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KuS Adventkalender 2025 - Wir retten Weihnachten!

KuS

Created on November 24, 2025

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Transcript

Wir retten Weihnachten!

Ein Adventkalender von Kultur und Sprache

gestaltet von Urs Luger

So funktioniert es:

Hier geht's los:
Impressum

www.kulturundsprache.at

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zur Infoseite

„Wie lange wollt ihr noch lernen?“, fragt Lukas. „Mein Kopf ist schon voll.“„Meiner auch“, meint Frida.„Ein halbe Stunde noch, ok?“, schlägt Arun vor.„Na gut, aber nicht länger …“ Dana hat auch schon bald genug.Die vier sitzen in einem Kaffeehaus und lernen für eine Prüfung. Sie studieren alle Deutsch an der Universität Wien. Aber heute ist ihre Motivation nicht besonders hoch.„Heute ist der erste Dezember“, sagt Lukas. „Der Advent beginnt. Da sollten wir eigentlich nicht in unsere Bücher schauen, sondern gleich zumChristkindlmarkt gehen.“

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„Genau, die Stände am Christkindlmarkt anschauen, vielleicht ein paar Weihnachtsgeschenke kaufen und ein großes Häferl heißen Punsch trinken, mit oder ohne Alkohol“, stimmt Dana zu.Frida kommt aus Schweden und macht ein Auslandssemester in Österreich, sie war noch nie in der Weihnachtszeit in Wien, und Arun kennt aus Thailand ein ganz anderes Weihnachten.

Auch sie freuen sich schon auf den geplanten Besuch am Rathausplatz. Dort ist einer der größten und bekanntesten Christkindlmärkte von Wien. „Noch 20 Minuten, dann gehen wir los…“

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„Genug!“ Arun klappt das Buch zu. „Deutsche Sprachwissenschaft ist interessant, aber anstrengend. Ich bin bereit für einen entspannten Abend am Christkindlmarkt.“„Ich auch“, lacht Dana und winkt dem Kellner zu. „Ober, zahlen, bitte.“Der Mann trägt eine schwarze Weste, ein weißes Hemd und eine Fliege. Er nickt kurz und geht weiter.„Warum kommt er nicht?“, fragt Arun. „Er hat uns doch gesehen.“„So ist das hier in Wien“, sagt Lukas, der in der Stadt aufgewachsen ist. „Die Kellner kommen, wenn sie es wollen, und nicht immer gleich, wenn man ruft.“Dana hat schon alle Bücher eingepackt und sieht noch einmal kurz auf ihr Handy.

„Schaut mal, das ist interessant … habt ihr schon von der Österreich-KI gehört?“„Österreich-KI, was ist denn das?“, fragt Frida. „Ich habe das auch gerade erst jetzt gelesen. Schaut mal, was hier in der Zeitung steht:“

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Die Österreich-KI kommt: Wird jetzt alles besser?Österreich hat in den letzten Monaten eine eigene KI entwickelt. Sie soll helfen, dass im Land alles besser funktioniert. Sie optimiert Prozesse und entwickelt neue Ideen. Sie kümmert sich dabei nicht um die Interessen von einzelnen Personen oder Parteien, für sie

ist das Wichtigste, dass es allen Leuten im Land besser geht. Die KI soll einen neuen Blick auf Österreich werfen und kann auch Vorschläge für große Veränderungen machen. Alle Leute im Land können über die Chatfunktion auf der Webseite der Österreich-KI mit ihr in Kontakt treten,

Vorschläge machen und helfen, das Leben im Land noch besser zu machen.

Bild: Die Österreich-KI

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02.12.2025 Beitrag von Urs Luger

Der Kellner ist schließlich doch noch gekommen und die vier gehen zum Rathausplatz. Es ist schon dunkel, aber die schönen alten Gebäude der Stadt sind hell angestrahlt. Und in vielen Straßen sieht man wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung.„Also, ich weiß nicht“, sagt Frida. „Eine KI, die alles im Land besser macht?“„Ich glaube eigentlich nicht, dass das funktioniert“, meint Lukas.„Ich finde es eine gute Idee!", widerspricht Arun, „So etwas bräuchten wir in Thailand auch.“Dana findet die Österreich-KI keine so gute Idee. „Ich finde es gut, wenn die KI mir beim Lernen hilft und wenn ich lustige Bilder damit

machen kann. Aber eine KI, die unser Leben beeinflusst? Die uns sagt, wie wir Dinge machen sollen?“ Doch kaum sind die vier am Rathausplatz angekommen, ist der Gedanke daran schon vergessen.

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Der Kellner ist schließlich doch noch gekommen und die vier gehen zum Rathausplatz. Es ist schon dunkel, aber die schönen alten Gebäude der Stadt sind hell angestrahlt. Und in vielen Straßen sieht man wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung.„Also, ich weiß nicht“, sagt Frida. „Eine KI, die alles im Land besser macht?“„Ich glaube eigentlich nicht, dass das funktioniert“, meint Lukas.„Ich finde es eine gute Idee!", widerspricht Arun, „So etwas bräuchten wir in Thailand auch.“Dana findet die Österreich-KI keine so gute Idee. „Ich finde es gut, wenn die KI mir beim Lernen hilft und wenn ich lustige Bilder damit

machen kann. Aber eine KI, die unser Leben beeinflusst? Die uns sagt, wie wir Dinge machen sollen?“ Doch kaum sind die vier am Rathausplatz angekommen, ist der Gedanke daran schon vergessen.

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„Wow, wirklich schön“, sagt Arun und lächelt. Er hat schon Bilder vom Christkindlmarkt gesehen, aber in Wirklichkeit sieht er noch besser aus. Überall sind Lichter, man hört weihnachtliche Musik und an vielen kleinen Ständen kann man schöne handgemachte Geschenke kaufen. An anderen alle möglichen Süßigkeiten und verschiedene österreichische Speisen.

Und in der Mitte des Marktes, vor dem Rathaus, ist ein großer, wunderschön geschmückter Weihnachtsbaum. „Kommt“, sagt Lukas, „wir machen eine kleine Runde durch den Markt und trinken dann ein Häferl Punsch.“

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„Ich glaube, die meisten Menschen kommen hierher, um Punsch zu trinken und nicht um Geschenke zu finden“, meint Arun. „Das könnte schon stimmen“, sagt Lukas und lacht. Es ist nicht leicht, ein heißes Getränk und einen Platz an einem der Stehtische zu bekommen. Bei den anderen Ständen ist nicht so viel los.„Der Punsch schmeckt wirklich gut, das Rezept dafür muss ich mir nach Thailand mitnehmen. Ich könnte auch…“Da wird es plötzlich dunkel. Alle Lichter am Christkindlmarkt gehen aus. „He, was ist denn da los?“ So etwas ist Lukas noch nie passiert. Und er lebt schon seit seiner Geburt in Wien.

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„Liebe Bevölkerung von Österreich, darf ich mich vorstellen?“

Neben dem Weihnachtsbaum ist ein großer Bildschirm. Er war dunkel, als Lukas, Arun, Frida und Dana gekommen sind, aber jetzt kann man dort eine seltsame Figur sehen.

„Ich bin die neue Österreich-KI. Ich sorge ab sofort dafür, dass es allen Menschen im Land besser geht.“

Viele Leute haben noch nicht von der KI gelesen. Sie reden leise miteinander und fragen die anderen, was gerade passiert. Aber die KI spricht schon weiter:

„Ich habe viele Daten gesammelt und alles genau berechnet und bin zu einem klaren Ergebnis gekommen: Weihnachten soll abgeschafft werden. Ab sofort werden wir in Österreich nicht mehr Weihnachten feiern.“

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„Waaas? Ist die verrückt, die KI?“ – „Warum will sie Weihnachten abschaffen?“ – „Das kann es ja nicht geben!“ – „Naja, wer weiß, sie hat sicher gute Gründe. Vielleicht sollten wir es einmal ohne Weihnachten probieren.“ – „Ich lasse mir von der KI Weihnachten nicht verbieten.“ – „Schauen wir mal, was sie uns noch zu sagen hat.“Alle reden durcheinander und haben eine Meinung zu dem Thema.Und dann redet die Österreich-KI weiter:

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„Ich weiß, dass das eine große Veränderung für alle sein wird, und Veränderungen sind nie leicht. Aber für Weihnachten ist ganz klar: Es gibt mehr Nachteile als Vorteile. Für die Umwelt ist das Fest schlecht: Viele Verpackungen werden weggeworfen und zu viel Strom wird für Weihnachts-beleuchtung verbraucht. Es gibt zu viel Verkehr und ganz allgemein zu viel unsinnigen Konsum und Müll. Die Leute essen in dieser Zeit viel Süßes, Weihnachtsbäckerei, Christstollen, Kuchen und Torten, das ist schlecht für die Zähne und die Gesundheit. Und sie trinken zu viel Alkohol, auf den Christkindlmärkten und zu Hause. Es gibt oft Streit in den Familien und die Statistik ist klar:

In dieser Zeit gibt es mehr Scheidungen, mehr Einsamkeit und mehr Depressionen als im Rest des Jahres. Dazu kommt, dass Weihnachten ein christliches Fest ist. Aber viele Leute in Österreich haben heute eine andere oder gar keine Religion. Warum sollen diese Leute Weihnachten feiern?“

zur ersten Aufgabe
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„Das sind eigentlich schon gute Argumente.“ – „Naja, vielleicht keine schlechte Idee von der KI.“ – „So habe ich es noch nie gesehen.“ – „Ich weiß nicht, so ganz ohne Weihnachten …?“ – „Stimmt schon, bei uns gibt es am Heiligen Abend immer Streit.“ – „Bei uns auch, jedes Jahr.“ – „Man könnte es ja einmal ausprobieren ohne Weihnachten …“Lukas kann nicht glauben, was er da hört. Klar, mit manchen Dingen hat die KI schon Recht. Aber deshalb braucht man ja nicht gleich Weihnachten abschaffen.„Nicht mit mir!“, sagt er. „Weihnachten muss bleiben.“ „Sehe ich auch so. Das ist ja verrückt“, findet Frida. „Ich will auch Weihnachten! Ich habe mich schon so darauf gefreut.“ Arun will unbedingt in Österreich Weihnachten feiern.

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„Ich bin ganz eurer Meinung. Ich verstehe nicht, dass sich die Leute so schnell überzeugen lassen“, meint Dana. „Wir müssen etwas tun.“„Ja, aber was?“„Ich weiß auch nicht.“„Die KI hat doch gesagt, dass sie die Vorteile und die Nachteile angeschaut hat, oder?“, sagt Lukas. „Aber sie hat sicher die meisten Informationen aus den Zeitungen. Da stehen natürlich eher die negativen Sachen drin.“„Genau!“, stimmt Dana zu.

„Aber bei Weihnachten geht es ja vor allem um die positiven Erlebnisse von einzelnen Personen. Die kennt die KI nicht. Das müssen wir ihr klar machen. Und ich habe auch schon eine Idee …“

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Teile deine schönsten Weihnachtsmomente!

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Die KI will Weihnachten abschaffen. Aber wir sind sicher: Weihnachten ist viel besser als die KI glaubt. Weihnachten ist wichtig! Für jede und jeden von uns persönlich, aber es ist auch ein Teil unserer Kultur, unserer Geschichte, egal ob wir christlich sind oder nicht. Deshalb haben wir diese Webseite online gestellt. Postet hier eure guten Erlebnisse, Erinnerungen und Gedanken über Weihnachten. So können wir der KI zeigen: Weihnachten ist sehr schön, wir wollen unser Weihnachten zurück!Eure Dana, Frida, Arun, Lukas

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Dana, Arun, Lukas und Frida schauen auf den Bildschirm vor ihnen. Ihre Webseite ist online. Jetzt muss sie nur noch bekannt werden und viele Leute müssen ihre guten Erinnerungen teilen, dann können sie die KI vielleicht überzeugen.„Ich poste gleich einmal etwas“, sagt Lukas. „Dann trauen sich die anderen vielleicht auch.“

Teile deine schönsten Weihnachtsmomente!
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Hallo, mein Name ist Lukas, ich habe sehr schöne Erinnerungen an Weihnachten: Als Kind bin ich am 24. Dezember jedes Jahr den ganzen Nachmittag in meinem Zimmer gesessen und war nervös. Endlich Weihnachten! Geschenke, ein wunderschöner Baum mit vielen Kerzen und Schmuck, Weihnachtskekse und ein gutes Weihnachtsessen. Aber die Zeiger auf der Uhr bewegten sich soooo langsam…Und dann, um fünf oder halb sechs, hat mein Vater mich endlich geholt. „Ich glaube, das Christkind war da“, hat er gesagt. An der Wohnzimmertür mussten wir noch einmal warten. Da – ein heller Klang einer kleinen Glocke.„Das Christkind, das Christkind ist da“, rief ich und stürmte ins Zimmer. Extra schnell – aber das Christkind war jedes Mal schneller. Es war schon wieder weg, bei der nächsten Familie. Aber meine Mutter stand neben dem Baum, die Kerzen brannten, es roch nach Keksen und unter dem Baum lagen die Geschenke.

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Ich bin Frida und komme aus Schweden. Dort gibt es in der Adventzeit das Luciafest. Im Dezember ist es bei uns sehr dunkel, doch am 13. feiern wir, dass es bald wieder heller wird. In den Schulen, Kindergärten, Kirchen und manchmal sogar in Firmen gibt es Umzüge. Eine Schülerin wird dafür zur Lucia gewählt. Sie trägt ein weißes Kleid, einen roten Gürtel und auf dem Kopf eine Krone aus Tannenzweigen mit brennenden Kerzen. Als ich 8 Jahre alt war, durfte ich einmal selbst die Lucia sein und das war wirklich toll. Ich bin mit den anderen Mädchen und Buben durch die Schule gezogen, und gemeinsam haben wir traditionelle Lucialieder gesungen. In ihnen geht es um Licht, Hoffnung und Gemeinschaft. Nach dem Umzug saßen wir zusammen, tranken Kakao und aßen Lussekatter und Pepparkakor – typische schwedische Kekse. Eine schöne Erinnerung.

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Interview mit Dana
Transkript
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Hallo, ich bin Arun aus Thailand. Weihnachten ist bei uns kein Feiertag, alle Büros, Schulen und Behörden sind geöffnet, aber in vielen Einkaufszentren gibt es Weihnachtsdekorationen: Weihnachtsbäume, Rentiere, Schneemänner und Lichterketten – obwohl es draußen 30 Grad und mehr hat. Es gibt Weihnachtsaktionen, Shows und Weihnachtslieder auf Englisch und auf Thai.Das wichtigste Fest bei uns in Thailand ist „Songkran“, das Neujahrsfest im April. Songkran ist ganz anders als Weihnachten, es ist laut und lustig, man bespritzt sich gegenseitig mit Wasser, aber es ist auch eine Zeit der Familie, der Freude und der Dankbarkeit. Ich kann mir ein Jahr ohne Songkran gar nicht vorstellen. Und ich denke, vielen Menschen in Österreich geht es genauso: Ein Jahr ohne Weihnachten, das geht gar nicht.

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zur zweiten Aufgabe
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Ich heiße Dana und bin in einem kleinen Dorf in Vorarlberg groß geworden. Meinen Eltern war Religion eigentlich nicht wichtig, aber wir sind immer in die Christmette, die Messe am 24. Dezember am Abend oder in der Nacht, gegangen. Meistens bei uns im Dorf, aber manchmal ist mein Vater mit mir und meinem Bruder in die Mitternachtsmesse in die nächste Stadt gegangen. Ja, um zwölf Uhr in der Nacht! Und ja, gegangen – zu Fuß fünf Kilometer weit! Um halb elf sind wir von zu Hause weggegangen, auf den Feldern rund um uns war Schnee, der Mond hat geschienen und tausende Sterne waren am Himmel. Unglaublich schön. Es war ganz ruhig und wir haben nur unsere eigenen leisen Schritte auf dem Schnee gehört. Ein kurzes Stück hat der Weg durch den Wald geführt, da war es dann sehr dunkel, und das fand ich ein bisschen unheimlich. Da haben wir dann zu dritt laut Weihnachtslieder gesungen. „Ihr Kinderlein kommet“, „Oh du fröhliche“, „Kommet ihr Hirten“ … Dann war der Wald gar nicht mehr so dunkel.

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Dana, Lukas, Frida und Arun haben alle etwas auf ihrer Webseite gepostet und auch immer mehr andere Leute schreiben dort Beiträge und laden Fotos ihrer schönsten Erinnerungen hoch.„Ich habe heute so große Lust auf Christstollen!“, sagt Dana.„Christstollen?“, fragt Arun. Davon hat er noch nicht gehört.„Das ist ein besonderer Kuchen, den man zu Weihnachten isst. Mit getrockneten Früchten und manchmal auch Marzipan drin.“„Und ganz viel Staubzucker obendrauf, dann sieht er so aus, als wäre er mit Schnee bedeckt“, ergänzt Lukas.„Diesen Kuchen würde ich gerne einmal probieren“, meint Arun.

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„Haben Sie Christstollen?“, fragt Lukas in der Bäckerei.„Christstollen? Nein, natürlich nicht. Dieses Jahr fällt Weihnachten doch aus. Tut mir leid.“Der Bäcker sieht sie an und überlegt. „Wartet mal, euch kenne ich doch! Ihr seid doch die Weihnachtsretter oder? Ich habe euer Foto in der Zeitung gesehen.“„Äh … ja, das sind wir.“„Na wenn das so ist … kommt mit!“Sie gehen durch einen dunklen Gang, und die vier fragen sich schon, wohin der Bäcker sie führt, da öffnet er eine Tür und sie können kaum glauben, was sie sehen: Ein Tisch, voll mit Christstollen und Weihnachtskeksen. „Hier dürfen nur echte Weihnachtsfreunde herein. Willkommen!“

„Wow, hier riecht es wunderbar!“, sagt Arun. „Darf ich …?“„Klar! Nimm dir ein Stück Stollen. Und ein paar Kekse. Ich finde super, was ihr macht. Ihr dürft immer gerne zu mir kommen – in meinen geheimen Weihnachtsraum.“

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Radiosendung
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Als kleiner Bub fand ich Weihnachten toll, aber später hat mich das Fest eigentlich nicht mehr besonders interessiert. Wir haben zwar immer noch mit der Familie gefeiert, aber wir haben oft gestritten, ich habe immer zu viel gegessen und danach schlecht geschlafen. Eigentlich wäre es besser ohne Weihnachten, habe ich mir gedacht. Dann bin ich beruflich ins Ausland gegangen, nach Shanghai, und habe dort an der Universität unterrichtet. In China feiert man Weihnachten nicht und ich war froh, dass ich das lästige Fest endlich los war.

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Am 24. und 25. Dezember musste ich dann unterrichten. Es sind ja keine Feiertage in China. Am Heiligen Abend habe ich viel an zu Hause gedacht, und wie dort jetzt der Baum geschmückt wird und die Kekse aus den Dosen geholt werden. Wie sich alle festlich anziehen, wie die Kerzen angezündet werden, die Geschenke, die unter dem Baum liegen, ausgepackt werden. Wie alle „Stille Nacht“ singen und dann um den großen Tisch sitzen und gemeinsam essen. An den Streit konnte ich mich plötzlich gar nicht mehr erinnern. Ganz ohne Weihnachten war es dann doch nicht so toll wie gedacht.

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Nach dem Unterricht am 25. Dezember hat mich eine österreichische Freundin, die auch in Shanghai lebt, angerufen und zu sich eingeladen. Ich habe ganz schön gestaunt: Sie und ihr Mann hatten einen kleinen Christbaum und haben in den Wochen davor viele Kekse gebacken. Es gab eine richtige kleine Weihnachtsfeier, mit gutem Essen und Punsch – und ich war nicht mehr einsam, sondern richtig fröhlich.Seit damals weiß ich: Auch wenn an Weihnachten nicht alles toll ist: Ohne Weihnachten ist es total deprimierend. Ich will nie wieder ein Jahr ohne Weihnachten haben!

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Radiosendung
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zur dritten Aufgabe
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"Eure Webseite stellt interessante Daten zur Verfügung. Weihnachten wird von vielen Leuten in Österreich sehr positiv gesehen. Aber wenn man die Vorteile und die Nachteile vergleicht, dann bleibe ich trotzdem bei meiner Entscheidung. Ohne Weihnachten geht es den Leuten im Land besser."

„Das hat die KI gesagt, als ich ihr heute alle unsere Daten und Argumente geschickt habe“, sagt Lukas.Die vier überlegen, wie es weitergehen soll. „Für mich ist klar: Wir brauchen noch mehr Posts auf unserer Webseite. Nur so können wir die KI vielleicht doch noch überzeugen“, sagt Frida.Lukas ist nicht sehr optimistisch: „Ich weiß nicht, ich glaube, wir haben keine Chance. Ein paar Posts mehr werden auch nichts verändern.“ Und auch Dana stimmt ihm zu: „Glaube ich auch. Die KI hat gewonnen. Kein Weihnachten in diesem Jahr.“

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„Was ist los mit euch? Seid ihr verrückt? Warum gebt ihr so schnell auf?“, fragt Arun. „Ich mache sicher weiter. Ich will Weihnachten hier in Österreich feiern. Ich finde, wir haben schon viel geschafft.“„Genau! Es ist doch schon ein Erfolg, dass die KI nicht mehr ganz so sicher ist wie vorher“, meint auch Frida.„Unsere Webseite ist jetzt schon ziemlich bekannt. Und es kommen sicher noch viele neue Beiträge bis Weihnachten.“Lukas und Dana sehen, wie optimistisch Frida und Arun sind. Das ist ansteckend.„Also gut“, sagt Lukas. „Ich bin dabei.“„Ich auch. Machen wir weiter!“

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Luise: Weihnachten war als Kind mein liebstes Fest – und ist es heute noch. Ich kann mir ein Jahr ohne Weihnachten gar nicht vorstellen

Benny: Weihnachten fahren wir immer auf eine einsame Hütte in den Bergen. Weg von allem Stress. Dort kann man nicht einmal das Handy benutzen. Dort feiern wir dann in aller Ruhe. Schöner geht es nicht.

Marla: Ich glaube, die KI ist einfach sauer, weil sie selbst dieses schöne Fest nicht feiern kann. Deshalb will sie uns Weihnachten wegnehmen.

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Anita: Meine Kinder lieben Weihnachten sehr. Aber ich glaube, mein Mann liebt es noch mehr. Wenn er den Weihnachtsbaum mit den brennenden Kerzen sieht, dann leuchten seine Augen mindestens genauso wie die von unseren Töchtern.

Herbie: Ich habe mir einmal zu Weihnachten etwas ganz Besonderes gegönnt: Ein Urlaub am Strand. Wow, haben alle gesagt, du hast es gut! Aber eigentlich hat mir dort Weihnachten gefehlt. Im nächsten Jahr bin ich lieber wieder zu Hause geblieben.

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Hier kannst du aktiv werden und dem Christkind deinen Wunsch für 2026 schicken.
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Ich komme aus Brasilien, lebe aber gerade in Österreich. Bei uns ist Weihnachten ein fröhliches und buntes Fest. Im Dezember ist bei uns Sommer, es gibt keinen Schnee, sondern Sonne, Palmen und über 30 Grad. Die Menschen schmücken ihre Häuser mit Lichterketten, Sternen und Weihnachtsbäumen, manchmal auch mit künstlichem Schnee. In manchen Familien gibt es Sambamusik und Tanz.Es gibt ein Festessen, oft mit Truthahn, Schinken, Reis, Salaten und tropischen Früchten. Sehr beliebt ist auch der Panettone, ein italienischer Kuchen. Um Mitternacht tauschen wir Geschenke, und viele gehen zur Mitternachtsmesse, die „Missa do Galo" heißt („Messe des Hahns“). In manchen Regionen gibt es danach ein Feuerwerk oder Feste auf der Straße.

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In Äthiopien feiern wir Weihnachten nicht am 24. oder 25. Dezember, sondern erst am 7. Jänner, weil die äthiopisch-orthodoxe Kirche dem alten julianischen Kalender folgt. Das Weihnachtsfest heißt bei uns „Ganna“ oder „Genna“. In der Kirche tragen viele Leute weiße traditionelle Gewänder, die „Shamma“ heißen. Sie singen, beten und tanzen. Der Gottesdienst kann mehrere Stunden dauern.Am Abend und am nächsten Tag kommen Familien und Freunde zusammen, um gemeinsam zu essen. Es gibt meistens Huhn, Rind oder Lamm, dazu das traditionelle Fladenbrot Injera. Gerne isst man Doro Wat, einen Hühnereintopf mit Eiern. Die Kinder spielen draußen, und in manchen Regionen wird auch ein traditionelles Ballspiel gespielt, das ebenfalls Ganna heißt – ähnlich wie Hockey.

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„Mmhhh … das riecht gut!“ Frida schaut ins Backrohr. „Wie lange brauchen sie noch?“Die vier haben sich bei Lukas getroffen, um Weihnachtskekse zu backen. Nach den Rezepten seiner Oma. Vanillekipferl sind schon im Rohr und Dana macht gerade den Teig für Linzer Augen. Zimtsterne wollen sie später auch noch backen.Das erste Backblech kommt aus dem Rohr, und kaum ist es ein bisschen ausgekühlt, stürzen sich alle auf die Kekse. Schnell sind sie aufgegessen.Vom nächsten Blech bleibt ein bisschen etwas über, und beim dritten halten sich alle den Bauch und können nicht mehr.„Das ist auch gut so“, meint Frida. „Wir haben ja noch Pläne ...“Heute gibt es nämlich in Wien einen Weihnachtsabend. Dort treffen sich Leute, denen Weihnachten und die Adventzeit fehlen. Und dorthin wollen auch die vier – mit ihren selbst gebackenen Keksen.

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Es ist fast wie früher – bevor die KI Weihnachten abgesagt hat. Am Wiener Heldenplatz sind viele Leute zusammen-gekommen und alle haben Weihnachtskekse, Christstollen und Thermoskannen mit heißem Tee mitgebracht. Viele brennende Kerzen machen eine ganz besondere Stimmung. Die Leute reden miteinander, essen Kekse und Stollen und teilen ihre liebsten Weihnachts-erinnerungen. Auch eine bekannte Sängerin der Wiener Staatsoper ist gekommen. Und die beginnt nun zu singen: „Süßer die Glocken

nie klingen, als zu der Weihnachtszeit …“Zuerst hören die Leute nur ihrer schönen Stimme zu, aber dann beginnen auch andere mitzusingen. Zuerst ganz wenige, aber mit der Zeit werden es mehr. Ihr Lächeln wird breiter, ihre Stimmen werden lauter, und am Ende singt der ganze Platz.

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Lukas: Hast du die neuen Daten von unserer Webseite bekommen? Und das Video?Österreich-KI:

"Ja. Ich werde alles prüfen."

Die vier starten noch einen Versuch, die KI zu überzeugen. Sie haben viele neue Geschichten auf ihrer Webseite gesammelt. Und ihr Video vom Heldenplatz zeigt, wie glücklich die Leute bei dieser – inoffiziellen – Weihnachtsfeier waren. Österreich-KI:

"Ich habe noch einmal alles durchgerechnet. Vorteile und Nachteile verglichen. Das Ergebnis ist:... "

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Österreich-KI:

"Ich habe mich geirrt. Ich hatte nicht genug Daten: die persönlichen Erinnerungen und Gefühle der Leute. Und die Gesichter in eurem Video zeigen ganz eindeutig Zeichen von großer Freude."

Lukas: Was heißt das jetzt?

Österreich-KI:

"Die Vorteile sind doch größer als die Nachteile. Weihnachten soll in Österreich also weiterhin gefeiert werden."

Lukas: Einfach so? Ohne weitere Diskussionen?

Österreich-KI:

"Die Daten sind eindeutig. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten!"

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Radiosendung
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Lukas trägt einen großen Weihnachtsbaum für die Familienweihnachtsfeier nach Hause. Da piept sein Handy, und er schaut in den Gruppenchat der Freundesgruppe.

Frida: Bin nicht mehr rechtzeitig zum Flughafen gekommen. Überall Stau und Chaos. Muss über Weihnachten in Wien bleiben. Dana: Alle Züge nach Vorarlberg sind ausgebucht. Ich könnte schon fahren, aber dann muss ich den ganzen Weg am Gang am Boden sitzen. Da bleibe ich lieber in Wien. Arun: Ich finde es gerade lustig in Wien: Normalerweise ist hier immer alles geregelt und geordnet, aber heute fühle ich mich fast wie zu Hause 😊 Lukas: Ich glaube, ich habe eine gute Idee …

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Arun, Dana, Frida und Lukas stehen vor dem Weihnachtsbaum, zusammen mit Lukas‘ Eltern. Weihnachten wird natürlich mit der ganzen Familie gefeiert. „Danke, dass ihr uns alle eingeladen habt“, sagt Arun und strahlt fast so sehr wie die Kerzen am Baum.„Ist doch klar, zu Weihnachten soll niemand alleine bleiben. Und wir freuen uns über ein volles Haus“, sagt Lukas‘ Vater. „Wollt ihr noch ein paar Kekse?“„Sehr gerne, vielen Dank.“„Ich habe in einem schwedischen Geschäft eine Dose Pepperkakor bekommen“, sagt Frida. „Kostet mal. Diese Kekse isst man bei uns zu Hause zu Weihnachten.“„Mhm … schmecken auch gut“, sagt Lukas. „Aber meine Lieblingskekse bleiben Vanillekipferl.“

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Die Kerzen brennen, es duftet wunderbar nach dem Wachs, dem Baum und den Keksen. "Wir haben es tatsächlich geschafft", sagt Dana und lächelt. "Ja, wir haben Weihnachten gerettet!" Arun strahlt fast so hell wie die Kerzen am Baum. „Wir singen am Heiligen Abend immer ‚Stille Nacht‘, bevor wir die Geschenke öffnen. Kennt ihr das auch?“, fragt Lukas‘ Mutter.„Das kennt man sogar in Thailand.“ Arun lacht. Dann singen sie gemeinsam:"Stille Nacht, heilige NachtAlles schläft, einsam wacht …"

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Medieninhaber: OeAD-GmbH – Agentur für Bildung und Internationalisierung | Ebendorferstraße 7 | 1010 Wien FN 320219 k | Handelsgericht Wien | ATU64808925 Die Datenschutzerklärung der OeAD-GmbH finden Sie unter www.oead.at/datenschutz. Kontakt: kulturundsprache@oead.at Konzept und Erstellung: Urs Luger | www.daf-kreativcoach.com Hintergrund: Urs Luger: Weihnachtlicher Hintergrund, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana Cliparts:Christbaum: Urs Luger: Christbaum, Lizenz CC0, KI-generiert mit GeminiGeschenk: Urs Luger: Geschenk, Lizenz CC0, KI-generiert mit GeminiLautsprecher: Urs Luger: Weihnachtlicher Lautprecher, Lizenz CC0, KI-generiert mit GeminiNotizblock: Urs Luger: Weihnachtlicher Notizblock, Lizenz CC0, KI-generiert mit Gemini Bildrechte: Anfangsseite: Urs Luger: Weihnachten mit KI, Lizenz CC0, KI-generiert mit GeminiKalender: Urs Luger: Weihnachten mit KI, Lizenz CC0, KI-generiert mit Gemini1. Dezember: Seite 1: Urs Luger: Im Kaffeehaus, Lizenz CC0, KI-generiert mit Gemini; Seite 2: Urs Luger: Weihnachtliche Melange, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana

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Bildrechte: 2. Dezember: Seite 1: Urs Luger: Ober, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana; Seite 2: Urs Luger: Mobiltelefon, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana; Urs Luger: Österreich-KI, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana 3. Dezember: Seite 1: Urs Luger: Weihnachtsbeleuchtung Graben, Lizenz CC0; Seite 2: C.Stadler/Bwag: Wien – Christkindlmarkt, Rathausplatz, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien_-_Christkindlmarkt,_Rathausplatz.JPG, zugeschnitten4. Dezember: Seite 1: Urs Luger: Punschhäferln, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana; Seite 2: OeAD - weltweit unterrichten: Rathaus mit Christbaum, Lizenz CC0, bearbeitet mit Gemini; Urs Luger: Österreich-KI, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana5. Dezember: Seite 1: Urs Luger: Diskussion, Lizenz CC0, KI-generiert mit Gemini; Seite 2: Urs Luger: Österreich-KI, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano BananaAufgabe 1, nach dem 5. Dezember: Urs Luger: Arbeitsaufgabe von learningapps.org; Urs Luger: Weihnachtlicher Hintergrund 2, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana6. Dezember: Seite 1: Urs Luger: Beratschlagen, Lizenz CC0, KI-generiert mit Gemini, Seite 2: Urs Luger: Kugeln, Lizenz CC07. Dezember: S. 1-3: Urs Luger: Weihnachtswebseite, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana, bearbeitet mit Canva; Seite 4: Urs Luger: Weihnachtsglocke, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana8. Dezember: Urs Luger: Luziaumzug, Lizenz CC0, KI-generiert mit Nano Banana9. Dezember: Urs Luger: Danas Interview, Lizenz CC0, KI-generiert mit Gemini

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Moderator: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, freuen Sie sich mit uns auf unseren heutigen Gast im Frühstücksradio! Ich darf Dana aus Vorarlberg begrüßen. Hallo Dana, schön, dass du bei uns bist.Dana: Hallo, danke für die Einladung.Moderator: Haben Sie schon von der Webseite der Weihnachtsretter gehört, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer? Genau deshalb ist Dana heute nämlich hier. Worum geht es bei dieser Webseite eigentlich?Dana: Wegen der Österreich-KI soll es in diesem Jahr kein Weihnachten geben, und deshalb habe ich zusammen mit zwei Freunden und einer Freundin die Webseite „wir-retten-Weihnachten“ online gestellt.Moderator: Wer es nicht gut findet, dass Weihnachten abgeschafft wird, kann dort etwas posten.Dana: Ganz genau. Wir wollen die KI überzeugen, dass Weihnachten bleiben soll.Moderator: Wie soll das gehen?Dana: Es gibt ja eine Webseite der KI, mit einer Chatfunktion, und über diese sind wir in Kontakt mit der KI. Sie weiß, was wir machen, und wir werden ihr unsere Ergebnisse präsentieren.Moderator: Ihr hofft, dass das ihre Vorteile-Nachteile-Rechnung verändern kann. Gibt es denn schon Posts auf eurer Webseite?Dana: Oh ja, schon eine ganze Menge. Viele Leute lieben Weihnachten und haben sehr schöne Erinnerungen. Sie wollen Weihnachten zurückhaben. Gemeinsam können wir das schaffen!Moderator: Dann wünsche ich euch alles Gute für euren Plan und bin gespannt, was am Ende dabei herauskommt.

Reporterin: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, nun haben wir also doch Weihnachten! Manche haben gestern noch gesagt: Die KI hat vielleicht Recht, probieren wir es mal ohne Weihnachten – und heute laufen die gleichen Leute auf die Christkindlmärkte, weil sie Geschenke kaufen und genug Punsch für ein ganzes Monat trinken wollen. Reporter: Nun passiert genau das, was die KI am Beginn des Advents gesagt hat: Verkehrschaos und Stress. In den Städten, vor allem in Wien, kommt man mit dem Auto nicht mehr durch, auch die Straßenbahnen haben große Verspätungen. Reporterin: Die Angestellten der Bäckereien müssen die ganze Nacht durcharbeiten, damit sie genug Kekse und Stollen backen können, und an zwei Tagen werden jetzt so viele Weihnachtsbäume verkauft wie sonst im ganzen Advent.Reporter: Es hat sogar kurz einen Stromausfall gegeben. Aber jetzt ist alles wieder in Ordnung.Reporterin: Es gibt viel Chaos, aber es ist anders als sonst. Niemand beschwert sich, niemand hupt, niemand ist sauer auf die anderen. Die Leute steigen aus ihren Autos, reden miteinander und erzählen, was ihre Pläne für Weihnachten sind. Alle sind froh, weil es doch noch ein richtiges Weihnachtsfest geben wird. Reporter: Gerade noch rechtzeitig haben die vier Weihnachtsretter es geschafft und die KI überzeugt. Reporterin: Und wir verabschieden uns nun, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wir müssen auch noch Geschenke und Kekse kaufen.Reporter: Und viel Punsch trinken. Auf Wiedersehen und bis bald.

So funktioniert der Adventkalender

Öffnen Sie jeden Tag im Dezember ein Kästchen im Adventkalender - und damit eine neue Episode einer Weihnachtsgeschichte. An vier Tagen können Sie Aufgaben lösen und Weihnachtswörter entdecken. Mit diesen entsperren Sie am 24. Dezember eine weihnachtliche Bonusseite.Viel Spaß beim Lesen!

Reporterin: Und Sie sind also der Weihnachtsmann?Weihnachtsmann: Genau, der bin ich.Reporterin: Sie sehen aber nicht sehr weihnachtlich aus.Weihnachtsmann: Naja, ich bin ja auch auf Urlaub.Reporterin: Weihnachtsmänner machen Urlaub?Weihnachtsmann: In diesem Jahr schon. Leider. Lieber wäre ich in Österreich und würde Kindern eine Freude machen. Aber dort gibt es ja heuer kein Weihnachten.Reporterin: Bringt in Österreich nicht eigentlich das Christkind die Geschenke?Weihnachtsmann: Ja, das stimmt, so ist die Tradition. Aber seit einigen Jahren ist das nicht mehr so streng. Man kann auch immer wieder einen Weihnachtsmann sehen. Bei Weihnachtsfeiern oder in Einkaufszentren. Reporterin: Und was machen Sie jetzt, ohne Weihnachten? Weihnachtsmann: Naja, ich bin eigentlich Buchhalter in einer großen Firma. Und jedes Jahr im Advent nehme ich mir zwei Wochen Urlaub. Da bin ich in Wien als Weihnachtsmann unterwegs.Reporterin: Aber dieses Jahr …Weihnachtsmann: Den Urlaub hatte ich schon genommen, Weihnachtsmann kann ich heuer nicht sein, also habe ich mir gedacht: Dann nutz doch den Urlaub und flieg in den Süden, ans Meer.Reporterin: Und so sitzen Sie jetzt am Strand …Weihnachtsmann: Genau, ich lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen und genieße das Leben. Das macht Spaß, aber trotzdem: Noch lieber wäre ich jetzt zu Hause der Weihnachtsmann.

Reporterin: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, in der Wiener Innenstadt gibt es heute eine Demonstration: Aus dem ganzen Land sind Weihnachtsbaumverkäufer und -verkäuferinnen gekommen und ziehen gemeinsam durch die Straßen. Bei mir im Studio ist nun Peter Bäumer, der die Demo organisiert hat. Guten Tag, Herr Bäumer.Bäumer: Guten Tag.Reporterin: Herr Bäumer, warum machen Sie eine Demonstration? Bäumer: Die Österreich-KI macht uns Weihnachten kaputt. Wir Weihnachtsbaumverkäufer sind alle arbeitslos.Reporterin: Das ist natürlich traurig für Sie alle. Aber deswegen gleich demonstrieren?Bäumer: Wir demonstrieren doch nicht nur, weil wir arbeitslos sind. Das kann jedem mal passieren.Reporterin: Was ist es dann?Bäumer: Wir demonstrieren für Weihnachten. Weihnachtsbäume verkaufen, das ist nicht nur ein Geschäft. Da geht es um die Freude der Kinder, um die schönen Familienfeiern. Wir verkaufen nicht nur Bäume, wir verkaufen Freude und Weihnachtsstimmung. Und wir finden es schade, dass es das alles in diesem Jahr nicht geben soll.Reporterin: Dann werden wir ja sehen, wie die KI auf diese Demonstration reagiert. Ob Sie damit etwas verändern können.Bäumer: Das hoffen wir.