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Schulaustauschprojekt des FSG mit Poitiers 2025

Projektgruppe Poitiers

Created on September 14, 2025

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Transcript

Schulaustausch- projekt mit Poitiers

27.9. - 4.10.2025

Start

Diese Gruppenmobilität wurde kofinanziert von der Europäischen Union

Unsere Reise - notre séjour

Poitiers in Frankreich

Lern- und Erlebnisprogramm

Austausch auf einen Blick

Das Reiseziel - où nous allons

Es ging für unseren Austausch nach POITIERS, eine Stadt im Westen Frankreichs. Sie liegt in der Region Nouvelle-Aquitaine und ist die Hauptstadt des Départements Vienne. Mit ihren über 89000 Einwohnern und einer der ältetsten Universitäten Frankreichs (gegründet 1431) ist Poitiers ein sehr lebendiger und attraktiver Ort zum Leben.

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Programm des Austauschs

Montag 29.9.

Sonntag 28.9.

Samstag 27.9.

Jour 1

Aller

Jour 2

Der erste Tag in den Gastfamilien

Die Hinreise - Was ist besser? ICE oder TGV?

Willkommen am Lycée Victor Hugo und Rundgang durch Poitiers

Programm des Austauschs

Mittwoch 1.10.

Dienstag 30.9.

Donnerstag 2.10.

Jour 3

Jour 4

Jour 5

Energiewende? Möglichkeiten der Energie-gewinnung in Frankreich: Biogas und Kernkraft

Workshoptag: Klimafresko, Biodiversität in Poitiers und Buttons für ein besseres Klima

Schulalltag am Lycée Victor Hugo

Programm des Austauschs

Samstag 4.10.

Freitag 3.10.

Jour 6

Retour

Ein spaßiger Tag im Futuroscope - und was es mit der preisgekrönten Attraktion "Chasseurs des tornades" (Tornardojäger) auf sich hat

Mit tollen Eindrücken im Gepäck geht es zurück nach Hause

O-Töne zu den individuellen Erfahrungen und Erlebnissen

Was war das Überraschendste, was ihr während der Mobilität erlebt hast?

Was waren die drei stärksten Eindrücke, die euch während der Mobilität geprägt haben?

Gibt es noch andere Aspekte, die euch in Erinnerung geblieben sind?

In welchem Maße wurden eure Erwartungen während der Mobilität erfüllt?

Austausch auf einen Blick

Reisedauer 8 Tage

Zugtickets, Eintrittsgelder, Verpflegung, Taschengeld

9 Schüler:innen der Klassenstufe 12

Interesse an Frankreich, Offenheit für sein Gegenüber

Ziel: Themen Klimawandel und Energiewende vertiefen und diskutieren

Französisch/ Fremsprachenkenntnisse verbessert

Fazit Wir geben dieser EU-Mobilität vier Sterne, weil unsere Erwartungen weit übertroffen worden sind und wir trotz kleinerer Kommunikationsschwierigkeiten viel für unser weiteres Leben mitnehmen konnten.

Am Samstagmorgen gegen 8 Uhr ging es für uns in Dresden los. Unser erster Zug ging von Dresden-Neustadt nach Frankfurt. Anfangs herrschte viel Aufregung, aber spätestens nach 3 Stunden war en dann alle ruhig und lasen oder hörten Musik. Als wir dann in Frankfurt nach ca. 4 Stunden ankamen, mussten wir direkt in den nächsten Zug nach Paris Est. In Paris angekommen, nahmen wir die Metro nach Paris Montparnasse. Da die Türen der Metro sich schnell schließen, verloren wir die eine Hälfte der Gruppe, fanden sie aber Gottseidank später wieder. Anschließend fuhren wir von Paris Montparnasse nach Poitiers. Mit dem Auto wären wir ca. 3 Stunden von Paris nach Poitiers gefahren, da wir aber mit dem TVG fuhren, schafften wir die lange Strecke in unter 1.5 Stunden. Spät am Abend, gegen 20 Uhr kamen wir dann in Poitiers an und wurden dort von unseren Gastfamilien herzlich empfangen. (Johanna)

Zum Abschluss einer gemeinsamen Woche besuchten wir am Freitag das Futuroscope. Um 10 Uhr erreichten wir den Freizeitpark und erhielten unsere erste Aufgabe. Wir sollten die CO2-Bilanz für eine Attraktion im Park berechnen. Dafür hatten wir bis 11.30 Uhr Zeit. Wir fanden uns also in Gruppen und erledigten recht zügig diese Aufgabe. Dabei kam es zu erstaunlichen Feststellungen. Keine/r von uns hatte erwartet, dass diese Berechnungen so ausfallen würden und somit lernten wir wieder etwas Neues über den Zusammenhang von Freizeitparks und Umweltverschmutzung. Anschließend fand der Vergleich der Aufgabe statt und wir hatten Zeit, um Mittag zu essen. Am Nachmittag genossen wir den letzten gemeinsamen Tag mit unseren französischen Austausch-schülern/innen. Alles in allem kann man sagen, dass es ein sehr erlebnisreicher Tag war, an dem viele von uns Neues entdeckten und lernten. Es war für alle ein gelungener Abschluss, bei dem der Spaß auf keinen Fall zu kurz kam. (Lina)

Um 9:00 Uhr trafen wir uns an der Schule und fuhren anschließend mit einem Bus in die Methangasanlage in Sèvres-Anxaumont. Nach der Ankunft empfing uns der Wirt einer Schweinezucht und begann uns über deren Geschichte und Hintergrund zu erzählen. Er erklärte uns dabei die mit dem Hof verbundene Möglichkeit, aus biologischen Abfallstoffen, z.B. von Pflanzen und Tieren, Energie zu gewinnen, mit der er nicht nur den Bedarf des Hofes selbst, sondern auch einiger weiterer Haushalte decken kann. Die Methangasanlage nutzt er dabei parallel zur Viehzucht. Sein Sohn zeigte uns anschließend die eigentliche Anlage und erklärte deren Abläufe sowie Funktionsweise. Auch einige Gebäude konnten wir betreten, um die Maschinen im Inneren zu sehen. Doch dort war neben der Hitze und der hohen Lautstärke auch der strenge Geruch, den man auch draußen wahrnahm, noch intensiver. Gegen 11 Uhr fand die Führung schließlich ihr Ende und wir fuhren mit dem Bus in eine Stadt, die auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel lag. In Chauvigny machten wir eine Pause und liefen mit dem Picknick, das wir uns mitgebracht hatten, in einen hübschen Park mit einem Teich und einer guten Aussicht auf die Burgruine, die auf dem Berg über uns thronte. Danach fuhren wir zur nächsten Station des Tages: dem Kernkraftwerk in Civaux. Zunächst hielt eine Frau, die uns später durch das Kraftwerk führen sollte, einen Vortrag, in dem sie die grundlegende Struktur des Kraftwerkes erklärte, aber auch die Funktionsweise des Reaktors und damit auch der Dampferzeugung sowie des Kühlsystems. Ebbenfalls erzählte sie generell etwas über verschiedene Energieformen und ihre Nutzung in Frankreich sowie die Bedeutung von Kernenergie. Nach dem Vortrag wurden wir angewiesen, unsere Sachen in Schließfächer zu räumen und uns anschließend in festes Schuhwerk und Helme mit Haarnetzen zu kleiden. Dazu bekam jeder auch ein Paar Kopfhörer, über die später die Führung zu hören war. Als nächstes begaben wir uns zur Sicherheitskontrolle, in der wir uns überprüfen, identifizieren und dokumentieren lassen mussten. Dann begann die eigentliche Führung und wir begaben uns unter Anleitung und durch mehrere Sicherheitsschleusen in die Maschinenhalle, in der uns die Funktionsweise der dort vorhandenen Maschinen erklärt wurde. Frau Lötsch bot uns dabei eine hilfreiche Übersetzung über die Kopfhörer. Nach einem schnellen Gruppenfoto vor dem Kondensator verließen wir Hitze und Lärm und begaben uns wieder hinaus ins Freie, bevor wir nach einem kleinen Abschluss gegen 16:30 Uhr den Weg zurück zum Lycée antraten. (Anna und Caitlin)

Nach langer, emotionaler Verabschiedung ging es gegen 7 Uhr mit dem TGV von Poitiers nach Paris Montparnasse. Von dort fuhren wir mit der Metro zum Notre-Dame de Paris. Der Weg zu der weltberühmten Kathedrale war herausfordernd, da es stark regnete und wir unser ganzes Gepäck mit uns tragen mussten. Nach kurzem Fotoshoot brachte und die Metro zum Gare de l' Est. Wir nahmen den Zug nach Karlsruhe, kurz hinter der frz.-dt. Grenze hielt der Zug, da die Polizei Ausweiskontrollen durchführte. In Karlsruhe begann das Chaos: unser Zug nach Frankfurt am Main hatte mehr als 10 Minuten Verspätung und wir nur 10 Minuten geplante Umstiegszeit. Als wir in Frankfurt einfuhren, stand noch offen, ob unser Zug warten würde. Als wir am Gleis ankamen, waren die Türen bereits geschlossen, der Zug wollte losfahren. Jedoch war das Zugpersonal so nett, die Türen nochmals zu öffnen. Glücklicherweise fand auch jede/r einen Sitzplatz. Gegen 21 Uhr kamen wir dann endlich in Dresden an und wurden von unseren Familien begrüßt. Das Happy End nach einem langen, anstrengenden Tag. (Johanna)

Unser Projektlogo

Unser Logo greift die Zusammenarbeit unserer beiden Schulen, dem Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasium und dem Lycée Victor Hugo auf. Es soll im gleichen Maße darauf aufmerksam machen, dass unsere Welt durch den Klimawandel bedroht ist - sie steht in Flammen - , als auch Hoffnung stiften. Beispielsweise wenn wir uns als Akteure dafür einsetzen, den Klimawandel zu stoppen, indem wir weiter dafür sorgen, die Energiewende voranzutreiben.

Am Montagmorgen wurden wir in der Schule von der Schulleitung und den französischen Lehrern begrüßt. Dazu gab es viele kleine Leckereien, wie Croissants, Käsespieße, Kaffee und Tee. Danach erkundeten wir in gemischten Kleingruppen anhand eines Escape Games die Schule. Später gingen unsere Austauschpartner in den Unterricht und wir entdeckten mit unseren Lehrerinnen die Stadt. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine besuchten wir den Unterricht (tlw. bis 18 Uhr!) mit unseren Austauschpartnern. (Rhea)

Bei mir hat der Sonntagmorgen mit einem sehr leckeren Essen in einem All you can eat Sushi Restaurant angefangen, um den Geburtstag des Vaters meiner Austauschpartnerin zu feiern. Die Auswahl war wirklich gigantisch, doch im Besonderen hat mich die Inneneinrichtung fasziniert. Schon im Eingangsbereich befand sich ein ein großer Springbrunnen und man wurde von Robotern bedient. Nach dem leckeren Besuch ging die Fahrt gleich weiter nach La Rochelle. Schon als wir aus dem Auto ausstiegen, wurden wir von den Sonnenstrahlen begrüßt und hatten einen weiten Blick auf das tiefblaue Meer und die steinerne Küste. Wir entschieden uns dazu einen Strandspaziergang zu machen, welcher uns schon bald an einen kleinen Hafen führte, bei dem verschiedene Boote ausgestellt wurden. Diese konnten wir besichtigen sowie Fotos machen. Dadurch hatte ich ebenfalls die Möglichkeit mich mit einheimischen Kennern zu unterhalten. Nach einem langen Tag ging es dann wieder nach Hause und ich hatte lustige und interessante Gespräche mit meiner Austauschpartnerin, in denen wir außerdem darüber grübelten, wie unser Wochenplan aussehen würde und welche Aktivitäten uns besonders gefallen würden. (Edda)

Heute Vormittag gestalteten wir in der Schule ein Klimafresko. Dafür sollten wir Begriffskarten, die mit dem Thema Klima-wandel in Verbindung stehen, so sortieren, dass aus einem Schaubild hervorgeht, was Ursachen und Wirkungen von Klimawandel sind. Dabei kamen alle Gruppen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Gemeinsame Erkenntnis: Der Mensch verantwortet die Auswirkungen seines Handelns. Anschließend bestimmten wir auf einer Wiese in Poitiers Pflanzenarten mit Hilfe einer App, um die Ergebnisse in Teams zu vergleichen. Nach dem leckeren Mittagessen in einem Restaurant malten wir eigene Motive zum Projekt und stellten daraus Buttons her. (Benjamin)

Das Lycée Victor Hugo liegt im Zentrum der Stadt Poitiers.

Link

Den Vormittag verbrachten wir jeweils mit unseren Austauschschülern im Unterricht. Ich besuchte eine Doppelstunde in Philosophie und verstand erstaunlich viel vom Unterricht. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich dies nicht erwartet hatte. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine nutzen wir deutschen Schüler unsere gemeinsame Freizeit und verbrachten diese in Cafés sowie Second-Hand-Läden in Poitiers. Es war wunder-schönes Wetter und ich fühlte mich in der Stadt sehr wohl. (Anna Lina)