Die Geister, die ich rief...
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Schatten über der Inspiration
Hallo! Ich bin Jule. Jede Woche arbeiten wir an einem neuen Projekt. Dafür brauche ich immer wieder neue Ideen. Leider fällt mir zwischendurch nichts ein. Mein Kopf fühlt sich dann wie leer an. Wenn mir dann endlich etwas einfällt, habe ich Stress. Denn dann habe ich weniger Zeit, um meine Aufgaben zu erledigen. Das macht mich nervös und ich fühle mich unter Druck!
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Kennst du das auch? Manchmal hätte ich gerne eine Art Anleitung, um mehr Ideen zu bekommen. Eine Art Rezept, um diese "Inspiration" anzuziehen, die für Ideen sorgt. Suchst du auch danach?
Nö. ist dein Problem!
ja!!!
Dann geht es wohl nur mir so. Falls du trotzdem einige Tipps willst, wie man gute Ideen bekommt, klicke auf weiter.
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Inspiration - gute Einfälle, Ideen... Ich weiß, dass ich einmal viele hatte. Doch das ist schon lange her. Jetzt habe ich Angst, meine Arbeit zu verlieren, weil mir die Ideen fehlen. Ich will die Geister der Inspiration wecken. Begleite mich, bitte! Zusammen sind wir stärker.
Nö. keine Lust.
Gerne!
Schade. Du bist sehr freundlich, deshalb habe ich dich gefragt. Vielleicht gehen wir nach meinem Abenteuer einen Kaffee oder Tee trinken. Falls du doch neugierig bist, kannst du mich begleiten. Das Angebot mit dem Kaffee oder Tee besteht weiter. Wenn nicht - dann schließe einfach dieses Fenster, und ich gehe alleine.
Ich komme mit!
Hier ist das Tor zum Reich der Geister. Komm, gehen wir hinein!
betreten
Nö! Zu gruselig!
Manchmal müssen wir Hindernisse und Ängste überwinden.Zusammen schaffen wir das!
betreten
Wohin sollen wir zuerst gehen?
Statuen des Vergessens
Labyrinth des Wissens
Kapelle der Träume
Ob sich in diesem Labyrinth etwas versteckt? Wir schauen uns alles genau an.
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Erst sehen wir uns um. Dann schauen wir uns das Tor an. Ist das für dich in Ordnung?
Damit wir durchs Tor können, müssen wir zuerst dieses Rätsel lösen. Kennst du die richtige Reihenfolge? Bitte ziehe die Antworten an den richtigen Platz in der Liste.
Wir haben eine Feder bekommen. Federn erinnern mich an Vögel, aber auch daran, dass Menschen früher mit Federkielen schrieben. Mir sind Kugelschreiber lieber.
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Mit Spiegel blenden!
Hilfe, was ist das? Wir können nicht schnell genug wegrennen.
Laut brüllen!
Feder hochhalten!
Laut brüllen!
??? Welcher Spiegel?
Feder hochhalten!
Mit Spiegel blenden!
Mist, das klappte nicht. Wir sollten etwas anderes versuchen!
Feder hochhalten!
Die Feder leuchtet! Und sie vertreibt das seltsame Tier!
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Plötzlich steht ein Mann vor dir und Jule. "Das habt ihr gut gemacht! Ich bin stolz auf euch! Mit der Feder habt ihr einen Ideenfresser besiegt. Ideenfresser sind alle Dinge, Wesen und Gedanken, die Ideen vertreiben. Dieser Ideenfresser stand für alle Ideen, die Menschen haben und vergessen. Schreibe am besten immer deine Ideen auf. Ideen können zu mehr Ideen führen, also zu mehr Inspiration. Ideen sind sehr kostbar und brauchen unsere Aufmerksamkeit."
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"Geht weiter, es gibt noch mehr zu lernen.Besucht auch die Statuen des Vergessens und die Kapelle der Träume, wenn Ihr die Geister der Inpiration wecken wollt. Wenn ihr an einem alten Bücherregal vorbei kommt, seht es euch genau an. Es stand ursprünglich im Labyrinth des Wissens. Weil es viel Platz brauchte, brachten wir es an einen anderen Ort. Das Regal ist wie ein Koffer mit Werkzeug. Viel Erfolg, meine Lieben!"
Statuen des Vergessens
Ich will die Geister wecken.
Kapelle der Träume
Sehen wir uns die Statuen genauer an?Vielleicht lernen wir etwas.
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Oh, noch mehr Statuen?
weiter gehen
Warum ist hier eine riesige Teekanne? Fühlst du dich auch gerade wie bei "Alice im Wunderland"?
Da ist eine Anweisung auf dem Sockel. Wir sollen die Zutaten für Ideen in die Kanne geben.
Wir haben einen Zaubertrank bekommen!
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Mit Spiegel blenden!
wegrennen!
Wo kommt der denn her? Hilfe! Was sollen wir tun?
Trank auf ihn werfen!
wegrennen!
Spiegel??? Wir haben keinen Spiegel! Und es ist neblig!
Trank auf ihn werfen!
Mit Spiegel blenden!
Er ist zu schnell für uns! Wir rennen, er schwebt!
Trank auf ihn werfen!
Klasse! Das mag der Geist gar nicht!
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Auf einmal steht eine Frau vor dir und Jule. Sie lächelt kurz, dann schaut sie wieder ernst. "Das habt ihr gut gemacht! Ihr habt einen Ideenfresser besiegt. Dieser Ideenfresser war die Angst vor Fehlern. Um viele Ideen zu haben, aus denen wir die beste auswählen können, brauchen wir Mut. Die Angst vor dem Versagen und vor Fehlern hält uns davon ab. Geht weiter und lernt mehr!"
Labyrinth des Wissens
Ich will die Geister wecken.
Kapelle der Träume
Die Kapelle der Träume. Kommen wir dort hinein? Komm, wir klopfen an die Tür!
zurück zur Kreuzung
Niemand öffnet. Was ist denn auf dem Boden vor der Tür? Vielleicht ist dort ein Schlüssel.
Träume zeigen Dir den Weg ins Land der Fantasie.
Schlafe immer genug. Und träume, wann immer Du kannst.
Die Kapelle sieht von innen besser aus, finde ich.
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Was ist das? Hallo! Wir wollen wieder raus! Oh, diese Teile verschwinden, wenn man sie berührt!
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Mit Spiegel blenden!
Und wieder draußen. Oh...? Diese Gestalt sieht unheimlich aus. Schau mal auf ihre Hände! Was sollen wir tun?
"Buh!" rufen
Gegenstand werfen!
Wir haben keinen Spiegel, es ist neblig - und die Gestalt hat keine Augen! Was sollen wir tun?
"Buh!" rufen
Gegenstand werfen!
Mit Spiegel blenden!
Die Gestalt kommt auf uns zu und bewegt die Hände, als ob sie uns erwürgen will. Hilfe!
Gegenstand werfen!
Klasse Idee! Dieses Ding mit Flügeln verscheucht die Gestalt!
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Plötzlich steht ein älterer Mann vor Jule und dir.Er nickt zufrieden. "Es kommt selten vor, dass Menschen hierher kommen. Ihr müsst etwas Besonderes sein, denn ihr habt einen der Ideenfresser vertrieben. Dieser Ideenfresser gehört sogar zur gemeinsten Sorte! Er fängt Träume und Fantasien ein. Zurück bleiben leere Menschen, die nur funktionieren und ihren Alltag irgendwie bewältigen. Doch jeder Mensch braucht Träume, damit er leben kann. Bleibt voller Träume! Ich wünsche euch viel Glück auf eurem Weg."
Statuen des Vergessens
Labyrinth des Wissens
Ich will die Geister wecken.
Danke, dass du mich begleitest. Ohne dich wäre ich nicht so weit gekommen! Stress auf der Arbeit und Zeitdruck sind schlecht für neue Ideen. Ich habe Stress und Zeitdruck auf der Arbeit! Und ich brauche trotzdem Ideen! Mir fehlen Anregungen oder Werkzeuge, die ich benutzen kann. Geht es dir genauso?
Ja!
Nein.
Willst du trotzdem mehr erfahren? Wenn ja, dann begleite mich weiter. Ich freue mich wirklich über deine Gesellschaft.
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Dann gehen wir weiter. Ih, sieht das düster hier aus... Was uns noch alles erwartet? Hoffentlich Gutes! Ein "Pavillon" ist so ein Gebäude im Garten, oder?
Werkstatt der Kreatvität
Pavillon der Pläne
"Werkstatt"? Das ist ein Regal! Vermutlich ist es das Bücherregal, das im Labyrinth des Wissens stand.
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Können Bücherregale Kinder bekommen? Ich denke nicht. Vermutlich gibt es viel, was uns helfen kann. Doch wir müssen wählen, was uns hilft.
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"Hallo, meine Lieben!" Eine freundlich lächelnde Frau steht vor dir und Jule. "Das waren jetzt einige Informationen. Ihr habt einen kleinen Werkzeugkoffer bekommen.Damit ihr die Werkzeuge bei euch habt, könnt ihr sie herunterladen."
Workbook zu diesem E-Learning als pdf-Datei herunterladen
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Der Pavillon der Pläne. Das ist tatsächlich so ein Gebäude im Garten, aber kein Gartenhaus.
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Ein weiterer Pavillon. Was es hier gibt?
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"Hallo, hallo!" Ein freundlich lächelnder Mann steht vor dir und Jule. "Hier habt ihr einige Informationen bekommen. Falls ihr noch nicht die Werkstatt besucht habt, schaut dort nochmal vorbei. Da gibt es viele Werkzeuge."
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zur Inspiration
Werkstatt der Kreatvität
Pavillon der Pläne
"Hier sehe ich keine Geister. Siehst du welche? Nur ein ausgetrockneter Brunnen und ein sehr großer Frosch. Das kann doch nicht das Ende unserer Reise sein!"
"Hallo! Quak! Geister sucht ihr? Die habt ihr doch in euch. Das sind die ganzen Ideen. Quak. Der Brunnen hier, der steht für euren Kopf. Wenn er fließt, kommen viele Ideen. Quak."
"Quak, quak. Wenn du deinen inneren Brunnen zum Sprudeln bringen willst, dann löse eine kleine Aufgabe. Quak. Danach klappt es auch im Alltag mit den Ideen."
ja!!!
Hilfe! Ich bin plötzlich wieder im Büro! Das muss ein Fehler sein. Was soll ich hier?
Das ist bestimmt die Aufgabe.
Das ist ein böser Scherz.
Meinst du, der Frosch meinte das mit der Aufgabe? Er sagte etwas von Alltag. Probieren wir es?
Herausforderung annehmen.
Ich sitze hier und es ist letzte Woche. Es gibt ein neues Projekt, aber ich habe keine Ideen. Es ist bereits Nachmittag und ich habe nur vier Tage Zeit, um meine Aufgabe zu erledigen. Was soll ich machen?
Tief durchatmen und weiter versuchen.
Bald ist Feierabend. Gehe dann spazieren.
Mache Überstunden, du brauchst mehr Zeit.
Okay. Ich versuche es. Jetzt bekomme ich Kopfweh. Ich glaube, so wird das nichts.
Reiss dich zusammen!
Bald ist Feierabend. Gehe dann spazieren.
Nein, es klappt so wirklich nicht. Das habe ich schon oft versucht. Mir geht es dann einfach nur schlechter.
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In Ordnung. Mist, ich bekomme Kopfschmerzen!
Reiss dich zusammen!
Mache Feierabend und Gehe spazieren.
Gute Idee! Mir geht es nach diesem Spaziergang viel besser. Ich lasse es mir noch ein wenig gut gehen. Danach lege ich mich früh schlafen. Morgen kann ich dann frisch von Neuem starten.
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Ich weiß nicht, was das Ziel unseres Projekts ist. Meinst Du, ich soll schon mal mit anfangen?
Versuche besser, mehr zu erfahren.
Klar, fange an. Dadurch zeigst du, wie gut du bist.
Notiere Dir Fragen, um das Ziel einzukreisen.
Alles, was ich mir ausgedacht habe, passt nicht zu unserem Projekt. Ich habe Zeit verschwendet. Diese Zeit fehlt mir jetzt leider. Und mein Chef ist sauer auf mich, weil ich nicht gefragt habe.
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Ich habe bei meinem Chef nachgefragt. Mir fallen jetzt aber viele Fragen ein.
Fragen aufschreiben und nochmal nachhaken.
Mein Chef war nicht begeistert, dass er zwei Termine mit mir hatte. Ich weiß aber nun alles, was ich brauche. Sehr gut!
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Prima. Was denkst du? Soll ich jetzt anfangen? Oder soll ich besser mit meiner Liste an Fragen bei meinem Chef nachhaken?
Mit den Fragen beim Chef nachhaken.
Fange an! Du weiß doch das wichtige.
Oh, das lief gar nicht gut. Mein Chef ist sauer auf mich. Ich hätte nochmal nachfragen sollen. Einige Punkte waren noch unklar...
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Mein Chef lobte mich. Ich war gut auf das Gespräch vorbereitet. Und ich weiß jetzt alles, was ich brauche.
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Ich arbeite mit einem Kollegen zusammen. Wir sind in der Phase der Ideenfindung. Leider kritisiert er jeden Vorschlag. Langsam komme ich mir dumm vor und mir fällt auch nichts mehr ein. Was soll ich tun?
Erkläre dem Kollegen die Regeln für diese Phase.
Beschwere dich bei deinem Chef.
Ignoriere den Kollegen ab jetzt.
Das war eine schlechte Idee! Mein Chef ist sauer. Er sagte mir, dass wir das als Team klären müssen. Mein Kollege ist sauer, weil ich nicht mit ihm gesprochen habe. Meine anderen Kollegen sind sauer und wollen nicht mehr mit mir zusammen arbeiten. Die nächste Zeit wird hart in der Firma.
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Das geht nicht! Wir arbeiten zusammen an diesem Projekt. Das heißt: Wir müssen uns absprechen. Und wir beide sind für dieses Projekt verantwortlich. Und jetzt? Was soll ich machen?
Beschwere dich bei deinem Chef.
Erkläre dem Kollegen die Regeln für diese Phase.
Gute Idee! Ich denke, ich bedanke mich auch bei ihm. Er will eine gute Arbeit abliefern. Seine Kritik können wir sehr gut in der Phase brauchen, wenn wir die Ideen aussortieren.
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Wir sind wieder im Park!
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Schau mal, wie der Park plötzlich bunt wird!
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Verwendete Bild-KI:NightCafe
Hintergrundsound:Pixabay, Dark Wind Soundeffekte:Pixabay
Workbook zu diesem E-Learning: hier downloaden
Schreibe dir am besten zuerst alle Fragen auf, die du hast. Hake dann beim Chef nach. (Oder wer dein Ansprechpartner ist.) Ist etwas unklar, frage nach. Je genauer du das Ziel kennst, umso besser kannst du passende Ideen finden. Und dir viel Arbeit ersparen.
Hängeordner, Notizbücher... alles erlaubt!
Lange nicht so elegant wie bei Da Vinci fällt es bei mir aus. Aber ich kann so immer stöbern, ob sich eine brauchbare Idee irgendwo versteckt.
Verbindungen
Schreibe auf viele kleine Zettel Stichworte. Zum Beispiel: Haus, Garten, Sonne, Baum, Füller... Falte die Zettel und mische sie. Dann ziehst du zwei Zettel. Kannst du Verbindungen zwischen den beiden Wörtern herstellen? Alle Ideen sind erlaubt. Zum Beispiel: Elfe und Haus - "Ich könnte Häuser für Elfen bauen." Vielleicht willst du weiter darüber nachdenken, wie die Häuser für Elfen aussehen, welche Farben Elfen lieben und so weiter. Dann vergleiche es mit deinem Ausgangsproblem. Oder schaue, falls du einfach nur neue Ideen gesucht hast, was du damit anfangen kannst.
Inspiration - Vorurteile
Viele Menschen denken, dass Inspiration und Kreativität nur bei Künstler*innen zu finden ist. Das ist falsch. Jeder Mensch hat Ideen und ist kreativ. Wenn du zum Beispiel etwas kochen willst, aber eine Zutat fehlt, dann kochst du etwas anderes. Oder dir fällt ein, wie du diese Zutat ersetzen kannst. Du bist inspiriert, weil du eine Idee hast. Und du bist kreativ, weil du diese Idee umsetzt.
Was wird nicht passieren?
Ein abgewandelter Tipp aus "Pixars 22 Storytelling-Regeln". Schreibe auf, was nicht passieren wird. Pixar bezog das auf eine Geschichte, aber du kannst das ausweiten: Was wird in der Geschichte nicht passieren? Was wird in deinem Projekt nicht vorkommen? Womit wirst du nicht arbeiten?Womit wirst du nicht malen/schreiben/programmieren und so weiter? Manchmal wird unser Kopf freier, wenn wir das aufschreiben. Danach schaue dir die Liste an. Vielleicht taucht plötzlich etwas auf, bei dem du dich fragst: "Warum eigentlich nicht?"
Link zu Pixas Regeln: https://storymonster.de/pixars-22-regeln-storytelling
Killer unserer Inspiration
Kennst du diese Sätze?"Das bringt doch nichts.""Was sollen die anderen denken?""Ja, aber...""Das geht nicht.""Viel zu teuer!""Total unrealistisch...!""Das haben die in / von xxx auch schon versucht.""Das haben wir schon immer so gemacht." Streiche diese Sätze, wenn du Deine Inspiration einladen willst!
In Stimmung kommen
Vieles kann uns in eine Stimmung bringen, in der es leichter fällt, Ideen zu bekommen: Musik hören spazieren Bilder ansehen Tiere beobachten (oder Menschen) Wolken betrachten ein Museum besuchen meditieren träumen lesen ...und vieles mehr...
Skizzen- und Notizbücher
Viele Künstler*innen und Erfinder*innen hielten ihre Ideen fest. Am bekanntesten sind die Bücher von Leonardo da Vinci, die du dir hier ansehen kannst: https://de.wikipedia.org/wiki/Pariser_Manuskripte_(Leonardo_da_Vinci)
Bildquelle: https://pixabay.com/de/illustrations/collage-leonard-da-vinci-2231082/
Ich habe keine Ahnung, was das ist. Es erinnert mich an Harry Potter... Ach, egal. Nehmen wir es mit.
Vergessen
Als Kinder waren wir voller Ideen und kreativ. Doch als Erwachsene fällt es uns schwerer, weil unsere Zweifel viele Ideen vertreiben. Als Erwachsene hindern wir uns selbst meistens daran, Ideen zu bekommen. Als Erwachsene nehmen wir unsere Ideen nicht ernst und vergessen sie schnell. Als Erwachsene vergessen wir oft, wie kreativ wir sind. Wenn wir wieder inspiriert sein wollen, dann müssen wir unsere Ideen pflegen. Schreibe deine Ideen auf! Male sie! Verfolge sie weiter! Aber lasse sie nicht einfach wieder verschwinden.
Traumzitate
"Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes."Salvador Dali "Phantasie ist nicht Ausflucht. Denn sich etwas vorstellen, heißt, eine Welt bauen, eine Welt erschaffen."Eugène Ionesco "Ich träume von meinem Bild und dann male ich meinen Traum." Vincent van Gogh "I have a dream..."Martin Luther King
Kopfstand
Du brauchst: ein Blatt Papier, Stift Ein Problem? Schön! Wenn du auf neue Lösungen kommen willst, gehe umgekehrt vor:Wie kommt es zu dem Problem?Wie kannst du es behalten?Kannst du es schlimmer machen? Zum Beispiel: Die Schüler*innen machen keine Hausaufgaben. Ich will, dass sie das weiterhin NICHT tun. Also gebe ich ihnen sehr viele Hausaufgaben auf. Oder ich gebe ihnen Aufgaben, die sie nicht lösen können. Dadurch werden sie frustriert. Frustriert wollen sie garantiert keine Hausaufgaben machen. Am Schluss kannst du alle Ideen umdrehen.
Wortsprint
Dauer: etwa 2 Minuten Du brauchst: ein Blatt Papier, ein Stift Lege das Blatt im Querformat vor dich. Dann schreibe in die Mitte ein Wort, zu dem du Neues finden willst. Sammele dann um dieses Wort alles, was dir in den Kopf kommt. Alle Ideen beziehen sich auf dieses eine Wort. Wenn du einen "Seriellen Wortsprint" willst: Hier beginnst du wie eben beschrieben. Weitere Wörter, die dir in den Kopf kommen, dürfen sich auch auf diese neue Wörter beziehen. Sie bilden eine Serie an Gedanken.
Quelle: Scheuermann, Ulrike (2013): Schreibdenken. Schreiben als Denk- und Lernwerkzeug nutzen und vermitteln, S. 74-75
Die Spinn-Liste
Sammele ausgefallene und "verrückte" Ideen! Du brauchst: Stift, Papier Setze dich entspannt hin, dann verändere etwas an deinem Platz. Drehe Bilder auf den Kopf, setze dich verkehrt herum auf deinen Stuhl - alles, was dir einfällt. Dann ändere wieder alles. Schreibe jetzt auf, was es deiner Meinung nach nicht geben kann oder vollkommen verrückt ist. Zum Beispiel: "Der Himmel ist eigentlich grün. Er wird jeden Morgen grau angestrichen." oder "Wolken sind viereckig, damit sie besser stapeln kann."
Quelle: Jeanmaire, Alexander (2006): Der kreative Funke. Handbuch für Kreativität und Lebenskunst., S. 133-134
Inspiration einladen - wie ein Kuchenrezept
Erst legst Du alle Zutaten bereit.Da heißt: sammele Informationen, Ideen von anderen Menschen, schaue dich um.Danach mischst du die Zutaten.Du untersuchst, was zusammen passt. Du schaust, ob noch etwas fehlt.Als nächstes lässt du den Teig ruhen.Gehe spazieren, mache eine Pause, spiele oder treffe dich mit Freunden. Also etwas anderes, das nichts mit deinem Projekt zu tun hat. Jetzt wird der Kuchen gebacken.Meistens hast du ganz plötzlich eine Idee, mit der du weiterarbeiten kannst.
Nur eine Auswahl
Es gibt über 200 Kreativitätsmethoden. Manche schätzen, dass es sogar mehr als 250 sind. Und von diesen Methoden gibt es viele Varianten. Sehr bekannte Methoden sind zum Beispiel:
Walt Disney-Methode
Die sechs Denkhüte von de Bono
Brainstorming
ABC-Liste
Methode 635
10 Schlüssel zur Ideenfindung
- Mut und Selbstbewusstsein: Fehler dürfen passieren
- Neugier und Spieltrieb: offen sein für Neues
- Humor und Lachen: schräge Vorschläge sind erlaubt
- Bewegung und frische Luft: Das bringt Sauerstoff und Energie.
- Vertrauen und Sicherheit: Ohne negative Folgen fällt Denken leichter.
- Raum und Zeit: Eine schöne Umgebung kann die Gedanken anregen.Ohne Stress funktioniert das noch besser.
- Reife und Lebenserfahrung: Viele Probleme ähneln sich.
- Allgemeinbildung und Fachwissen: Je mehr ich weiß, umso mehr kann ich Verschiedenes im Kopf verknüpfen, auch aus vollkommen anderen Bereichen.
- Erholung und Schlaf: Viele Ideen kommen im Halbschlaf oder in den Träumen.Ein müder Kopf will nicht denken.
- Rasche Entscheidung und Umsetzung: Wenn ich das Gefühl bekomme, dass meine Ideen nicht umgesetzt werden, habe ich keine Lust mehr.
Quelle: Hennrich, Petra (2013): Brainstorming for One. 50 Werkzeuge und Übungen für Ihre Kreativität. S. 109-111
What if... - Was wäre, wenn...
Durch unrealistische Fragen und Annahmen versuchen wir, neue Ideen zu finden. Zum Beispiel:Was wäre, wenn jeder Tag nur 20 Stunden hätte?Was wäre, wenn täglich für eine Stunde die Schwerkraft ausfallen würde? Was wäre, wenn Werbung nichts kosten würde? Nachdem du viele Ideen gefunden hast, kannst du die Antworten nehmen und sie dir genauer ansehen. Vielleicht sind manche näher an der Realität als gedacht.
Quelle: Luther, Michael (2013): Das große Handbuch der Kreativitätsmethoden. S. 251-252
Ein Ablaufplan
Es gibt nicht "den" Plan. Arbeitest du in einem Team, dann ist so ein Plan notwendig. So weiß jeder, was gerade in welcher Phase wichtig ist. Dies hier ist der Plan, der am häufigsten verwendet wird (und immer wieder anders heißen kann):
- Ziel festlegenWas will ich denn erreichen? Wofür brauche ich Ideen?
- Ideen sammeln, auch herumspinnen
- Ideen auswählen und verfeinern
- Umsetzen
Ideen auswählen und verfeinern
Schaue dir jetzt alle Ideen an. Wähle deine Favoriten aus. Mit diesen Ideen kannst du weiterarbeiten. Vielleicht kannst du mehrere Ideen zu einer besseren Idee kombinieren? Lasse dir ein wenig Zeit. Dann vergleichst du die Ideen mit deinem Ziel. Wo passt es perfekt? Wo musst du noch etwas verbessern? Arbeite mit diesen Ideen weiter und "verfeinere" sie, so dass sie immer besser zu deinem Ziel passen. Ideal: Diese Ideen machen dir dann sogar Spaß, wenn du sie umsetzen sollst.
Ziel festlegen
Was will ich denn erreichen? Wofür brauche ich Ideen? Was soll sich ändern? Wohin will ich? Warum will ich das? Stelle viele Fragen. Am Schluss kannst du das Ziel genau festlegen und es aufschreiben. Bei der Beschreibung des Ziels hilft das SMART-Prinzip:S - spezifisch, also eindeutig festgelegt M - messbar (zum Beispiel "5kg abgenommen" statt "Gewicht verlieren") A - attraktiv, passend, so beschreiben, dass ich es erreichen will R - realistisch und erreichbar T - terminieren: Bis wann muss das Ziel erreicht sein?
KaWa
KaWa = Kreativ Analograffiti, Wort-Assoziationen, entwickelt von Vera F. Birkenbihl Du brauchst etwa 30 Minuten, Papier und bunte Stifte. Lege das Blatt Papier quer vor dich. Dann schreibe in die Mitte in großen, fetten Buchstaben das Wort, zu dem du Ideen sammeln willst. Danach suchst du zu jedem Buchstaben des Wortes mindestens ein anderes Wort, das mit diesem Buchstaben beginnt. Das Wort hat auch mit dem Wort in der Mitte zu tun. Zum Beispiel: Beim Buchstaben K von kreativ kannst du "Kunst", "Kind", "Klavier" und viele Wörter mehr schreiben, die für dich damit zu tun haben. Vielleicht fallen dir Gemeinsamkeiten auf.
Quelle: Hennrich, Petra (2013): Brainstorming for One. 50 Werkzeuge und Übungen für Ihre Kreativität, S. 51-52
Herzlichen Glückwunsch! Du und Jule habt die Inspiration befreit. Der Nebel wird von der Sonne verdrängt. Der Park blüht wieder.
Ideenfindung: oft das Gleiche
Die meisten Erfindungen oder Veränderungen befolgen einen oder mehrere dieser Punkte:
- Kombinieren (zum Beispiel neue Funktionen, Service, Aus-2-mach-1)
- Verkleinern oder weglassen (zum Beispiel kleiner und handlich)
- Vergrößern oder hinzufügen (Beispiel: Smartphones und ihre Displays)
- Andere Verwendung oder mehr Verwendungsmöglichkeiten(siehe Beispiel Smartphone - früher waren das nur Mobiltelephone)
- Ersetzen (zum Beispiel Touchscreen statt Tastatur)
- Umkehr oder Perspektivenwechsel, Wechsel von einem Format zu einem anderen und so weiter (Beispiel: Quer- statt Hochformat)
Quelle: Hennrich, Petra (2013): Brainstorming for One. 50 Werkzeuge und Übungen für Ihre Kreativität, S. 65-66
Wo ist Dein Ideenreich?
Es hilft dir sehr, wenn du weißt, wo du deine besten Ideen bekommst. Ist es im Bett? Unter der Dusche? Im Bus? Gibt es Uhrzeiten, wann du am schnellsten Ideen bekommst? In welchen Situationen hast du die meisten Ideen? Gibt es Musik, die dich inspiriert? Manche Menschen brauchen andere, um sich mit ihnen zu unterhalten. Andere brauchen Ruhe. Wie ist es bei dir? Je besser du dich kennst, umso leichter kannst du dich "in die richtige Stimmung" für Ideen bringen.
Ideencollage
Dauer: 60-90 MinutenBenötigt: Kartonbogen oder großes Blatt Papier, Schere, Klebstoff, Stifte, Zeitungen und Zeitschriften Überlege dir zuerst ein Thema oder setze dir ein Ziel. Danach blätterst du durch die Zeitungen und Zeitschriften. Alles, was an Texten oder Bildern zum Thema passt oder dir gefällt, schneidest du heraus. Wenn es zu deiner Vorstellung einer Lösung passt, hilft es dir besonders weiter. 20-30 Ausschnitte sind ideal. Ordne alles auf dem Karton oder Papier zusammen, so dass es sich für dich stimmig anfühlt. Konzentriere dich dabei auf die optimale Lösung, nicht auf das Problem. Welche Gedanken hast du? Sammele!
Quelle: Hennrich, Petra (2013): Brainstorming for One. 50 Werkzeuge und Übungen für Ihre Kreativität, S. 101-102.
Umsetzen
Das hier ist die letzte Phase im kreativen Ablauf. In manchen Unternehmen oder bei manchen Aufgaben fällt das nicht mehr in deinen Bereich. In diesem Fall beantwortest du nur Fragen zu den Ideen, wenn etwas unklar ist. Manchmal sollst du dir Gedanken machen, wie lange etwas dauert, was benötigt wird oder wie genau etwas aussehen soll. Wenn du die Ideen umsetzen sollst, erkundige dich bitte nach Vorgehensweisen. Du kannst im Internet nach den Stichworten "Projektplanung" und vieles mehr recherchieren.
Wenn Du nicht weißt, was das Ziel ist, frage bitte nach. Erspare dir selbst viel Arbeit und Nerven! Du kannst dir zuerst alle Fragen aufschreiben, die Du hast. Und dann nachhaken. Je genauer Du das Ziel kennst, umso besser kannst Du passende Ideen finden.
Einige Gebote der Ideenfindung
- Jede Idee - auch die verrücktesten - werden aufgeschrieben!
- Während der Ideenfindung wird nicht bewertet.
- Fehler sind erlaubt. Sie sind sogar wünschenswert.
- Der Ideenfluss stoppt? Bleibe dran!
- Schnell, schnell! Kein Druck oder Stress, aber lass die Ideen schnell herauskommen. Das hilft, den inneren Kritiker ruhigzustellen.
Das kann nicht oft genug wiederholt werden. ;-)
Inspiration und Kreativität
Inspiration und Kreativität gehören zusammen. Über beide werden Geschichten erzählt, die falsch sind. Beispiele: Beide kommen nur in der Kunst vor. Nur Genies sind kreativ oder sind inspiriert. Niemand kann das steuern, Kreativität und Inspiration komme nur zufällig vor. Kinder sind kreativ, Erwachsene nicht. Das ist Blödsinn. Wir alle sind kreativ und haben Einfälle. Jeden Tag!
Das hilft besser: Pünktlich Feierabend machen. Dann eine Runde spazieren gehen. Durch die frische Luft und die Bewegung baust Du Stress ab. Dafür muss die Runde nicht groß sein.
Ideen - eine Übung
Bitte ergänze diesen Satz: Ideen sind wie ___________________________, weil _______________________________. Deshalb ________________________________. Zum Beispiel:Ideen sind wie Seifenblasen, weil sie leicht zerplatzen. Deshalb gehe behutsam mit ihnen um. Quelle:Seelig, Tina (2011): Lebe lieber innovativ. Warum man die besten Ideen findet, wenn man das Unmögliche denkt. S. 152 -153
Weitere Kreativitätskiller
- Schlafmangel: Müdigkeit macht auch den Kopf träge.
- Angst: zum Beispiel vor einer Beurteilung
- Denkverbote: zum Beispiel aus religiösen Gründen oder auch Gedanken wie: "Das würde xxx nicht gefallen."
- Zeitdruck (nicht immer!)
- Perfektionismus: Ideen müssen nicht perfekt sein! Sie sind der Startpunkt, nicht das Ergebnis!
- Ärger und Zorn: weil zum Beispiel die Gedanken um etwas anderes kreisen als um das, worum es gerade geht
- Falsche (Kreativitäts-)Technik: Menschen sind unterschiedlich, daher bevorzugen sie verschiedene Methoden (und zu den Methoden folgt später mehr)
- Mangelnde Umsetzung: zum Beispiel in Firmen, die dann doch alles so lassen wie es war
Quelle: Boos, Evelyn (2011): Das große Buch der Kreativitätstechniken, S. 15-19
Ganz viele Ideen
Wir stehen uns oft selbst im Weg. Bevor eine Idee eine Chance hat, stoppen wir sie mit negativen Gedanken: "Das geht nicht.", "Wie soll das gehen?" und und und. Willst du diese innere Stimme zum Schweigen bringen und ganz viele Ideen bekommen, dann suche eine echte Herausforderung. Wie wäre es mit dieser: Finde mehr als 30 Ideen!Das mag zuerst unmöglich klingen, aber viele Menschen vor dir haben es bereits geschafft. Nimm ganz einfach jede Idee! Schreibe sie auf! Aussortieren kannst du später immer noch. Buchtipp: Seelig, Tina (2011): Lebe lieber innovativ. Warum man die besten Ideen findet, wenn man das Unmögliche denkt.
Kreativitätstechniken
Es gibt viele Kreativitätstechniken, durch die es leichter fallen kann, Ideen zu bekommen. Hier ist eine Auswahl. Jeder Mensch ist anders, deshalb gibt es keine "besten". Probiere aus, welche für dich am besten passen. Vielleicht findest du auch ganz eigene Techniken, die dir helfen. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Gehe erst zum Chef oder der Chefin, wenn es gar nicht anders geht! Bitte versuche immer zuerst, das durch ein Gespräch zu lösen. Vielleicht so: Bedanke dich bei deinem Kollegen, dass er eine gute Arbeit mit dir zusammen abliefern will. Dann erkläre ihm, dass es hilfreicher ist, zuerst nur Ideen zu sammeln. Danach müsst ihr ohnehin aussortieren.
Killerphrasen der Geschichte
"Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden."Charles H. Duell, US-Patentamt, 1899 "Das Pferd wird es immer geben, Automobile hingegen sind lediglich eine vorübergehende Modeerscheinung."Präsident der Michigan Savings Bank, 1903 "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."Tomas Watson, IBM, 1943
Mehr Irrtümer: Süddeutsche Zeitung, IT-Irrtümer
Inspiration
Inspiration ist selten eine genaue Idee, aber sie öffnet neue Wege, etwas zu sehen. Dadurch können viele neue Ideen entstehen. Inspiration ist der Ausgangspunkt, der Start. Damit beginnt meistens ein kreativer Prozess, in dem etwas Neues geschaffen wird oder Dinge neu kombiniert werden. Inspiration kann auch der Start zur Lösung eines Problems sein.
Inspiration
Das Wort "Inspiration" kommt aus dem Lateinischen - "inspiratio". Das bedeutet "Beseelung", "einhauchen". Wir verwenden es für Eingebungen, Ideen, Einfälle, Aha-Erlebnisse und plötzliche Erkenntnisse. Vielleicht kennst du auch das Wort "Heureka!", was "Ich habe es gefunden!" bedeutet. Angeblich rief der griechische Philosoph Archimedes "Heureka!", als er die Lösung für ein Problem gefunden hatte.
Projekt-Boxen
Wenn die Choreographin Twyla Tharp ein neues Projekt beginnt, legt sie eine "Projekt-Box" an: Sie hat einen Karton, auf den sie den Namen des Pojekts schreibt. Danach füllt sie alles in die Box, was ihr einfällt oder passend erscheint. In dieser Box landen zum Beispiel Musik-CDs, Noten, Notizen und vieles mehr. Immer wenn ihr Ideen fehlen, schaut sie in ihre Box. Mehr kannst du hier erfahren: https://www.blog.shooglebox.com/post/before-you-can-think-out-of-the-box-you-have-to-start-with-a-box
Oder hier: https://tumblr.austinkleon.com/post/58625662398
Träume
In der Antike wurden Träume als die Quelle der Inspiration angesehen. Lege am besten gleich neben dein Bett ein Notizbuch und einen Stift. Oder, falls du dort dein Smartphone liegen hast, stelle es so ein, dass du schnell auf die Diktierfunktion zugreifen kannst. Träume und Ideen sind flüchtig - halte sie also fest. Hier einige Lesetipps dazu:
Die Botschaften unserer Träume (Beatles, Stevenson, Mozart und einige mehr, die durch ihre Träume gute Ideen bekamen)
Der Traum als Quelle künstlerischer Inspiration
Portal der Psyche - Träume kreativ nutzen
Ideen sammeln, auch herumspinnen
Sammele Anregungen. Schaue dich um. Sei aufmerksam. Spiele! Lerne Neues! Wichtige Regeln in dieser Phase:
- Je mehr Ideen, desto besser.
- Keine Kritik!
- Je wilder und ungewöhnlicher eine Idee ist, umso schöner ist es!
- Jede Idee ist erlaubt.
- Wir bewerten erst später.
- Ideen dürfen weiter ausgebaut werden.
- Lache! Entspanne dich!
- Mache zwischendurch eine Pause!
Die Geister der Inspiration
Y. H.
Created on December 12, 2023
Ein E-Learning zum Thema Inspiration und Kreativitätstechniken
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Die Geister, die ich rief...
weiter
Schatten über der Inspiration
Hallo! Ich bin Jule. Jede Woche arbeiten wir an einem neuen Projekt. Dafür brauche ich immer wieder neue Ideen. Leider fällt mir zwischendurch nichts ein. Mein Kopf fühlt sich dann wie leer an. Wenn mir dann endlich etwas einfällt, habe ich Stress. Denn dann habe ich weniger Zeit, um meine Aufgaben zu erledigen. Das macht mich nervös und ich fühle mich unter Druck!
weiter
Kennst du das auch? Manchmal hätte ich gerne eine Art Anleitung, um mehr Ideen zu bekommen. Eine Art Rezept, um diese "Inspiration" anzuziehen, die für Ideen sorgt. Suchst du auch danach?
Nö. ist dein Problem!
ja!!!
Dann geht es wohl nur mir so. Falls du trotzdem einige Tipps willst, wie man gute Ideen bekommt, klicke auf weiter.
weiter
Inspiration - gute Einfälle, Ideen... Ich weiß, dass ich einmal viele hatte. Doch das ist schon lange her. Jetzt habe ich Angst, meine Arbeit zu verlieren, weil mir die Ideen fehlen. Ich will die Geister der Inspiration wecken. Begleite mich, bitte! Zusammen sind wir stärker.
Nö. keine Lust.
Gerne!
Schade. Du bist sehr freundlich, deshalb habe ich dich gefragt. Vielleicht gehen wir nach meinem Abenteuer einen Kaffee oder Tee trinken. Falls du doch neugierig bist, kannst du mich begleiten. Das Angebot mit dem Kaffee oder Tee besteht weiter. Wenn nicht - dann schließe einfach dieses Fenster, und ich gehe alleine.
Ich komme mit!
Hier ist das Tor zum Reich der Geister. Komm, gehen wir hinein!
betreten
Nö! Zu gruselig!
Manchmal müssen wir Hindernisse und Ängste überwinden.Zusammen schaffen wir das!
betreten
Wohin sollen wir zuerst gehen?
Statuen des Vergessens
Labyrinth des Wissens
Kapelle der Träume
Ob sich in diesem Labyrinth etwas versteckt? Wir schauen uns alles genau an.
weiter gehen
zurück zur Kreuzung
Erst sehen wir uns um. Dann schauen wir uns das Tor an. Ist das für dich in Ordnung?
Damit wir durchs Tor können, müssen wir zuerst dieses Rätsel lösen. Kennst du die richtige Reihenfolge? Bitte ziehe die Antworten an den richtigen Platz in der Liste.
Wir haben eine Feder bekommen. Federn erinnern mich an Vögel, aber auch daran, dass Menschen früher mit Federkielen schrieben. Mir sind Kugelschreiber lieber.
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Mit Spiegel blenden!
Hilfe, was ist das? Wir können nicht schnell genug wegrennen.
Laut brüllen!
Feder hochhalten!
Laut brüllen!
??? Welcher Spiegel?
Feder hochhalten!
Mit Spiegel blenden!
Mist, das klappte nicht. Wir sollten etwas anderes versuchen!
Feder hochhalten!
Die Feder leuchtet! Und sie vertreibt das seltsame Tier!
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Plötzlich steht ein Mann vor dir und Jule. "Das habt ihr gut gemacht! Ich bin stolz auf euch! Mit der Feder habt ihr einen Ideenfresser besiegt. Ideenfresser sind alle Dinge, Wesen und Gedanken, die Ideen vertreiben. Dieser Ideenfresser stand für alle Ideen, die Menschen haben und vergessen. Schreibe am besten immer deine Ideen auf. Ideen können zu mehr Ideen führen, also zu mehr Inspiration. Ideen sind sehr kostbar und brauchen unsere Aufmerksamkeit."
weiter
"Geht weiter, es gibt noch mehr zu lernen.Besucht auch die Statuen des Vergessens und die Kapelle der Träume, wenn Ihr die Geister der Inpiration wecken wollt. Wenn ihr an einem alten Bücherregal vorbei kommt, seht es euch genau an. Es stand ursprünglich im Labyrinth des Wissens. Weil es viel Platz brauchte, brachten wir es an einen anderen Ort. Das Regal ist wie ein Koffer mit Werkzeug. Viel Erfolg, meine Lieben!"
Statuen des Vergessens
Ich will die Geister wecken.
Kapelle der Träume
Sehen wir uns die Statuen genauer an?Vielleicht lernen wir etwas.
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Oh, noch mehr Statuen?
weiter gehen
Warum ist hier eine riesige Teekanne? Fühlst du dich auch gerade wie bei "Alice im Wunderland"?
Da ist eine Anweisung auf dem Sockel. Wir sollen die Zutaten für Ideen in die Kanne geben.
Wir haben einen Zaubertrank bekommen!
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Mit Spiegel blenden!
wegrennen!
Wo kommt der denn her? Hilfe! Was sollen wir tun?
Trank auf ihn werfen!
wegrennen!
Spiegel??? Wir haben keinen Spiegel! Und es ist neblig!
Trank auf ihn werfen!
Mit Spiegel blenden!
Er ist zu schnell für uns! Wir rennen, er schwebt!
Trank auf ihn werfen!
Klasse! Das mag der Geist gar nicht!
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Auf einmal steht eine Frau vor dir und Jule. Sie lächelt kurz, dann schaut sie wieder ernst. "Das habt ihr gut gemacht! Ihr habt einen Ideenfresser besiegt. Dieser Ideenfresser war die Angst vor Fehlern. Um viele Ideen zu haben, aus denen wir die beste auswählen können, brauchen wir Mut. Die Angst vor dem Versagen und vor Fehlern hält uns davon ab. Geht weiter und lernt mehr!"
Labyrinth des Wissens
Ich will die Geister wecken.
Kapelle der Träume
Die Kapelle der Träume. Kommen wir dort hinein? Komm, wir klopfen an die Tür!
zurück zur Kreuzung
Niemand öffnet. Was ist denn auf dem Boden vor der Tür? Vielleicht ist dort ein Schlüssel.
Träume zeigen Dir den Weg ins Land der Fantasie.
Schlafe immer genug. Und träume, wann immer Du kannst.
Die Kapelle sieht von innen besser aus, finde ich.
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Was ist das? Hallo! Wir wollen wieder raus! Oh, diese Teile verschwinden, wenn man sie berührt!
weiter
Mit Spiegel blenden!
Und wieder draußen. Oh...? Diese Gestalt sieht unheimlich aus. Schau mal auf ihre Hände! Was sollen wir tun?
"Buh!" rufen
Gegenstand werfen!
Wir haben keinen Spiegel, es ist neblig - und die Gestalt hat keine Augen! Was sollen wir tun?
"Buh!" rufen
Gegenstand werfen!
Mit Spiegel blenden!
Die Gestalt kommt auf uns zu und bewegt die Hände, als ob sie uns erwürgen will. Hilfe!
Gegenstand werfen!
Klasse Idee! Dieses Ding mit Flügeln verscheucht die Gestalt!
weiter
Plötzlich steht ein älterer Mann vor Jule und dir.Er nickt zufrieden. "Es kommt selten vor, dass Menschen hierher kommen. Ihr müsst etwas Besonderes sein, denn ihr habt einen der Ideenfresser vertrieben. Dieser Ideenfresser gehört sogar zur gemeinsten Sorte! Er fängt Träume und Fantasien ein. Zurück bleiben leere Menschen, die nur funktionieren und ihren Alltag irgendwie bewältigen. Doch jeder Mensch braucht Träume, damit er leben kann. Bleibt voller Träume! Ich wünsche euch viel Glück auf eurem Weg."
Statuen des Vergessens
Labyrinth des Wissens
Ich will die Geister wecken.
Danke, dass du mich begleitest. Ohne dich wäre ich nicht so weit gekommen! Stress auf der Arbeit und Zeitdruck sind schlecht für neue Ideen. Ich habe Stress und Zeitdruck auf der Arbeit! Und ich brauche trotzdem Ideen! Mir fehlen Anregungen oder Werkzeuge, die ich benutzen kann. Geht es dir genauso?
Ja!
Nein.
Willst du trotzdem mehr erfahren? Wenn ja, dann begleite mich weiter. Ich freue mich wirklich über deine Gesellschaft.
weiter
Dann gehen wir weiter. Ih, sieht das düster hier aus... Was uns noch alles erwartet? Hoffentlich Gutes! Ein "Pavillon" ist so ein Gebäude im Garten, oder?
Werkstatt der Kreatvität
Pavillon der Pläne
"Werkstatt"? Das ist ein Regal! Vermutlich ist es das Bücherregal, das im Labyrinth des Wissens stand.
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Können Bücherregale Kinder bekommen? Ich denke nicht. Vermutlich gibt es viel, was uns helfen kann. Doch wir müssen wählen, was uns hilft.
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"Hallo, meine Lieben!" Eine freundlich lächelnde Frau steht vor dir und Jule. "Das waren jetzt einige Informationen. Ihr habt einen kleinen Werkzeugkoffer bekommen.Damit ihr die Werkzeuge bei euch habt, könnt ihr sie herunterladen."
Workbook zu diesem E-Learning als pdf-Datei herunterladen
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Der Pavillon der Pläne. Das ist tatsächlich so ein Gebäude im Garten, aber kein Gartenhaus.
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Ein weiterer Pavillon. Was es hier gibt?
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"Hallo, hallo!" Ein freundlich lächelnder Mann steht vor dir und Jule. "Hier habt ihr einige Informationen bekommen. Falls ihr noch nicht die Werkstatt besucht habt, schaut dort nochmal vorbei. Da gibt es viele Werkzeuge."
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zur Inspiration
Werkstatt der Kreatvität
Pavillon der Pläne
"Hier sehe ich keine Geister. Siehst du welche? Nur ein ausgetrockneter Brunnen und ein sehr großer Frosch. Das kann doch nicht das Ende unserer Reise sein!"
"Hallo! Quak! Geister sucht ihr? Die habt ihr doch in euch. Das sind die ganzen Ideen. Quak. Der Brunnen hier, der steht für euren Kopf. Wenn er fließt, kommen viele Ideen. Quak."
"Quak, quak. Wenn du deinen inneren Brunnen zum Sprudeln bringen willst, dann löse eine kleine Aufgabe. Quak. Danach klappt es auch im Alltag mit den Ideen."
ja!!!
Hilfe! Ich bin plötzlich wieder im Büro! Das muss ein Fehler sein. Was soll ich hier?
Das ist bestimmt die Aufgabe.
Das ist ein böser Scherz.
Meinst du, der Frosch meinte das mit der Aufgabe? Er sagte etwas von Alltag. Probieren wir es?
Herausforderung annehmen.
Ich sitze hier und es ist letzte Woche. Es gibt ein neues Projekt, aber ich habe keine Ideen. Es ist bereits Nachmittag und ich habe nur vier Tage Zeit, um meine Aufgabe zu erledigen. Was soll ich machen?
Tief durchatmen und weiter versuchen.
Bald ist Feierabend. Gehe dann spazieren.
Mache Überstunden, du brauchst mehr Zeit.
Okay. Ich versuche es. Jetzt bekomme ich Kopfweh. Ich glaube, so wird das nichts.
Reiss dich zusammen!
Bald ist Feierabend. Gehe dann spazieren.
Nein, es klappt so wirklich nicht. Das habe ich schon oft versucht. Mir geht es dann einfach nur schlechter.
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In Ordnung. Mist, ich bekomme Kopfschmerzen!
Reiss dich zusammen!
Mache Feierabend und Gehe spazieren.
Gute Idee! Mir geht es nach diesem Spaziergang viel besser. Ich lasse es mir noch ein wenig gut gehen. Danach lege ich mich früh schlafen. Morgen kann ich dann frisch von Neuem starten.
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Ich weiß nicht, was das Ziel unseres Projekts ist. Meinst Du, ich soll schon mal mit anfangen?
Versuche besser, mehr zu erfahren.
Klar, fange an. Dadurch zeigst du, wie gut du bist.
Notiere Dir Fragen, um das Ziel einzukreisen.
Alles, was ich mir ausgedacht habe, passt nicht zu unserem Projekt. Ich habe Zeit verschwendet. Diese Zeit fehlt mir jetzt leider. Und mein Chef ist sauer auf mich, weil ich nicht gefragt habe.
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Ich habe bei meinem Chef nachgefragt. Mir fallen jetzt aber viele Fragen ein.
Fragen aufschreiben und nochmal nachhaken.
Mein Chef war nicht begeistert, dass er zwei Termine mit mir hatte. Ich weiß aber nun alles, was ich brauche. Sehr gut!
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Prima. Was denkst du? Soll ich jetzt anfangen? Oder soll ich besser mit meiner Liste an Fragen bei meinem Chef nachhaken?
Mit den Fragen beim Chef nachhaken.
Fange an! Du weiß doch das wichtige.
Oh, das lief gar nicht gut. Mein Chef ist sauer auf mich. Ich hätte nochmal nachfragen sollen. Einige Punkte waren noch unklar...
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Mein Chef lobte mich. Ich war gut auf das Gespräch vorbereitet. Und ich weiß jetzt alles, was ich brauche.
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Ich arbeite mit einem Kollegen zusammen. Wir sind in der Phase der Ideenfindung. Leider kritisiert er jeden Vorschlag. Langsam komme ich mir dumm vor und mir fällt auch nichts mehr ein. Was soll ich tun?
Erkläre dem Kollegen die Regeln für diese Phase.
Beschwere dich bei deinem Chef.
Ignoriere den Kollegen ab jetzt.
Das war eine schlechte Idee! Mein Chef ist sauer. Er sagte mir, dass wir das als Team klären müssen. Mein Kollege ist sauer, weil ich nicht mit ihm gesprochen habe. Meine anderen Kollegen sind sauer und wollen nicht mehr mit mir zusammen arbeiten. Die nächste Zeit wird hart in der Firma.
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Das geht nicht! Wir arbeiten zusammen an diesem Projekt. Das heißt: Wir müssen uns absprechen. Und wir beide sind für dieses Projekt verantwortlich. Und jetzt? Was soll ich machen?
Beschwere dich bei deinem Chef.
Erkläre dem Kollegen die Regeln für diese Phase.
Gute Idee! Ich denke, ich bedanke mich auch bei ihm. Er will eine gute Arbeit abliefern. Seine Kritik können wir sehr gut in der Phase brauchen, wenn wir die Ideen aussortieren.
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Wir sind wieder im Park!
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Schau mal, wie der Park plötzlich bunt wird!
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Verwendete Bild-KI:NightCafe
Hintergrundsound:Pixabay, Dark Wind Soundeffekte:Pixabay
Workbook zu diesem E-Learning: hier downloaden
Schreibe dir am besten zuerst alle Fragen auf, die du hast. Hake dann beim Chef nach. (Oder wer dein Ansprechpartner ist.) Ist etwas unklar, frage nach. Je genauer du das Ziel kennst, umso besser kannst du passende Ideen finden. Und dir viel Arbeit ersparen.
Hängeordner, Notizbücher... alles erlaubt!
Lange nicht so elegant wie bei Da Vinci fällt es bei mir aus. Aber ich kann so immer stöbern, ob sich eine brauchbare Idee irgendwo versteckt.
Verbindungen
Schreibe auf viele kleine Zettel Stichworte. Zum Beispiel: Haus, Garten, Sonne, Baum, Füller... Falte die Zettel und mische sie. Dann ziehst du zwei Zettel. Kannst du Verbindungen zwischen den beiden Wörtern herstellen? Alle Ideen sind erlaubt. Zum Beispiel: Elfe und Haus - "Ich könnte Häuser für Elfen bauen." Vielleicht willst du weiter darüber nachdenken, wie die Häuser für Elfen aussehen, welche Farben Elfen lieben und so weiter. Dann vergleiche es mit deinem Ausgangsproblem. Oder schaue, falls du einfach nur neue Ideen gesucht hast, was du damit anfangen kannst.
Inspiration - Vorurteile
Viele Menschen denken, dass Inspiration und Kreativität nur bei Künstler*innen zu finden ist. Das ist falsch. Jeder Mensch hat Ideen und ist kreativ. Wenn du zum Beispiel etwas kochen willst, aber eine Zutat fehlt, dann kochst du etwas anderes. Oder dir fällt ein, wie du diese Zutat ersetzen kannst. Du bist inspiriert, weil du eine Idee hast. Und du bist kreativ, weil du diese Idee umsetzt.
Was wird nicht passieren?
Ein abgewandelter Tipp aus "Pixars 22 Storytelling-Regeln". Schreibe auf, was nicht passieren wird. Pixar bezog das auf eine Geschichte, aber du kannst das ausweiten: Was wird in der Geschichte nicht passieren? Was wird in deinem Projekt nicht vorkommen? Womit wirst du nicht arbeiten?Womit wirst du nicht malen/schreiben/programmieren und so weiter? Manchmal wird unser Kopf freier, wenn wir das aufschreiben. Danach schaue dir die Liste an. Vielleicht taucht plötzlich etwas auf, bei dem du dich fragst: "Warum eigentlich nicht?"
Link zu Pixas Regeln: https://storymonster.de/pixars-22-regeln-storytelling
Killer unserer Inspiration
Kennst du diese Sätze?"Das bringt doch nichts.""Was sollen die anderen denken?""Ja, aber...""Das geht nicht.""Viel zu teuer!""Total unrealistisch...!""Das haben die in / von xxx auch schon versucht.""Das haben wir schon immer so gemacht." Streiche diese Sätze, wenn du Deine Inspiration einladen willst!
In Stimmung kommen
Vieles kann uns in eine Stimmung bringen, in der es leichter fällt, Ideen zu bekommen: Musik hören spazieren Bilder ansehen Tiere beobachten (oder Menschen) Wolken betrachten ein Museum besuchen meditieren träumen lesen ...und vieles mehr...
Skizzen- und Notizbücher
Viele Künstler*innen und Erfinder*innen hielten ihre Ideen fest. Am bekanntesten sind die Bücher von Leonardo da Vinci, die du dir hier ansehen kannst: https://de.wikipedia.org/wiki/Pariser_Manuskripte_(Leonardo_da_Vinci)
Bildquelle: https://pixabay.com/de/illustrations/collage-leonard-da-vinci-2231082/
Ich habe keine Ahnung, was das ist. Es erinnert mich an Harry Potter... Ach, egal. Nehmen wir es mit.
Vergessen
Als Kinder waren wir voller Ideen und kreativ. Doch als Erwachsene fällt es uns schwerer, weil unsere Zweifel viele Ideen vertreiben. Als Erwachsene hindern wir uns selbst meistens daran, Ideen zu bekommen. Als Erwachsene nehmen wir unsere Ideen nicht ernst und vergessen sie schnell. Als Erwachsene vergessen wir oft, wie kreativ wir sind. Wenn wir wieder inspiriert sein wollen, dann müssen wir unsere Ideen pflegen. Schreibe deine Ideen auf! Male sie! Verfolge sie weiter! Aber lasse sie nicht einfach wieder verschwinden.
Traumzitate
"Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes."Salvador Dali "Phantasie ist nicht Ausflucht. Denn sich etwas vorstellen, heißt, eine Welt bauen, eine Welt erschaffen."Eugène Ionesco "Ich träume von meinem Bild und dann male ich meinen Traum." Vincent van Gogh "I have a dream..."Martin Luther King
Kopfstand
Du brauchst: ein Blatt Papier, Stift Ein Problem? Schön! Wenn du auf neue Lösungen kommen willst, gehe umgekehrt vor:Wie kommt es zu dem Problem?Wie kannst du es behalten?Kannst du es schlimmer machen? Zum Beispiel: Die Schüler*innen machen keine Hausaufgaben. Ich will, dass sie das weiterhin NICHT tun. Also gebe ich ihnen sehr viele Hausaufgaben auf. Oder ich gebe ihnen Aufgaben, die sie nicht lösen können. Dadurch werden sie frustriert. Frustriert wollen sie garantiert keine Hausaufgaben machen. Am Schluss kannst du alle Ideen umdrehen.
Wortsprint
Dauer: etwa 2 Minuten Du brauchst: ein Blatt Papier, ein Stift Lege das Blatt im Querformat vor dich. Dann schreibe in die Mitte ein Wort, zu dem du Neues finden willst. Sammele dann um dieses Wort alles, was dir in den Kopf kommt. Alle Ideen beziehen sich auf dieses eine Wort. Wenn du einen "Seriellen Wortsprint" willst: Hier beginnst du wie eben beschrieben. Weitere Wörter, die dir in den Kopf kommen, dürfen sich auch auf diese neue Wörter beziehen. Sie bilden eine Serie an Gedanken.
Quelle: Scheuermann, Ulrike (2013): Schreibdenken. Schreiben als Denk- und Lernwerkzeug nutzen und vermitteln, S. 74-75
Die Spinn-Liste
Sammele ausgefallene und "verrückte" Ideen! Du brauchst: Stift, Papier Setze dich entspannt hin, dann verändere etwas an deinem Platz. Drehe Bilder auf den Kopf, setze dich verkehrt herum auf deinen Stuhl - alles, was dir einfällt. Dann ändere wieder alles. Schreibe jetzt auf, was es deiner Meinung nach nicht geben kann oder vollkommen verrückt ist. Zum Beispiel: "Der Himmel ist eigentlich grün. Er wird jeden Morgen grau angestrichen." oder "Wolken sind viereckig, damit sie besser stapeln kann."
Quelle: Jeanmaire, Alexander (2006): Der kreative Funke. Handbuch für Kreativität und Lebenskunst., S. 133-134
Inspiration einladen - wie ein Kuchenrezept
Erst legst Du alle Zutaten bereit.Da heißt: sammele Informationen, Ideen von anderen Menschen, schaue dich um.Danach mischst du die Zutaten.Du untersuchst, was zusammen passt. Du schaust, ob noch etwas fehlt.Als nächstes lässt du den Teig ruhen.Gehe spazieren, mache eine Pause, spiele oder treffe dich mit Freunden. Also etwas anderes, das nichts mit deinem Projekt zu tun hat. Jetzt wird der Kuchen gebacken.Meistens hast du ganz plötzlich eine Idee, mit der du weiterarbeiten kannst.
Nur eine Auswahl
Es gibt über 200 Kreativitätsmethoden. Manche schätzen, dass es sogar mehr als 250 sind. Und von diesen Methoden gibt es viele Varianten. Sehr bekannte Methoden sind zum Beispiel:
Walt Disney-Methode
Die sechs Denkhüte von de Bono
Brainstorming
ABC-Liste
Methode 635
10 Schlüssel zur Ideenfindung
Quelle: Hennrich, Petra (2013): Brainstorming for One. 50 Werkzeuge und Übungen für Ihre Kreativität. S. 109-111
What if... - Was wäre, wenn...
Durch unrealistische Fragen und Annahmen versuchen wir, neue Ideen zu finden. Zum Beispiel:Was wäre, wenn jeder Tag nur 20 Stunden hätte?Was wäre, wenn täglich für eine Stunde die Schwerkraft ausfallen würde? Was wäre, wenn Werbung nichts kosten würde? Nachdem du viele Ideen gefunden hast, kannst du die Antworten nehmen und sie dir genauer ansehen. Vielleicht sind manche näher an der Realität als gedacht.
Quelle: Luther, Michael (2013): Das große Handbuch der Kreativitätsmethoden. S. 251-252
Ein Ablaufplan
Es gibt nicht "den" Plan. Arbeitest du in einem Team, dann ist so ein Plan notwendig. So weiß jeder, was gerade in welcher Phase wichtig ist. Dies hier ist der Plan, der am häufigsten verwendet wird (und immer wieder anders heißen kann):
Ideen auswählen und verfeinern
Schaue dir jetzt alle Ideen an. Wähle deine Favoriten aus. Mit diesen Ideen kannst du weiterarbeiten. Vielleicht kannst du mehrere Ideen zu einer besseren Idee kombinieren? Lasse dir ein wenig Zeit. Dann vergleichst du die Ideen mit deinem Ziel. Wo passt es perfekt? Wo musst du noch etwas verbessern? Arbeite mit diesen Ideen weiter und "verfeinere" sie, so dass sie immer besser zu deinem Ziel passen. Ideal: Diese Ideen machen dir dann sogar Spaß, wenn du sie umsetzen sollst.
Ziel festlegen
Was will ich denn erreichen? Wofür brauche ich Ideen? Was soll sich ändern? Wohin will ich? Warum will ich das? Stelle viele Fragen. Am Schluss kannst du das Ziel genau festlegen und es aufschreiben. Bei der Beschreibung des Ziels hilft das SMART-Prinzip:S - spezifisch, also eindeutig festgelegt M - messbar (zum Beispiel "5kg abgenommen" statt "Gewicht verlieren") A - attraktiv, passend, so beschreiben, dass ich es erreichen will R - realistisch und erreichbar T - terminieren: Bis wann muss das Ziel erreicht sein?
KaWa
KaWa = Kreativ Analograffiti, Wort-Assoziationen, entwickelt von Vera F. Birkenbihl Du brauchst etwa 30 Minuten, Papier und bunte Stifte. Lege das Blatt Papier quer vor dich. Dann schreibe in die Mitte in großen, fetten Buchstaben das Wort, zu dem du Ideen sammeln willst. Danach suchst du zu jedem Buchstaben des Wortes mindestens ein anderes Wort, das mit diesem Buchstaben beginnt. Das Wort hat auch mit dem Wort in der Mitte zu tun. Zum Beispiel: Beim Buchstaben K von kreativ kannst du "Kunst", "Kind", "Klavier" und viele Wörter mehr schreiben, die für dich damit zu tun haben. Vielleicht fallen dir Gemeinsamkeiten auf.
Quelle: Hennrich, Petra (2013): Brainstorming for One. 50 Werkzeuge und Übungen für Ihre Kreativität, S. 51-52
Herzlichen Glückwunsch! Du und Jule habt die Inspiration befreit. Der Nebel wird von der Sonne verdrängt. Der Park blüht wieder.
Ideenfindung: oft das Gleiche
Die meisten Erfindungen oder Veränderungen befolgen einen oder mehrere dieser Punkte:
Quelle: Hennrich, Petra (2013): Brainstorming for One. 50 Werkzeuge und Übungen für Ihre Kreativität, S. 65-66
Wo ist Dein Ideenreich?
Es hilft dir sehr, wenn du weißt, wo du deine besten Ideen bekommst. Ist es im Bett? Unter der Dusche? Im Bus? Gibt es Uhrzeiten, wann du am schnellsten Ideen bekommst? In welchen Situationen hast du die meisten Ideen? Gibt es Musik, die dich inspiriert? Manche Menschen brauchen andere, um sich mit ihnen zu unterhalten. Andere brauchen Ruhe. Wie ist es bei dir? Je besser du dich kennst, umso leichter kannst du dich "in die richtige Stimmung" für Ideen bringen.
Ideencollage
Dauer: 60-90 MinutenBenötigt: Kartonbogen oder großes Blatt Papier, Schere, Klebstoff, Stifte, Zeitungen und Zeitschriften Überlege dir zuerst ein Thema oder setze dir ein Ziel. Danach blätterst du durch die Zeitungen und Zeitschriften. Alles, was an Texten oder Bildern zum Thema passt oder dir gefällt, schneidest du heraus. Wenn es zu deiner Vorstellung einer Lösung passt, hilft es dir besonders weiter. 20-30 Ausschnitte sind ideal. Ordne alles auf dem Karton oder Papier zusammen, so dass es sich für dich stimmig anfühlt. Konzentriere dich dabei auf die optimale Lösung, nicht auf das Problem. Welche Gedanken hast du? Sammele!
Quelle: Hennrich, Petra (2013): Brainstorming for One. 50 Werkzeuge und Übungen für Ihre Kreativität, S. 101-102.
Umsetzen
Das hier ist die letzte Phase im kreativen Ablauf. In manchen Unternehmen oder bei manchen Aufgaben fällt das nicht mehr in deinen Bereich. In diesem Fall beantwortest du nur Fragen zu den Ideen, wenn etwas unklar ist. Manchmal sollst du dir Gedanken machen, wie lange etwas dauert, was benötigt wird oder wie genau etwas aussehen soll. Wenn du die Ideen umsetzen sollst, erkundige dich bitte nach Vorgehensweisen. Du kannst im Internet nach den Stichworten "Projektplanung" und vieles mehr recherchieren.
Wenn Du nicht weißt, was das Ziel ist, frage bitte nach. Erspare dir selbst viel Arbeit und Nerven! Du kannst dir zuerst alle Fragen aufschreiben, die Du hast. Und dann nachhaken. Je genauer Du das Ziel kennst, umso besser kannst Du passende Ideen finden.
Einige Gebote der Ideenfindung
Das kann nicht oft genug wiederholt werden. ;-)
Inspiration und Kreativität
Inspiration und Kreativität gehören zusammen. Über beide werden Geschichten erzählt, die falsch sind. Beispiele: Beide kommen nur in der Kunst vor. Nur Genies sind kreativ oder sind inspiriert. Niemand kann das steuern, Kreativität und Inspiration komme nur zufällig vor. Kinder sind kreativ, Erwachsene nicht. Das ist Blödsinn. Wir alle sind kreativ und haben Einfälle. Jeden Tag!
Das hilft besser: Pünktlich Feierabend machen. Dann eine Runde spazieren gehen. Durch die frische Luft und die Bewegung baust Du Stress ab. Dafür muss die Runde nicht groß sein.
Ideen - eine Übung
Bitte ergänze diesen Satz: Ideen sind wie ___________________________, weil _______________________________. Deshalb ________________________________. Zum Beispiel:Ideen sind wie Seifenblasen, weil sie leicht zerplatzen. Deshalb gehe behutsam mit ihnen um. Quelle:Seelig, Tina (2011): Lebe lieber innovativ. Warum man die besten Ideen findet, wenn man das Unmögliche denkt. S. 152 -153
Weitere Kreativitätskiller
Quelle: Boos, Evelyn (2011): Das große Buch der Kreativitätstechniken, S. 15-19
Ganz viele Ideen
Wir stehen uns oft selbst im Weg. Bevor eine Idee eine Chance hat, stoppen wir sie mit negativen Gedanken: "Das geht nicht.", "Wie soll das gehen?" und und und. Willst du diese innere Stimme zum Schweigen bringen und ganz viele Ideen bekommen, dann suche eine echte Herausforderung. Wie wäre es mit dieser: Finde mehr als 30 Ideen!Das mag zuerst unmöglich klingen, aber viele Menschen vor dir haben es bereits geschafft. Nimm ganz einfach jede Idee! Schreibe sie auf! Aussortieren kannst du später immer noch. Buchtipp: Seelig, Tina (2011): Lebe lieber innovativ. Warum man die besten Ideen findet, wenn man das Unmögliche denkt.
Kreativitätstechniken
Es gibt viele Kreativitätstechniken, durch die es leichter fallen kann, Ideen zu bekommen. Hier ist eine Auswahl. Jeder Mensch ist anders, deshalb gibt es keine "besten". Probiere aus, welche für dich am besten passen. Vielleicht findest du auch ganz eigene Techniken, die dir helfen. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Gehe erst zum Chef oder der Chefin, wenn es gar nicht anders geht! Bitte versuche immer zuerst, das durch ein Gespräch zu lösen. Vielleicht so: Bedanke dich bei deinem Kollegen, dass er eine gute Arbeit mit dir zusammen abliefern will. Dann erkläre ihm, dass es hilfreicher ist, zuerst nur Ideen zu sammeln. Danach müsst ihr ohnehin aussortieren.
Killerphrasen der Geschichte
"Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden."Charles H. Duell, US-Patentamt, 1899 "Das Pferd wird es immer geben, Automobile hingegen sind lediglich eine vorübergehende Modeerscheinung."Präsident der Michigan Savings Bank, 1903 "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."Tomas Watson, IBM, 1943
Mehr Irrtümer: Süddeutsche Zeitung, IT-Irrtümer
Inspiration
Inspiration ist selten eine genaue Idee, aber sie öffnet neue Wege, etwas zu sehen. Dadurch können viele neue Ideen entstehen. Inspiration ist der Ausgangspunkt, der Start. Damit beginnt meistens ein kreativer Prozess, in dem etwas Neues geschaffen wird oder Dinge neu kombiniert werden. Inspiration kann auch der Start zur Lösung eines Problems sein.
Inspiration
Das Wort "Inspiration" kommt aus dem Lateinischen - "inspiratio". Das bedeutet "Beseelung", "einhauchen". Wir verwenden es für Eingebungen, Ideen, Einfälle, Aha-Erlebnisse und plötzliche Erkenntnisse. Vielleicht kennst du auch das Wort "Heureka!", was "Ich habe es gefunden!" bedeutet. Angeblich rief der griechische Philosoph Archimedes "Heureka!", als er die Lösung für ein Problem gefunden hatte.
Projekt-Boxen
Wenn die Choreographin Twyla Tharp ein neues Projekt beginnt, legt sie eine "Projekt-Box" an: Sie hat einen Karton, auf den sie den Namen des Pojekts schreibt. Danach füllt sie alles in die Box, was ihr einfällt oder passend erscheint. In dieser Box landen zum Beispiel Musik-CDs, Noten, Notizen und vieles mehr. Immer wenn ihr Ideen fehlen, schaut sie in ihre Box. Mehr kannst du hier erfahren: https://www.blog.shooglebox.com/post/before-you-can-think-out-of-the-box-you-have-to-start-with-a-box
Oder hier: https://tumblr.austinkleon.com/post/58625662398
Träume
In der Antike wurden Träume als die Quelle der Inspiration angesehen. Lege am besten gleich neben dein Bett ein Notizbuch und einen Stift. Oder, falls du dort dein Smartphone liegen hast, stelle es so ein, dass du schnell auf die Diktierfunktion zugreifen kannst. Träume und Ideen sind flüchtig - halte sie also fest. Hier einige Lesetipps dazu:
Die Botschaften unserer Träume (Beatles, Stevenson, Mozart und einige mehr, die durch ihre Träume gute Ideen bekamen)
Der Traum als Quelle künstlerischer Inspiration
Portal der Psyche - Träume kreativ nutzen
Ideen sammeln, auch herumspinnen
Sammele Anregungen. Schaue dich um. Sei aufmerksam. Spiele! Lerne Neues! Wichtige Regeln in dieser Phase: