NACHBARSCHAFTSPLAKAT
Thema: Auf Ausgrenzung in gemeinsam genutzten Gemeinschaftsräumen reagieren
start
Du bist Teil einer Gruppe, die ein Nachbarschaftsfest namens „Voices of Our Street“ plant — eine Feier lokaler Kulturen durch Musik, Essen und gemeinsame Geschichten.
Eines Nachmittags bemerkt Fatima auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum ein Plakat an einem nahegelegenen Laternenpfahl. Darauf steht:
„Schützt unsere Straßen — Nein zur kulturellen Überflutung!“
Das Plakat ist namenlos, enthält jedoch ein nationales Flaggensymbol und einen QR-Code.
Fatima bleibt stehen. Sie wirkt aufgebracht.
„Das fühlt sich an, als ginge es um Menschen wie mich“, sagt sie leise.
Die Gruppe verstummt.
Das Plakat wirft nicht nur Fragen zum Fest auf, sondern auch zu Zugehörigkeit und Sicherheit in der Nachbarschaft.
ut the event, but about belonging and safety in the neighbourhood.
WEITER
Was tust du zuerst?
Bei Fatima nachfragen und die Wirkung anerkennen
Den QR-Code scannen, um die Botschaft zu verstehen
Das Plakat dokumentieren und den lokalen Behörden melden
Ignorieren und mit der Planung des događaja fortfahren
Option A – Zuerst unterstützen Du hältst inne und fragst Fatima, wie sie sich fühlt. Du hörst zu, ohne sie zu unterbrechen.
Sie erklärt, dass das Plakat ihr das Gefühl gibt, nicht willkommen zu sein und gezielt angesprochen zu werden.
Rückmeldung
Lernhinweis
WEITER
Option B – QR-Code scannen Der QR-Code führt zu einer Website mit vager Sprache über „Identität schützen“ und „Kultur verteidigen“. Direkte Drohungen werden vermieden, aber die Botschaft wirkt ausgrenzend.
Rückmeldung
Lernhinweis
WEITER
Option C – Plakat melden Du machst ein Foto und meldest das Plakat dem Stadtrat oder den Gemeindediensten.
Rückmeldung
Lernhinweis
WEITER
Option D – Ignorieren und weitermachen Du entscheidest dich, nicht darauf einzugehen und dich auf die Planung des Events zu konzentrieren.
Später wirkt die Atmosphäre angespannt, und Fatima wird stiller.
Rückmeldung
Lernhinweis
WEITER
Während ihr weitergeht, kehrt das Gespräch nicht zur Veranstaltungsplanung zurück.
Jemand murmelt,
„Was ist, wenn andere dieses Plakat sehen und denken, es repräsentiert diese Nachbarschaft?“
Eine andere Stimme fügt hinzu,
„Was ist, wenn sich Menschen nicht mehr sicher fühlen, zur Veranstaltung zu kommen?“
Niemand hat vorgeschlagen, was als Nächstes zu tun ist.
Fatima hat seitdem nichts mehr gesagt.
Nach einer Pause sagt jemand leise: „Nichts zu tun fühlt sich auch wie eine Entscheidung an.“
Die Gruppe schaut dich an.
WEITER
Was fühlt sich wie der richtige nächste Schritt an?
Das Plakat selbst entfernen
Inklusion während der Veranstaltung offen ansprechen
Raum für ein Gruppengespräch über Sicherheit und Zugehörigkeit schaffen
Option A – Das Plakat entfernen Du nimmst das Plakat ab.
Rückmeldung
Lernhinweis
NEU STARTEN
Option B – Inklusion bei der Veranstaltung ansprechen Du fügst bei „Voices of Our Street“ eine kurze Eröffnungsbotschaft ein, die bekräftigt, dass die Nachbarschaft allen gehört.
Fatima hilft dabei, die Worte zu formulieren.
Rückmeldung
Lernhinweis
NEU STARTEN
Option C – Gruppengespräch Du schlägst ein Treffen vor, um über das zu sprechen, was das Plakat ausgelöst hat.
Rückmeldung
Lernhinweis
NEU STARTEN
Informationen zu suchen kann helfen, aber sich mit schädlichen Botschaften auseinanderzusetzen, kann sie auch weiterverbreiten.
Dialog stärkt Resilienz. Handeln stärkt Vertrauen.
Schaden zu entfernen ist wichtig, dauerhafter Frieden erfordert jedoch tiefergehendes Engagement.
Eine Meldung kann ein wichtiger Schritt sein, wenn öffentliche Räume zur Verbreitung schädlicher Botschaften genutzt werden. Handeln ohne Gespräch kann jedoch dazu führen, dass sich einige Gemeinschaftsmitglieder übergangen fühlen.
Das Thema zu vermeiden kann die Planung voranbringen, aber auch unbeabsichtigt Schaden bagatellisieren.
Formales Handeln wirkt am besten in Kombination mit gemeinsamer Reflexion und Dialog.
Friedensarbeit kann kreativ sein. Öffentliche Bekräftigung gemeinsamer Werte formt Gemeinschaftsnormen neu.
Friedensarbeit beginnt mit Fürsorge. Wenn sich Menschen unterstützt fühlen, treffen Gruppen klügere und inklusivere Entscheidungen.
Schweigen beseitigt Schaden nicht, es verlagert oft die emotionale Last auf die Betroffenen.
Gut gemacht. Die am stärksten betroffene Person in den Mittelpunkt zu stellen, schafft Vertrauen und emotionale Sicherheit. Schaden anzugehen beginnt mit Zuhören.
Dies fördert Verständnis und gemeinsame Verantwortung.
Dialog mit sichtbarem Handeln zu verbinden, kann Vertrauen stärken.
Ausgezeichnete Wahl. Du hast Schaden in eine kollektive Bekräftigung verwandelt, ohne den Konflikt zu eskalieren.
Dies verringert den unmittelbaren Schaden, geht jedoch nicht auf die dahinterliegenden Einstellungen ein.
Schaden ist nicht immer laut. Codierte Sprache kann dennoch Angst, Spaltung und Ausgrenzung erzeugen.
DE - Neighbourhood Poster
info- ELN & TIR
Created on December 31, 2025
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NACHBARSCHAFTSPLAKAT
Thema: Auf Ausgrenzung in gemeinsam genutzten Gemeinschaftsräumen reagieren
start
Du bist Teil einer Gruppe, die ein Nachbarschaftsfest namens „Voices of Our Street“ plant — eine Feier lokaler Kulturen durch Musik, Essen und gemeinsame Geschichten. Eines Nachmittags bemerkt Fatima auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum ein Plakat an einem nahegelegenen Laternenpfahl. Darauf steht: „Schützt unsere Straßen — Nein zur kulturellen Überflutung!“ Das Plakat ist namenlos, enthält jedoch ein nationales Flaggensymbol und einen QR-Code. Fatima bleibt stehen. Sie wirkt aufgebracht. „Das fühlt sich an, als ginge es um Menschen wie mich“, sagt sie leise. Die Gruppe verstummt. Das Plakat wirft nicht nur Fragen zum Fest auf, sondern auch zu Zugehörigkeit und Sicherheit in der Nachbarschaft. ut the event, but about belonging and safety in the neighbourhood.
WEITER
Was tust du zuerst?
Bei Fatima nachfragen und die Wirkung anerkennen
Den QR-Code scannen, um die Botschaft zu verstehen
Das Plakat dokumentieren und den lokalen Behörden melden
Ignorieren und mit der Planung des događaja fortfahren
Option A – Zuerst unterstützen Du hältst inne und fragst Fatima, wie sie sich fühlt. Du hörst zu, ohne sie zu unterbrechen. Sie erklärt, dass das Plakat ihr das Gefühl gibt, nicht willkommen zu sein und gezielt angesprochen zu werden.
Rückmeldung
Lernhinweis
WEITER
Option B – QR-Code scannen Der QR-Code führt zu einer Website mit vager Sprache über „Identität schützen“ und „Kultur verteidigen“. Direkte Drohungen werden vermieden, aber die Botschaft wirkt ausgrenzend.
Rückmeldung
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Option C – Plakat melden Du machst ein Foto und meldest das Plakat dem Stadtrat oder den Gemeindediensten.
Rückmeldung
Lernhinweis
WEITER
Option D – Ignorieren und weitermachen Du entscheidest dich, nicht darauf einzugehen und dich auf die Planung des Events zu konzentrieren. Später wirkt die Atmosphäre angespannt, und Fatima wird stiller.
Rückmeldung
Lernhinweis
WEITER
Während ihr weitergeht, kehrt das Gespräch nicht zur Veranstaltungsplanung zurück. Jemand murmelt, „Was ist, wenn andere dieses Plakat sehen und denken, es repräsentiert diese Nachbarschaft?“ Eine andere Stimme fügt hinzu, „Was ist, wenn sich Menschen nicht mehr sicher fühlen, zur Veranstaltung zu kommen?“ Niemand hat vorgeschlagen, was als Nächstes zu tun ist. Fatima hat seitdem nichts mehr gesagt. Nach einer Pause sagt jemand leise: „Nichts zu tun fühlt sich auch wie eine Entscheidung an.“ Die Gruppe schaut dich an.
WEITER
Was fühlt sich wie der richtige nächste Schritt an?
Das Plakat selbst entfernen
Inklusion während der Veranstaltung offen ansprechen
Raum für ein Gruppengespräch über Sicherheit und Zugehörigkeit schaffen
Option A – Das Plakat entfernen Du nimmst das Plakat ab.
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Option B – Inklusion bei der Veranstaltung ansprechen Du fügst bei „Voices of Our Street“ eine kurze Eröffnungsbotschaft ein, die bekräftigt, dass die Nachbarschaft allen gehört. Fatima hilft dabei, die Worte zu formulieren.
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Option C – Gruppengespräch Du schlägst ein Treffen vor, um über das zu sprechen, was das Plakat ausgelöst hat.
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Informationen zu suchen kann helfen, aber sich mit schädlichen Botschaften auseinanderzusetzen, kann sie auch weiterverbreiten.
Dialog stärkt Resilienz. Handeln stärkt Vertrauen.
Schaden zu entfernen ist wichtig, dauerhafter Frieden erfordert jedoch tiefergehendes Engagement.
Eine Meldung kann ein wichtiger Schritt sein, wenn öffentliche Räume zur Verbreitung schädlicher Botschaften genutzt werden. Handeln ohne Gespräch kann jedoch dazu führen, dass sich einige Gemeinschaftsmitglieder übergangen fühlen.
Das Thema zu vermeiden kann die Planung voranbringen, aber auch unbeabsichtigt Schaden bagatellisieren.
Formales Handeln wirkt am besten in Kombination mit gemeinsamer Reflexion und Dialog.
Friedensarbeit kann kreativ sein. Öffentliche Bekräftigung gemeinsamer Werte formt Gemeinschaftsnormen neu.
Friedensarbeit beginnt mit Fürsorge. Wenn sich Menschen unterstützt fühlen, treffen Gruppen klügere und inklusivere Entscheidungen.
Schweigen beseitigt Schaden nicht, es verlagert oft die emotionale Last auf die Betroffenen.
Gut gemacht. Die am stärksten betroffene Person in den Mittelpunkt zu stellen, schafft Vertrauen und emotionale Sicherheit. Schaden anzugehen beginnt mit Zuhören.
Dies fördert Verständnis und gemeinsame Verantwortung. Dialog mit sichtbarem Handeln zu verbinden, kann Vertrauen stärken.
Ausgezeichnete Wahl. Du hast Schaden in eine kollektive Bekräftigung verwandelt, ohne den Konflikt zu eskalieren.
Dies verringert den unmittelbaren Schaden, geht jedoch nicht auf die dahinterliegenden Einstellungen ein.
Schaden ist nicht immer laut. Codierte Sprache kann dennoch Angst, Spaltung und Ausgrenzung erzeugen.