Kinderfragen
Adventskalender
2025
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Warum weinen wir, wenn wir traurig sind?
Starke Gefühle wie Traurigkeit, Angst oder auch große Freude werden im Gehirn verarbeitet. Wenn es zu viel wird, schickt das Gehirn Signale an die Tränendrüsen und wir fangen an zu weinen. Tränen helfen, Stress abzubauen und den Körper wieder zu beruhigen. Gleichzeitig sehen andere Menschen an den Tränen, dass es uns nicht gut geht, und können uns trösten. Tränen haben also eine körperliche und eine „Mitteilungs“-Funktion. Foto: Shutterstock / aastock
Warum werden Wolken manchmal dunkel?
Dunkle Wolken sind meist sehr dick und voller Wassertröpfchen. Das Sonnenlicht kann dann nicht mehr gut hindurchscheinen oder wird verschluckt. Für uns von unten sieht die Unterseite der Wolke deshalb grau oder fast schwarz aus. Helle, weiße Wolken sind oft dünner oder besser von der Sonne beleuchtet. Wenn Wolken sehr dunkel werden, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass bald Regen oder ein Gewitter kommen kann. Foto: Shutterstock / Wojciech Wrzesien
2. Wieso haben wir Tag und Nacht?
Die Erde dreht sich die ganze Zeit um sich selbst, wie ein Kreisel. Für eine Umdrehung braucht sie ungefähr 24 Stunden – das ist ein Tag. Die Seite der Erde, die gerade zur Sonne zeigt, hat Tag, weil sie von der Sonne beleuchtet wird. Die andere Seite liegt im Schatten, dort ist Nacht. Weil sich die Erde nie aufhört zu drehen, wechseln sich Tag und Nacht immer wieder ab. Foto: Shutterstock / Goldenboy
Warum stinkt ein Furz?
In unserem Darm helfen viele Bakterien dabei, das Essen zu zerkleinern. Dabei entstehen Gase, zum Beispiel Kohlendioxid, aber auch andere Gase mit Schwefelverbindungen. Gerade diese Schwefelgase riechen sehr streng. Wenn zu viel Gas im Darm ist, muss es durch den Po entweichen – das ist ein Furz. Je nachdem, was wir gegessen haben, zum Beispiel viel Kohl oder Bohnen, kann er stärker oder schwächer riechen. Foto: Shutterstock / Yurii Yarema
Warum haben Menschen unterschiedliche Hautfarben?
In unserer Haut gibt es einen Stoff, der „Melanin“ heißt. Melanin schützt uns vor der starken Strahlung der Sonne. In Gegenden nahe am Äquator scheint die Sonne sehr stark, deshalb haben Menschen dort im Lauf vieler Generationen mehr Melanin entwickelt und eine dunklere Haut. In Gegenden mit weniger Sonne wurde eher weniger Melanin gebraucht, daher ist die Haut dort oft heller. Die verschiedenen Hautfarben erzählen also auch etwas darüber, woher die Vorfahren eines Menschen kommen. Foto: Shutterstock / insta_photos
Wieso spucken Fußballer/innen ihre Getränke sofort wieder aus?
Bestimmt hast du schon mal im Fernsehen gesehen, dass Fussballprofis während eines Spiels aus ihrer Flasche trinken und das Getränk gleich wieder ausspucken. Das nennt man Carb-Rinsing und die Spieler/innen machen das mit Absicht. Es ist eine Art „Zucker-Mundspülung“. In ihren Flaschen ist oft ein süsses Getränk mit Zucker. Die Spieler/innen schlucken es aber nicht runter, weil sie beim Laufen keinen schweren Magen bekommen wollen. Stattdessen spülen sie ein paar Sekunden ihren Mund damit aus. Dabei merkt ihr Gehirn: „Aha, da kommt Zucker!“ Dadurch bekommen sie einen kleinen Energie-Kick. Das hilft ihnen, weiter schnell ohne schweren Magen zu laufen und vielleicht ein Tor zu schießen.Foto: Shutterstock / Konrad Swierad
Warum ist der Himmel blau?
Das Licht der Sonne besteht aus vielen Farben, wie bei einem Regenbogen. Wenn das Licht durch die Luft kommt, wird vor allem das blaue Licht von den winzigen Teilchen in der Luft in alle Richtungen gestreut. Dieses gestreute Blau kommt dann von überall an unsere Augen. Darum sieht der ganze Himmel für uns blau aus. Wenn die Sonne untergeht, ist ihr Licht schon durch mehr Luft gegangen, dann bleibt eher das rote und orangene Licht übrig – darum ist der Himmel abends oft rot. Foto: Shutterstock / AlinaMD
Warum ändert der Mond seine Form?
Der Mond selbst verändert seine Form nicht – er ist immer eine Kugel. Aber nur die Seite, die zur Sonne zeigt, wird beleuchtet. Weil der Mond um die Erde herumkreist, sehen wir von der Erde aus mal die ganze beleuchtete Seite (Vollmond), mal nur einen Teil (Halbmond oder Sichel). Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, sehen wir fast nichts von der hellen Seite – dann ist Neumond. So entstehen die verschiedenen Mondphasen, die wir als „Mondformen“ wahrnehmen. Foto: Shutterstock / Jon Ingall
Warum ist das Meer salzig?
Regenwasser löst aus Steinen und Erde kleine Mengen Salz und andere Mineralstoffe. Flüsse tragen dieses Wasser mit dem gelösten Salz ins Meer. Ein Teil des Meerwassers verdunstet durch die Sonne und steigt als Wasserdampf in den Himmel, das Salz bleibt aber im Meer zurück. So sammelt sich über sehr lange Zeit immer mehr Salz an. Deshalb schmeckt Meerwasser salzig, während Regen oder Wasser aus Seen meist viel weniger Salz enthalten. Foto: Shutterstock / Julie Huang
Wer hat sich die Zahlen ausgedacht?
Zahlen sind eine Erfindung der Menschen, damit wir Dinge zählen, messen und vergleichen können, zum Beispiel Äpfel, Tiere oder Geld. Schon sehr alte Völker haben Zahlzeichen benutzt, zum Beispiel die Menschen in Babylon, Ägypten oder Indien. Die Ziffern 0 bis 9, die wir heute schreiben, stammen ursprünglich aus Indien und wurden später über die Araber nach Europa gebracht. Mit diesen wenigen Zeichen können wir jede beliebige Zahl darstellen. Ohne Zahlen wäre es sehr schwierig, zu handeln, zu bauen oder sogar die Zeit zu bestimmen. Foto: Shutterstock / Sasirin Pamai
Warum haben Katzen Schnurrhaare?
Schnurrhaare sind sehr empfindliche, dicke Haare, die tief in der Haut stecken und mit Nerven verbunden sind. Schon kleine Bewegungen der Luft oder Berührungen werden darüber an das Gehirn der Katze gemeldet. So kann sie im Dunkeln fühlen, ob irgendwo ein Hindernis ist oder ob sie durch eine enge Lücke passt. Auch beim Jagen helfen die Schnurrhaare, denn sie spüren, wie sich Beute direkt vor dem Maul bewegt. Für Katzen sind Schnurrhaare fast so wichtig wie unsere Augen und Hände. Foto: Shutterstock / ArtPhoto21
Wieso fällt man beim Schlafen nicht aus dem Bett?
Wir fallen im Schlaf meist nicht aus dem Bett, weil unser Körper merkt, wo der Rand ist. Obwohl wir schlafen, passt das Gehirn auf und bewegt uns so, dass wir in der Mitte bleiben. Ausserdem merken Muskeln und Haut, wenn wir zu nah an die Kante kommen und wir drehen uns automatisch wieder zurück. Foto: Shutterstock /fast-stock
Warum können Fische unter Wasser atmen?
Im Wasser ist auch Sauerstoff, aber er ist darin gelöst und nicht als Luftblase zu sehen. Fische haben Kiemen, das sind spezielle Atmungsorgane an den Seiten ihres Kopfes. Wenn Wasser an den Kiemen vorbeiströmt, nehmen sie den Sauerstoff daraus auf, so wie unsere Lungen Sauerstoff aus der Luft holen. Das verbrauchte Wasser wird wieder nach außen geleitet. An der Luft würden Kiemen aber austrocknen, deshalb können die meisten Fische dort nicht atmen. Foto: Shutterstock /FOTOKITA
Warum haben wir zwei Augen?
Mit zwei Augen sehen wir die Welt ein bisschen aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Das Gehirn setzt diese beiden Bilder zu einem zusammen und kann so besser erkennen, wie weit etwas entfernt ist – das nennt man dreidimensionales Sehen. Dadurch können wir besser greifen, balancieren und Entfernungen einschätzen, zum Beispiel beim Ballfangen. Außerdem haben wir mit zwei Augen ein größeres Sichtfeld. Wenn ein Auge schlechter sieht, hilft das andere ein bisschen aus. Foto: Shutterstock / MAYA LAB
Warum fallen wir nicht von der Erde runter?
Die Erde übt eine unsichtbare Kraft auf alles aus, die man „Schwerkraft“ oder „Gravitation“ nennt. Diese Kraft zieht uns und alle anderen Dinge zum Mittelpunkt der Erde hin. Darum bleiben wir fest auf dem Boden, egal auf welcher Seite der Erde wir stehen. Für uns fühlt sich das so an, als wäre „unten“ immer dorthin, wo unsere Füße sind. Damit wir von der Erde wegfliegen würden, müsste sie sich viel schneller drehen oder wir wären sehr weit im Weltraum. Foto: Shutterstock / K Petro
Warum haben wir Knochen im Körper?
Unsere Knochen sind das Gerüst, das unserem Körper Form und Stabilität gibt. Ohne Knochen würden wir wie ein nasser Sack auf dem Boden liegen. Knochen schützen auch wichtige Organe, zum Beispiel schützt der Schädel das Gehirn und der Brustkorb Herz und Lunge. Zusammen mit Muskeln und Gelenken ermöglichen sie uns zu stehen, zu laufen, zu springen und Dinge zu tragen. In manchen Knochen wird sogar Blut gebildet, das der Körper zum Leben braucht. Foto: Shutterstock / SokikoS
Warum müssen wir schlafen?
Im Schlaf kann sich unser Körper ausruhen und reparieren, zum Beispiel Muskeln und Haut. Unser Gehirn sortiert Erlebnisse, räumt sozusagen „auf“ und speichert Wichtiges im Gedächtnis. Hormone, die für Wachstum und Heilung wichtig sind, werden vor allem nachts ausgeschüttet. Auch unser Immunsystem, das uns vor Krankheiten schützt, arbeitet im Schlaf besonders fleißig. Wenn wir zu wenig schlafen, werden wir schneller müde, unkonzentriert und krank. Foto: Shutterstock / New Africa
Warum werden wir größer, wenn wir älter werden?
Unser Körper besteht aus sehr vielen Zellen, und als Kind teilen sich diese Zellen besonders schnell. Dadurch werden Knochen, Muskeln und Organe länger und größer. Bestimmte Botenstoffe, die Hormone, sagen dem Körper, wann er wachsen soll und wann er aufhören soll. In den Knochen gibt es sogenannte Wachstumszonen, die sich nach und nach verlängern, bis sie sich im Erwachsenenalter schließen. Dazu braucht der Körper genug Schlaf, Bewegung und gesunde Nahrung. Foto: Shutterstock / Yuganov Konstantin
Warum stellen wir an Weihnachten einen Tannenbaum ins Wohnzimmer?
Der Weihnachtsbaum hat mit alten Bräuchen zu tun. Schon früher schmückten Menschen im Winter grüne Zweige, zum Beispiel von Tannen oder Fichten. Das Grün sollte Hoffnung geben, weil es zeigt: Die Natur lebt weiter, auch wenn draußen alles kahl ist. Später begannen die Menschen, ganze Bäume in die Stube zu stellen und sie mit Äpfeln, Nüssen und Kerzen zu schmücken. Der Baum steht für Leben und Licht in der dunklen Jahreszeit. Heute hängen wir oft Kugeln, Lichterketten und Figuren daran. Jede Familie hat dabei ihre eigenen Rituale – manche holen den Baum am Heiligabend ins Haus, andere schon früher.
Warum bekommt man Gänsehaut?
Wenn dir kalt ist oder du dich erschreckst, zieht sich eine winzige Muskulatur an jeder Haarwurzel zusammen. Dadurch richten sich die kleinen Härchen auf und die Haut wird hubbelig – das nennen wir Gänsehaut. Früher, als Menschen noch viel mehr Körperhaare hatten, bildete sich so eine Art Luftpolster, das die Wärme besser hielt. Auch Tiere stellen bei Kälte oder Gefahr ihr Fell auf, damit sie größer oder bedrohlicher wirken. Bei uns ist Gänsehaut heute eher ein „Rest“ aus dieser Zeit, aber sie zeigt immer noch, dass dein Körper gerade aufgeregt ist oder friert. Foto: Shutterstock / Flystock
Warum verlieren Bäume im Herbst ihre Blätter?
Wenn es im Herbst kälter und dunkler wird, können die Bäume mit ihren Blättern weniger Energie aus dem Sonnenlicht holen. Gleichzeitig würde über die Blätter im Winter zu viel Wasser verloren gehen, das sie bei Frost kaum aus dem Boden bekommen. Deshalb trennt der Baum die Blätter an einer speziellen Sollbruchstelle ab. Vorher holt er noch wichtige Stoffe aus den Blättern zurück in Stamm und Wurzeln. Dann fallen die Blätter herunter und der Baum spart im Winter Kraft, bis im Frühling neue Blätter wachsen. Foto: Hrach Hovhannisyan
Warum schneit es im Winter, aber nicht im Sommer?
Schnee entsteht, wenn Wasser in den Wolken zu kleinen Eiskristallen gefriert. Dafür muss es in der Wolke und meistens auch am Boden unter 0 Grad kalt sein. Im Winter ist die Luft oft so kalt, dass die Eiskristalle als Schneeflocken nach unten fallen und nicht mehr schmelzen. Im Sommer ist die Luft in der Regel zu warm, daher schmelzen die Eiskristalle auf dem Weg zur Erde. Dann kommt das Wasser als Regen bei uns an. Foto: Shutterstock / NatVV
Warum wachsen Haare, aber Zähne nicht nach?
Haare wachsen aus lebenden Haarwurzeln in der Haut, dort teilen sich ständig Zellen und schieben neue Haare nach oben. Wenn ein Haar ausfällt, kann aus der Haarwurzel ein neues wachsen. Zähne bestehen außen aus hartem Zahnschmelz, der keine lebenden Zellen mehr enthält und deshalb nicht nachwachsen kann. Wir haben zwar zuerst Milchzähne und später Erwachsenenzähne, aber diese zweiten Zähne sind die letzten. Darum müssen wir besonders gut auf sie aufpassen. Foto: Shutterstock / kei907
Wieso gibt es so viele verschiedene Sprachen?
Früher lebten Menschen in vielen kleinen Gruppen, oft weit voneinander entfernt. Jede Gruppe dachte sich mit der Zeit eigene Wörter und Regeln zum Sprechen aus. Über viele Generationen veränderten sich diese Wörter immer weiter. So wurden aus einer alten Sprache nach und nach ganz verschiedene Sprachen. Heute gibt es tausende Sprachen, weil die Menschen an sehr unterschiedlichen Orten leben und unterschiedliche Geschichten und Kulturen haben. Foto: Shutterstock /Sergey Novikov
Adventkalender 2025
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Created on November 24, 2025
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Warum weinen wir, wenn wir traurig sind?
Starke Gefühle wie Traurigkeit, Angst oder auch große Freude werden im Gehirn verarbeitet. Wenn es zu viel wird, schickt das Gehirn Signale an die Tränendrüsen und wir fangen an zu weinen. Tränen helfen, Stress abzubauen und den Körper wieder zu beruhigen. Gleichzeitig sehen andere Menschen an den Tränen, dass es uns nicht gut geht, und können uns trösten. Tränen haben also eine körperliche und eine „Mitteilungs“-Funktion. Foto: Shutterstock / aastock
Warum werden Wolken manchmal dunkel?
Dunkle Wolken sind meist sehr dick und voller Wassertröpfchen. Das Sonnenlicht kann dann nicht mehr gut hindurchscheinen oder wird verschluckt. Für uns von unten sieht die Unterseite der Wolke deshalb grau oder fast schwarz aus. Helle, weiße Wolken sind oft dünner oder besser von der Sonne beleuchtet. Wenn Wolken sehr dunkel werden, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass bald Regen oder ein Gewitter kommen kann. Foto: Shutterstock / Wojciech Wrzesien
2. Wieso haben wir Tag und Nacht?
Die Erde dreht sich die ganze Zeit um sich selbst, wie ein Kreisel. Für eine Umdrehung braucht sie ungefähr 24 Stunden – das ist ein Tag. Die Seite der Erde, die gerade zur Sonne zeigt, hat Tag, weil sie von der Sonne beleuchtet wird. Die andere Seite liegt im Schatten, dort ist Nacht. Weil sich die Erde nie aufhört zu drehen, wechseln sich Tag und Nacht immer wieder ab. Foto: Shutterstock / Goldenboy
Warum stinkt ein Furz?
In unserem Darm helfen viele Bakterien dabei, das Essen zu zerkleinern. Dabei entstehen Gase, zum Beispiel Kohlendioxid, aber auch andere Gase mit Schwefelverbindungen. Gerade diese Schwefelgase riechen sehr streng. Wenn zu viel Gas im Darm ist, muss es durch den Po entweichen – das ist ein Furz. Je nachdem, was wir gegessen haben, zum Beispiel viel Kohl oder Bohnen, kann er stärker oder schwächer riechen. Foto: Shutterstock / Yurii Yarema
Warum haben Menschen unterschiedliche Hautfarben?
In unserer Haut gibt es einen Stoff, der „Melanin“ heißt. Melanin schützt uns vor der starken Strahlung der Sonne. In Gegenden nahe am Äquator scheint die Sonne sehr stark, deshalb haben Menschen dort im Lauf vieler Generationen mehr Melanin entwickelt und eine dunklere Haut. In Gegenden mit weniger Sonne wurde eher weniger Melanin gebraucht, daher ist die Haut dort oft heller. Die verschiedenen Hautfarben erzählen also auch etwas darüber, woher die Vorfahren eines Menschen kommen. Foto: Shutterstock / insta_photos
Wieso spucken Fußballer/innen ihre Getränke sofort wieder aus?
Bestimmt hast du schon mal im Fernsehen gesehen, dass Fussballprofis während eines Spiels aus ihrer Flasche trinken und das Getränk gleich wieder ausspucken. Das nennt man Carb-Rinsing und die Spieler/innen machen das mit Absicht. Es ist eine Art „Zucker-Mundspülung“. In ihren Flaschen ist oft ein süsses Getränk mit Zucker. Die Spieler/innen schlucken es aber nicht runter, weil sie beim Laufen keinen schweren Magen bekommen wollen. Stattdessen spülen sie ein paar Sekunden ihren Mund damit aus. Dabei merkt ihr Gehirn: „Aha, da kommt Zucker!“ Dadurch bekommen sie einen kleinen Energie-Kick. Das hilft ihnen, weiter schnell ohne schweren Magen zu laufen und vielleicht ein Tor zu schießen.Foto: Shutterstock / Konrad Swierad
Warum ist der Himmel blau?
Das Licht der Sonne besteht aus vielen Farben, wie bei einem Regenbogen. Wenn das Licht durch die Luft kommt, wird vor allem das blaue Licht von den winzigen Teilchen in der Luft in alle Richtungen gestreut. Dieses gestreute Blau kommt dann von überall an unsere Augen. Darum sieht der ganze Himmel für uns blau aus. Wenn die Sonne untergeht, ist ihr Licht schon durch mehr Luft gegangen, dann bleibt eher das rote und orangene Licht übrig – darum ist der Himmel abends oft rot. Foto: Shutterstock / AlinaMD
Warum ändert der Mond seine Form?
Der Mond selbst verändert seine Form nicht – er ist immer eine Kugel. Aber nur die Seite, die zur Sonne zeigt, wird beleuchtet. Weil der Mond um die Erde herumkreist, sehen wir von der Erde aus mal die ganze beleuchtete Seite (Vollmond), mal nur einen Teil (Halbmond oder Sichel). Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, sehen wir fast nichts von der hellen Seite – dann ist Neumond. So entstehen die verschiedenen Mondphasen, die wir als „Mondformen“ wahrnehmen. Foto: Shutterstock / Jon Ingall
Warum ist das Meer salzig?
Regenwasser löst aus Steinen und Erde kleine Mengen Salz und andere Mineralstoffe. Flüsse tragen dieses Wasser mit dem gelösten Salz ins Meer. Ein Teil des Meerwassers verdunstet durch die Sonne und steigt als Wasserdampf in den Himmel, das Salz bleibt aber im Meer zurück. So sammelt sich über sehr lange Zeit immer mehr Salz an. Deshalb schmeckt Meerwasser salzig, während Regen oder Wasser aus Seen meist viel weniger Salz enthalten. Foto: Shutterstock / Julie Huang
Wer hat sich die Zahlen ausgedacht?
Zahlen sind eine Erfindung der Menschen, damit wir Dinge zählen, messen und vergleichen können, zum Beispiel Äpfel, Tiere oder Geld. Schon sehr alte Völker haben Zahlzeichen benutzt, zum Beispiel die Menschen in Babylon, Ägypten oder Indien. Die Ziffern 0 bis 9, die wir heute schreiben, stammen ursprünglich aus Indien und wurden später über die Araber nach Europa gebracht. Mit diesen wenigen Zeichen können wir jede beliebige Zahl darstellen. Ohne Zahlen wäre es sehr schwierig, zu handeln, zu bauen oder sogar die Zeit zu bestimmen. Foto: Shutterstock / Sasirin Pamai
Warum haben Katzen Schnurrhaare?
Schnurrhaare sind sehr empfindliche, dicke Haare, die tief in der Haut stecken und mit Nerven verbunden sind. Schon kleine Bewegungen der Luft oder Berührungen werden darüber an das Gehirn der Katze gemeldet. So kann sie im Dunkeln fühlen, ob irgendwo ein Hindernis ist oder ob sie durch eine enge Lücke passt. Auch beim Jagen helfen die Schnurrhaare, denn sie spüren, wie sich Beute direkt vor dem Maul bewegt. Für Katzen sind Schnurrhaare fast so wichtig wie unsere Augen und Hände. Foto: Shutterstock / ArtPhoto21
Wieso fällt man beim Schlafen nicht aus dem Bett?
Wir fallen im Schlaf meist nicht aus dem Bett, weil unser Körper merkt, wo der Rand ist. Obwohl wir schlafen, passt das Gehirn auf und bewegt uns so, dass wir in der Mitte bleiben. Ausserdem merken Muskeln und Haut, wenn wir zu nah an die Kante kommen und wir drehen uns automatisch wieder zurück. Foto: Shutterstock /fast-stock
Warum können Fische unter Wasser atmen?
Im Wasser ist auch Sauerstoff, aber er ist darin gelöst und nicht als Luftblase zu sehen. Fische haben Kiemen, das sind spezielle Atmungsorgane an den Seiten ihres Kopfes. Wenn Wasser an den Kiemen vorbeiströmt, nehmen sie den Sauerstoff daraus auf, so wie unsere Lungen Sauerstoff aus der Luft holen. Das verbrauchte Wasser wird wieder nach außen geleitet. An der Luft würden Kiemen aber austrocknen, deshalb können die meisten Fische dort nicht atmen. Foto: Shutterstock /FOTOKITA
Warum haben wir zwei Augen?
Mit zwei Augen sehen wir die Welt ein bisschen aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Das Gehirn setzt diese beiden Bilder zu einem zusammen und kann so besser erkennen, wie weit etwas entfernt ist – das nennt man dreidimensionales Sehen. Dadurch können wir besser greifen, balancieren und Entfernungen einschätzen, zum Beispiel beim Ballfangen. Außerdem haben wir mit zwei Augen ein größeres Sichtfeld. Wenn ein Auge schlechter sieht, hilft das andere ein bisschen aus. Foto: Shutterstock / MAYA LAB
Warum fallen wir nicht von der Erde runter?
Die Erde übt eine unsichtbare Kraft auf alles aus, die man „Schwerkraft“ oder „Gravitation“ nennt. Diese Kraft zieht uns und alle anderen Dinge zum Mittelpunkt der Erde hin. Darum bleiben wir fest auf dem Boden, egal auf welcher Seite der Erde wir stehen. Für uns fühlt sich das so an, als wäre „unten“ immer dorthin, wo unsere Füße sind. Damit wir von der Erde wegfliegen würden, müsste sie sich viel schneller drehen oder wir wären sehr weit im Weltraum. Foto: Shutterstock / K Petro
Warum haben wir Knochen im Körper?
Unsere Knochen sind das Gerüst, das unserem Körper Form und Stabilität gibt. Ohne Knochen würden wir wie ein nasser Sack auf dem Boden liegen. Knochen schützen auch wichtige Organe, zum Beispiel schützt der Schädel das Gehirn und der Brustkorb Herz und Lunge. Zusammen mit Muskeln und Gelenken ermöglichen sie uns zu stehen, zu laufen, zu springen und Dinge zu tragen. In manchen Knochen wird sogar Blut gebildet, das der Körper zum Leben braucht. Foto: Shutterstock / SokikoS
Warum müssen wir schlafen?
Im Schlaf kann sich unser Körper ausruhen und reparieren, zum Beispiel Muskeln und Haut. Unser Gehirn sortiert Erlebnisse, räumt sozusagen „auf“ und speichert Wichtiges im Gedächtnis. Hormone, die für Wachstum und Heilung wichtig sind, werden vor allem nachts ausgeschüttet. Auch unser Immunsystem, das uns vor Krankheiten schützt, arbeitet im Schlaf besonders fleißig. Wenn wir zu wenig schlafen, werden wir schneller müde, unkonzentriert und krank. Foto: Shutterstock / New Africa
Warum werden wir größer, wenn wir älter werden?
Unser Körper besteht aus sehr vielen Zellen, und als Kind teilen sich diese Zellen besonders schnell. Dadurch werden Knochen, Muskeln und Organe länger und größer. Bestimmte Botenstoffe, die Hormone, sagen dem Körper, wann er wachsen soll und wann er aufhören soll. In den Knochen gibt es sogenannte Wachstumszonen, die sich nach und nach verlängern, bis sie sich im Erwachsenenalter schließen. Dazu braucht der Körper genug Schlaf, Bewegung und gesunde Nahrung. Foto: Shutterstock / Yuganov Konstantin
Warum stellen wir an Weihnachten einen Tannenbaum ins Wohnzimmer?
Der Weihnachtsbaum hat mit alten Bräuchen zu tun. Schon früher schmückten Menschen im Winter grüne Zweige, zum Beispiel von Tannen oder Fichten. Das Grün sollte Hoffnung geben, weil es zeigt: Die Natur lebt weiter, auch wenn draußen alles kahl ist. Später begannen die Menschen, ganze Bäume in die Stube zu stellen und sie mit Äpfeln, Nüssen und Kerzen zu schmücken. Der Baum steht für Leben und Licht in der dunklen Jahreszeit. Heute hängen wir oft Kugeln, Lichterketten und Figuren daran. Jede Familie hat dabei ihre eigenen Rituale – manche holen den Baum am Heiligabend ins Haus, andere schon früher.
Warum bekommt man Gänsehaut?
Wenn dir kalt ist oder du dich erschreckst, zieht sich eine winzige Muskulatur an jeder Haarwurzel zusammen. Dadurch richten sich die kleinen Härchen auf und die Haut wird hubbelig – das nennen wir Gänsehaut. Früher, als Menschen noch viel mehr Körperhaare hatten, bildete sich so eine Art Luftpolster, das die Wärme besser hielt. Auch Tiere stellen bei Kälte oder Gefahr ihr Fell auf, damit sie größer oder bedrohlicher wirken. Bei uns ist Gänsehaut heute eher ein „Rest“ aus dieser Zeit, aber sie zeigt immer noch, dass dein Körper gerade aufgeregt ist oder friert. Foto: Shutterstock / Flystock
Warum verlieren Bäume im Herbst ihre Blätter?
Wenn es im Herbst kälter und dunkler wird, können die Bäume mit ihren Blättern weniger Energie aus dem Sonnenlicht holen. Gleichzeitig würde über die Blätter im Winter zu viel Wasser verloren gehen, das sie bei Frost kaum aus dem Boden bekommen. Deshalb trennt der Baum die Blätter an einer speziellen Sollbruchstelle ab. Vorher holt er noch wichtige Stoffe aus den Blättern zurück in Stamm und Wurzeln. Dann fallen die Blätter herunter und der Baum spart im Winter Kraft, bis im Frühling neue Blätter wachsen. Foto: Hrach Hovhannisyan
Warum schneit es im Winter, aber nicht im Sommer?
Schnee entsteht, wenn Wasser in den Wolken zu kleinen Eiskristallen gefriert. Dafür muss es in der Wolke und meistens auch am Boden unter 0 Grad kalt sein. Im Winter ist die Luft oft so kalt, dass die Eiskristalle als Schneeflocken nach unten fallen und nicht mehr schmelzen. Im Sommer ist die Luft in der Regel zu warm, daher schmelzen die Eiskristalle auf dem Weg zur Erde. Dann kommt das Wasser als Regen bei uns an. Foto: Shutterstock / NatVV
Warum wachsen Haare, aber Zähne nicht nach?
Haare wachsen aus lebenden Haarwurzeln in der Haut, dort teilen sich ständig Zellen und schieben neue Haare nach oben. Wenn ein Haar ausfällt, kann aus der Haarwurzel ein neues wachsen. Zähne bestehen außen aus hartem Zahnschmelz, der keine lebenden Zellen mehr enthält und deshalb nicht nachwachsen kann. Wir haben zwar zuerst Milchzähne und später Erwachsenenzähne, aber diese zweiten Zähne sind die letzten. Darum müssen wir besonders gut auf sie aufpassen. Foto: Shutterstock / kei907
Wieso gibt es so viele verschiedene Sprachen?
Früher lebten Menschen in vielen kleinen Gruppen, oft weit voneinander entfernt. Jede Gruppe dachte sich mit der Zeit eigene Wörter und Regeln zum Sprechen aus. Über viele Generationen veränderten sich diese Wörter immer weiter. So wurden aus einer alten Sprache nach und nach ganz verschiedene Sprachen. Heute gibt es tausende Sprachen, weil die Menschen an sehr unterschiedlichen Orten leben und unterschiedliche Geschichten und Kulturen haben. Foto: Shutterstock /Sergey Novikov