Clever trocknen Ein Tumbler, je nach Modell, braucht zwischen 2 und 4 Kilowattstunden Strom pro Trockengang. Sparsamer ist das Trocknen im Freien. Das funktioniert bei Sonne und Wind sogar bei Minustemperaturen: Die Wäsche gefriert, danach verdampft das Eis. Wenn die Kleider nicht mehr steif sind, sind sie trocken. Die Wäsche drinnen aufzuhängen, hat wiederum den Nebeneffekt, dass die im Winter meist trockene Luft befeuchtet wird.
LED-Lämpchen Grosses Sparpotenzial liegt bei der Weihnachtsbeleuchtung: Die Glühbirnen der Lichterketten mit LED-Lämpchen austauschen sowie eine getimte Beleuchtungszeit mit Zeitschaltuhr sparen viel Energie – und auch Kosten.
Mit 1 Kilowattstunde Strom kann man...
Die richtige Raumtemperatur Senkt man die Raumtemperatur um 1 Grad,
ergibt das eine Energieeinsparung von 5 bis
6 Prozent. Zwar gibt es die «richtige» Raumtemperatur nicht, aber für jeden Aufenthaltsbereich im Haus gibt es bestimmte Richtwerte.
Heizkörper freihalten Heizungen heizen dann effektiv, wenn sie nicht von schweren Vorhängen verdeckt oder Möbeln davorgestellt werden. Nur so kann die Luft zirkulieren.
Nur so viel wie es braucht Wasser aufkochen mit Deckel oder noch besser mit einem Wasserkocher spart viel Strom. Zusätzlicher Tipp: Nur so viel Wasser aufkochen wie nötig.
Um die Hälfte gesenkt Ein Vollbad benötigt im Durchschnitt 160 Liter Wasser und 5,7 Kilowattstunden. Bei einer 7-minütigen Dusche mit Sparduschkopf hingegen verbraucht man lediglich rund 56 Liter und 3 Kilowattstunden.
Richtig lüften Dreimal täglich 5 bis 10 Minuten mit offenen Fenstern lüften sorgt für gute Luftqualität. Kippfenster hingegen sorgen für Wärmeverlust.
Mehr Strom in den Bergen Alle in der Schweiz installierten PV-Anlagen produzierten 2022 rund 3,8 TWh Solarstrom, 27 Prozent davon im Winterhalbjahr. Wie hoch der Ertrag einer PV-Anlage ist, hängt stark von ihrem Standort ab. Im Winter erreichen Solaranlagen im Mittelland zwischen 10 bis 20 Prozent, hochalpine Anlagen hingegen bis zu 50 Prozent ihrer Jahresproduktion.
Jährlicher Stromverbrauch
Durchschnittlich verbraucht ein Schweizer 4-Personen-Haushalt pro Jahr rund 5000 kWh (ohne Elektroheizung und elektrische Wassererwärmung).
Im Glanz der Lichter
Während der Weihnachtszeit steigt in der Schweiz der Stromverbrauch wegen der Beleuchtung stark an. Studien sprechen von einem Verbrauch von rund 50 Millionen Kilowattstunden pro Jahr – das entspricht einer kleinen Stadt mit 15 000 Haushalten.
Mobile Aussenheizungen unerwünscht Lieber wärmt man sich am Cheminée auf: Mobile Aussenheizungen sind alles andere als klimafreundlich. Während einer Stunde stösst ein Propangasheizpilz im Schnitt rund 2,2 Kilogramm CO₂ aus, während ein Infrarotheizstrahler zwei Kilowattstunden Strom verbraucht.
Wintersonne nicht unterschätzen Auch im Winterhalbjahr (Oktober bis März) generiert eine PV-Anlage Strom. Für den Maximalertrag müssen die Panels frei von Laub und Schnee sein.
Backe, backe Kuchen Mit Umluft Energie sparen: Anstatt mit Ober- und Unterhitze zu heizen, kann der Ofen mit Umluft auf 30 Grad weniger eingestellt werden. Das spart 15 Prozent Energie. Zudem auf Vorheizen verzichten und mehrere Bleche gleichzeitig backen.
Clever trocknen Ein Tumbler, je nach Modell, braucht zwischen 2 und 4 Kilowattstunden Strom pro Trockengang. Sparsamer ist das Trocknen im Freien. Das funktioniert bei Sonne und Wind sogar bei Minustemperaturen: Die Wäsche gefriert, danach verdampft das Eis. Wenn die Kleider nicht mehr steif sind, sind sie trocken. Die Wäsche drinnen aufzuhängen, hat wiederum den Nebeneffekt, dass die im Winter meist trockene Luft befeuchtet wird.
Gamen an kalten Winterabenden
Ein Gaming-Computer braucht mehr Energie als ein normaler Computer. So liegt der stündliche Verbrauch eines herkömmlichen Computers zwischen 130 und 150 Wattstunden, bei einem Gaming-PC bei etwa 350 Wattstunden. Sparpotenzial gibt es nach der Gaming-Session: Nach dem Spiel den Netzstecker ziehen, denn im Standby-Modus verbraucht der Gaming-PC nur noch 15 Wattstunden. Noch sparsamer sind klassische Brettspiele.
Elektra - Stromsparen - Winter
Christoph Schiess
Created on November 27, 2024
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Clever trocknen Ein Tumbler, je nach Modell, braucht zwischen 2 und 4 Kilowattstunden Strom pro Trockengang. Sparsamer ist das Trocknen im Freien. Das funktioniert bei Sonne und Wind sogar bei Minustemperaturen: Die Wäsche gefriert, danach verdampft das Eis. Wenn die Kleider nicht mehr steif sind, sind sie trocken. Die Wäsche drinnen aufzuhängen, hat wiederum den Nebeneffekt, dass die im Winter meist trockene Luft befeuchtet wird.
LED-Lämpchen Grosses Sparpotenzial liegt bei der Weihnachtsbeleuchtung: Die Glühbirnen der Lichterketten mit LED-Lämpchen austauschen sowie eine getimte Beleuchtungszeit mit Zeitschaltuhr sparen viel Energie – und auch Kosten.
Mit 1 Kilowattstunde Strom kann man...
Die richtige Raumtemperatur Senkt man die Raumtemperatur um 1 Grad, ergibt das eine Energieeinsparung von 5 bis 6 Prozent. Zwar gibt es die «richtige» Raumtemperatur nicht, aber für jeden Aufenthaltsbereich im Haus gibt es bestimmte Richtwerte.
Heizkörper freihalten Heizungen heizen dann effektiv, wenn sie nicht von schweren Vorhängen verdeckt oder Möbeln davorgestellt werden. Nur so kann die Luft zirkulieren.
Nur so viel wie es braucht Wasser aufkochen mit Deckel oder noch besser mit einem Wasserkocher spart viel Strom. Zusätzlicher Tipp: Nur so viel Wasser aufkochen wie nötig.
Um die Hälfte gesenkt Ein Vollbad benötigt im Durchschnitt 160 Liter Wasser und 5,7 Kilowattstunden. Bei einer 7-minütigen Dusche mit Sparduschkopf hingegen verbraucht man lediglich rund 56 Liter und 3 Kilowattstunden.
Richtig lüften Dreimal täglich 5 bis 10 Minuten mit offenen Fenstern lüften sorgt für gute Luftqualität. Kippfenster hingegen sorgen für Wärmeverlust.
Mehr Strom in den Bergen Alle in der Schweiz installierten PV-Anlagen produzierten 2022 rund 3,8 TWh Solarstrom, 27 Prozent davon im Winterhalbjahr. Wie hoch der Ertrag einer PV-Anlage ist, hängt stark von ihrem Standort ab. Im Winter erreichen Solaranlagen im Mittelland zwischen 10 bis 20 Prozent, hochalpine Anlagen hingegen bis zu 50 Prozent ihrer Jahresproduktion.
Jährlicher Stromverbrauch Durchschnittlich verbraucht ein Schweizer 4-Personen-Haushalt pro Jahr rund 5000 kWh (ohne Elektroheizung und elektrische Wassererwärmung).
Im Glanz der Lichter Während der Weihnachtszeit steigt in der Schweiz der Stromverbrauch wegen der Beleuchtung stark an. Studien sprechen von einem Verbrauch von rund 50 Millionen Kilowattstunden pro Jahr – das entspricht einer kleinen Stadt mit 15 000 Haushalten.
Mobile Aussenheizungen unerwünscht Lieber wärmt man sich am Cheminée auf: Mobile Aussenheizungen sind alles andere als klimafreundlich. Während einer Stunde stösst ein Propangasheizpilz im Schnitt rund 2,2 Kilogramm CO₂ aus, während ein Infrarotheizstrahler zwei Kilowattstunden Strom verbraucht.
Wintersonne nicht unterschätzen Auch im Winterhalbjahr (Oktober bis März) generiert eine PV-Anlage Strom. Für den Maximalertrag müssen die Panels frei von Laub und Schnee sein.
Backe, backe Kuchen Mit Umluft Energie sparen: Anstatt mit Ober- und Unterhitze zu heizen, kann der Ofen mit Umluft auf 30 Grad weniger eingestellt werden. Das spart 15 Prozent Energie. Zudem auf Vorheizen verzichten und mehrere Bleche gleichzeitig backen.
Clever trocknen Ein Tumbler, je nach Modell, braucht zwischen 2 und 4 Kilowattstunden Strom pro Trockengang. Sparsamer ist das Trocknen im Freien. Das funktioniert bei Sonne und Wind sogar bei Minustemperaturen: Die Wäsche gefriert, danach verdampft das Eis. Wenn die Kleider nicht mehr steif sind, sind sie trocken. Die Wäsche drinnen aufzuhängen, hat wiederum den Nebeneffekt, dass die im Winter meist trockene Luft befeuchtet wird.
Gamen an kalten Winterabenden Ein Gaming-Computer braucht mehr Energie als ein normaler Computer. So liegt der stündliche Verbrauch eines herkömmlichen Computers zwischen 130 und 150 Wattstunden, bei einem Gaming-PC bei etwa 350 Wattstunden. Sparpotenzial gibt es nach der Gaming-Session: Nach dem Spiel den Netzstecker ziehen, denn im Standby-Modus verbraucht der Gaming-PC nur noch 15 Wattstunden. Noch sparsamer sind klassische Brettspiele.