Kleine Patient:innen, grosse Emotionen
Emotionale Sicherheit in der pädiatrischen Versorgung
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Frage 1/5
Antwort 1/5
Emotionale Sicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil in der pädiatrischen Versorgung, da sie Vertrauen schafft, Angst und Stress reduziert, die Kooperationsbereitschaft des Kindes fördert und psychische Traumata in Zusammenhang mit der Behandlung vorbeugen kann. Emotionale Sicherheit allein garantiert zwar keine Heilung und steht in keinem direkten Zusammenhang mit den Spitalkosten, sie stellt jedoch einen eigenständigen Wert in der Beziehung des Kindes und seiner Familie zur Gesundheitsversorgung dar.
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Frage 2/5
Antwort 2/5
Körperliche Fixierung kann vom Kind als unverständliche Gewalt empfunden werden, insbesondere ohne Vorbereitung oder emotionale Begleitung. Dies erhöht das Risiko einer Traumatisierung, schwächt das Vertrauen in das Pflegepersonal und kann zukünftige Behandlungen erschweren. Eine angemessene Sedierung kann in bestimmten Fällen eine respektvollere Alternative darstellen. Wenn sie von einem geschulten Team durchgeführt wird, hat sich diese Methode in zahlreichen wissenschaftlichen Studien als sicher erwiesen.
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Frage 3/5
Antwort 3/5
Die Hauptfunktion von Komfort und prozeduraler Sedierung besteht darin, Schmerzen, Ängste und emotionalen Stress während einer Behandlung zu reduzieren. Dies geschieht z. B. durch Massnahmen wie Ablenkung, Aufklärungen, Hypnose und – falls notwendig – den Einsatz angstlösender oder sedierender Medikamente. Das Ziel besteht nicht darin, Eingriffe zu vermeiden oder die Eltern zu ersetzen, sondern das emotionale Wohlbefinden des Kindes zu schützen und die Eltern bei notwendigen medizinischen Massnahmen zu unterstützen.
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Frage 4/5
Antwort 4/5
Eine gute Vorgehensweise ist es, dem Kind eine aktive und angemessene Rolle zu geben – etwa durch die Wahl einer bequemen Position oder kleiner Entscheidungen. Dies stärkt sein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit. Erklärungen sollten altersgerecht und in verständlicher Sprache erfolgen; das Kind darf weder mit zu vielen technischen Details überfordert noch komplett ignoriert werden. Ablenkung kann ergänzend eingesetzt werden, ersetzt aber nicht die Erklärungen.
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Frage 5/5
Antwort 5/5
Eine emotional verunsichernde Behandlungserfahrung kann bei Kleinkindern starken Stress auslösen, der sich zu Phobien, Schlafstörungen oder Angst vor zukünftigen medizinischen Massnahmen entwickeln kann. Selbst in Anwesenheit der Eltern können traumatische Erlebnisse entstehen, die die Anpassungsfähigkeit des Kindes schwächen und langfristige emotionale Spuren hinterlassen.
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Quiz beendet
Quellen: Coté, C. J., Wilson, S., AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS, & AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRIC DENTISTRY (2019). Guidelines for Monitoring and Management of Pediatric Patients Before, During, and After Sedation for Diagnostic and Therapeutic Procedures. Pediatrics, 143(6), e20191000. https://doi.org/10.1542/peds.2019-1000 Duffee, J., Szilagyi, M., Forkey, H., Kelly, E. T., Council on Community Pediatrics, Council on Foster Care, Adoption, and Kinship Care, Council on Child Abuse and Neglect, & Committee on Psychosocial Aspects of Child and Family Health. (2021). Trauma-informed care in child health systems. Pediatrics, 148(2), e2021052579. https://doi.org/10.1542/peds.2021-052579 De Young, A. C., Paterson, R. S., Brown, E. A., Egberts, M. R., Le Brocque, R. M., Kenardy, J. A., Landolt, M. A., Marsac, M. L., Alisic, E., & Haag, A. C. (2021). Topical Review: Medical Trauma During Early Childhood. Journal of pediatric psychology, 46(7), 739–746. https://doi.org/10.1093/jpepsy/jsab045
Griffin, B. R., Harvey, L., Dimanopoulos, T. A., Curtis, K. A., Gillen, T., & Kimble, R. M. (2024). Examining the impact of a paediatric trauma family support service on the quality of life of injured children: A longitudinal cohort study. Journal of pediatric nursing, 77, e356–e365. https://doi.org/10.1016/j.pedn.2024.04.052 Sahyoun, C., Cantais, A., Gervaix, A., Bressan, S., Löllgen, R., Krauss, B., & Pediatric Emergency Medicine Comfort and Analgesia Research in Europe (PemCARE) group of the Research in European Pediatric Emergency Medicine (2021). Pediatric procedural sedation and analgesia in the emergency department: surveying the current European practice. European journal of pediatrics, 180(6), 1799–1813. https://doi.org/10.1007/s00431-021-03930-6
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Kleine Patient:innen, grosse Emotionen
Emotionale Sicherheit in der pädiatrischen Versorgung
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Emotionale Sicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil in der pädiatrischen Versorgung, da sie Vertrauen schafft, Angst und Stress reduziert, die Kooperationsbereitschaft des Kindes fördert und psychische Traumata in Zusammenhang mit der Behandlung vorbeugen kann. Emotionale Sicherheit allein garantiert zwar keine Heilung und steht in keinem direkten Zusammenhang mit den Spitalkosten, sie stellt jedoch einen eigenständigen Wert in der Beziehung des Kindes und seiner Familie zur Gesundheitsversorgung dar.
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Körperliche Fixierung kann vom Kind als unverständliche Gewalt empfunden werden, insbesondere ohne Vorbereitung oder emotionale Begleitung. Dies erhöht das Risiko einer Traumatisierung, schwächt das Vertrauen in das Pflegepersonal und kann zukünftige Behandlungen erschweren. Eine angemessene Sedierung kann in bestimmten Fällen eine respektvollere Alternative darstellen. Wenn sie von einem geschulten Team durchgeführt wird, hat sich diese Methode in zahlreichen wissenschaftlichen Studien als sicher erwiesen.
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Die Hauptfunktion von Komfort und prozeduraler Sedierung besteht darin, Schmerzen, Ängste und emotionalen Stress während einer Behandlung zu reduzieren. Dies geschieht z. B. durch Massnahmen wie Ablenkung, Aufklärungen, Hypnose und – falls notwendig – den Einsatz angstlösender oder sedierender Medikamente. Das Ziel besteht nicht darin, Eingriffe zu vermeiden oder die Eltern zu ersetzen, sondern das emotionale Wohlbefinden des Kindes zu schützen und die Eltern bei notwendigen medizinischen Massnahmen zu unterstützen.
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Eine emotional verunsichernde Behandlungserfahrung kann bei Kleinkindern starken Stress auslösen, der sich zu Phobien, Schlafstörungen oder Angst vor zukünftigen medizinischen Massnahmen entwickeln kann. Selbst in Anwesenheit der Eltern können traumatische Erlebnisse entstehen, die die Anpassungsfähigkeit des Kindes schwächen und langfristige emotionale Spuren hinterlassen.
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Quellen: Coté, C. J., Wilson, S., AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS, & AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRIC DENTISTRY (2019). Guidelines for Monitoring and Management of Pediatric Patients Before, During, and After Sedation for Diagnostic and Therapeutic Procedures. Pediatrics, 143(6), e20191000. https://doi.org/10.1542/peds.2019-1000 Duffee, J., Szilagyi, M., Forkey, H., Kelly, E. T., Council on Community Pediatrics, Council on Foster Care, Adoption, and Kinship Care, Council on Child Abuse and Neglect, & Committee on Psychosocial Aspects of Child and Family Health. (2021). Trauma-informed care in child health systems. Pediatrics, 148(2), e2021052579. https://doi.org/10.1542/peds.2021-052579 De Young, A. C., Paterson, R. S., Brown, E. A., Egberts, M. R., Le Brocque, R. M., Kenardy, J. A., Landolt, M. A., Marsac, M. L., Alisic, E., & Haag, A. C. (2021). Topical Review: Medical Trauma During Early Childhood. Journal of pediatric psychology, 46(7), 739–746. https://doi.org/10.1093/jpepsy/jsab045 Griffin, B. R., Harvey, L., Dimanopoulos, T. A., Curtis, K. A., Gillen, T., & Kimble, R. M. (2024). Examining the impact of a paediatric trauma family support service on the quality of life of injured children: A longitudinal cohort study. Journal of pediatric nursing, 77, e356–e365. https://doi.org/10.1016/j.pedn.2024.04.052 Sahyoun, C., Cantais, A., Gervaix, A., Bressan, S., Löllgen, R., Krauss, B., & Pediatric Emergency Medicine Comfort and Analgesia Research in Europe (PemCARE) group of the Research in European Pediatric Emergency Medicine (2021). Pediatric procedural sedation and analgesia in the emergency department: surveying the current European practice. European journal of pediatrics, 180(6), 1799–1813. https://doi.org/10.1007/s00431-021-03930-6
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