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Created on September 25, 2025

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Kunststoff- recycling

Mission Gelbe Tonne

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Mission Gelbe Tonne:Die verschwundene Flasche

Matthias ist verzweifelt: Seine Pfandflasche ist verschwunden – und genau auf dieser Flasche hat Laila eine geheime Botschaft hinterlassen!

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Matthias vermutet, dass die Reinigungskraft die Flasche entsorgt hat. Doch als er in dem Mülleimer nachsieht, ist er leer. Heißt das, der Müll wurde schon geleert? Ihr beruhigt Matthias – gemeinsam könnt ihr die Flasche sicher finden!

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Helft Matthias, die Flasche zurückzubekommen und die Botschaft zu entschlüsseln.

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Woraus besteht eine PET-Flasche?
“Warum ist dir die Flasche so wichtig?”, fragt euer Freund Kai ihn. Bevor Matthias aber etwas erwidern kann, unterbrecht ihr das Gespräch. Denn ihr habt eine ganz andere Frage: Woraus besteht eine PET-Flasche eigentlich?

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Überlegt gemeinsam:

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PET steht für Polyethylenterephthalat. Der Name ist ganz schön kompliziert, oder? PET ist ein Thermoplast. Mit einem Anteil von ca. 6 % Anteil an der Gesamtmenge der produzierten Kunststoffe ist es einer der bedeutendsten Thermoplaste.

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05:00

Doch was ist ein Thermoplast? Nimm dir die graue Kiste und folge der Anleitung. Ihr habt 5 Minuten Zeit. Kehrt anschließend zur Präsentation zurück.

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Super, jetzt wisst ihr, was ein Thermoplast ist! Es ist ein Kunststoff, der weich wird, wenn man ihn erhitzt, und wieder fest wird, wenn er abkühlt – ohne kaputtzugehen. Diese Materialeigenschaft hilft, PET zu recyceln.

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PET wird mechanisch recycelt. Das heißt, die PET-Flaschen werden zerkleinert und mithilfe von Hitze in neue Formen gebracht.

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Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit zum Recycling von Kunststoffen. Um das besser zu verstehen, müssen wir uns zunächst ansehen, wie Kunststoffe hergestellt werden. PET-Flaschen werden wie alle möglichen Kunststoffe – umgangssprachlich Plastik genannt – vor allem aus Erdöl mit einigen Zusatzstoffen hergestellt.

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Erdöl ist vor Millionen Jahren aus abgestorbenen Pflanzen und Tieren tief unter der Erde entstanden. Dort steckt es im Gestein und wird mit großen Pumpen nach oben geholt. In einer Raffinerie wird das Erdöl stark erhitzt und so in verschiedene Teile zerlegt – zum Beispiel in Benzin, Diesel, und Schweröl.

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Sieh dir das Video an und erfahre mehr, wie Kunststoff hergestellt wird:

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Wie ihr seht, das die Herstellung von Kunststoff ganz schön chemielastig! Ganz schön kompliziert oder? Hier also nochmal zusammengefasst: Bei der Herstellung von Kunststoffen verbinden sich viele gleiche kleine Moleküle zu einer langen Kette. Ein „Starter“ sorgt dafür, dass die Kette zu wachsen beginnt, bis ein großes Kunststoff-Molekül entsteht.

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Was denkst du?

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Jedes Jahr werden ungefähr 300 Millionen Tonnen Kunststoff so hergestellt. Die Kunststoffproduktion belastet dadurch das Klima jedes Jahr mit rund 860 Millionen Tonnen CO2. Das fördert den Treibhauseffekt, das heißt, die Temperaturen steigen an und Extremwetterereignisse nehmen zu.

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Was denkst du?

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Das Klima kann aber etwas geschont werden, indem Kunststoff recycelt wird. Schauen wir uns das genauer an: Matthias hat ein Teil des Etiketts seiner Flasche gefunden. Dort ist ein Code drauf, aber er ist in zwei Teile zerbrochen. Nur wenn ihr die Recyclingmethoden richtig durchspielt, setzt sich der Code wieder zusammen.

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Es gibt mehrere Arten von Recyclingmethoden, die in der Industrie angewendet werden. Die gängigsten Methoden sind mechanisches Recycling, chemisches Recycling und organische Wiederverwertung. Das mechanische Recycling hast du schon kennengelernt.

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Ein Prozess, bei dem Abfallmaterialien physisch ohne chemische Veränderung ihrer Struktur verarbeitet werden, indem sie zerkleinert und zum Teil mithilfe von Hitze in neue Formen gebracht werden.

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Bei dem Prozess handelt es sich um das Recycling von biologisch abbaubaren Abfällen, wie z.B. Garten- und Küchenabfällen, zur Gewinnung von Kompost oder Biogas.

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Bei diesem Prozess werden Abfallstoffe durch chemische Prozesse in ihre grundlegenden chemischen Bestandteile zerlegt, aus denen dann neue Produkte erzeugt werden können.

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Wie das chemische Reccyling funtioniert, dürft ihr nun selbst auprobieren: Nehmt Umschlag 1 und folgt der dortigen Anleitung. Danach kehrt ihr wieder hierher zurück.

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Super! Ihr habt das chemische Recycling erfolgreich durchgespielt.

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Ohne Energie können Kunststoffe nicht recycelt werden. Energie ist also elementar für das Recycling. Zugleich ist Energie im Recyclingprozess aber auch problematisch: die Temperatur, die durch die Energie zur Aufspaltung der Moleküle erzeugt wird, muss stimmen. Ist sie zu niedrig, trennen die Moleküle sich nicht, ist sie hoch, kann der Kunststoff verbrennen.

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Löst in der Gruppe den Lückentext auf der nächsten Folie für noch mehr Wissen! Wie unterscheidet sich chemisches Recycling von mechanischem Recycling?

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Ihr wisst nun viel über das chemische Recycling - das ist ein Verfahren, das für das Recycling von Kunststoffen eingesetzt werden kann. Ihr dürft euch den Code notieren: Müll

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Richtig! Bei Mischkunststoffen funktioniert das mechanische Recycling nicht - die verschiedenen verarbeitetenden Kunststoffe haben unterschiedliche chemische Eigenschaften und Schmelzpunkte. Würden sie bei dem mechanischen Recycling gemeinsam eingeschmolzen werden, hätte der recycelte Kunststoff eine sehr schlechte Qualität.

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Damit die Mischkunststoffe mechanisch recycelt werden können, müssten sie zuerst voneinander getrennt werden. Da die verschiedenen Schichten, zum Beispiel wie bei Lebensmittelverpackungen, sehr dünn und oftmals verklebt sind, ist das nicht möglich. Deshalb werden sie chemisch recycelt.

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Nachdem ihr nun die Recylingarten kennengelernt habt, macht ihr euch auf den Weg in den Chemieraum. Vielleicht wurde die Flasche ja von einer Lehrkraft mitgenommen, um den Schüler*innen das chemische Verfahren zu zeigen?

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Auf dem Weg überlegt euer Freund Kai laut: “Wenn das mit dem Recycling so einfach ist, warum recyceln wir dann nicht alles?” Rosa hat sofort eine Antwort: “Nicht alle Kunststoffe lassen sich so einfach recyceln. Erinnert ihr euch an die Steckdosen? ”

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Es gibt viele Herausforderungen bei recycelbaren Kunststoffen.

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Nun klingt das Recycling garnicht mehr so einfach.

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Gerade mal 52%der Kunststoffe werden in Deutschland recycelt. Als ihr darüber staunt, trefft ihr auf eure Chemielehrerin Frau Schmidt. Ihr erzählt ihr von dem rätselhaften Schwund der Flasche und euren bisherigen Erkenntnissen.

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Sie denkt kurz über das Codewort nach, dann führt sie euch aus dem Schulgebäude heraus. Vor einem Tor mit einem großen Zahlenschloss bleibt sie stehen. Löst die Quizfragen und erhaltet den Code für das Zahlenschloss! Notiert euch dafür die auffälligen Zahlen!

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00:20

Wahr oder Falsch?

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Richtig! Eine PET-Flasche lässt sich ca. 5 mal recyceln.

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00:20

Wahr oder Falsch?

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Bei dem chemischen Recycling werden die Rohstoffe der Kunststoffe wieder gewonnen. Diese Rohstoffe können dann zur Herstellung von 1 neuem Kunststoff verwendet werden, wodurch die Qualität der Kunststoffe höher ist als bei dem mechanischem Recycling.

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00:20

Wahr oder Falsch?

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Diese Aussage ist wahr! Das Vermischen verschiedener Kunststoffarten kann zu minderwertigem Kunststoff führen, weil ihre Eigenschaften so verfälscht werden können. Ihr erhaltet die Zahl 0.

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Super, ihr habt nun 4 Zahlen. Gebe sie ins Türschloss ein.

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Ihr habt gemeinsam den Code herausgefunden. Langsam öffnet ihr das Tor. Bevor ihr sehen könnt, was sich hinter dem Tor befindet, entdeckt Matthias ein weiteres Stück vom Flaschenetikett auf dem Boden. Er jubelt laut los. Wie es scheint, habt ihr den letzten Teil der geheimen Botschaft gefunden.

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Vervollständigt Lailas Botschaft!

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Frau Schmidt erklärt euch: "Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat Matthias doch immer seine PET-Flasche weggeworfen, wenn sie leer war. Laila hat recht, wenn sie sagt, dass dein Müll wertvoll ist. PET kann gut recycelt werden – und das solltest du auch tun! Das ist viel umweltfreundlicher, als wenn du sie wegwirfst.”

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Da könnt ihr nur zustimmen. Warum hat Frau Schmidt recht?

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Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt die Mission gemeinsam gelöst und dabei viel über das Kunststoffrecycling gelernt. Nehmt euch nun das Arbeitsblatt und bereitet euch darauf vor, den anderen das Verfahren vorzustellen.

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