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Digitalisierungskonzept VMS deutsch

Susanne Weber

Created on December 4, 2024

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Transcript

Musikschulen im digitalen Zeitalter

Digitalisierungskonzept des VMS
START

Index

Digitalisierungskonzept für Musikschulen

Digitalisierung in der Verwaltung von Musikschulen

Digitalisierung im Musikunterricht

Empfehlungen

Der digitale Wandel

Schlussfolgerung

Bedenken und Widerstände

Wie wird eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet und umgesetzt?

Impressum

Anhang

get digital

Ein Digitalisierungskonzept für Musikschulen

Als einer der vorherrschenden Megatrends umfasst die digitale Transformation die rasche Entwicklung von Technologien, die Nutzung digitaler Medien in allen Lebensbereichen und die damit verbundenen tiefgreifenden Veränderungen unseres sozialen und kulturellen Verhaltens sowie unserer Arbeitswelt. Um mit diesen Herausforderungen umgehen zu können, sind Future Skills wie zum Beispiel Lernfähigkeit, Flexibilität, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit eine wichtige Voraussetzung.

Das vorliegende Digitalisierungskonzept des Verbands Musikschulen Schweiz bietet einen Bezugsrahmen für den Umgang der Musikschulen mit der digitalen Transformation in ihrer organisatorischen, administrativen, pädagogischen und künstlerischen Praxis.

Ziele des Konzepts
Erarbeitungsprozess
Der digitale Wandel
Der digitale Wandel
Was ist der digitale Wandel?

Der digitale Wandel bezeichnet die Veränderung der menschlichen Gesellschaft unter dem Einfluss der Einführung digitaler Werkzeuge in ihre Prozesse.

Die digitalen Werkzeuge sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags: Vernetzte Mobil-geräte sind allgegenwärtig, soziale Medien sind für viele Menschen der wichtigste Kommuni-kationskanal und computergesteuerte Systeme führen routinemässige Tätigkeiten aus, die früher von Menschen erledigt wurden. Seit kurzem produziert generative künstliche Intelli-genz Texte, neuartige Bilder und sogar Musik.

Unter Chronologischer Rückblick

ist die Entwicklung der digitalen Kommuni-kationstechnologien seit dem Aufkommen des kommerziellen Internets in den 1990er Jahren aufgezeigt. Mit seinen Umstrukturierungen und Umwälzungen führt der digitale Wandel zur grössten Veränderung unserer Gesellschaft seit der dritten industriellen Revolution.

Weiterlesen

Die technologische Entwicklung bildet die Grundlage für den digitalen Wandel, die sozialen und kulturellen Veränderungen der Gesellschaft

sind dessen Herzstück. Es lassen sich fünf Hauptanwendungsbereiche für digitale Technologien identifizieren:

Zusammen- arbeiten

Virtualisieren

Erschaffen

Verbinden

Automatisieren

Aspekte des digitalen Wandels in einer Organisation
Aspekte des digitalen Wandels in einer Organisation

Der digitale Wandel ist nicht einfach eine Frage der Einführung neuer Werkzeuge. Er bringt vor allem eine Veränderung der Arbeitskultur sowie

der pädagogischen und künstlerischen Praxis mit sich. Die digitale Transformation einer Organisation beinhaltet folgende Aspekte:

Verstehen

Verstehen

Entwickeln

Evaluieren

Wie der digitale Wandel die Musik verändert
Wie der digitale Wandel die Musik verändert

(allenfalls auf der Grundlage künstlicher Intelligenz) und von Werkzeugen zur Aufnahme, Wiedergabe und Verbreitung von Musik. Der digitale Wandel manifestiert sich vor allem in folgenden Anwendungsbereichen:

Wie in der Gesellschaft und der Wirtschaft wirkt sich die Digitalisierung auch in der Musik-branche umfassend auf alle Aktivitäten in allen Bereichen aus, auf die künstlerischen Schaffensprozesse, das Musizieren, den Instrumentenbau, die Aufnahme-, Produktions- und Verbreitungsmöglichkeiten wie auch die Hörgewohnheiten. Auf der Ebene der Musikschulen eröffnet die Digitalisierung Musikschüler:innen und Lehrpersonen neue Wege der Musikproduktion durch den Einsatz von geeigneter Software

  • Nutzung digitaler Instrumente
  • Nutzung von Musikkompositionssoftware
  • Nutzung von künstlicher Intelligenz KI
  • Nutzung von virtual und augmented reality
  • Nutzung neuer Werkzeuge für Musikproduktion und -aufnahme
  • Nutzung von Videos und Online-Auftritten
Digitalisierung in der Verwaltung von Musikschulen
Digitalisierung in der Verwaltung von Musikschulen

Der digitale Wandel hat erhebliche Auswirkungen auf die Führung, die Administration, die Kommunikationsprozesse und die Erschliessung neuer Zielgruppen. Die Musikschulen sind gefordert, einen Umgang mit den Chancen, dem neu entstehenden Gestaltungspotential und den vorhandenen Herausforderungen des digitalen Wandels zu finden.

Führung
Organisation und Administration
Interne und externe Kommunikation
Digitalisierung im Musikunterricht
Digitalisierung im Musikunterricht

Der digitale Wandel hat vor allem Auswirkungen auf die pädagogischen Methoden, die Beziehung zwischen Lehrperson und Schüler:in, auf die Interpretation und Kreation von Musik sowie die Inklusion. Dies prägt die Identität einer Musikschule. Das SAMR-Stufenmodell veranschaulicht, wie digitale Medien in Aufgaben integriert werden und wie sich damit die Art der Aufgaben verändert. Es beschreibt die vier unterschiedlichen Nutzungsarten neuer Medien Substitution – Augmentation – Modifikation – Redefinition

Blended learning
Didaktik
Musikalische Ausdrucksmöglichkeiten
Inklusive Musikschule
Das SAMR-Modell
Bedenken und Widerstände
Bedenken und Widerstände

Der digitale Wandel bietet Chancen, stellt aber auch eine Herausforderung dar, für den Unterricht, für die Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schüler:innen, für die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden und nicht zuletzt für das künstlerische Schaffen und die Identität der Musikschulen. Vor der Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie in einer Musikschule ist es daher wichtig, die Chancen und die potenziell negativen Auswirkungen der digitalen Transformation genau zu identifizieren und abzuwägen.

Weiterlesen
Bedenken und Widerstände

Es gilt, die Sensibilitäten aller Beteiligten in Bezug auf die digitalen Technologien und deren Nutzung zu berücksichtigen. Beziehungsfragen, pädagogische, künstlerische, ökologische und kulturelle sowie rechtliche und wirtschaftliche Fragen verdienen die besondere Aufmerksamkeit der Musikschulen bei ihrer digitalen Transformation.

Die Beziehungsfrage
Die pädagogische Frage
Die künstlerische Frage
Die ökologische und soziale Frage
Die rechtliche und wirtschaftliche Frage
Empfehlungen
Die Beziehungsfrage

Es gibt die Befürchtung, dass der Online-Austausch und die Nutzung digitaler Lehrmittel zu einer Abnahme des persönlichen Kontakts zwischen Schüler:innen und Lehrpersonen führen, deren Motivation und Engagement beeinträchtigen und ihre jeweiligen Lern- beziehungsweise Unterrichtserfahrungen verschlechtern.

Mögliche Antworten
Die pädagogische Frage
Die pädagogische Frage

Es bestehen Befürchtungen, dass ein übermässiger Einsatz digitaler Werkzeuge den traditionellen Musikunterricht verdrängen sowie die Rolle der Lehrpersonen und ihr Berufsprofil verändern könnte.

Mögliche Antworten
Die Beziehungsfrage
Die künstlerische Frage
Die künstlerische Frage

Digitale Werkzeuge sind sehr attraktiv und scheinbar einfach zu benutzen. Es besteht die Befürchtung, dass die Technologie das traditionelle Musizieren und die Einzigartigkeit des Musikerlebnisses bedroht. Dies könnte eine vertiefte Auseinandersetzung mit künstlerischen, kreativen Prozessen einschränken sowie zu einem Verlust an künstlerischer Qualität und zu einer Standardisierung der Musik führen.

Mögliche Antworten
Die pädagogische Frage
Die ökologische und soziale Frage
Die ökologische und soziale Frage

Die Förderung der Nutzung digitaler Technologien ohne Berücksichtigung der Auswirkungen auf Umwelt und Soziokultur scheint dem Anliegen einer nachhaltig gestalteten Welt entgegenzustehen, was bei einigen Lehrpersonen Besorgnis oder sogar Verärgerung hervorruft.

Mögliche Antworten
Die künstlerische Frage
Die rechtliche und wirtschaftliche Frage
Die rechtliche und wirtschaftliche Frage

Ein unangemessener Umgang mit persönlichen Daten, die von Musikschulen verwaltet werden, kann schwerwiegende Folgen haben. Aus wirtschaftlicher Sicht können bestimmte Aspekte der Digitalisierung erhebliche finanzielle und personelle Investitionen erfordern.

Mögliche Antworten
Die ökologische und soziale Frage
Empfehlungen
Empfehlungen

Da die digitale Transformation insbesondere anfänglich einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand bedingt, ist die Implementierung in der Musikschule an deren Ressourcen und deren Wandlungsfähigkeit anzupassen. Wichtig ist, dass die Umsetzung schrittweise, in Übereinstimmung mit den pädagogischen Zielen und nach den Bedürfnissen der einzelnen Musikschule erfolgt.

Empfehlungen für die Kommunikation
Organisatorische Empfehlungen
Pädagogische Empfehlungen
Künstlerische Empfehlungen
Erarbeitung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie
Künstlerische Empfehlungen (Fortsetzung)
  • Digitale Werkzeuge sowie generative Tools für die Musikaufnahme und -produktion verwenden, um eigene Musik aufzuzeichnen und zu produzieren.
  • Die unterschiedlichen Fachkenntnisse der Mitglieder des Lehrkörpers berücksichtigen, sodass jenen Schüler:innen, welche ihre Kenntnisse in Bereichen wie Musikproduktion, Sounddesign und Klanginstallation erweitern möchten, entsprechende Kurse angeboten werden können.
  • Online-Streaming-Plattformen nutzen, um Live-Auftritte oder Konzertmitschnitte zu übertragen und ein grösseres Publikum zu erreichen.
Empfehlungen
Erarbeitung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie

Tipp!

Wie wird eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet und umgesetzt?
Strategische Empfehlungen

Um eine Strategie für den digitalen Wandel zu entwickeln, stehen Musikschulen eine Reihe von diagnostischen und reflexiven Instrumenten zur Verfügung. Dabei ist wichtig, dass die Strategie mit den pädagogischen Zielen der Musikschule übereinstimmt.

Situations-analyse

Arbeits-gruppen

Umfragen

Kooperationen

Methodische Empfehlungen

Tipp!

Methodische Empfehlungen

Die Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie erfordert eine effiziente Methodik, die gleichzeitig transparent, reflektierend und kollaborativ ist. Hier ein Beispiel für einen möglichen Prozess, auf der Grundlage der in diesem Digitalisierungskonzept entwickelten Analysen.

Vision und strategische Entwicklungs-achsen

Vorbereitung

Strategie

Weitere Schritte

Schlussfolgerung
Schlussfolgerung

Um den digitalen Wandel gewinnbringend zu nutzen, können Musikschulen aus den vorangegangenen Überlegungen und Empfehlungen eigene konkrete Massnahmen ableiten. Die wichtigsten Empfehlungen sind zusammenfassend:

  • Ausbildung, Weiterbildung und Begleitung von Lehrpersonen und Mitarbeitenden im Umgang mit digitalen Werkzeugen und Förderung von deren Einführung zur Steigerung der Musikschulqualität
  • Einführung einer wirksamen digitalen Kommunikationsstrategie, um ein breiteres Publikum zu erreichen, u. a. über soziale Netzwerke, Streaming-Plattformen und die Websites von Musikschulen.
  • Erforschung der Möglichkeiten, die die Technologie im Unterricht bietet.
  • Gewährleistung einer angemessenen Datensicherheit und eines angemessenen Datenschutzes für Schüler:innen und Personal.
Weiterlesen
Schlussfolgerung (Fortsetzung)
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Musikschulen und mit anderen Bildungspartner:innen und Akteur:innen des Musiksektors, um das lokale Musikökosystem zu stärken und zusätzliche Möglichkeiten für Schüler:innen zu bieten
  • Einführung einer Umweltstrategie im Bereich der Digitalisierung, um den CO2-Fussabdruck der Musikschule zu verringern, z. B. durch den Einsatz energiesparender Technologien, die Begrenzung der Erneuerung von Computerhardware und die Sicherstellung ihres Recyclings am Ende der Nutzungsdauer.
  • Regelmässige Bewertung der Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Aktivitäten und das Publikum der Musikschule. Zu diesem Zweck das Feedback von Schüler:innen, Lehrpersonen und Mitarbeitenden einholen, um sich kontinuierlich zu hinterfragen und zu verbessern.
  • Angebot der pädagogischen Unterstützung für Schüler:innen im Zusammenhang mit der Nutzung der digitalen Werkzeuge.
Schlussfolgerung (1)
Index

Steuergruppe • Philippe Krüttli, Präsident VMS • Christian Braun, Vorstand VMS • Eva Crastan, Vorstand VMS • Susanne Weber, Kommunikationsbeauftragte VMS • Richard-Emmanuel Eastes, HES-SO / Segallis consulting Sounding Board • Enrico Calzaferri, Stv. Schulleitung Musikschule Oberer Sempachersee • Bertrand Curchod, Schulleitung École de musique de Villeneuve et environs / École de musique Leysin-Les Ormonts • Samuel Forster, Schulleitung Musikschule Appenzeller Mittelland und VMS-Delegierter Vorstand und Geschäftsstelle VMS • Philippe Krüttli, Präsident VMS • Thomas Saxer, Vizepräsident VMS • Christian Braun, Vorstand VMS • Eva Crastan, Vorstand VMS • Philippe Müller, Vorstand VMS • Margot Müller Dürst, Geschäftsführerin VMS • Susanne Weber, Kommunikationsbeauftragte VMS

Impressum

Verband Musikschulen Schweiz Dufourstrasse 114052 Basel +41 (0)61 260 20 70

verband-musikschulen.ch

Anhang

Das Digitalisierungskonzept des VMS als pdf (Stand Dezember 2024)

verband-musikschulen.ch

Chronologie der Entwicklung der Kommunikationstechnologien seit 1990
  • 1990er Jahre - Kommerzielles Internet und E-Mail: E-Mail wird alltäglich, während die ersten Foren und Instant Messenger (ICQ (1996), AOL (1997)) eine Echtzeitkommunikation über das Web ermöglichen (erste Versionen des World Wide Web mit Browsern wie Netscape).
  • 2000er Jahre - Ausbreitung sozialer Netzwerke: MySpace (2003), LinkedIn (2002), YouTube (2005) und Blogs (Wordpress, 2003) diversifizieren die Kanäle für den Austausch. SMS (Short Message Service) macht mobile Nachrichten populär.
  • Ende 2000 - Anfang 2010 - Aufschwung mobiler sozialer Netzwerke: Facebook (2004), Twitter (2006), WhatsApp (2009) und WeChat (2011) verändern die globalen Interaktionen. Es steht ein mobiler Streaming-Zugang zur Verfügung.
Weiterlesen
Chronologie Entwicklung der Kommunikationstechnologien seit 1990 (Fortsetzung)
  • 2010er Jahre - Dominanz der Smartphones, iPhone (2007) und Android (2008), und Apps wie Instagram (2010), Snapchat (2011) und später TikTok (2016) sowie Zoom (2012), die visuelle und kurze Inhalte bevorzugen, während Smartphones die digitale Kommunikation allgegenwärtig machen. 2020er Jahre - KI-Integration und Immersion: KI mit den Sprachassistenten Siri (2017), Alexa (2018), Google Assistant (2018) und Virtual/Augmented Reality revolutionieren die Interaktivität, während Plattformen wie Discord (2015) den Fokus auf private und sichere Communities legen. Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) beginnen, die digitale Kommunikation zu integrieren: Apple Vision (2023), Meta Quest 3 and Quest 3S (2023), Ray-Ban Meta Smart Glasses (2024), Microsoft HoloLens 2 (2019).
Quelle: Gilbert Nouno, Prof. HEMU Genf, 2024; Übersetzung Susanne Weber, VMS
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We are visual beings. We are capable of understanding images from millions of years ago, even from other cultures.

Narrative beings. We tell thousands and thousands of stories. ⅔ of our conversations are stories.

Social beings. We need to interact with each other. We learn collaboratively.

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Das SAMR-Modell

Wie können digitale Medien für die Gestaltung von Aufgaben eingesetzt werden?

Digitale Medien sind ein direkter Ersatz für analoge Arbeitsmittel ohne funktionale Änderung.

Substitution

(Ersetzen)

Digitale Medien sind ein direkter Ersatz für Arbeitsmittel, wobei zusätzliche Möglichkeiten entstehen

Augmentation

(Erweitern)

Digitale Medien ermöglichen eine bedeutsame Umgestaltung von Aufgaben.

Modifikation

(Umgestalten)

Digitale Medien ermöglichen neuartige Aufgabenformate, die analog so nicht möglich sind.

Redefinition

(Neugestalten)

Wie der digitale Wandel die Musik verändert

Nach Ruben R. Puentedura, SAMR: Moving from enhancement to transformation (2013).

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Das SAMR-Modell

Wie können digitale Medien für die Gestaltung von Aufgaben eingesetzt werden?

Digitale Medien sind ein direkter Ersatz für analoge Arbeitsmittel ohne funktionale Änderung.

Substitution

(Ersetzen)

Digitale Medien sind ein direkter Ersatz für Arbeitsmittel, wobei zusätzliche Möglichkeiten entstehen.

Augmentation

(Erweitern)

Digitale Medien ermöglichen eine bedeutsame Umgestaltung von Aufgaben.

Modifikation

(Umgestalten)

Digitale Medien ermöglichen neuartige Aufgabenformate, die analog so nicht möglich sind.

Redefinition

(Neugestalten)

Nach Ruben R. Puentedura, SAMR: Moving from enhancement to transformation (2013).

Es ist wichtig,
  • aufzuzeigen, dass die persönliche, emotionale Interaktion zwischen Schüler:in und Lehrperson durch die digitalen Möglichkeiten und Werkzeuge sinnvoll ergänzt werden kann.
  • sich nicht ausschliesslich auf digitale Werkzeuge zu verlassen, sondern weiterhin beim Musizieren den Schwerpunkt auf sensorische, körperliche und soziale Erfahrungen zu legen.
  • die neuen Mittel zu kennen, um entscheiden zu können, wie, wo, wann und womit die beste Wirkung erzielt werden kann.
  • als Schule kritische Reflexion z.B. im Umgang mit KI zu fördern.
  • digitale Tools im Rhythmus der Lehrpersonen und gemäss den spezifischen Bedürfnissen der Schüler:innen in den Unterricht zu integrieren.
  • die Modalitäten für die Betreuung der Schüler:innen zwischen den Unterrichtsstunden und die damit zusammenhängende Verfügbarkeit der Lehrpersonen zu regeln.
Führung

Die digitale Transformation beinhaltet nicht nur die Integration und Adaptation technologischer Neuentwicklungen, sondern auch eine veränderte Dynamik des Arbeitsalltags und der Interaktion zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden. Es sind im Umfeld einer digitalisierten Welt erweiterte Kompetenzen im Führungsverhalten notwendig:

  • Agilität und Flexibilität
  • Fähigkeit, auf Distanz zu führen und Vertrauen zu schaffen
  • Digitale Kompetenz und technologische Affinität
  • Fähigkeit, digitale Kollaboration und Vernetzung zu fördern
  • Fähigkeit, datengetriebene Entscheidungen zu treffen
  • Fähigkeit, eine digitale Kultur und kontinuierliches Lernen zu fördern
Es ist wichtig,
  • darzustellen, dass digitale Musik als neue Kunstform eine sinnvolle Ergänzung zum traditionellen Musizieren ist und neue Möglichkeiten der Interdisziplinarität eröffnet.
  • aufzuzeigen, dass das traditionelle Musizieren weiterhin Bestand und Bedeutung hat, durch digitale Technologien wie KI jedoch eine Erweiterung erfährt.
  • sich bewusst zu machen, dass in der Geschichte der Musik Innovationen und Veränderungen immer wieder zu begeisternden Neuerungen geführt haben.
  • daran zu erinnern, dass mobile digitale Werkzeuge das künstlerische Schaffen und die damit verbundenen Prozesse und Ausdrucksmöglichkeiten verändern und gleichzeitig bereichern können.
Pädagogische Empfehlungen

Anpassung Lehrmethoden

Integration digitaler Technologien

Innovative Unterrichtsformen

Pädagogische Strategie

Schulung

Beurteilung Lernende

Zusammen-arbeit

Organisatorische Empfehlungen

Planung von Massnahmen

Aus- und Weiterbildung

Auswahl von Tools und Plattformen

Analyse der Bedürfnisse

Verwaltung der Tools

Datenschutz

Erarbeitungsprozess

Der VMS-Vorstand erarbeitete dieses Digitalisierungskonzept in Zusammenarbeit mit Expert:innen sowie Vertreter:innen der Schweizer Musikschulen und konsultierte verschiedene Sounding Boards. Die Grundlage für dieses Dokuments lieferte ein Tool für generative künstliche Intelligenz (ChatGPT, Version 4.0).

Ziele des Konzepts

Wie können die Chancen der Digitalisierung wirksam und sinnvoll für die musikalische Bildung und die Organisation der Schweizer Musikschulen genutzt werden? Dieses Konzept gibt den Musikschulen Grundlagen und Empfehlungen in die Hand, um lokale Digitalisierungsstrategien zu erarbeiten, welche den spezifischen Bedürfnissen und Aufgaben wie auch der Organisation und dem Umfeld der einzelnen Schulen entsprechen.

Das Konzept liefert keine operativen Umsetzungsvorschläge. Diese müssen als Teil der eigenen Digitalisierungsstrategie von den Musikschulen erarbeitet werden.

Didaktik

Der digitale Wandel ermöglicht den Musikschulen, neue Unterrichtsfächer anzubieten und neue Werkzeuge zur Analyse, Interpretation und Kreation von Musik in die Unterrichtspraxis zu integrieren. Dies erlaubt den Lehrpersonen, die Kreativität der Schüler:innen zu fördern und ihnen erweiterte Möglichkeiten zum Musizieren zu bieten. Digitale Tools eröffnen die Option, dass die Schüler:innen gewisse Inhalte selbständig erarbeiten und fördern so die Autonomie beim Finden des eigenen musikalischen Wegs. Zudem tragen sie zu einem abwechslungsreicheren Unterricht, einer grösseren Vielfalt der Methoden und Werkzeuge sowie variableren Lernprozessen bei.

Tools für die Musikproduktion

Neue Instrumente

Musiklern-software

Sharing

Begleitwerkzeuge

Übehilfen für das Instrumentalspiel

Erarbeitungsprozess

Der VMS-Vorstand erarbeitete dieses Digitalisierungskonzept in Zusammenarbeit mit Expert:innen sowie Vertreter:innen der Schweizer Musikschulen und konsultierte verschiedene Sounding Boards. Die Grundlage für dieses Dokuments lieferte ein Tool für generative künstliche Intelligenz (ChatGPT, Version 4.0).

Interne und externe Kommunikation

Der digitale Wandel erweitert die Möglichkeiten der Kommunikation mit Schüler:innen, Lehrpersonen und Mitarbeiter:innen. Musikschulen können mittels Online-Kommunikationsplattformen wie Foren, Chatrooms und Messenger-Anwendungen die Kommunikation zwischen den verschiedenen Beteiligten erleichtern. Soziale Netzwerke und Websites ermöglichen den Musikschulen, ihre Aktivitäten und Besonderheiten, ihr Angebot und die Lehrpersonen sowie ihre Veranstaltungen zu präsentieren, um so ihre Ausstrahlung zu erhöhen.

Es ist wichtig,
  • die Sammlung von persönlichen Daten mit allen notwendigen Vorsichtsmassnahmen zu begleiten und sich regelmässig bei den kantonalen und eidgenössischen Behörden über die Regeln zu informieren, die für die Verarbeitung und Speicherung persönlicher Daten gelten.
  • den finanziellen Aufwand für die Digitalisierung in eine Gesamtinvestitionsplanung einzubeziehen und in ein angemessenes Verhältnis zum erwarteten Nutzen zu setzen.
Künstlerische Empfehlungen
  • Sich mit den aufkommenden Technologien wie virtueller Realität und generativer künstlicher Intelligenz vertraut machen, um innovative Kunsterlebnisse zu ermöglichen.
  • Visuelle und interaktive digitale Medien wie z. B. Bildschirme, Projektionen, intelligente Beleuchtung, Hologramme usw. in Performances einbeziehen.
  • Mit digital erfahrenen Künstlern zusammenarbeiten, um multimediale Werke zu schaffen, die Musik und Technologie miteinander verbinden.
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Organisation und Administration

Der digitale Wandel ermöglicht die Automatisierung von Verwaltungsaufgaben, Optimierungen im Bereich der Ressourcenplanung und der Dokumentation (Datenanalyse wie Statistik, Erheben von Kennzahlen etc.), eine höhere Effizienz sowie Kosteneinsparungen, z. B. durch eine effizientere Verwaltung von Stundenplänen oder Anmeldungen. Er kann auch den Bedarf an Räumlichkeiten und Verwaltungspersonal verringern und zugleich die Qualität der angebotenen Dienstleistungen und der Transparenz verbessern. Die Digitalisierung soll als Möglichkeit verstanden werden, grundlegende organisatorische Prozesse neu oder weiter zu entwickeln. Der digitale Wandel an Musikschulen manifestiert sich in organisatorischer Hinsicht auf unterschiedliche Weise:

Dokumenten-verwaltung

Vereinfachungund Anpassung von Prozessen

Ressourcen-management

Entlastung von Verwaltungs-aufgaben

Es ist wichtig,
  • den Energieverbrauch in Musikschulen zu bewerten und zu senken, u. a. durch die Verwendung energiesparender elektronischer Ausrüstung und das Ausschalten nicht verwendeter elektronischer Geräte.
  • die Verwendung von rezyklierten oder wiederaufbereiteten elektronischen Geräten zu fördern.
  • den digitalen Wandel gerecht und für alle zugänglich zu gestalten. Zur Überwindung des digitalen Grabens sind angemessene Schulungen oder Anleitungen für Lehrpersonen, Erziehungsberechtigte und Schüler:innen anzubieten.
  • digitale Technologien zur Förderung der musikalischen Vielfalt zu nutzen, wobei sichergestellt wird, dass alle Musikgenres vertreten sind und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zum Austausch geschaffen werden.
  • eine Diskussion über die auf Unterrichtsebene zu verwendenden digitalen Tools zuzulassen und Bedenken gegenüber der Verwendung bestimmter Tools einzubeziehen.
  • die Schüler:innen für die Auswirkungen der Digitalisierung der Musik auf die Musikindustrie zu sensibilisieren und nachhaltige Geschäftsmodelle für Künstler:innen und die Musikindustrie zu fördern.

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Strategie

Die Strategie in Zusammenarbeit mit den Akteur:innen, die für die Umsetzung der einzelnen Achsen zuständig sind, operationalisieren, indem unter Berücksichtigung der folgenden Kriterien spezifische Massnahmen ausgearbeitet werden:

  1. Prioritätsstufe
  2. Bezug zur Strategie
  3. Fälligkeit(en)
  4. Betroffene Personen und Partner (intern und extern)
  5. Geplante Entwicklungen (SMART-Formulierung)
  6. Erfolgsindikatoren (qualitativ und quantitativ) oder Kennzahlen

Ziele des Konzepts

Wie können die Chancen der Digitalisierung wirksam und sinnvoll für die musikalische Bildung und die Organisation der Schweizer Musikschulen genutzt werden? Dieses Konzept gibt den Musikschulen Grundlagen und Empfehlungen in die Hand, um lokale Digitalisierungsstrategien zu erarbeiten, welche den spezifischen Bedürfnissen und Aufgaben wie auch der Organisation und dem Umfeld der einzelnen Schulen entsprechen.

Das Konzept liefert keine operativen Umsetzungsvorschläge. Diese müssen als Teil der eigenen Digitalisierungsstrategie von den Musikschulen erarbeitet werden.

Es ist wichtig,
  • die spezifischen Bedürfnisse der Schüler:innen sowie der Lehrpersonen zu verstehen und zu berücksichtigen und die digitalen Werkzeuge und Methoden entsprechend anzupassen.
  • digitale Unterrichtsformen nicht als Alternative zum traditionellen Unterricht zu betrachten, sondern als ergänzendes Hilfsmittel, um die Qualität der Beziehungen zwischen Schüler:innen und Lehrpersonen zu verbessern.
  • ein Gleichgewicht zwischen Online-Interaktionen und direkten Interaktionen zu finden.
  • die Schüler:innen bei der Nutzung der digitalen Tools zu begleiten.

get digital

Vorbereitung
  • Bildung einer Steuergruppe, die für die Entwicklung der Digitalisierungsstrategie verantwortlich ist.
  • Durchführung einer umfassenden Bestandsaufnahme der digitalen Praxis in der Musikschule unter Berücksichtigung von vorhandenen digitalen Kompetenzen, z.B. Early Adopters als Wissensträger:innen und Multiplikator:innen.
  • Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen identifizieren (SWOT-Analyse).
  • Regionale Gegebenheiten berücksichtigen und mögliche Synergien/Netzwerke identifizieren.
Musikalische Ausdrucksmöglichkeiten

Die Digitalisierung eröffnet den Musikschüler:innen neue Wege der Interpretation, des Ausdrucks und des musikalischen Schaffens. Es stehen unterschiedliche Softwares zur Erzeugung oder Synthese von Musik – allenfalls basierend auf künstlicher Intelligenz – sowie Tools zur Aufnahme, Aufführung und Verbreitung ihrer künstlerischen Werke zur Verfügung. Im Folgenden eine Auswahl neuer Möglichkeiten:

Einsatz von generativer KI

Nutzung von «Virtual» und «Augmented Reality»

Einsatz digitaler Instrumente

Einsatz von Musikkompositions-software

get digital

Vision und strategische Entwicklungsachsen
  • Vision in Bezug auf den Stellenwert der Digitalisierung in der Musikschule festlegen.
  • Die Vision thematisieren, sie mit den Mitarbeitenden der Musikschule teilen und diskutieren.
  • Auf dieser Grundlage fünf bis zehn strategische Entwicklungsachsen definieren, ohne zu diesem Zeitpunkt bereits die Mittel zu beschreiben, mit denen die Ziele erreicht werden sollen.
  • Gegebenenfalls die Entwicklungsachsen in 3 oder 4 Richtungen unterteilen.
  • Das Ergebnis erneut beraten und die Entwicklungsachsen und ihre Ausrichtungen entsprechend weiterentwickeln.
Empfehlungen für die Kommunikation

Netzwerke und digitale Räume

Kommunika-tionscharta

Sicherheits-mass-nahmen

Kommunika-tionsmittel

Blended Learning

Der digitale Wandel eröffnet den Musikschulen die Option, neue Dienstleistungen wie Online-Kurse, Lernplattformen, Aufnahmen und Tools für die asynchrone Interaktion auf Distanz zwischen Schüler:innen und Lehrpersonen anzubieten. Er ermöglicht auch eine grössere Flexibilität bei den Unterrichtszeiten und Unterrichtsmethoden sowie eine intensivere Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Schüler:innen. Dies führt zu individuelleren und potenziell effektiveren Lernerfahrungen. Werkzeuge des Blended Learning:

Nutzung von Online-Ressourcen

Selbstlern-Software

Online-Kollaborationen

Fernunterricht und hybride Unterrichtsformen

Online-Evaluation

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Weitere Schritte
  • Budget und Ressourcen für die Durchführung dieser Massnahmen festlegen; die Aufgabenbeschriebe entsprechend anpassen.
  • Das Ergebnis der Arbeit dem Personal der Musikschule präsentieren und dessen Beobachtungen in die Planung weiterer Massnahmen einbeziehen.
  • Termine für die Phasen der Strategieumsetzung und Meilensteine planen.
  • Den Prozess regelmässig evaluieren und die Strategie anpassen.
Das SAMR-Modell

Wie können digitale Medien für die Gestaltung von Aufgaben eingesetzt werden?

Digitale Medien sind ein direkter Ersatz für analoge Arbeitsmittel ohne funktionale Änderung.

Substitution

(Ersetzen)

Digitale Medien sind ein direkter Ersatz für Arbeitsmittel, wobei zusätzliche Möglichkeiten entstehen.

Augmentation

(Erweitern)

Digitale Medien ermöglichen eine bedeutsame Umgestaltung von Aufgaben.

Modifikation

(Umgestalten)

Digitale Medien ermöglichen neuartige Aufgabenformate, die analog so nicht möglich sind.

Redefinition

(Neugestalten)

Nach Ruben R. Puentedura, SAMR: Moving from enhancement to transformation (2013).

Inklusive Musikschule

Der Einbezug von digitalen Unterrichtsmethoden eröffnet neue Möglichkeiten für den Zugang zu Musik und Musikunterricht für ein erweitertes Zielpublikum im Sinne einer inklusiven Musikschule.

Personen, die weit von der Musikschule entfernt wohnen

Personen mit Beeinträchtigung

Personen, die sich nicht für das traditionelle Instrumentalspiel interessieren

Fremdsprachige Personen