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BALLADE DES AUSSEREN LEBENS
Linda
Created on November 7, 2023
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Transcript
Ballade des ausseren Lebens
(1895)
E crescono bimbi con occhi profondi, che nulla conoscono, crescono e muoiono, e tutti gli uomini vanno per la loro strada. E i frutti acerbi diventano dolci e cadono di notte come uccelli morti, e restano a terra per pochi giorni e marciscono. E sempre il vento soffia, e di nuovo ascoltiamo o diciamo molte parole e avvertiamo la gioia o la stanchezza nel corpo. E le strade corrono attraverso l'erba, per luoghi diversi, con fuochi, alberi, stagni, e minacciosi talvolta, e mortalmente deserti... A che tante cose? E tanto diverse? E in numero grande? Che cosa alterna il riso al pallido pianto? E questa commedia a cosa ci giova? A noi ormai adulti e soli in eterno Che senza cercare una meta vaghiamo? E aver visto tanto a cosa poi serve? E tuttavia dice molto chi dice "Sera", una parola da cui stilla una tristezza intensa Simile a denso miele da favi profondi.
Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen, die von nichts wissen,wachsen auf und sterben, und alle Menschen gehen ihre Wege. Und süße Früchte werden aus den herben und fallen nachts wie tote Vögel nieder und liegen wenig Tage und verderben. Und immer weht der Wind, und immer wieder vernehmen wir und reden viele Worte und spüren Lust und Müdigkeit der Glieder. Und Straßen laufen durch das Gras, und Orte sind da und dort, voll Fackeln, Bäumen, Teichen, und drohende, und totenhaft verdorrte... Wozu sind diese aufgebaut? Und gleichen einander nie? Und sind unzählig viele? Was wechselt Lachen, Weinen und Erbleichen? Was frommt das alles uns und diese Spiele, die wir doch groß und ewig einsam sind und wandernd nimmer suchen irgend Ziele? Was frommt‘s, dergleichen viel gesehen haben? Und dennoch sagt der viel, der „Abend“ sagt, ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt wie schwerer Honig aus den hohlen Waben.
Das Gedicht "Ballade des ausseren Lebens" wurde von Hugo von Hofmannsthal geschrieben und im Jahr 1895 veroffentlicht. Der ursprungliche Titel war : "Terzinen von der Dauer des ausseren Lebens". Das Gedicht besteht aus sieben Strophen und zwar auf sieben Terzinen sind. Die letzte Zeile besteht aus einem eizelnen abschliessenden Vers. Man kann drei Sinnabschnitte erkennen :
- Die ersten vier Strophen handeln von der Verganglichkeit und Nutzlosigkeit des Lebens
- Die letzten drei Strophen fragen nach dem Sinn des Lebens
- Der dritte Teil wird durch das Adverb "dennoch" eingelleitet und bringt die Antwort auf diese Fragen
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Im ersten Strophe geht es um Menschen, die einmal Kinder sind. sie wachsen auf und sterben
Sobald die Fruchte reif sind, fallen sie ab und verderben, nachdem sie wenige tage gelegen haben. Es ist eine Metapher der Verganglichkeit des Lebens, das mit dem Tod enden muss.
Worte und warnehmungen wiederholen sich stàndig wie der Wind,bis zum Tod: Man redet und vernimmt Worte und spurt immer wieder Mudigkeit oder Lust. Alles vergeht wie der Wind. Die wiederholungen sind auch in der Struktur des Gedichts spurbar. (mittels der Konjunktion "und")
Die Lebens der Menschen sind alle verschieden. Manchmal findet sich man in ruhige oder gefahrliche Orte. Die vierte Strophe endet mit Ausslassungspunkten weil es noch mehr Dinge des ausseren Leben zu sagen gibt. Und wird 25 Mal wiederholt.
In der funften und sechste Strophen gibt es die erste Wende weil hier rhetorische Fragen beginnen. sie betreffen den Sinn des Lebens. Die Menschen erscheinen zwar als Ziellos, aber auch als "gross und ewig einsam"
In diesen Strophen sind typische Barockthemen erkennbar :
- Nutzlosigkeit und Verganglichkeit des Lebens
- Motiv deer Eitelkeit des Lebens. Ein Beispiel davon ist die Ballade von Andreas Gryphius "Abend". Abens als zwischenzeit zwiscen Tag und Nacht, wo alles vergeht.
- Das wind als Sinnbild fur die Fluchtigkeit des Lebens
- Antithesische Begriffe : - vernehmen/reden - Lust/Mudigkeit- Freude/Schmerz
In der siebten Strophe gibt es die zweite Wende die mit die Worte "Und dennoch" gekennzeichnet ist. Das Sinn des Lebens liegt in der Wort Abend.
Der Abend ist die zwischenzeit zwischen Tag und Nacht, Leben und Tot. er ist voll von Geheimnisse. Am Abend wird das Leben ruhiger und stiller. Jeder Mensch kommt zu sich, er denkt nach. Er ist die Erfullung des Lebens. Der Mensch kann die Fulle des Lebens erreichen, indem er das Leben nutztum etwas hervor zu bringen.
Das Leben besteht scheinbar aus Wiederholungen, aber sie sind notwendig, um daraus der Honig nàmlich das Sinn des Lebens.
Tiefsinn bedeutet Substanz und Bedeutung Trauer bedeutet Bewusstsein des menschliche Zustandes und des verganglichkeit des Lebens, der Verlust der schwere Honig rinnt aus hohlen Waben. Gegenuberstellung gegen schweree Honig und hohlen Waben. Es ist das innere Leben. die "hohlen Waben" konnten hier die leeren Formen der Alltagsprache symbolisieren und "schwerer Honig" konnte fur die poetsche Sprache stehen, die einzige, die sich dem inneren nahern kann
DER PANTHER
Jardin des Plantes
Il suo sguardo a causa dello scorrere continuo delle sbarre è diventato così stanco, che non trattiene più nulla. è come se ci fossero mille sbarre e dietro mille sbarre nessun mondo
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stabe So müd geworden, dass er nichts mehr halt. Ihm ist, als ob es tausend Stabe gäbe Und hinter tausend Stabe keine Welt.
L'andata morbida con passi flessuosi e forti, nel girare in cerchi sempre più piccoli, è come una danza di una forza intorno a un centro in cui si erge stordito un grande volere
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, Der sich im allerkleinsten Kreise dreht, Ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, In der betäubt ein großer Wille steht.
Solo a volte si alza senza far rumore il velo delle pupille Allora entra un'immagine. Poi si muove attraverso le membra silenziose e tese e va a spegnersi nel cuore
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille Sich lautlos auf-. Dann geht ein Bild hinein, Geht durch der Glieder angespannte Stille - Und hört im Herzen auf zu sein.
Im Mittelpunkt der ersten Strophe steht der Blick des Panthers. Er ist wegen dem Anblick der tausend Stabe die sich endlos wiederholen, mude geworden. In einem Solchen Ausmass , dass der Blick nicht mehr halten kann. Er kann die Welt nicht mehr wahrnehmungen. Der Tier ist unaufmerksam und kraftlos geworden. Der Panther befindet sich in seiner Kafig gefangen, er fuhlt sich mude und stark. die Stabe sind das unbelebt,und sie sind starker als der Panther.
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Die zweite Strophe steht inhaltlich und formlich in Gegensatz mit der ersten Strophe. Im Mittelpunkt der zweiten Strophe steht der Gang des Panthers, der weich geschmeidig und stark ist. Das Tier bewegt sich langsam und im Kreis herum. Sein Wille nach Freiheit ist Gross, sondern betaubt. Der Panther ist gewohnlich istinktiv, frei, wild, ungebàndigt
Der Panther ist ein typisches Beispiel von "Dinggedicht". Diese literarische Gattung wurde von Rilke selbst geschaffen. Damit wollte er leblosen Dingen, wie etwa einer Skulptur, aber auch Blumen oder Tieren eine Stimme geben. So hauchte er einem Panther, den er im Pariser Tiergarten "Jardin des plantes" hinter Gittern beobachtet hatte, nicht nur Leben, sondern auch ein Gefühl ein. Durch das Dinggedicht enthüllt der Dichter das innere Wesen. Inspirationsquellen. - Aufenthalt im Jardin des Plantes und Skulptur eines Panthers (vermutlich kurz zuvor bei Rodin gesehen)
Im Mittelpunkt der dritten Strophe stehen die Augen des Panthers, die fur seine Seele stehen. Der Blick fàllt hinter die Stàbe, ein Funke entzùndet sich im Mùden Korper des Tieres.Es bedeutet Freiheit, Befreiung, Wildniss, Natur aber diese Bild wird nicht zurHandlung sondern, hòrt sie auf. Es gibt fùr den Panther keine Ausweg. Aus diesem Grund ist der Zustand des Panthers hoffnungslos und von kàfig determiniert.
- der Blick, Der Gang und die Seele sind sichbar
- Das Gedicht beginnt mit einer Vision und endet mit einer Vision
- das zentralbild ist die kreis Bewegung des Tiers.
- Die worter Blick, Gang und Vorhang sind eine Synekdoche
DAS KARUSSELL
Con un tetto e con la sua ombra gira per breve ora la giostra dei cavalli multicolori, tutti del paese che lungamente tarda a tramontare. Molti sono attaccati alle carrozze, eppure tutti hanno un cipiglio fiero, e un feroce leone, tinto in rosso, va con loro, e a quando a quando un elefante bianco. Perfino un cervo c’è, come nel bosco, ma porta sella e, fissa alla sua sella, una minuscola bambina azzurra. E cavalca il leone un bimbo bianco tenendosi ben fermo con la mano che scotta, mentre il leone scopre lingua e zanne. E a quando a quando un elefante bianco. E passano su cavalli anche fanciulle in vesti chiare, quasi troppo grandi per questi giochi e nella corsa alzano lo sguardo in su, verso noi, chi sa dove- E a quando a quando un elefante bianco. E il tutto va e s’affretta alla sua fine, e gira e gira in cerchio e non ha meta. Un rosso, un verde, un grigio che balena, un breve, appena abbozzato profilo-. E ogni tanto rivolto in qua, beato, un sorriso che abbaglia e che si dona al cieco gioco che ci toglie il fiato…
Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand von bunten Pferden, alle aus dem Land, das lange zögert, eh es untergeht. Zwar manche sind an Wagen angespannt, doch alle haben Mut in ihren Mienen; ein böser roter Löwe geht mit ihnen und dann und wann ein weißer Elefant. Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald, nur daß er einen Sattel trägt und drüber ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt. Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge und hält sich mit der kleinen heißen Hand, dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge. Und dann und wann ein weißer Elefant. Und auf den Pferden kommen sie vorüber, auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge schauen sie auf, irgendwohin, herüber – Und dann und wann ein weißer Elefant.
Und das geht hin und eilt sich, daß es endet, und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel. Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet, ein kleines kaum begonnenes Profil -. Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet, ein seliges, das blendet und verschwendet an dieses atemlose blinde Spiel…
Das Gedicht besteht aus 7 Strophen die unterschiedlich lang sind. die Abstànde werden immer kùrzer weil das Karussell immer schneller wird. Immer wenn das weisse Elefant erscheint, hat sich das Karussell ein weitere Runde gedreht.
Es handelt sich um ein Dingeddicht, in diesen Mittelpunkt ein Karussell steht, das Rilke im Jardin du Luxembourg beobachtet hat. Es wird dargestellt wie sich das Krussell mit Kindern und Tierfiguren dreht. Es werden 2 Perspektive dargestellt :
- Die Kinder
- Der Dichter
Die Kinder sind blind fùr die Welt. Fùr sie das Leben ist ein Spiel. Der Dichter stell die Erwachsene dar. Das Land das lange zòger, eh es untergeht steht fùr die Ende der Kindheit.
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Im Mittelpunkt der ersten Strophe steht die kreisformige Gang des Karussells. Es ist ein Dingsymbol. Seine Figuren kommen aus dem Land, das lange zògert. Ein Land das langsam untergeht. Alles wird hier aus der Perspective eines Erwachsenen geschildert.
In der zweiten Strophe wird ein Hirsch beschrieben. Er hat einen Sattel in dem ein Kleines Màdchen. das ein blaues Kleid tràgt sitzt.
In der dritten Strophe gibt es ein Lowe, der Zahne und Zunge zeigt. Auf dem Lowe reitet ein Junge, der sich mit seiner kleinen heissen und schwitzende Hand fesshàalt. Das Kind hat sich im Spiel Total hineinversetzt. Der lowe spiegelt sein Charakter wieder. Er konnte etùrmich und wild sein.
In derr fùnften Strophesind Pferden geschildern, aus welchen àltere Màdchen sitzen. sie sind gross um Karussell zu fahren. sie schauen irgendwohin auf / herùber. Ihr Blick fàllt ins Leere. Pferden stehen fùr lebendige Kinder.
im Mittelpunkt steht das weiber Elefant. Er konnte das aussendeiter und zuruckhaltende kind symbolisiert.Niemand sitzt auf dem Elefant weil das zuruckhaltende kind mòchte aber geht nicht auf ein Karussell.
In der siebten Strophe wird das Karussell in voller fahrt beschrieben. Die einzelheiten Details werden nicht mehr wahrgenommen. Am Anfang sind die Farben klar aber am Ende nur Profile sind zu sehen. Das Karussell als Sinnbild des Lebens.
- Das Karussell hat ein Dach,das heisst das Spiel den Kindern ist behùtet. Dach bedeutet Sicherheit der Schutzt der Kindheit. Die kinder spielen mit ihren Phantasie, sie sind frei.
- das Karussell lòst beii den Dichter Erinnerungen und Gefùhle aus, die im Herzen sind. Er ist ein Erwachsene aber er kann die kraft der Kindheit fùhlen.
- Die Sprache ist sehr eifach und Kindgemàss. Das Gedicht ist voll von Adjektiven und Farben. Die Konjunktion "und" wird 14 mal wiederholt. Und das vermittelt den eindrùck von Bewegung und Wiederholung.
- Da sind bunte Pferde mit Wagen und ohne Wagen. Da sind ein ròtr Lowe, ein weisser elefant und ein Hirsch. Die pfarrenden kinder sind ein kleines Màdchen, ein Junge und àltere Màdchen. Sie tragen blaue, weisse und helle Kleide.
REINER MARIA RILKE
(1875-1926)
WORPSWEDE
GEBURSTSSTADT
- Rilke ist im Jahr 1875 in Prag geboren.
- In Prag gibt 2 Volksgruppen :
FAMILIE
- Der Vater Josef Rilke ist Eisenbahnbeamter und betrachtet sich als ein berufliche gescheiterter.
- Die Mutter Sophie kommt aus einer wohlabende Familie und fùlhte sich ihrem Mann gesellschaftlich uberlegen. Aber die Ehe ist problematisch. Rilke wird von dieser Spannungen beeinflusst. Keine Familie und keine Heimat.
KINDHEIT
- In den ersten sechs Jahren als "Ersatz" der frùh verstorben Schwester als Màdchen erzogen.
Militàrschulzeit (1886-1891)
- Er besucht die Militàrschulzeit auf Wunsch seines Vaters. Fùr ihn ist "die gewaltige Heimsuchung seiner Kindheit"
MUNCHENER AUFENTHALT UND RUSSLANDREISEN
- Rilke verlasst die Militàrschule und Prag. Er zieht nach Munchenund fàngt die Universitàt zu besuchen. Er studiert Philosophie, Literatur und kunstgeschichte
- Er lernt eine frau kennen : Lou Andreas Salomè
- erster Hohepunkt ihrer Freundschaft : die zwei reisen durch Russland. Russland ist eine Ispiration. Das Stundebuch wird inspiriert.
1861 Sankt Petersburg. Studium der Theologie, Religionsgeschichte und Philosophie. Bekanntschaft von Paul Ree und Friedrich Nietzsche in Rom. Beide Männer verlieben sich in sie. Lou lehnt die Heiratsanträge beider ab. Ihr schwebt ein Leben jenseits der Konventionen in Freiheit und Selbstbestimmung vor. 1896 lernt sie Rilke kennen. Die Liebesbeziehung wehrt bis 1900, ihre Freundschaft bleibt bis zu Rilkes früherem Tod. Sie verkehrt in einem Kreis von Gelehrten und Künstlern und arbeitet als Schriftstellerin. 1912 trifft Lou in Wien ein, um Psychoanalyse von Freud zu erlernen. Als einzige Frau durfte sie an Freuds Mittwoch-Gesellschaft teilnehmen. +1937 Göttingen.