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DE - The Assumption

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Created on December 31, 2025

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Transcript

DIE ANNAHME

Thema: Aufbau von Bewusstsein, Fürsorge und Wiedergutmachung im Umgang mit alltäglichen Annahmen.

start

Du bist Teil einer Gruppe, die gemeinsam an einer gemeinsamen Aktivität arbeitet. Während eines lockeren Gesprächs wendet sich jemand an Samira und sagt: „Du weißt darüber wahrscheinlich mehr, das ist Teil deiner Kultur, oder?“ Die Bemerkung ist locker gemeint. Es gibt keine offensichtliche Feindseligkeit. Aber Samira hält inne. Ihr Gesichtsausdruck verändert sich. „Eigentlich nicht“, antwortet sie leise. Der Raum wirkt plötzlich angespannt. Das Gespräch stockt. Niemand hat offen etwas Beleidigendes gesagt — aber etwas fühlt sich falsch an.

WEITER

Was tust du in diesem Moment?

Nichts sagen und das Gespräch weiterlaufen lassen

Später privat bei Samira nachfragen

Die Annahme behutsam im Moment hinterfragen

Schnell das Thema wechseln, um die Spannung zu lösen

Option A – Nichts sagen Das Gespräch geht weiter, aber die Energie erholt sich nicht vollständig. Samira bleibt für den Rest der Sitzung ruhiger.

Rückmeldung

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Option B – Privat nachfragen Später fragst du Samira, wie sie sich fühlt. Sie sagt: „Ich weiß, dass sie es nicht böse gemeint haben, aber es ist ermüdend, auf Annahmen reduziert zu werden.“

Rückmeldung

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next

Option C – Die Annahme behutsam hinterfragen Du antwortest ruhig: „Was lässt uns denken, dass das Samiras Verantwortung wäre?“ Der Ton bleibt neugierig, nicht konfrontativ. Die Person, die den Kommentar gemacht hat, wirkt überrascht. „Oh — so habe ich das nicht gemeint“, sagt sie.

Rückmeldung

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next

Option D – Thema wechseln Du lenkst das Gespräch auf ein neutrales Thema. Die Spannung lässt nach, aber der Moment bleibt unbehandelt.

Rückmeldung

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next

Als die Sitzung endet, bleibt der Moment bestehen. Niemand spricht es erneut an, aber es ist nicht verschwunden. Du bemerkst, dass Samira still ihre Sachen zusammenpackt. Du bemerkst auch, dass die Person, die den Kommentar gemacht hat, unsicher wirkt. Es gibt noch die Möglichkeit zu reagieren oder es vorbeiziehen zu lassen.

WEITER

Was fühlt sich wie der richtige nächste Schritt an?

Eine kurze Gruppenreflexion über Annahmen anregen

Privat mit der Person sprechen, die den Kommentar gemacht hat

Es dabei belassen, es war nicht böse gemeint

Samira fragen, wie sie damit umgehen möchte

Option A – Gruppenreflexion Du schlägst eine kurze Pause vor, um darüber nachzudenken, wie Annahmen in alltäglichen Gesprächen auftauchen.

Rückmeldung

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NEU STARTEN

Option B – Privates Gespräch Du sprichst privat mit der Person, die den Kommentar gemacht hat. Sie sagen: „Mir war ehrlich gesagt nicht klar, wie das klang.“

Rückmeldung

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Option C – Es dabei belassen Du entscheidest dich, den Moment nicht noch einmal aufzugreifen.

Rückmeldung

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Option D – Samira fragen Du fragst Samira, wie sie damit umgehen möchte. Sie sagt: „Ich möchte keine große Bloßstellung — aber es würde helfen, wenn Leute nicht einfach Dinge über mich annehmen würden.“ Du sprichst die Gruppe mit neutraler Sprache an.

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NEU STARTEN

Gut gemacht. Private Gespräche können Bestätigung und emotionale Unterstützung bieten.

Muster entstehen, wenn Momente unbenannt bleiben.

Gruppenlernen funktioniert am besten, wenn es als Wachstum und nicht als Korrektur verstanden wird.

Umlenken kann kurzfristig Unbehagen reduzieren, lässt Schaden jedoch ungelöst.

Friedensarbeit bedeutet, Selbstbestimmung zu unterstützen, nicht Entscheidungen für andere zu treffen.

Ausgezeichnete Wahl. Die betroffene Person in den Mittelpunkt zu stellen, respektiert ihre Autonomie und vermeidet, für sie zu sprechen.

Gute Wahl. Du hast die Annahme unterbrochen, ohne zu beschuldigen oder zu eskalieren.

Private Verantwortung kann wirkungsvoll sein, besonders in Verbindung mit zukünftigem Bewusstsein.

Schweigen wird oft aus Sicherheitsgründen gewählt, kann jedoch unbeabsichtigt Schaden verstärken.

Vermeidung kann freundlich wirken, verschiebt aber oft notwendige Wiedergutmachung.

Schweigen vermeidet unmittelbares Unbehagen, kann aber dazu führen, dass sich die betroffene Person ungesehen oder isoliert fühlt.

Annahmen behutsam zu benennen, öffnet Raum für Reflexion statt Abwehr.

Es loszulassen mag am einfachsten erscheinen, aber wiederholte, unangefochtene Annahmen können sich mit der Zeit ansammeln.

Dieser Ansatz ermöglicht Lernen ohne öffentlichen Druck.

Dies schafft gemeinsames Bewusstsein und verringert die Wahrscheinlichkeit erneuten Schadens. Zeitpunkt und Tonfall sind jedoch wichtig, um Bloßstellung zu vermeiden.

Fürsorge muss nicht immer öffentlich sein, aber alleinige private Unterstützung verändert Gruppendynamiken möglicherweise nicht.