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Naturgefahren, Glarus

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Created on December 2, 2024

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Transcript

Diese Naturgefahren halten Glarus Süd auf Trab

Schwanden

Matt

Elm

Linthal

Klickt auf die Punkteum mehr Infos anzuzeigen.

Karte: Swisstopo (JM100001), Grafik: Südostschweiz/rk

Ende August 2023 verschüttet die Wagenrunse in Schwanden mehrere Industrie- und Wohngebäude. Über 100 Bewohnerinnen und Bewohner werden evakuiert. Nach wie vor drohen 45000 Kubikmeter Geröllmassen ins Tal zu rutschen.

Der Guppenfirn steht unter Beobachtung. Vor Jahren konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Gletscherabbrüchen kommt.

Im August 2020 lösen sich an der Nordwand des Ortstock 15000 Kubikmeter Material.

Braunwald rutscht seit Jahrzehnten: Mit dem geplanten Entwässerungsstollen will man die Rutschung stark verlangsamen.

2020 lagert ein Felssturz mehrere 10000 Kubikmeter Gestein in der Erlenrunse oberhalb von Rüti ab. Das darunterliegende Quartier Hueb gilt seitdem als gefährdet.

Ein grösserer Felssturz, 10000 bis 15000 Kubikmeter, ereignet sich am Chilchenstock im September 2020. Zu einem weiteren Felssturz kommt es im Januar 2024.

2007 bricht beim Kärpftor eine Felsnase, insgesamt rund 20000 Kubikmeter Gestein, weg.

Glarus Süd überwacht 54 lawinengefährdete Gebiete. Ein besonderes Augenmerk legen dabei die Behörden auf die Schosslaui in Elm.

Im Oktober 2024 bricht am grossen Tschingelhorn ein Stück des Gipfelkamms, geschätzte 100000 Kubikmeter Fels, ab.

Der Griessee wird von den Urner Behörden überwacht. Mitte 2019 bricht er aus – mit Folgen für die Glarner Gewässer wie beispielsweise die Linth.

Der Ochsenstock wird mit Radar überwacht. 2018 brechen in mehreren Felsstürzen einige 10000 Kubikmeter Material ab.