SEpsis
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Lebensbedrohliche Komplikation einer Infektion, bei der die körpereigene Abwehrreaktion fehlreguliert wird und es zur Schädigung eigener Organe kommt. Sepsis entsteht, wenn die körpereigene Abwehrreaktion auf eine Infektion ausser Kontrolle gerät. Dabei werden nicht nur die Erreger bekämpft, sondern auch körpereigenes Gewebe und Organe geschädigt. Dies kann zu Schock, Multiorganversagen und letztlich zum Tod führen – insbesondere, wenn die Symptome nicht frühzeitig erkannt und sofort behandelt werden. Sepsis ist eine der häufigsten und tödlichsten Komplikationen bei Infektionen weltweit und kann durch bakterielle, aber auch durch virale Infektionen wie COVID-19 ausgelöst werden.
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Alle genannten Symptome Folgende weitere Symptome können auf eine Sepsis hinweisen:
- Plötzliche Verwirrtheit, Unruhe
- Müdigkeit und Apathie
- Fieber und Schüttelfrost
- wenig oder kein Urin (trockene Windel)
- Atemnot oder schnelle, schwere Atmung
- Extremes Krankheitsgefühl ("Ich glaube, ich sterbe")
- Schneller Puls, tiefer Blutdruck
- Marmorierte und/oder kühle, fleckige Haut an Armen und Beinen
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Alle vier: Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten Am häufigsten führen Infektionen mit Bakterien oder Viren zu einer Sepsis. Aber auch Pilze und Parasiten können eine Infektion auslösen, die schliesslich in einer Sepsis enden kann. Auslöser sind dabei meist häufige Infektionen wie Lungenentzündungen, Entzündungen im Bauchraum oder an den Harnwegen – nicht etwa nur infizierte Wunden. In den meisten Fällen kann das Immunsystem lokale Infektionen erfolgreich eindämmen. Bei einer Sepsis aber gelingt es den Erregern, diese lokale Begrenzung zu durchbrechen und in die Blutbahn zu gelangen. Wird nicht rasch mit einer gezielten antimikrobiellen Therapie – etwa Antibiotika oder Virostatika – eingegriffen, kann sich ein Multiorganversagen entwickeln. Grundsätzlich kann jeder Mensch, der eine Infektion hat, unabhängig vom Eintrittsort der Erreger und des primären Entzündungsherds, an einer Sepsis erkranken. Manche Menschen tragen aber ein erhöhtes Risiko.
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Alle Antworten richtig, ausser Frauen generell Jeder Mensch kann Sepsis bekommen. Manche Menschen tragen aber ein erhöhtes Risiko. Dazu zählen:
- Säuglinge unter einem Jahr, insbesondere Früh- und Neugeborene
- ältere Menschen ab ca. 60 Jahren
sowie Menschen mit
- chronischen Erkrankungen (z.B. der Lunge, Leber, Nieren oder des Herzens),
- Diabetes,
- Krebs,
- geschwächtem Immunsystem,
- fehlender Milz.
Frauen sind nicht generell häufiger betroffen als Männer – das Risiko hängt vielmehr vom individuellen Gesundheitszustand und bestimmten Lebensphasen ab.
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Alle Antworten richtig, ausser Diabetes mellitus Typ 2 Sepsis endet nicht mit der Entlassung aus dem Spital. Rund 1/3 der Überlebenden leiden an langfristigen Folgen, selbst nach leichteren Verläufen. Diese werden unter dem Begriff Post-Sepsis-Syndrom zusammengefasst. Die Spätfolgen können körperlich, psychisch, kognitiv oder sozial sein:
- Muskelschwäche, Fatigue, Atemprobleme, chronische Schmerzen
- Herz-, Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, Haarausfall, Amputationen
- Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, Seh- oder Sprachstörungen
- Depressionen, Angstzustände, Schlafstörungen, PTBS
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Sepsis bleibt akut
Quellen und weiterführende Informationen unter: World Sepsis Day Organisation: www.worldsepsisday.org Swiss Sepsis Program: www.sepsis.ch
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Created on May 19, 2025
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Lebensbedrohliche Komplikation einer Infektion, bei der die körpereigene Abwehrreaktion fehlreguliert wird und es zur Schädigung eigener Organe kommt. Sepsis entsteht, wenn die körpereigene Abwehrreaktion auf eine Infektion ausser Kontrolle gerät. Dabei werden nicht nur die Erreger bekämpft, sondern auch körpereigenes Gewebe und Organe geschädigt. Dies kann zu Schock, Multiorganversagen und letztlich zum Tod führen – insbesondere, wenn die Symptome nicht frühzeitig erkannt und sofort behandelt werden. Sepsis ist eine der häufigsten und tödlichsten Komplikationen bei Infektionen weltweit und kann durch bakterielle, aber auch durch virale Infektionen wie COVID-19 ausgelöst werden.
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Alle genannten Symptome Folgende weitere Symptome können auf eine Sepsis hinweisen:- Plötzliche Verwirrtheit, Unruhe
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Alle vier: Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten Am häufigsten führen Infektionen mit Bakterien oder Viren zu einer Sepsis. Aber auch Pilze und Parasiten können eine Infektion auslösen, die schliesslich in einer Sepsis enden kann. Auslöser sind dabei meist häufige Infektionen wie Lungenentzündungen, Entzündungen im Bauchraum oder an den Harnwegen – nicht etwa nur infizierte Wunden. In den meisten Fällen kann das Immunsystem lokale Infektionen erfolgreich eindämmen. Bei einer Sepsis aber gelingt es den Erregern, diese lokale Begrenzung zu durchbrechen und in die Blutbahn zu gelangen. Wird nicht rasch mit einer gezielten antimikrobiellen Therapie – etwa Antibiotika oder Virostatika – eingegriffen, kann sich ein Multiorganversagen entwickeln. Grundsätzlich kann jeder Mensch, der eine Infektion hat, unabhängig vom Eintrittsort der Erreger und des primären Entzündungsherds, an einer Sepsis erkranken. Manche Menschen tragen aber ein erhöhtes Risiko.
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Alle Antworten richtig, ausser Frauen generell Jeder Mensch kann Sepsis bekommen. Manche Menschen tragen aber ein erhöhtes Risiko. Dazu zählen:
- Säuglinge unter einem Jahr, insbesondere Früh- und Neugeborene
- ältere Menschen ab ca. 60 Jahren
sowie Menschen mit- chronischen Erkrankungen (z.B. der Lunge, Leber, Nieren oder des Herzens),
- Diabetes,
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- geschwächtem Immunsystem,
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Alle Antworten richtig, ausser Diabetes mellitus Typ 2 Sepsis endet nicht mit der Entlassung aus dem Spital. Rund 1/3 der Überlebenden leiden an langfristigen Folgen, selbst nach leichteren Verläufen. Diese werden unter dem Begriff Post-Sepsis-Syndrom zusammengefasst. Die Spätfolgen können körperlich, psychisch, kognitiv oder sozial sein:- Muskelschwäche, Fatigue, Atemprobleme, chronische Schmerzen
- Herz-, Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, Haarausfall, Amputationen
- Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, Seh- oder Sprachstörungen
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