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Stolpern ist normal

Y. H.

Created on January 4, 2024

Jeder kann scheitern. Doch aus der Erfahrung kann man lernen, um die Erkenntnisse für einen Erfolg zu nutzen.

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Stolpern ist normal

Scheitern? Passiert. Wie wir aus dem Scheitern lernen und Neues erschaffen können.

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Stolpern ist normal

Dieser Kurs kann dir dabei helfen, deine Sichtweise über das "Scheitern" zu verändern. Du erfährst, dass auch viele prominente "Erfolgsmenschen" diese Erfahrung machten und sie für sich nutzten. Du bekommst einige Werkzeuge, durch die du wichtige Erkenntnisse gewinnen kannst und gestärkt aus dem Scheitern hervorgehst.

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Mythos vs. Realität

Umgang mit Gefühlen

Prominente, die scheiterten

Neue Ziele, neues Glück

Fehler-analyse

Geschafft!

Mythos vs. Realität

Erfolgreich, nicht erfolgreich... Das ist mehr als eine einfache Definitionssache. Was wir als erfolgreich empfinden, beflügelt unser Selbstbewusstsein, während ein Misserfolg heftig am Selbstwertgefühl kratzen kann. Eine der ersten empirischen Untersuchungen zu diesem Thema ist die Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal", die Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld und Hans Zeisel 1933 durchführten:

Mythos vs. Realität

Fast alle Einwohner eines Ortes in der Nähe von Wien waren nach dem Schließen der Fabrik in die Langzeitarbeitslosigkeit abgerutscht. Je besser es den jeweiligen Menschen vor der Arbeitslosigkeit ging, umso heftiger sind sie abgestürzt. Resignation, Hoffnungslosigkeit und Alkoholismus breiteten sich in dem Ort aus. Dieser Misserfolg kam von außen, trotzdem war es gefühlt für viele ein persönliches Scheitern. Das führt uns damit gleich zum ersten Mythos: "Scheitern ist immer ein persönliches Versagen."

Mythos vs. Realität

"Scheitern ist immer persönliches Versagen."

Scheitern kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Unvorhersehbare Umstände, externe Einflüsse, zufällige Ereignisse... Zum Beispiel: Eine Naturkatastrophe, ein Unfall, ein Krieg, eine Pandemie, wirtschaftliche Einflüsse (denke mal an die Weltwirtschaftskrise 1929 und die Schubkarren voller Geld).

Mythos vs. Realität

"Erfolgreiche Menschen scheitern nicht."

Klar, und Menschen wie Steve Jobs & co lebten niemals. Erfolgreiche Menschen scheitern genauso (oft) wie andere, vielleicht sogar manche öfter. Der Unterschied:Sie sehen das Scheitern als Lernchance an und versuchen es mit dem neu erworbenen Wissen erneut.

Mythos vs. Realität

"Scheitern ist immer endgültig."

Nein, es ist nur ein vorübergehender Zustand. Viele erfolgreiche Menschen haben nach ihrem Scheitern ihre Fehler genau analysiert und daraus neue Strategien entwickelt. Es kommt also darauf an, was die jeweilige Person daraus macht.

Mythos vs. Realität

"Perfektion verhindert Scheitern."

Selbst die beste Vorbereitung kann nicht alles berücksichtigen. Außerdem kann die Suche nach Perfektion zu Lähmung und dadurch zu Misserfolgen führen! Zum Beispiel weil eine notwendige Anpassung zu lange dauert oder gar nicht erst erfolgt, genauso wie mögliche Fortschritte behindert werden können. Das heißt natürlich nicht, dass eine schludrige Vorbereitung besser ist.

Mythos vs. Realität

"Scheitern bedeutet, aufzugeben."

Nein - das sind zwei verschiedene Dinge. Scheitern bietet die Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen, sich anzupassen und den Weg oder die Ziele zu überdenken. Danach kann es wieder losgehen. Aufgeben heißt, dass eine Handlung, ein Vorhaben oder ein Ziel eingestellt oder nicht weiter fortgeführt wird. Das kann in manchen Fällen sogar das Sinnvollste sein, wodurch Ressourcen frei werden, die letztendlich zum Erfolg führen können.

Mythos vs. Realität

Es gibt also viele Mythen rund ums Scheitern und somit um das Thema Erfolg. Damit du mit einem Scheitern besser umgehen kannst, ist es erst einmal wichtig, viele dieser Mythen als Scheinwahrheiten zu entlarven. Scheitern ist keine Katastrophe, selbst wenn es sich so anfühlt. Scheitern ist nur ein vorübergehender Zustand - und vor dir sowie nach dir sind und werden noch viele scheitern. Du bist nicht alleine und es liegt eben nicht zwangsläufig an dir!

Mythos vs. Realität

Umgang mit Gefühlen

Prominente, die scheiterten

Neue Ziele, neues Glück

Fehler-analyse

Geschafft!

Umgang mit Gefühlen

Als eines der ersten Dinge im Leben lernen wir, dass wir selbst nicht festlegen, was Erfolg ist. Das wird von außen festgelegt:Eltern, Schule, überall werden wir beurteilt und danach eingeteilt, ob wir erfolgreich sind oder nicht. Je besser wir uns anpassen können und je besser wir fremde Erwartungen erfüllen, umso erfolgreicher scheinen wir zu sein. Hinzu kommen die eigenen Ansprüche an sich selbst.

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Selbstzweifel

Angst

Scham

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Selbstzweifel

Zweifel an den eigenen Fähigkeiten, an den Qualifikationen, daran "es überhaupt jemals zu schaffen"

Angst

Scham

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Selbstzweifel

Angst

Angst vor dem erneuten Scheitern, Angst vor negativer Beurteilung von außen

Zweifel an den eigenen Fähigkeiten, an den Qualifikationen, daran "es überhaupt jemals zu schaffen"

Scham

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Selbstzweifel

Angst

Scham

Sich schuldig fühlen, Mehrarbeit / Mehrkosten / Stress verursacht haben, sich als Belastung fühlen

Angst vor dem erneuten Scheitern, Angst vor negativer Beurteilung von außen

Zweifel an den eigenen Fähigkeiten, an den Qualifikationen, daran "es überhaupt jemals zu schaffen"

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Angst

Angst vor dem erneuten Scheitern, Angst vor negativer Beurteilung von außen

Selbstzweifel

Scham

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Angst

Scham

Angst vor dem erneuten Scheitern, Angst vor negativer Beurteilung von außen

Sich schuldig fühlen, Mehrarbeit / Mehrkosten / Stress verursacht haben, sich als Belastung fühlen

Selbstzweifel

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Scham

Sich schuldig fühlen, Mehrarbeit / Mehrkosten / Stress verursacht haben, sich als Belastung fühlen

Selbstzweifel

Angst

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Selbstzweifel

Scham

Sich schuldig fühlen, Mehrarbeit / Mehrkosten / Stress verursacht haben, sich als Belastung fühlen

Zweifel an den eigenen Fähigkeiten, an den Qualifikationen, daran "es überhaupt jemals zu schaffen"

Angst

Umgang mit Gefühlen

Wenn wir, außer bei den eigenen Ansprüchen, überhaupt nicht festlegen, was Erfolg und was Scheitern ist, weshalb fühlt es sich so erdrückend an? Eine Auswahl an Gründen:

Scham

Angst

Sich schuldig fühlen, Mehrarbeit / Mehrkosten / Stress verursacht haben, sich als Belastung fühlen

Angst vor dem erneuten Scheitern, Angst vor negativer Beurteilung von außen

Selbstzweifel

Umgang mit Gefühlen

Ebenso wie Selbstzweifel, Angst und Scham tauchen noch weitere negative Gefühle auf. Häufig: Frustration, weil es sich nach einem Stillstand anfühlt, sowie Enttäuschung, gerade wenn man sich intensiv vorbereitet hat. Es kann also eine ganze Palette auftreten, die es schwer macht, wieder aufzustehen. Meist brauchen wir Zeit, vielleicht um zu trauern oder um Abstand zu gewinnen oder auch, um uns selbst wieder aufzubauen.

Umgang mit Gefühlen

Was kann helfen, wenn wir gescheitert sind?

  • Nicht in den sozialen Medien nach denen schielen, die es "geschafft" haben oder dort all die glücklichen Gesichter ansehen.
  • Nicht nach oben vergleichen. Wie sieht es denn im Durchschnitt aus? Realistisch sein!Beispiel: 90 von 100 Punkte erreicht - wenn die meisten sogar weniger erreicht haben, dann waren es zwar keine 100 Punkte, aber sehr wohl ein Erfolg!

Umgang mit Gefühlen

  • Bei Frust: Reflektiere über die Ursachen der Frustration. War das Ziel realistisch? Ist es vielleicht anders erreichbar?
  • Bei Enttäuschung: Schaue dir an, was du geleistet und erreicht hast. Gibt es Lernmöglichkeiten? Vielleicht warst du sogar knapp dran!
  • Bei Selbstzweifel: Schaue dir deine Erfolge an, erinnere dich an positive Rückmeldungen.

Umgang mit Gefühlen

  • Bei Angst: Wovor genau hast du Angst? Wo siehst du die größte Herausforderung? Stehe zu deiner Angst (auch wenn sie nervt) und mit einem anderen darüber. Vielleicht helfen dir auch Entspannungstechniken.
  • Bei Scham: Entschuldige dich notfalls, stehe zu deinem Fehler und trage die Verantwortung. Schaue, wie du konstruktiv damit umgehen kannst. Gibt es etwas zu "retten"?P.S.: Wenn du das schaffst, hast du mehr Grund auf dich stolz zu sein als die meisten, die die Schuld immer nur auf andere schieben...

Umgang mit Gefühlen

Wichtig ist es, erst einmal zu den Gefühlen zu stehen. Wenn du weißt, was du fühlst, kannst du damit arbeiten. Du kannst dir Tipps holen, kannst mit jemand darüber reden oder gezielt im Internet nach Informationen suchen. Und wenn möglich: Lasse dir ein wenig Zeit, damit du gestärkt weitergehen kannst. Aber nicht zu lange... ;-)

Mythos vs. Realität

Umgang mit Gefühlen

Prominente, die scheiterten

Neue Ziele, neues Glück

Fehler-analyse

Geschafft!

Prominente, die scheiterten

Ein Mythos lautet: "Erfolgreiche Menschen scheitern nicht." Das stimmt nicht. Erfolgreiche Menschen scheitern ebenfalls, aber sie lernen aus ihrem Scheitern und stehen wieder auf. Das bekannteste Beispiel ist Steve Jobs. Lass dich von seiner Geschichte und denen anderer Prominente ermutigen! Viele wurden erst durch ihre Scheitern so "groß" und bekannt.

Prominente, die scheiterten

Prominente, die scheiterten

Steve Jobs

  • einer der Apple-Gründer - und wurde 1985 von Apple entlassen
  • gründete NeXT, das sich auf Hochleistungscomputer spezialisierte - nicht so erfolgreich wie erhofft
  • erwarb The Graphic Group, später bekannt als Pixar - Pixar revolutionierte die Aimationsbranche
  • 1996 Apple kaufte NeXT & Jobs kehrte so zu Apple zurück. Er überarbeitete das Produkportfolio - iPod, iPhone, iPad eroberten den Markt. Ebenso die Apple Stores und iTunes.

Prominente, die scheiterten

Michael Jordan

J. K. Rowling

  • wurde in der High School aus dem Basketballteam geworfen, da er mit 1,80m zu klein war
  • Jordan trainierte aus Wut noch härter, was ihn zum späteren "Air Jordan" machte
  • alleinerziehend, häusliche Gewalt erlebt, lebte von Sozialhilfe und
  • eine Ablehnung nach er anderen von Verlagen...
  • Einige dürften geflucht haben, als die "Harry Potter"-Reihe ein Verkaufsschlager und sogar verfilmt wurde.

Prominente, die scheiterten

Walt Disney

  • Eine Zeitung entließ ihn, weil es ihm angeblich an Kreativität und Vorstellungskraft fehle.
  • Seine erste Zeichentrickfirma, "Laugh-O-Gram" ging insolvent.
  • 1923 gründete er die Walt Disney Company. Das Geld lieh er sich von seinem Bruder Roy.
  • 1927 unterlag er bei wichtigen Verhandlungen mit einem Filmvermieter, wodurch er seine damals wichtigste Reihe verlor.
  • Aber: 1928 trat Mickey Mouse zum ersten Mal auf!Der Siegeszug begann, der auch heute noch nicht beendet ist.

Prominente, die scheiterten

Beharrlichkeit, Training, teils auch Glück verwandelten das ursprüngliche Scheitern in einen Erfolg. Nochmals kurz zu Steve Jobs:Die Technologie von NeXT wurde in die späteren Apple-Geräte integriert. Er befasste sich auch mit einem Problem der früheren Apple-Produkte: Sie wurden oft als nicht benutzerfreundlich kritisiert. Jobs minimalisierte das Design und richtete es auf die Benutzerfreundlichkeit aus. - Tadaaa, das ist Apple, wie wir es kennen!

Mythos vs. Realität

Umgang mit Gefühlen

Prominente, die scheiterten

Neue Ziele, neues Glück

Fehler-analyse

Geschafft!

Fehleranalyse

Wenn du das Scheitern in eine Lernchance verwandeln willst, musst du verstehen, weshalb oder woran du genau gescheitert bist. Erst wenn du die Fehler erkannt hast, gewinnst du Erkenntnisse, dank denen du dich verbessern und weiterentwickeln kannst. Vielleicht liegt es auch nicht an mangelnden Fähigkeiten von dir, sondern an äußeren Umständen oder dem Ziel selbst. Sechs Schritte verwandeln Scheitern in eine Lernchance.

Klicke auf die Punkte.

Fehleranalyse

Am 28. Januar 1986 starben alle sieben Besatzungsmitglieder des Space Shuttles Challenger. Eine Katastrophe! So ging die NASA damit um und analysierte ihre Fehler.

Hier kannst du mehr über das Desaster von 1986 lesen:https://spectrum.ieee.org/the-space-shuttle-a-case-of-subjective-engineering

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Umgang mit Gefühlen

Prominente, die scheiterten

Neue Ziele, neues Glück

Fehler-analyse

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Neue Ziele, neues Glück

Am Anfang stehen meist jede Menge Selbstkritik und eine ausgiebige Fehleranalyse. Danach sollte es jedoch weitergehen. Die Promi-Beispiele zeigten, dass genau hier das Geheimnis erfolgreicher Menschen und Unternehmen liegt. Zum Start bei der Neuausrichtung noch ein prominentes Beispiel: Wusstest du, dass Emmanuel Macron dreimal Aufnahmeprüfungen an Hochschulen nicht bestand? Französischer Staatspräsident wurde er trotzdem.

Neue Ziele, neues Glück

Was dieses Beispiel gerade nicht zeigte: Macron bewarb sich zum Beispiel an der École normale supérieure (ENS) in Paris. Von den 6000 Bewerbern, die es jedes Jahr versuchen, werden nur 200 angenommen. Nach zwei Jahren Vorkurs, um sich genau für diese Hochschule zu bewerben, muss es schwierig gewesen sein, sich umzuorientieren:Hochschule ja, aber nicht diese. Kurz: Neuausrichtung und das Ziel anpassen.

Neue Ziele, neues Glück

Damit du dein kleines persönliches "Handbuch" für den Neustart erstellen kannst, bekommst du hier eine Art 5-Schritte-Plan, den du dir auch als Workbook herunterladen und ausdrucken kannst. Also, lass uns mit dem wichtigsten Teil starten, der dich deinen ganz eigenen Zielen näher bringt!

Bereit? Dann los!

Klicke auf die Blöcke, um mehr zu erfahren. Am besten nacheinander.

Neuausrichtung:Werte, Vorlieben und Relevanz der Ziele

Die eigenen Werte, Vorlieben und sich über die Relevanz von (einzelnen) Zielen klar werden, das ist entscheidend für eine klare Ausrichtung der persönlichen Ziele.

  • Welche Werte sind dir wichtig? Nicht für jeden ist ein Karrieresprung wirklich ein Erfolg, auch wenn es gerne gepredigt wird. Ist es vielleicht für dich mehr die Familie?
  • Welche Aktivitäten und Aufgaben bereiten dir Freude und Erfüllung? Was fällt dir leicht?
  • Hast du deine Ziele aus aufgrund der Erwartungen von außen oder basierend auf deinen eigenen Überlegungen gesetzt?

Klare Zielsetzung

Definiere klare, relevante und erreichbare Ziele. Nimm dafür deine Erkenntnisse aus der Selbstreflexion und was du bisher notiert hast zur Hilfe. Wichtig: Betrachte die Ziele nicht isoliert, sondern integriere sie in eine langfristige Vision für persönliches oder berufliches Wachstum.

  • Hilfreich ist das SMART-Prinzip: Ziele sollten spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein
  • Wie kannst du dein Ziel positiv formulieren? Welche positiven Auswirkungen wird die Erreichung des Ziels haben?
  • Stimmen deine Ziele mit deinen Werten und Überzeugungen überein? Passen sie zu deiner langfristigen Vision?

Strategien: Route zum Ziel

Entwickle eine schrittweise Strategie, um die neuen Ziele zu erreichen. Plane kleine, realistische Schritte, um den Fortschritt zu erleichtern. Identifiziere die Ressourcen, die für die Umsetzung der Strategien benötigt werden - Wissen, Unterstützung von anderen oder materielle Ressourcen. Wie kannst du das in deine Route einplanen?

  • Überlege dir Zwischenbelohnungen, gerade wenn wichtige Schritte erreicht werden!
  • Denke auch über mögliche Hindernisse nach. Wie kannst du dich motivieren, in schwierigen Phasen weiterzumachen?

Flexibilität, Anpassung, Überprüfung

Einen einmal gefassten Plan überprüfst du am besten regelmäßig, ob er noch passt. Vieles ist nicht vorhersehbar - denke einfach kurz an die Lockdowns während Corona oder andere äußere Umstände. Damit du deine Ziele erreichen kannst, brauchst du also auch immer ein wenig Anpassung und Flexibilität.

  • Setze am besten Zeitpunkte fest, an denen du deine Ziele und deine Route dorthin überprüfst.
  • Entspricht dein Fortschritt dem, was du erwartet hast?
  • Feedback holen: Andere sehen oft schneller, wo es hakt, während wie selbst "betriebsblind" sind.

Erfolg feiern!

Genieße es, wenn du ein Ziel erreicht hast. Feiere dich selbst für deine erreichten Zwischenziele - und ganz besonders, wenn du ein großes Ziel geschafft hast. Das muss nichts Großes sein, gerade bei den Zwischenschritten, aber es sollte dir Freude machen und dir gut tun. Beispiele:

  • ein Spaziergang, Eis essen, Essen bestellen
  • Kinobesuch, Museum besuchen, Wochenendtrip
  • Kuschelwochenende mit neuem Buch
  • feiern gehen
  • Treffen mit Freunden

Mythos vs. Realität

Umgang mit Gefühlen

Prominente, die scheiterten

Neue Ziele, neues Glück

Fehler-analyse

Geschafft!

Geschafft!

Das waren jetzt sehr viele Informationen. Du kannst dir das Workbook zu diesem E-Learning herunterladen. Dort sind auch einige Fragen mehr, die dir bei einigen Schritten weiterhelfen können.Es kostet nichts und ist im pdf-Format: Workbook "Stolpern ist normal"

Geschafft!

"Die Arbeitslosen von Marienthal":Informationen dazu auf Wikipedia

Hecht, Martin: "Scheitern gehört dazu", Psychologie Heute compact, Heft 63, 2021, Loslassen, S. 22-26Artikel war ebenfalls 06/2019 in Psychologie Heute, "Leben als gelungenes Scheitern", S. 58-62

Heimlicher Sparring-Partner bei der Ausarbeitung der Ideen: ChatGPT

Bilder: erstellt mit der Bild-KI Bing Image Creator

Applaus: Pleased Crowd, Pixabay

Entwicklung von Präventationsstrategien

  • Wie sahen die Arbeitsabläufe aus? War / ist es möglich, Kontrollpunkte einzubauen?
  • Wie sehen allgemein die Überprüfungen aus?
  • Kannst du hier nachbessern?
  • Welche präventiven Maßnahmen kannst du einführen?
  • Wie kannst du diese Maßnahmen umsetzen und regelmäßig überwachen?
  • Sind noch andere beteiligt? Wie kannst du sie einbinden?

Auswirkungen verstehen

  • Kurzfristige Auswirkung: Auseinanderbrechen des Shuttles kurz nach dem Start - Verlust der Raumfähre und sieben Tote
  • Langfristige Auswirkung: strukturelle und kulturelle Veränderungen bei der NASA, zum Beispiel für eine bessere Kommunikation

Lernmöglichkeiten finden

  • Wo liegen die Chancen, es beim nächsten Anlauf besser zu machen?
  • Schau dir nochmal genau die Kipppunkte an: Wie zeigten sie sich? Hättest du da noch etwas ändern können? Falls nein: Wann spätestens hättest du gegensteuern müssen?
  • Gibt es Fehlermuster? Kannst du sie ändern?

Identifikation des Fehlers / der Fehler

  • Beschreibe klar und konkret den Fehler / die Fehler.
  • Hilfreich ist dabei die Liste von Punkt eins!
  • Analysiere die Ursachen möglichst genau
  • Fehlten Ressourcen? Kenntnisse? Anderes?
  • War das Ziel klar oder fehlten hier wichtige Details?
  • Ist das Ziel realistisch? Oder musst du hier nachbessern?

Lernmöglichkeiten finden

  • Probleme mit den Dichtungsringen waren der NASA bekannt, doch erst nach dieser Katastrophe hat es Konsequenzen: Alle Shuttles wurden umkonstruiert.
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen den technischen Teams und Managern
  • Überarbeitung der Entscheidungsfindung
  • 17 Jahre nach der Challenger gab es eine weitere Katastrophe mit dem Schwesterschiff Columbia:Nach einer mehrjährigen Pause flog die Atlantis die letzte Shuttle-Mission.

Teilen von Erkenntnissen

  • Die Ergebnisse der Untersuchung wurden öffentlich bekannt gemacht.
  • Die Erkenntnisse wurden innerhalb der NASA und der gesamten Luft- und Raumfahrtgemeinschaft geteilt.
  • Ein detaillierter Untersuchungsbericht wurde veröffentlicht, der die Ursachen, Ergebnisse und Empfehlungen dokumentierte.

Akzeptanz & Selbstreflexion

  • Sieben Tote - es ist schwer, diesen Fehler zu akzeptieren, doch er ist passiert.
  • Alles wurde genau überprüft, nicht nur die technischen Schwierigkeiten.
  • Organisatorische Prozesse und die Entscheidungsprozesse wurden untersucht, um möglichst alle Fehler aufzudecken.

Auswirkungen verstehen

  • Welche Auswirkungen hatte der Fehler (bei mehreren: jeden einzelnen untersuchen)?
  • Gab es kurzfristige Auswirkungen?
  • Welche Auswirkungen waren langfristig?
  • Welche Auswirkungen zeigten sich erst nach einer Weile und wie?
  • Gab es "Kipppunkte", also Punkte, an denen sich der Fehler deutlich bemerkbar machte?

Identifikation des Fehlers / der Fehler

  • Konkreter Fehler: ein defekter O-Ring, der durch die niedrigen Temperaturen am Starttag beeinträchtigt wurde.
  • Es gab jedoch auch organisatorische Schwächen, darunter die mangelnde Kommunikation zwischen den Ingenieuren und den Managern.

Teilen von Erkenntnissen

  • Gerade in Teams ist es sehr wichtig, die Erkenntnisse zu teilen! Wie sehen die Kommunikationswege aus?
  • Können ähnliche Fehler vermieden werden?
  • Wie sieht die Dokumentation aus, gerade bei der Fehleranalyse? Die Nachverfolgung?
  • Gibt es "Standartmaßnahmen"?
  • Wie kann das Wissen möglichst schnell und direkt an alle Beteiligten vermittelt werden?
  • Wie tauschen sich alle Beteiligten aus?

Entwicklung von Präventationsstrategien

  • neue Verfahren zur Überprüfung und Genehmigung von Starts
  • verbesserte Kommunikation zwischen den Teams
  • stärkere Sicherheitskultur innerhalb der NASA

Akzeptanz & Selbstreflexion

  • Fehler akzeptieren - keine Schuldzuweisungen!
  • Was führte zu dem Fehler / den Fehlern?
  • Hattest du falsche Annahmen?
  • Fehlten Informationen?
  • Welche Erwartungen hattest du?
  • Hast du etwas versäumt oder zu spät erkannt?
  • Welche Faktoren im Außen führten dazu?