"In diesem Semester steht eine spannende Exkursion in die Türkei an. Bevor unsere Reise beginnt, möchten wir sicherstellen, dass alle bereit sind, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Denn nicht nur auf Reisen - bereits innerhalb unseres Exkursionsteams können interkukturelle Begegnungen stattfinden. Diese werden euch herausfordern, euch selbst zu reflektieren, euer Wissen zu erweitern und eure Vorannahmen zu überdenken. Seid ihr bereit? Drückt auf 'Start', um zu beginnen. Lasst uns gemeinsam aufbrechen!"
"Hey Leute, ich bin Ali! Bereit für eine Reise in die Türkei? Ich kenne das Land wie meine Westentasche, aber ich bin gespannt, was wir noch entdecken können!"
"Hallo, ich bin Lara. Ich bin zwar neu hier und kenne die Türkei nicht, aber ich freue mich darauf, neue Dinge zu lernen und Abenteuer zu erleben!"
"Herzlich willkommen, liebe Reisende! Ich bin Fatima, eure leitende Forscherin. Lasst uns gemeinsam in die faszinierende Welt der türkischen Kultur eintauchen!"
"Guten Tag, ich bin Felix. Ich bin skeptisch, aber lasst uns sehen, was diese Reise zu bieten hat."
Start
"In this semester, an exciting excursion to Turkey awaits. Before our journey begins, we want to ensure that everyone is ready to embark on this adventure. Because not only during travels - intercultural encounters can already take place within our excursion team. These will challenge you to reflect on yourselves, expand your knowledge, and reconsider your assumptions. Are you ready? Press 'Start' to begin. Let's embark together!"
"Hey guys, I'm Ali! Ready for a trip to Turkey? I know the country like the back of my hand, but I'm excited to see what else we can discover!"
"Hello, I'm Lara. Although I'm new here and don't know Turkey, I'm excited to learn new things and experience adventures!"
"Welcome, dear travelers! I'm Fatima, your lead researcher. Let's dive together into the fascinating world of Turkish culture!"
"Hey everyone, I'm Felix. I'm skeptical, but let's see what this journey has to offer."
Start
"Damit sich alle wohlfühlen und wir als Team gut zusammenarbeiten, kann es hilfreich sein, zunächst verschiedene wissenschaftliche Ansätze und Modelle zu betrachten, die sich mit der Wahrnehmung von Kulturen und kulturellen Unterschieden sowie interkulturellem Austausch beschäftigen. Zwei dieser Ansätze sowie verschiedene Modelle, die häufig mit den jeweiligen Ansätzen in Verbindung gebracht werden, möchten wir uns heute anschauen. Wichtig zu erwähnen ist aber, dass es noch mehr Modelle und wissensachaftliche Ansätze zu diesem Thema gibt."
"Wir sollten in den Seminarraum gehen, um uns auf die Exkursion vorzubereiten. Spannende Herausforderungen und neue Erkenntnisse warten dort auf uns."
"To ensure everyone feels comfortable and we work well as a team, it can be helpful to first consider various scientific approaches and models that deal with the perception of cultures and cultural differences as well as intercultural exchange. Today, we want to take a look at two of these approaches as well as various models commonly associated with each approach. However, it's important to mention that there are more models and scientific approaches on this topic."
"We should head to the seminar room to prepare for the excursion. Exciting challenges and new insights await us there."
"Um sich auf interkulturelle Begegnungen z. B. während eines Urlaubs, eines Auslandssemesters oder eines Treffens mit internationalen Gesprächspartner:innen vorzubereiten, versuchen viele Menschen sich über die nationale Herkunft ihrer jeweiligen gegenüber zu informieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich bestimmte kulturelle Werte und Verhaltensweisen bestimmten Nationalitäten zuordnen lassen. Dieser Ansatz nennt sich deshalb: Länderbezogener Ansatz. Oberflächliche Annahmen sind hierbei aber nur die Spitze des Eisbergs. Taucht tiefer ein, um mehr zu erfahren."
"To prepare for intercultural encounters, such as during a vacation, a semester abroad, or meetings with international counterparts, many people try to gather information about the national backgrounds of their respective interlocutors. It is assumed that certain cultural values and behaviors can be attributed to specific nationalities. This approach is therefore called: Country-based approach. However, superficial assumptions are just the tip of the iceberg. Dive deeper to learn more."
TRAVEL
QUIZ
EISBERGMODELL
START
EISBERGMODELL
1/4
EISBERGMODELL
2/4
EISBERGMODELL
3/4
EISBERGMODELL
4/4
Erfolgreich gelöst!
Super! Da ihr das Quiz zum Eisbergmodell richtig gelöst habt, erhaltet ihr nun euren Reisepass für die nächste Etappe!
TRAVEL
QUIZ
ICEBERG MODEL
START
ICEBERG MODEL
1/4
ICEBERG MODEL
2/4
ICEBERG MODEL
3/4
ICEBERG MODEL
4/4
Congratulations!
Great! Since you've correctly solved the quiz on the iceberg model, you will now receive your passport for the next stage!
"Sehr gut, ihr taucht immer tiefer in das Thema ein. Aber es gibt noch weitere Schichten und Schalen, durch die ihr euch arbeiten müsst, um neue Erkenntnisse zu gewinnen."
"Very good, you're delving deeper into the topic. But there are still more layers and skins you need to work through to gain new insights."
QUIZ
Zwiebelmodell
Start
DAS ZWIEBELMODELL
Geschafft!
Ihr habt die Schichten in der richtigen Reihenfolge zugeordnet.
QUIZ
Onion Model
Start
THE ONION MODEL
GREAT!
You have assigned the layers in the correct order.
"Neben dem länderspezifischen Ansatz, gibt es noch einen weiteren: den kultursensiblen Ansatz. Hierbei werden Eigenes und Fremdes nicht getrennt betrachtet, sondern auch die eigene kulturelle Prägung sowie Wechselwirkungen und Vermischungsprozesse zwischen kukturell unterschiedlich geprägten Gruppen oder individuen mitreflektiert. Es gibt demnach keine 'deutsche' oder 'japanische' Kultur, die auf festgelegte Eigenschaften zurückgeführt werden kann. Vielmehr wird davon ausgegangen, dasss Menschen trotz einer bestimmten Nationalität durch verschiedene kulutrelle Einflüsse geprägt sin und ihr Umfeld wiederum mitgestalten. Synomnym wird auch der Begriff 'Migrationsspezifischer 'Ansatz' verwendet. Verstanden? Ok, dann fehlt nur noch euer Gepäckstück für die Reise."
"In addition to the country-specific approach, there is another one: the culture-sensitive approach. Here, one's own and foreign elements are not viewed separately, but rather, one's own cultural imprinting as well as interactions and blending processes between culturally diverse groups or individuals are reflected upon. Accordingly, there is no 'German' or 'Japanese' culture that can be attributed to fixed characteristics. Instead, it is assumed that people, despite a certain nationality, are shaped by various cultural influences and, in turn, shape their environment. The term 'migration-specific approach' is also used synonymously. Got it? Alright, then all that's left is your luggage for the journey.
QUIZ
RUCKSACKMODELL
START
1/4
2/4
BACKPACK MODEL
3/4
Durch...
4/4
Erfolgreich gelöst!
QUIZ
BACKPACK MODEL
START
1/4
2/4
3/4
By...
4/4
Congratulations!
"Prima! Ihr habt das Quiz zum Rucksackmodell richtig gelöst. Die richtigen Antworten solltet ihr den Zahlen nach zuordnen, um nun die Schränke zu öffnen ! "
"Great! You have successfully completed the quiz on the Backpack Model. You should assign the correct answers in order to open the cabinets ! "
"Schafft ihr es, das Passwort herauszufinden, um die Schränke zu öffnen?"
"Can you figure out the password to open the cabinets?"
Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt den Code richtig erraten. Klickt jetzt auf die nächste Seite, um die Schränke zu öffnen.
Congratulations! You guessed the code correctly. Click on the next page now to open the cabinets.
UNLOCKED
DENIED
Erneut versuchen
Try Again
"Gelangt auf die nächste Seite, um den Inhalt der Rucksäcke zu sehen."
"Click on the next page to view the contents of the backpacks."
"jeder Gegenstand in meinem Rucksack erzählt einen Teil meiner ganz individuellen Geschichte. Werft gerne einen Blick hinein und schaut, was für mich zählt."
"jeder Gegenstand in meinem Rucksack erzählt einen Teil meiner ganz individuellen Geschichte. Werft gerne einen Blick hinein und schaut, was für mich zählt."
"Each item in my backpack tells a part of my unique story. Feel free to take a look inside and see what matters to me."
"Na, haben euch einige Dinge aus meinem Rucksack überrrascht? Tja, was uns kulturell geprägt hat, ist von außen eben gar nicht so leicht zu erkennen."
"Well, did some items from my backpack surprise you? Well, what has culturally shaped us isn't always easy to recognize from the outside."
"Na, habt ihr alle Inhalte der Reihe nach gezählt? Dann seid ihr nun bereit für den Beginn einer unvergesslichen Reise. Gebt das Passwort ein, um die Reise zu beginnen!"
"Well, have you counted all the contents one by one? Then you are now ready to embark on an unforgettable journey. Enter the password to begin your adventure."
Habt ihr das Passwort herausgefunden?
"Did you find out the password?"
Ausgezeichnet! Ihr habt das Passwort gefunden.
Great! You've discovered the password!
UNLOCKED
DENIED
Erneut versuchen
Try Again
"Fantastisch! Ihr habt es bis hierhin geschafft und alle Rätsel richtig gelöst. Nun könnt ihr euch auf eure Reise freuen."
"Ich bin froh, so viel Neues gelernt zu haben. Nun fühle ich mich bereit, an der Exkursion teilzunehmen!"
Da waren echt interessante Themen dabei. Die Reise kann für mich losgehen!
"Es macht mich froh, viel gelernt zu haben. Jetzt fühle ich mich bereit für die Auslandsexkursion."
"Great job! You've made it this far and solved all the puzzles correctly. Now you can look forward to your journey."
"I'm glad to have learned so much new. Now I feel ready to participate in the excursion!"
"There were really interesting topics among them. The journey can start for me!"
"Having learned a lot makes me glad. Now I feel ready for the foreign excursion"
THE BACKPACKMODEL
This cultural model follows the culture-sensitive, transcultural approach. It aims to simplify that every individual accumulates personal cultural and social backgrounds, values, and knowledge throughout their lives in a personal cultural backpack, and can decide which ones accompany them. The contents of the backpack can be expanded and changed arbitrarily through experiences and a changing environment. Through encounters with other people, parts can be taken out, passed on, or added to the backpack.
Source: Agha-Alikhani, Barbara. Kulturmodelle, in: Barmeyer, Christoph (Hrsg.). Taschenlexikon Interkulturalität. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 102 ff
"Um sich auf interkulturelle Begegnungen z. B. während eines Urlaubs, eines Auslandssemesters oder eines Treffens mit internationalen Gesprächspartner:innen vorzubereiten, versuchen viele Menschen sich über die nationale Herkunft ihrer jeweiligen Gdgenüber zu informieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich. bestimmte kulturelle Werte und Verhaltensweisen bestimmten Nationalitäten zuordnen lassen. Dieser Ansatz nennt sich deshalb_ Länderbezogener Ansatz. Oberflächliche Annahmen sind hierbei aber nur die Spitze des Eisbergs. Tauch tiefer ein, um mehr zu erfahren."
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DAS EISBERGMODELL
In seinem Buch „Beyond Culture“ entwirft Edward T. Hall die Analogie eines Eisbergs für Kultur. Das Eisbergmodell soll zeigen, dass nur einige wenige Aspekte einer Kultur an der Oberfläche und damit sichtbar für andere sind. Solche können zum Beispiel Sprache, Esskultur, Begrüßungsformen, Künste oder Kleidungsstil sein. Sie sind meist einfach wahrzunehmen und werden nach außen als repräsentativ dargestellt. Nach Halls Theorie bilden diese Dinge jedoch nur die Spitze des Eisbergs und der überwiegende Teil einer Kultur liegt weniger leicht zu erkennen unter der Oberfläche. Hier liegen beispielsweise Weltanschauung, Religion, Machtverhältnisse, Zeitempfinden, Umgang mit Emotionen, Rechtsverständnis und weitere verborgen. Diese stehen in enger Wechselwirkung mit den grundlegenden Werten, Denk- und Verhaltensmustern. Je tiefer man in eine Kultur eintaucht, desto mehr dieser Aspekte kommen zum Vorschein. In der Realität kann die Einschätzung, welche Kategorien sich eher an der Ober- oder Unterseite des Eisbergs befinden, allerdings sehr subjektiv und unterschiedlich sein. Jede Ansicht ist hierbei gleichwertig und berechtigt.
Quelle: Edward T. Hall. Beyond Culture. New York, Anchor Books, 1976
THE BACKPACK MODEL
This cultural model follows the culture-sensitive, transcultural approach. It aims to simplify that every individual accumulates personal cultural and social backgrounds, values, and knowledge throughout their lives in a personal cultural backpack, and can decide which ones accompany them. The contents of the backpack can be expanded and changed arbitrarily through experiences and a changing environment. Through encounters with other people, parts can be taken out, passed on, or added to the backpack.
Source: Agha-Alikhani, Barbara. Kulturmodelle, in: Barmeyer, Christoph (Hrsg.). Taschenlexikon Interkulturalität. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 102 ff
DAS RUCKSACKMODELL
Dieses Kulturmodell folgt dem kultursensiblen, transkulturellen Ansatz. Es soll vereinfacht darstellen, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens individuelle kulturelle und soziale Hintergründe, Werte und Wissen in einem persönlichen Kultur-Rucksack sammelt und sich entscheiden kann, welche ihn davon begleiten. Der Inhalt des Rucksacks kann durch Erfahrungen und eine wechselnde Umwelt beliebig erweitert und verändert werden. Durch Begegnungen mit anderen Menschen können Teile aus dem Rucksack herausgenommen, weitergegeben oder hineingelegt werden.
Source: Agha-Alikhani, Barbara. Kulturmodelle, in: Barmeyer, Christoph (Hrsg.). Taschenlexikon Interkulturalität. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 102 ff
"Um sich auf interkulturelle Begegnungen z. B. während eines Urlaubs, eines Auslandssemesters oder eines Treffens mit internationalen Gesprächspartner:innen vorzubereiten, versuchen viele Menschen sich über die nationale Herkunft ihrer jeweiligen Gdgenüber zu informieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich. bestimmte kulturelle Werte und Verhaltensweisen bestimmten Nationalitäten zuordnen lassen. Dieser Ansatz nennt sich deshalb_ Länderbezogener Ansatz. Oberflächliche Annahmen sind hierbei aber nur die Spitze des Eisbergs. Tauch tiefer ein, um mehr zu erfahren."
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DAS ZWIEBELMODELL
Die Kulturzwiebel nach Hofstede ist eine Metapher dafür, dass Kultur wie eine Zwiebel aus mehreren Schichten – bei Hofstede insgesamt vier - besteht. Die äußeren drei Schichten werden als „Praktiken“ zusammengefasst. Sie können von Außenstehenden leicht nachgeahmt werden, auch wenn sich ihre Bedeutung dabei nicht direkt erschließt. Die äußerste Schicht steht für Symbole, die Aushängeschilder einer Kultur, wie Kleidung, Landesfarben, Sprache, Gestik und weitere. Die zweite Schicht sind Held:innen, also tote oder lebendige Vorbilder wie zum Beispiel Politiker:innen oder berühmte Künstler:innen, aber auch Comicfiguren. In der dritten Schicht geht es um Rituale. Damit meint Hofstede „kollektive Tätigkeiten, die für das Erreichen der angestrebten Ziele eigentlich überflüssig sind, innerhalb einer Kultur aber als sozial notwendig gelten“. Ein Beispiel hierfür wären Begrüßungsformen. Den Kern bilden die Werte der Kultur. Sie sind mit starken positiven oder negativen Emotionen besetzt und den Menschen einer Kultur selbst häufig nicht bewusst, da sie bereits als Kind erlernt werden und seitdem das Leben täglich prägen.
Quelle: Geert Hofstede. Culture's Consequences. Comparing Values, Behaviors, Institutions and Organizations Across Nations. Tilburg, Tilburg University,
The Iceberg Model
In his book "Beyond Culture," Edward T. Hall introduces the analogy of an iceberg for culture. The Iceberg Model aims to illustrate that only a few aspects of a culture are visible on the surface and thus observable by others. These may include language, cuisine, greeting customs, arts, or clothing style, for example. They are usually easy to perceive and are outwardly represented as representative. According to Hall's theory, however, these things only represent the tip of the iceberg, and the majority of a culture lies less visibly beneath the surface. Here lie, for example, worldview, religion, power dynamics, perception of time, handling of emotions, understanding of law, and other aspects. These are closely interconnected with fundamental values, thought patterns, and behavioral patterns. The deeper one delves into a culture, the more of these aspects come to light. In reality, the assessment of which categories are more at the top or bottom of the iceberg can be highly subjective and variable. Each perspective is equally valid and justified.
Source: Edward T. Hall. Beyond Culture. New York, Anchor Books, 1976
DAS RUCKSACKMODELL
Dieses Kulturmodell folgt dem kultursensiblen, transkulturellen Ansatz. Es soll vereinfacht darstellen, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens individuelle kulturelle und soziale Hintergründe, Werte und Wissen in einem persönlichen Kultur-Rucksack sammelt und sich entscheiden kann, welche ihn davon begleiten. Der Inhalt des Rucksacks kann durch Erfahrungen und eine wechselnde Umwelt beliebig erweitert und verändert werden. Durch Begegnungen mit anderen Menschen können Teile aus dem Rucksack herausgenommen, weitergegeben oder hineingelegt werden.
Agha-Alikhani, Barbara. Kulturmodelle, in: Barmeyer, Christoph (Hrsg.). Taschenlexikon Interkulturalität. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 102 ff
THE ONION MODEL
The cultural onion according to Hofstede is a metaphor for culture, which, like an onion, consists of several layers - four in total according to Hofstede. The outer three layers are summarized as "practices." They can be easily imitated by outsiders, although their meaning may not be immediately apparent. The outermost layer represents symbols, the flagship of a culture, such as clothing, national colors, language, gestures, and more. The second layer consists of heroes, whether deceased or living role models such as politicians, famous artists, or even comic book characters. The third layer is about rituals. Hofstede refers to these as "collective activities that are actually unnecessary for achieving the desired goals, but are considered socially necessary within a culture." An example of this would be greeting customs. The core consists of the values of the culture. They are imbued with strong positive or negative emotions and are often not consciously recognized by the people of a culture themselves, as they are learned from childhood and shape life daily since then.
Source: Geert Hofstede. Culture's Consequences. Comparing Values, Behaviors, Institutions and Organizations Across Nations. Tilburg, Tilburg University,
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"In diesem Semester steht eine spannende Exkursion in die Türkei an. Bevor unsere Reise beginnt, möchten wir sicherstellen, dass alle bereit sind, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Denn nicht nur auf Reisen - bereits innerhalb unseres Exkursionsteams können interkukturelle Begegnungen stattfinden. Diese werden euch herausfordern, euch selbst zu reflektieren, euer Wissen zu erweitern und eure Vorannahmen zu überdenken. Seid ihr bereit? Drückt auf 'Start', um zu beginnen. Lasst uns gemeinsam aufbrechen!"
"Hey Leute, ich bin Ali! Bereit für eine Reise in die Türkei? Ich kenne das Land wie meine Westentasche, aber ich bin gespannt, was wir noch entdecken können!"
"Hallo, ich bin Lara. Ich bin zwar neu hier und kenne die Türkei nicht, aber ich freue mich darauf, neue Dinge zu lernen und Abenteuer zu erleben!"
"Herzlich willkommen, liebe Reisende! Ich bin Fatima, eure leitende Forscherin. Lasst uns gemeinsam in die faszinierende Welt der türkischen Kultur eintauchen!"
"Guten Tag, ich bin Felix. Ich bin skeptisch, aber lasst uns sehen, was diese Reise zu bieten hat."
Start
"In this semester, an exciting excursion to Turkey awaits. Before our journey begins, we want to ensure that everyone is ready to embark on this adventure. Because not only during travels - intercultural encounters can already take place within our excursion team. These will challenge you to reflect on yourselves, expand your knowledge, and reconsider your assumptions. Are you ready? Press 'Start' to begin. Let's embark together!"
"Hey guys, I'm Ali! Ready for a trip to Turkey? I know the country like the back of my hand, but I'm excited to see what else we can discover!"
"Hello, I'm Lara. Although I'm new here and don't know Turkey, I'm excited to learn new things and experience adventures!"
"Welcome, dear travelers! I'm Fatima, your lead researcher. Let's dive together into the fascinating world of Turkish culture!"
"Hey everyone, I'm Felix. I'm skeptical, but let's see what this journey has to offer."
Start
"Damit sich alle wohlfühlen und wir als Team gut zusammenarbeiten, kann es hilfreich sein, zunächst verschiedene wissenschaftliche Ansätze und Modelle zu betrachten, die sich mit der Wahrnehmung von Kulturen und kulturellen Unterschieden sowie interkulturellem Austausch beschäftigen. Zwei dieser Ansätze sowie verschiedene Modelle, die häufig mit den jeweiligen Ansätzen in Verbindung gebracht werden, möchten wir uns heute anschauen. Wichtig zu erwähnen ist aber, dass es noch mehr Modelle und wissensachaftliche Ansätze zu diesem Thema gibt."
"Wir sollten in den Seminarraum gehen, um uns auf die Exkursion vorzubereiten. Spannende Herausforderungen und neue Erkenntnisse warten dort auf uns."
"To ensure everyone feels comfortable and we work well as a team, it can be helpful to first consider various scientific approaches and models that deal with the perception of cultures and cultural differences as well as intercultural exchange. Today, we want to take a look at two of these approaches as well as various models commonly associated with each approach. However, it's important to mention that there are more models and scientific approaches on this topic."
"We should head to the seminar room to prepare for the excursion. Exciting challenges and new insights await us there."
"Um sich auf interkulturelle Begegnungen z. B. während eines Urlaubs, eines Auslandssemesters oder eines Treffens mit internationalen Gesprächspartner:innen vorzubereiten, versuchen viele Menschen sich über die nationale Herkunft ihrer jeweiligen gegenüber zu informieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich bestimmte kulturelle Werte und Verhaltensweisen bestimmten Nationalitäten zuordnen lassen. Dieser Ansatz nennt sich deshalb: Länderbezogener Ansatz. Oberflächliche Annahmen sind hierbei aber nur die Spitze des Eisbergs. Taucht tiefer ein, um mehr zu erfahren."
"To prepare for intercultural encounters, such as during a vacation, a semester abroad, or meetings with international counterparts, many people try to gather information about the national backgrounds of their respective interlocutors. It is assumed that certain cultural values and behaviors can be attributed to specific nationalities. This approach is therefore called: Country-based approach. However, superficial assumptions are just the tip of the iceberg. Dive deeper to learn more."
TRAVEL
QUIZ
EISBERGMODELL
START
EISBERGMODELL
1/4
EISBERGMODELL
2/4
EISBERGMODELL
3/4
EISBERGMODELL
4/4
Erfolgreich gelöst!
Super! Da ihr das Quiz zum Eisbergmodell richtig gelöst habt, erhaltet ihr nun euren Reisepass für die nächste Etappe!
TRAVEL
QUIZ
ICEBERG MODEL
START
ICEBERG MODEL
1/4
ICEBERG MODEL
2/4
ICEBERG MODEL
3/4
ICEBERG MODEL
4/4
Congratulations!
Great! Since you've correctly solved the quiz on the iceberg model, you will now receive your passport for the next stage!
"Sehr gut, ihr taucht immer tiefer in das Thema ein. Aber es gibt noch weitere Schichten und Schalen, durch die ihr euch arbeiten müsst, um neue Erkenntnisse zu gewinnen."
"Very good, you're delving deeper into the topic. But there are still more layers and skins you need to work through to gain new insights."
QUIZ
Zwiebelmodell
Start
DAS ZWIEBELMODELL
Geschafft!
Ihr habt die Schichten in der richtigen Reihenfolge zugeordnet.
QUIZ
Onion Model
Start
THE ONION MODEL
GREAT!
You have assigned the layers in the correct order.
"Neben dem länderspezifischen Ansatz, gibt es noch einen weiteren: den kultursensiblen Ansatz. Hierbei werden Eigenes und Fremdes nicht getrennt betrachtet, sondern auch die eigene kulturelle Prägung sowie Wechselwirkungen und Vermischungsprozesse zwischen kukturell unterschiedlich geprägten Gruppen oder individuen mitreflektiert. Es gibt demnach keine 'deutsche' oder 'japanische' Kultur, die auf festgelegte Eigenschaften zurückgeführt werden kann. Vielmehr wird davon ausgegangen, dasss Menschen trotz einer bestimmten Nationalität durch verschiedene kulutrelle Einflüsse geprägt sin und ihr Umfeld wiederum mitgestalten. Synomnym wird auch der Begriff 'Migrationsspezifischer 'Ansatz' verwendet. Verstanden? Ok, dann fehlt nur noch euer Gepäckstück für die Reise."
"In addition to the country-specific approach, there is another one: the culture-sensitive approach. Here, one's own and foreign elements are not viewed separately, but rather, one's own cultural imprinting as well as interactions and blending processes between culturally diverse groups or individuals are reflected upon. Accordingly, there is no 'German' or 'Japanese' culture that can be attributed to fixed characteristics. Instead, it is assumed that people, despite a certain nationality, are shaped by various cultural influences and, in turn, shape their environment. The term 'migration-specific approach' is also used synonymously. Got it? Alright, then all that's left is your luggage for the journey.
QUIZ
RUCKSACKMODELL
START
1/4
2/4
BACKPACK MODEL
3/4
Durch...
4/4
Erfolgreich gelöst!
QUIZ
BACKPACK MODEL
START
1/4
2/4
3/4
By...
4/4
Congratulations!
"Prima! Ihr habt das Quiz zum Rucksackmodell richtig gelöst. Die richtigen Antworten solltet ihr den Zahlen nach zuordnen, um nun die Schränke zu öffnen ! "
"Great! You have successfully completed the quiz on the Backpack Model. You should assign the correct answers in order to open the cabinets ! "
"Schafft ihr es, das Passwort herauszufinden, um die Schränke zu öffnen?"
"Can you figure out the password to open the cabinets?"
Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt den Code richtig erraten. Klickt jetzt auf die nächste Seite, um die Schränke zu öffnen.
Congratulations! You guessed the code correctly. Click on the next page now to open the cabinets.
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DENIED
Erneut versuchen
Try Again
"Gelangt auf die nächste Seite, um den Inhalt der Rucksäcke zu sehen."
"Click on the next page to view the contents of the backpacks."
"jeder Gegenstand in meinem Rucksack erzählt einen Teil meiner ganz individuellen Geschichte. Werft gerne einen Blick hinein und schaut, was für mich zählt."
"jeder Gegenstand in meinem Rucksack erzählt einen Teil meiner ganz individuellen Geschichte. Werft gerne einen Blick hinein und schaut, was für mich zählt."
"Each item in my backpack tells a part of my unique story. Feel free to take a look inside and see what matters to me."
"Na, haben euch einige Dinge aus meinem Rucksack überrrascht? Tja, was uns kulturell geprägt hat, ist von außen eben gar nicht so leicht zu erkennen."
"Well, did some items from my backpack surprise you? Well, what has culturally shaped us isn't always easy to recognize from the outside."
"Na, habt ihr alle Inhalte der Reihe nach gezählt? Dann seid ihr nun bereit für den Beginn einer unvergesslichen Reise. Gebt das Passwort ein, um die Reise zu beginnen!"
"Well, have you counted all the contents one by one? Then you are now ready to embark on an unforgettable journey. Enter the password to begin your adventure."
Habt ihr das Passwort herausgefunden?
"Did you find out the password?"
Ausgezeichnet! Ihr habt das Passwort gefunden.
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"Fantastisch! Ihr habt es bis hierhin geschafft und alle Rätsel richtig gelöst. Nun könnt ihr euch auf eure Reise freuen."
"Ich bin froh, so viel Neues gelernt zu haben. Nun fühle ich mich bereit, an der Exkursion teilzunehmen!"
Da waren echt interessante Themen dabei. Die Reise kann für mich losgehen!
"Es macht mich froh, viel gelernt zu haben. Jetzt fühle ich mich bereit für die Auslandsexkursion."
"Great job! You've made it this far and solved all the puzzles correctly. Now you can look forward to your journey."
"I'm glad to have learned so much new. Now I feel ready to participate in the excursion!"
"There were really interesting topics among them. The journey can start for me!"
"Having learned a lot makes me glad. Now I feel ready for the foreign excursion"
THE BACKPACKMODEL
This cultural model follows the culture-sensitive, transcultural approach. It aims to simplify that every individual accumulates personal cultural and social backgrounds, values, and knowledge throughout their lives in a personal cultural backpack, and can decide which ones accompany them. The contents of the backpack can be expanded and changed arbitrarily through experiences and a changing environment. Through encounters with other people, parts can be taken out, passed on, or added to the backpack.
Source: Agha-Alikhani, Barbara. Kulturmodelle, in: Barmeyer, Christoph (Hrsg.). Taschenlexikon Interkulturalität. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 102 ff
"Um sich auf interkulturelle Begegnungen z. B. während eines Urlaubs, eines Auslandssemesters oder eines Treffens mit internationalen Gesprächspartner:innen vorzubereiten, versuchen viele Menschen sich über die nationale Herkunft ihrer jeweiligen Gdgenüber zu informieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich. bestimmte kulturelle Werte und Verhaltensweisen bestimmten Nationalitäten zuordnen lassen. Dieser Ansatz nennt sich deshalb_ Länderbezogener Ansatz. Oberflächliche Annahmen sind hierbei aber nur die Spitze des Eisbergs. Tauch tiefer ein, um mehr zu erfahren."
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DAS EISBERGMODELL
In seinem Buch „Beyond Culture“ entwirft Edward T. Hall die Analogie eines Eisbergs für Kultur. Das Eisbergmodell soll zeigen, dass nur einige wenige Aspekte einer Kultur an der Oberfläche und damit sichtbar für andere sind. Solche können zum Beispiel Sprache, Esskultur, Begrüßungsformen, Künste oder Kleidungsstil sein. Sie sind meist einfach wahrzunehmen und werden nach außen als repräsentativ dargestellt. Nach Halls Theorie bilden diese Dinge jedoch nur die Spitze des Eisbergs und der überwiegende Teil einer Kultur liegt weniger leicht zu erkennen unter der Oberfläche. Hier liegen beispielsweise Weltanschauung, Religion, Machtverhältnisse, Zeitempfinden, Umgang mit Emotionen, Rechtsverständnis und weitere verborgen. Diese stehen in enger Wechselwirkung mit den grundlegenden Werten, Denk- und Verhaltensmustern. Je tiefer man in eine Kultur eintaucht, desto mehr dieser Aspekte kommen zum Vorschein. In der Realität kann die Einschätzung, welche Kategorien sich eher an der Ober- oder Unterseite des Eisbergs befinden, allerdings sehr subjektiv und unterschiedlich sein. Jede Ansicht ist hierbei gleichwertig und berechtigt.
Quelle: Edward T. Hall. Beyond Culture. New York, Anchor Books, 1976
THE BACKPACK MODEL
This cultural model follows the culture-sensitive, transcultural approach. It aims to simplify that every individual accumulates personal cultural and social backgrounds, values, and knowledge throughout their lives in a personal cultural backpack, and can decide which ones accompany them. The contents of the backpack can be expanded and changed arbitrarily through experiences and a changing environment. Through encounters with other people, parts can be taken out, passed on, or added to the backpack.
Source: Agha-Alikhani, Barbara. Kulturmodelle, in: Barmeyer, Christoph (Hrsg.). Taschenlexikon Interkulturalität. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 102 ff
DAS RUCKSACKMODELL
Dieses Kulturmodell folgt dem kultursensiblen, transkulturellen Ansatz. Es soll vereinfacht darstellen, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens individuelle kulturelle und soziale Hintergründe, Werte und Wissen in einem persönlichen Kultur-Rucksack sammelt und sich entscheiden kann, welche ihn davon begleiten. Der Inhalt des Rucksacks kann durch Erfahrungen und eine wechselnde Umwelt beliebig erweitert und verändert werden. Durch Begegnungen mit anderen Menschen können Teile aus dem Rucksack herausgenommen, weitergegeben oder hineingelegt werden.
Source: Agha-Alikhani, Barbara. Kulturmodelle, in: Barmeyer, Christoph (Hrsg.). Taschenlexikon Interkulturalität. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 102 ff
"Um sich auf interkulturelle Begegnungen z. B. während eines Urlaubs, eines Auslandssemesters oder eines Treffens mit internationalen Gesprächspartner:innen vorzubereiten, versuchen viele Menschen sich über die nationale Herkunft ihrer jeweiligen Gdgenüber zu informieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich. bestimmte kulturelle Werte und Verhaltensweisen bestimmten Nationalitäten zuordnen lassen. Dieser Ansatz nennt sich deshalb_ Länderbezogener Ansatz. Oberflächliche Annahmen sind hierbei aber nur die Spitze des Eisbergs. Tauch tiefer ein, um mehr zu erfahren."
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DAS ZWIEBELMODELL
Die Kulturzwiebel nach Hofstede ist eine Metapher dafür, dass Kultur wie eine Zwiebel aus mehreren Schichten – bei Hofstede insgesamt vier - besteht. Die äußeren drei Schichten werden als „Praktiken“ zusammengefasst. Sie können von Außenstehenden leicht nachgeahmt werden, auch wenn sich ihre Bedeutung dabei nicht direkt erschließt. Die äußerste Schicht steht für Symbole, die Aushängeschilder einer Kultur, wie Kleidung, Landesfarben, Sprache, Gestik und weitere. Die zweite Schicht sind Held:innen, also tote oder lebendige Vorbilder wie zum Beispiel Politiker:innen oder berühmte Künstler:innen, aber auch Comicfiguren. In der dritten Schicht geht es um Rituale. Damit meint Hofstede „kollektive Tätigkeiten, die für das Erreichen der angestrebten Ziele eigentlich überflüssig sind, innerhalb einer Kultur aber als sozial notwendig gelten“. Ein Beispiel hierfür wären Begrüßungsformen. Den Kern bilden die Werte der Kultur. Sie sind mit starken positiven oder negativen Emotionen besetzt und den Menschen einer Kultur selbst häufig nicht bewusst, da sie bereits als Kind erlernt werden und seitdem das Leben täglich prägen.
Quelle: Geert Hofstede. Culture's Consequences. Comparing Values, Behaviors, Institutions and Organizations Across Nations. Tilburg, Tilburg University,
The Iceberg Model
In his book "Beyond Culture," Edward T. Hall introduces the analogy of an iceberg for culture. The Iceberg Model aims to illustrate that only a few aspects of a culture are visible on the surface and thus observable by others. These may include language, cuisine, greeting customs, arts, or clothing style, for example. They are usually easy to perceive and are outwardly represented as representative. According to Hall's theory, however, these things only represent the tip of the iceberg, and the majority of a culture lies less visibly beneath the surface. Here lie, for example, worldview, religion, power dynamics, perception of time, handling of emotions, understanding of law, and other aspects. These are closely interconnected with fundamental values, thought patterns, and behavioral patterns. The deeper one delves into a culture, the more of these aspects come to light. In reality, the assessment of which categories are more at the top or bottom of the iceberg can be highly subjective and variable. Each perspective is equally valid and justified.
Source: Edward T. Hall. Beyond Culture. New York, Anchor Books, 1976
DAS RUCKSACKMODELL
Dieses Kulturmodell folgt dem kultursensiblen, transkulturellen Ansatz. Es soll vereinfacht darstellen, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens individuelle kulturelle und soziale Hintergründe, Werte und Wissen in einem persönlichen Kultur-Rucksack sammelt und sich entscheiden kann, welche ihn davon begleiten. Der Inhalt des Rucksacks kann durch Erfahrungen und eine wechselnde Umwelt beliebig erweitert und verändert werden. Durch Begegnungen mit anderen Menschen können Teile aus dem Rucksack herausgenommen, weitergegeben oder hineingelegt werden.
Agha-Alikhani, Barbara. Kulturmodelle, in: Barmeyer, Christoph (Hrsg.). Taschenlexikon Interkulturalität. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, S. 102 ff
THE ONION MODEL
The cultural onion according to Hofstede is a metaphor for culture, which, like an onion, consists of several layers - four in total according to Hofstede. The outer three layers are summarized as "practices." They can be easily imitated by outsiders, although their meaning may not be immediately apparent. The outermost layer represents symbols, the flagship of a culture, such as clothing, national colors, language, gestures, and more. The second layer consists of heroes, whether deceased or living role models such as politicians, famous artists, or even comic book characters. The third layer is about rituals. Hofstede refers to these as "collective activities that are actually unnecessary for achieving the desired goals, but are considered socially necessary within a culture." An example of this would be greeting customs. The core consists of the values of the culture. They are imbued with strong positive or negative emotions and are often not consciously recognized by the people of a culture themselves, as they are learned from childhood and shape life daily since then.
Source: Geert Hofstede. Culture's Consequences. Comparing Values, Behaviors, Institutions and Organizations Across Nations. Tilburg, Tilburg University,