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Medikationssicherheit Teil 2 - Allgemein

Stiftung Patientensicherheit Schweiz

Created on July 18, 2025

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Transcript

Teil 2

Fokus: Allgemeine Medikationssicherheit

Medikationsrisiken im Griff?

START!

Frage 1/5

Patient:innensicherheit

Wussten Sie schon? 1/5

Patient:innensicherheit
Medikationssicherheit bedeutet, vermeidbare arzneimittelbezogene Schäden zu verhindern – durch klare Prozesse, Kommunikation und gemeinsame Verantwortung im System. Fehler entstehen nicht (nur) durch Unachtsamkeit, sondern oft an Schnittstellen, bei Übergaben oder durch Informationslücken.

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Quelle:Global burden of preventable medication-related harm in health care: a systematic review. Geneva: World Health Organization; 2023. Licence: CC BY-NC-SA 3.0 IGO. https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/376203/9789240088887-eng.pdf?sequence=1

Frage 2/5

Medikationssicherheit

Wussten Sie schon? 2/5

Medikationssicherheit
Medikationssicherheit bedeutet mehr als richtige Dosis – sie umfasst das gesamte System, in dem vermeidbare arzneimittelbezogene Schäden entstehen können: durch Kommunikation, Organisation, Übergaben, Verordnung oder Versorgungslücken.

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Frage 3/5

Schnittstellen

Wussten Sie schon? 3/5

Schnittstellen
An Schnittstellen wie dem Spitalaustritt, bei mündlichen Verordnungen, Schichtwechseln oder der Übertragung in digitale Systeme kommt es besonders häufig zu Medikationsfehlern. Typische Probleme sind doppelte Verordnungen, falsche Dosierungen oder Verwechslungen von Medikamenten. Ursachen dafür sind oft unvollständige Informationen, unklare Zuständigkeiten oder fehlende Abläufe. Strukturierte Prozesse und klare Kommunikation helfen, diese Risiken zu minimieren.

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Quelle:Payne, Rupert., Slight, Sarah., Franklin, B. Dean., & Avery, A. J. (2016). Medication errors. World Health Organization (WHO). https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/252274/9789241511643-eng.pdf

Frage 4/5

Systematischer Medikationsabgleich

Wussten Sie schon? 4/5

Systematischer Medikationsabgleich
Ein systematischer Medikationsabgleich verfolgt das Ziel, die vollständige und korrekte Medika-tion von Patient:innen zu sichern. Dabei werden die aktuell eingenommenen Medikamente mit den neu verordneten Arzneimitteln sorgfältig verglichen. So können Diskrepanzen frühzeitig er-kannt und vermieden werden. Der Abgleich unterstützt die ärztliche Entscheidungsfindung, verbessert die Qualität der Be-handlung und stärkt das Vertrauen der Patient:innen in die Sicherheit ihrer Therapie. Besonders bei komplexen Krankheitsbildern oder Polypharmazie trägt er wesentlich zur Risikominimierung bei.

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Quelle:SPS Progress! Sichere Medikation an Schnittstellen, Schriftenreihe Nr. 7: https://patientensicherheit.ch/wp-content/uploads/2023/03/1_SR_7_Sichere_Medikation_D.pdf

Frage 5/5

Look-alike & Sound-alike

Wussten Sie schon? 5/5

Look-alike & Sound-alike
Ähnlich klingende Medikamentennamen bergen ein hohes Risiko für Verwechslungen, insbe-sondere in stressreichen Situationen oder bei unklarer Kommunikation. Eine bewährte Mass-nahme zur besseren Unterscheidung ist der Einsatz von Tall Man Letters. Dabei werden die sich unterscheidenden Buchstabenteile einzelner Medikamentennamen gezielt grossgeschrieben, zum Beispiel PredniSON und PrednisoLON.Das Weglassen von Wirkstoffangaben oder die Nutzung von Einheitsverpackungen erschwert die sichere Unterscheidung zusätzlich. Auch Abkürzungen können missverständlich sein und sollten im Medikationsprozess möglichst vermieden werden. Eine klare, vollständige und gut lesbare Kennzeichnung trägt entscheidend zur Vermeidung von Medikationsfehlern bei.

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Quelle:SPS Quick-Alert® Nr. 14 (V2) Medikationssicherheit für Look-alike- und Sound-alikeMedikamente (LASA): https://patientensicherheit.ch/wp-content/uploads/2025/06/Quick-Alert_14-2_Look-alike-sound-alike_d.pdf

Bonusfrage

Interprofessionalität und Teamwork

Wussten Sie schon?

Interprofessionalität und Teamwork
Der Medikationsprozess umfasst weit mehr als das Verordnen und Verabreichen von Medikamenten. Beteiligt sind:
  • Ärzt:innen, Pflegefachpersonen, Apotheker:innen
  • Logistik und Materialversorgung (z. B. Bestellungen, Transport, Lagerung)
  • Patient:innen selbst (z. B. Einnahme, Rückmeldung zu Wirkung/Nebenwirkungen)
  • Angehörige, IT-Systeme, administrative Mitarbeitende
Medikationssicherheit gelingt nur, wenn alle Schnittstellen im System gut zusammenarbeiten – interdisziplinär und gemeinsam verantwortet.

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Quiz completed!

Bitte teilnehmen: Umfrage unter allen am Medikationsprozess beteiligten Fachpersonen

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