Händehygiene
Grundstein der Patient:innensicherheit
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Frage 1/5
Antwort 1/5
Händewaschen, Händedesinfektion und Hautpflege Nebst dem Händewaschen und der Händedesinfektion ist die Pflege der Hände wichtig, um die Regeneration der Haut zu unterstützen. Die Pflege mit rückfettenden Cremes hilft, die Hautbarriere zu erhalten. Sorgfältige Hautpflege und gewissenhafter Hautschutz sind deshalb wichtige Bestandteile des Arbeitsschutzes. Eine gesunde Haut ist auch eine Voraussetzung für den Infektionsschutz, denn wenn die Haut der Hände geschädigt ist, ist die Händedesinfektion weniger effektiv. Zudem können sich Erreger leichter einnisten und auf Patient:innen übertragen werden.
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Frage 2/5
Antwort 2/5
Bis zu 95- 99.999% Alkoholbasierte Händedesinfektionsmittel sind bei richtiger Anwendung hochwirksam. Sie können bis zu 99,999 % der transienten Keime auf der Haut abtöten oder inaktivieren – und sind somit deutlich effektiver als Händewaschen mit Seife.
Wichtig: Gegen sporenbildende Bakterien (wie Clostridioides difficile) reicht die Händedesinfektion allein nicht aus – in solchen Fällen ist zwingend Händewaschen erforderlich.
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Quelle: Kampf, G., & Kramer, A. (2004). Epidemiologic background of hand hygiene and evaluation of the most important agents for scrubs and rubs. Clinical microbiology reviews, 17(4), 863–893. https://doi.org/10.1128/CMR.17.4.863-893.2004
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Frage 3/5
Antwort 3/5
- Zum korrekten Händewaschen gehört auch das Abtrocknen der Hände
- Händedesinfektionsmittel muss so lange in die Hände eingerieben werden, bis sie trocken sind
Korrektes Händedesinfizieren dauert 20-30 Sekunden. Das Desinfektionsmittel muss so lange eingerieben werden, bis der Alkohol verdunstet ist und sich die Hände trocken anfühlen.
Korrektes Händewaschen dauert 40-60 Sekunden und beinhaltet das Anfeuchten der Hände mit Wasser, Vollständiges Einseifen der Hände, Abspülen der Seife mit Wasser, Trocknen der Hände und des Wasserhahns mit einem Einmalhandpapier.
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Frage 4/5
Antwort 4/5
--> Indikation: vor aseptischen Tätigkeiten
- Nach dem Ausziehen von intakten Handschuhen--> Indikation: Nach Kontakt mit potenziell infektiösen Materialien)
Es gibt 5 Indikationen zur Handhygiene: • Vor Patient:innenkontakt
• Vor aseptischen Tätigkeiten
• Nach Kontakt mit potenziell infektiösen Materialien
• Nach Kontakt mit Patient:innen
• Nach Kontakt mit der unmittelbaren Patient:innenumgebung
Handschuhe bieten keinen vollständigen Schutz vor Kontamination. Zudem kann durch Schweiss und Wärme im Handschuh die Vermehrung von Mikroorganismen begünstigt werden.
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Frage 5/5
Antwort 5/5
- Desinfektionsmittel direkt nach dem Händewaschen auf feuchte Hände auftragen
- Tragen von Ringen an den Händen oder langen Fingernägeln
Das Tragen von Ringen und langen Fingernägeln begünstigt das Wachstum von Keimen, weil diese Stellen unzureichend mit Desinfektionsmittel in Kontakt kommen und deshalb Benetzungslücken entstehen. Zudem ist die Verletzungsgefahr erhöht. Ringe und lange Nägel erhöhen zudem die Perforationsgefahr von Einmalhandschuhen.Händedesinfektion wirkt nur auf trockener Haut optimal.
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Quellen und weiterführende Informationen unter:
- WHO Guidelines on Hand Hygiene in Health Care: First Global Patient Safety Challenge Clean Care Is Safer Care. (2009). World Health Organization.
- World Health Organization, World Hand Hygiene Day-Campaign: www.who.int/campaigns/world-hand-hygiene-day
- Swissnoso, CCM-CleanHands, URL: https://www.swissnoso.ch/module/ccm-cleanhands/ccm-cleanhands/das-modul
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Händehygiene
Grundstein der Patient:innensicherheit
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Frage 1/5
Antwort 1/5
Händewaschen, Händedesinfektion und Hautpflege Nebst dem Händewaschen und der Händedesinfektion ist die Pflege der Hände wichtig, um die Regeneration der Haut zu unterstützen. Die Pflege mit rückfettenden Cremes hilft, die Hautbarriere zu erhalten. Sorgfältige Hautpflege und gewissenhafter Hautschutz sind deshalb wichtige Bestandteile des Arbeitsschutzes. Eine gesunde Haut ist auch eine Voraussetzung für den Infektionsschutz, denn wenn die Haut der Hände geschädigt ist, ist die Händedesinfektion weniger effektiv. Zudem können sich Erreger leichter einnisten und auf Patient:innen übertragen werden.
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Frage 2/5
Antwort 2/5
Bis zu 95- 99.999% Alkoholbasierte Händedesinfektionsmittel sind bei richtiger Anwendung hochwirksam. Sie können bis zu 99,999 % der transienten Keime auf der Haut abtöten oder inaktivieren – und sind somit deutlich effektiver als Händewaschen mit Seife. Wichtig: Gegen sporenbildende Bakterien (wie Clostridioides difficile) reicht die Händedesinfektion allein nicht aus – in solchen Fällen ist zwingend Händewaschen erforderlich.
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Quelle: Kampf, G., & Kramer, A. (2004). Epidemiologic background of hand hygiene and evaluation of the most important agents for scrubs and rubs. Clinical microbiology reviews, 17(4), 863–893. https://doi.org/10.1128/CMR.17.4.863-893.2004
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Frage 3/5
Antwort 3/5
- Zum korrekten Händewaschen gehört auch das Abtrocknen der Hände
- Händedesinfektionsmittel muss so lange in die Hände eingerieben werden, bis sie trocken sind
Korrektes Händedesinfizieren dauert 20-30 Sekunden. Das Desinfektionsmittel muss so lange eingerieben werden, bis der Alkohol verdunstet ist und sich die Hände trocken anfühlen. Korrektes Händewaschen dauert 40-60 Sekunden und beinhaltet das Anfeuchten der Hände mit Wasser, Vollständiges Einseifen der Hände, Abspülen der Seife mit Wasser, Trocknen der Hände und des Wasserhahns mit einem Einmalhandpapier.Weiter
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Frage 4/5
Antwort 4/5
- Vor einer Blutentnahme
--> Indikation: vor aseptischen TätigkeitenEs gibt 5 Indikationen zur Handhygiene: • Vor Patient:innenkontakt • Vor aseptischen Tätigkeiten • Nach Kontakt mit potenziell infektiösen Materialien • Nach Kontakt mit Patient:innen • Nach Kontakt mit der unmittelbaren Patient:innenumgebung Handschuhe bieten keinen vollständigen Schutz vor Kontamination. Zudem kann durch Schweiss und Wärme im Handschuh die Vermehrung von Mikroorganismen begünstigt werden.
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Frage 5/5
Antwort 5/5
- Desinfektionsmittel direkt nach dem Händewaschen auf feuchte Hände auftragen
- Tragen von Ringen an den Händen oder langen Fingernägeln
Das Tragen von Ringen und langen Fingernägeln begünstigt das Wachstum von Keimen, weil diese Stellen unzureichend mit Desinfektionsmittel in Kontakt kommen und deshalb Benetzungslücken entstehen. Zudem ist die Verletzungsgefahr erhöht. Ringe und lange Nägel erhöhen zudem die Perforationsgefahr von Einmalhandschuhen.Händedesinfektion wirkt nur auf trockener Haut optimal.Weiter
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