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DE- Introducing an EMAS (Eco Management and Audit Scheme) in school

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Created on November 7, 2023

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Transcript

Einführung eines EMAS (Eco-Management and Audit Scheme)

Funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.

This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.

INHALTSVERZEICHNIS

Einführung

Was genau ist EMAS?

Vorteile der Einführung von EMAS

Vision und Mission von EMAS in Schulen

Elemente des Managementansatzes

Implementierung von EMAS

Schlusswort

Einführung

Der Klimawandel stellt eine der größten ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedrohungen für unseren Planeten dar. Vor allem die jüngeren Generationen müssen lernen, nachhaltig zu leben, um dem Klimawandel und den daraus resultierenden Umweltproblemen entgegenzuwirken, da sie die Auswirkungen des Klimawandels wahrscheinlich viel stärker spüren werden als wir heute. Schulen und berufsbildende Organisationen* haben ein großes Potenzial, Schüler mit dem heutigen Wissen vertraut zu machen, damit sie sich der Ursachen des Klimawandels bewusst werden und verstehen, was sie tun können, um ihn zu ändern.Die Einführung eines "Umweltmanagement- und Umweltbetriebsprüfungssystems" (EMAS) in Schulen oder berufsbildenden Organisationen kann mehrere Vorteile haben, sowohl für die Umwelt als auch für die Bildungseinrichtung selbst. EMAS ist ein umfassender Rahmen für das Management von Umweltauswirkungen und kann Schulen dabei helfen, umweltbewusster und nachhaltiger zu werden.In diesem Kurs wird erklärt, was EMAS ist, welche Vorteile es für berufsbildende Organisationen bringt, und es wird ein bewährtes Managementsystem für Bildungseinrichtungen vorgestellt und erklärt, wie es umgesetzt werden kann. In diesem Minikurs beziehen wir uns der Einfachheit halber hauptsächlich auf "Schulen". Im Kontext des gesamten Minikurses sind damit Berufsschulen und andere Einrichtungen der beruflichen Bildung gemeint.

Was genau ist EMAS?

EMAS steht für "Environmental Management and Audit Scheme".Es ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem (UMS), das von der Europäischen Union (EU) eingeführt wurde, um Organisationen, einschließlich Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, dabei zu helfen, ihre Umweltleistung zu verbessern und ihre Umweltauswirkungen zu verringern. EMAS bietet einen umfassenden Rahmen für Organisationen zur Bewertung, Verwaltung und kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltpraktiken.

Vorteile der Einführung von EMAS

Neben einer allgemeinen Sensibilisierung für Aspekte des Klimawandels werden mit der Einführung und späteren Aufrechterhaltung von EMAS in Schulen folgende Ziele verfolgt:

  • Mit dem Managementsystem handeln und lernen Studierende in einem realen Kontext mit realen Daten und realen Konsequenzen. Sie werden in praxisnahe Entwicklungsprozesse mit entsprechenden Auswirkungen auf die Lernmotivation und Lerneffizienz eingebunden .
  • Die Studierenden erwerben Kompetenzen im nachhaltigen Handeln und in der Anwendung von professionellen Managementsystemen und -instrumenten.
  • Die Berufsbildungseinrichtung ist so organisiert, dass sie nachhaltig handelt und sich nicht nur ad hoc, sondern langfristig an den Klimawandel anpasst.
Dieser Minikurs gibt einen Überblick über die Elemente eines EMAS sowie über die entsprechenden Aktivitäten, die zur Umsetzung durchgeführt werden müssen.

Vision und Mission von EMAS in Schulen

Die Vision und Mission, die mit der Implementierung eines Managementansatzes verbunden sind, ist es, die gesamte Berufsbildungsgemeinschaft (Schüler, Lehrer, Eltern) zu einem klimafreundlichen und nachhaltigen Verhalten zu bewegen, d.h. Klimaschäden zu reduzieren und sich an die erwarteten Klimaveränderungen anzupassen. Folgende Aspekte sind mit einem gut funktionierenden Managementsystem in Berufsbildungsorganisationen verknüpft:

  • Berufsbildungseinrichtungen vermitteln ihrer Schülerschaft, wie sie sich in der Schule und zu Hause nachhaltig verhalten und wie sie sich an die bevorstehenden Auswirkungen des Klimawandels anpassen können
  • Berufsbildungseinrichtungen selbst verhalten sich nachhaltig und passen sich den sich ändernden Anforderungen unseres Umfelds angemessen an

EMAS für Schulen

Der in diesem Minikurs vorgeschlagene Managementansatz basiert auf den Elementen und Anforderungen der EMAS-Verordnung (d. h. der EU-Verordnung über die freiwillige Beteiligung von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung). Ursprünglich zielt das EMAS-System auf große Unternehmen mit starken Auswirkungen auf die natürliche Umwelt ab, ist aber auch für kleine und mittlere Unternehmen offen. Auch Schulen können sich an dem System beteiligen.Normalerweise sind die Anforderungen von EMAS für durchschnittliche Schulen/Berufsbildungseinrichtungen viel zu anspruchsvoll. Im Rahmen des europäischen Schulprojekts CLIMES, das durch das Programm für lebenslanges Lernen finanziert wird, wurden die Anforderungen in Bezug auf EMAS reduziert und für Schulgemeinschaften machbar gemacht.

Elemente des Managementansatzes

Der CLIMES-Management-Ansatz, den wir auch für everGREEN empfehlen, besteht aus zentralen und unterstützenden Elementen.Die Kernelemente sollen einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung in den Schulen einleiten. Sie sind stark an den Deming-Kreis angelehnt und zeigen dessen Komponenten auf. Zumindest diese Kernelemente des Managementansatzes sollten umgesetzt werden.Darüber hinaus werden mehrere unterstützende Elemente definiert. Ihr Hauptziel ist es, das Managementsystem und den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung langfristig aufrechtzuerhalten.

Rollen
  • Zweck
  • Komponenten
Check
  • Zweck
  • Komponenten

CLIMES Kern-elemente

Erste Schritte
  • Zweck
  • Komponenten
Do
Plan
  • Zweck
  • Komponenten
  • Zweck
  • Komponenten
Kommunikation
  • Zweck
  • Komponenten
Erweiterter Check
Engagement für Nachhaltigkeit
Nicht-Konformitäten
Dokumentation

Unterstützende Elemente

Operative Kontrolle Erweiterte Rollen

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Rollen
  • Zweck
  • Komponenten
Check
  • Zweck
  • Komponenten

CLIMES Kern-Elemente

Erste Schritte
  • Zweck
  • Komponenten
Do
Plan
  • Zweck
  • Komponenten
  • Zweck
  • Komponenten
Kommunikation
  • Zweck
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Erweiteter Check
Engagement für Nachhaltigkeit
Dokumentation

Unterstützende Elemente

Nicht-Konformitäten

Operative Kontrolle Erweiterte Rollen

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Erste Schritte

Dies ist der entscheidende erste Schritt beim Aufbau eines klimafreundlichen Managementsystems. Das System wirkt sich auf alle Ebenen der Schule aus und befasst sich mit Prozessen, Verantwortlichkeiten und Strukturen, die das Klima beeinflussen. Einige werden Ihre Bemühungen unterstützen, während andere vielleicht neutral bleiben oder sie ablehnen. Die Unterstützung der Lehrkräfte ist entscheidend. Während der Datenerhebungsphase kann es zu Störungen des Unterrichts und der Abläufe kommen. Die Vorbereitungsphase zielt darauf ab, sich auf die Systementwicklung vorzubereiten und Störungen zu tolerieren. Die folgenden Aktivitäten zielen darauf ab, eine positive, offene Klima-Management-Atmosphäre zu fördern. Klicken Sie auf die folgenden Aufgaben, um zu erfahren, was zu tun ist:

  • Zuständigkeiten der Verwaltung für das Klimamanagement
  • Ernennung eines Managers für das Klimamanagementsystem
  • Unterrichtung der Schulgemeinschaft
  • Einrichtung einer studentischen Klimagruppe
  • Koordinierungsgruppe

Rollen
  • Zweck
  • Komponenten
Check
  • Zweck
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CLIMES-Kern-elemente

Erste Schritte
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Plan
  • Zweck
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  • Zweck
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Kommunikation
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Erweiteter Check
Engagement für Nachhaltigkeit

Unterstützende Elemente

Dokumentation
Nicht-Konformitäten

Operative Kontrolle Erweiterte Rollen

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Erster Klima-Check

Der erste Klimacheck ermöglicht einen ersten Überblick über die Auswirkungen des täglichen Schulbetriebs auf das Klima. Er bietet eine erste systematische Analyse des Ist-Zustandes der induzierten Emissionen, der Stärken und Schwächen von Gebäuden, Einrichtungen, Verhaltensweisen, Verfahren usw. Die Durchführung des ersten Klima-Checks sollte die unten genannten Aktivitäten umfassen. Klicken Sie auf die folgenden Aufgaben, um zu erfahren, was zu tun ist.

  • Vorkehrungen für den ersten Klimacheck
  • Einführung
  • Bewertung der wesentlichen Klimaaspekte der Schule
  • Berichterstattung

Rollen
  • Zweck
  • Komponenten
Check
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  • Komponenten

CLIMES Kern-Elemente

Erste Schritte
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Erweiterter Check
Engagement für Nachhaltigkeit
Nicht-Konformitäten
Dokumentation

Supporting Elements

Operative Kontrolle Erweiterte Rollen

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Planung

Der erste Klimacheck hat einen Überblick verschafft, in welcher Weise und Höhe die täglichen Aktivitäten Ihrer Schule zum Klimawandel beitragen (berechnet als CO2-Emissionsäquivalente). Es wurden Schwachstellen und die wichtigsten Klimaaspekte für Maßnahmen aufgezeigt.Wahrscheinlich möchten Sie (und hoffentlich auch Ihre Schulleitung) die aktuelle Situation jetzt verbessern. Wenn Sie nicht willkürlich Verbesserungsmaßnahmen ergreifen wollen, sollte der Verbesserungsprozess auf einer systematischen Planung beruhen. Außerdem sollte die Schulleitung davon überzeugt werden, die Ergebnisse dieses Planungsprozesses umzusetzen (sonst wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen). Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, die Schulverwaltung in den Planungsprozess einzubinden, indem ein zweitägiger Planungsworkshop organisiert wird, bei dem Schüler-& Lehrerschaft und Schulverwaltung zusammenarbeiten. Klicken Sie auf die folgenden Aufgaben, um zu erfahren, was zu tun ist:1. Vorschläge zur Klimapolitik (Klimakonvention)2. Vorschläge für Klimaziele und Zielvorgaben3. Vorschläge für einen Klima-Aktionsplan4. Informieren über die Klimapolitik und den Aktionsplan der Schule5. Definition von Prozessen und Zuständigkeiten

Rollen
  • Zweck
  • Komponenten
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CLIMES Kern-Elemente

Erste Schritte
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  • Zweck
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Engagement für Nachhaltigkeit
Nicht-Konformitäten
Dokumentation

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Operative Kontrolle Erweiterte Rollen

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Umsetzung des Aktionsplans

Auf Ihrem Weg zu einer klimafreundlichen Schule müssen Sie den offiziell genehmigten Klimaaktionsplan Ihrer Schule umsetzen. Dazu müssen Sie für jede Ihrer geplanten Aktionen eine verantwortliche Person benennen. Das kann Ihre Schülergruppe sein, die für die Durchführung einiger, der meisten oder sogar aller geplanten Aktionen verantwortlich ist. Die folgenden Ratschläge können Ihnen dabei helfen, erfolgreich vorzugehen. Klicken Sie auf die folgenden Aufgaben, um zu erfahren, was zu tun ist. 1. Arbeitsteilung und Detailplanung 2. Überwachung und Bewertung der Fortschritte

Rollen
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Erste Schritte
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Operative Kontrolle Erweiterte Rollen

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Regelmäßige Kontrollen und Audits

Traditionell folgen die Schulen festen Lehrplänen, ohne das Thema Klimamanagement einzubeziehen. Projektarbeit wird gelegentlich für bestimmte Aufgaben eingesetzt, wie z.B. die Durchführung eines ersten Klima-Checks, die Erstellung eines Klima-Aktionsplans oder die Umsetzung von Maßnahmen. Es ist wichtig zu wissen, dass Klimamanagement kein kurzfristiges Projekt ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der auf schrittweise Verbesserungen abzielt. Dieser Prozess betrifft nicht nur die heutigen Schüler, sondern auch zukünftige Generationen.Um die Kontinuität des Aktionsplans zu gewährleisten, ist es wichtig, regelmäßige Überprüfungen des CO2-Fußabdrucks zu institutionalisieren und sie zu einem Teil des Schulsystems zu machen. Diese Kontrollen sollten in regelmäßigen Abständen, etwa jährlich, stattfinden, um die Auswirkungen des Aktionsplans auf das Klimaverhalten der Schule zu überwachen. Sie helfen auch zu überprüfen, ob die geplanten Maßnahmen wie beabsichtigt durchgeführt wurden und ob die klimabezogenen Organisationsstrukturen wie definiert funktionieren. Dies sind die Kernthemen des aktuellen Kurses Klicken Sie auf die folgenden Aufgaben, um zu erfahren, was zu tun ist. 1. Erneute Überprüfung des CO2-Fußabdrucks 2. Controlling the implementation of the climate action plan 3. Auditing the climate management system 4. Definition of Processes and Responsibilities

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Organisation von Informations- und Kommunikationsstrukturen

Am Ende des ersten Klima-Checks haben Sie Ihre Ergebnisse der Schulleitung und der gesamten Schulgemeinschaft vorgestellt. Damit haben Sie den ersten Schritt zur Etablierung eines Kommunikationsprozesses über die Rolle der Schule im Umgang mit dem Klimawandel getan. Indem Sie diesen Prozess strukturieren und erweitern, können Sie:Einbindung aller Mitglieder der Schulgemeinschaft (Schüler, Lehrer, Eltern, Verwaltung, Hilfspersonal) in den Kommunikationsprozess und das Klimamanagementsystem.Geben Sie Informationen über die Klimaaktivitäten der Schule auf breiter Basis an interessierte Kreise innerhalb und außerhalb der Schule weiter.Stärkung des Gefühls der Zugehörigkeit von Schülern und Lehrern zu ihrer Schule.Systematische Sammlung von Vorschlägen im Zusammenhang mit Klimaaspekten.Steigerung des Bewusstseins für die Klimabemühungen der Schule und Motivation zur Teilnahme an klimabezogenen Aktivitäten.Um den Kommunikationsprozess Ihrer Schule zu Klimaaspekten zu organisieren, sollten Sie die folgenden Aktivitäten und Elemente berücksichtigen: 1. Regelmäßige Information der Schulgemeinschaft2. Regelmäßige Information der Öffentlichkeit3. Mitteilung von Defiziten und Verbesserungsvorschlägen

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CLIMES Kern-Elemente

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Operative Kontrolle Erweiterte Rollen

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Rollen und Zuständigkeiten

Für ein effektives Klimamanagement muss eine Vielzahl von Aufgaben und Aktivitäten durchgeführt werden. Idealerweise sind viele verschiedene Personen an diesen Prozessen beteiligt. Um sicherzustellen, dass die Aufgaben regelmäßig erledigt werden, werden Doppelarbeiten vermieden und die Schnittstellen zwischen verschiedenen Personen und Positionen geklärt.Eine klare Definition von Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung ist angezeigt. Hierfür können Sie die unten genannten Aktivitäten durchführen. 1. Erstellen einer Stellenbeschreibung für die Klima-Gruppe 2. Vorschläge für eine Tätigkeitsbeschreibung für eine/e Klimamanager*in 3. Zusätzliche klimarelevante Positionen/Rollen

Roles
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CLIMES Kern-Elemente

Erste Schritte
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Engagement für Nachhaltigkeit
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Operative Kontrolle Erweiterte Rollen

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Zweck & Komponenten

Zweck & Komponenten

Handhabung von Nichtkonformitäten

Defizite und Mängel im täglichen Schulbetrieb beeinflussen die Klimawirkung fast jeder Schule. Meistens treten sie in zwei verschiedenen Arten auf: Technisch: z.B. undichte Fenster und Türen, hohe Abgaswerte der Heizungsanlage, tropfende Wasserhähne etc. Organisatorisch: z.B. ständiger Bereitschaftsdienst von Geräten, schlechte Abstimmung von Publikumsverkehr und Schulunterricht etc.Natürlich ist es wichtig, dass diese Defizite und Mängel von jemandem entdeckt werden, um behoben zu werden. Um sicherzustellen, dass beide Aspekte im täglichen Schulbetrieb angegangen werden, können definierte Abläufe und Verantwortlichkeiten hilfreich sein. .1. Wer könnte relevante Defizite entdecken?2. Wer muss über welche Defizite informiert werden? 3. Welche Mittel können Sie zur Verfügung stellen? 4. Definieren Sie, wie mit den festgestellten Defiziten umgegangen werden soll

4. Schlusswort

Bitte bedenken Sie, dass die Einführung eines Managementsystems eine langfristige Initiative und keine Ad-hoc-Maßnahme ist. Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang zu setzen, sollte der Demin-Zyklus regelmäßig durchlaufen werden, um Erfolge und Fortschritte zu überprüfen, Maßnahmen zu korrigieren, abzubrechen oder neue zu planen und umzusetzen.Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung!

Funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.

This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.

Arbeitsteilung und detaillierte Planung

Vor allem, wenn einige Ihrer Aktionen von größerem Ausmaß und längerer Dauer sind, ist es ratsam, die Arbeit in kleinere Pakete aufzuteilen und eine detaillierte Planung vorzunehmen. Dabei sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Unterteilen Sie Ihre Aktion in mehrere kleinere Schritte und Aktivitäten, die von verschiedenen Personen oder kleinen Gruppen durchgeführt werden können. Vor allem bei längerfristigen Aktionen legen Sie Zwischenschritte auf dem Weg zur Fertigstellung der gesamten Aktion fest (so genannte Meilensteine).
  • Diskutieren Sie außerdem Aspekte, die Probleme verursachen könnten (so genannte Stolpersteine) und suchen Sie nach möglichen Lösungen (z. B. benötigen Sie zusätzliche Ressourcen? Brauchen Sie die Zustimmung anderer Personen oder Institutionen?)
  • Dann - setzen Sie die Maßnahmen in die Praxis um!

Erstellen einer Stellenbeschrei-bung für die Klima-Gruppe

Eines Tages werden die Schüler*innen der Klimagruppe die Schule verlassen. Es wäre also äußerst vorteilhaft für die Nachfolger, wenn sie klare Anweisungen bekommen, was zu tun ist. Weisen Sie also die zukünftigen Mitglieder der Klima-Gruppe ausdrücklich auf ihre Aufgaben hin. Dabei können Sie die folgenden Aspekte berücksichtigen:

  • Besprechen Sie in Ihrer Klimagruppe die relevanten Aufgaben dieser Gruppe.Erstellen Sie eine Liste mit allen relevanten Aufgaben der Klimagruppe. Wenn möglich, bilden Sie Cluster zu bestimmten Themenbereichen.
  • Bitten Sie Ihre Schulleitung um ein (anonymisiertes) Formular für eine Stellenbeschreibung, die an Ihrer Schule verwendet wird.
  • Erstellen Sie eine Stellenbeschreibung für Ihre Klimagruppe.Besprechen Sie Ihre Stellenbeschreibung mit der Schulleitung und bitten Sie um Zustimmung.

Einrichtung einer Schüler-Klimagruppe

Bitte planen und gründen Sie eine Schülergruppe, die sich aktiv an der Umsetzung des Klimamanagement-systems an Ihrer Schule beteiligen soll.

Wie mit den festgestellten Defiziten umgegangen werden soll

Stellen Sie sicher, dass kein entdeckter Mangel vernachlässigt wird, z. B. durch die Verwendung eines Formulars, in das jeder Mangel eingetragen wird. Legen Sie dann fest, wie mit den festgestellten Defiziten umgegangen wird, Beispiele:

  • Einfache technische Defizite werden direkt vom Hausmeister bearbeitet.
  • Größere technische Defizite müssen in der Klimasteuergruppe besprochen, Abhilfemaßnahmen erarbeitet und an die Schulleitung weitergeleitet werden.
  • Einfache organisatorische Defizite werden durch den Klimamanager in Zusammenarbeit mit den Betroffenen gelöst
  • Komplexere organisatorische Defizite sind in der Klimasteuergruppe zu besprechen, Abhilfemaßnahmen zu erarbeiten und an die Schulleitung weiterzuleiten.
  • Im Rahmen des Schulbudgets entscheidet die Schulleitung über entsprechende Maßnahmen, bei Überschreitung des Budgets wird der Schulträger gefragt.
Treffen Sie mit allen Betroffenen eine verbindliche Vereinbarung über die festgelegten Regelungen.

Komponenten:

Erstens bedeutet das Managementelement "Check", dass die Vorgänge in der Berufsbildungseinrichtung, die die Nachhaltigkeit wesentlich beeinflussen, analysiert, gemessen und überwacht werden müssen.Diese sind:

  • Energieverbrauch (für Geräte, Beleuchtung, Heizung, Klimatisierung usw.)
  • Verkehr (Kraftstoffverbrauch), der durch die Schule verursacht wird
  • Schulessen
  • Wassernutzung
  • Abfallentsorgung
Regelmäßig sollte der Carbon Footprint (= gesamte Kohlendioxid-Emissionen innerhalb eines Zeitraums) erhoben werden.Die Einrichtung muss auf der Grundlage der gesammelten Daten mit einem gut definierten Carbon Footprint Calculator (z.B. aus dem dott07 Projekt) berechnet werden.Ausßerdem müssen die Fortschritte bei der Umsetzung der geplanten Aktivitäten des Nachhaltigkeitsprogramms (siehe Element "Plan") überwacht und bewertet werden.

Zweck:

Eine grundlegende Kommunikation zu Nachhaltigkeitsthemen dient dazu, die Organisationsleitung, die gesamte Berufsbildungsgemeinschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit über den tatsächlichen Einfluss der Organisation zu informieren und nachhaltiges Verhalten zu fördern.

Komponenten:

Die festgelegten und etablierten elementaren Kommunikationsverfahren umfassen:

  • Berichterstattung über die Ergebnisse der Kontrollen an die Schulleitung
  • Veröffentlichung der oben genannten Ergebnisse über die Website der Organisation und/oder andere Medien.

Re-checking the carbon footprint

Please conduct another carbon footprint assessment of your school after implementing the climate action plan measures. This assessment will help you gauge the impact of your actions. You can use the carbon footprint calculator or potentially streamline it by using core elements from the first climate checklists. When comparing carbon footprints from different years, keep in mind that weather conditions can vary significantly - for instance, colder winters require more heating energy. To account for this variability and reduce distortions in evaluating energy-saving measures, adjust heating and air conditioning energy consumption based on the specific weather conditions each year. You can use ________________ for this purpose.

degree-days

Informieren über die Klimapolitik und den Aktionsplan der Schule

Alle sollen über die Absichten und Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel informiert werden. Starten Sie daher eine Informationskampagne über die Klimapolitik Ihrer Schule und den Aktionsplan für das nächste Schuljahr. Dabei können Ihnen die folgenden Aktivitäten helfen:

  • Zunächst sollte die Schulleitung die im Planungsworkshop erstellte Klimapolitik akzeptieren, sie unterzeichnen und in das offizielle Schulprogramm, die Schulvereinbarung oder andere offizielle Schuldokumente aufnehmen.
  • Erstellen Sie dann eine Liste aller (z. B. Schüler, Lehrer, Eltern, Hausmeister, Verwaltungspersonal, Reinigungsdienste, Öffentlichkeit usw.), die über die Klimapolitik und den Klimaaktionsplan der Schule informiert werden sollten.
  • Diskutieren und entscheiden Sie, welche Medien für jede Gruppe von Interessenvertretern geeignet sind. Fügen Sie die entsprechenden Medien der Liste der Interessengruppen hinzu.
  • Erstellen Sie Veröffentlichungen für die Interessengruppen und veröffentlichen Sie diese.

Überwachung und Bewertung der Fortschritte

Manchmal ist es schwierig, auf dem richtigen Weg zu bleiben - vor allem, wenn sich die Umsetzung der Maßnahme über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) hinzieht. So ist es innvoll, die Fortschritte regelmäßig zu überwachen und zu bewerten (z. B. einmal im Monat). Wenn Ihre Aktion also über einen längeren Zeitraum läuft, besprechen Sie monatlich in Ihrer Klimagruppe folgende Aspekte:

  • Konnten Sie die geplanten Arbeiten (Aktivitäten der detaillierten Planung) erledigen?
  • Haben Sie die geplanten Etappenziele erreicht?
  • Welche Hindernisse sind aufgetaucht und wie haben Sie die Probleme gelöst?
  • Welche Probleme bestehen noch und müssen gelöst werden?

Nichtkonformität, Korrekturmaßnahmen und vorbeugende Maßnahmen

Zweck:

Mit dem zentralen Managementelement "Handeln" wird sichergestellt, dass im Falle von Abweichungen oder Nichtkonformitäten im Zusammenhang mit dem Nachhaltigkeitsprogramm Korrekturmaßnahmen ergriffen werden. Im täglichen Betrieb können jedoch auch andere Mängel oder Defizite auftreten, die Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit haben (z.B. undichte Fenster, Dauerbeleuchtung, ständiger Stand-by-Betrieb von Anlagen usw.) und keine verantwortliche Person ist mit der Lösung dieser Probleme beschäftigt. Mit dem unterstützenden Managementelement "Nichtkonformitäten" soll daher sichergestellt werden, dass bestehende Mängel den jeweils Verantwortlichen bekannt werden und adäquate Lösungen verfolgt werden.

Komponenten:

Strukturen und Verfahren müssen festgelegt werden zur:

  • Ermittlung relevanter Nichtkonformitäten (z. B. Beschwerden & Vorschlagsbox, - real oder online - die von der Nachhaltigkeitsgruppe betreut wird)
  • Unterrichtung der verantwortlichen Personen (z. B. Schulleitung, Hausmeister usw.), damit diese Maßnahmen zur Eindämmung der betreffenden Auswirkungen und zur Vermeidung ihres erneuten Auftretens ergreifen

Definition von Prozessen und Zuständigkeiten

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft, die erste Klimapolitik und den ersten Klimaaktionsplan Ihrer Schule zu erstellen und in Kraft zu setzen.Aber was wird sein, wenn Sie die Klimaschülergruppe oder die Schule verlassen? Wer wird Ihre Arbeit fortsetzen, welche Aktivitäten müssen durchgeführt werden, wer wird verantwortlich sein?Um die Arbeit zukünftiger Schülergenerationen zu erleichtern, beschreiben Sie bitte, wie Sie es geschafft haben, die Klimapolitik und den ersten Klimaaktionsplan Ihrer Schule zu erstellen und in Kraft zu setzen.

Auditing the climate management system

In addition to regularly checking the climate impact (i.e. climate footprint) it can be very valuable to monitor and evaluate the climate management behaviour of your school: Are all responsible persons doing their climate relevant tasks in the defined way? To answer this question, please check the climate management system of your school (audit). For this purpose you should prepare a catalogue of audit questions.

Welche Mittel können Sie zur Verfügung stellen?

Überlegen Sie, welche Mittel Sie zur Verfügung stellen können, um diesen Informationsfluss zu gewährleisten,. Beispiele:

  • Nutzung eines Briefkastens für Ideen und Anregungen
  • Sprechstunden des/der Klimamanagers/in in Pausen etc.
  • Defizit- und Mängelliste, die im Büro des/r Klimamanager*in ausgefüllt wird

Vorschläge zur Klimapolitik (Klimakonvention)

Die Klimapolitik ist ein Leitfaden für das Engagement Ihrer Schule für klimafreundliche Maßnahmen, Energieeinsparungen und die Eindämmung des Klimawandels. Auch wenn sie anfangs nicht verpflichtend ist, wird sie immer wichtiger, je weiter Ihr Klimamanagementsystem ausgebaut wird. Die Erstellung einer Klimapolitik steht im Einklang mit den weiter gefassten europäischen Zielen. Hier sind die Schritte zur Entwicklung der Klimapolitik Ihrer Schule:

  • Identifizieren Sie bestehende Verpflichtungen in Bezug auf Klima- und Umweltschutz in offiziellen Dokumenten der Schule.
  • Klassifizierung der Klimaaspekte nach Relevanz und Einflusspotenzial, möglicherweise unter Verwendung der Erkenntnisse aus dem ersten Klima-Check.
  • Diskutieren und entwerfen Sie Richtlinien für jeden wichtigen Klimaaspekt. Ziehen Sie Beispiele wie die Umwelterklärungen von EMAS-zertifizierten Schulen zurate. Verfügbar unter:

http://ec.europa.eu/environment/emas/es_library/library_en.htm

Definition of Processes and Responsibilities

To make things easier for future generations of climate students, please describe the procedure of how you managed to re-check the carbon footprint, to check the implementation of your school’s climate action plan and to audit the climate management system. Examples of how to structure your descriptions are presented in the procedures for re-check and controlling.

Wer muss über welche Defizite informiert werden?

Legen Sie anschließend fest, wer über welche Defizite informiert werden muss, Beispiele:

  • Informationen über technische Defizite müssen an den Hausmeister gehen.
  • Informationen über organisatorische Defizite müssen an den/die Klimamanager*in und die Klimaschülergruppe gehen.

Vorkehrungen für den ersten Klimacheck

Vor dem ersten Klima-Check können diese Vorbereitungen dazu beitragen, negative Gefühle zu vermeiden oder zu minimieren, die sich aus der Unterbrechung des regulären Schulbetriebs während des Checks ergeben (z. B. Befragung, Raumuntersuchung). Eine klare, präzise Befragung ist unerlässlich. Außerdem können Schüler*innen frustriert sein, wenn nicht alle gewünschten Informationen sofort verfügbar sind. Berücksichtigen Sie diese hilfreichen Vorkehrungen:Bitte informieren Sie Ihre Lehrerkolleg*innen udn Schulleitung über den Beginn des Klimachecks und darüber, dass es eventuell zu Störungen kommen kann. Es ist wichtig, Verwaltungskräfte und Hausmeister für die Mitarbeit zu gewinnen, da sie wichtige Wissensressourcen darstellen. Für den ersten Klimacheck sollte etwas mehr Zeit eingeplant werden. Darüber hinaus sollten allle Beteiligten über ihre Aufgaben im Zusammenhang mit dem Klimacheck ausführlich informiert werden.Die notwendige Ausrüstung wie digitale Thermometer, Energiekostenmessgeräte, Digitalkameras usw. sollten zur Verfügung gestellt werden.Wenn Sie von anderen Lehrerkolleg*innen unterstützt werden, informieren Sie diese bitte ausführlich über ihre Aufgaben und händigen ihnen die entsprechenden Informationen aus.Vergewissern Sie sich, dass die entsprechenden Unterlagen vorhanden sind (z. B. Rechnungen des Stromversorgers, des Wasserversorgers, der Abfallentsorgung, Pläne des Schulgeländes usw.).Bitte erfassen Sie die allgemeinen Daten Ihrer Schule anhand der allgemeinen Checkliste für Ihre Schule.

Zweck:

Mit diesem Managementelement soll sichergestellt werden, dass für die Einführung und Aufrechterhaltung des Managementsystems ausreichend Personal mit festgelegten Aufgaben und Zuständigkeiten zur Verfügung steht..

Komponenten:

Zumindest die folgenden Positionen müssen festgelegt und die entsprechenden Aufgaben definiert werden:

  • stabile Nachhaltigkeitsgruppe (Treffen in regelmäßigen Abständen - einige Schüler*innen, die sich für Umwelt- oder Klimathemen engagieren und an Treffen, Konferenzen, Ausstellungen usw. teilnehmen, können in die Gruppe gewählt werden)
  • Tutor-Lehrer*in zur Koordination der Nachhaltigkeitsgruppe, wird vom Organisationsleiter/Direktor ernannt.

Zuständigkeiten der Verwaltung für das Klimamanagement

Bitte lassen Sie Ihre Schulleitung die Bedeutung des Klimamanagements im gesamten Schulsystem sowie die Verantwortlichkeiten und Rollen der Schulleitung diskutieren. Der Diskussionsprozess sollte in einer Erklärung der Bereitschaft münden, ein Klimamanagementsystem zu implementieren.Zusätzlich wäre die Festlegung der Zuständigkeiten der Schulleitung im Klimamanagementsystem von Vorteil. Bitte dokumentieren Sie die Aussagen und Zuständigkeiten (z.B. in Form eines Protokolls, einer Stellenbeschreibung oder in anderer Form).Bitte informieren Sie die gesamte Schulgemeinschaft über die Bereitschaft und die Verantwortlichkeiten der Schulleitung (z.B. mit einem Newsletter).

Welche der folgenden Aufgaben werden von der Schulverwaltung übernommen?

  • Unterstützung bei der Umsetzung des Klimamanagementsystems
  • für die Wartung des Klimamanagementsystems sorgen
  • interne und externe Berichterstattung (Kommunikation)
  • Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel für die Planung und Durchführung von klimarelevanten Maßnahmen und Aktivitäten
  • andere

Zweck:

Eine formale schriftliche Dokumentation dient dazu, einen Überblick über das gesamte implementierte Managementsystem zu erhalten. So sind alle relevanten Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Prozesse und Abläufe nachvollziehbar und transparent.

Komponenten:

Ein Handbuch für das Managementsystem muss erstellt werden.

Controlling the implementation of the climate action plan

Checking periodically the carbon footprint of your school is as important as regularly controlling the progress of implementing the activities stated in your school's climate action plan. In the course "Implementation of Action Plan" we suggested to evaluate monthly the progress of the implementation of the climate action plan in your climate students group and to record the results in a report.

Wer könnte Defizite feststellen?

Zunächst sollten Sie herausfinden, wer relevante Defizite entdecken könnte und wie die Defizite entdeckt werden könnten. Einige Beispiele sind:

  • Hausmeister auf seinen Rundgängen
  • alle Schüler*inne (in den Pausen und während des Unterrichts)
  • alle Lehrkräfte (sowohl in den Pausen als auch während des Unterrichts)
  • Reinigungskräfte bei Reinigungsarbeiten
  • Schüler*innen bei der Erhebung von Klimadaten
  • Klima-Auditor*innen während der Datenerhebung
  • Eltern und andere Besucher*innen der SchuleBehörden und andere interessierte Gruppen
  • usw.

Einführung

Als Themeneinstieg eignet sich das Video "Home" von Yann Arthus-Bertrand oder der Film "Eine unbequeme Wahrheit" (von Al Gore). Nachdem Sie die Filme in Ihrer Schülergruppe besprochen haben, überprüfen Sie bitte Ihren individuellen Einfluss auf die Umwelt mit Hilfe eines CO2-Rechners, der im Internet veröffentlicht ist, wie z.B. Danach können Sie damit beginnen, die Auswirkungen Ihrer Schule aufs Klima zu überprüfen. Dies kann mit Hilfe der Datenblätter des durchgeführt werden; Je nach Anzahl der Schüler*innen in Ihrer Gruppe können Sie mehrere kleinere Arbeitsgruppen bilden, die gemeinsam an einem Thema arbeiten. Bitte klären Sie mit Ihren Kolleg*innen die Bedeutung der Themen im Calculator, die Ziele der Fragen, den Zweck der abgefragten Informationen usw. Allen sollte klar sein, welche Daten erhoben werden müssen. Darüber hinaus sollten die Messgeräte und die Messverfahren richtig verstanden werden. Wenn die Instrumente nicht richtig verwendet werden, muss möglicherweise die gesamte Arbeit wiederholt werden.

footprint.wwf.org.uk/

carbon footprint calculator (dott07)

Ernennung eines Managers für das Klimamanagementsystem

Bitte klären Sie, welche Person(en) für die Umsetzung und Pflege des Klimamanagementsystems an Ihrer Schule verantwortlich sein soll(en). Stellen Sie sicher, dass diese Person von der Schulleitung offiziell benannt wird (z.B. schriftliche Ernennung und Dokumentation in den Personalakten).Bitte definieren und dokumentieren Sie die Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Kompetenzen Ihres Klimamanagers in Übereinstimmung mit der Schulverwaltung.

Vorschläge für Klimaziele und Zielvorgaben

Um Verbesserungen an der Schule voranzutreiben, ist es wichtig, klare, messbare und erreichbare Ziele zu setzen, die auf den wesentlichen Klimaaspekten basieren, die im ersten Klima-Check ermittelt wurden. Setzen Sie Prioritäten in den Bereichen, in denen Sie mit den verfügbaren Ressourcen die größte Wirkung erzielen können, und vermeiden Sie die gleichzeitige Arbeit an allen Aspekten. Das ist Ihre Aufgabe:

Diskutieren Sie in Ihrer Schülergruppe und schlagen Sie Klimaziele und -vorgaben für Ihre Schule vor. Stellen Sie sicher, dass diese Ziele SMART sind:

  • Spezifisch (klar und unmissverständlich)
  • Messbar (mit konkreten Kriterien zur Verfolgung der Fortschritte)
  • Erreichbar (realistisch und ansprechend)
  • Relevant (abgestimmt auf Ihre Bereitschaft und Fähigkeit, darauf hinzuarbeiten)
  • Rechtzeitig (mit einem definierten Zeitrahmen und Zieldatum

Erweiterte Rollen und Zuständigkeiten

Zweck:

Zusätzlich zum Managementelement "Elementare Rollen und Verantwortlichkeiten" müssen hier alle relevanten Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Befugnisse klar herausgearbeitet und definiert werden. Es dient also dazu, klare Verantwortlichkeiten in Bezug auf Nachhaltigkeitsaufgaben auf verschiedenen Ebenen der Berufsbildungsorganisation zu erhalten.

Komponenten:

Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnisse müssen festgelegt werden:

  • für die Nachhaltigkeit relevante Tätigkeiten der Berufsbildungseinrichtung (z. B. elektronische Einrichtungen, Heizungsanlage, Klimaanlage, Schulspeisung usw.)
  • einen speziellen Vertreter für das Nachhaltigkeitsmanagement im Vorstand der Organisation.

Vorschläge für einen Klima-Aktionsplan

Um die Ziele zu erreichen, brauchen Sie konkrete Maßnahmen und Aktivitäten. Für jedes definierte Ziel müssen also Maßnahmen und Aktivitäten geplant werden. Dazu können Sie auf Ihre im ersten Klimacheck entwickelten Ideen zurückgreifen. Bitte konzentrieren Sie sich zunächst auf die Maßnahmen, die von Ihrer Schule eigenständig (d.h. ohne andere Institutionen oder Entscheidungsträger) durchgeführt werden können.Wenn Sie zusätzliche Ressourcen oder Entscheidungen von anderen (hierarchisch höher stehenden) Institutionen benötigen, planen Sie bitte Aktivitäten, um deren Kooperation zu erhalten. Denken Sie daran, dass es sich um das Klimaprogramm Ihrer Schule handelt, dessen Aktivitäten von Ihrer Schule und nicht von anderen Einrichtungen durchgeführt werden sollen, auch wenn dies wünschenswert und notwendig wäre. Schließlich sollten Sie die Verantwortlichkeiten und den Zeitrahmen (oder das Zieldatum) für jede Aktivität festlegen.

Zweck:

Ziel des Managementelements "Check" ist es, nachhaltigkeitsbeeinflussende Aspekte der Aktivitäten einer berufsbildenden Organisation zu identifizieren, sich ein Bild von der Quantität dieser Auswirkungen zu machen und im Falle von ergriffenen Maßnahmen sicherzustellen, dass diese die gewünschte Wirkung erzielen und die Schule sich in die richtige Richtung bewegt.

Berichterstattung

Falls noch nicht geschehen, sollten die Ergebnisse des ersten Klima-Checks sowohl der Schulleitung als auch der gesamten Schulgemeinschaft vorgestellt werden. Im letzten Teil jeder Checkliste sind mehrere Ideen für diese Präsentation aufgeführt.

Koordinierungsgruppe

Vielleicht sind einige Ihrer Lehrerkollegen und/oder andere Personen daran interessiert, Sie zu unterstützen. Versuchen Sie, einige Ihrer Lehrerkollegen zu motivieren, eine Koordinierungsgruppe für die Einführung eines Klimamanagementsystems zu bilden .Der Gruppe können auch Eltern und Schüler*innen angehören; Hausmeister, und Sekretär*innen können ebenfalls beteiligt sein. Die Effizienz des Klimamanagement-Steuerungsausschusses würde sich erhöhen, wenn die Schulleitung oder ein jemand aus der Schulverwaltung ebenfalls Mitglied der Gruppe wäre.

Zweck:

Das Ziel ist es, dass die Berufsbildungsorganisation zielgerichtet handelt.

Komponenten:

Basierend auf den Ergebnissen des "Checks" müssen Aktivitäten geplant werden, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren (Mitigationsmaßnahmen) oder sich an den Klimawandel anzupassen (Anpassungsmaßnahmen). Dies bedeutet

  • die strategischen Aspekte der Nachhaltigkeit zu bestimmen
  • die für die Nachhaltigkeit relevanten Ziele und Vorgaben für die Schule festzulegen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht werden sollen
  • ein Nachhaltigkeitsprogramm mit Aktivitäten, Verantwortlichkeiten sowie finanziellen und anderen Mitteln zur Erreichung der Ziele und Vorgaben festzulegen.

Bewertung der wesentlichen Klimaaspekte der Schule

Der Klimacheck zeigt die Auswirkungen der Schule auf die Umwelt auf, indem die CO2-Äquivalent-Emissionen für verschiedene Aspekte gemessen und zu einem CO2-Fußabdruck zusammengefasst werden. Nachdem Sie sich einen systematischen Überblick verschafft haben, sollten Sie sich Maßnahmen überlegen, um die Situation zu verbessern.Vielleicht favorisieren Sie so viele Aktivitäten, dass Ihre Kapazitäten überschritten werden. Oder Sie entscheiden sich für Aktivitäten, die Ihnen am naheliegendsten erscheinen, lassen aber die wichtigsten Klimaaspekte außer Acht. Daher sollte eine Entscheidung darüber getroffen werden, welche Aspekte wichtiger und welche weniger wichtig sind.

Zweck:

Das Nachhaltigkeitsengagement der Organisation dient als allgemeine Leitlinie für das Verhalten und die Bereitschaft der Schule in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit für die Organisation wird auf lange Sicht definiert.

Komponenten:

Nachhaltigkeitsbereitschaft wird zu bestehenden Schulkonventionen oder allgemeinen Richtlinien hinzugefügt und veröffentlicht.

Zusätzliche klimarelevante Positionen/Rollen

Neben den Aufgaben, die von der Klimagruppe und dem/den Klimamanager(n) zu erledigen sind, gibt es vermutlich weitere Aufgaben, die von anderen Personen wahrgenommen werden sollten. Machen Sie sich Gedanken über die Aufgaben und erstellen Sie Vorschläge für Stellenbeschreibungen für Positionen wie z.B.

  • Klimabeauftragte in Klassen
  • Energiemanager*in
  • Klimamanager*in Verkehr
  • Klima-Ernährungsmanager*in
  • Hausmeister*in
  • etc.

Vorschläge für eine Tätigkeitsbeschrei-bung für eine/e Klimamanager*in

Neben der Klimagruppe ist eine verantwortliche Lehrkraft (oder eine Gruppe von Lehrkräften) notwendig, um das Klimamanagementsystem langfristig aufrechtzuerhalten. Bis jetzt haben Sie einige Erfahrungen mit der Einführung eines Klimamanagementsystems gesammelt. Was denken Sie, welche Aufgaben sollte(n) die verantwortliche(n) Lehrkräfte haben? Nennen wir sie Klimamanager*innen. Bitte beachten Sie die folgenden Aspekte:Diskutieren Sie in Ihrer Klimagruppe über mögliche Aufgaben eines Klimamanagers an Ihrer Schule.Erstellen Sie eine Liste mit vorgeschlagenen Aufgaben für den Klimamanager. Wenn möglich, bilden Sie Cluster zu bestimmten Themenbereichen.Bitten Sie die Lehrkräfte, die Sie bei der Umsetzung des Klimamanagement-systems unterstützen.Besprechen Sie Ihre Aufgabenbeschreibung mit der Schulleitung und bitten Sie um Zustimmung.

Informieren der Schulgemeinschaft

Bitte informieren Sie die gesamte Schulgemeinschaft (Lehrkräfte, Schülerschaft, Eltern) über das Projekt und seine Ziele. Wenn möglich, sollte die Schulleitung aktiv einbezogen werden.

Zweck:

Bevor mit der Implementierung der Kernelemente des Managementsystems begonnen wird, ist es sinnvoll, einige Vorarbeiten zu leisten, da das Managementsystem die gesamte Berufsbildungsorganisation stark beeinflussen wird. Daher sollte zumindest die gesamte Berufsbildungsgemeinschaft über das Projekt informiert werden.

Komponenten:

Die folgenden Aspekte sollten berücksichtigt werden:

  • Bestimmung eine/s Verantwortlichen für das Projekt
  • Bildung eines Projektteams
  • Unterrichtung der Berufsbildungsgemeinschaft.

Fortgeschrittene Prüfung und Betriebskontrolle von Prozessen & Verfahren

Zweck:

Im Rahmen des zentralen Managementelements "Check" werden relevante Vorgänge der Berufsbildungsorganisation identifiziert, regelmäßig überprüft und berechnet. Nun geht es darum, alle Prozesse und Verfahren, die einen wesentlichen Einfluss auf die Nachhaltigkeit haben, zu kontrollieren und zu überprüfen, ob sie in der festgelegten Weise durchgeführt werden.

Komponenten:

Für die folgenden Aspekte müssen Verfahren festgelegt werden:

  • Identifizierung und Regelung nachhaltigkeitsrelevanter Prozesse und Verfahren (z. B. Zubereitung von Mahlzeiten in der Kantine, Heizung und Klimatisierung usw.)
  • operative Kontrolle der Prozesse und Verfahren, die sich auf die Nachhaltigkeit auswirken
  • Interne Prüfung des Managementsystems
  • Bewertung der Einhaltung der geltenden rechtlichen Anforderungen und anderer Anforderungen, denen sich die Berufsbildungseinrichtung verpflichtet hat.

Zweck:

Mit diesem Managementelement soll sichergestellt werden, dass die im Nachhaltigkeitsprogramm festgelegten Aktivitäten umgesetzt werden.

Komponenten:

Verfahren zur Einholung der Genehmigung des Leiters/der Leiterin der Organisation für die Durchführung des Nachhaltigkeitsprogramms müssen festgelegt werden.

Kommunikation von Defiziten und Verbesserungsvorschlägen

Sind Ihnen in der Schule technische oder organisatorische Probleme aufgefallen, die der Umwelt schaden (z. B. defekte Fensterdichtungen, eingeschaltete Lichter, unzureichende Fahrradinfrastruktur), aber Sie wussten nicht, wie Sie sie melden oder Ihre Verbesserungsvorschläge mitteilen sollten? Denken Sie darüber nach, ein System für die Bearbeitung von Ideen und Beschwerden zu entwickeln, um sicherzustellen, dass die Vorschläge die richtigen Personen erreichen. Hier ist ein strukturierter Ansatz:

  • Besprechen Sie mit Ihrer Schüler*innengruppe, wie Sie Mitschüler, Lehrende und Mitarbeitende ermutigen können, klimarelevante Ideen und Beschwerden mitzuteilen (z. B. Vorschlagskasten, Forum auf der Schulwebsite, virtuelles Formular).
  • Legen Sie eine Methode fest, um die Bearbeitung und Weiterleitung von eingehenden Ideen und Beschwerden an die zuständige Person zu organisieren. Dokumentieren Sie Ihren Prozess.
  • Wenn Sie sich dafür entscheiden, eine Person oder eine Schüler*innengruppe für diese Rolle zu bestimmen, erstellen Sie ein Dokumentationsformular.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Lehrer und der Schulleitung, um andere verantwortliche Personen, wie z. B. Hausmeister, in den Prozess einzubeziehen. Setzen Sie sich für die Umsetzung dieses Verfahrens ein.

Regelmäßige Information der Schulgemeinschaft

Ziel ist es, die gesamte Schulgemeinschaft (Schüler*innen, Lehrende, Angestellte, Eltern) regelmäßig über die Klimaaktivitäten der Schule zu informieren und nachhaltige Kommunikationsstrukturen zu schaffen. Ziehen Sie die folgenden Schritte in Betracht:

  • Legen Sie fest, welche Informationen regelmäßig ausgetauscht werden sollen (z. B. Aktualisierungen der CO2-Bilanz, Fortschritte des Klimaaktionsplans, verantwortliche Personen, klimafreundliche Praktiken/Produkte). Erstellen Sie eine Liste.
  • Legen Sie fest, welche Kommunikationskanäle für jede Art von Information genutzt werden sollen (z. B. Schulwebsite, Anschlagtafeln, Poster). Notieren Sie diese Entscheidungen in einer zweiten Spalte.
  • Besprechen Sie, wer für die Vorbereitung und Bereitstellung der Informationen verantwortlich sein wird (z. B. Schülergruppe zum Thema Klima, Website-Team, Redakteure der Schülerzeitung, Lehrer*innen).
  • Legen Sie fest, wie oft die Informationen aktualisiert werden sollen (z. B. wöchentlich, monatlich), und fügen Sie dies Ihrer Tabelle hinzu.
  • Legen Sie Ihren Plan Ihrer Lehrkraft und der Schulleitung vor und bitten Sie um die offizielle Genehmigung der schulinternen Klimakommunikationsstrukturen.

Regelmäßige Information der Öffentlichkeit

Neben einer gut informierten (internen) Schulgemeinschaft in Bezug auf die Klimaaktivitäten Ihrer Schule sollte auch die Öffentlichkeit berücksichtigt werden. Die Information externer Interessengruppen zielt in der Regel auf ein positives Image in der Öffentlichkeit. Möglicherweise wird dadurch die Identifikation aller Schulmitglieder mit Ihrer Schule erhöht. Zusätzlich kann eine höhere Sensibilität für Klimaaspekte induziert werden. Versuchen Sie also, "externe" Klima-Informations- und Kommunikationsstrukturen in Bezug auf die Öffentlichkeit genauso zu entwickeln, wie Sie es für die "interne" Klimakommunikation getan haben.