Wahlverhalten
Überblick über die Theorien
Rational Choice Ansatz
Bild vom „rationalen Wähler“: Orientierung an aktuellen politischen Streit- und Sachfragen (issue-voting); Wahlentscheidung für die Partei, von der man annimmt, die individuellen Ziele am ehesten zu verwirklichen
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INDIVIDUAL-PSYCHOLOGISCHER ANSATZ
langristiger Faktor
kurzfristige Faktoren
dominierender Faktor
Einstellung zu aktuellen Streitfragen
Bewertung der Kandidierenden
Individuelle Partei-identifikation
Die kurzfristigen Faktoren können bei einzelnen Wahlen zu einer anderen Wahlentscheidung führen, als die langfristige Parteiidentifikation eigentlich vorgibt.
SOZIOLOGISCHER ANSATZ
mikro-soziologischer Ansatz
Makro-soziologischer Ansatz
Durch die Existenz von Cleavages in der Gesellschaft werden die Parteien gewählt, die die Position der jeweils betroffenen Bevölkerungsgruppe vertreten
Soziale Position bzw. Zugehörigkeit zu verschiedenen sozialen Gruppen bestimmt die individuelle Wahlentscheidung
VS
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Cleavages
Um was es sich genau bei Cleavages dreht, ist an anderer Stelle auf dieser Homepage sehr ausführlich dargestellt. Deswegen hier nur noch einmal der Hinweis, dass sich diese Theorie durchaus auch eignet, um Veränderungen im Parteiensystem und damit auch den Wechsel von Parteienpräferenzen von ganzen Bevölkerungsgruppen zu erklären.
Was bedeutet der Rational Choice Ansatz genau?
Der Rational Choice Ansatz stammt eigentlich aus der Wirtschaftswissenschaft. Er wird genutzt, "um das Verhalten von (theoretisch-abstrakten nicht realen) Akteuren in sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Entscheidungssituationen zu erklären.Basisannahme ist, dass sich Akteure insofern rational verhalten, als sie stets bestrebt sind, ihren Nutzen zu maximieren.Voraussetzung hierfür ist, dass der Akteur den konkreten Zweck, die zur Verfügung stehenden Mittel und die erwartbaren Folgen seiner Handlung kennt und diese – rational – gegeneinander abwägt."Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
soziale Gruppen
Soziale Gruppen oder auch Milieus werden im Abschnitt "Sozialstaat" bei "weitere Themen im LK" hier auf der Homepage erklärt. Wichtig ist, dass sich die Zugehörigkeit zu einer Gruppe und die daraus abgeleitete Parteienpräferenz sehr stabil in allen westlichen Demokratien beobachten lässt. Indirekt hat dies natürlich auch mit den klassischen Cleavages zu tun.
Infografik Theorien Wahlverhalten
Benjamin Lauber
Created on August 21, 2024
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Wahlverhalten
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Rational Choice Ansatz
Bild vom „rationalen Wähler“: Orientierung an aktuellen politischen Streit- und Sachfragen (issue-voting); Wahlentscheidung für die Partei, von der man annimmt, die individuellen Ziele am ehesten zu verwirklichen
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INDIVIDUAL-PSYCHOLOGISCHER ANSATZ
langristiger Faktor
kurzfristige Faktoren
dominierender Faktor
Einstellung zu aktuellen Streitfragen
Bewertung der Kandidierenden
Individuelle Partei-identifikation
Die kurzfristigen Faktoren können bei einzelnen Wahlen zu einer anderen Wahlentscheidung führen, als die langfristige Parteiidentifikation eigentlich vorgibt.
SOZIOLOGISCHER ANSATZ
mikro-soziologischer Ansatz
Makro-soziologischer Ansatz
Durch die Existenz von Cleavages in der Gesellschaft werden die Parteien gewählt, die die Position der jeweils betroffenen Bevölkerungsgruppe vertreten
Soziale Position bzw. Zugehörigkeit zu verschiedenen sozialen Gruppen bestimmt die individuelle Wahlentscheidung
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Cleavages
Um was es sich genau bei Cleavages dreht, ist an anderer Stelle auf dieser Homepage sehr ausführlich dargestellt. Deswegen hier nur noch einmal der Hinweis, dass sich diese Theorie durchaus auch eignet, um Veränderungen im Parteiensystem und damit auch den Wechsel von Parteienpräferenzen von ganzen Bevölkerungsgruppen zu erklären.
Was bedeutet der Rational Choice Ansatz genau?
Der Rational Choice Ansatz stammt eigentlich aus der Wirtschaftswissenschaft. Er wird genutzt, "um das Verhalten von (theoretisch-abstrakten nicht realen) Akteuren in sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Entscheidungssituationen zu erklären.Basisannahme ist, dass sich Akteure insofern rational verhalten, als sie stets bestrebt sind, ihren Nutzen zu maximieren.Voraussetzung hierfür ist, dass der Akteur den konkreten Zweck, die zur Verfügung stehenden Mittel und die erwartbaren Folgen seiner Handlung kennt und diese – rational – gegeneinander abwägt."Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
soziale Gruppen
Soziale Gruppen oder auch Milieus werden im Abschnitt "Sozialstaat" bei "weitere Themen im LK" hier auf der Homepage erklärt. Wichtig ist, dass sich die Zugehörigkeit zu einer Gruppe und die daraus abgeleitete Parteienpräferenz sehr stabil in allen westlichen Demokratien beobachten lässt. Indirekt hat dies natürlich auch mit den klassischen Cleavages zu tun.