Was passiert nach dem Tod des Papstes?
Wie wird Franziskus' Nachfolger bestimmt?
Wie lange dauert das Konklave?
Wer wählt den Papst?
Was passiert im Konklave?
Der Stimmzettel
Die Auszählung
Schwarzer oder weisser Rauch
Wie geht es nach der Wahl weiter?
Zurück
Wie wird Franziskus' Nachfolger bestimmt?
Spätestens 20 Tage nach dem Tod sollen die Kardinäle aus aller Welt, die das 80. Lebensjahr bislang nicht überschritten haben, im Vatikan zum sogenannten Konklave erscheinen. Die Wahl des neuen Papstes findet strengstens abgeschirmt in der Sixtinischen Kapelle statt. Jegliche Kommunikation nach aussen, die mit der Papstwahl zu tun haben könnte, ist untersagt.
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Wie lange dauert das Konklave?
Das Konklave kann nach wenigen Stunden vorbei sein, aber auch Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern: Ein Zeitlimit gibt es nicht. Falls sich das Konklave länger hinzieht, können Ruhetage eingelegt werden, damit die Kardinäle Zeit für Gebete, Nachdenken und Gespräche haben.
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Wer wählt den Papst?
Theoretisch gibt es nun 137 Männer, die Pontifex werden können: alle Kardinäle, die zum Zeitpunkt seines Todes noch keine 80 Jahre alt waren. Mehr als 100 Kardinäle sind wegen Überschreitens der Altersgrenze aussen vor.Die allermeisten der heute stimmberechtigten Kardinäle wurden von Franziskus ernannt. Einige wurden aber auch noch von Benedikt XVI. und Johannes Paul II. ausgesucht. Die grösste Gruppe stammt aus Europa.
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Was passiert im Konklave?
Zur Wahl benötigt der neue Papst eine Zweidrittelmehrheit. Der erste Wahlgang in der Sixtinischen Kapelle findet zu Beginn am ersten Nachmittag statt. Der weitere Rhythmus an den folgenden Tagen besteht dann aus zwei Wahlgängen am Vormittag und zwei Wahlgängen am Nachmittag.
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Der Stimmzettel
Auf den Stimmzettel schreibt jeder Kardinal «möglichst in verstellter, aber deutlicher Schrift» unter den Satz «Eligo in Summum Pontificem» («Ich wähle als obersten Brückenbauer») einen Namen und wirft ihn in die Wahlurne.
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Die Auszählung
Die Auszählung besteht dann darin, dass die Namen verlesen und Strichlisten gemacht werden. Anschliessend werden alle abgegebenen Zettel auf einer Schnur aufgefädelt und verbrannt.Das Ganze kann sich auch zu einem ziemlichen Poker um die Macht entwickeln. Nach etwas mehr als 30 erfolglosen Wahlgängen ist eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen möglich.
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Schwarzer oder weisser Rauch
Hat keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit erreicht, steigt schwarzer Rauch auf. Weisser Rauch bedeutet: Wir haben einen neuen Papst. Manchmal erkennt man die Farbe anfangs nicht genau.
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Wie geht es nach der Wahl weiter?
Ist die erforderliche Mehrheit erreicht, wird der siegreiche Kandidat gefragt, ob er die Wahl annimmt. Wenn der gewählte Kardinal Ja sagt, ist er neues Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche – und bleibt es, bis er stirbt oder, was fast nie vorkommt, zurücktritt. Das Konklave ist vorbei. Draussen werden zum weissen Rauch dann auch die Glocken geläutet. Kurz darauf wird von der Loggia des Petersdoms der ganzen Welt verkündet: «Habemus papam» («Wir haben einen Papst»). Bei dieser Gelegenheit wird auch bekanntgegeben, welchen Namen sich der neue Papst ausgesucht hat. Von der Loggia aus erteilt er selbst zum ersten Mal den Apostolischen Segen «Urbi et Orbi» («der Stadt und dem Erdkreis»).
Was passiert nach dem Tod des Papstes?
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Created on April 22, 2025
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Was passiert nach dem Tod des Papstes?
Wie wird Franziskus' Nachfolger bestimmt?
Wie lange dauert das Konklave?
Wer wählt den Papst?
Was passiert im Konklave?
Der Stimmzettel
Die Auszählung
Schwarzer oder weisser Rauch
Wie geht es nach der Wahl weiter?
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Wie wird Franziskus' Nachfolger bestimmt?
Spätestens 20 Tage nach dem Tod sollen die Kardinäle aus aller Welt, die das 80. Lebensjahr bislang nicht überschritten haben, im Vatikan zum sogenannten Konklave erscheinen. Die Wahl des neuen Papstes findet strengstens abgeschirmt in der Sixtinischen Kapelle statt. Jegliche Kommunikation nach aussen, die mit der Papstwahl zu tun haben könnte, ist untersagt.
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Wie lange dauert das Konklave?
Das Konklave kann nach wenigen Stunden vorbei sein, aber auch Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern: Ein Zeitlimit gibt es nicht. Falls sich das Konklave länger hinzieht, können Ruhetage eingelegt werden, damit die Kardinäle Zeit für Gebete, Nachdenken und Gespräche haben.
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Wer wählt den Papst?
Theoretisch gibt es nun 137 Männer, die Pontifex werden können: alle Kardinäle, die zum Zeitpunkt seines Todes noch keine 80 Jahre alt waren. Mehr als 100 Kardinäle sind wegen Überschreitens der Altersgrenze aussen vor.Die allermeisten der heute stimmberechtigten Kardinäle wurden von Franziskus ernannt. Einige wurden aber auch noch von Benedikt XVI. und Johannes Paul II. ausgesucht. Die grösste Gruppe stammt aus Europa.
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Was passiert im Konklave?
Zur Wahl benötigt der neue Papst eine Zweidrittelmehrheit. Der erste Wahlgang in der Sixtinischen Kapelle findet zu Beginn am ersten Nachmittag statt. Der weitere Rhythmus an den folgenden Tagen besteht dann aus zwei Wahlgängen am Vormittag und zwei Wahlgängen am Nachmittag.
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Der Stimmzettel
Auf den Stimmzettel schreibt jeder Kardinal «möglichst in verstellter, aber deutlicher Schrift» unter den Satz «Eligo in Summum Pontificem» («Ich wähle als obersten Brückenbauer») einen Namen und wirft ihn in die Wahlurne.
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Die Auszählung
Die Auszählung besteht dann darin, dass die Namen verlesen und Strichlisten gemacht werden. Anschliessend werden alle abgegebenen Zettel auf einer Schnur aufgefädelt und verbrannt.Das Ganze kann sich auch zu einem ziemlichen Poker um die Macht entwickeln. Nach etwas mehr als 30 erfolglosen Wahlgängen ist eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen möglich.
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Schwarzer oder weisser Rauch
Hat keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit erreicht, steigt schwarzer Rauch auf. Weisser Rauch bedeutet: Wir haben einen neuen Papst. Manchmal erkennt man die Farbe anfangs nicht genau.
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Wie geht es nach der Wahl weiter?
Ist die erforderliche Mehrheit erreicht, wird der siegreiche Kandidat gefragt, ob er die Wahl annimmt. Wenn der gewählte Kardinal Ja sagt, ist er neues Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche – und bleibt es, bis er stirbt oder, was fast nie vorkommt, zurücktritt. Das Konklave ist vorbei. Draussen werden zum weissen Rauch dann auch die Glocken geläutet. Kurz darauf wird von der Loggia des Petersdoms der ganzen Welt verkündet: «Habemus papam» («Wir haben einen Papst»). Bei dieser Gelegenheit wird auch bekanntgegeben, welchen Namen sich der neue Papst ausgesucht hat. Von der Loggia aus erteilt er selbst zum ersten Mal den Apostolischen Segen «Urbi et Orbi» («der Stadt und dem Erdkreis»).