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Das ist UniWare
Benutzeroberfläche
Technisches Umfeld
Case-Studies
Prozesse
Konnektivität
Materialflusssteuerung
Anlagenvisualisierung
Digitaler Zwilling
das ist UNIWARE
Lagerverwaltungssystem UniWare
UniWare ist ein modulares Lagerverwaltungssystem, das für maximale Transparenz in Ihrem Logistikzentrum sorgt. Plattformunabhängig und branchenübergreifend einsetzbar, verwaltet das System Ihren Lagerbestand, optimiert Ihre Lagerressourcen und gewährleistet eine effiziente Kommissionierung. Dank des integrierten Materialflussrechners und der standardisierten SPS-Schnittstelle ermöglicht das Lagerverwaltungssystem die Nutzung aller Marktüblichen Lager- und Fördertechnikkomponenten und schafft maximale Transparenz in der Lagerverwaltung. Alle Bestände und Materialbewegungen lassen sich zu jedem Zeitpunkt für die gesamte Anlage visualisieren. Mobil und stationär. UniWare ist mehrmandantenfähig, mehrsprachig und konzernfähig. Es bildet sowohl standardisierte als auch individuelle Geschäftsprozesse ab. Die Lagerverwaltungssoftware UniWare ist prädestiniert für automatisierte Logistikzentren, aber auch manuelle Lager können einfach und flexibel eingebunden werden.
UniWare verfügt über Schnittstellen zu allen gängigen ERP-Systemen und erleichtert die Bedienung durch eine intuitive Benutzeroberfläche. Die Visualisierung von Lagerverwaltung, Materialfluss und Steuerungstechnik erfolgt komplett in einer Maske. Aufgrund des modularen Aufbaus, ist das vom Fraunhofer IML validierte Lagerverwaltungssystem flexibel einsetzbar und investitionssicher.
Alle Vorteile im Überblick
- Modulares Lagerverwaltungssystem mit integriertem MFR
- Plattformunabhängig und branchenübergreifend
- Schnittstellen zu allen gängigen ERP-Systemen
- Integrierte Anlagen-Visualisierung
- Benutzerfreundliche Bedienoberfläche
- Bedienung stationär und mit mobilen Endgeräten
- Mehrsprachig, konzernfähig und mehrmandantenfähig
- Lizenzkostenfrei
- Ideal für Konzerne und Mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung
BENUTZEROBERFLÄCHE
Arbeitsplatzdialoge
Mobile Arbeitsdialoge
Leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
leitstand
Grafischer Leitstand
Bedienkonzept
Bedienkonzept
leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
Bedienkonzept
Für den Leitstand können die dargestellten Perspektiven individuell auf jeden Benutzer und auf die entsprechenden Arbeitsweisen angepasst werden.
Einzelne Tabellenspalten können konfiguriert werden bis zum Ein- oder Ausblenden ganzer Tabellen. So lässt sich das System optimal und individuell auf das Arbeitsumfeld anpassen.
Informationsbereich
Funktionsbereich
Filterbereich
Darstellungsbereich
Navigationsbereich
Meldungsbereich
LEITSTAND
grafischer leitstand
leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
Dashboards
KPI
dashboards
grafischer leitstand
leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
Dashboards
Das Leitstand-Dashboard zeigt logistische Kennzahlen, wie zum Beispiel Auslieferungen nach Zeit und Status, Zeit und Typ, Zeit und Land, Kommi.leistung pro Zeit, Auftragspositionen nach Ende-Zeit und Tag.
Die Datenbasis bilden die von UniWare im Standard gesammelten Statistikdaten. Die einzelnen Widgets sind durch Anwender konfigurierbar hinsichtlich Anordnung, SQL-Abfrage, Diagrammtyp (Torte, Linie, Balken).
dashboard mit aufträgen
dashboard für lagerkapazität
konfiguration des dashboards
kpi
grafischer leitstand
leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
KPI
Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick? Für unsere Kunden ist der KPI Monitor nicht mehr wegzudenken. Damit das gesamte Team den aktuellen Fortschritt sehen kann, wird die Anzeige auf mehreren Fernsehern übertragen.
mobile Arbeitsdialoge
BENUTZEROBERFLÄCHE
Staplerterminal
Handheld
mobile Arbeitsdialoge
handheld
BENUTZEROBERFLÄCHE
Handheld
Der Arbeitsdialog für Handhelds wird so minimalistisch und dynamisch wie möglich für Sie konfiguriert, damit Sie die wichtigsten Informationen und Funktionen im Blick haben.
Die Dialoge werden so entworfen, dass die Touch-Funktionalität des Terminals nicht benötigt wird, aber möglich ist.
Die Navigation durch die Menüs ist über eine Menü-Leiste oder über Kacheln möglich. Innerhalb der Menüs ist der Aufbau derselbe.
Wareneingang
Kommissionierung
Transporte
mobile Arbeitsdialoge
staplerterminal
BENUTZEROBERFLÄCHE
Staplerterminal
Der Staplerterminal hat mehr Platz für eine größere Darstellung und für die Anzeige weiterer Informationen. Der User navigiert per Touch durch die Menüs. Für die Erfassung von z. B. Quell- und Zielplätzen wird meisten zusätzlich ein Handscanner angebunden.
Wareneingang
Kommissionierung
Transporte
Arbeitsplatzdialoge
BENUTZEROBERFLÄCHE
Arbeitsplatzdialoge
Auch die Arbeitsplatzdialoge werden für Sie maßgeschneidert. In der Pflichtenheft- und Realisierungsphase erarbeiten wir mit Ihnen das optimale Konzept.
Wareneingang
kommissionierung Behälter
vereinzelung
yard- und dock-management
packplatz
kommissionierung Palette
technisches umfeld
UniWare Client
UniWare
Einordnung in das IT-Umfeld
Software-Architektur
UniWare Server
technisches umfeld
einordnung in das it-umfeld
Einordnung von UniWare in das IT-Umfeld
Das Portfolio der Firma Unitechnik umfasst idealerweise die Steuerungs- und Prozessebene. Für ein automatisches Lager bietet dies somit Ebenen übergreifend die optimale Integration zwischen LVS/MFS und Speicher Programmierbarer Steuerung (SPS) hinsichtlich Materialflusssteuerung und Visualisierung.
Die Anbindung einer Fremd-SPS an UniWare auf Basis standardisierter Schnittstellen ist ebenso möglich.
Das folgende allgemeine Ebenenmodell zeigt UniWare im Kontext der gesamten IT Hierarchie.
technisches umfeld
Software-architektur
Software-Architektur
Plattform Java Standard Edition für Client und Server. Die aktuellen Java-Versionen mit Long-Term Support (LTS) werden jeweils zeitnah unterstützt auf Basis OpenJDK. OpenJDK ist die offizielle freie und kostenlose Implementierung der Java Plattform unter der GNU General Public License (GPL). Das kostenpflichtige Oracle JDK kann auf Anfrage oder als Beistellung alternativ eingebunden werden.Die Java Plattform ist für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar.UniWare hat ein eigenes Framework für Persistenzschicht, Transaktionsverwaltung, Interprozesskommunikation (kein Java EE nötig).UniWare ist nach dem Strukturprinzip der 3-Schichten-Architektur konzipiert. Die Software-Module, welche für Präsentation, Anwendungslogik und persistente Speicherung von Daten zuständig sind, werden so entkoppelt. Zum Beispiel liest der GUI-Client nur aus der Datenbank, alle Buchungen erfolgen ausschließlich durch die auf dem Applikationsserver laufenden Prozesse.
technisches umfeld
uniware client
UniWare Client
PC-Hardware Der UniWare Frontend kann auf
- Fat-Client-PC als lokale Installation oder
- Thin-Client-PC via Remote Desktop Protocol (RDP) zum Server laufen.
Voraussetzung ist lediglich die Unterstützung der Java Laufzeitumgebung.
Betriebssystem
- Windows 10 oder neuer
- Linux oder andere Betriebssysteme mit RDP-Unterstützung
UniWare
technisches umfeld
uniware server
UniWare Server
In Abhängigkeit der Kunden-Anforderungen an die Ausfallsicherheit sind verschiedene Szenarien der Server-Architektur möglich. Empfehlung seitens Unitechnik Virtualisierte Server Umgebung auf Basis VMware. SZENARIO 1 Die Lösung wird von Unitechnik angeboten. SZENARIO 2 Der Endkunde stellt auf seiner virtualisierten Server-Umgebung für das UniWare-LVS eine virtuelle Maschine (VM) zur Verfügung. Auch eine vorhandene Datenbank-Instanz (Oracle oder Microsoft SQL Server) kann für die LVS-Datenbank genutzt werden.
Betriebssystem
Datenbank
konnektivität
Versandsysteme
Hostschnittstelle
Autonome Subsysteme
Unitechnik Steuerung
hostschnittstelle
konnektivität
Hostschnittstelle
Schnittstelle zu SAP ERP und EWM
UniWare ist dem ERP-System (Hostsystem) aus Sicht der Geschäftsprozesse untergeordnet.
Die Modularität von UniWare ermöglicht die Anbindung von datei- oder telegrammbasierten Schnittstellen. Unterstützte Protokolle sind dabei FTP und TCP/IP. Über die klassische Telegrammschnittstelle hinaus unterstützt UniWare Schnittstellen, die auf JMS (Java Message Service) basieren.
Alternativ kann die Schnittstelle auch über Datenbanktabellen mit der Datencodierung im XML-/JSON-Format abgebildet werden.
Als unabhängiger Standard werden auch SOAP-Webservices und REST-Webservices auf Basis JAX-RS unterstützt.
Die Schnittstellen werden bezüglich des funktionalen Verhaltens, der Datenformate und der Inhalte im Rahmen des Pflichtenheftes spezifiziert.
WEITERE REFERENZEN
- Infor LN (ehemals Baan)
- Microsoft Dynamics Navision NAV
- proALPHA
- HIW Rendite
- Kundeneigene ERP-Systeme
- und viele mehr
versandsysteme
konnektivität
Versandsysteme
UniWare unterstützt für die Anbindung der Versanddienstleister bzw. Spediteure verschiedene Möglichkeiten:
- Direkte Integration in UniWare. Empfehlung, wenn kein häufiger Wechsel der Versanddienstleister durch den Kunden erfolgt
- Anbindung über das kundenseitige ERP
- Versandsystem, wie zum Beispiel HVS32 der Firma Heidler. Die Schnittstelle zu UniWare wurde bereits erfolgreich in mehreren Projekten realisiert
- Direkte Anbindung in UniWare, zum Beispiel GLS-Unibox, Dachser, DHL, DPD, TRANS-O-FLEX, Fed-Ex
- Kombinationen sind auch möglich, zum Beispiel HVS32 für Sonderfälle und UniWare für die Regelfälle
In Abhängigkeit von den Anforderungen des Kunden (im ERP bereits vorhanden oder häufiger Wechsel der Spediteure) sollte die geeignete Lösung gewählt werden.
integrationsbeispiel mit heidler
Schnittstelle zu Heidler
autonome subsysteme
konnektivität
Autonome Subsysteme
Die Lagerverwaltungssoftware UniWare ist berühmt für automatisierte Logistikzentren. Es gibt immer mehr autonome Logistiksysteme, die über ein eigenes Leitsystem verfügen. UniWare verfügt über Schnittstellen zu diesen Systemen und kann sie so in ein logistisches Gesamtsystem integrieren.
Sie haben sich noch nicht entschieden, oder möchten über die neuesten Trends informiert werden? Unsere Experten der Unitechnik stehen Ihnen gerne zur Seite.
Skypod von Exotec
FTS / AMR
AutoStore
autonome subsysteme
konnektivität
Autonome Subsysteme
Die Lagerverwaltungssoftware UniWare ist berühmt für automatisierte Logistikzentren. Es gibt immer mehr autonome Logistiksysteme, die über ein eigenes Leitsystem verfügen. UniWare verfügt über Schnittstellen zu diesen Systemen und kann sie so in ein logistisches Gesamtsystem integrieren.
Sie haben sich noch nicht entschieden, oder möchten über die neuesten Trends informiert werden? Unsere Experten der Unitechnik stehen Ihnen gerne zur Seite.
Skypod von Exotec
FTS / AMR
AutoStore
Skypod von Exotec
Das Skypod-System von Exotec ist eine zukunftsweisende Lager- und Kommissionierlösung für Kleinteile. Mehrere mobile Lagerroboter – die Skypods – bewegen sich frei auf der Fläche und klettern an den Regalen bis zu 12 Meter nach oben. Von dort nehmen Sie Behälter oder Tablare auf und transportieren diese autonom zu Kommissionierstationen. Die Skypods bewegen sich in einem geschlossenen Bereich und können daher bis zu 4 m/s schnell fahren. Sie sind die einzigen aktiven Komponenten im gesamten Lagerbereich, der Rest ist Stahl und Kunststoff. Das flexibel gestaltete Ware-zur-Person-System bietet ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und lässt sich sehr gut in ein Logistik-Gesamtsystem von Unitechnik integrieren.
weitere Informationen
Fahrerlose Transportsysteme (FTS) / Autonome Mobile Roboter (AMR)
Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und autonome mobile Roboter (AMR) übernehmen zunehmend Transportaufgaben in Unternehmen. In erster Linie ersetzen sie Gabelstapler und andere bemannte Flurförderzeuge. Sie stellen aber auch eine Alternative zur Stetigfördertechnik dar.
Als Systemintegrator analysiert Unitechnik die Aufgabenstellung und wählt die geeigneten Systeme am Markt aus. Über definierte Schnittstellen werden die Fahrzeuge an unser Lagerverwaltungssystem UniWare angebunden. Die Übergabeplätze werden von Unitechnik sorgfältig geplant - sowohl physisch als auch informationstechnisch. So werden die automatisierten Fahrzeuge zu einem integralen Bestandteil unserer Logistiksysteme.
Unterschied zwischen FTS und AMR Ein AMR unterscheidet sich äußerlich kaum von einem FTS-Fahrzeug. Der Unterschied liegt vor allem in der Navigation. Durch natürliche Navigation ist es in der Lage, Routen oder Pfade neu zu definieren und Hindernissen auszuweichen. Ein AMR benötigt keine vordefinierten festen Pfade. Er kann seine Route während der Fahrt festlegen.
weitere Informationen
AutoStore
Unitechnik bietet umfangreiches Projekt-Know-How für die Integration dieses Lager-Systems.
Jeder physische AutoStore-Behälter wird als Transporteinheit in UniWare angelegt. Wenn der Behälter geteilt wird, werden virtuelle Transporteinheiten für die jeweiligen Behälterareale angelegt.
Das AutoStore-System wird primär über das „Bin Interface“ an das Lagerverwaltungssystem UniWare angebunden. Über diese Schnittstelle sendet das Lagerverwaltungssystem Nachrichten an das AutoStore-System und erhält eine sofortige „logische“ Quittung. Aktionen und Transporte innerhalb des AutoStore-Systems können durch das Lagerverwaltungssystem über das „Log Publisher Inter-face“, durch „Mitlesen“ verfolgt werden. Auch unser Kunde Soennecken profitiert von der Anbindung an AutoStore.
unitechnik steuerung
konnektivität
Unitechnik Steuerung
Schnittstelle zur SPS
UniWare-TUI (Transport Unit Interface) ist die Basisschnittstelle der Firma Unitechnik zwischen MFS und SPS. Es ist ein vollständiger Telegrammkatalog für alle Transportsysteme wie Paletten-/Behälter-/Karton-Fördertechnik, Shuttle-Systeme, Regalbediengeräte, Verschiebewagen.
Zwischen den IT-Systemen wie Materialflusssteuerungssystem (MFS als Teil des LVS oder eigenständig), Visualisierungssystem und Anlagensteuerungen, werden zur Realisierung der Anlagenprozesse Informationen – Nachrichten – ausgetauscht. Diese Nachrichten laufen über eigene Telegramme und eine eigene Nachrichten-Verbindung. Die Kommunikationsbeziehungen werden über ein Ethernet-Netzwerk mit TCP/IP als Direktverbindung realisiert.
Über Socket-Verbindungen werden somit Datenströme in Echtzeit gesendet und empfangen. MFS und auch VISU sind für den aktiven Aufbau der TCP/IP–Verbindung in Sende- und Empfangsrichtung verantwortlich. Die Anlagensteuerung wartet auf eine Verbindung und ist bezüglich des Verbindungsaufbaus passiv.
prozesse
Zusatzfunktionen
Kernfunktionen
wareneingang
prozesse
Dekonsolidierung
Vereinnahmung
Avisierung
Rückmeldung
Qualitätsprüfung
Einlagerung
wareneingang
avisierung
prozesse
Avisierung
Varianten der Ankündigung von Anlieferungen (Liefer-Avis)
- Auf Basis von avisierten Lieferdaten, die der Lieferant vorab an ERP übertragen hat, sendet ERP an LVS die Anlieferung.
- Falls es dem Lieferanten nicht möglich ist die Lieferungen vorab anzumelden, kann auf Basis von Bestellungen oder Produktionsaufträgen ERP an LVS die Anlieferung senden.
UniWare sorgt dafür, dass einem Arbeitsplatz, an dem der Dialog „WE Vereinnahmung“ aktiv ist, automatisch immer ein WE-Avis zur Bearbeitung zugewiesen ist (es sein denn, dass alle im Arbeitsvorrat vorhandenen Avisen bereits anderen Arbeitsplätzen zugeordnet sind). Die Auswahl des nächsten Avis geschieht dabei nach FIFO anhand des Zeitstempels seit wann das WE-Avis im Arbeitsvorrat ist. Zusätzlich kann das WE-Büro über den Dialog „WE-Avise – F7 Arbeitsplatz zuordnen“ vorab weitere Arbeitsplatzzuweisungen vornehmen (so dass mehrere Avisen einem Arbeitsplatz zugeordnet sind). Die auf diese Weise vorab zugewiesenen Avisen werden dann in der Bearbeitung am Arbeitsplatz gegenüber noch nicht zugeordneten
Avisen vorgezogen. Das Avis, das einem Arbeitsplatz zugeordnet ist und im Dialog zur Bearbeitung angezeigt wird, erhält den Status „in Bearbeitung“.
Dialog WE-avise
wareneingang
vereinnahmung
prozesse
Vereinnahmung
UniWare ist so flexiebel, dass ein Avis übernommen werden kann, das gerade an einem anderen Arbeitsplatz in Bearbeitung ist. Es können auch zwei Arbeitsplätze gleichzeitig an einem Avis arbeiten.
Nach Auswahl der Avisposition prüft UniWare-LVS zunächst, ob der Artikel ein gültiges Gewicht > 0 kg hat. Falls nicht, dann wird der Mitarbeiter im nächsten Schritt dazu aufgefordert, das Gewicht einzugeben. Nach Erfassung des Gewichts ist der Haken „Abmessungsdaten im WE gepflegt“ vom Bediener zu setzen.
wareneingang
dekonsolidierung
prozesse
Dekonsolidierung
Die Dekonsolidierung ist eine vorbereitende Tätigkeit, bei welcher die vereinnahmten Artikel auf mehrere Handling Units verteilt werden.
Dialogaufbau und –ablauf
Der Artikel ist eindeutig und mehrere Bestellpositionen des gleichen Artikels vom gleichen Lieferanten in der Anlieferung existieren → im Dialog wird die Anzahl der Bestellpositionen angezeigt. Die Sollmenge ist dann die Summe der Sollmengen der Einzelpositionen in der Anlieferung. Der Mitarbeiter muss hier nicht auf die einzelnen Bestellpositionen verteilen.
Fall 1
Der Artikel ist eindeutig und mehrere Bestellpositionen des gleichen Artikels von unterschiedlichen Lieferanten in der Anlieferung existieren → Bediener muss den Lieferanten wählen.
Fall 2
Die Berechnung der erwarteten VE erfolgt auf Basis der Restmenge. Bei einer Abweichung zwischen erwarteter VE und gescannter VE (also auch bei Eingabe der Artikelnummer) wird ein Popup zur Auswahl einer VE angezeigt.
wareneingang
qualitätsprüfung
prozesse
Qualitätsprüfung
Qualitätsprüfungen im Wareneingangsprozess stellen sicher, dass die angelieferte Ware in einem einwandfreien Zustand eingelagert wird.
Das Prüflos wird bei zerstörender Prüfung von den Transporteinheiten im QS-Bereich entnommen und im LVS-Dialog ausgebucht.
Bei nicht zerstörender Prüfung ist keine Buchung nötig, wenn die Ware später wieder auf dieselbe Transporteinheit zurückgelegt wird.
Ein Umbuchen von Ware auf andere Paletten ist möglich.
Die Prüfregeln werden außerhalb vom LVS durchgearbeitet und eine Entscheidung über die Verwendbarkeit der Ware getroffen. Im Fall eines negativen Verwendungsentscheids wird der Sperrgrund von „QS“ in „NIO“ umgebucht. Bei positivem Verwendungsentscheid geht die Ware in die Bestandsart „VERF“. In beiden Fällen werden für die Transporteinheiten der Bestellposition im QS-Bereich Einlageraufträge erzeugt, die anschließend per Stapler abgearbeitet werden. Das ERP erhält vom LVS die Information über den Abschluss der QS-Prüfung und kann daraufhin die Rechnungsprüfung auslösen.
wareneingang
einlagerung
prozesse
Einlagerung
Die Einlagerung stellt den abschließenden Prozess im Wareneingang dar. Die Einlagerstrategie dient der Bestimmung des optimalen Lagerplatzes im optimalen Lagerbereich. Die Ermittlung des optimalen Lagerbereichs erfolgt anhand der Artikelstammdaten:
- Lagerort/-bereich
- Sperrig-Kennzeichen
Gleichzeitig wird geprüft, ob die Ware zur sofortigen Bereitstellung (Cross-Docking) direkt zu einer Verbrauchsstelle transportiert werden kann.
Die Ermittlung des Lagerplatzes hängt von den folgenden Vorgaben ab:
festplatzzuordnung
freie platzvergabe
zonung
querverteilung
kürzester weg
vorpufferung
wareneingang
rückmeldung
prozesse
Rückmeldung
Die Quittierung des Einlagertransportes mit Meldung des finalen Einlagerplatzes erfolgt im manuellen Lager per Handheld und im automatischen per Steuerungstelegramm an UniWare.
Die Rückmeldung des Avis an ERP erfolgt mit der Verbuchung der letzten Transporteinheit einer ERP-TA-Position auf dem Zielplatz im Lager.
interne prozesse
prozesse
Inventur
Umlagerung
Nachschub
Umbuchung
interne prozesse
umlagerung
prozesse
Umlagerung
Umlagerungen in die Nebenläger dienen zur Entlastung des Zentrallagers von Überreichweiten und somit zur Schaffung freier Lagerplätze. UniWare liefert anhand der Reichweitenprognosen und des aktuellen Lagerbestands abzüglich offener Lieferpositionen eine Bildschirmliste mit Umlagervorschlägen für die Artikel, die außer im Zentrallager auch in den Nebenlägern zulässig sind (entsprechend Einlagermerkmal). Dabei wird zuvor eine Maximalreichweite für das Zentrallager erfasst, für welche die Umlagervorschläge generiert werden sollen.
Angezeigte Daten je Zeile:
- Artikelnummer
- Werk
- Anzahl Paletten im Zentrallager
- Anzahl Paletten umzulagern (so dass mit der letzten im Zentrallager verbleibenden Palette die Zentrallager-Maximalreichweite gewährleistet wird)
- Anzahl Paletten bereits Richtung Nebenlager beauftragt
- Ziel LZH und/oder MF5 je nach Einlagermerkmal
Der Benutzer wählt eine oder mehrere Zeilen aus, legt ein Ziel fest und bestätigt den Vorschlag. Er kann auch eine einzelne Zeile wählen und dabei eine abweichende Anzahl umzulagernder Paletten eingeben. Für die Paletten werden daraufhin entsprechende Transportaufträge mit niedriger Priorität angelegt, so dass sie die Abwicklung der Versandaufträge nicht behindern. Die Auswahl der Paletten erfolgt nach LIFO (neueste Palette zuerst).
interne prozesse
inventur
prozesse
Inventur
Die Inventur ist Teil des Jahresabschlusses und unterliegt daher besonderen gesetzlichen Auflagen. UniWare unterstützt mehrere Methoden für die Inventur, um eine effiziente Beurteilung der Bestandssituation im Lager zu ermöglichen und Bestandsverluste zu reduzieren. In UniWare sind lagerplatzbezogene Inventurverfahren wie
zum Beispiel die Nulldurchgangs- oder Niedrigbestandsinventur, sowie die Einlagerungsinventur als permanente Inventurverfahren möglich. Die Stichprobeninventur als schlankeres Verfahren im Vergleich zur Stichtags- und permanenten Inventur wird ebenfalls von UniWare unterstützt.
Inventur durchführen
Rahmenbedingungen
Stichprobeninventur
Stichtagsinventur
Permanente Inventur
interne prozesse
inventur
rahmenbedingungen
prozesse
Rahmenbedingungen
Im Rahmen der Inventur gelten die folgenden Regeln im Lager:
- In den Lagerbereichen muss jede Transporteinheit (TE) mindestens einmal im Geschäftsjahr gezählt werden.
- Jede Bestandsbewegung von/zu einer TE muss durch UniWare protokolliert und über 10 Jahre archiviert werden.
- Jede Inventurzählung muss durch UniWare hinreichend fälschungssicher protokolliert und über 10 Jahre archiviert werden.
- Die kaufmännische Bewertung der Bestände erfolgt zum Geschäftsjahresende auf ERP-Seite nach Bestandsabgleich mit UniWare.
Eine im Wareneingang gebildete TE gilt als gezählt.
interne prozesse
inventur
inventur durchführen
prozesse
Inventur durchführen
Inventuraufträge werden über einen eigenen Dialog verwaltet. Inventuraufträge können vor ihrer Bearbeitung durch den Leitstand storniert werden und verschwinden automatisch, wenn für die Transporteinheit vor Durchführung des Inventurauftrags ein Nulldurchgang bestätigt wird.
UniWare unterscheidet zwei Prioritäten für Inventuraufträge:
- Normal: Manuell angelegte Inventuraufträge (reine Zählungen), die nicht mit einer Bestandssperre zusammenhängen
- Dringend: Inventuraufträge mit klärender Funktion, wo bei Anlage des Inventurauftrags eine Bestandssperre gesetzt wurde, die bis zur Abarbeitung des Inventurauftrags erhalten bleibt.
Mit der Buchung einer Zählung durch einen Inventurmitarbeiter prüft UniWare, ob die gezählte Menge mit der erwarteten Menge übereinstimmt. Ist dies der Fall, wird der Inventurauftrag abgeschlossen und eine bei Generierung des Inventurauftrags evtl. gesetzte Bestandssperre wieder zurückgenommen. Bei abweichender
Zählmenge wird sofort gebucht und keine zweite Zählung mehr durchgeführt. Die Bearbeitung von Inventuraufträgen erfolgt an Arbeitsplätzen, die für Inventur freigeschaltet sind und ein inventurberechtigter Mitarbeiter angemeldet ist. Behälter mit Inventuraufträgen werden automatisch dorthin ausgelagert. Wenn zum Beispiel für einen Kommissionierplatz die Auftragsarten „Inventur“ und „Kommissionierung“ freigeschaltet sind, reihen sich die Auslagerungen für Inventur in die Auslagerungen für Kommissionierung wie folgt ein (Reihenfolge nach Dringlichkeit fallend): Auslagerung von Transporteinheiten mit dringenden Inventuraufträgen; Auslagerung von Quellbehältern für Kommissionierung; Auslagerung von Behältern mit nicht-dringenden Inventuraufträgen. Hat ein Behälter einen oder mehrere Inventuraufträge und/oder eine oder mehrere Entnahmen für Kommissionierung, so werden immer erst die Entnahmen bearbeitet. Bei der Bearbeitung eines Inventurauftrags wird der Inhalt der Transporteinheit ohne Mengenangabe angezeigt. Der Mitarbeiter hat die Möglichkeit, die Artikelnummer zu korrigieren. In jedem Fall muss er die gezählte Menge eingeben.
interne prozesse
inventur
permanente inventur
prozesse
Permanente Inventur
In UniWare sind lagerplatzbezogenen Inventurverfahren wie zum Beispiel die Niedrigbestands- oder Nulldurchgangskontrolle, sowie die Einlagerungsinventur als permanente Inventurverfahren möglich.
Immer wenn eine Transporteinheit im Zuge der Kommissionierung leer wird, wird der Mitarbeiter zur Bestätigung aufgefordert. Der bestätigte Nulldurchgang gilt als Inventurzählung und wird entsprechend protokolliert. Die Transporteinheit erhält einen Inventurstempel (Datum/Uhrzeit).
interne prozesse
inventur
stichtagsinventur
prozesse
Stichtagsinventur
Mit der Stichtagsinventur wird ein bestimmter Zeitpunkt festgelegt, an dem eine Zählung stattfinden soll.
Die Stichtagsinventur wird über UniWare durchgeführt. Sie wird entweder in UniWare selbst angelegt oder vom ERP-System angestoßen.
Anlage über UniWare
Inventuraufträge lassen sich jederzeit durch den Leitstand manuell generieren, z. B., um Niedriglastzeiten gezielt zur Inventur zu nutzen. Inventuraufträge werden immer auf TE-Ebene erzeugt. Diese können über den Dialog „Transporteinheiten“ angelegt werden. Über die Filterfunktionen (z. B. Mandant, Artikel, Lagerbereich und Inventurzeitstempel) werden die entsprechenden Transporteinheiten selektiert.
Übergabe vom ERP-System Über ERP können per Nachricht an UniWare Inventuraufträge auf Artikelebene initiiert werden. In UniWare sind dann alle Lagerbestände dieses Artikels in den Lagerbereichen zu zählen. Um Zählaufwand zu sparen, ist in der ERP-Nachricht auch die Übergabe eines Stichtags möglich. Dann werden in UniWare nur Inventuraufträge für Transporteinheiten angelegt, die nicht bereits nach diesem Stichtag gezählt wurden. Bei der Zählung erkannte Bestandsdifferenzen werden an ERP gemeldet. Mit Abschluss der letzten Zählung zum ERP-Inventurauftrag erfolgt eine Rückmeldung an ERP.
interne prozesse
inventur
stichprobeninventur
prozesse
Stichprobeninventur
Als zusätzliche Möglichkeit bietet UniWare eine wesentlich aufwandsärmere Stichprobeninventur.
Bestände, auf die seit dem Wareneingang, der als Zählung gilt, nicht mehr zugegriffen wurde, gelten bereits als gezählt und werden von der weiteren Betrachtung für die Stichprobeninventur ausgeschlossen.
Zu einem vom Bediener bestimmten Zeitpunkt werden die Transporteinheiten, auf die nach dem Wareneingang ein Zugriff erfolgte, in zwei Kategorien unterteilt: Eine Vollinventurschicht, die die Transporteinheiten mit der wertvollsten Ladung enthält und vollständig zu inventieren ist, sowie die anderen Transporteinheiten, für die die Stichprobeninventur angewendet wird. Die Vollinventurschicht wird ermittelt als die x % Transporteinheiten des Lagerbestands mit dem höchsten Warenwert. Dabei ist x ein vom Bediener bestimmbarer Parameter. In einer Vorschau ermittelt UniWare, welcher Prozentanteil des Lagerwerts mit den x % Transporteinheiten abgedeckt wird. Hierbei wird mit Hilfe eines mathematischen Testverfahrens (Sequentialtest) die Ordnungsmäßigkeit der Lagerbuchführung
nachgewiesen, um den Lagerwert dann aufgrund der auf ERP-Seite geführten und mit UniWare abgeglichenen summarischen Bestände je Artikel zu berechnen. Dazu muss sichergestellt sein, dass der anhand der LVS-Bestandsdaten ermittelte Buchwert des Lagers mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % um nicht mehr als 2 % vom wahren Buchwert abweicht. Für die Stichprobe wird zunächst die minimale Anzahl nötiger Zählungen ermittelt und es werden Bestände (Paletten, Hubkisten etc.) zufällig ausgewählt und jeweils ein Zählauftrag angelegt. Dabei erfolgt die Auswahl des Bestands gleichverteilt zufällig aus der Grundgesamtheit ohne Zurücklegen, so dass derselbe Bestand nicht in mehreren Zählaufträgen vorkommen kann.
Anhand der Parameter des Sequentialtests werden die Grenzen für die Akzeptanz oder Zurückweisung der Ordnungsmäßigkeit der Lagerbuchführung ermittelt.
interne prozesse
nachschub
prozesse
Nachschub
Während des Nachschubprozesses wird eine Materialmenge aus einem Reservebereich in einen primären oder Kommissionierbereich bewegt. In UniWare gibt es verschiedene grundlegende Arten von Nachschubstrategien.
nachschub auf Lagertyp- oder auf Lagerplatzebene
berechnung von mindestbestand und nachschubmenge
auslösung von nachschüben
interne prozesse
umbuchung
prozesse
Umbuchung
Bei einer Umbuchung wird mindestens ein Attribut eines Bestandes geändert.
In UniWare ist es möglich Bestände zu sperren bzw. zu entsperren. Dies ist eine Umbuchung ohne physische Warenbewegung und wird an ERP übergeben.
warenausgang
prozesse
Auftragsverwaltung
Konsolidierung
Kommissionierung
Verladung
Versand
Verpackung
Rückmeldung
warenausgang
auftragsverwaltung
prozesse
Auftragsverwaltung
Im ERP werden Aufträge erfasst, Lieferungen gebildet und an UniWare übertragen. Die Aufträge und Auftragspositionen werden im Auftragsmonitor angezeigt und können von dort aus bearbeitet werden.
Neben der Verbuchung der Lieferauftragsdaten werden weitere Aktionen durchgeführt.
Über den Dialog Sendungstypvorschriften wird eine Tabelle gepflegt, worüber UniWare diese Steuergrößen ermittelt.
Lesen Sie auch:
Zuweisung lieferauftrag zu Tour
Auftragsfreigabe
Teilauftragsbildung
case calculation - varianten
bestimmung der versandart
warenausgang
kommissionierung
prozesse
Kommissionierung
Nachdem die Aufträge zur Bearbeitung freigegeben wurden, kann der Kommissionierprozess beginnen. Grundsätzlich unterscheiden wir, ob die Ware durch die Mitarbeiter oder rein maschinell kommissioniert wird.
Im UniWare haben wir Lösungen für die unterschiedlichsten Verfahren entwickelt.
Hier ein paar Beispiele:
Ware-zur-Person
Pick & Pack
Person-zur-Ware
warenausgang
prozesse
kommissionierung
Kommissionierung
Nachdem die Aufträge zur Bearbeitung freigegeben wurden, kann der Kommissionierprozess beginnen. Grundsätzlich unterscheiden wir, ob die Ware durch die Mitarbeiter oder rein maschinell kommissioniert wird.
Im UniWare haben wir Lösungen für die unterschiedlichsten Verfahren entwickelt.
Hier ein paar Beispiele:
Ware-zur-Person
Pick & Pack
Person-zur-Ware
Person-zur-Ware
Beim Prinzip „Person-zur-Ware“ wird das Zeil verfolgt, Wegezeiten möglichst einzusparen, indem mehrere Picks in einem Lauf durchgeführt werden. Die Art der eingesetzten Kommissioniersysteme trägt einen erheblichen Teil zur erfolgreichen Durchführung bei.
Lesen Sie wie UniWare anhand eines Beispiels mit Pick-by-Voice Geräten fungiert:
person-zur-ware im tk-Bereich mit pick-by-voice
Pick & Pack
Zwei Prozesse auf einen Streich? Kein Problem!
Mit UniWare Pick & Pack können Sie Ihre kommissionierte Ware direkt verpacken – und das ohne Laufwege.
Unser Kunde Soennecken liebt die Fusion aus Speed und Komfort.
Die Kartons werden automatisch mit einem Auftrag verheiratet und dem Mitarbeiter an der Pick-by-Light Kommissionier Station bereitgestellt. Der Karton durchläuft über die Fördertechnik mehrerer dieser Stationen und wird nach einer Endkontrolle automatisch verschlossen und gelabelt.
Ware-zur-Person
Beim stationären Kommissionieren mit dynamischer Artikelbereitstellung findet der Greifvorgang an einem festen Kommissionierarbeitsplatz statt.
Die Bereitstelleinheit mit den Artikeln wird aus einem Bereitstelllager über eine Fördertechnik ausgelagert und an den Kommissionierarbeits-plätzen bereitgestellt, bis die geforderte Artikelmenge entnommen ist.
Die Wiedereinlagerung der Restmenge erfolgt automatisch mittels Fördertechnik.
Beispiele:
WzP mit Paletten
WzP mit Behältern
Pick & Pack mit AutoStore
warenausgang
prozesse
konsolidierung
Konsolidierung
Im Warenausgang hat die Konsolidierung die Funktion, kommissionierte Artikel anhand von bestimmten Auftragsmerkmalen zusammenzuführen.
Die Zusammenführung erfolgt auf Konsolidierungsgruppen bzw. –plätzen und kann sowohl vor als auch nach dem Verpacken oder im Versandbereich stattfinden.
Hier ein Beispiel zur Konsolidierung bei unseren Kunden:
Konsolidierung vor dem Verpacken
warenausgang
prozesse
verpackung
Verpackung
Die Artenvielfalt und die Prozessmöglichkeiten im Bereich Verpackung sind groß!
Klassisch werden die kommissionierten und konsolidierten Artikel zu einem Packplatz gebracht und dort für den Versand vorbereitet.
Im UniWare kann die Verpackung auch bereits während der Kommissionierung erfolgen, indem die Kommissionierbehälter direkt als Versandbehälter verwendet werden (Pick & Pack).
Diese und weitere Praxisbeispiele rund ums Verpacken finden Sie hier:
Relationspaletten
Pick & Pack
warenausgang
prozesse
verpackung
Verpackung
Die Artenvielfalt und die Prozessmöglichkeiten im Bereich Verpackung sind groß!
Klassisch werden die kommissionierten und konsolidierten Artikel zu einem Packplatz gebracht und dort für den Versand vorbereitet.
Im UniWare kann die Verpackung auch bereits während der Kommissionierung erfolgen, indem die Kommissionierbehälter direkt als Versandbehälter verwendet werden (Pick & Pack).
Diese und weitere Praxisbeispiele rund ums Verpacken finden Sie hier:
Relationspaletten
Pick & Pack
Pick & Pack
Zwei Prozesse auf einen Streich? Kein Problem!
Mit UniWare Pick & Pack können Sie Ihre kommissionierte Ware direkt verpacken – und das ohne Laufwege.
Unser Kunde Soennecken liebt die Fusion aus Speed und Komfort.
Die Kartons werden automatisch mit einem Auftrag verheiratet und dem Mitarbeiter an der Pick-by-Light Kommissionier Station bereitgestellt. Der Karton durchläuft über die Fördertechnik mehrerer dieser Stationen und wird nach einer Endkontrolle automatisch verschlossen und gelabelt.
Bildung von Relationspaletten
Beim Relationspicking entstehen auftragsgemischte Paletten, welche nach dem PLZ-Gebiet durch UniWare zusammengestellt werden. Bei unserem Kunden wird diese Logik sowohl bei der automatischen Palettenbildung durch einen Roboter, als auch bei der manuellen Kommissionierung ganzer Kartons auf eine Relationspalette optimal umgesetzt. Jedes Packstück auf der Palette bekommt ein Shipping Label, mit denen der Versanddienstleister in seinem Hub die Tourenzuordnung vornimmt. Ihre Vorteile:
- Senkung der Frachtkosten
- Optimierung Ihrer CO²-Bilanz
- Steigerung der Auftragskapazitäten
warenausgang
prozesse
versand
Versand
Nach erfolgreicher Bereitstellung der zu versendenden Transporteinheiten sind die lagerinternen Prozessschritte nahezu vollständig durchgeführt. Es startet nun der Versand-Prozess einschließlich Yard-Management und Verladung. Dieser erfolgt gewöhnlich anhand einer Ladeliste, die alle Positionen für den Versand über eine Abholung (z. B. LKW-Ladung) beinhaltet.
Die Versandzone wird in UniWare als eigener Lagerbereich verwaltet und ist für die Lagerung versandfertiger Ware gedacht. Die Versandzone kann zum Beispiel in Streifen aufgeteilt sein, wobei jeder Streifen einem Platz entspricht. Die Versandbahnen können nach Spediteuren, KEP-Dienstleistern, Selbstabholern, etc. aufgeteilt oder flexibel belegt werden.
Das LVS gibt anhand des Spediteurs und der Versandart einen Platz in der Versandzone vor. Die Versandeinheiten werden per Scan auf die Plätze quittiert. Die Quittierung eines abweichenden Platzes ist nur erlaubt, wenn er laut Regeltabelle ein möglicher alternativer Platz für die Versandart ist.
warenausgang
prozesse
verladung
Verladung
Zur Vorbereitung der Verladung existiert in UniWare ein Dialog zur Auflistung der Packstücke, die bereits in der Versandzone stehen oder für deren Sendung die WA-Buchung bereits erfolgt ist.
Es gibt die Möglichkeit, diese Verladevorschlagsliste mit Einschränkung auf einen ausgewählten Spediteur auszudrucken. Auf der Verladevorschlagsliste wird eine Transporteinheitennummer für den LKW des Spediteurs als Barcode mit angedruckt.
Für die Verladung der Packstücke wird eine virtuelle Transporteinheit erzeugt, die einem LKW entspricht. Diese Transporteinheit wird einem Spediteur zugeordnet. Die für den Spediteur bestimmten Packstücke werden anschließend auf die virtuelle Transporteinheit gebucht. Dabei werden die Transporteinheiten- oder Trackingnummern der Packstücke und die Transporteinheiten-Nummer des LKW gescannt. UniWare prüft dabei, dass nur Packstücke mit dem passenden Spediteur verladen werden.
warenausgang
prozesse
rückmeldung
Rückmeldung
Mit Bereitstellung der kompletten Sendung in der Verladezone erfolgt die Warenausgangsbuchung. Für die Verladung zieht sich der Mitarbeiter eine Verladeliste aus dem LVS, auf der die fertigen Sendungen mit den dazugehörigen Packstücken aufgeführt sind. Bei der Verladung werden die Packstücke auf den LKW gebucht und bei Abschluss der Verladung die Ladeliste mit den tatsächlich verladenen Packstücken gedruckt. Gleichzeitig erfolgt die Datenübertragung der elektronischen Ladeliste an den Spediteur.
lagerstruktur
prozesse
Lagerstruktur
Erfahren Sie durch Klick auf eines der nachfolgenden Themengebiete mehr über die Lagerstruktur im UniWare.
struktur der platzverwaltung
Logistikeinheiten / Transporteinheiten
tore / rampen
bereitstellungszone
arbeitsplatz
produktionsversorgungsbereich
stammdaten
prozesse
Stammdaten
Die Stammdatenqualität ist ein entscheidender Faktor damit ein Lagerverwaltungssystem alle Vorteile ausspielen kann.
Die Stammdaten, die in UniWare genutzt werden, können in verschiedenen Systemen gepflegt werden. Meist werden Stammdaten bereits im ERP erstellt und müssen ins UniWare überführt werden. Neben den Materialstammdaten werden die weiteren Stammdaten beschrieben, die zur Ausführung der Lagerprozesse notwendig sind:
Material
packspezifikationen
versandtour-schablonen
warehouse data synchronizer
bestandsdaten
prozesse
Bestandsdaten
Weitere Bestandsattribute:
- Menge
- Gewicht (optional, bei Kommissionierung nach Menge und Abrechnung nach Gewicht speziell im Lebensmittelbereich)
- WE-Zeitpunkt
- Zeitpunkt der letzten Zählung
- Zeitpunkt der letzten Entnahme
Die Verwaltung der Warenbestände in UniWare umfasst Funktionen, um die verschiedenen Arten von Beständen im Lager zu finden und zu bewegen. Zur Unterscheidung von Beständen nutzt das Lagerverwaltungssystem bestandstrennende Eigenschaften, um eine eindeutige Differenzierung zu ermöglichen.
Dieser „Bestandschlüssel“ dient der eindeutigen Identifikation eines Bestands:
- Artikel-ID
- Variante (Unterart eines Artikels, z.B. aus abrechnungstechnischen Gründen)
- Charge
- MHD
- Serialnummer
- Bestellposition (ggf. nur solange QS-Prüfung nicht abgeschlossen ist)
- Sonderbestandsreferenz (SAP)
(Projektspezifische Erweiterungen sind leicht möglich)
transportverwaltung
prozesse
Transportverwaltung
Die Bewegung von Transporteinheiten im Lager von einer Quelle zu einer Senke werden über Transportaufträge abgewickelt. Transportsysteme können automatische (Regalbediengerät, Fördertechnik u.ä.) oder manuell, bemannte Systeme (Gabelstapler, Routenzug u.ä.) sein.
Erfahren Sie durch Klick auf die folgenden Themen mehr.
transporteinheiten
pufferkapazitäten
sperre von lagergassen
sperre von fördertechnikabschnitten
transportaufträge
auslastungsprognose
chargenverwaltung
prozesse
Chargenverwaltung
Chargen werden in vielen Branchen benutzt, insbesondere in der pharmazeutischen Industrie sowie in der Fertigungsindustrie. Materialien, die die gleichen Merkmale besitzen und entsprechend den Anforderungen in einem einzigen Fertigungsauftrag, im gleichen Zeitraum unter den gleichen Produktionsbedingungen hergestellt werden, werden unter einer Charge zusammengefasst. Beispiele für Chargenmerkmale sind das Herstelldatum, das Herkunftsland, das MHD, der Chargenzustand, die Farbe.
Chargen im Wareneingangsprozess
chargenrückruf
gefahrgut
prozesse
Gefahrgut
Im UniWare können auf einem Lagerplatz mehrere Transporteinheiten und damit mehrere Materialien gelagert werden.
Je Lagerplatz wird eine Gefahrgutklasse definiert, sodass nur Materialien mit derselben Gefahrgutklasse auf diesem Platz gelagert werden können.
Bei der Einlagerung wird verifiziert, dass der Lagerplatz die passende Gefahrgutklasse hat.
Es erfolgt keine Prüfung auf Gefahrstoffmengen!
kit-bildung
prozesse
Kit-Bildung
Bei der Kit-Bildung (auch Set-Bildung oder Konfektionierung) wird ein fest definiertes Sortiment zusammengestellt.
Das Kit hat eine eigene Artikelnummer und wird auf Basis eines Kunden- oder Produktionsauftrags gebildet.
Entweder wird der Kit-Artikel im Artikelstamm mit den einzelnen Komponenten und Mengen definiert oder er wird direkt im Auftrag mit Stückliste übergeben.
Das LVS gibt die Artikel und Mengen zur Kommissionierung frei, die für die Zusammenstellung des Kits benötigt werden. Am Kommissionierplatz werden die Artikel in das vorgegebene Lademittel kommissioniert. Wenn das Kit komplett ist, wird es wieder eingelagert oder durchläuft die nachfolgenden Auslagerprozesse.
seriennummernverwaltung
prozesse
Seriennummernverwaltung
Die Seriennummernverwaltung in UniWare kann dazu dienen, um einzelne Produkte im Lager identifizieren und verfolgen zu können, vom Wareneingang bis zum Warenausgang.
Bei Produkten mit Seriennummernpflicht kann auch im Nachhinein in UniWare festgestellt werden, an welchem Datum es von welchem Lieferanten geliefert wurde, wer die Qualitätsprüfung durchgeführt hat und wann es verpackt und zum Kunden geschickt wurde. Bei Seriennummern wird geprüft, ob diese bereits bei einem anderen Stück eingegeben wurde (Überprüfung der vorhandenen LE- bzw. Entnahmedaten).
Wird eine aufgrund Plausibilitätsprüfung abgelehnte Seriennummer nochmals durch den Bediener bestätigt, so wird sie vom LVS ohne weitere Prüfung akzeptiert. Im Fall von Retouren können ausgelieferte Seriennummern wieder eingelagert werden.
dialog seriennummern-erfassung
gewichtskontrolle
prozesse
Gewichtskontrolle
In verschiedenen Prozessen kann es sinnvoll sein, eine Gewichtskontrolle zu integrieren. Hierbei wird das Gewicht von Beständen erfasst und gegebenenfalls auf Gewichtsrestriktionen geprüft.
UniWare unterstützt die Gewichtskontrolle vom Wareneingang (Mengenkontrolle je Transporteinheit der WE-Bestände) bis zum Warenausgang (Differenzwiegung während der Kommissionierung und Zählkontrolle am Packplatz).
UniWare bietet die Schnittstellen-Integration für Waagen, die in der automatischen Fördertechnik integriert sind oder am Arbeitsplatz als Tischwaage zum Einsatz kommen.
Lagerreorganisation
prozesse
Lagerreorganisation
Die Lagerreorganisation im HRL oder AKL hat zum Beispiel das Ziel, die Lagerfachbelegung nach den folgenden Gesichtspunkten zu optimieren:
- Die Transporteinheiten sollen nach Möglichkeit in Fächern mit der niedrigst möglichen Fachhöhe stehen. Es sollen also nicht unnötig hohe Fächer belegt werden.
- Transporteinheiten, auf die erst in ferner Zukunft ein Zugriff zu erwarten ist, sollen im langsamen Bereich (hinten) stehen. Insbesondere sollen aus dem A-Bereich Transporteinheiten der Klassen B, C oder D entfernt werden.
start der reorganisation
auswahl der umzulagernden transporteinheiten
reorganisationsstrategien
cross-docking
prozesse
Cross-Docking
Die Funktion Cross-Docking vermeidet unnötige Einlagerungen von Artikeln, die für einen bereits zur Auslagerung freigegebenen Auftrag benötigt werden.
In einem ersten Schritt erfolgt die Prüfung der Auftragsfehlmengen (Backorders), so dass eventuell ein direkter Transport an die Verbrauchsstelle oder in den Versandbereich ausgeführt wird.
mehrfachtiefe lagerung
prozesse
Mehrfachtiefe Lagerung
Für mehrfachtiefe Lagerplätze gelten zusätzlich zur Standard-Lagerplatzsuche folgende weitere Kriterien:
- Kanäle vermeiden, in denen hinten eine Palette mit höherer ABC Klasse steht
- Kanäle vermeiden, in denen die hintere Palette schon einen Auslagerauftrag hat
- Freie Kanäle sollen bevorzugt genutzt werden, um Umlagerungen zu vermeiden
Für jeden der o.g. Kriterien wird ein Gewichtungswert angegeben. Für jeden Lagerplatz wird ein Gesamtwert bestimmt. Der Platz mit dem höchsten Gesamtwert wird ausgewählt.
leergut
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Leergut
Vom ERP werden auch Avispositionen für das in der Anlieferung enthaltene Leergut (Behälter, Holzpaletten, Kunststoffpaletten etc.) an UniWare übergeben. Diese Positionen müssen beim Abschluss des WE-Avis 1:1 zurückgemeldet werden, um dann im ERP dem Leergutkonto des Kunden/Lieferanten zugebucht zu werden. Die Leergutpositionen werden anhand der Artikelnummern erkannt.
mandantenfähigkeit
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Mandantenfähigkeit
UniWare erlaubt grundsätzlich die Verwaltung mehrerer Mandanten, z. B. die Kunden eines Logistikdienstleisters oder voneinander unabhängige Geschäftsbereiche eines Unternehmens .
Die Einbindung neuer Mandanten erfordert häufig die Implementation neuer Geschäftsprozesse und eine Anbindung weiterer ERP-Systeme.
UniWare bietet folgende Grundfunktionen für die Verwaltung von Mandanten:
- Unterscheidung von Artikeln, Wareneingangsavisen und Lieferungen nach Mandanten
- Zuordnung von Benutzern zu Mandanten mit eingeschränkten Sichten
- Möglichkeit zur Anbindung unterschiedlicher Hostsysteme je Mandant
Packstückoptimierung
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Packstückoptimierung
Mit dem Start eines Auftrags erfolgt die Case Calculation zur Planung der Befüllung der Versandeinheiten.
Das Ergebnis der Case Calculation ist eine Liste von geplanten Versandeinheiten. Das können z. B. Paletten, Kartons oder Versandbeutel sein, die Artikel und Mengen enthalten.
Die Summe des Inhalts der geplanten Versandeinheiten entspricht der im Lieferauftrag bestellten Menge.
Bei der Case Calculation wird das ausgenutzte Innenvolumen durch einfache Literung ermittelt. Die Case Calculation betrachtet nicht die Lage und Form der Artikel in der Versandeinheit.
Eine andere Variante, die UniWare bietet, ist die Aufteilung der Auftragspositionen auf mehrere Zielpaletten. Gemäß Sendungstypvorschriften werden die Restriktionen für maximale Höhe und maximales Gewicht eingehalten um möglichst volle Paletten zu bilden. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass eine Auftragsposition möglichst nicht auf mehrere Paletten verteilt wird.
Anforderungen und Restriktionen für die Case Calculation
Optimierungskriterien für die Case Calculation
retouren
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Retouren
Die Vereinnahmung von Retouren erfolgt ohne Bezug zum anliefernden Fahrzeug. Daher gibt es im LVS für Retouren einen festen Anlieferungsdatensatz, der nie abgeschlossen wird. Auch für Retouren gibt es Avisen von ERP. Dabei wird die Bestellnummer mit der RMA-Nummer (Return Merchandize Authorization) belegt. Diese Kennung für die Warenrücksendung wird außerhalb von UniWare vergeben.
Die Vereinnahmung erfolgt im Gegensatz zum normalen Wareneingang an einem stationären Terminal. Der Abschluss erfolgt auf Ebene RMA-Nummer; dabei wird auch der Status „WE-Erfassung abgeschlossen“ für die betreffenden Teillieferungen an das ERP geschickt.
Eine zusätzliche QS-Prüfung für Retouren ist in UniWare nicht vorgesehen, da die Prüfung bereits durch die Mitarbeiter im Retourenbereich geschieht. Vereinnahmte, aber nicht zu verwendende Ware wird als Sperrbestand mit entsprechendem Sperrgrund gebucht. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen wird auf ERP-Seite getroffen.
mehrlagerfähigkeit
prozesse
Mehrlagerfähigkeit
UniWare verwaltet räumlich getrennte Lagerstandorte. Über diese Informationen werden die Views der Mitarbeiter kontrolliert eingeschränkt und Prozesse optimal gesteuert. Das können z. B. Einlagerstrategien und Transportzielermittlungen sein.
produktionsversorgung
prozesse
Produktionsversorgung
In der modernen Fertigungslandschaft spielt die Intralogistik eine entscheidende Rolle für die reibungslose Versorgung der Produktion. Als integraler Bestandteil des Produktionsprozesses ermöglicht sie den reibungslosen innerbetrieblichen Transport von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Fertigprodukten. Die effektive Steuerung der intralogistischen Prozesse ist von großer Bedeutung, um eine unterbrechungsfreie Produktion zu gewährleisten, Just-in-time-Prinzipien zu erfüllen und Bestände an der Maschine zu minimieren. Durch den Einsatz innovativer Technologien wie automatisierter Transportsysteme wie Stetigförderer, FTS oder AMR und Datenanalyse kann die Intralogistik die Effizienz in der Produktion deutlich steigern.
ziele
zuordnung der Transportaufträge auf die shuttle-lkw
Sendungsbildung für die Produktionsversorgung
Kommissionierung von Produktionssendungen
auslagerung nach konsolidierungsgruppen
staplerleitsystem
prozesse
Staplerleitsystem
Das Staplerleitsystem ist ein Modul des LVS und steuert die Transporte und Kommissionierung mit Flurförderzeugen. Das Staplerleitsystem beinhaltet auch die auf den Fahrzeugterminals oder mobilen Datenfunkterminals (MDT) laufende Bedienoberfläche.
Einem Pool aus Transport-, Nachschub- und Kommissionieraufträgen steht ein Pool freier Fahrzeuge gegenüber. Bei der Zuordnung von Aufträgen zu Fahrzeugen werden die folgenden Ziele verfolgt:
- Berücksichtigung der Verfügbarkeit und Eignung der Stapler für die Aufträge
- Befolgung der Prioritäten und Planzeitpunkte in den Aufträgen
- Minimierung von Leerfahrten
Immer dann, wenn es mindestens ein freies Fahrzeug und einen anstehenden Auftrag gibt, werden alle gemäß K.O.-Kriterien zulässigen Paare Fahrzeug/Auftrag bestimmt und nach definierten Kriterien bewertet.
Dem Staplerfahrer wird der anzufahrende Quellplatz und die aufzunehmende Transporteinheit angezeigt. Der Staplerfahrer fährt zum angegebenen Platz und scannt die Transporteinheit auf dem Quellplatz. Dadurch wird die Transporteinheit vom Quellplatz auf das Fahrzeug gebucht. Dem Staplerfahrer wird der anzufahrende Zielplatz angezeigt. Er fährt zum Zielplatz und stellt die Transporteinheit dort ab. Zur Bestätigung scannt er den Barcode am Zielplatz.
dialog staplerleitsystem mit routenkonfiguration
mindesthaltbarkeitsdatum
prozesse
Mindesthaltbarkeitsdatum
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) oder Verfallsdatum eines Produkts bestimmt, bis wann ein Material gelagert werden darf und noch als gebrauchsfähig gilt.
MHD im Wareneingang Während des WE-Prozesses prüft UniWare das MHD. Wenn in den Artikel-Stammdaten eine geforderte Mindesthaltbarkeit gefordert ist, dann vergleicht UniWare das MHD der Lieferposition damit.
MHD im Warenausgang Bestände für die Auslagerung werden unter anderem in der Reihenfolge des MHD berücksichtigt.
MHD-pflichtige Bestände, deren MHD-Restlaufzeit unter dem Mindestwert für die Kommissionierung liegt, werden in UniWare in einem „Nachtjob“ automatisch in Bestandsart „SPERR“ gesetzt, mit entsprechender Umbuchungsmeldung an ERP. Damit werden sie für normale Lieferungen nicht mehr berücksichtigt.
personalbedarfsplanung
prozesse
Personalbedarfsplanung
Die mitarbeiterbezogene Ressourcenplanung für die Kommissionierung basiert auf allgemeinen Daten, wie Arbeitszeiten und Leistungskennzahlen.
anzeige der auslastung je kommissionierbereich
eingabe der parameter zur mitarbeiterplanung
verschrottung
prozesse
Verschrottung
Verschrottungsbuchungen werden typischerweise aus dem ERP angestoßen. Daraus entsteht eine Lieferung im ERP, die bei Anlage sofort an das LVS verteilt wird. Mit der Verteilung wird eine Auslieferung angelegt, die nicht automatisch den Bestand zuordnet. Über die Auslieferung wird manuell der Bestand, der verschrottet werden soll, zugeordnet. Die weitere Bearbeitung des Verschrottungsprozesses erfolgt analog dem Warenausgang zum Fertigungsauftrag. Im Rahmen des Prozesses wird ein Verschrottungsbeleg gedruckt.
Ggf. vorhandene Anweisungen zur Verschrottung werden aus dem ERP heraus als Text mitgegeben. Es kann ein weiterer Text an der Lieferposition hinterlegt werden.
Alternativ kann der Bestand auch aus UniWare heraus verschrottet werden.
yard-management
prozesse
Yard-Management
Ein Yard ist ein angeschlossener Bereich außerhalb eines Lagers, in dem Fahrzeuge (zum Beispiel Sattelzug oder Gliederzug) und Transporteinheiten (zum Beispiel Container oder Wechselbrücken) bearbeitet werden oder auf die Bearbeitung oder die Abholung durch einen externen Frachtführer warten. Das Yard-Management oder auch Hofsteuerung ist Teil der UniWare Wareneingangs- und Warenausgangsprozesse.
yard-management im wareneingang
yard-management im warenausgang
zoll
prozesse
Zoll
Vor der Verladung von Packstücken für Drittländer muss zudem die Zollfreigabe von ERP an UniWare übermittelt werden. Für den Fall, dass die Zollfreigabe erteilt wurde, aber nicht datentechnisch im LVS ankommt, gibt es eine Not-Freigabefunktion in UniWare.
Case-studies
Materialflusssteuerung
Materialflusssteuerung
Das Materialflusssteuerungs-System (MFS) ist ein Modul von UniWare. UniWare-MFS kommuniziert mit der Ebene der Anlagensteuerungen (SPS) über standardisierte Schnittstellen.
Die verschiedenen Arten von Schnittstellen bedienen die Transportsysteme wie
- Regalbediengeräte
- Elektrohängebahn,
- Behälter-, Karton- und Palettenfördertechnik
- Shuttle-System
- AutoStore
- uvm.
Im Materialfluss-Layout werden „Meldepunkte“ definiert. Ein Meldepunkt ist ein Punkt auf der Fördertechnik, an dem UniWare-MFS und die SPS Informationen austauschen. Die Meldepunktereignisse können zum Beispiel Änderung der Datenbelegung eines Platzes, Ankunft einer Transporteinheit sein. MFS bestimmt das nächste Ziel und sendet dieses als Nachricht an die SPS.
Die grundsätzliche Unitechnik-Philosophie ist es, dass alle Befehle unmittelbar auf die Transporteinheit wirken. Der Datensatz einer Transporteinheit beinhaltet alle Informationen, welche zum Transport notwendig sind.
Transporteinheiten in lvs, mfs und sps
Anlagenvisualisierung
Anlagenvisualisierung
UniWare-VISU ist in die Bedienoberfläche des UniWare-LVS vollständig integriert. Logistische Leitstandsfunktionen und Anlagenvisualisierungen sind somit unter einem Dach mit einem einheitlichen Bedienkonzept integriert.
UniWare-VISU zeigt vollumfänglich die automatischen Transportsysteme an, für welche Unitechnik die SPS liefert.
Auch die Anbindung von Drittanbieter-Systemen ist möglich.
Materialflusslayout mit Details
Replay – Der Blick zurück
Digitaler zwilling
Virtual Reality
3D Layout
Virtuelle Inbetriebnahme
Über digitale Zwillinge
3D Layout
digitaler zwilling
3D Layout
Mit modernster CAD-Software entwerfen wir das 3D-Layout Ihres Logistikzentrums. Diese Form der Visualisierung setzen wir in der Planungs- und Angebotsphase sowie bei Pflichtenheftgesprächen ein. Der Kunde erhält so einen plastischen Eindruck seiner geplanten Anlage. Missverständnisse werden auf ein Minimum reduziert und Diskussionen effizient unterstützt. Verschiedene Ausführungsvarianten können verglichen werden und führen zu fundierten Entscheidungen. Auch im Projektverlauf wird das 3D-Layout eingesetzt, um Änderungen zu visualisieren, bevor sie physisch umgesetzt werden.
Das 3D-Layout dient auch als Grundlage für eine Visualisierung des Logistikzentrums mittels Virtual Reality (VR). Weitere Informationen finden Sie unter "Über Digitale Zwillinge".
virtual reality
digitaler zwilling
Virtual Reality
Sie möchten nicht auf Morgen warten? Dann erleben Sie Ihr Lager der Zukunft bereits heute! Die Unitechnik gilt als Pionier dieser Technologie. Unsere Spezialisten lassen Sie in die Welt von Virtual Reality abtauchen.
Wir setzen die Veranschaulichung bereits in einer sehr frühen Planungsphase ein. So können Sie sich das geplante Logistiksystem viel besser vorstellen. Damit gehören zeitaufwändige Überlegungen für das optimale Lagerkonzept der Vergangenheit an!
Wir sind Ihre Experten und bereiten alles für Sie vor - z. B. unterschiedliche Varianten von Arbeitsplätzen, damit Sie virtuell in Echtzeit die Beste Lösung für sich aussuchen und Planungsfehler vermeiden können.
Stück für Stück bauen wir so Ihr Lager auf… modern und unkompliziert.
über digitale zwillinge
Digitaler zwilling
Über digitale Zwillinge
Unitechnik setzt seit vielen Jahren digitale Zwillinge für einzelne Projektphasen ein: • Gemeinsames Verständnis in der Planungsphase (VR-Modell)
• Abgesicherte Leistungsszenarien (Simulation)
• Sicherheit durch virtuelle Inbetriebnahme (Emulation)
• Transparenz im Betrieb (Anlagenvisualisierung)
Lesen Sie auch unseren
Die Leistungsfähigkeit einer Logistikanlage wird durch das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen und Technik bestimmt. Effiziente Logistikprozesse und ergonomische Arbeitsplätze müssen daher ebenso sorgfältig geplant werden wie der Materialfluss. Mit Hilfe eines digitalen Zwillings kann der Kunde optimal in die Planung eingebunden werden. Dazu wird aus dem 3D-Layout der Anlage ein 3D-Modell in der Unity-Game-Engine erzeugt. Dieses ermöglicht es dem Kunden, seine neue Anlage mit einer VR-Brille zu erkunden und sogar Arbeitsplätze praktisch auszuprobieren.
Um bei Neu- oder Umbauten den laufenden Betrieb beim Kunden so wenig wie möglich zu beeinflussen, können Intralogistiksysteme virtuell nachgebildet und getestet werden - auch hier mit Hilfe eines digitalen Zwillings. Die Erstellung eines umfassenden digitalen Zwillings, der die Logistikanlage über ihren gesamten Lebenszyklus begleitet, ist für eine einzelne Industrieanlage derzeit wirtschaftlich nicht vertretbar.
pressebericht
Virtuelle inbetriebnahme
digitaler zwilling
Virtuelle Inbetriebnahme
Unsere Emulation bildet das Verhalten der Steuerungen gegenüber dem Rechnersystem nach und ermöglicht Tests ohne Einsatz der realen Steuerungen. Diese Form der Emulation wird für Funktionstests der Steuerungsebene sowie für Last- und Durchsatztests eingesetzt.
Dabei werden neben den Steuerungen auch die Auftragsübernahme vom Leitsystem und die Aktionen des Bedienpersonals simuliert.
Das optionale Emulationssystem „UniWare-EMU“ eignet sich auch für die Schulung des Bedienpersonals oder als Ergänzung zum LVS-Testsystem. Ohne die reale Anlage kann das Personal an neue oder geänderte Prozesse herangeführt werden.
Insbesondere bei Retrofit-Projekten und der Erweiterung bestehender Anlagen ist der Einsatz einer qualitativ hochwertigen Emulation mittlerweile ein absolutes Muss.
Das Umstellungsrisiko kann durch die virtuelle Inbetriebnahme im Vorfeld massiv reduziert werden und mit Hilfe der Emulation können funktionale Abnahmen des Rechnersystems und Bedienerschulungen vor dem Produktivstart durchgeführt werden.
Darstellungsbereich
Hier erfolgt meist eine tabellarische Darstellung der Daten. Die Sortierung der Daten kann durch einen Mausklick auf den Kopf einer Tabellenspalte geändert werden. Daraufhin wird neben der Spaltenüberschrift ein kleines Dreieck angezeigt, was die derzeitige Sortierung darstellt. Wenn nach mehreren Spalten sortiert werden soll, können entsprechend mehrere Spalten nacheinander angeklickt werden.
Die Tabellenspalten können innerhalb der Tabelle bei gedrückter linker Maustaste auf dem Kopf der Spalte nach links und rechts verschoben werden.
Über ein Popup-Menü im Kopf der Tabelle können diese Funktionen ausgeführt werden.
Über ein Popup-Menü auf einem Datensatz innerhalb der Tabelle können diese Funktionen ausgeführt werden.
Filterbereich
Im Filterbereich können Daten im Darstellungsbereich gefiltert werden, um die Datenmenge einzuschränken. Die Filterfelder können zum einen unmittelbar unter dem Funktionsbereich angeordnet sein und/oder im Kopf einer Tabelle im Darstellungsbereich. Die Funktionalität der unterschiedlichen Filterfelder ist identisch.
In Textfeldern können Platzhalter verwendet werden, d.h. es reicht aus, lediglich einen Teil des möglichen Suchbegriffes einzugeben. Mögliche Platzhalter sind das Prozent-Zeichen % und der Unterstrich _. Das Prozent-Zeichen steht dabei für ein oder mehrere Zeichen, der Unterstrich für exakt ein Zeichen.
Im Kontextmenü eines Filterfeldes sind die jeweiligen Filtermöglichkeiten aufgeführt.
Person-zur-Ware im TK-Lager mit Pick-by-Voice
Der Kommissionierer melden Sie sich per Sprachsteuerung an seinem Pick-by-Voice Gerät an und fordert den nächsten Auftrag an. UniWare wählt den bzgl. Priorität und Cut-off-Zeit nächsten Teilauftrag zu.
Zum Start wird der Mitarbeiter aufgefordert, die Nummer des Druckers anzugeben. Dadurch wird das Picking-Label für die Palette gedruckt, welches der Kommissionierer am Palettenfuß anbringt.
Der Mitarbeiter wird in einer definierten Laufreihenfolge an den Kommissionierplätzen entlanggeführt. Diese Laufreihenfolge ergibt sich durch die Konfiguration einer Pickreihenfolgenummer an den Kommissionierplätzen. Die Kommissionierplätze, die Entnahmen für die Zielpalette enthalten, werden nach Pickreihenfolgenummer aufsteigend besucht.
Der Mitarbeiter wird zum nächsten Zielplatz geführt, indem ihm das Voice-Terminal die Platzkoordinaten nennt. Er quittiert die Ankunft am Quellplatz durch Einsprechen der 2-stelligen Prüfziffer auf dem Platzetikett.
Das Voice-Terminal nennt ihm daraufhin die zu - entnehmende Menge. Der Kommissionierer bestätigt die Entnahme, woraufhin UniWare die Pickmenge vom Quellplatz auf die Zielpalette umbucht. Der Kommissionierer bekommt danach den nächsten Quellplatz angesagt.
Ist der Teilauftrag abgearbeitet, erhält der Mitarbeiter die Aufforderung, die Palette an einem definierten Platz abzustellen. Nach Bestätigung wird der nächste Teilauftrag automatisch zugewiesen …
Chargen im Wareneingangsprozess
Für die eingegebenen Chargennummern können die folgenden Eigenschaften geprüft werden:
- Wareneingang/Kommissionierung: Die Chargennummern sind wie im Werk 4- oder 6-stellig. Seriennummern (Schweißmaschine) sind 9- oder 10-stellig numerisch. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, alphanumerische Seriennummern einzugeben, die von UniWare erst nach Bestätigung durch den Bediener akzeptiert werden sollen.
- Wird keine Chargennummer im WE erfasst, so wurde diese im LVS-Bestandssatz als “leer“ eingetragen.
- Wird eine aufgrund Plausibilitätsprüfung abgelehnte Charge nochmals durch den Bediener bestätigt, so wird sie vom LVS ohne weitere Prüfung akzeptiert.
Wareneingang
Auftragsfreigabe
Die übertragenen Lieferaufträge werden erst zur Bearbeitung freigegeben, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- Der Lieferauftrag wurde einer gültigen Tour zugewiesen (nicht Dummy- oder Außenlager-Tour).
- Der früheste Bearbeitungsbeginn (Zeitpunkt) der Tour wurde erreicht.
Nachschub auf Lagertyp- oder auf Lagerplatzebene
Bei der Einrichtung der Nachschubprozesse muss zunächst festgelegt werden, ob der Nachschub in einem Lagertyp auf Lagertypebene oder auf Lagerplatzebene bei Verwendung von Fixplätzen erfolgen soll. Die Minimal- und Maximalmenge sowie die Nachschubmengen müssen in den Materialstammdaten hinterlegt sein.
Reorganisationsstrategien
UniWare hat die folgenden Reorganisationsstrategien implementiert:
- Umlagern von Transporteinheiten, die nicht in der optimalen Höhenklasse liegen.
- Umlagern von Transporteinheiten, die nicht in der optimalen ABC-Klasse liegen.
- Für doppelttiefe Gassen: Umlagern von TEs, die andere TEs mit höherer ABC-Klasse blockieren.
- Umlagern von Transporteinheiten in eine andere Gasse, wenn sich mehrere Transporteinheiten des gleichen Artikels in der Gasse befinden.
- Umlagern von Transporteinheiten, zur Berücksichtigung der Feldlast.
Für die Umlagerungen zur Reorganisation gelten folgende Regeln:
- Gemäß Einlagerstrategie wird der optimale Platz für eine Palette gesucht
- Je Palette wird die Anzahl der Umlagerungen gespeichert. Wenn die maximale Anzahl Umlagerungen erreicht ist, wird die Palette für weitere Reorganisationen nicht berücksichtigt
- Die Umlager-Transportaufträge werden mit geringer Priorität angelegt. Einlager- oder Auslagertransportaufträge haben Vorrang
- Eine Transporteinheit wird nur umgelagert, wenn der Zielplatz optimal zur Transporteinheit passt
- Bei Reorganisation von nicht optimalen ABC-Klassen, müssen sich die ABC-Klassen der Palette und des Platzes um mindestens 2 Klassen unterscheiden. Dadurch soll vermieden werden, dass bei einer Neueinstufung des Artikels in eine andere ABC-Klasse, sofort viele Umlageraufträge generiert werden.
Über UniWare-Systemparameter können die verschiedenen Strategien aktiviert und nach Priorität sortiert werden.
Auswahl der umzulagernden Transporteinheiten
Die Transporteinheiten werden von UniWare anhand eines tabellarischen Punktesystems bewertet, das auch im Rahmen der Einlagerstrategie verwendet wird. Dabei erhält jede Transporteinheit Strafpunkte, wenn sie in einem Lagerfach der falschen Höhe oder einem Lagerfach der falschen ABCD-Klasse steht.
Ziel der Lagerreorganisation ist somit die Minimierung der Summe der Strafpunkte über alle Transporteinheiten im Lager. Dabei kann die aktuelle Summe der Strafpunkte als eine Kennzahl für die „Unordnung“ im jeweiligen Lagerbereich angesehen werden.
UniWare wählt die umzulagernden Transporteinheiten fallend nach der möglichen Reduktion der Strafpunkte aus. Dabei dürfen als potenzielle Zielplätze nur die beim Start der Lagerreorganisation tatsächlich freien Lagerplätze berücksichtigt werden.
Die Reorganisation endet, sobald sie per Parameter deaktiviert ist oder es keinen für Reorganisation freigeschalteten Kommissionierplatz mehr gibt oder wenn für keine Transporteinheit ein besserer Zielplatz mit geringeren Strafpunkten mehr gefunden werden kann.
Versandtour-Schablonen
Durch die betrachteten Touren gelangt die Ware von verschiedenen Lagerstandorten zu den Kunden.
Die Tourschablonen bilden die Vorlagen für konkrete Touren.
Zur Pflege der Tourschablonen wird der Dialog Tourschablonen verwendet. Konkrete Touren, die auf Basis der Tourschablonen erzeugt wurden, können ebenfalls mit dem Dialog Touren nachbearbeitet werden.
Nach der Änderung einer Tourschablone können die geänderten Werte in die bereits angelegten Touren übernommen werden (separater Menüpunkt; dies ist kein Automatismus), sofern diese noch keinen Lieferaufträgen zugewiesen wurden. Dabei werden nur diejenigen Felder übernommen, die im Tourdatensatz nicht bereits manuell geändert wurden. Zudem kann spezifiziert werden, dass nur die Touren ab einem bestimmten Datum zu ändern sind.
Ware-zur-Person mit Behältern
Zwei Bereitstellplätze für Lagerpaletten versorgen einen Auftragsplatz (auf dem Foto leer, mit Netz) in der Mitte. Es gibt zwei Monitore je Arbeitsplatz: einer über der Palettenfördertechnik, einer gegenüber als Bedienplatz.
WzP mit Paletten
Dialog Kommissionierung HRL
Sperre von Fördertechnikabschnitten
Sollte eine Auslagerbahn nicht zur Verfügung stehen, besteht im MFS die Möglichkeit, das Mapping von der LVS-Zielvorgabe auf die physikalischen MFS-Plätze anzupassen. MFS versucht daraufhin eine alternative Strecke zu finden. Falls das nicht möglich ist, bleibt die Transporteinheit am Quellplatz stehen.
Sperre von Lagergassen
Im MFS können Lagergassen manuell gesperrt werden. Bei einer Einlagersperre wird diese Gasse nicht mehr bei der Gassenauswahl berücksichtigt. Eine Nachricht hierzu wird an das LVS geschickt, so dass die „fehlende“ Kapazität im LVS berücksichtigt werden kann.
Bei einer Auslagersperre stehen die Paletten nicht für Auslagerungen zur Verfügung. Vorhandene Transportaufträge werden angehalten). Die Sperre wird an das LVS gemeldet. LVS entscheidet, ob die Transportaufträge storniert werden.
Berechnung von Mindestbestand und Nachschubmenge
Bei der Zuordnung der Lieferauftragspositionen zu Lagermodulen werden anhand der theoretischen Zuordnung (Annahme: ausreichender Bestand in jedem Lagermodul) Verbrauchsprognosen je Artikel erstellt (Verfahren: exponentielle Glättung). Für jeden Artikel existiert somit die Information, wie viele Zugriffe mit welcher Gesamtmenge je Tag je Lagermodul auf den Artikel theoretisch erfolgten. In jeder Nacht werden hieraus für jeden Artikel der Mindestbestand und die Nachschubmenge berechnet.
Kommissionierung
Bestandsart wechseln
Auswahl einer anderen Bestandsart (= NIO) für die Erfassung zur Auswahl eines Sperrgrundes und der damit verbundenen Bestandsart.
Tor / Rampen
Sind spezielle Bereiche/Orte, die zum Ent- und Beladen von Lieferungen oder Sendungen genutzt werden.
Ware-zur-Person mit Behältern
Die Kommissionierplätze sind so angeordnet, dass
Jeder Platz einen Entnahmeplatz für Artikel-Behälter (grau) aus dem AKL-Loop hat
Jeder Platz eine Leerbehälter-Zuführung (gelb) aus dem Kommi-Loop hat
Jeder Platz zwei Stellplätze für Kundenauftragsbehälter (gelb) aufweist
Die Bereitstelleinheiten (grau) werden quer angedient, die Kundenauftragsbehälter (gelb) werden längs angedient.
Dies ermöglicht kürzeste Seit-Bewegungen für den Mitarbeiter.
Auf Grund ergonomischer Überlegungen ist der Kommissionierplatz so angeordnet, dass Mitarbeiter auf einer Hubplattform vor dem Kommissionierplatz ihre Arbeitshöhe um 15 cm variieren können.
Materialflusslayout mit Details
Im Anlagenlayout UniWare-Visu kann stufenlos gezoomt werden.
Es werden die Informationen zum Status (Ein- / Aus-Zustand, Betriebsart, Störungszustand, Schnittstellen) aller Geräte und Bereiche farblich angezeigt.
Transportsysteme wie Regalbediengeräte oder Shuttle-Fahrzeuge und Transporteinheiten wie Behälter oder Paletten werden animiert in Echtzeit abgebildet.
Gesamtübersicht Layout
Details bis zur Sensorebene
Unitechnik verwendet ein einheitliches und durchgängiges Bezeichnungssystem für alle Komponenten der Anlagensteuerung.
Ein Anlagenplatz ist nach der folgenden Systematik bezeichnet: Materialflussgruppe - Einschaltgruppe – Wartungsgruppe – Funktionsgruppe – Platznummer. Die Einschaltgruppe ist ein eigenständiger Anlagenbereich, der ein- und ausgeschaltet werden kann, wodurch die Freigabe der Betriebsart und der Transport in allen unterlagerten Gruppen beeinflusst wird. Diese Bereiche können in der UniWare VISU durch den Bediener einfach sichtbar gemacht werden.
Details RBG
Details RBG-Teleskop
Lagerübersicht
BedienungEinschaltgruppe
Auslösung von Nachschüben
Bei jeder Anlage einer Teilauftragsposition im Kommi.lager wird geprüft, ob nach Abzug der dafür zu kommissionierenden Menge die Mindestbestandsmenge unterschritten wird. In diesem Fall wird ein Nachschubauftrag generiert, unabhängig davon, wie viel Bestand sich im Nachschublager befindet.
Konsolidierung vor dem Verpacken
Der Leitstand kann über einen LVS-Dialog Regelsätze definieren.
Als Input werden folgende Eingangsparameter gegen die Auftragsdaten geprüft:
- Land
- Versandart
- Kundennummer
- Adresscode
- Datum gültig von/bis
Die Eingangsparameter des Regelsatzes können mit Jokersymbolen („*“) gefüllt sein und passen dann auf alle Werte des entsprechenden Datenfelds im Auftrag.
Im Output werden die folgenden Informationen ermittelt:
- Konsolidierung (mögliche Werte: keine; nach Adresscode; nach Kundennummer). Dieses Kennzeichen steuert, welche Aufträge zu einer Konsolidierungsgruppe zusammengefasst werden.
- Kennzeichen, ob eine Konsolidierungsgruppe nach Beenden der Kommissionierung automatisch zum Packplatz abgerufen werden soll
- Abrufzeitpunkte (Liste von Wochentagen mit Uhrzeiten); alle Konsolidierungsgruppen, für die die Kommissionierung beendet wurde, werden zu diesen Zeitpunkten automatisch abgerufen
Zu einer Konsolidierungsgruppe werden nur Aufträge zusammengefasst, die derselben Tour zugeordnet sind. Bei Umplanung einzelner Aufträge auf andere Touren werden ggf. Konsolidierungsgruppen auseinandergerissen und/oder neu gebildet. Es darf vorkommen, dass mehrere Regelsätze bezüglich ihrer Eingangsparameter auf einen Auftrag passen. In diesem Fall wird der Regelsatz mit der höchsten Priorität genommen.
Transporte
Auslagerung nach Konsolidierungsgruppen
Die Behälter zu einer Produktionssendung werden im AKL eingelagert und, wenn die Konsolidierungsgruppe für eine Shuttle-Fahrt (= Abrufgruppe) vollständig kommissioniert ist, zu einem der Versandstiche abgerufen. Eine Abrufgruppe wird automatisch zur Auslagerung angefordert, wenn das vorangehende Shuttle abgefahren ist.
Bei der Auslagerung auf die Versandstiche ist je Versandstich zu gewährleisten, dass die Behälter zu einer Abrufgruppe zusammen auf dem Versandstich ankommen, d. h., sich nicht mit anderen Abrufgruppen auf demselben Stich vermischen.
Parameter
- Einstellung je Versandstich, ob
- für Produktion mit Auslagerung nach Konsolidierungsgruppen
- für Versandsendungen mit Auslagerung nach Push-Prinzip
- für Versandsendungen mit Auslagerung nach Pull-Prinzip (für Behälter einer großen Sendung oder für Sendungen, die im Vorfeld vom Leitstand bestimmten Packplätzen zugewiesen wurden)
- für NIO
- Kombinationen mehrerer dieser Ströme auf demselben Versandstich sind zulässig (z. B. NIO + Versandsendungen Pull-Prinzip + Behälter für Packplatz).
- Parameter für Anzahl Behälter für Produktion, die im unteren Loop vorgehalten und erst später zu einer Versandbahn abgezogen werden können
- Parameter für Anzahl Behälter für Versand, die im unteren Loop vorgehalten und erst später zu einer Versandbahn abgezogen werden können
Für die Steuerung und Überwachung der Abrufgruppen wird eine weitere „Perspektive“ (Sicht bestehend aus mehreren Masken) realisiert, in dem je Abrufgruppe folgende Daten angezeigt werden:
Angezeigte Daten je Abrufgruppe
- Anzahl Positionen gesamt, davon kommissioniert
- Abfahrtzeitpunkt Shuttle
- Anzahl Behälter gesamt, Anzahl Behälter im AKL
- Priorität
- Status (Kommissionierung offen, Kommissionierung beendet, Abruf angefordert, Abruf gestartet, alle Behälter im Versandstich angekommen)
- Abrufziel (Versandstich)
Navigationsbereich
Perspektiven werden hauptsächlich über das Navigationsmenü im linken Bereich des UniWare Clients geöffnet. Dort sind in einer Baumstruktur alle Perspektiven angeordnet, für welche der angemeldete Benutzer Zugriffsrechte besitzt.
Das Navigationsmenü enthält folgende Bereiche:
- Titelzeile
- Geöffnete Perspektiven
- Perspektiven
- Schnellzugriff
Mit der Tastenkombination Alt+F1 kann das Navigationsmenü über die Tastatur ein- und ausgeblendet werden.
Mit der Tastenkombination Alt+S kann der Fokus unmittelbar in den Bereich Schnellzugriff verschoben werden. Sollte das Navigationsmenü zu diesem Zeitpunkt ausgeblendet sein, wird es vorher automatisch eingeblendet.
Die Baumstruktur der Perspektiven kann auf Wunsch zusätzlich in der Menüleiste eingeblendet werden (per Popup-Menü im Navigationsmenü). Die Perspektiven können dann über die Menüleiste geöffnet werden. Wenn dieses Verhalten dauerhaft gewünscht ist, kann es global für alle UniWare Clients über eine Systemeinstellung aktiviert werden.
Die Menüleiste kann alternativ komplett ausgeblendet und die Inhalte mit in den Informationsbereich eingeblendet werden. Über den Menüpunkt Fenster / UniWare-Menü zeigen, wird die Menüleiste ausgeblendet und das UniWare-Menü links im Informationsbereich eingeblendet. Auch dieses Verhalten kann auf Wunsch global für alle UniWare Clients über eine Systemeinstellung aktiviert werden.
Pufferkapazitäten
UniWare verwaltet für die verschiedenen Materialflussbereiche die Anzahl an Transporteinheiten, die dort maximal verwaltet und gesteuert werden können.
Über Systemparameter können diese Pufferkapazitäten eingestellt werden.
Anforderungen und Restriktionen für die Case Calculation
- Einschränkungen bzgl. der nutzbaren Versandeinheitentypen
- Einschränkungen der nutzbaren Versandeinheitentypen aufgrund der Versandart des Auftrags (z. B. keine Palette verwenden bei Paketversand)
- Einschränkungen aufgrund Innenmaße und Maximalgewicht je Versandeinheit
- Berücksichtigung von VE-Abmaßen und -Gewichten im Verhältnis zum Kartontyp
- Berücksichtigung der Artikeltypen: Über eine Regeltabelle kann definiert werden, dass bestimmte Kategorien nicht zusammen im gleichen Versandkarton landen sollen, z. B. Spülmittel und Lebensmittel. Je Regel kann eingestellt werden, ob sie auch dann greifen soll, wenn dadurch zusätzliche Packstücke entstehen würden.
- Minimierung der Anzahl erzeugter Versandeinheiten durch Wahl der richtigen Größe
- Je Versandeinheitentyp einstellbarer Nutzungsgrad des Innenvolumens
- Minimierung der Anzahl Kartons je Auftrag, über die ein Artikel verteilt wird.
- Berücksichtigung von nestbaren Artikeln
- VE, die direkt versandfähig sind, werden bei Paketversendung direkt als Versandeinheit genutzt.
- Nur Kartons mit Kennzeichen „stapelfähig“ für Versand auf Palette nutzen.
Vorpufferung
In Spitzenzeiten erfolgt die Einlagerung im vorderen Lagerbereich oder am Kopf einer Einlagergasse für anstehende Auslagerung.
Transportaufträge
Übersicht über alle Transportaufträge im MFS. Der Status des Transportauftrags ist farblich in einer Zeile hinterlegt:
- weiß: Auftrag wartet auf Bearbeitung
- gelb: Auftrag wurde an die Steuerung gesendet
- grün: Auftrag wurde von der Steuerung entgegengenommen und bestätigt
- rot: Auftrag wurde von der Steuerung abgewiesen oder ist fehlerhaft
Kommissionierung von Produktionssendungen
Bei der Kommissionierung ist zu berücksichtigen, dass die Tablare, die bei der Kommissionierung von Produktionssendungen entstehen zukünftig produktionssendungsrein sein müssen.
Im Allgemeinen entsteht je Produktionssendung und Kommissionierbereich nur ein Teilauftrag mit mehreren Positionen. Diese werden dann analog zu Versandsendungen zusammenhängend abgearbeitet.
An einem HRL- oder AKL-Kommissionierplatz können bei der Bearbeitung einer Produktionssendung mehrere Ziel-TE gleichzeitig offen sein: Ein Behälter, der mit zwei aufeinanderfolgenden Picks befüllt wird; ein Sammelbehälter für alle Arten von Behältern. Alle diese Ziel-TE werden mit Abschluss der Kommissionierung der Produktionssendung abgeschlossen.
Je Kommissionierbereich (Filter) soll es einen Übersichtsdialog geben, in dem die anstehenden Produktionssendungen mit ihren Abfahrtzeitpunkten angezeigt werden (bis zur Ablieferung auf der Versandspur). Zeitlich kritische Aufträge sollen farblich hinterlegt werden. Produktionssendungen können zeitlich verändert (im Allgemeinen vorgezogen) werden. Dies hat auch Auswirkung auf alle offenen Teilaufträge der Sendung.
Warehouse Data Synchronizer
UniWare-WDS (Warehouse-Data-Synchronizer) kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn eine Standort-Unterscheidung für die Stammdaten auf ERP-Ebene nicht vorgesehen bzw. nicht gewollt ist.
UniWare-WDS ist das zentrale IT-System, das für die Verteilung der gemeinsamen, standortübergreifenden Stammdaten (z. B. Artikel- und Verpackungseinheiten-Daten) auf die eigenständigen Lager-Standorte zuständig ist. UniWare-WDS, ist ein eigenständiges System, das aus einem Applikationsserver und einem Datenbankserver besteht.
Die Stammdaten im WDS lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Eine Gruppe umfasst die Daten, die an den verschiedenen LVS-Standorten verschiedene Werte haben können. Die andere Gruppe umfasst die Daten, die an beiden Standorten die gleichen Werte haben.
Im WDS sind alle Artikeldaten (inkl. Artikeltexte, Kundenartikel und Seriennummernformate) und VE-Daten zu allen Lieferanten und Verpackungsstufen gespeichert. Auf dieser Basis erfolgt auch die Kommunikation mit den angeschlossenen IT-Systemen. Im LVS des jeweiligen Standorts sind nur die VE-Daten vorhanden, die für die Bestände dort benötigt werden.
Die Kommunikation zwischen den beteiligten IT-Systeme sollte über einen JMS-Server und XML-Nachrichten erfolgen.
Quellpalette leer
Löscht die Quellpalette und den zugehörigen Mischpaletten-Bestand und ermöglicht die Erfassung einer neuen Quellpalette.
Logistikeinheiten / Transporteinheiten
Eine Transporteinheit (TE), englisch Transportation Unit (TPU), ist die kleinste beladbare Einheit (Behälter, Palette o.ä.), die zum Transportieren von Waren verwendet wird. Für die Bestandsverwaltung in UniWare ist wichtig, dass es Transporteinheiten gibt und dass LVS in der Lage ist, Bestände auch auf dem Objekt TE zu führen. TE-Attribute zur Klassifizierung TE-Typ: Logistischer Typ der TE. Über den TE-Typ wird die logistische Behandlung der Transporteinheit gesteuert (auf welchen Plätzen lagerfähig, welche Kapazität wird dort belegt, welche Transportwege sind möglich, etc.).
Pack-Typ: klassifiziert das verwendete TE-Packmittel, also z. B. Einwegpalette, ISPM-Einwegpalette, Europalette, genauer Kartontyp oder zur Unterscheidung der TE-Typen für die Abrechnung.
Meldungsbereich
Hier werden weitere Informationen zu den Daten im Darstellungsbereich angezeigt: Die Anzahl der angezeigten Zeilen (hierbei bedeutet ein + (z.B. 5000+), dass nicht alle mit den Filterkriterien übereinstimmenden Datensätze angezeigt werden; Die Anzahl der maximal darzustellenden Zeilen kann durch einen Rechtsklick auf die Zahl temporär erhöht/verringert werden), die Anzahl der aktuell selektierten Zeilen sowie die Anzahl der berücksichtigten Filterfelder.
Im rechten Teil wird der Zeitpunkt der letzten Aktualisierung angezeigt.
Transporteinheiten
Eine Transporteinheit hat eine eindeutige Nummer, ist in UniWare immer eindeutig auf einen Platz gebucht und belegt dort – je nach Einstellung des Platzes – Kapazität. Eine Transporteinheit kann einen oder mehrere Artikel tragen. UniWare differenziert Typen von Transporteinheiten nach ihren logistischen Transporteigenschaften: Transporteinheiten des gleichen Typs können gleich gefördert und gelagert werden. Transporteinheiten werden nach den folgenden Regeln automatisch von UniWare-MFS bereinigt: Transporteinheiten werden gelöscht, wenn sie die Anlage verlassen haben (z. B. nach Abnahme an einem Ausschleuspunkt). Bei Meldung durch einen Fördertechnik-Scanner werden sie bei Bedarf wieder angelegt.
Zonung
Wahl des Lagerplatzes entsprechend der Umschlaghäufigkeit des Artikels (ABC-Klassifizierung).
Transporteinheiten und Lagerplätze werden klassifiziert (Klassen A, B, C, …), um häufig benötigte Transporteinheiten den schnell erreichbaren Lagerplätzen zuzuordnen. Die Klassifizierung der Lagerplätze wird bei der Konfiguration des LVS eingestellt und nur noch bei Bedarf manuell verändert.
Die Klassifizierung richtet sich im Falle eines Automatiklagers nach der Fahrzeit des Regalbediengerätes vom Übergabeplatz zum jeweiligen Lagerfach.
Die Transporteinheiten werden anhand des voraussichtlichen Zeitpunkts des nächsten Zugriffs klassifiziert, z. B
Klasse A: nächster Zugriff voraussichtlich in < 1 Arbeitstag
Klasse B: nächster Zugriff voraussichtlich in 1-3 Arbeitstagen
Klasse C: nächster Zugriff voraussichtlich in 3-10 Arbeitstagen
Klasse D: nächster Zugriff voraussichtlich in > 10 Arbeitstagen
Die genaue Anzahl Arbeitstage zur Abgrenzung der Klassen wird täglich (im Zuge der Nachtverarbeitung) vom LVS berechnet mit der Zielsetzung, dass der Anteil der Transporteinheiten der Klasse A an der Gesamtmenge der Transporteinheiten im jeweiligen Lagerbereich dem Anteil der Lagerplätze mit Klasse A entspricht.
Bei Ersteinlagerungen ist für die Klassifizierung die aktuelle Bestandsreichweite. Bei Rücklagerungen von der Kommissionierung ist die aktuelle Zugriffshäufigkeit ausschlaggebend. Beides ist abhängig vom Lagerbereich. Die Bewertung der Artikel erfolgt anhand einer aus den Verbrauchsdaten hergeleiteten Zugriffsprognose.
Struktur der Platzverwaltung
Hierarchische Struktur:
- Standort
- Lagerbereich
- Gasse/Regal
- Lagerplatz
Darüber hinaus:
- Zonen innerhalb eines Lagerbereichs (z. B. ABC-Zonen)
- Kommissionierbereiche (können lagerbereichsübergreifend oder auch Teile eines Lagerbereichs sein)
- Felder und Fächer zur Feld- und Fachlastüberwachung
Zuordnung der Transportaufträge auf die Shuttle-LKW
Für eine zeitlich exaktere Belieferung der Produktion soll die Bearbeitung der ERP-Transportaufträge zeitlich genauer geplant werden. Der Bedarfszeitpunkt in der Produktion wird von SAP exakt vorgegeben. Für das Zentrallager wird in UniWare ein Werkskalender verwaltet, in dem die tatsächlichen Arbeitszeiten des Lagers mit einem Vorlauf von mindestens einem Monat gepflegt werden. In diesem Werkskalender werden Feier- und Brückentage, sowie möglicherweise unterschiedliche Arbeitszeiten an den verschiedenen Wochentagen berücksichtigt. Zudem existiert ein Abfahrtsplan der Shuttle-LKW, in dem jede Abfahrtzeit steht. Zur Erleichterung der Eingabe wird eine Vorlage der Abfahrtzeiten für die Standard-Arbeitswoche angelegt, aus der zusammen mit dem Werkskalender die konkrete Liste der Abfahrtzeiten gebildet wird. Dabei wird eine Shuttle-Abfahrt in diese Liste eingetragen, wenn zu der entsprechenden Zeit aus der Wochenvorlage laut Logistik-Werkskalender auch tatsächlich gearbeitet wird. Im Shuttle-Abfahrtsplan können weitere Einträge manuell hinzugefügt oder bestehende Einträge gelöscht werden, was zur Umplanung der bereits zugeordneten Produktionssendungen führt. Es werden alle ERP-Transportaufträge Shuttle-LKW-Touren zugeordnet, auch wenn Quell- und Bedarfsort am selben Standort sind. Für die Zeitplanung der Kommissionierung und Bereitstellung der Ware sind zwei unterschiedliche Zeitmodelle zu beachten:
- Standortübergreifend
- Identischer Standort
Für jedes der beiden Zeitmodelle ist einstellbar, wie viel Vorlauf in Stunden (Arbeitszeit laut Werkskalender) zwischen Shuttle-Abfahrt und Eintreffen in der Produktion mindestens einzuplanen ist. Die zu erfüllende Zeit ist von ERP korrekt zu übermitteln und ist für UniWare der maßgebliche Zeitpunkt, zu dem die Ware in der Produktion eintreffen soll. Aus diesem Zeitpunkt und Rückrechnung über das jeweilige Zeitmodell wird das späteste Shuttle bestimmt, mit dem die Ware rechtzeitig angeliefert werden kann. Liegt dieses Shuttle bereits in der Vergangenheit, wird die Ware dem nächstmöglichen Shuttle zugeordnet, hat aber über den in der Vergangenheit liegenden Planzeitpunkt bereits eine besondere Priorität.
Material
In aller Regel kommen die Materialstammdaten vom ERP-System und werden per Schnittstelle empfangen.
Beispiele:
- Artikelstammsatz
- Sprachabhängige Artikeltexte
- Daten zu Verpackungseinheiten
Bei Bedarf können weitere Daten im LVS ergänzt werden und nach belieben an ERP zurückgesendet werden (z. B. Abmessungen, Gewicht, ...).
Schnittstelle zu SAP ERP und EWM
Die von SAP angebotene IDoc-Schnittstelle (Intermediate-Documents) wird von UniWare vollumfänglich unterstützt, für ERP und EWM. Zahlreiche Referenzen belegen die erfolgreiche Implementierung und Umsetzung.
LE-IDW ist die Standardschnittstelle von SAP für die Integration von Lagerverwaltungssystemen (LVS) für SAP ERP und SAP S/4HANA. UniWare unterstützt auch diese Schnittstelle.
Auf UniWare-Seite wird SAP JCo (SAP Java Connector) eingesetzt. Dies ist eine von SAP bereitgestellte Java-Bibliothek. Es wird empfohlen, dass der SAP-Lizenznehmer die zum SAP-Release passende JCo-Version beistellt. Diese wird dann in die UniWare-Installation des Projektes eingebunden.
Die Schnittstellen werden bezüglich des funktionalen Verhaltens, der Datenformate und der Inhalte im Rahmen des Pflichtenheftes spezifiziert.
Informationsbereich
Der Informationsbereich zeigt:
- die UniWare - Bedienfläche,
- die geöffneten Perspektiven,
- den aktuell angemeldete Benutzer,
- den Status aller Einschaltgruppen der SPS und
- den Status von LVS-Komponenten.
Transporte
Wareneingang
Integrationsbeispiel mit Heidler
Beim Auftragsstart erhalten Aufträge, die kein „festes“ WA-Tor haben den Konsolidierungstyp Frachtführer. Beim Druck eines Versandlabels am Packplatz sendet UniWare die Versanddatenanfrage an Heidler. Heidler erstellt eine Druckdatei in einem freigegebenen Verzeichnis auf Basis der übergebenen Daten bei Abschluss des Pakets. Das LVS sendet die Datei an den Zebra-Drucker und druckt somit das Label.
Die am Packplatz abgeschlossenen Transporteinheiten werden je nach Versandweg auf ein Tor oder eine WA-Zone geroutet. Je nach Versandweg wird die Träger-Palette auf virtuelle WA-Plätze je Versanddienstleister umgebucht oder die Palette bzw. das Paket werden direkt auf eine Brücke verladen.
Mit dem Torabschluss wird eine Ladeliste erzeugt und UniWare sendet die Abschlussanfrage an Heidler. Damit erfolgt die Manifesterstellung per Frachtführer-DFÜ durch Heidler.
Teilauftragsbildung
Mit der Auftragsfreigabe werden je Lieferauftrag Teilaufträge gebildet. Dabei geht UniWare alle Positionen der Lieferung durch und bildet Teilauftragspositionen in den verschiedenen Kommissionierbereichen.
Die erste Teilauftragsposition in einem Kommissionierbereich ist der Teilauftragskopf. Jede weitere Teilauftragsposition wird in den für den Kommissionierbereich bestehenden Teilauftrag eingefügt, es sei denn, es gibt Restriktionen, die einen weiteren Teilauftrag im Kommissionierbereich erfordern. Dies ist z. B. der Fall, wenn die Bearbeitung bereits begonnen wurde.
Zu einer Lieferposition können ggf. mehrere Teilauftragspositionen in unterschiedlichen Teilaufträgen entstehen, wenn die benötigte Ware über mehrere Kommissionierbereiche verteilt ist und zwischen diesen keine Nachschubbeziehungen bestehen.
Die Menge einer Teilauftragsposition wird im einfachsten Fall beschränkt auf die im Kommissionierbereich verfügbare Menge. Falls die Lieferposition mehr benötigt, muss eine weitere Teilauftragsposition in einem weiteren Kommissionierbereich angelegt werden.
Gibt es für einen Lieferauftrag mehrere Teilaufträge, können diese grundsätzlich unabhängig voneinander und parallel zueinander bearbeitet werden. Zwischen bestimmten Teilaufträgen kann es Reihenfolgerestriktionen geben (z. B. Teilauftrag B kann erst starten, wenn Teilauftrag A beendet ist). Der Leitstand kann für bestimmte Aufträge diese Restriktionen aufheben.
Jeder Teilauftrag erhält eine Planzeit, die eine Sortierung der Teilaufträge innerhalb eines Kommissionierbereichs liefert. In möglichst dieser Reihenfolge soll die Abarbeitung innerhalb des Kommissionierbereichs stattfinden.
Die Planzeit wird mit der Planzeit der Lieferung initialisiert, die wiederum der Tour-Abfahrtzeit entspricht (bis sie ggf. durch den Leitstand geändert wird).
Die Entscheidung, welche Kommissionierbereiche in welcher Reihenfolge nach Ware durchsucht werden und welche Restriktionen hierbei gelten, ist Bestandteil der am Artikel eingestellten und ggf. in der Auftragsposition übersteuerten Reservierungsstrategie.
Optimierungskriterien für die Case Calculation
Die Optimierungskriterien für die Case Calculation sind nach Wichtigkeit fallend:
- Möglichst wenig Zielpaletten sollen entstehen.
- Möglichst wenige Positionen sollen über mehr als eine Zielpalette verteilt werden.
- Der Teilauftrag für die restlichen Positionen soll möglichst wenige Positionen und ein möglichst geringes Volumen haben
Ziel: Der letzte Teilauftrag soll eine kurze Durchlaufzeit haben und noch Platz für weitere Ware.
- Die Teilaufträge für die vollen Paletten sollen etwa gleich viele Positionen haben
Ziel: möglichst kein Teilauftrag mit sehr langer Durchlaufzeit.
Kürzester Weg
Anfahrt des Lagerplatzes mit kürzestem Weg.
Festplatzzuordnung
Feste Zuordnung eines Lagerplatzes für einen bestimmten Artikel.
Bereitstellungszone
Dabei handelt es sich um besondere Bereiche / Plätze, die als Pufferzone für Waren dienen.
Yard-Management im Wareneingang
Mit der Avisierung einer Lieferung wird ein Datensatz je LKW mit folgenden Daten im UniWare angelegt:
- Anliefer-ID
- Beschreibung
- Spediteur
- LKW-Nummer
- Anlieferdatum
- Optionale Liste von GF-Bestellnummern, die mit dem LKW geliefert werden
- Entladejobs mit ID, Zeitfenster WE-Bearbeitung von-bis; Standort, Zugewiesenes Tor; Anzahl Collis; Angeliefertes Leergut
- Status: Angelegt; Angemeldet; Entladung gestartet; Entladen
Wenn bei der initialen Anlage des Datensatzes nur ein Teil der Daten bekannt ist, werden die fehlenden Daten spätestens bei Anmeldung des Fahrers im WE-Büro anhand der Ladepapiere ergänzt. In UniWare werden die avisierten Anliefer-LKWs über die Zeitachse graphisch angezeigt.
Vor Start der Entladung erfolgt der Druck von vorläufiger Transporteinheiten. Bei der Entladung werden die Belege auf die Transporteinheiten aufgeklebt und einmal mit dem Handheld gescannt. Damit wird die Transporteinheit auf die WE-Fläche der entsprechenden Ladestelle gebucht.
Produktionsversorgungsbereich
Sind spezielle Bereiche/Plätze die eine Schnittstelle zwischen dem Lager und der Produktion darstellen.
Ziele
- Reduktion des Sortieraufwands der Produktionsbehälter bei der Konsolidierung auf Paletten, indem die Bereitstellung auf den Versandbahnen bereits vorsortiert nach Konsolidierungsgruppen erfolgt. Dies bedingt eine Einlagerung der Produktionsbehälter von den HRL- und AKL-Kommissionierplätzen ins AKL und später einen gezielten Abruf auf die Bereitstellungsbahnen.
- Genauere Steuerung der Zuordnung von Produktionsware auf die Shuttle-LKW
Bestimmung der Versandart
Für die Auswahl und Zuweisung kostenoptimaler Frachtketten ist es zweckmäßig, die Sendungen abhängig von der Sendungsgröße nach Versandarten einzuteilen.
In den Auftragsdaten können Versandart (Paketversand, Stückgut, Luftfracht u.ä.) und Spediteur von ERP explizit vorgegeben werden und werden dann im LVS nicht geändert. Wenn diese Felder hingegen leer bleiben, wird eine entsprechende Festlegung durch das LVS durchgeführt.
Dazu erfolgt zunächst eine grobe Volumen- und Gewichtsberechnung des Auftrags. Die Volumina und Gewichte der einzelnen Auftragspositionen werden unter Berücksichtigung der VE-Größen ermittelt und summiert.
Die Versandart wird anschließend anhand einer Regeltabelle bestimmt, die die Eingangsdaten Volumen, Gewicht, Postleitzahl, Auftragsart/Servicelevel/Mehrwertdienst hat und als Ergebnis Spediteur, Versandart, Versandweg und Cut-off-Zeit liefert. Der Aufbau dieser Regeltabelle berücksichtigt mögliche Kombinationen.
Der Spediteur zu einem Auftrag ist bis zum ersten Druck eines Versandetiketts durch den Leitstand im LVS änderbar.
Funktionsbereich
Im linken Teil des Funktionsbereichs befinden sich in der Regel Schaltflächen, um Filtersätze zu verwalten und auszuwählen. Filter und Filtersätze werden detailliert im nächsten Abschnitt Filterbereich erläutert.
Im rechten Teil befinden sich Schaltflächen, um Funktionen auszuführen. Die Funktionen können sich auf selektierte Daten beziehen. Sie werden kontextsensitiv freigeschaltet. Eine Funktion kann z. B. deaktiviert werden, wenn sie nur auf einzelne Datensätze angewendet werden kann, derzeit aber mehrere Datensätze selektiert sind.
Es werden lediglich die Funktionen angezeigt, welche der angemeldete Benutzer aufgrund seiner Zugriffsberechtigungen ausführen darf.
Eine knappe Funktionsbeschreibung wird jeweils im Tooltip der Schaltflächen angezeigt.
Der Funktionsbereich kann durch die Schaltfläche ganz rechts (Minus-Zeichen) minimiert werden. Über ein Popup-Menü im Funktionsbereich kann die Darstellung der Schaltflächen angepasst werden: Die Funktionen können textuell und/oder durch ein Icon dargestellt werden.
Datenbank
Folgende Datenbanken werden unterstützt:
- Oracle Enterprise Edition (ohne dass spezielle Enterprise-Features vorausgesetzt werden)
- Oracle Standard Edition
- Oracle Express Edition (für kleinere Anlagen)
- Microsoft SQL-Server Standard
- Microsoft SQL-Server Express (für kleinere Anlagen)
Buchen
Auslösen der Gewichtsprüfung und ggf. Buchung der erfassten Artikel.
Zuweisung Lieferauftrag zur Tour
Bei unserem Kunden Georg Fischer startet die Zuweisung des Lieferauftrags zu einer geeigneten Tour nach dem Empfang des Lieferauftrags und dem Abschluss der Konsistenzprüfung der übertragenen Daten.Vor der eigentlichen Suche werden mehrere Überprüfungen durchgeführt.
Falls die Prüfung einen Fehlbestand ergibt, wird der Lieferauftrag der speziellen Tour „Fehlbestandstour“ zugewiesen.
Sobald die benötigte Ware im Distributionszentrum verfügbar ist, wird der Lieferauftrag von UniWare auf eine reale Tour zugeordnet und kann weiterbearbeitet werden. Alternativ kann per Dialog ein Lieferauftrag, der an einer der beschriebenen Sondertouren hängt, auf eine reale Tour umgeplant werden
- Falls die Lieferung > MAX Positionen hat, wird sie mit entsprechendem Grund der Dummy-Tour zugeordnet.
- Falls Sperrgut oder Gefahrgut über eine Versandart verschickt werden soll, für die dies laut Versandartenkonfiguration nicht zulässig ist, wird die Lieferung ebenfalls der Dummy-Tour zugeordnet. Der Leitstand muss dann entscheiden, ob die Versandart geändert oder der Versand trotzdem wie gewünscht erfolgen soll.
- Ist das Gewicht eines Einzelstücks in der Lieferung > 30 kg bei Paketversand, wird die Lieferung der Dummy-Tour zugeordnet.
- Im Fall von Gefahrgut werden die notwendigen Belege von ERP erzeugt. Um sicherzustellen, dass die Zieladresse auf den Belegen einheitlich dargestellt werden kann, überprüft UniWare, dass die Adresse nicht mehr als 35 Zeichen/Zeile und nicht mehr als 6 Zeilen hat. Zudem muss Gefahrgut für die Versandart zulässig sein. Andernfalls wird die Lieferung der Dummy-Tour zugeordnet und UniWare sendet eine E-Mail an das Versandbüro.
Für alle anderen Lieferaufträge wird das Verfahren der Tourenzuweisung nachfolgend beschrieben. UniWare legt jeweils einen Monat im Voraus anhand des Betriebskalenders die Touren auf Grundlage der Tourenschablonen an.
Im Anschluss an die Übertragung des Lieferauftrags sind die Eigenschaften der zu bildenden Sendung bekannt.
Für die Zuordnung der Tour durch UniWare, werden mit der Sendung weitere Einstiegskriterien ausgeliefert, welche für die Torzuweisung entscheidend sind.
Der Lieferauftrag wird der spätesten Tour zugewiesen, mit der der Plan-Warenausgangstermin des Lieferauftrags erfüllt werden kann; ansonsten wird die nächstmögliche Tour nach dem Lieferdatum gewählt. Wird keine mögliche Tour gefunden, so landet der Lieferauftrag in der Dummy-Tour und muss manuell durch den Leitstand umgebucht werden.
Mit Abschluss der Zuweisung eines Lieferauftrags zu einer Tour wird ein Bemerkungstext in den Lieferauftrag eingetragen. Hierüber ist z. B. ersichtlich, aus welchem Grund ein Lieferauftrag der Dummy-Tour zugewiesen wurde. Zusätzlich werden Lieferaufträge gekennzeichnet, die aufgrund der Überlastung einer Tour (bzgl. Volumen/Gewicht) auf eine spätere Tour geplant wurden.
Neue Quellpalette
Ermöglicht einen Wechsel der aktuellen Quellpalette, um z. B. die Erfassung dringend benötigter Artikel vorzuziehen.
Tara wiegen
Erfasst ein Tara-Gewicht (z. B. Karton) auf der Tischwaage.
Packspezifikationen
Üblich: Standardmenge je LHM-Typ
Palette einlagern
Öffnet ein Popup zur Eingabe der Palettennummer und erstellt einen Transportauftrag zur Einlagerung.
Weitere Aktionen
- Berechnung von Gewicht und Volumen der Positionen.
- Vorläufige Modulzuteilung der Positionen; hierbei wird festgelegt, in welchem Lagerbereich jede Position theoretisch (d. h., unabhängig von der konkreten Bestandssituation) kommissioniert werden soll. Diese Information ist relevant für die Auswertung der Zugriffshäufigkeit je Bereich.
- Bestimmung des Sendungstyps (Paletten- oder Paketversand) anhand der Tabelle Sendungstypvorschriften. Hierbei wird nur der Anteil der Lieferung im Zentrallager berücksichtigt, da es auch nur im Zentrallager einen Unterschied für die Abwicklung macht. Eine Prüfung von zulässigem Packtyp gegen die Versandart gibt es in allen Fällen.
- Bei Versand mit Versanddienstleistern (DHL, DPD, GLS, Fedex usw.) wird geprüft, ob der Versand gemäss Routingdaten (evtl. mit angepasster Versandart innerhalb der Versandgruppe, also z. B. Normal- statt Frühzustellung bei DHL) so möglich ist (z. B. kann es sein, dass keine Route gefunden wird, da die Adresse falsch geschrieben ist). Falls nicht oder falls die Versandart angepasst werden musste, wird die Lieferung mit Menge 0 abgeschlossen und der Sachbearbeiter informiert.
Ware-zur-Person mit AutoStore und Pick & Pack
Im AutoStore Kommissionierbereich biegt ein Tablar von der Hauptförderstrecke auf die Pufferstrecke des Kommissionierbahnhofs ab und die zugehörigen AutoStore-Quellbehälter werden durch UniWare in die Port-Queue gestellt.
UniWare-Funktionen an diesem Arbeitsplatz:
- Kommissionierung
- Inventur
- Verdichtung
Für die Kommissionierung am AutoStore-System gibt es 2 Kommissioniermasken, eine am AutoStore-Port und eine am Kommissionierbahnhof an der Tablarfördertechnik.
Erfassungsart wechseln
Umschaltung zwischen Einzel- und Mengenerfassung.
Case Calculation
Case Calculation - Soennecken
Bei unserem Kunden Soennecken ist das Ergebnis der Case Calculation eine Liste von geplanten Versandeinheiten mit den Artikeln und Mengen der Kundenaufträge. Als Versandeinheiten setzt Soennecken Paletten, Kartons und Versandbeutel ein.
Die Case Calculation wird getrennt nach Kommissionierbereich durchgeführt.
U. a. werden die folgenden Anforderungen und Restriktionen für die Case Calculation berücksichtigt:
- Zulässige Versandeinheitentypen für Kommissionierbereich/Versandart
- Maße und Maximalgewicht der Versandeinheiten
- Minimierung der Anzahl Versandeinheiten
- Kombinationsmöglichkeiten (kleine VE kann in große VE verpackt und versendet werden)
Case Calculation - Georg Fischer
Bei unserem Kunden Georg Fischer bezieht sich die Case Calculation rein auf die Versandpaletten.
Das Hauptziel ist es, so wenig Paletten wie möglich zu stellen und dabei die Stapelfähigkeit und Stabilität zu gewährleisten.
Weitere Optimierungskriterien werden der Wichtigkeit nach fallend eingehalten:
- möglichst wenig Auftragspositionen je Palette
- möglichst wenig Volumen je Palette
- möglichst gleich viele Positionen je voller Palette
Chargenrückruf
Ein Chargenrückruf ist ein Auslagerauftrag mit Auftragsart „Umlagerung an Sperrlager“. Alle Bestände der betroffenen Charge werden im LVS gesperrt. Dies betrifft auch bereits kommissionierte Bestände in noch nicht abgeschlossenen Sendungen. Diese werden mit Eingang des Chargenrückrufs gesperrt. Eine Sendung, die gesperrten Bestand enthält und nicht selbst ein Chargenrückruf ist, kann vor der Aussortierung/Ausbuchung der gesperrten Bestände nicht abgeschlossen werden.
Auslastungsprognose
In dieser Perspektive wird die Prognose über die zukünftige Auslastung (die nächsten 24 Stunden) der Anlage dargestellt. Grundlage für diese Prognose bilden die LVS-Aufträge, die zurzeit im MFS vorhanden sind.
Je Kommissionierplatz wird je Auftragstyp an einer Zeitachse (in Form eines Balkendiagramms) angezeigt, wann welcher Auftrag abgearbeitet wird. Die Farbe der Balken zeigt an, ob die jeweiligen Aufträge rechtzeitig fertig werden.
Sendungsbildung für die Produktionsversorgung
Um den Sortieraufwand der Mitarbeiter für Produktionsbehälter einzusparen, werden Produktionsbehälter zunächst im AKL eingelagert und dann nach Konsolidierungsgruppen sortiert auf Stiche gefahren.
Zur Verwaltung der zusammen auszulagernden ERP-Transportaufträge soll eine Sendungsbildung für Produktionsaufträge stattfinden.
Eine Produktionssendung besteht aus den ERP-Transportaufträgen die derselben Konsolidierungsgruppe und somit derselben Shuttle-Fahrt zugeordnet wurden.
Zudem gibt es weitere, zuschaltbare Split-Kriterien: Fertigungsauftragsnummer, Arbeitsplatz/Abladestelle, Kanban-Koordinate, Bewegungsart, Kostenstelle/Bedarfsnummer.
Wenn in UniWare ein ERP-Transportauftrag eingeht, wird geprüft, ob bereits eine offene Produktionssendung existiert, zu welcher der ERP-Transportauftrag zugeordnet werden kann. Dies trifft zu, wenn eine noch nicht zum Versandstich abgerufene Produktionssendung bzgl. definierter Kriterien mit dem ERP-Transportauftrag übereinstimmt.
Die Zuordnung eines ERP-Transportauftrags zu einer Produktionssendung geschieht erst, wenn für den ERP-Transportauftrag auch tatsächlich Ware verfügbar ist. Ist dies nicht der Fall, wird in UniWare ein Alarm angezeigt.
Der Abruf einer Konsolidierungsgruppe erfolgt erst nach einer definierten Wartezeit, sodass mehrere ERP-Transportaufträge in einer Produktionssendung zusammengefasst werden können. Zusammen führen diese ERP-Transportaufträge ausschließlich zu Ganzauslagerungen aus dem AKL. UniWare verarbeitet den ersten ERP-Transportauftrag, bildet die Ganzauslagerung und ruft den Behälter sofort zum Versandstich ab.
Die Bildung von Produktionssendungen kann per Parameter unterbunden werden. Zudem kann eingestellt werden, bis zu welchem Bedarfstag ein Vorgriff in die Zukunft erfolgt.
Kommissionierung
VE Info
Es öffnet sich ein Info-Dialog, der alle VE-Stufen mit Foto für diesen Artikel und Lieferanten anzeigt. Eine Auswahl und somit ein Wechsel der aktuellen VE-Stufe in der Erfassungsmaske ist nicht möglich.
Betriebssystem
Bevorzugt wird ein Windows Server 20xx. Neue Windows-Server-Versionen werden jeweils zeitnah unterstützt, abhängig von der Verfügbarkeit einer passenden Java-Version.
Andere Betriebssysteme, z. B. Linux, sind möglich.
Schnittstelle zu Heidler
Wir haben bereits unzählige Projekte mit dem Heidler-Versandsystem realisiert.
Die Schnittstelle zum Heidler-Versandsystem HVS32 erfolgt auf Basis der SOAP-Schnittstelle von Heidler. Als Transportschicht wird HTTP verwendet und die notwendigen HVS32-Funktionen werden in UniWare implementiert.
Start der Reorganisation
Die Reorganisation wird per Parameter eingeschaltet und an den Kommissionierplätzen aktiviert. Es wird immer dann ein neuer Auslager-Transportauftrag angelegt, wenn ein RBG unbeschäftigt ist. Mit diesem Verfahren kann eine Lagerreorganisation auch in Situationen mit geringer Auftragslast parallel zum normalen Tagesgeschäft gestartet werden.
Die Transporteinheiten werden zu den für die Lagerreorganisation freigeschalteten Kommissionierplätzen ausgelagert und fahren von dort sofort wieder ins Lager. Dabei wird die auch sonst übliche Einlagerstrategie gewählt.
Ein automatischer Start der Reorganisation ist auch möglich:
UniWare fängt automatisch an Transporteinheiten zu reorganisieren (umzulagern), sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Es gibt folgende Level:
- Reorganisation in betriebsarmer Zeit (Level 1): Definition Betriebsarme Zeit: Wenn weniger als X Kommissionierplätze angemeldet sind (Systemparameter)
- Reorganisation, wenn das RBG eine bestimmte Zeit keine Aufträge hat (Level 2)
- Reorganisation sofort, sobald das RBG keine Aufträge hat (Level 3)
Yard-Management im Warenausgang
Im Rahmen des Yard-Management werden vom Versandbüro die von den Spediteuren avisierten LKWs angelegt und Touren den LKWs zugeordnet. Je LKW werden dabei die folgenden Daten erfasst:
- LKW-Nummer (Datum + laufende Nummer)
- Beschreibung (vorbelegt mit Land + Tournummer)
- Freier Zusatztext
- KFZ-Kennzeichen
- geplantes Zeitfenster und Tor je Ladestelle
- Status: avisiert, angemeldet, Laden gestartet, abgemeldet
Eine Änderung von Tourzuordnungen zu LKWs ist möglich, solange noch nicht alle Colli der jeweiligen Tour verladen sind. Eine Tour kann aber immer nur einem LKW zur gleichen Zeit zugeordnet sein. Je LKW und Standort ergeben sich durch die Tourzuordnungen die Verladejobs, die in ihrem Lebenszyklus unterschiedliche Zustände annehmen. Die im Zuge eines Verladejobs zu verladenden Transporteinheiten werden dynamisch anhand der Zuordnung „TE an der Ladestelle → Lieferauftrag → Tour → LKW“ ermittelt. Zusätzlich ist es möglich, Transporteinheiten, die keinem Lieferauftrag/Tour zugeordnet sind, direkt einer Tour zuzuordnen.
Die LKW-Fahrer, die Ware abholen sollen, melden sich im Zentrallager und erhalten eine Liste, welche Packstücke an welchem Standort zu laden sind. Die endgültigen Frachtpapiere erhalten die Fahrer am Schluss im Zentrallager.
Freie Platzvergabe
Artikel kann auf einem beliebigen Lagerplatz eingelagert werden.
Querverteilung
Lagerung mehrerer Transporteinheiten eines Artikels verteilt über mehrere Lagergassen.
Arbeitsplatz
Ein Arbeitsplatz ist im Sprachgebrauch von UniWare ein ortsgebundener UniWare-Client, z. B. ein WzP-Kommissionierplatz, dem die folgenden Ressourcen zugeordnet sind:
- ein Terminal (z. B. PC)
- mindestens ein physischer Platz
- optional Peripherie wie Drucker und Waagen
Für einen Arbeitsplatz werden in der Regel speziell angepasste Dialoge realisiert, um abhängig vom Layout des Arbeitsplatzes eine möglichst produktive und ergonomische Funktionalität zu bieten. Es lässt sich einstellen, dass bei der Anmeldung eines Benutzers am Arbeitsplatz eine bestimmte Perspektive automatisch gestartet wird.
Replay – Der Blick zurück
Die Replay-Funktion als Modul von UniWare-VISU ist optionaler Bestandteil der integrierten Anlagenvisualisierung von UniWare. Sie ist ein innovatives Werkzeug, das eine nachträgliche Analyse des Anlagenzustandes ermöglicht. Hierbei können die Anlagenzustände bis zu 7 Tage zurück betrachtet werden. Einfach Zeitfenster festlegen und los geht’s. Alle TE-Bewegungen, Sensorbetätigungen und Alarme werden wie in Echtzeit angezeigt.
Replay
Die Abläufe lassen sich aber auch im Zeitraffertempo betrachten. Wie bei einem Media-Player kann hierbei durch Pause, Start oder Vorlauf der vorher gewählte Zeitbereich durchfahren werden. Ideal ist dieses Werkzeug auch für das Instandhaltungspersonal, das mit Hilfe der Replay-Funktion einer sporadisch auftretenden Störung auf die Spur kommen kann.
Replay mit TE-Bewegungen und Meldungen
Einstellbare Steuergrößen
- Paketversand möglich
- Palettenversand möglich
- Volumen-/Gewichtsgrenze für den Versand mit Paket/Palette; wird eine dieser beiden Grenzen überschritten und ist Palettenversand möglich, dann wird Palettenversand gewählt, sonst Paketversand. Gleichzeitig sind das auch die Maximalwerte für ein einzelnes Paket.
- Kennzeichen, ob Ganzauslagerungen erlaubt sind (wenn z. B. für ein bestimmtes Land eine vorgegebene Palettenart verwendet werden müssen, ist eine Ganzauslagerung nicht zulässig)
- maximales Gewicht für Paletten
- maximale Höhe von Paletten
- Kennzeichen, ob mehrere Packstücke oder nur eines je Sendung zulässig sind. Falls nur ein Packstück erlaubt ist und die Ware aus mehreren Lagerbereichen kommt bzw. mehrere Packstücke entstanden sind, muss der Packabschluss zwingend am Sonderpackplatz erfolgen.
- Ganzauslagerungen aus dem HRL sind von dieser Betrachtung ausgenommen. Hintergrund sind Kosten je Colli bei Versandart TAT Frankreich und Verlust von Sendungsteilen.
- Kennzeichen, ob ein Ursprungsbeleg je Packstück zu drucken ist
- Kennzeichen, ob ein Inhaltsbeleg je Packstück zu drucken ist
- Kennzeichen, ob die Anzahl Pakete auf einer Palette zu erfassen sind (Zollvorschrift)
WebsiteHTML - UniWare (DE)
Unitechnik
Created on October 28, 2024
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Online-ProspektStarten
Das ist UniWare
Benutzeroberfläche
Technisches Umfeld
Case-Studies
Prozesse
Konnektivität
Materialflusssteuerung
Anlagenvisualisierung
Digitaler Zwilling
das ist UNIWARE
Lagerverwaltungssystem UniWare
UniWare ist ein modulares Lagerverwaltungssystem, das für maximale Transparenz in Ihrem Logistikzentrum sorgt. Plattformunabhängig und branchenübergreifend einsetzbar, verwaltet das System Ihren Lagerbestand, optimiert Ihre Lagerressourcen und gewährleistet eine effiziente Kommissionierung. Dank des integrierten Materialflussrechners und der standardisierten SPS-Schnittstelle ermöglicht das Lagerverwaltungssystem die Nutzung aller Marktüblichen Lager- und Fördertechnikkomponenten und schafft maximale Transparenz in der Lagerverwaltung. Alle Bestände und Materialbewegungen lassen sich zu jedem Zeitpunkt für die gesamte Anlage visualisieren. Mobil und stationär. UniWare ist mehrmandantenfähig, mehrsprachig und konzernfähig. Es bildet sowohl standardisierte als auch individuelle Geschäftsprozesse ab. Die Lagerverwaltungssoftware UniWare ist prädestiniert für automatisierte Logistikzentren, aber auch manuelle Lager können einfach und flexibel eingebunden werden.
UniWare verfügt über Schnittstellen zu allen gängigen ERP-Systemen und erleichtert die Bedienung durch eine intuitive Benutzeroberfläche. Die Visualisierung von Lagerverwaltung, Materialfluss und Steuerungstechnik erfolgt komplett in einer Maske. Aufgrund des modularen Aufbaus, ist das vom Fraunhofer IML validierte Lagerverwaltungssystem flexibel einsetzbar und investitionssicher.
Alle Vorteile im Überblick
BENUTZEROBERFLÄCHE
Arbeitsplatzdialoge
Mobile Arbeitsdialoge
Leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
leitstand
Grafischer Leitstand
Bedienkonzept
Bedienkonzept
leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
Bedienkonzept
Für den Leitstand können die dargestellten Perspektiven individuell auf jeden Benutzer und auf die entsprechenden Arbeitsweisen angepasst werden.
Einzelne Tabellenspalten können konfiguriert werden bis zum Ein- oder Ausblenden ganzer Tabellen. So lässt sich das System optimal und individuell auf das Arbeitsumfeld anpassen.
Informationsbereich
Funktionsbereich
Filterbereich
Darstellungsbereich
Navigationsbereich
Meldungsbereich
LEITSTAND
grafischer leitstand
leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
Dashboards
KPI
dashboards
grafischer leitstand
leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
Dashboards
Das Leitstand-Dashboard zeigt logistische Kennzahlen, wie zum Beispiel Auslieferungen nach Zeit und Status, Zeit und Typ, Zeit und Land, Kommi.leistung pro Zeit, Auftragspositionen nach Ende-Zeit und Tag.
Die Datenbasis bilden die von UniWare im Standard gesammelten Statistikdaten. Die einzelnen Widgets sind durch Anwender konfigurierbar hinsichtlich Anordnung, SQL-Abfrage, Diagrammtyp (Torte, Linie, Balken).
dashboard mit aufträgen
dashboard für lagerkapazität
konfiguration des dashboards
kpi
grafischer leitstand
leitstand
BENUTZEROBERFLÄCHE
KPI
Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick? Für unsere Kunden ist der KPI Monitor nicht mehr wegzudenken. Damit das gesamte Team den aktuellen Fortschritt sehen kann, wird die Anzeige auf mehreren Fernsehern übertragen.
mobile Arbeitsdialoge
BENUTZEROBERFLÄCHE
Staplerterminal
Handheld
mobile Arbeitsdialoge
handheld
BENUTZEROBERFLÄCHE
Handheld
Der Arbeitsdialog für Handhelds wird so minimalistisch und dynamisch wie möglich für Sie konfiguriert, damit Sie die wichtigsten Informationen und Funktionen im Blick haben. Die Dialoge werden so entworfen, dass die Touch-Funktionalität des Terminals nicht benötigt wird, aber möglich ist. Die Navigation durch die Menüs ist über eine Menü-Leiste oder über Kacheln möglich. Innerhalb der Menüs ist der Aufbau derselbe.
Wareneingang
Kommissionierung
Transporte
mobile Arbeitsdialoge
staplerterminal
BENUTZEROBERFLÄCHE
Staplerterminal
Der Staplerterminal hat mehr Platz für eine größere Darstellung und für die Anzeige weiterer Informationen. Der User navigiert per Touch durch die Menüs. Für die Erfassung von z. B. Quell- und Zielplätzen wird meisten zusätzlich ein Handscanner angebunden.
Wareneingang
Kommissionierung
Transporte
Arbeitsplatzdialoge
BENUTZEROBERFLÄCHE
Arbeitsplatzdialoge
Auch die Arbeitsplatzdialoge werden für Sie maßgeschneidert. In der Pflichtenheft- und Realisierungsphase erarbeiten wir mit Ihnen das optimale Konzept.
Wareneingang
kommissionierung Behälter
vereinzelung
yard- und dock-management
packplatz
kommissionierung Palette
technisches umfeld
UniWare Client
UniWare
Einordnung in das IT-Umfeld
Software-Architektur
UniWare Server
technisches umfeld
einordnung in das it-umfeld
Einordnung von UniWare in das IT-Umfeld
Das Portfolio der Firma Unitechnik umfasst idealerweise die Steuerungs- und Prozessebene. Für ein automatisches Lager bietet dies somit Ebenen übergreifend die optimale Integration zwischen LVS/MFS und Speicher Programmierbarer Steuerung (SPS) hinsichtlich Materialflusssteuerung und Visualisierung. Die Anbindung einer Fremd-SPS an UniWare auf Basis standardisierter Schnittstellen ist ebenso möglich. Das folgende allgemeine Ebenenmodell zeigt UniWare im Kontext der gesamten IT Hierarchie.
technisches umfeld
Software-architektur
Software-Architektur
Plattform Java Standard Edition für Client und Server. Die aktuellen Java-Versionen mit Long-Term Support (LTS) werden jeweils zeitnah unterstützt auf Basis OpenJDK. OpenJDK ist die offizielle freie und kostenlose Implementierung der Java Plattform unter der GNU General Public License (GPL). Das kostenpflichtige Oracle JDK kann auf Anfrage oder als Beistellung alternativ eingebunden werden.Die Java Plattform ist für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar.UniWare hat ein eigenes Framework für Persistenzschicht, Transaktionsverwaltung, Interprozesskommunikation (kein Java EE nötig).UniWare ist nach dem Strukturprinzip der 3-Schichten-Architektur konzipiert. Die Software-Module, welche für Präsentation, Anwendungslogik und persistente Speicherung von Daten zuständig sind, werden so entkoppelt. Zum Beispiel liest der GUI-Client nur aus der Datenbank, alle Buchungen erfolgen ausschließlich durch die auf dem Applikationsserver laufenden Prozesse.
technisches umfeld
uniware client
UniWare Client
PC-Hardware Der UniWare Frontend kann auf
- Fat-Client-PC als lokale Installation oder
- Thin-Client-PC via Remote Desktop Protocol (RDP) zum Server laufen.
Voraussetzung ist lediglich die Unterstützung der Java Laufzeitumgebung. BetriebssystemUniWare
technisches umfeld
uniware server
UniWare Server
In Abhängigkeit der Kunden-Anforderungen an die Ausfallsicherheit sind verschiedene Szenarien der Server-Architektur möglich. Empfehlung seitens Unitechnik Virtualisierte Server Umgebung auf Basis VMware. SZENARIO 1 Die Lösung wird von Unitechnik angeboten. SZENARIO 2 Der Endkunde stellt auf seiner virtualisierten Server-Umgebung für das UniWare-LVS eine virtuelle Maschine (VM) zur Verfügung. Auch eine vorhandene Datenbank-Instanz (Oracle oder Microsoft SQL Server) kann für die LVS-Datenbank genutzt werden.
Betriebssystem
Datenbank
konnektivität
Versandsysteme
Hostschnittstelle
Autonome Subsysteme
Unitechnik Steuerung
hostschnittstelle
konnektivität
Hostschnittstelle
Schnittstelle zu SAP ERP und EWM
UniWare ist dem ERP-System (Hostsystem) aus Sicht der Geschäftsprozesse untergeordnet. Die Modularität von UniWare ermöglicht die Anbindung von datei- oder telegrammbasierten Schnittstellen. Unterstützte Protokolle sind dabei FTP und TCP/IP. Über die klassische Telegrammschnittstelle hinaus unterstützt UniWare Schnittstellen, die auf JMS (Java Message Service) basieren. Alternativ kann die Schnittstelle auch über Datenbanktabellen mit der Datencodierung im XML-/JSON-Format abgebildet werden. Als unabhängiger Standard werden auch SOAP-Webservices und REST-Webservices auf Basis JAX-RS unterstützt. Die Schnittstellen werden bezüglich des funktionalen Verhaltens, der Datenformate und der Inhalte im Rahmen des Pflichtenheftes spezifiziert.
WEITERE REFERENZEN
versandsysteme
konnektivität
Versandsysteme
UniWare unterstützt für die Anbindung der Versanddienstleister bzw. Spediteure verschiedene Möglichkeiten:
In Abhängigkeit von den Anforderungen des Kunden (im ERP bereits vorhanden oder häufiger Wechsel der Spediteure) sollte die geeignete Lösung gewählt werden.
integrationsbeispiel mit heidler
Schnittstelle zu Heidler
autonome subsysteme
konnektivität
Autonome Subsysteme
Die Lagerverwaltungssoftware UniWare ist berühmt für automatisierte Logistikzentren. Es gibt immer mehr autonome Logistiksysteme, die über ein eigenes Leitsystem verfügen. UniWare verfügt über Schnittstellen zu diesen Systemen und kann sie so in ein logistisches Gesamtsystem integrieren.
Sie haben sich noch nicht entschieden, oder möchten über die neuesten Trends informiert werden? Unsere Experten der Unitechnik stehen Ihnen gerne zur Seite.
Skypod von Exotec
FTS / AMR
AutoStore
autonome subsysteme
konnektivität
Autonome Subsysteme
Die Lagerverwaltungssoftware UniWare ist berühmt für automatisierte Logistikzentren. Es gibt immer mehr autonome Logistiksysteme, die über ein eigenes Leitsystem verfügen. UniWare verfügt über Schnittstellen zu diesen Systemen und kann sie so in ein logistisches Gesamtsystem integrieren.
Sie haben sich noch nicht entschieden, oder möchten über die neuesten Trends informiert werden? Unsere Experten der Unitechnik stehen Ihnen gerne zur Seite.
Skypod von Exotec
FTS / AMR
AutoStore
Skypod von Exotec
Das Skypod-System von Exotec ist eine zukunftsweisende Lager- und Kommissionierlösung für Kleinteile. Mehrere mobile Lagerroboter – die Skypods – bewegen sich frei auf der Fläche und klettern an den Regalen bis zu 12 Meter nach oben. Von dort nehmen Sie Behälter oder Tablare auf und transportieren diese autonom zu Kommissionierstationen. Die Skypods bewegen sich in einem geschlossenen Bereich und können daher bis zu 4 m/s schnell fahren. Sie sind die einzigen aktiven Komponenten im gesamten Lagerbereich, der Rest ist Stahl und Kunststoff. Das flexibel gestaltete Ware-zur-Person-System bietet ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und lässt sich sehr gut in ein Logistik-Gesamtsystem von Unitechnik integrieren.
weitere Informationen
Fahrerlose Transportsysteme (FTS) / Autonome Mobile Roboter (AMR)
Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und autonome mobile Roboter (AMR) übernehmen zunehmend Transportaufgaben in Unternehmen. In erster Linie ersetzen sie Gabelstapler und andere bemannte Flurförderzeuge. Sie stellen aber auch eine Alternative zur Stetigfördertechnik dar. Als Systemintegrator analysiert Unitechnik die Aufgabenstellung und wählt die geeigneten Systeme am Markt aus. Über definierte Schnittstellen werden die Fahrzeuge an unser Lagerverwaltungssystem UniWare angebunden. Die Übergabeplätze werden von Unitechnik sorgfältig geplant - sowohl physisch als auch informationstechnisch. So werden die automatisierten Fahrzeuge zu einem integralen Bestandteil unserer Logistiksysteme.
Unterschied zwischen FTS und AMR Ein AMR unterscheidet sich äußerlich kaum von einem FTS-Fahrzeug. Der Unterschied liegt vor allem in der Navigation. Durch natürliche Navigation ist es in der Lage, Routen oder Pfade neu zu definieren und Hindernissen auszuweichen. Ein AMR benötigt keine vordefinierten festen Pfade. Er kann seine Route während der Fahrt festlegen.
weitere Informationen
AutoStore
Unitechnik bietet umfangreiches Projekt-Know-How für die Integration dieses Lager-Systems. Jeder physische AutoStore-Behälter wird als Transporteinheit in UniWare angelegt. Wenn der Behälter geteilt wird, werden virtuelle Transporteinheiten für die jeweiligen Behälterareale angelegt. Das AutoStore-System wird primär über das „Bin Interface“ an das Lagerverwaltungssystem UniWare angebunden. Über diese Schnittstelle sendet das Lagerverwaltungssystem Nachrichten an das AutoStore-System und erhält eine sofortige „logische“ Quittung. Aktionen und Transporte innerhalb des AutoStore-Systems können durch das Lagerverwaltungssystem über das „Log Publisher Inter-face“, durch „Mitlesen“ verfolgt werden. Auch unser Kunde Soennecken profitiert von der Anbindung an AutoStore.
unitechnik steuerung
konnektivität
Unitechnik Steuerung
Schnittstelle zur SPS
UniWare-TUI (Transport Unit Interface) ist die Basisschnittstelle der Firma Unitechnik zwischen MFS und SPS. Es ist ein vollständiger Telegrammkatalog für alle Transportsysteme wie Paletten-/Behälter-/Karton-Fördertechnik, Shuttle-Systeme, Regalbediengeräte, Verschiebewagen. Zwischen den IT-Systemen wie Materialflusssteuerungssystem (MFS als Teil des LVS oder eigenständig), Visualisierungssystem und Anlagensteuerungen, werden zur Realisierung der Anlagenprozesse Informationen – Nachrichten – ausgetauscht. Diese Nachrichten laufen über eigene Telegramme und eine eigene Nachrichten-Verbindung. Die Kommunikationsbeziehungen werden über ein Ethernet-Netzwerk mit TCP/IP als Direktverbindung realisiert.
Über Socket-Verbindungen werden somit Datenströme in Echtzeit gesendet und empfangen. MFS und auch VISU sind für den aktiven Aufbau der TCP/IP–Verbindung in Sende- und Empfangsrichtung verantwortlich. Die Anlagensteuerung wartet auf eine Verbindung und ist bezüglich des Verbindungsaufbaus passiv.
prozesse
Zusatzfunktionen
Kernfunktionen
wareneingang
prozesse
Dekonsolidierung
Vereinnahmung
Avisierung
Rückmeldung
Qualitätsprüfung
Einlagerung
wareneingang
avisierung
prozesse
Avisierung
Varianten der Ankündigung von Anlieferungen (Liefer-Avis)
- Auf Basis von avisierten Lieferdaten, die der Lieferant vorab an ERP übertragen hat, sendet ERP an LVS die Anlieferung.
- Falls es dem Lieferanten nicht möglich ist die Lieferungen vorab anzumelden, kann auf Basis von Bestellungen oder Produktionsaufträgen ERP an LVS die Anlieferung senden.
UniWare sorgt dafür, dass einem Arbeitsplatz, an dem der Dialog „WE Vereinnahmung“ aktiv ist, automatisch immer ein WE-Avis zur Bearbeitung zugewiesen ist (es sein denn, dass alle im Arbeitsvorrat vorhandenen Avisen bereits anderen Arbeitsplätzen zugeordnet sind). Die Auswahl des nächsten Avis geschieht dabei nach FIFO anhand des Zeitstempels seit wann das WE-Avis im Arbeitsvorrat ist. Zusätzlich kann das WE-Büro über den Dialog „WE-Avise – F7 Arbeitsplatz zuordnen“ vorab weitere Arbeitsplatzzuweisungen vornehmen (so dass mehrere Avisen einem Arbeitsplatz zugeordnet sind). Die auf diese Weise vorab zugewiesenen Avisen werden dann in der Bearbeitung am Arbeitsplatz gegenüber noch nicht zugeordnetenAvisen vorgezogen. Das Avis, das einem Arbeitsplatz zugeordnet ist und im Dialog zur Bearbeitung angezeigt wird, erhält den Status „in Bearbeitung“.
Dialog WE-avise
wareneingang
vereinnahmung
prozesse
Vereinnahmung
UniWare ist so flexiebel, dass ein Avis übernommen werden kann, das gerade an einem anderen Arbeitsplatz in Bearbeitung ist. Es können auch zwei Arbeitsplätze gleichzeitig an einem Avis arbeiten. Nach Auswahl der Avisposition prüft UniWare-LVS zunächst, ob der Artikel ein gültiges Gewicht > 0 kg hat. Falls nicht, dann wird der Mitarbeiter im nächsten Schritt dazu aufgefordert, das Gewicht einzugeben. Nach Erfassung des Gewichts ist der Haken „Abmessungsdaten im WE gepflegt“ vom Bediener zu setzen.
wareneingang
dekonsolidierung
prozesse
Dekonsolidierung
Die Dekonsolidierung ist eine vorbereitende Tätigkeit, bei welcher die vereinnahmten Artikel auf mehrere Handling Units verteilt werden.
Dialogaufbau und –ablauf
Der Artikel ist eindeutig und mehrere Bestellpositionen des gleichen Artikels vom gleichen Lieferanten in der Anlieferung existieren → im Dialog wird die Anzahl der Bestellpositionen angezeigt. Die Sollmenge ist dann die Summe der Sollmengen der Einzelpositionen in der Anlieferung. Der Mitarbeiter muss hier nicht auf die einzelnen Bestellpositionen verteilen.
Fall 1
Der Artikel ist eindeutig und mehrere Bestellpositionen des gleichen Artikels von unterschiedlichen Lieferanten in der Anlieferung existieren → Bediener muss den Lieferanten wählen.
Fall 2
Die Berechnung der erwarteten VE erfolgt auf Basis der Restmenge. Bei einer Abweichung zwischen erwarteter VE und gescannter VE (also auch bei Eingabe der Artikelnummer) wird ein Popup zur Auswahl einer VE angezeigt.
wareneingang
qualitätsprüfung
prozesse
Qualitätsprüfung
Qualitätsprüfungen im Wareneingangsprozess stellen sicher, dass die angelieferte Ware in einem einwandfreien Zustand eingelagert wird. Das Prüflos wird bei zerstörender Prüfung von den Transporteinheiten im QS-Bereich entnommen und im LVS-Dialog ausgebucht. Bei nicht zerstörender Prüfung ist keine Buchung nötig, wenn die Ware später wieder auf dieselbe Transporteinheit zurückgelegt wird. Ein Umbuchen von Ware auf andere Paletten ist möglich.
Die Prüfregeln werden außerhalb vom LVS durchgearbeitet und eine Entscheidung über die Verwendbarkeit der Ware getroffen. Im Fall eines negativen Verwendungsentscheids wird der Sperrgrund von „QS“ in „NIO“ umgebucht. Bei positivem Verwendungsentscheid geht die Ware in die Bestandsart „VERF“. In beiden Fällen werden für die Transporteinheiten der Bestellposition im QS-Bereich Einlageraufträge erzeugt, die anschließend per Stapler abgearbeitet werden. Das ERP erhält vom LVS die Information über den Abschluss der QS-Prüfung und kann daraufhin die Rechnungsprüfung auslösen.
wareneingang
einlagerung
prozesse
Einlagerung
Die Einlagerung stellt den abschließenden Prozess im Wareneingang dar. Die Einlagerstrategie dient der Bestimmung des optimalen Lagerplatzes im optimalen Lagerbereich. Die Ermittlung des optimalen Lagerbereichs erfolgt anhand der Artikelstammdaten:
- Lagerort/-bereich
- Sperrig-Kennzeichen
Gleichzeitig wird geprüft, ob die Ware zur sofortigen Bereitstellung (Cross-Docking) direkt zu einer Verbrauchsstelle transportiert werden kann.Die Ermittlung des Lagerplatzes hängt von den folgenden Vorgaben ab:
festplatzzuordnung
freie platzvergabe
zonung
querverteilung
kürzester weg
vorpufferung
wareneingang
rückmeldung
prozesse
Rückmeldung
Die Quittierung des Einlagertransportes mit Meldung des finalen Einlagerplatzes erfolgt im manuellen Lager per Handheld und im automatischen per Steuerungstelegramm an UniWare. Die Rückmeldung des Avis an ERP erfolgt mit der Verbuchung der letzten Transporteinheit einer ERP-TA-Position auf dem Zielplatz im Lager.
interne prozesse
prozesse
Inventur
Umlagerung
Nachschub
Umbuchung
interne prozesse
umlagerung
prozesse
Umlagerung
Umlagerungen in die Nebenläger dienen zur Entlastung des Zentrallagers von Überreichweiten und somit zur Schaffung freier Lagerplätze. UniWare liefert anhand der Reichweitenprognosen und des aktuellen Lagerbestands abzüglich offener Lieferpositionen eine Bildschirmliste mit Umlagervorschlägen für die Artikel, die außer im Zentrallager auch in den Nebenlägern zulässig sind (entsprechend Einlagermerkmal). Dabei wird zuvor eine Maximalreichweite für das Zentrallager erfasst, für welche die Umlagervorschläge generiert werden sollen. Angezeigte Daten je Zeile:
Der Benutzer wählt eine oder mehrere Zeilen aus, legt ein Ziel fest und bestätigt den Vorschlag. Er kann auch eine einzelne Zeile wählen und dabei eine abweichende Anzahl umzulagernder Paletten eingeben. Für die Paletten werden daraufhin entsprechende Transportaufträge mit niedriger Priorität angelegt, so dass sie die Abwicklung der Versandaufträge nicht behindern. Die Auswahl der Paletten erfolgt nach LIFO (neueste Palette zuerst).
interne prozesse
inventur
prozesse
Inventur
Die Inventur ist Teil des Jahresabschlusses und unterliegt daher besonderen gesetzlichen Auflagen. UniWare unterstützt mehrere Methoden für die Inventur, um eine effiziente Beurteilung der Bestandssituation im Lager zu ermöglichen und Bestandsverluste zu reduzieren. In UniWare sind lagerplatzbezogene Inventurverfahren wie
zum Beispiel die Nulldurchgangs- oder Niedrigbestandsinventur, sowie die Einlagerungsinventur als permanente Inventurverfahren möglich. Die Stichprobeninventur als schlankeres Verfahren im Vergleich zur Stichtags- und permanenten Inventur wird ebenfalls von UniWare unterstützt.
Inventur durchführen
Rahmenbedingungen
Stichprobeninventur
Stichtagsinventur
Permanente Inventur
interne prozesse
inventur
rahmenbedingungen
prozesse
Rahmenbedingungen
Im Rahmen der Inventur gelten die folgenden Regeln im Lager:
- In den Lagerbereichen muss jede Transporteinheit (TE) mindestens einmal im Geschäftsjahr gezählt werden.
- Jede Bestandsbewegung von/zu einer TE muss durch UniWare protokolliert und über 10 Jahre archiviert werden.
- Jede Inventurzählung muss durch UniWare hinreichend fälschungssicher protokolliert und über 10 Jahre archiviert werden.
- Die kaufmännische Bewertung der Bestände erfolgt zum Geschäftsjahresende auf ERP-Seite nach Bestandsabgleich mit UniWare.
Eine im Wareneingang gebildete TE gilt als gezählt.interne prozesse
inventur
inventur durchführen
prozesse
Inventur durchführen
Inventuraufträge werden über einen eigenen Dialog verwaltet. Inventuraufträge können vor ihrer Bearbeitung durch den Leitstand storniert werden und verschwinden automatisch, wenn für die Transporteinheit vor Durchführung des Inventurauftrags ein Nulldurchgang bestätigt wird. UniWare unterscheidet zwei Prioritäten für Inventuraufträge:
- Normal: Manuell angelegte Inventuraufträge (reine Zählungen), die nicht mit einer Bestandssperre zusammenhängen
- Dringend: Inventuraufträge mit klärender Funktion, wo bei Anlage des Inventurauftrags eine Bestandssperre gesetzt wurde, die bis zur Abarbeitung des Inventurauftrags erhalten bleibt.
Mit der Buchung einer Zählung durch einen Inventurmitarbeiter prüft UniWare, ob die gezählte Menge mit der erwarteten Menge übereinstimmt. Ist dies der Fall, wird der Inventurauftrag abgeschlossen und eine bei Generierung des Inventurauftrags evtl. gesetzte Bestandssperre wieder zurückgenommen. Bei abweichenderZählmenge wird sofort gebucht und keine zweite Zählung mehr durchgeführt. Die Bearbeitung von Inventuraufträgen erfolgt an Arbeitsplätzen, die für Inventur freigeschaltet sind und ein inventurberechtigter Mitarbeiter angemeldet ist. Behälter mit Inventuraufträgen werden automatisch dorthin ausgelagert. Wenn zum Beispiel für einen Kommissionierplatz die Auftragsarten „Inventur“ und „Kommissionierung“ freigeschaltet sind, reihen sich die Auslagerungen für Inventur in die Auslagerungen für Kommissionierung wie folgt ein (Reihenfolge nach Dringlichkeit fallend): Auslagerung von Transporteinheiten mit dringenden Inventuraufträgen; Auslagerung von Quellbehältern für Kommissionierung; Auslagerung von Behältern mit nicht-dringenden Inventuraufträgen. Hat ein Behälter einen oder mehrere Inventuraufträge und/oder eine oder mehrere Entnahmen für Kommissionierung, so werden immer erst die Entnahmen bearbeitet. Bei der Bearbeitung eines Inventurauftrags wird der Inhalt der Transporteinheit ohne Mengenangabe angezeigt. Der Mitarbeiter hat die Möglichkeit, die Artikelnummer zu korrigieren. In jedem Fall muss er die gezählte Menge eingeben.
interne prozesse
inventur
permanente inventur
prozesse
Permanente Inventur
In UniWare sind lagerplatzbezogenen Inventurverfahren wie zum Beispiel die Niedrigbestands- oder Nulldurchgangskontrolle, sowie die Einlagerungsinventur als permanente Inventurverfahren möglich. Immer wenn eine Transporteinheit im Zuge der Kommissionierung leer wird, wird der Mitarbeiter zur Bestätigung aufgefordert. Der bestätigte Nulldurchgang gilt als Inventurzählung und wird entsprechend protokolliert. Die Transporteinheit erhält einen Inventurstempel (Datum/Uhrzeit).
interne prozesse
inventur
stichtagsinventur
prozesse
Stichtagsinventur
Mit der Stichtagsinventur wird ein bestimmter Zeitpunkt festgelegt, an dem eine Zählung stattfinden soll. Die Stichtagsinventur wird über UniWare durchgeführt. Sie wird entweder in UniWare selbst angelegt oder vom ERP-System angestoßen. Anlage über UniWare Inventuraufträge lassen sich jederzeit durch den Leitstand manuell generieren, z. B., um Niedriglastzeiten gezielt zur Inventur zu nutzen. Inventuraufträge werden immer auf TE-Ebene erzeugt. Diese können über den Dialog „Transporteinheiten“ angelegt werden. Über die Filterfunktionen (z. B. Mandant, Artikel, Lagerbereich und Inventurzeitstempel) werden die entsprechenden Transporteinheiten selektiert.
Übergabe vom ERP-System Über ERP können per Nachricht an UniWare Inventuraufträge auf Artikelebene initiiert werden. In UniWare sind dann alle Lagerbestände dieses Artikels in den Lagerbereichen zu zählen. Um Zählaufwand zu sparen, ist in der ERP-Nachricht auch die Übergabe eines Stichtags möglich. Dann werden in UniWare nur Inventuraufträge für Transporteinheiten angelegt, die nicht bereits nach diesem Stichtag gezählt wurden. Bei der Zählung erkannte Bestandsdifferenzen werden an ERP gemeldet. Mit Abschluss der letzten Zählung zum ERP-Inventurauftrag erfolgt eine Rückmeldung an ERP.
interne prozesse
inventur
stichprobeninventur
prozesse
Stichprobeninventur
Als zusätzliche Möglichkeit bietet UniWare eine wesentlich aufwandsärmere Stichprobeninventur. Bestände, auf die seit dem Wareneingang, der als Zählung gilt, nicht mehr zugegriffen wurde, gelten bereits als gezählt und werden von der weiteren Betrachtung für die Stichprobeninventur ausgeschlossen. Zu einem vom Bediener bestimmten Zeitpunkt werden die Transporteinheiten, auf die nach dem Wareneingang ein Zugriff erfolgte, in zwei Kategorien unterteilt: Eine Vollinventurschicht, die die Transporteinheiten mit der wertvollsten Ladung enthält und vollständig zu inventieren ist, sowie die anderen Transporteinheiten, für die die Stichprobeninventur angewendet wird. Die Vollinventurschicht wird ermittelt als die x % Transporteinheiten des Lagerbestands mit dem höchsten Warenwert. Dabei ist x ein vom Bediener bestimmbarer Parameter. In einer Vorschau ermittelt UniWare, welcher Prozentanteil des Lagerwerts mit den x % Transporteinheiten abgedeckt wird. Hierbei wird mit Hilfe eines mathematischen Testverfahrens (Sequentialtest) die Ordnungsmäßigkeit der Lagerbuchführung
nachgewiesen, um den Lagerwert dann aufgrund der auf ERP-Seite geführten und mit UniWare abgeglichenen summarischen Bestände je Artikel zu berechnen. Dazu muss sichergestellt sein, dass der anhand der LVS-Bestandsdaten ermittelte Buchwert des Lagers mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % um nicht mehr als 2 % vom wahren Buchwert abweicht. Für die Stichprobe wird zunächst die minimale Anzahl nötiger Zählungen ermittelt und es werden Bestände (Paletten, Hubkisten etc.) zufällig ausgewählt und jeweils ein Zählauftrag angelegt. Dabei erfolgt die Auswahl des Bestands gleichverteilt zufällig aus der Grundgesamtheit ohne Zurücklegen, so dass derselbe Bestand nicht in mehreren Zählaufträgen vorkommen kann. Anhand der Parameter des Sequentialtests werden die Grenzen für die Akzeptanz oder Zurückweisung der Ordnungsmäßigkeit der Lagerbuchführung ermittelt.
interne prozesse
nachschub
prozesse
Nachschub
Während des Nachschubprozesses wird eine Materialmenge aus einem Reservebereich in einen primären oder Kommissionierbereich bewegt. In UniWare gibt es verschiedene grundlegende Arten von Nachschubstrategien.
nachschub auf Lagertyp- oder auf Lagerplatzebene
berechnung von mindestbestand und nachschubmenge
auslösung von nachschüben
interne prozesse
umbuchung
prozesse
Umbuchung
Bei einer Umbuchung wird mindestens ein Attribut eines Bestandes geändert. In UniWare ist es möglich Bestände zu sperren bzw. zu entsperren. Dies ist eine Umbuchung ohne physische Warenbewegung und wird an ERP übergeben.
warenausgang
prozesse
Auftragsverwaltung
Konsolidierung
Kommissionierung
Verladung
Versand
Verpackung
Rückmeldung
warenausgang
auftragsverwaltung
prozesse
Auftragsverwaltung
Im ERP werden Aufträge erfasst, Lieferungen gebildet und an UniWare übertragen. Die Aufträge und Auftragspositionen werden im Auftragsmonitor angezeigt und können von dort aus bearbeitet werden. Neben der Verbuchung der Lieferauftragsdaten werden weitere Aktionen durchgeführt. Über den Dialog Sendungstypvorschriften wird eine Tabelle gepflegt, worüber UniWare diese Steuergrößen ermittelt.
Lesen Sie auch:
Zuweisung lieferauftrag zu Tour
Auftragsfreigabe
Teilauftragsbildung
case calculation - varianten
bestimmung der versandart
warenausgang
kommissionierung
prozesse
Kommissionierung
Nachdem die Aufträge zur Bearbeitung freigegeben wurden, kann der Kommissionierprozess beginnen. Grundsätzlich unterscheiden wir, ob die Ware durch die Mitarbeiter oder rein maschinell kommissioniert wird. Im UniWare haben wir Lösungen für die unterschiedlichsten Verfahren entwickelt. Hier ein paar Beispiele:
Ware-zur-Person
Pick & Pack
Person-zur-Ware
warenausgang
prozesse
kommissionierung
Kommissionierung
Nachdem die Aufträge zur Bearbeitung freigegeben wurden, kann der Kommissionierprozess beginnen. Grundsätzlich unterscheiden wir, ob die Ware durch die Mitarbeiter oder rein maschinell kommissioniert wird. Im UniWare haben wir Lösungen für die unterschiedlichsten Verfahren entwickelt. Hier ein paar Beispiele:
Ware-zur-Person
Pick & Pack
Person-zur-Ware
Person-zur-Ware
Beim Prinzip „Person-zur-Ware“ wird das Zeil verfolgt, Wegezeiten möglichst einzusparen, indem mehrere Picks in einem Lauf durchgeführt werden. Die Art der eingesetzten Kommissioniersysteme trägt einen erheblichen Teil zur erfolgreichen Durchführung bei. Lesen Sie wie UniWare anhand eines Beispiels mit Pick-by-Voice Geräten fungiert:
person-zur-ware im tk-Bereich mit pick-by-voice
Pick & Pack
Zwei Prozesse auf einen Streich? Kein Problem! Mit UniWare Pick & Pack können Sie Ihre kommissionierte Ware direkt verpacken – und das ohne Laufwege. Unser Kunde Soennecken liebt die Fusion aus Speed und Komfort. Die Kartons werden automatisch mit einem Auftrag verheiratet und dem Mitarbeiter an der Pick-by-Light Kommissionier Station bereitgestellt. Der Karton durchläuft über die Fördertechnik mehrerer dieser Stationen und wird nach einer Endkontrolle automatisch verschlossen und gelabelt.
Ware-zur-Person
Beim stationären Kommissionieren mit dynamischer Artikelbereitstellung findet der Greifvorgang an einem festen Kommissionierarbeitsplatz statt. Die Bereitstelleinheit mit den Artikeln wird aus einem Bereitstelllager über eine Fördertechnik ausgelagert und an den Kommissionierarbeits-plätzen bereitgestellt, bis die geforderte Artikelmenge entnommen ist. Die Wiedereinlagerung der Restmenge erfolgt automatisch mittels Fördertechnik.
Beispiele:
WzP mit Paletten
WzP mit Behältern
Pick & Pack mit AutoStore
warenausgang
prozesse
konsolidierung
Konsolidierung
Im Warenausgang hat die Konsolidierung die Funktion, kommissionierte Artikel anhand von bestimmten Auftragsmerkmalen zusammenzuführen. Die Zusammenführung erfolgt auf Konsolidierungsgruppen bzw. –plätzen und kann sowohl vor als auch nach dem Verpacken oder im Versandbereich stattfinden.
Hier ein Beispiel zur Konsolidierung bei unseren Kunden:
Konsolidierung vor dem Verpacken
warenausgang
prozesse
verpackung
Verpackung
Die Artenvielfalt und die Prozessmöglichkeiten im Bereich Verpackung sind groß! Klassisch werden die kommissionierten und konsolidierten Artikel zu einem Packplatz gebracht und dort für den Versand vorbereitet. Im UniWare kann die Verpackung auch bereits während der Kommissionierung erfolgen, indem die Kommissionierbehälter direkt als Versandbehälter verwendet werden (Pick & Pack).
Diese und weitere Praxisbeispiele rund ums Verpacken finden Sie hier:
Relationspaletten
Pick & Pack
warenausgang
prozesse
verpackung
Verpackung
Die Artenvielfalt und die Prozessmöglichkeiten im Bereich Verpackung sind groß! Klassisch werden die kommissionierten und konsolidierten Artikel zu einem Packplatz gebracht und dort für den Versand vorbereitet. Im UniWare kann die Verpackung auch bereits während der Kommissionierung erfolgen, indem die Kommissionierbehälter direkt als Versandbehälter verwendet werden (Pick & Pack).
Diese und weitere Praxisbeispiele rund ums Verpacken finden Sie hier:
Relationspaletten
Pick & Pack
Pick & Pack
Zwei Prozesse auf einen Streich? Kein Problem! Mit UniWare Pick & Pack können Sie Ihre kommissionierte Ware direkt verpacken – und das ohne Laufwege. Unser Kunde Soennecken liebt die Fusion aus Speed und Komfort. Die Kartons werden automatisch mit einem Auftrag verheiratet und dem Mitarbeiter an der Pick-by-Light Kommissionier Station bereitgestellt. Der Karton durchläuft über die Fördertechnik mehrerer dieser Stationen und wird nach einer Endkontrolle automatisch verschlossen und gelabelt.
Bildung von Relationspaletten
Beim Relationspicking entstehen auftragsgemischte Paletten, welche nach dem PLZ-Gebiet durch UniWare zusammengestellt werden. Bei unserem Kunden wird diese Logik sowohl bei der automatischen Palettenbildung durch einen Roboter, als auch bei der manuellen Kommissionierung ganzer Kartons auf eine Relationspalette optimal umgesetzt. Jedes Packstück auf der Palette bekommt ein Shipping Label, mit denen der Versanddienstleister in seinem Hub die Tourenzuordnung vornimmt. Ihre Vorteile:
warenausgang
prozesse
versand
Versand
Nach erfolgreicher Bereitstellung der zu versendenden Transporteinheiten sind die lagerinternen Prozessschritte nahezu vollständig durchgeführt. Es startet nun der Versand-Prozess einschließlich Yard-Management und Verladung. Dieser erfolgt gewöhnlich anhand einer Ladeliste, die alle Positionen für den Versand über eine Abholung (z. B. LKW-Ladung) beinhaltet. Die Versandzone wird in UniWare als eigener Lagerbereich verwaltet und ist für die Lagerung versandfertiger Ware gedacht. Die Versandzone kann zum Beispiel in Streifen aufgeteilt sein, wobei jeder Streifen einem Platz entspricht. Die Versandbahnen können nach Spediteuren, KEP-Dienstleistern, Selbstabholern, etc. aufgeteilt oder flexibel belegt werden. Das LVS gibt anhand des Spediteurs und der Versandart einen Platz in der Versandzone vor. Die Versandeinheiten werden per Scan auf die Plätze quittiert. Die Quittierung eines abweichenden Platzes ist nur erlaubt, wenn er laut Regeltabelle ein möglicher alternativer Platz für die Versandart ist.
warenausgang
prozesse
verladung
Verladung
Zur Vorbereitung der Verladung existiert in UniWare ein Dialog zur Auflistung der Packstücke, die bereits in der Versandzone stehen oder für deren Sendung die WA-Buchung bereits erfolgt ist. Es gibt die Möglichkeit, diese Verladevorschlagsliste mit Einschränkung auf einen ausgewählten Spediteur auszudrucken. Auf der Verladevorschlagsliste wird eine Transporteinheitennummer für den LKW des Spediteurs als Barcode mit angedruckt. Für die Verladung der Packstücke wird eine virtuelle Transporteinheit erzeugt, die einem LKW entspricht. Diese Transporteinheit wird einem Spediteur zugeordnet. Die für den Spediteur bestimmten Packstücke werden anschließend auf die virtuelle Transporteinheit gebucht. Dabei werden die Transporteinheiten- oder Trackingnummern der Packstücke und die Transporteinheiten-Nummer des LKW gescannt. UniWare prüft dabei, dass nur Packstücke mit dem passenden Spediteur verladen werden.
warenausgang
prozesse
rückmeldung
Rückmeldung
Mit Bereitstellung der kompletten Sendung in der Verladezone erfolgt die Warenausgangsbuchung. Für die Verladung zieht sich der Mitarbeiter eine Verladeliste aus dem LVS, auf der die fertigen Sendungen mit den dazugehörigen Packstücken aufgeführt sind. Bei der Verladung werden die Packstücke auf den LKW gebucht und bei Abschluss der Verladung die Ladeliste mit den tatsächlich verladenen Packstücken gedruckt. Gleichzeitig erfolgt die Datenübertragung der elektronischen Ladeliste an den Spediteur.
lagerstruktur
prozesse
Lagerstruktur
Erfahren Sie durch Klick auf eines der nachfolgenden Themengebiete mehr über die Lagerstruktur im UniWare.
struktur der platzverwaltung
Logistikeinheiten / Transporteinheiten
tore / rampen
bereitstellungszone
arbeitsplatz
produktionsversorgungsbereich
stammdaten
prozesse
Stammdaten
Die Stammdatenqualität ist ein entscheidender Faktor damit ein Lagerverwaltungssystem alle Vorteile ausspielen kann. Die Stammdaten, die in UniWare genutzt werden, können in verschiedenen Systemen gepflegt werden. Meist werden Stammdaten bereits im ERP erstellt und müssen ins UniWare überführt werden. Neben den Materialstammdaten werden die weiteren Stammdaten beschrieben, die zur Ausführung der Lagerprozesse notwendig sind:
Material
packspezifikationen
versandtour-schablonen
warehouse data synchronizer
bestandsdaten
prozesse
Bestandsdaten
Weitere Bestandsattribute:
Die Verwaltung der Warenbestände in UniWare umfasst Funktionen, um die verschiedenen Arten von Beständen im Lager zu finden und zu bewegen. Zur Unterscheidung von Beständen nutzt das Lagerverwaltungssystem bestandstrennende Eigenschaften, um eine eindeutige Differenzierung zu ermöglichen. Dieser „Bestandschlüssel“ dient der eindeutigen Identifikation eines Bestands:
- Artikel-ID
- Variante (Unterart eines Artikels, z.B. aus abrechnungstechnischen Gründen)
- Charge
- MHD
- Serialnummer
- Bestellposition (ggf. nur solange QS-Prüfung nicht abgeschlossen ist)
- Sonderbestandsreferenz (SAP)
(Projektspezifische Erweiterungen sind leicht möglich)transportverwaltung
prozesse
Transportverwaltung
Die Bewegung von Transporteinheiten im Lager von einer Quelle zu einer Senke werden über Transportaufträge abgewickelt. Transportsysteme können automatische (Regalbediengerät, Fördertechnik u.ä.) oder manuell, bemannte Systeme (Gabelstapler, Routenzug u.ä.) sein. Erfahren Sie durch Klick auf die folgenden Themen mehr.
transporteinheiten
pufferkapazitäten
sperre von lagergassen
sperre von fördertechnikabschnitten
transportaufträge
auslastungsprognose
chargenverwaltung
prozesse
Chargenverwaltung
Chargen werden in vielen Branchen benutzt, insbesondere in der pharmazeutischen Industrie sowie in der Fertigungsindustrie. Materialien, die die gleichen Merkmale besitzen und entsprechend den Anforderungen in einem einzigen Fertigungsauftrag, im gleichen Zeitraum unter den gleichen Produktionsbedingungen hergestellt werden, werden unter einer Charge zusammengefasst. Beispiele für Chargenmerkmale sind das Herstelldatum, das Herkunftsland, das MHD, der Chargenzustand, die Farbe.
Chargen im Wareneingangsprozess
chargenrückruf
gefahrgut
prozesse
Gefahrgut
Im UniWare können auf einem Lagerplatz mehrere Transporteinheiten und damit mehrere Materialien gelagert werden. Je Lagerplatz wird eine Gefahrgutklasse definiert, sodass nur Materialien mit derselben Gefahrgutklasse auf diesem Platz gelagert werden können. Bei der Einlagerung wird verifiziert, dass der Lagerplatz die passende Gefahrgutklasse hat. Es erfolgt keine Prüfung auf Gefahrstoffmengen!
kit-bildung
prozesse
Kit-Bildung
Bei der Kit-Bildung (auch Set-Bildung oder Konfektionierung) wird ein fest definiertes Sortiment zusammengestellt. Das Kit hat eine eigene Artikelnummer und wird auf Basis eines Kunden- oder Produktionsauftrags gebildet. Entweder wird der Kit-Artikel im Artikelstamm mit den einzelnen Komponenten und Mengen definiert oder er wird direkt im Auftrag mit Stückliste übergeben. Das LVS gibt die Artikel und Mengen zur Kommissionierung frei, die für die Zusammenstellung des Kits benötigt werden. Am Kommissionierplatz werden die Artikel in das vorgegebene Lademittel kommissioniert. Wenn das Kit komplett ist, wird es wieder eingelagert oder durchläuft die nachfolgenden Auslagerprozesse.
seriennummernverwaltung
prozesse
Seriennummernverwaltung
Die Seriennummernverwaltung in UniWare kann dazu dienen, um einzelne Produkte im Lager identifizieren und verfolgen zu können, vom Wareneingang bis zum Warenausgang. Bei Produkten mit Seriennummernpflicht kann auch im Nachhinein in UniWare festgestellt werden, an welchem Datum es von welchem Lieferanten geliefert wurde, wer die Qualitätsprüfung durchgeführt hat und wann es verpackt und zum Kunden geschickt wurde. Bei Seriennummern wird geprüft, ob diese bereits bei einem anderen Stück eingegeben wurde (Überprüfung der vorhandenen LE- bzw. Entnahmedaten). Wird eine aufgrund Plausibilitätsprüfung abgelehnte Seriennummer nochmals durch den Bediener bestätigt, so wird sie vom LVS ohne weitere Prüfung akzeptiert. Im Fall von Retouren können ausgelieferte Seriennummern wieder eingelagert werden.
dialog seriennummern-erfassung
gewichtskontrolle
prozesse
Gewichtskontrolle
In verschiedenen Prozessen kann es sinnvoll sein, eine Gewichtskontrolle zu integrieren. Hierbei wird das Gewicht von Beständen erfasst und gegebenenfalls auf Gewichtsrestriktionen geprüft. UniWare unterstützt die Gewichtskontrolle vom Wareneingang (Mengenkontrolle je Transporteinheit der WE-Bestände) bis zum Warenausgang (Differenzwiegung während der Kommissionierung und Zählkontrolle am Packplatz). UniWare bietet die Schnittstellen-Integration für Waagen, die in der automatischen Fördertechnik integriert sind oder am Arbeitsplatz als Tischwaage zum Einsatz kommen.
Lagerreorganisation
prozesse
Lagerreorganisation
Die Lagerreorganisation im HRL oder AKL hat zum Beispiel das Ziel, die Lagerfachbelegung nach den folgenden Gesichtspunkten zu optimieren:
start der reorganisation
auswahl der umzulagernden transporteinheiten
reorganisationsstrategien
cross-docking
prozesse
Cross-Docking
Die Funktion Cross-Docking vermeidet unnötige Einlagerungen von Artikeln, die für einen bereits zur Auslagerung freigegebenen Auftrag benötigt werden. In einem ersten Schritt erfolgt die Prüfung der Auftragsfehlmengen (Backorders), so dass eventuell ein direkter Transport an die Verbrauchsstelle oder in den Versandbereich ausgeführt wird.
mehrfachtiefe lagerung
prozesse
Mehrfachtiefe Lagerung
Für mehrfachtiefe Lagerplätze gelten zusätzlich zur Standard-Lagerplatzsuche folgende weitere Kriterien:
- Kanäle vermeiden, in denen hinten eine Palette mit höherer ABC Klasse steht
- Kanäle vermeiden, in denen die hintere Palette schon einen Auslagerauftrag hat
- Freie Kanäle sollen bevorzugt genutzt werden, um Umlagerungen zu vermeiden
Für jeden der o.g. Kriterien wird ein Gewichtungswert angegeben. Für jeden Lagerplatz wird ein Gesamtwert bestimmt. Der Platz mit dem höchsten Gesamtwert wird ausgewählt.leergut
prozesse
Leergut
Vom ERP werden auch Avispositionen für das in der Anlieferung enthaltene Leergut (Behälter, Holzpaletten, Kunststoffpaletten etc.) an UniWare übergeben. Diese Positionen müssen beim Abschluss des WE-Avis 1:1 zurückgemeldet werden, um dann im ERP dem Leergutkonto des Kunden/Lieferanten zugebucht zu werden. Die Leergutpositionen werden anhand der Artikelnummern erkannt.
mandantenfähigkeit
prozesse
Mandantenfähigkeit
UniWare erlaubt grundsätzlich die Verwaltung mehrerer Mandanten, z. B. die Kunden eines Logistikdienstleisters oder voneinander unabhängige Geschäftsbereiche eines Unternehmens . Die Einbindung neuer Mandanten erfordert häufig die Implementation neuer Geschäftsprozesse und eine Anbindung weiterer ERP-Systeme. UniWare bietet folgende Grundfunktionen für die Verwaltung von Mandanten:
Packstückoptimierung
prozesse
Packstückoptimierung
Mit dem Start eines Auftrags erfolgt die Case Calculation zur Planung der Befüllung der Versandeinheiten. Das Ergebnis der Case Calculation ist eine Liste von geplanten Versandeinheiten. Das können z. B. Paletten, Kartons oder Versandbeutel sein, die Artikel und Mengen enthalten. Die Summe des Inhalts der geplanten Versandeinheiten entspricht der im Lieferauftrag bestellten Menge. Bei der Case Calculation wird das ausgenutzte Innenvolumen durch einfache Literung ermittelt. Die Case Calculation betrachtet nicht die Lage und Form der Artikel in der Versandeinheit. Eine andere Variante, die UniWare bietet, ist die Aufteilung der Auftragspositionen auf mehrere Zielpaletten. Gemäß Sendungstypvorschriften werden die Restriktionen für maximale Höhe und maximales Gewicht eingehalten um möglichst volle Paletten zu bilden. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass eine Auftragsposition möglichst nicht auf mehrere Paletten verteilt wird.
Anforderungen und Restriktionen für die Case Calculation
Optimierungskriterien für die Case Calculation
retouren
prozesse
Retouren
Die Vereinnahmung von Retouren erfolgt ohne Bezug zum anliefernden Fahrzeug. Daher gibt es im LVS für Retouren einen festen Anlieferungsdatensatz, der nie abgeschlossen wird. Auch für Retouren gibt es Avisen von ERP. Dabei wird die Bestellnummer mit der RMA-Nummer (Return Merchandize Authorization) belegt. Diese Kennung für die Warenrücksendung wird außerhalb von UniWare vergeben. Die Vereinnahmung erfolgt im Gegensatz zum normalen Wareneingang an einem stationären Terminal. Der Abschluss erfolgt auf Ebene RMA-Nummer; dabei wird auch der Status „WE-Erfassung abgeschlossen“ für die betreffenden Teillieferungen an das ERP geschickt. Eine zusätzliche QS-Prüfung für Retouren ist in UniWare nicht vorgesehen, da die Prüfung bereits durch die Mitarbeiter im Retourenbereich geschieht. Vereinnahmte, aber nicht zu verwendende Ware wird als Sperrbestand mit entsprechendem Sperrgrund gebucht. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen wird auf ERP-Seite getroffen.
mehrlagerfähigkeit
prozesse
Mehrlagerfähigkeit
UniWare verwaltet räumlich getrennte Lagerstandorte. Über diese Informationen werden die Views der Mitarbeiter kontrolliert eingeschränkt und Prozesse optimal gesteuert. Das können z. B. Einlagerstrategien und Transportzielermittlungen sein.
produktionsversorgung
prozesse
Produktionsversorgung
In der modernen Fertigungslandschaft spielt die Intralogistik eine entscheidende Rolle für die reibungslose Versorgung der Produktion. Als integraler Bestandteil des Produktionsprozesses ermöglicht sie den reibungslosen innerbetrieblichen Transport von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Fertigprodukten. Die effektive Steuerung der intralogistischen Prozesse ist von großer Bedeutung, um eine unterbrechungsfreie Produktion zu gewährleisten, Just-in-time-Prinzipien zu erfüllen und Bestände an der Maschine zu minimieren. Durch den Einsatz innovativer Technologien wie automatisierter Transportsysteme wie Stetigförderer, FTS oder AMR und Datenanalyse kann die Intralogistik die Effizienz in der Produktion deutlich steigern.
ziele
zuordnung der Transportaufträge auf die shuttle-lkw
Sendungsbildung für die Produktionsversorgung
Kommissionierung von Produktionssendungen
auslagerung nach konsolidierungsgruppen
staplerleitsystem
prozesse
Staplerleitsystem
Das Staplerleitsystem ist ein Modul des LVS und steuert die Transporte und Kommissionierung mit Flurförderzeugen. Das Staplerleitsystem beinhaltet auch die auf den Fahrzeugterminals oder mobilen Datenfunkterminals (MDT) laufende Bedienoberfläche. Einem Pool aus Transport-, Nachschub- und Kommissionieraufträgen steht ein Pool freier Fahrzeuge gegenüber. Bei der Zuordnung von Aufträgen zu Fahrzeugen werden die folgenden Ziele verfolgt:
- Berücksichtigung der Verfügbarkeit und Eignung der Stapler für die Aufträge
- Befolgung der Prioritäten und Planzeitpunkte in den Aufträgen
- Minimierung von Leerfahrten
Immer dann, wenn es mindestens ein freies Fahrzeug und einen anstehenden Auftrag gibt, werden alle gemäß K.O.-Kriterien zulässigen Paare Fahrzeug/Auftrag bestimmt und nach definierten Kriterien bewertet.Dem Staplerfahrer wird der anzufahrende Quellplatz und die aufzunehmende Transporteinheit angezeigt. Der Staplerfahrer fährt zum angegebenen Platz und scannt die Transporteinheit auf dem Quellplatz. Dadurch wird die Transporteinheit vom Quellplatz auf das Fahrzeug gebucht. Dem Staplerfahrer wird der anzufahrende Zielplatz angezeigt. Er fährt zum Zielplatz und stellt die Transporteinheit dort ab. Zur Bestätigung scannt er den Barcode am Zielplatz.
dialog staplerleitsystem mit routenkonfiguration
mindesthaltbarkeitsdatum
prozesse
Mindesthaltbarkeitsdatum
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) oder Verfallsdatum eines Produkts bestimmt, bis wann ein Material gelagert werden darf und noch als gebrauchsfähig gilt.
MHD im Wareneingang Während des WE-Prozesses prüft UniWare das MHD. Wenn in den Artikel-Stammdaten eine geforderte Mindesthaltbarkeit gefordert ist, dann vergleicht UniWare das MHD der Lieferposition damit.
MHD im Warenausgang Bestände für die Auslagerung werden unter anderem in der Reihenfolge des MHD berücksichtigt. MHD-pflichtige Bestände, deren MHD-Restlaufzeit unter dem Mindestwert für die Kommissionierung liegt, werden in UniWare in einem „Nachtjob“ automatisch in Bestandsart „SPERR“ gesetzt, mit entsprechender Umbuchungsmeldung an ERP. Damit werden sie für normale Lieferungen nicht mehr berücksichtigt.
personalbedarfsplanung
prozesse
Personalbedarfsplanung
Die mitarbeiterbezogene Ressourcenplanung für die Kommissionierung basiert auf allgemeinen Daten, wie Arbeitszeiten und Leistungskennzahlen.
anzeige der auslastung je kommissionierbereich
eingabe der parameter zur mitarbeiterplanung
verschrottung
prozesse
Verschrottung
Verschrottungsbuchungen werden typischerweise aus dem ERP angestoßen. Daraus entsteht eine Lieferung im ERP, die bei Anlage sofort an das LVS verteilt wird. Mit der Verteilung wird eine Auslieferung angelegt, die nicht automatisch den Bestand zuordnet. Über die Auslieferung wird manuell der Bestand, der verschrottet werden soll, zugeordnet. Die weitere Bearbeitung des Verschrottungsprozesses erfolgt analog dem Warenausgang zum Fertigungsauftrag. Im Rahmen des Prozesses wird ein Verschrottungsbeleg gedruckt. Ggf. vorhandene Anweisungen zur Verschrottung werden aus dem ERP heraus als Text mitgegeben. Es kann ein weiterer Text an der Lieferposition hinterlegt werden. Alternativ kann der Bestand auch aus UniWare heraus verschrottet werden.
yard-management
prozesse
Yard-Management
Ein Yard ist ein angeschlossener Bereich außerhalb eines Lagers, in dem Fahrzeuge (zum Beispiel Sattelzug oder Gliederzug) und Transporteinheiten (zum Beispiel Container oder Wechselbrücken) bearbeitet werden oder auf die Bearbeitung oder die Abholung durch einen externen Frachtführer warten. Das Yard-Management oder auch Hofsteuerung ist Teil der UniWare Wareneingangs- und Warenausgangsprozesse.
yard-management im wareneingang
yard-management im warenausgang
zoll
prozesse
Zoll
Vor der Verladung von Packstücken für Drittländer muss zudem die Zollfreigabe von ERP an UniWare übermittelt werden. Für den Fall, dass die Zollfreigabe erteilt wurde, aber nicht datentechnisch im LVS ankommt, gibt es eine Not-Freigabefunktion in UniWare.
Case-studies
Materialflusssteuerung
Materialflusssteuerung
Das Materialflusssteuerungs-System (MFS) ist ein Modul von UniWare. UniWare-MFS kommuniziert mit der Ebene der Anlagensteuerungen (SPS) über standardisierte Schnittstellen. Die verschiedenen Arten von Schnittstellen bedienen die Transportsysteme wie
- Regalbediengeräte
- Elektrohängebahn,
- Behälter-, Karton- und Palettenfördertechnik
- Shuttle-System
- AutoStore
- uvm.
Im Materialfluss-Layout werden „Meldepunkte“ definiert. Ein Meldepunkt ist ein Punkt auf der Fördertechnik, an dem UniWare-MFS und die SPS Informationen austauschen. Die Meldepunktereignisse können zum Beispiel Änderung der Datenbelegung eines Platzes, Ankunft einer Transporteinheit sein. MFS bestimmt das nächste Ziel und sendet dieses als Nachricht an die SPS.Die grundsätzliche Unitechnik-Philosophie ist es, dass alle Befehle unmittelbar auf die Transporteinheit wirken. Der Datensatz einer Transporteinheit beinhaltet alle Informationen, welche zum Transport notwendig sind.
Transporteinheiten in lvs, mfs und sps
Anlagenvisualisierung
Anlagenvisualisierung
UniWare-VISU ist in die Bedienoberfläche des UniWare-LVS vollständig integriert. Logistische Leitstandsfunktionen und Anlagenvisualisierungen sind somit unter einem Dach mit einem einheitlichen Bedienkonzept integriert. UniWare-VISU zeigt vollumfänglich die automatischen Transportsysteme an, für welche Unitechnik die SPS liefert. Auch die Anbindung von Drittanbieter-Systemen ist möglich.
Materialflusslayout mit Details
Replay – Der Blick zurück
Digitaler zwilling
Virtual Reality
3D Layout
Virtuelle Inbetriebnahme
Über digitale Zwillinge
3D Layout
digitaler zwilling
3D Layout
Mit modernster CAD-Software entwerfen wir das 3D-Layout Ihres Logistikzentrums. Diese Form der Visualisierung setzen wir in der Planungs- und Angebotsphase sowie bei Pflichtenheftgesprächen ein. Der Kunde erhält so einen plastischen Eindruck seiner geplanten Anlage. Missverständnisse werden auf ein Minimum reduziert und Diskussionen effizient unterstützt. Verschiedene Ausführungsvarianten können verglichen werden und führen zu fundierten Entscheidungen. Auch im Projektverlauf wird das 3D-Layout eingesetzt, um Änderungen zu visualisieren, bevor sie physisch umgesetzt werden. Das 3D-Layout dient auch als Grundlage für eine Visualisierung des Logistikzentrums mittels Virtual Reality (VR). Weitere Informationen finden Sie unter "Über Digitale Zwillinge".
virtual reality
digitaler zwilling
Virtual Reality
Sie möchten nicht auf Morgen warten? Dann erleben Sie Ihr Lager der Zukunft bereits heute! Die Unitechnik gilt als Pionier dieser Technologie. Unsere Spezialisten lassen Sie in die Welt von Virtual Reality abtauchen. Wir setzen die Veranschaulichung bereits in einer sehr frühen Planungsphase ein. So können Sie sich das geplante Logistiksystem viel besser vorstellen. Damit gehören zeitaufwändige Überlegungen für das optimale Lagerkonzept der Vergangenheit an! Wir sind Ihre Experten und bereiten alles für Sie vor - z. B. unterschiedliche Varianten von Arbeitsplätzen, damit Sie virtuell in Echtzeit die Beste Lösung für sich aussuchen und Planungsfehler vermeiden können. Stück für Stück bauen wir so Ihr Lager auf… modern und unkompliziert.
über digitale zwillinge
Digitaler zwilling
Über digitale Zwillinge
Unitechnik setzt seit vielen Jahren digitale Zwillinge für einzelne Projektphasen ein: • Gemeinsames Verständnis in der Planungsphase (VR-Modell) • Abgesicherte Leistungsszenarien (Simulation) • Sicherheit durch virtuelle Inbetriebnahme (Emulation) • Transparenz im Betrieb (Anlagenvisualisierung) Lesen Sie auch unseren
Die Leistungsfähigkeit einer Logistikanlage wird durch das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen und Technik bestimmt. Effiziente Logistikprozesse und ergonomische Arbeitsplätze müssen daher ebenso sorgfältig geplant werden wie der Materialfluss. Mit Hilfe eines digitalen Zwillings kann der Kunde optimal in die Planung eingebunden werden. Dazu wird aus dem 3D-Layout der Anlage ein 3D-Modell in der Unity-Game-Engine erzeugt. Dieses ermöglicht es dem Kunden, seine neue Anlage mit einer VR-Brille zu erkunden und sogar Arbeitsplätze praktisch auszuprobieren. Um bei Neu- oder Umbauten den laufenden Betrieb beim Kunden so wenig wie möglich zu beeinflussen, können Intralogistiksysteme virtuell nachgebildet und getestet werden - auch hier mit Hilfe eines digitalen Zwillings. Die Erstellung eines umfassenden digitalen Zwillings, der die Logistikanlage über ihren gesamten Lebenszyklus begleitet, ist für eine einzelne Industrieanlage derzeit wirtschaftlich nicht vertretbar.
pressebericht
Virtuelle inbetriebnahme
digitaler zwilling
Virtuelle Inbetriebnahme
Unsere Emulation bildet das Verhalten der Steuerungen gegenüber dem Rechnersystem nach und ermöglicht Tests ohne Einsatz der realen Steuerungen. Diese Form der Emulation wird für Funktionstests der Steuerungsebene sowie für Last- und Durchsatztests eingesetzt. Dabei werden neben den Steuerungen auch die Auftragsübernahme vom Leitsystem und die Aktionen des Bedienpersonals simuliert. Das optionale Emulationssystem „UniWare-EMU“ eignet sich auch für die Schulung des Bedienpersonals oder als Ergänzung zum LVS-Testsystem. Ohne die reale Anlage kann das Personal an neue oder geänderte Prozesse herangeführt werden. Insbesondere bei Retrofit-Projekten und der Erweiterung bestehender Anlagen ist der Einsatz einer qualitativ hochwertigen Emulation mittlerweile ein absolutes Muss. Das Umstellungsrisiko kann durch die virtuelle Inbetriebnahme im Vorfeld massiv reduziert werden und mit Hilfe der Emulation können funktionale Abnahmen des Rechnersystems und Bedienerschulungen vor dem Produktivstart durchgeführt werden.
Darstellungsbereich
Hier erfolgt meist eine tabellarische Darstellung der Daten. Die Sortierung der Daten kann durch einen Mausklick auf den Kopf einer Tabellenspalte geändert werden. Daraufhin wird neben der Spaltenüberschrift ein kleines Dreieck angezeigt, was die derzeitige Sortierung darstellt. Wenn nach mehreren Spalten sortiert werden soll, können entsprechend mehrere Spalten nacheinander angeklickt werden. Die Tabellenspalten können innerhalb der Tabelle bei gedrückter linker Maustaste auf dem Kopf der Spalte nach links und rechts verschoben werden. Über ein Popup-Menü im Kopf der Tabelle können diese Funktionen ausgeführt werden. Über ein Popup-Menü auf einem Datensatz innerhalb der Tabelle können diese Funktionen ausgeführt werden.
Filterbereich
Im Filterbereich können Daten im Darstellungsbereich gefiltert werden, um die Datenmenge einzuschränken. Die Filterfelder können zum einen unmittelbar unter dem Funktionsbereich angeordnet sein und/oder im Kopf einer Tabelle im Darstellungsbereich. Die Funktionalität der unterschiedlichen Filterfelder ist identisch. In Textfeldern können Platzhalter verwendet werden, d.h. es reicht aus, lediglich einen Teil des möglichen Suchbegriffes einzugeben. Mögliche Platzhalter sind das Prozent-Zeichen % und der Unterstrich _. Das Prozent-Zeichen steht dabei für ein oder mehrere Zeichen, der Unterstrich für exakt ein Zeichen. Im Kontextmenü eines Filterfeldes sind die jeweiligen Filtermöglichkeiten aufgeführt.
Person-zur-Ware im TK-Lager mit Pick-by-Voice
Der Kommissionierer melden Sie sich per Sprachsteuerung an seinem Pick-by-Voice Gerät an und fordert den nächsten Auftrag an. UniWare wählt den bzgl. Priorität und Cut-off-Zeit nächsten Teilauftrag zu. Zum Start wird der Mitarbeiter aufgefordert, die Nummer des Druckers anzugeben. Dadurch wird das Picking-Label für die Palette gedruckt, welches der Kommissionierer am Palettenfuß anbringt. Der Mitarbeiter wird in einer definierten Laufreihenfolge an den Kommissionierplätzen entlanggeführt. Diese Laufreihenfolge ergibt sich durch die Konfiguration einer Pickreihenfolgenummer an den Kommissionierplätzen. Die Kommissionierplätze, die Entnahmen für die Zielpalette enthalten, werden nach Pickreihenfolgenummer aufsteigend besucht. Der Mitarbeiter wird zum nächsten Zielplatz geführt, indem ihm das Voice-Terminal die Platzkoordinaten nennt. Er quittiert die Ankunft am Quellplatz durch Einsprechen der 2-stelligen Prüfziffer auf dem Platzetikett. Das Voice-Terminal nennt ihm daraufhin die zu - entnehmende Menge. Der Kommissionierer bestätigt die Entnahme, woraufhin UniWare die Pickmenge vom Quellplatz auf die Zielpalette umbucht. Der Kommissionierer bekommt danach den nächsten Quellplatz angesagt. Ist der Teilauftrag abgearbeitet, erhält der Mitarbeiter die Aufforderung, die Palette an einem definierten Platz abzustellen. Nach Bestätigung wird der nächste Teilauftrag automatisch zugewiesen …
Chargen im Wareneingangsprozess
Für die eingegebenen Chargennummern können die folgenden Eigenschaften geprüft werden:
Wareneingang
Auftragsfreigabe
Die übertragenen Lieferaufträge werden erst zur Bearbeitung freigegeben, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Nachschub auf Lagertyp- oder auf Lagerplatzebene
Bei der Einrichtung der Nachschubprozesse muss zunächst festgelegt werden, ob der Nachschub in einem Lagertyp auf Lagertypebene oder auf Lagerplatzebene bei Verwendung von Fixplätzen erfolgen soll. Die Minimal- und Maximalmenge sowie die Nachschubmengen müssen in den Materialstammdaten hinterlegt sein.
Reorganisationsstrategien
UniWare hat die folgenden Reorganisationsstrategien implementiert:
- Umlagern von Transporteinheiten, die nicht in der optimalen Höhenklasse liegen.
- Umlagern von Transporteinheiten, die nicht in der optimalen ABC-Klasse liegen.
- Für doppelttiefe Gassen: Umlagern von TEs, die andere TEs mit höherer ABC-Klasse blockieren.
- Umlagern von Transporteinheiten in eine andere Gasse, wenn sich mehrere Transporteinheiten des gleichen Artikels in der Gasse befinden.
- Umlagern von Transporteinheiten, zur Berücksichtigung der Feldlast.
Für die Umlagerungen zur Reorganisation gelten folgende Regeln:- Gemäß Einlagerstrategie wird der optimale Platz für eine Palette gesucht
- Je Palette wird die Anzahl der Umlagerungen gespeichert. Wenn die maximale Anzahl Umlagerungen erreicht ist, wird die Palette für weitere Reorganisationen nicht berücksichtigt
- Die Umlager-Transportaufträge werden mit geringer Priorität angelegt. Einlager- oder Auslagertransportaufträge haben Vorrang
- Eine Transporteinheit wird nur umgelagert, wenn der Zielplatz optimal zur Transporteinheit passt
- Bei Reorganisation von nicht optimalen ABC-Klassen, müssen sich die ABC-Klassen der Palette und des Platzes um mindestens 2 Klassen unterscheiden. Dadurch soll vermieden werden, dass bei einer Neueinstufung des Artikels in eine andere ABC-Klasse, sofort viele Umlageraufträge generiert werden.
Über UniWare-Systemparameter können die verschiedenen Strategien aktiviert und nach Priorität sortiert werden.Auswahl der umzulagernden Transporteinheiten
Die Transporteinheiten werden von UniWare anhand eines tabellarischen Punktesystems bewertet, das auch im Rahmen der Einlagerstrategie verwendet wird. Dabei erhält jede Transporteinheit Strafpunkte, wenn sie in einem Lagerfach der falschen Höhe oder einem Lagerfach der falschen ABCD-Klasse steht. Ziel der Lagerreorganisation ist somit die Minimierung der Summe der Strafpunkte über alle Transporteinheiten im Lager. Dabei kann die aktuelle Summe der Strafpunkte als eine Kennzahl für die „Unordnung“ im jeweiligen Lagerbereich angesehen werden. UniWare wählt die umzulagernden Transporteinheiten fallend nach der möglichen Reduktion der Strafpunkte aus. Dabei dürfen als potenzielle Zielplätze nur die beim Start der Lagerreorganisation tatsächlich freien Lagerplätze berücksichtigt werden. Die Reorganisation endet, sobald sie per Parameter deaktiviert ist oder es keinen für Reorganisation freigeschalteten Kommissionierplatz mehr gibt oder wenn für keine Transporteinheit ein besserer Zielplatz mit geringeren Strafpunkten mehr gefunden werden kann.
Versandtour-Schablonen
Durch die betrachteten Touren gelangt die Ware von verschiedenen Lagerstandorten zu den Kunden. Die Tourschablonen bilden die Vorlagen für konkrete Touren. Zur Pflege der Tourschablonen wird der Dialog Tourschablonen verwendet. Konkrete Touren, die auf Basis der Tourschablonen erzeugt wurden, können ebenfalls mit dem Dialog Touren nachbearbeitet werden. Nach der Änderung einer Tourschablone können die geänderten Werte in die bereits angelegten Touren übernommen werden (separater Menüpunkt; dies ist kein Automatismus), sofern diese noch keinen Lieferaufträgen zugewiesen wurden. Dabei werden nur diejenigen Felder übernommen, die im Tourdatensatz nicht bereits manuell geändert wurden. Zudem kann spezifiziert werden, dass nur die Touren ab einem bestimmten Datum zu ändern sind.
Ware-zur-Person mit Behältern
Zwei Bereitstellplätze für Lagerpaletten versorgen einen Auftragsplatz (auf dem Foto leer, mit Netz) in der Mitte. Es gibt zwei Monitore je Arbeitsplatz: einer über der Palettenfördertechnik, einer gegenüber als Bedienplatz.
WzP mit Paletten
Dialog Kommissionierung HRL
Sperre von Fördertechnikabschnitten
Sollte eine Auslagerbahn nicht zur Verfügung stehen, besteht im MFS die Möglichkeit, das Mapping von der LVS-Zielvorgabe auf die physikalischen MFS-Plätze anzupassen. MFS versucht daraufhin eine alternative Strecke zu finden. Falls das nicht möglich ist, bleibt die Transporteinheit am Quellplatz stehen.
Sperre von Lagergassen
Im MFS können Lagergassen manuell gesperrt werden. Bei einer Einlagersperre wird diese Gasse nicht mehr bei der Gassenauswahl berücksichtigt. Eine Nachricht hierzu wird an das LVS geschickt, so dass die „fehlende“ Kapazität im LVS berücksichtigt werden kann. Bei einer Auslagersperre stehen die Paletten nicht für Auslagerungen zur Verfügung. Vorhandene Transportaufträge werden angehalten). Die Sperre wird an das LVS gemeldet. LVS entscheidet, ob die Transportaufträge storniert werden.
Berechnung von Mindestbestand und Nachschubmenge
Bei der Zuordnung der Lieferauftragspositionen zu Lagermodulen werden anhand der theoretischen Zuordnung (Annahme: ausreichender Bestand in jedem Lagermodul) Verbrauchsprognosen je Artikel erstellt (Verfahren: exponentielle Glättung). Für jeden Artikel existiert somit die Information, wie viele Zugriffe mit welcher Gesamtmenge je Tag je Lagermodul auf den Artikel theoretisch erfolgten. In jeder Nacht werden hieraus für jeden Artikel der Mindestbestand und die Nachschubmenge berechnet.
Kommissionierung
Bestandsart wechseln
Auswahl einer anderen Bestandsart (= NIO) für die Erfassung zur Auswahl eines Sperrgrundes und der damit verbundenen Bestandsart.
Tor / Rampen
Sind spezielle Bereiche/Orte, die zum Ent- und Beladen von Lieferungen oder Sendungen genutzt werden.
Ware-zur-Person mit Behältern
Die Kommissionierplätze sind so angeordnet, dass Jeder Platz einen Entnahmeplatz für Artikel-Behälter (grau) aus dem AKL-Loop hat Jeder Platz eine Leerbehälter-Zuführung (gelb) aus dem Kommi-Loop hat Jeder Platz zwei Stellplätze für Kundenauftragsbehälter (gelb) aufweist Die Bereitstelleinheiten (grau) werden quer angedient, die Kundenauftragsbehälter (gelb) werden längs angedient. Dies ermöglicht kürzeste Seit-Bewegungen für den Mitarbeiter. Auf Grund ergonomischer Überlegungen ist der Kommissionierplatz so angeordnet, dass Mitarbeiter auf einer Hubplattform vor dem Kommissionierplatz ihre Arbeitshöhe um 15 cm variieren können.
Materialflusslayout mit Details
Im Anlagenlayout UniWare-Visu kann stufenlos gezoomt werden. Es werden die Informationen zum Status (Ein- / Aus-Zustand, Betriebsart, Störungszustand, Schnittstellen) aller Geräte und Bereiche farblich angezeigt. Transportsysteme wie Regalbediengeräte oder Shuttle-Fahrzeuge und Transporteinheiten wie Behälter oder Paletten werden animiert in Echtzeit abgebildet.
Gesamtübersicht Layout
Details bis zur Sensorebene
Unitechnik verwendet ein einheitliches und durchgängiges Bezeichnungssystem für alle Komponenten der Anlagensteuerung. Ein Anlagenplatz ist nach der folgenden Systematik bezeichnet: Materialflussgruppe - Einschaltgruppe – Wartungsgruppe – Funktionsgruppe – Platznummer. Die Einschaltgruppe ist ein eigenständiger Anlagenbereich, der ein- und ausgeschaltet werden kann, wodurch die Freigabe der Betriebsart und der Transport in allen unterlagerten Gruppen beeinflusst wird. Diese Bereiche können in der UniWare VISU durch den Bediener einfach sichtbar gemacht werden.
Details RBG
Details RBG-Teleskop
Lagerübersicht
BedienungEinschaltgruppe
Auslösung von Nachschüben
Bei jeder Anlage einer Teilauftragsposition im Kommi.lager wird geprüft, ob nach Abzug der dafür zu kommissionierenden Menge die Mindestbestandsmenge unterschritten wird. In diesem Fall wird ein Nachschubauftrag generiert, unabhängig davon, wie viel Bestand sich im Nachschublager befindet.
Konsolidierung vor dem Verpacken
Der Leitstand kann über einen LVS-Dialog Regelsätze definieren. Als Input werden folgende Eingangsparameter gegen die Auftragsdaten geprüft:
- Land
- Versandart
- Kundennummer
- Adresscode
- Datum gültig von/bis
Die Eingangsparameter des Regelsatzes können mit Jokersymbolen („*“) gefüllt sein und passen dann auf alle Werte des entsprechenden Datenfelds im Auftrag. Im Output werden die folgenden Informationen ermittelt:- Konsolidierung (mögliche Werte: keine; nach Adresscode; nach Kundennummer). Dieses Kennzeichen steuert, welche Aufträge zu einer Konsolidierungsgruppe zusammengefasst werden.
- Kennzeichen, ob eine Konsolidierungsgruppe nach Beenden der Kommissionierung automatisch zum Packplatz abgerufen werden soll
- Abrufzeitpunkte (Liste von Wochentagen mit Uhrzeiten); alle Konsolidierungsgruppen, für die die Kommissionierung beendet wurde, werden zu diesen Zeitpunkten automatisch abgerufen
Zu einer Konsolidierungsgruppe werden nur Aufträge zusammengefasst, die derselben Tour zugeordnet sind. Bei Umplanung einzelner Aufträge auf andere Touren werden ggf. Konsolidierungsgruppen auseinandergerissen und/oder neu gebildet. Es darf vorkommen, dass mehrere Regelsätze bezüglich ihrer Eingangsparameter auf einen Auftrag passen. In diesem Fall wird der Regelsatz mit der höchsten Priorität genommen.Transporte
Auslagerung nach Konsolidierungsgruppen
Die Behälter zu einer Produktionssendung werden im AKL eingelagert und, wenn die Konsolidierungsgruppe für eine Shuttle-Fahrt (= Abrufgruppe) vollständig kommissioniert ist, zu einem der Versandstiche abgerufen. Eine Abrufgruppe wird automatisch zur Auslagerung angefordert, wenn das vorangehende Shuttle abgefahren ist. Bei der Auslagerung auf die Versandstiche ist je Versandstich zu gewährleisten, dass die Behälter zu einer Abrufgruppe zusammen auf dem Versandstich ankommen, d. h., sich nicht mit anderen Abrufgruppen auf demselben Stich vermischen. Parameter
- Einstellung je Versandstich, ob
- für Produktion mit Auslagerung nach Konsolidierungsgruppen
- für Versandsendungen mit Auslagerung nach Push-Prinzip
- für Versandsendungen mit Auslagerung nach Pull-Prinzip (für Behälter einer großen Sendung oder für Sendungen, die im Vorfeld vom Leitstand bestimmten Packplätzen zugewiesen wurden)
- für NIO
- Kombinationen mehrerer dieser Ströme auf demselben Versandstich sind zulässig (z. B. NIO + Versandsendungen Pull-Prinzip + Behälter für Packplatz).
- Parameter für Anzahl Behälter für Produktion, die im unteren Loop vorgehalten und erst später zu einer Versandbahn abgezogen werden können
- Parameter für Anzahl Behälter für Versand, die im unteren Loop vorgehalten und erst später zu einer Versandbahn abgezogen werden können
Für die Steuerung und Überwachung der Abrufgruppen wird eine weitere „Perspektive“ (Sicht bestehend aus mehreren Masken) realisiert, in dem je Abrufgruppe folgende Daten angezeigt werden: Angezeigte Daten je AbrufgruppeNavigationsbereich
Perspektiven werden hauptsächlich über das Navigationsmenü im linken Bereich des UniWare Clients geöffnet. Dort sind in einer Baumstruktur alle Perspektiven angeordnet, für welche der angemeldete Benutzer Zugriffsrechte besitzt. Das Navigationsmenü enthält folgende Bereiche:
- Titelzeile
- Geöffnete Perspektiven
- Perspektiven
- Schnellzugriff
Mit der Tastenkombination Alt+F1 kann das Navigationsmenü über die Tastatur ein- und ausgeblendet werden. Mit der Tastenkombination Alt+S kann der Fokus unmittelbar in den Bereich Schnellzugriff verschoben werden. Sollte das Navigationsmenü zu diesem Zeitpunkt ausgeblendet sein, wird es vorher automatisch eingeblendet. Die Baumstruktur der Perspektiven kann auf Wunsch zusätzlich in der Menüleiste eingeblendet werden (per Popup-Menü im Navigationsmenü). Die Perspektiven können dann über die Menüleiste geöffnet werden. Wenn dieses Verhalten dauerhaft gewünscht ist, kann es global für alle UniWare Clients über eine Systemeinstellung aktiviert werden. Die Menüleiste kann alternativ komplett ausgeblendet und die Inhalte mit in den Informationsbereich eingeblendet werden. Über den Menüpunkt Fenster / UniWare-Menü zeigen, wird die Menüleiste ausgeblendet und das UniWare-Menü links im Informationsbereich eingeblendet. Auch dieses Verhalten kann auf Wunsch global für alle UniWare Clients über eine Systemeinstellung aktiviert werden.Pufferkapazitäten
UniWare verwaltet für die verschiedenen Materialflussbereiche die Anzahl an Transporteinheiten, die dort maximal verwaltet und gesteuert werden können. Über Systemparameter können diese Pufferkapazitäten eingestellt werden.
Anforderungen und Restriktionen für die Case Calculation
Vorpufferung
In Spitzenzeiten erfolgt die Einlagerung im vorderen Lagerbereich oder am Kopf einer Einlagergasse für anstehende Auslagerung.
Transportaufträge
Übersicht über alle Transportaufträge im MFS. Der Status des Transportauftrags ist farblich in einer Zeile hinterlegt:
Kommissionierung von Produktionssendungen
Bei der Kommissionierung ist zu berücksichtigen, dass die Tablare, die bei der Kommissionierung von Produktionssendungen entstehen zukünftig produktionssendungsrein sein müssen. Im Allgemeinen entsteht je Produktionssendung und Kommissionierbereich nur ein Teilauftrag mit mehreren Positionen. Diese werden dann analog zu Versandsendungen zusammenhängend abgearbeitet. An einem HRL- oder AKL-Kommissionierplatz können bei der Bearbeitung einer Produktionssendung mehrere Ziel-TE gleichzeitig offen sein: Ein Behälter, der mit zwei aufeinanderfolgenden Picks befüllt wird; ein Sammelbehälter für alle Arten von Behältern. Alle diese Ziel-TE werden mit Abschluss der Kommissionierung der Produktionssendung abgeschlossen. Je Kommissionierbereich (Filter) soll es einen Übersichtsdialog geben, in dem die anstehenden Produktionssendungen mit ihren Abfahrtzeitpunkten angezeigt werden (bis zur Ablieferung auf der Versandspur). Zeitlich kritische Aufträge sollen farblich hinterlegt werden. Produktionssendungen können zeitlich verändert (im Allgemeinen vorgezogen) werden. Dies hat auch Auswirkung auf alle offenen Teilaufträge der Sendung.
Warehouse Data Synchronizer
UniWare-WDS (Warehouse-Data-Synchronizer) kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn eine Standort-Unterscheidung für die Stammdaten auf ERP-Ebene nicht vorgesehen bzw. nicht gewollt ist. UniWare-WDS ist das zentrale IT-System, das für die Verteilung der gemeinsamen, standortübergreifenden Stammdaten (z. B. Artikel- und Verpackungseinheiten-Daten) auf die eigenständigen Lager-Standorte zuständig ist. UniWare-WDS, ist ein eigenständiges System, das aus einem Applikationsserver und einem Datenbankserver besteht. Die Stammdaten im WDS lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Eine Gruppe umfasst die Daten, die an den verschiedenen LVS-Standorten verschiedene Werte haben können. Die andere Gruppe umfasst die Daten, die an beiden Standorten die gleichen Werte haben. Im WDS sind alle Artikeldaten (inkl. Artikeltexte, Kundenartikel und Seriennummernformate) und VE-Daten zu allen Lieferanten und Verpackungsstufen gespeichert. Auf dieser Basis erfolgt auch die Kommunikation mit den angeschlossenen IT-Systemen. Im LVS des jeweiligen Standorts sind nur die VE-Daten vorhanden, die für die Bestände dort benötigt werden. Die Kommunikation zwischen den beteiligten IT-Systeme sollte über einen JMS-Server und XML-Nachrichten erfolgen.
Quellpalette leer
Löscht die Quellpalette und den zugehörigen Mischpaletten-Bestand und ermöglicht die Erfassung einer neuen Quellpalette.
Logistikeinheiten / Transporteinheiten
Eine Transporteinheit (TE), englisch Transportation Unit (TPU), ist die kleinste beladbare Einheit (Behälter, Palette o.ä.), die zum Transportieren von Waren verwendet wird. Für die Bestandsverwaltung in UniWare ist wichtig, dass es Transporteinheiten gibt und dass LVS in der Lage ist, Bestände auch auf dem Objekt TE zu führen. TE-Attribute zur Klassifizierung TE-Typ: Logistischer Typ der TE. Über den TE-Typ wird die logistische Behandlung der Transporteinheit gesteuert (auf welchen Plätzen lagerfähig, welche Kapazität wird dort belegt, welche Transportwege sind möglich, etc.). Pack-Typ: klassifiziert das verwendete TE-Packmittel, also z. B. Einwegpalette, ISPM-Einwegpalette, Europalette, genauer Kartontyp oder zur Unterscheidung der TE-Typen für die Abrechnung.
Meldungsbereich
Hier werden weitere Informationen zu den Daten im Darstellungsbereich angezeigt: Die Anzahl der angezeigten Zeilen (hierbei bedeutet ein + (z.B. 5000+), dass nicht alle mit den Filterkriterien übereinstimmenden Datensätze angezeigt werden; Die Anzahl der maximal darzustellenden Zeilen kann durch einen Rechtsklick auf die Zahl temporär erhöht/verringert werden), die Anzahl der aktuell selektierten Zeilen sowie die Anzahl der berücksichtigten Filterfelder. Im rechten Teil wird der Zeitpunkt der letzten Aktualisierung angezeigt.
Transporteinheiten
Eine Transporteinheit hat eine eindeutige Nummer, ist in UniWare immer eindeutig auf einen Platz gebucht und belegt dort – je nach Einstellung des Platzes – Kapazität. Eine Transporteinheit kann einen oder mehrere Artikel tragen. UniWare differenziert Typen von Transporteinheiten nach ihren logistischen Transporteigenschaften: Transporteinheiten des gleichen Typs können gleich gefördert und gelagert werden. Transporteinheiten werden nach den folgenden Regeln automatisch von UniWare-MFS bereinigt: Transporteinheiten werden gelöscht, wenn sie die Anlage verlassen haben (z. B. nach Abnahme an einem Ausschleuspunkt). Bei Meldung durch einen Fördertechnik-Scanner werden sie bei Bedarf wieder angelegt.
Zonung
Wahl des Lagerplatzes entsprechend der Umschlaghäufigkeit des Artikels (ABC-Klassifizierung). Transporteinheiten und Lagerplätze werden klassifiziert (Klassen A, B, C, …), um häufig benötigte Transporteinheiten den schnell erreichbaren Lagerplätzen zuzuordnen. Die Klassifizierung der Lagerplätze wird bei der Konfiguration des LVS eingestellt und nur noch bei Bedarf manuell verändert. Die Klassifizierung richtet sich im Falle eines Automatiklagers nach der Fahrzeit des Regalbediengerätes vom Übergabeplatz zum jeweiligen Lagerfach. Die Transporteinheiten werden anhand des voraussichtlichen Zeitpunkts des nächsten Zugriffs klassifiziert, z. B Klasse A: nächster Zugriff voraussichtlich in < 1 Arbeitstag Klasse B: nächster Zugriff voraussichtlich in 1-3 Arbeitstagen Klasse C: nächster Zugriff voraussichtlich in 3-10 Arbeitstagen Klasse D: nächster Zugriff voraussichtlich in > 10 Arbeitstagen Die genaue Anzahl Arbeitstage zur Abgrenzung der Klassen wird täglich (im Zuge der Nachtverarbeitung) vom LVS berechnet mit der Zielsetzung, dass der Anteil der Transporteinheiten der Klasse A an der Gesamtmenge der Transporteinheiten im jeweiligen Lagerbereich dem Anteil der Lagerplätze mit Klasse A entspricht. Bei Ersteinlagerungen ist für die Klassifizierung die aktuelle Bestandsreichweite. Bei Rücklagerungen von der Kommissionierung ist die aktuelle Zugriffshäufigkeit ausschlaggebend. Beides ist abhängig vom Lagerbereich. Die Bewertung der Artikel erfolgt anhand einer aus den Verbrauchsdaten hergeleiteten Zugriffsprognose.
Struktur der Platzverwaltung
Hierarchische Struktur:
- Standort
- Lagerbereich
- Gasse/Regal
- Lagerplatz
Darüber hinaus:Zuordnung der Transportaufträge auf die Shuttle-LKW
Für eine zeitlich exaktere Belieferung der Produktion soll die Bearbeitung der ERP-Transportaufträge zeitlich genauer geplant werden. Der Bedarfszeitpunkt in der Produktion wird von SAP exakt vorgegeben. Für das Zentrallager wird in UniWare ein Werkskalender verwaltet, in dem die tatsächlichen Arbeitszeiten des Lagers mit einem Vorlauf von mindestens einem Monat gepflegt werden. In diesem Werkskalender werden Feier- und Brückentage, sowie möglicherweise unterschiedliche Arbeitszeiten an den verschiedenen Wochentagen berücksichtigt. Zudem existiert ein Abfahrtsplan der Shuttle-LKW, in dem jede Abfahrtzeit steht. Zur Erleichterung der Eingabe wird eine Vorlage der Abfahrtzeiten für die Standard-Arbeitswoche angelegt, aus der zusammen mit dem Werkskalender die konkrete Liste der Abfahrtzeiten gebildet wird. Dabei wird eine Shuttle-Abfahrt in diese Liste eingetragen, wenn zu der entsprechenden Zeit aus der Wochenvorlage laut Logistik-Werkskalender auch tatsächlich gearbeitet wird. Im Shuttle-Abfahrtsplan können weitere Einträge manuell hinzugefügt oder bestehende Einträge gelöscht werden, was zur Umplanung der bereits zugeordneten Produktionssendungen führt. Es werden alle ERP-Transportaufträge Shuttle-LKW-Touren zugeordnet, auch wenn Quell- und Bedarfsort am selben Standort sind. Für die Zeitplanung der Kommissionierung und Bereitstellung der Ware sind zwei unterschiedliche Zeitmodelle zu beachten:
- Standortübergreifend
- Identischer Standort
Für jedes der beiden Zeitmodelle ist einstellbar, wie viel Vorlauf in Stunden (Arbeitszeit laut Werkskalender) zwischen Shuttle-Abfahrt und Eintreffen in der Produktion mindestens einzuplanen ist. Die zu erfüllende Zeit ist von ERP korrekt zu übermitteln und ist für UniWare der maßgebliche Zeitpunkt, zu dem die Ware in der Produktion eintreffen soll. Aus diesem Zeitpunkt und Rückrechnung über das jeweilige Zeitmodell wird das späteste Shuttle bestimmt, mit dem die Ware rechtzeitig angeliefert werden kann. Liegt dieses Shuttle bereits in der Vergangenheit, wird die Ware dem nächstmöglichen Shuttle zugeordnet, hat aber über den in der Vergangenheit liegenden Planzeitpunkt bereits eine besondere Priorität.Material
In aller Regel kommen die Materialstammdaten vom ERP-System und werden per Schnittstelle empfangen. Beispiele:
- Artikelstammsatz
- Sprachabhängige Artikeltexte
- Daten zu Verpackungseinheiten
Bei Bedarf können weitere Daten im LVS ergänzt werden und nach belieben an ERP zurückgesendet werden (z. B. Abmessungen, Gewicht, ...).Schnittstelle zu SAP ERP und EWM
Die von SAP angebotene IDoc-Schnittstelle (Intermediate-Documents) wird von UniWare vollumfänglich unterstützt, für ERP und EWM. Zahlreiche Referenzen belegen die erfolgreiche Implementierung und Umsetzung.
LE-IDW ist die Standardschnittstelle von SAP für die Integration von Lagerverwaltungssystemen (LVS) für SAP ERP und SAP S/4HANA. UniWare unterstützt auch diese Schnittstelle. Auf UniWare-Seite wird SAP JCo (SAP Java Connector) eingesetzt. Dies ist eine von SAP bereitgestellte Java-Bibliothek. Es wird empfohlen, dass der SAP-Lizenznehmer die zum SAP-Release passende JCo-Version beistellt. Diese wird dann in die UniWare-Installation des Projektes eingebunden. Die Schnittstellen werden bezüglich des funktionalen Verhaltens, der Datenformate und der Inhalte im Rahmen des Pflichtenheftes spezifiziert.
Informationsbereich
Der Informationsbereich zeigt:
Transporte
Wareneingang
Integrationsbeispiel mit Heidler
Beim Auftragsstart erhalten Aufträge, die kein „festes“ WA-Tor haben den Konsolidierungstyp Frachtführer. Beim Druck eines Versandlabels am Packplatz sendet UniWare die Versanddatenanfrage an Heidler. Heidler erstellt eine Druckdatei in einem freigegebenen Verzeichnis auf Basis der übergebenen Daten bei Abschluss des Pakets. Das LVS sendet die Datei an den Zebra-Drucker und druckt somit das Label. Die am Packplatz abgeschlossenen Transporteinheiten werden je nach Versandweg auf ein Tor oder eine WA-Zone geroutet. Je nach Versandweg wird die Träger-Palette auf virtuelle WA-Plätze je Versanddienstleister umgebucht oder die Palette bzw. das Paket werden direkt auf eine Brücke verladen. Mit dem Torabschluss wird eine Ladeliste erzeugt und UniWare sendet die Abschlussanfrage an Heidler. Damit erfolgt die Manifesterstellung per Frachtführer-DFÜ durch Heidler.
Teilauftragsbildung
Mit der Auftragsfreigabe werden je Lieferauftrag Teilaufträge gebildet. Dabei geht UniWare alle Positionen der Lieferung durch und bildet Teilauftragspositionen in den verschiedenen Kommissionierbereichen. Die erste Teilauftragsposition in einem Kommissionierbereich ist der Teilauftragskopf. Jede weitere Teilauftragsposition wird in den für den Kommissionierbereich bestehenden Teilauftrag eingefügt, es sei denn, es gibt Restriktionen, die einen weiteren Teilauftrag im Kommissionierbereich erfordern. Dies ist z. B. der Fall, wenn die Bearbeitung bereits begonnen wurde. Zu einer Lieferposition können ggf. mehrere Teilauftragspositionen in unterschiedlichen Teilaufträgen entstehen, wenn die benötigte Ware über mehrere Kommissionierbereiche verteilt ist und zwischen diesen keine Nachschubbeziehungen bestehen. Die Menge einer Teilauftragsposition wird im einfachsten Fall beschränkt auf die im Kommissionierbereich verfügbare Menge. Falls die Lieferposition mehr benötigt, muss eine weitere Teilauftragsposition in einem weiteren Kommissionierbereich angelegt werden. Gibt es für einen Lieferauftrag mehrere Teilaufträge, können diese grundsätzlich unabhängig voneinander und parallel zueinander bearbeitet werden. Zwischen bestimmten Teilaufträgen kann es Reihenfolgerestriktionen geben (z. B. Teilauftrag B kann erst starten, wenn Teilauftrag A beendet ist). Der Leitstand kann für bestimmte Aufträge diese Restriktionen aufheben. Jeder Teilauftrag erhält eine Planzeit, die eine Sortierung der Teilaufträge innerhalb eines Kommissionierbereichs liefert. In möglichst dieser Reihenfolge soll die Abarbeitung innerhalb des Kommissionierbereichs stattfinden. Die Planzeit wird mit der Planzeit der Lieferung initialisiert, die wiederum der Tour-Abfahrtzeit entspricht (bis sie ggf. durch den Leitstand geändert wird). Die Entscheidung, welche Kommissionierbereiche in welcher Reihenfolge nach Ware durchsucht werden und welche Restriktionen hierbei gelten, ist Bestandteil der am Artikel eingestellten und ggf. in der Auftragsposition übersteuerten Reservierungsstrategie.
Optimierungskriterien für die Case Calculation
Die Optimierungskriterien für die Case Calculation sind nach Wichtigkeit fallend:
- Möglichst wenig Zielpaletten sollen entstehen.
- Möglichst wenige Positionen sollen über mehr als eine Zielpalette verteilt werden.
- Der Teilauftrag für die restlichen Positionen soll möglichst wenige Positionen und ein möglichst geringes Volumen haben
Ziel: Der letzte Teilauftrag soll eine kurze Durchlaufzeit haben und noch Platz für weitere Ware.- Die Teilaufträge für die vollen Paletten sollen etwa gleich viele Positionen haben
Ziel: möglichst kein Teilauftrag mit sehr langer Durchlaufzeit.Kürzester Weg
Anfahrt des Lagerplatzes mit kürzestem Weg.
Festplatzzuordnung
Feste Zuordnung eines Lagerplatzes für einen bestimmten Artikel.
Bereitstellungszone
Dabei handelt es sich um besondere Bereiche / Plätze, die als Pufferzone für Waren dienen.
Yard-Management im Wareneingang
Mit der Avisierung einer Lieferung wird ein Datensatz je LKW mit folgenden Daten im UniWare angelegt:
- Anliefer-ID
- Beschreibung
- Spediteur
- LKW-Nummer
- Anlieferdatum
- Optionale Liste von GF-Bestellnummern, die mit dem LKW geliefert werden
- Entladejobs mit ID, Zeitfenster WE-Bearbeitung von-bis; Standort, Zugewiesenes Tor; Anzahl Collis; Angeliefertes Leergut
- Status: Angelegt; Angemeldet; Entladung gestartet; Entladen
Wenn bei der initialen Anlage des Datensatzes nur ein Teil der Daten bekannt ist, werden die fehlenden Daten spätestens bei Anmeldung des Fahrers im WE-Büro anhand der Ladepapiere ergänzt. In UniWare werden die avisierten Anliefer-LKWs über die Zeitachse graphisch angezeigt. Vor Start der Entladung erfolgt der Druck von vorläufiger Transporteinheiten. Bei der Entladung werden die Belege auf die Transporteinheiten aufgeklebt und einmal mit dem Handheld gescannt. Damit wird die Transporteinheit auf die WE-Fläche der entsprechenden Ladestelle gebucht.Produktionsversorgungsbereich
Sind spezielle Bereiche/Plätze die eine Schnittstelle zwischen dem Lager und der Produktion darstellen.
Ziele
Bestimmung der Versandart
Für die Auswahl und Zuweisung kostenoptimaler Frachtketten ist es zweckmäßig, die Sendungen abhängig von der Sendungsgröße nach Versandarten einzuteilen. In den Auftragsdaten können Versandart (Paketversand, Stückgut, Luftfracht u.ä.) und Spediteur von ERP explizit vorgegeben werden und werden dann im LVS nicht geändert. Wenn diese Felder hingegen leer bleiben, wird eine entsprechende Festlegung durch das LVS durchgeführt. Dazu erfolgt zunächst eine grobe Volumen- und Gewichtsberechnung des Auftrags. Die Volumina und Gewichte der einzelnen Auftragspositionen werden unter Berücksichtigung der VE-Größen ermittelt und summiert. Die Versandart wird anschließend anhand einer Regeltabelle bestimmt, die die Eingangsdaten Volumen, Gewicht, Postleitzahl, Auftragsart/Servicelevel/Mehrwertdienst hat und als Ergebnis Spediteur, Versandart, Versandweg und Cut-off-Zeit liefert. Der Aufbau dieser Regeltabelle berücksichtigt mögliche Kombinationen. Der Spediteur zu einem Auftrag ist bis zum ersten Druck eines Versandetiketts durch den Leitstand im LVS änderbar.
Funktionsbereich
Im linken Teil des Funktionsbereichs befinden sich in der Regel Schaltflächen, um Filtersätze zu verwalten und auszuwählen. Filter und Filtersätze werden detailliert im nächsten Abschnitt Filterbereich erläutert. Im rechten Teil befinden sich Schaltflächen, um Funktionen auszuführen. Die Funktionen können sich auf selektierte Daten beziehen. Sie werden kontextsensitiv freigeschaltet. Eine Funktion kann z. B. deaktiviert werden, wenn sie nur auf einzelne Datensätze angewendet werden kann, derzeit aber mehrere Datensätze selektiert sind. Es werden lediglich die Funktionen angezeigt, welche der angemeldete Benutzer aufgrund seiner Zugriffsberechtigungen ausführen darf. Eine knappe Funktionsbeschreibung wird jeweils im Tooltip der Schaltflächen angezeigt. Der Funktionsbereich kann durch die Schaltfläche ganz rechts (Minus-Zeichen) minimiert werden. Über ein Popup-Menü im Funktionsbereich kann die Darstellung der Schaltflächen angepasst werden: Die Funktionen können textuell und/oder durch ein Icon dargestellt werden.
Datenbank
Folgende Datenbanken werden unterstützt:
Buchen
Auslösen der Gewichtsprüfung und ggf. Buchung der erfassten Artikel.
Zuweisung Lieferauftrag zur Tour
Bei unserem Kunden Georg Fischer startet die Zuweisung des Lieferauftrags zu einer geeigneten Tour nach dem Empfang des Lieferauftrags und dem Abschluss der Konsistenzprüfung der übertragenen Daten.Vor der eigentlichen Suche werden mehrere Überprüfungen durchgeführt. Falls die Prüfung einen Fehlbestand ergibt, wird der Lieferauftrag der speziellen Tour „Fehlbestandstour“ zugewiesen. Sobald die benötigte Ware im Distributionszentrum verfügbar ist, wird der Lieferauftrag von UniWare auf eine reale Tour zugeordnet und kann weiterbearbeitet werden. Alternativ kann per Dialog ein Lieferauftrag, der an einer der beschriebenen Sondertouren hängt, auf eine reale Tour umgeplant werden
- Falls die Lieferung > MAX Positionen hat, wird sie mit entsprechendem Grund der Dummy-Tour zugeordnet.
- Falls Sperrgut oder Gefahrgut über eine Versandart verschickt werden soll, für die dies laut Versandartenkonfiguration nicht zulässig ist, wird die Lieferung ebenfalls der Dummy-Tour zugeordnet. Der Leitstand muss dann entscheiden, ob die Versandart geändert oder der Versand trotzdem wie gewünscht erfolgen soll.
- Ist das Gewicht eines Einzelstücks in der Lieferung > 30 kg bei Paketversand, wird die Lieferung der Dummy-Tour zugeordnet.
- Im Fall von Gefahrgut werden die notwendigen Belege von ERP erzeugt. Um sicherzustellen, dass die Zieladresse auf den Belegen einheitlich dargestellt werden kann, überprüft UniWare, dass die Adresse nicht mehr als 35 Zeichen/Zeile und nicht mehr als 6 Zeilen hat. Zudem muss Gefahrgut für die Versandart zulässig sein. Andernfalls wird die Lieferung der Dummy-Tour zugeordnet und UniWare sendet eine E-Mail an das Versandbüro.
Für alle anderen Lieferaufträge wird das Verfahren der Tourenzuweisung nachfolgend beschrieben. UniWare legt jeweils einen Monat im Voraus anhand des Betriebskalenders die Touren auf Grundlage der Tourenschablonen an. Im Anschluss an die Übertragung des Lieferauftrags sind die Eigenschaften der zu bildenden Sendung bekannt. Für die Zuordnung der Tour durch UniWare, werden mit der Sendung weitere Einstiegskriterien ausgeliefert, welche für die Torzuweisung entscheidend sind. Der Lieferauftrag wird der spätesten Tour zugewiesen, mit der der Plan-Warenausgangstermin des Lieferauftrags erfüllt werden kann; ansonsten wird die nächstmögliche Tour nach dem Lieferdatum gewählt. Wird keine mögliche Tour gefunden, so landet der Lieferauftrag in der Dummy-Tour und muss manuell durch den Leitstand umgebucht werden. Mit Abschluss der Zuweisung eines Lieferauftrags zu einer Tour wird ein Bemerkungstext in den Lieferauftrag eingetragen. Hierüber ist z. B. ersichtlich, aus welchem Grund ein Lieferauftrag der Dummy-Tour zugewiesen wurde. Zusätzlich werden Lieferaufträge gekennzeichnet, die aufgrund der Überlastung einer Tour (bzgl. Volumen/Gewicht) auf eine spätere Tour geplant wurden.Neue Quellpalette
Ermöglicht einen Wechsel der aktuellen Quellpalette, um z. B. die Erfassung dringend benötigter Artikel vorzuziehen.
Tara wiegen
Erfasst ein Tara-Gewicht (z. B. Karton) auf der Tischwaage.
Packspezifikationen
Üblich: Standardmenge je LHM-Typ
Palette einlagern
Öffnet ein Popup zur Eingabe der Palettennummer und erstellt einen Transportauftrag zur Einlagerung.
Weitere Aktionen
Ware-zur-Person mit AutoStore und Pick & Pack
Im AutoStore Kommissionierbereich biegt ein Tablar von der Hauptförderstrecke auf die Pufferstrecke des Kommissionierbahnhofs ab und die zugehörigen AutoStore-Quellbehälter werden durch UniWare in die Port-Queue gestellt. UniWare-Funktionen an diesem Arbeitsplatz:
- Kommissionierung
- Inventur
- Verdichtung
Für die Kommissionierung am AutoStore-System gibt es 2 Kommissioniermasken, eine am AutoStore-Port und eine am Kommissionierbahnhof an der Tablarfördertechnik.Erfassungsart wechseln
Umschaltung zwischen Einzel- und Mengenerfassung.
Case Calculation
Case Calculation - Soennecken Bei unserem Kunden Soennecken ist das Ergebnis der Case Calculation eine Liste von geplanten Versandeinheiten mit den Artikeln und Mengen der Kundenaufträge. Als Versandeinheiten setzt Soennecken Paletten, Kartons und Versandbeutel ein. Die Case Calculation wird getrennt nach Kommissionierbereich durchgeführt. U. a. werden die folgenden Anforderungen und Restriktionen für die Case Calculation berücksichtigt:
- Zulässige Versandeinheitentypen für Kommissionierbereich/Versandart
- Maße und Maximalgewicht der Versandeinheiten
- Minimierung der Anzahl Versandeinheiten
- Kombinationsmöglichkeiten (kleine VE kann in große VE verpackt und versendet werden)
Case Calculation - Georg Fischer Bei unserem Kunden Georg Fischer bezieht sich die Case Calculation rein auf die Versandpaletten. Das Hauptziel ist es, so wenig Paletten wie möglich zu stellen und dabei die Stapelfähigkeit und Stabilität zu gewährleisten. Weitere Optimierungskriterien werden der Wichtigkeit nach fallend eingehalten:Chargenrückruf
Ein Chargenrückruf ist ein Auslagerauftrag mit Auftragsart „Umlagerung an Sperrlager“. Alle Bestände der betroffenen Charge werden im LVS gesperrt. Dies betrifft auch bereits kommissionierte Bestände in noch nicht abgeschlossenen Sendungen. Diese werden mit Eingang des Chargenrückrufs gesperrt. Eine Sendung, die gesperrten Bestand enthält und nicht selbst ein Chargenrückruf ist, kann vor der Aussortierung/Ausbuchung der gesperrten Bestände nicht abgeschlossen werden.
Auslastungsprognose
In dieser Perspektive wird die Prognose über die zukünftige Auslastung (die nächsten 24 Stunden) der Anlage dargestellt. Grundlage für diese Prognose bilden die LVS-Aufträge, die zurzeit im MFS vorhanden sind. Je Kommissionierplatz wird je Auftragstyp an einer Zeitachse (in Form eines Balkendiagramms) angezeigt, wann welcher Auftrag abgearbeitet wird. Die Farbe der Balken zeigt an, ob die jeweiligen Aufträge rechtzeitig fertig werden.
Sendungsbildung für die Produktionsversorgung
Um den Sortieraufwand der Mitarbeiter für Produktionsbehälter einzusparen, werden Produktionsbehälter zunächst im AKL eingelagert und dann nach Konsolidierungsgruppen sortiert auf Stiche gefahren. Zur Verwaltung der zusammen auszulagernden ERP-Transportaufträge soll eine Sendungsbildung für Produktionsaufträge stattfinden. Eine Produktionssendung besteht aus den ERP-Transportaufträgen die derselben Konsolidierungsgruppe und somit derselben Shuttle-Fahrt zugeordnet wurden. Zudem gibt es weitere, zuschaltbare Split-Kriterien: Fertigungsauftragsnummer, Arbeitsplatz/Abladestelle, Kanban-Koordinate, Bewegungsart, Kostenstelle/Bedarfsnummer. Wenn in UniWare ein ERP-Transportauftrag eingeht, wird geprüft, ob bereits eine offene Produktionssendung existiert, zu welcher der ERP-Transportauftrag zugeordnet werden kann. Dies trifft zu, wenn eine noch nicht zum Versandstich abgerufene Produktionssendung bzgl. definierter Kriterien mit dem ERP-Transportauftrag übereinstimmt. Die Zuordnung eines ERP-Transportauftrags zu einer Produktionssendung geschieht erst, wenn für den ERP-Transportauftrag auch tatsächlich Ware verfügbar ist. Ist dies nicht der Fall, wird in UniWare ein Alarm angezeigt. Der Abruf einer Konsolidierungsgruppe erfolgt erst nach einer definierten Wartezeit, sodass mehrere ERP-Transportaufträge in einer Produktionssendung zusammengefasst werden können. Zusammen führen diese ERP-Transportaufträge ausschließlich zu Ganzauslagerungen aus dem AKL. UniWare verarbeitet den ersten ERP-Transportauftrag, bildet die Ganzauslagerung und ruft den Behälter sofort zum Versandstich ab. Die Bildung von Produktionssendungen kann per Parameter unterbunden werden. Zudem kann eingestellt werden, bis zu welchem Bedarfstag ein Vorgriff in die Zukunft erfolgt.
Kommissionierung
VE Info
Es öffnet sich ein Info-Dialog, der alle VE-Stufen mit Foto für diesen Artikel und Lieferanten anzeigt. Eine Auswahl und somit ein Wechsel der aktuellen VE-Stufe in der Erfassungsmaske ist nicht möglich.
Betriebssystem
Bevorzugt wird ein Windows Server 20xx. Neue Windows-Server-Versionen werden jeweils zeitnah unterstützt, abhängig von der Verfügbarkeit einer passenden Java-Version. Andere Betriebssysteme, z. B. Linux, sind möglich.
Schnittstelle zu Heidler
Wir haben bereits unzählige Projekte mit dem Heidler-Versandsystem realisiert. Die Schnittstelle zum Heidler-Versandsystem HVS32 erfolgt auf Basis der SOAP-Schnittstelle von Heidler. Als Transportschicht wird HTTP verwendet und die notwendigen HVS32-Funktionen werden in UniWare implementiert.
Start der Reorganisation
Die Reorganisation wird per Parameter eingeschaltet und an den Kommissionierplätzen aktiviert. Es wird immer dann ein neuer Auslager-Transportauftrag angelegt, wenn ein RBG unbeschäftigt ist. Mit diesem Verfahren kann eine Lagerreorganisation auch in Situationen mit geringer Auftragslast parallel zum normalen Tagesgeschäft gestartet werden. Die Transporteinheiten werden zu den für die Lagerreorganisation freigeschalteten Kommissionierplätzen ausgelagert und fahren von dort sofort wieder ins Lager. Dabei wird die auch sonst übliche Einlagerstrategie gewählt. Ein automatischer Start der Reorganisation ist auch möglich: UniWare fängt automatisch an Transporteinheiten zu reorganisieren (umzulagern), sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Es gibt folgende Level:
Yard-Management im Warenausgang
Im Rahmen des Yard-Management werden vom Versandbüro die von den Spediteuren avisierten LKWs angelegt und Touren den LKWs zugeordnet. Je LKW werden dabei die folgenden Daten erfasst:
- LKW-Nummer (Datum + laufende Nummer)
- Beschreibung (vorbelegt mit Land + Tournummer)
- Freier Zusatztext
- KFZ-Kennzeichen
- geplantes Zeitfenster und Tor je Ladestelle
- Status: avisiert, angemeldet, Laden gestartet, abgemeldet
Eine Änderung von Tourzuordnungen zu LKWs ist möglich, solange noch nicht alle Colli der jeweiligen Tour verladen sind. Eine Tour kann aber immer nur einem LKW zur gleichen Zeit zugeordnet sein. Je LKW und Standort ergeben sich durch die Tourzuordnungen die Verladejobs, die in ihrem Lebenszyklus unterschiedliche Zustände annehmen. Die im Zuge eines Verladejobs zu verladenden Transporteinheiten werden dynamisch anhand der Zuordnung „TE an der Ladestelle → Lieferauftrag → Tour → LKW“ ermittelt. Zusätzlich ist es möglich, Transporteinheiten, die keinem Lieferauftrag/Tour zugeordnet sind, direkt einer Tour zuzuordnen. Die LKW-Fahrer, die Ware abholen sollen, melden sich im Zentrallager und erhalten eine Liste, welche Packstücke an welchem Standort zu laden sind. Die endgültigen Frachtpapiere erhalten die Fahrer am Schluss im Zentrallager.Freie Platzvergabe
Artikel kann auf einem beliebigen Lagerplatz eingelagert werden.
Querverteilung
Lagerung mehrerer Transporteinheiten eines Artikels verteilt über mehrere Lagergassen.
Arbeitsplatz
Ein Arbeitsplatz ist im Sprachgebrauch von UniWare ein ortsgebundener UniWare-Client, z. B. ein WzP-Kommissionierplatz, dem die folgenden Ressourcen zugeordnet sind:
- ein Terminal (z. B. PC)
- mindestens ein physischer Platz
- optional Peripherie wie Drucker und Waagen
Für einen Arbeitsplatz werden in der Regel speziell angepasste Dialoge realisiert, um abhängig vom Layout des Arbeitsplatzes eine möglichst produktive und ergonomische Funktionalität zu bieten. Es lässt sich einstellen, dass bei der Anmeldung eines Benutzers am Arbeitsplatz eine bestimmte Perspektive automatisch gestartet wird.Replay – Der Blick zurück
Die Replay-Funktion als Modul von UniWare-VISU ist optionaler Bestandteil der integrierten Anlagenvisualisierung von UniWare. Sie ist ein innovatives Werkzeug, das eine nachträgliche Analyse des Anlagenzustandes ermöglicht. Hierbei können die Anlagenzustände bis zu 7 Tage zurück betrachtet werden. Einfach Zeitfenster festlegen und los geht’s. Alle TE-Bewegungen, Sensorbetätigungen und Alarme werden wie in Echtzeit angezeigt.
Replay
Die Abläufe lassen sich aber auch im Zeitraffertempo betrachten. Wie bei einem Media-Player kann hierbei durch Pause, Start oder Vorlauf der vorher gewählte Zeitbereich durchfahren werden. Ideal ist dieses Werkzeug auch für das Instandhaltungspersonal, das mit Hilfe der Replay-Funktion einer sporadisch auftretenden Störung auf die Spur kommen kann.
Replay mit TE-Bewegungen und Meldungen
Einstellbare Steuergrößen