibe meist aus hochreinem Silizium, die als Grundlage für die Herstellung von Mikrochips dient. Wafer sind typischerweise nur wenige Millimeter dick, können aber einen Durchmesser von bis zu 300 Millimetern haben.

Gelblicht im Reinraum

Gelblicht wird in Reinräumen verwendet, um die empfindlichen Fotolacke zu schützen, die in der Mikrochip-Herstellung eingesetzt werden. Sie reagieren auf kurzwelliges, blaues und ultraviolettes Licht. Wenn sie ungeschützt diesem Licht ausgesetzt werden, könnten unerwünschte chemische Reaktionen auftreten und die feinen Muster, die auf die Wafers übertragen werden, verfälschen.

Hochhausmodell

Die Herstellung eines Wafers ist wie der Bau eines Hochhauses: Aus Silizium wird zuerst ein stabiler „Grundbau“ (Kristallblock, genannt „Ingot“) erzeugt. Dieser wird in dünne „Stockwerke“ geschnitten und glatt poliert. Anschließend werden auf jedem „Stockwerk“ die elektronischen Strukturen eingebaut – wie beim Innenausbau. Am Ende befindet sich auf einem Wafer eine große Anzahl fertiger Chips.