Flo# - ein Präventionsprogramm für Schulen
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
URSPRUNG
ziel
Info
Ablauf
Anmeldung
Zyklus 2
Konzept
ateliers
5./6. Klassen
ateliers
3./4. Klassen
Home
URSPRUNG
ziel
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Ablauf
Anmeldung
Zyklus 3
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Flo#-Ateliers
Cybermobbing
Social Media
Games
Body Image
Recht am eigenen Bild
Alles was recht ist (nur Kt. SO)
Datenspuren im Netz
Alles Handy oder was?
Beispiellektion
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Flo#-Ateliers
Cybermobbing
Games
YouTube und Co
Meine Daten gehören mir
Bewegungs-pause
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Flo#-Ateliers
Cybermobbing
KI - dein Feind und Helfer
Digital Wellbeing
Cybergrooming
Problematische nutzer:innen generierte Inhalte
Pornografie
Klassenchat
Die Sucht nach dem schnellen Geld
Beispiellektion
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Flo#-Pädagogisches Konzept
Einbettung Lehrplan
Wieso Flo#
Literatur
Präventionsansatz
Vorteile
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Flo#-Pädagogisches Konzept
Einbettung Lehrplan
Wieso Flo#
Literatur
Präventionsansatz
Vorteile
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Organisation
Weiterbildung Lehrpersonen
Ziel
Zyklus 1
individuelle Vorbereitung
Evaluation
Medienmorgen
Kontakt Fachstellen
Referat / Elternkaffee
Workshops
Beispiel
Home
2. Klasse
Kiga
Formendetekive
StopMotion
Rückwärtsvideos
Comic
Action-Bilder
Farbenfroh
Bookcreator
Foto-Kamera
Collage
Foto-Rätsel
Sprachaufnahmen
Kunst aufräumen
Home
Flo# - ABLAUF
Anfänglich besuchen alle Leiterinnen und Leiter eines Ateliers eine schulinterne Weiterbildungsveranstaltung von vier Lektionen. Das können z.B. alle Lehrerinnen und Lehrer sein, die die 7. Klassen unterrichten, aber auch Schulleitung, Schulsozialarbeit oder die lokale Jugendarbeit können einbezogen werden. Für sehr kleine Schulen werden individuelle Lösungen gesucht. An der Weiterbildung werden grundsätzliche Fragen zur Medienbildung geklärt. Das Kernstück ist die Beschäftigung mit einem Atelier-Thema – eine vollständige Zusammenstellung der Themen ist unter Ateliers zu finden. Die Weiterbildungsveranstaltung wird von imedias durchgeführt. Die Lehrpersonen bereiten sich im Anschluss individuell auf die Medienhalbtage vor, indem sie eine Lektion zu ihrem gewählten Thema aufbereiten, welche die Schülerinnen und Schüler an den Medienhalbtagen besuchen werden. Passende Materialien wie z.B. vorgefertigte PPP-Präsentationen und Arbeitsblätter stehen dafür bereit. An den Medienhalbtagen (zwei Halbtage innerhalb einer Woche) starten alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam, absolvieren dann alle Ateliers (jeweils 55 Minuten) und schliessen den zweiten Halbtag im Plenum ab. Das Schulteam kann sich bei Fragen an die regionalen Fachstellen der Kantone Solothurn und Aargau oder imedias wenden.
Die Schule führt den Elternabend «Flo# - smart unterwegs» durch. So werden auch die Eltern ins Boot geholt. Der Elternabend wird von der Schule mit Unterstützung der regionalen Fachstellen durchgeführt. Im Zentrum des Abends steht ein Postenrundgang, an dem Schülerinnen und Schüler den Eltern Einblick in ausgewählte Ateliers geben und mit ihnen darüber diskutieren.Schlussendlich findet im Schulteam eine Evaluation der Massnahme statt, deren Ergebnisse ins Projektteam zurückfliessen.
Flo# - ZIEL
Wir sind überzeugt, dass die Begleitung hin zu einer sicheren und mündigen Mediennutzung Schülerinnen und Schüler am besten vor Risiken in Zusammenhang mit digitalen Medien schützt. Der Zugang ist ressourcenorientiert, Vorerfahrungen und Vorwissen der Schülerinnen und Schüler bilden den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung. Dabei wird nicht nur auf die Risiken digitaler Medien geschaut, sondern die Chancen werden ebenso in den Blick genommen. Digitale Medien können beispielweise die Zusammenarbeit und Kommunikation unterstützen oder der Auslöser für kreative Betätigung sein. Auf der anderen Seite werden Risiken digitaler Medien benannt, wichtige Regeln vermittelt und alternative Handlungsstrategien erarbeitet.
Das Ziel von Flo# ist ...
• … die Steigerung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler• … das Empowerment der Lehrpersonen• … die Verankerung der präventiven Medienarbeit
Einbettung Lehrplan
Die Themen der Ateliers sind im Lehrplan 21 abgebildet, und zwar in zwei unterschiedlichen Bereichen: in den überfachlichen Kompetenzen bzw. Lebenskompetenzen (vgl. UNICEF, o.J.) sowie im Modullehrplan «Informatische Bildung» bzw. «Medien und Informatik» (D-EDK, 2016). Aus dem Schnittbereich ergibt sich die curriculare Einbettung der Inhalte von «Flo#».
Bei der Entwicklung der Ateliers achtet das Flo#-Team darauf, dass diejenigen Kompetenzen gestärkt und Risiken bearbeitet werden, die in den Lehrmitteln fehlen oder zu kurz kommen. «Flo#» hat den Vorteil, dass es rasch auf die sich verändernde Medienwelt der Schüler*innen reagieren kann.
Flo# - Organisation
Flo#-Ablauf
Der Medienmorgen findet für die Kinder des 2. Kindergartens und der 2. Klassen statt. Die Kinder werden in den ersten beiden Lektionen von den Eltern oder einer Bezugsperson begleitet. Nach der Pause findet ein Vortrag der Fachstelle und/oder ein Elternkaffee statt. Idealerweise findet der Medienmorgen an dem Morgen statt, an dem nur die Kinder des 2. Kindergartens zur Schule gehen. Damit möglichst von jedem Kind ein Elternteil am Medienmorgen teilnehmen kann, ist es hilfreich, wenn der Termin für den Medienmorgen früh kommuniziert wird (ca. 4 Monate im Voraus). So können sie sich den Termin frühzeitig reservieren.
Flo#-Paket
Flo# - URSPRUNG
"Flo# - smart unterwegs" wurde von der Suchthilfe Ost, der PERSPEKTIVE Region Solothurn-Grenchen und imedias der Pädagogischen Hochschule FHNW gemeinsam entwickelt. Das Angebot wurde im Sinne von "Flo# - Kinder in der digitalen Welt begleiten" und "Flo# - Kids flott im Netz" gestaltet. Mit "Flo# - smart unterwegs" können Schulen nun Medienprävention vom ersten bis und mit dem dritten Zyklus mit kantonalen Fachstellen durchführen.
Literatur
Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) (2016). Lehrplan 21. Bereinigte Fassung vom 29.2.2016. http://v-ef.lehrplan.ch/downloads.php (Link kontrolliert am 31.8.2023).
Hermida, M. (2019). EU Kids Online Schweiz. Schweizer Kinder und Jugendliche im Internet: Risiken und Chancen. Pädagogische Hochschule Schwyz, Goldau.
Jugend und Medien (2023). Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen (Homepage). http://www.jugendundmedien.ch (Link kontrolliert am 31.8.2023).
Külling, C., Waller, G., Suter, L., Willemse, I., Bernath, J., Skirgaila, P., Streule, P., & Süss, D. (2022). JAMES – Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Mathez, J. (2021). Sichere Mediennutzung. Schulpädagogische Präventionsmassnahmen zur Verminderung medienbezogener Risiken. Bachelorarbeit der Universität Zürich [unpubliziert].
Schoch, P., Waller, G., Domdey, P. & Süss, D. (2018). ADELE – Activités – Digitales – Education – Loisirs – Enfants. Digitale Medien im Kontext von Familien mit Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
UNICEF (o.J.). Comprehensive Life Skills Framework. https://www.unicef.org/india/media/2571/file/Comprehensive-lifeskills-framework.pdf (Link kontrolliert am 31.8.2023).
Waller, G., Suter, L., Bernath, J., Külling, C., Willemse, I., Martel, N. & Süss, D. (2019). MIKE – Medien, Interaktion, Kinder, Eltern: Ergebnisbericht zur MIKE-Studie 2019. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Vorteile
• Aktualität: Durch die laufenden Aktualisierungen der Ateliers können neue Trends rasch aufgenommen werden.• Die Verknüpfung mit der Elternzusammenarbeit verstärkt die präventive Wirkung, trägt zur Sensibilisierung in den Elternhäusern bei und verbessert den Dialog zwischen Schule und Eltern. • Die Umsetzung kann den Bedingungen vor Ort flexibel angepasst werden. • Das Angebot ergänzt den Unterricht und die Lehrmittel zur Informatischen Bildung bzw. Medien und Informatik. • Dialog zwischen Schulpraxis und Fachstellen: Die enge Zusammenarbeit gewährleistet, dass die Bedürfnisse der Praxis in die Weiterentwicklung von Flo# einfliessen.
Das Format bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:
• Nachhaltigkeit: Das Wissen um sichere und mündige Mediennutzung ist im Team verankert. Auf diese Weise ist die Thematik an der Schule präsent, das Wissen kann in den Schulalltag integriert werden und die Schule kann teilweise selbstständig auf Vorfälle reagieren.
• Wiederholbarkeit: Das Angebot «Flo#» kann von der Schule ohne grossen Aufwand in regelmässigem Zyklus wieder durchgeführt werden. Viele Schulen haben einen Zweijahresrhythmus etabliert.
• Durch den Aktionscharakter bleiben die Flo#-Tage den Schüler*innen in Erinnerung.
• Die Belastung für die einzelne Lehrperson ist durch die Aufteilung der Thematik auf viele Schultern verhältnismässig gering.
• Die Schülerinnen und Schüler können von einem breiten Angebot profitieren und werden umfassend gebildet.
Präventionsansatz
Grundlage bilden die ADELE-, MIKE- und JAMES-Studienreihe sowie die EU-Kids-Online-Studie (Schoch et al., 2018; Waller et al, 2019; Külling et al., 2022; Hermida, 2019).
• «Flo#» setzt konsequent auf erfolgversprechende Unterrichtsmethoden für die Präventionsarbeit. Die Lebenswelt der Schüler*innen wird als Ressource einbezogen. Die Schüler*innen werden partnerschaftlich als Expert*innen des eigenen Medienverhaltens ernst genommen. Offener Austausch, Diskussion und Dialog sowie Selbstreflexion prägen die Ateliers, ergänzt von affektiv neutraler Information über strafrechtliche, emotionale und soziale Konsequenzen von risikobehafteter Mediennutzung.
• Die Klassen- und Fachlehrpersonen tragen massgeblich zum Gelingen von «Flo#» bei. Die bestehende soziale Beziehung zu den Klassen und Lernenden wird als bedeutsames Element der Präventionsarbeit genutzt. Auch schulinterne Fachleute wie PICTS und Schulische Sozialarbeitende werden nach Möglichkeit einbezogen.
• Das Angebot ist so flexibel, dass es problemlos an die Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Schulen angepasst werden kann: Grösse, aktuelle Themen, zeitliche und personelle Ressourcen etc.
• Für die Lehrpersonen-Weiterbildung und die Elternabende kommen externe Fachleute zum Einsatz. Sie verbinden Medienbildung mit überfachlichen Kompetenzen, beziehen den aktuellen Forschungsstand ein und gewährleisten hohe Praxisrelevanz
• Elternzusammenarbeit ist ein integraler Bestandteil von «Flo#».
Ziele von «Flo#» sind eine Steigerung der Medienkompetenz in Bezug auf sichere und mündige Mediennutzung bei den Schüler*innen und Lehrpersonen, ein Empowerment von Lehrpersonen durch die persönliche und pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema und die Aktivierung bestehender Strategien und Stärken sowie die Verankerung der präventiven Medienarbeit an der Schule.
Das «Flo#»-Team geht davon aus, dass die Begleitung hin zu einer sicheren und mündigen Mediennutzung Schülerinnen und Schüler am besten vor Risiken in Zusammenhang mit digitalen Medien schützt. Das Angebot «Flo#» verbindet dabei die Schulrealität mit dem aktuellen Forschungsstand zu Medienpädagogik und Prävention. Das zeigt sich in den folgenden Aspekten (vgl. auch Mathez, 2021):
• «Flo#» ist eine mehrjährige Massnahme. Gegenwärtig wird das Angebot auf alle Zyklen ausgeweitet, damit die Lernenden regelmässig ihre Kompetenzen erweitern.
• «Flo#» setzt früh an – bereits im Kindergarten
• Die Ateliers bilden die bedeutsamen Risiken für die jeweiligen Altersgruppen ab und werden laufend aktualisiert. So wird gewährleistet, dass das Angebot an die Medienwelt der Schülerinnen und Schüler anschliesst und die relevanten Themen bearbeitet.
Literatur
Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) (2016). Lehrplan 21. Bereinigte Fassung vom 29.2.2016. http://v-ef.lehrplan.ch/downloads.php (Link kontrolliert am 31.8.2023).
Hermida, M. (2019). EU Kids Online Schweiz. Schweizer Kinder und Jugendliche im Internet: Risiken und Chancen. Pädagogische Hochschule Schwyz, Goldau.
Jugend und Medien (2023). Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen (Homepage). http://www.jugendundmedien.ch (Link kontrolliert am 31.8.2023).
Külling, C., Waller, G., Suter, L., Willemse, I., Bernath, J., Skirgaila, P., Streule, P., & Süss, D. (2022). JAMES – Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Mathez, J. (2021). Sichere Mediennutzung. Schulpädagogische Präventionsmassnahmen zur Verminderung medienbezogener Risiken. Bachelorarbeit der Universität Zürich [unpubliziert].
Schoch, P., Waller, G., Domdey, P. & Süss, D. (2018). ADELE – Activités – Digitales – Education – Loisirs – Enfants. Digitale Medien im Kontext von Familien mit Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
UNICEF (o.J.). Comprehensive Life Skills Framework. https://www.unicef.org/india/media/2571/file/Comprehensive-lifeskills-framework.pdf (Link kontrolliert am 31.8.2023).
Waller, G., Suter, L., Bernath, J., Külling, C., Willemse, I., Martel, N. & Süss, D. (2019). MIKE – Medien, Interaktion, Kinder, Eltern: Ergebnisbericht zur MIKE-Studie 2019. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Flo# - INFO
«Der beste Schutz vor den Risiken der digitalen Medien ist die Stärkung der eigenen Kompetenzen im Umgang mit Internet, Handy und Computerspielen.» (Nationale Plattform Jugend und Medien).
Digitale Medien bieten Unterhaltung, Information und Kontaktmöglichkeiten. Sie bergen aber auch Risiken wie Cybergrooming, Datenmissbrauch oder Überkonsum. Jugendliche nutzen die Möglichkeiten digitaler Medien ganz selbstverständlich: Vom Handywecker am Morgen, swipen auf Tiktok im Bus zur Schule über netflixen und youtuben nach der Schule.Flo# - smart unterwegs ist ein kostenloses Präventionsangebot für Schüler*innen der 7. Klasse im Kanton Solothurn. An zwei Medienhalbtagen besuchen die Schüler*innen Ateliers zu Themen wie Cybergrooming, Pornographie oder gesunder Umgang mit dem Handy.Schulische Prävention ist dann besonders wirksam und nachhaltig, wenn sie im Schulalltag integriert und breit abgestützt ist.
Die Ateliers werden von Lehrpersonen geleitet, die sich in einer kompakten Weiterbildung an einem Nachmittag mit bereitgestelltem praxiserprobtem Unterrichtsmaterial auf die Medienhalbtage vorbereitet haben. Nach den Medienhalbtagen findet ein Elternabend mit den Schüler*innen statt, an dem die Eltern Einblick in die Medienhalbtage erhalten und ein Austausch stattfinden kann. Die teilnehmenden Schulen werden von den kantonalen Fachstellen (siehe Kontakt) begleitet.
Vorteile
• Aktualität: Durch die laufenden Aktualisierungen der Ateliers können neue Trends rasch aufgenommen werden.• Die Verknüpfung mit der Elternzusammenarbeit verstärkt die präventive Wirkung, trägt zur Sensibilisierung in den Elternhäusern bei und verbessert den Dialog zwischen Schule und Eltern. • Die Umsetzung kann den Bedingungen vor Ort flexibel angepasst werden. • Das Angebot ergänzt den Unterricht und die Lehrmittel zur Informatischen Bildung bzw. Medien und Informatik. • Dialog zwischen Schulpraxis und Fachstellen: Die enge Zusammenarbeit gewährleistet, dass die Bedürfnisse der Praxis in die Weiterentwicklung von Flo# einfliessen.
Das Format bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:
• Nachhaltigkeit: Das Wissen um sichere und mündige Mediennutzung ist im Team verankert. Auf diese Weise ist die Thematik an der Schule präsent, das Wissen kann in den Schulalltag integriert werden und die Schule kann teilweise selbstständig auf Vorfälle reagieren.
• Wiederholbarkeit: Das Angebot «Flo#» kann von der Schule ohne grossen Aufwand in regelmässigem Zyklus wieder durchgeführt werden. Viele Schulen haben einen Zweijahresrhythmus etabliert.
• Durch den Aktionscharakter bleiben die Flo#-Tage den Schüler*innen in Erinnerung.
• Die Belastung für die einzelne Lehrperson ist durch die Aufteilung der Thematik auf viele Schultern verhältnismässig gering.
• Die Schülerinnen und Schüler können von einem breiten Angebot profitieren und werden umfassend gebildet.
Wieso Flo#?
Auf der einen Seite sind Schulleitungen und Lehrpersonen in ihrem Berufsalltag zeitlich gut ausgelastet. Sie haben nur wenig zeitliche Ressourcen, um sich neue Inhalte anzueignen oder sich mit ausserplanmässigen Vorfällen zu beschäftigen. Auf der anderen Seite sind auch Schulen immer wieder mit Fällen missbräuchlicher oder unerwünschter Mediennutzung konfrontiert. Hier setzt das Angebot «Flo#» an.
Flo# - INFO
«Der beste Schutz vor den Risiken der digitalen Medien ist die Stärkung der eigenen Kompetenzen im Umgang mit Internet, Handy und Computerspielen.» (Nationale Plattform Jugend und Medien).
Das Thema «richtiger Umgang mit digitalen Medien» ist wichtig, aber die Zeit im Schulalltag ist knapp. «Flo#» trägt dieser Tatsache Rechnung. Das Herzstück sind zwei Medienhalbtage, an denen die Schülerinnen und Schüler Ateliers zu Themen wie «Social Media», «Games» oder «Cybermobbing» besuchen. Die Ateliers werden von Lehrpersonen geleitet, die sich in einer kompakten Weiterbildung mit bereitgestelltem praxiserprobtem Unterrichtsmaterial auf diese Aufgabe vorbereitet haben. So kann mit geringem Aufwand viel Know-how ins Schulhaus gebracht und verankert werden. Ein Elternabend zum Thema rundet die Massnahme ab. Die breite Abstützung bei Lehrpersonen, Eltern, Schülerinnen und Schülern unterstützt die präventive Wirkung.
Die Inhalte von Flo# sind passend zum Lehrplan ausgewählt. Sie decken sowohl Bereiche der «Informatischen Bildung» bzw. «Medien und Informatik» als auch der überfachlichen Kompetenzen ab. Die Ateliers sind bewusst so konzipiert, dass sie Vorerfahrungen und das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aufgreifen. Neben Risiken digitaler Medien rücken so auch Chancen ins Blickfeld.
Flo# - ABLAUF
Anfänglich besuchen alle Leiterinnen und Leiter eines Ateliers eine schulinterne Weiterbildungsveranstaltung von vier Lektionen. Das können z.B. alle Lehrpersonen sein, welche die am Projekt teilnehmenden Klassen unterrichten. Die Schulleitung, die Schulsozialarbeit oder die lokale Jugendarbeit können ebenso einbezogen werden. Für sehr kleine Schulen werden individuelle Lösungen gesucht. An der Weiterbildung werden grundsätzliche Fragen zur Medienbildung geklärt. Das Kernstück ist die Beschäftigung mit einem Atelier-Thema – eine vollständige Zusammenstellung der Themen ist unter Atelier zu finden. Die Weiterbildungsveranstaltung wird von imedias durchgeführt. Die Lehrpersonen bereiten sich im Anschluss individuell auf die Medienhalbtage vor, indem sie eine Lektion zu ihrem gewählten Thema aufbereiten, welche die Schülerinnen und Schüler an den Medienhalbtagen besuchen werden. Passende Materialien wie z.B. vorgefertigte PPP-Präsentationen und Arbeitsblätter stehen dafür bereit. An den Medienhalbtagen (zwei Halbtage innerhalb einer Woche) starten alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam, absolvieren die Ateliers und schliessen den zweiten Tag im Plenum oder in der Klasse ab. Die Suchtfachtstellen können bei Fragen zur Unterstützung beigezogen werden.
Die Schule führt den Elternabend «Flo# - Kids flott im Netz» durch (5./6. Klassen) oder bietet ein Elternkaffe an (3./4. Klassen). Der Elternabend wird von kantonalen Fachstellen in Zusammenarbeit mit der Polizei (falls möglich) durchgeführt. Das Elternkaffee wird von der Schule organisiert. Die Schülerinnen und Schüler zeigen als Hausaufgabe ihren Eltern, was sie in den Medienhalbtagen gelernt haben. Das Material dafür steht bereit. Eine Woche nach dem zweiten Medienhalbtag greifen die Lehrpersonen die Resultate im Unterricht nochmals auf.Im Team findet eine Evaluation der Massnahme statt.
Einbettung Lehrplan
Die Themen der Ateliers sind im Lehrplan 21 abgebildet, und zwar in zwei unterschiedlichen Bereichen: in den überfachlichen Kompetenzen bzw. Lebenskompetenzen (vgl. UNICEF, o.J.) sowie im Modullehrplan «Informatische Bildung» bzw. «Medien und Informatik» (D-EDK, 2016). Aus dem Schnittbereich ergibt sich die curriculare Einbettung der Inhalte von «Flo#».
Bei der Entwicklung der Ateliers achtet das Flo#-Team darauf, dass diejenigen Kompetenzen gestärkt und Risiken bearbeitet werden, die in den Lehrmitteln fehlen oder zu kurz kommen. «Flo#» hat den Vorteil, dass es rasch auf die sich verändernde Medienwelt der Schüler*innen reagieren kann.
Wieso Flo#?
Auf der einen Seite sind Schulleitungen und Lehrpersonen in ihrem Berufsalltag zeitlich gut ausgelastet. Sie haben nur wenig zeitliche Ressourcen, um sich neue Inhalte anzueignen oder sich mit ausserplanmässigen Vorfällen zu beschäftigen. Auf der anderen Seite sind auch Schulen immer wieder mit Fällen missbräuchlicher oder unerwünschter Mediennutzung konfrontiert. Hier setzt das Angebot «Flo#» an.
Flo#-Anmeldung Zyklus 3
Melden Sie sich für weitere Informationen oder für die Anmeldung zum Präventionsangebot bei:
Kanton Aargau/Basel-Landschaft:imedias, PH FHNW: Judith Mathez, judith.mathez@fhnw.ch
Kanton Thurgau: PH Thurgau:Sabrina Meier, sabrina.meier@phtg.ch
Kanton Solothurn: Bezirk Dorneck, Gäu, Gösgen, Olten, Thal und Thierstein: Suchthilfe Ost: Simone Rindlisbacher, simone.rindlisbacher@suchthilfe-ost.ch
Kanton Zürich: PH Zürich:Esther Bamert, esther.bamert@phzh.ch
Kanton Solothurn: Bezirk Solothurn, Lebern, Bucheggberg und Wasseramt: PERSPEKTIVE: Valentin Imfeld, valentin.imfeld@perspektive-so.ch
Flo# - ZIEL
Wir sind überzeugt, dass die Begleitung hin zu einer sicheren und mündigen Mediennutzung Schüler:innen am besten vor Risiken in Zusammenhang mit digitalen Medien schützt. Der Zugang ist ressourcenorientiert, Vorerfahrungen und Vorwissen der Schüler:innen bilden den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung. Dabei wird nicht nur auf die Risiken digitaler Medien geschaut, sondern die Chancen werden ebenso in den Blick genommen. Digitale Medien können beispielweise die Zusammenarbeit und Kommunikation unterstützen oder der Auslöser für kreative Betätigung sein. Auf der anderen Seite werden Risiken digitaler Medien benannt, wichtige Regeln vermittelt und alternative Handlungsstrategien erarbeitet.
Das Ziel von Flo# ist ...
• … die Steigerung der Medienkompetenz der Schüler:innen• … das Empowerment der Lehrpersonen• … die Verankerung der präventiven Medienarbeit
Flo#-Anmeldung Zyklus 1
Melden Sie sich für weitere Informationen oder für die Anmeldung zum Präventionsangebot bei:
Kanton Aargau/Basel-Landschaft:imedias, PH FHNW: Marcel Sieber, marcel.sieber@fhnw.ch
Kanton Thurgau: PH Thurgau:Sabrina Meier, sabrina.meier@phtg.ch
Kanton Solothurn: kompass Andrea von Burg, andrea.vonburg@kompass-so.ch
Kanton Zürich: PH Zürich:Esther Bamert, esther.bamert@phzh.ch
Präventionsansatz
Grundlage bilden die ADELE-, MIKE- und JAMES-Studienreihe sowie die EU-Kids-Online-Studie (Schoch et al., 2018; Waller et al, 2019; Külling et al., 2022; Hermida, 2019).
• «Flo#» setzt konsequent auf erfolgversprechende Unterrichtsmethoden für die Präventionsarbeit. Die Lebenswelt der Schüler*innen wird als Ressource einbezogen. Die Schüler*innen werden partnerschaftlich als Expert*innen des eigenen Medienverhaltens ernst genommen. Offener Austausch, Diskussion und Dialog sowie Selbstreflexion prägen die Ateliers, ergänzt von affektiv neutraler Information über strafrechtliche, emotionale und soziale Konsequenzen von risikobehafteter Mediennutzung.
• Die Klassen- und Fachlehrpersonen tragen massgeblich zum Gelingen von «Flo#» bei. Die bestehende soziale Beziehung zu den Klassen und Lernenden wird als bedeutsames Element der Präventionsarbeit genutzt. Auch schulinterne Fachleute wie PICTS und Schulische Sozialarbeitende werden nach Möglichkeit einbezogen.
• Das Angebot ist so flexibel, dass es problemlos an die Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Schulen angepasst werden kann: Grösse, aktuelle Themen, zeitliche und personelle Ressourcen etc.
• Für die Lehrpersonen-Weiterbildung und die Elternabende kommen externe Fachleute zum Einsatz. Sie verbinden Medienbildung mit überfachlichen Kompetenzen, beziehen den aktuellen Forschungsstand ein und gewährleisten hohe Praxisrelevanz
• Elternzusammenarbeit ist ein integraler Bestandteil von «Flo#».
Ziele von «Flo#» sind eine Steigerung der Medienkompetenz in Bezug auf sichere und mündige Mediennutzung bei den Schüler*innen und Lehrpersonen, ein Empowerment von Lehrpersonen durch die persönliche und pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema und die Aktivierung bestehender Strategien und Stärken sowie die Verankerung der präventiven Medienarbeit an der Schule.
Das «Flo#»-Team geht davon aus, dass die Begleitung hin zu einer sicheren und mündigen Mediennutzung Schülerinnen und Schüler am besten vor Risiken in Zusammenhang mit digitalen Medien schützt. Das Angebot «Flo#» verbindet dabei die Schulrealität mit dem aktuellen Forschungsstand zu Medienpädagogik und Prävention. Das zeigt sich in den folgenden Aspekten (vgl. auch Mathez, 2021):
• «Flo#» ist eine mehrjährige Massnahme. Gegenwärtig wird das Angebot auf alle Zyklen ausgeweitet, damit die Lernenden regelmässig ihre Kompetenzen erweitern.
• «Flo#» setzt früh an – bereits im Kindergarten
• Die Ateliers bilden die bedeutsamen Risiken für die jeweiligen Altersgruppen ab und werden laufend aktualisiert. So wird gewährleistet, dass das Angebot an die Medienwelt der Schülerinnen und Schüler anschliesst und die relevanten Themen bearbeitet.
Flo#-Anmeldung Zyklus 2
Melden Sie sich für weitere Informationen oder für die Anmeldung zum Präventionsangebot bei:
Kanton Aargau/Basel-Landschaft:imedias, PH FHNW: Judith Mathez, judith.mathez@fhnw.ch Marcel Sieber, marcel.sieber@fhnw.ch
Kanton Thurgau: PH Thurgau:Sabrina Meier, sabrina.meier@phtg.ch
Kanton Solothurn: Bezirk Dorneck, Gäu, Gösgen, Olten, Thal und Thierstein: Suchthilfe Ost: Simone Rindlisbacher, simone.rindlisbacher@suchthilfe-ost.ch
Kanton Zürich: PH Zürich:Esther Bamert, esther.bamert@phzh.ch
Kanton Solothurn: Bezirk Solothurn, Lebern, Bucheggberg und Wasseramt: PERSPEKTIVE: Tanja Aeschbacher, tanja.aeschbacher@perspektive-so.chValentin Imfeld, valentin.imfeld@perspektive-so.ch
Flo# - URSPRUNG
2016 gewann die Schule Dornach den smart@media Preis - eine Auszeichnungen für innovative Schulprojekte für kompetente Mediennutzung - der FHNW mit Workshops zu "digitalen Medien". In Zusammenarbeit mit der Schule Dornach, der PERSPEKTIVE, der Suchthilfe Ost und imedias enstand Flo# - ein Präventionsangebot im Bereich digitaler Medien für Schulen. Seither wurde das Angebot an etlichen Schule im Kanton Solothurn und Kanton Aargau erfolgreich umgesetzt.
Infoseite Flo#-Angebote
Marcel Sieber
Created on September 7, 2023
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Flo# - ein Präventionsprogramm für Schulen
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
URSPRUNG
ziel
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Ablauf
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Zyklus 2
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5./6. Klassen
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Flo# - ABLAUF
Anfänglich besuchen alle Leiterinnen und Leiter eines Ateliers eine schulinterne Weiterbildungsveranstaltung von vier Lektionen. Das können z.B. alle Lehrerinnen und Lehrer sein, die die 7. Klassen unterrichten, aber auch Schulleitung, Schulsozialarbeit oder die lokale Jugendarbeit können einbezogen werden. Für sehr kleine Schulen werden individuelle Lösungen gesucht. An der Weiterbildung werden grundsätzliche Fragen zur Medienbildung geklärt. Das Kernstück ist die Beschäftigung mit einem Atelier-Thema – eine vollständige Zusammenstellung der Themen ist unter Ateliers zu finden. Die Weiterbildungsveranstaltung wird von imedias durchgeführt. Die Lehrpersonen bereiten sich im Anschluss individuell auf die Medienhalbtage vor, indem sie eine Lektion zu ihrem gewählten Thema aufbereiten, welche die Schülerinnen und Schüler an den Medienhalbtagen besuchen werden. Passende Materialien wie z.B. vorgefertigte PPP-Präsentationen und Arbeitsblätter stehen dafür bereit. An den Medienhalbtagen (zwei Halbtage innerhalb einer Woche) starten alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam, absolvieren dann alle Ateliers (jeweils 55 Minuten) und schliessen den zweiten Halbtag im Plenum ab. Das Schulteam kann sich bei Fragen an die regionalen Fachstellen der Kantone Solothurn und Aargau oder imedias wenden.
Die Schule führt den Elternabend «Flo# - smart unterwegs» durch. So werden auch die Eltern ins Boot geholt. Der Elternabend wird von der Schule mit Unterstützung der regionalen Fachstellen durchgeführt. Im Zentrum des Abends steht ein Postenrundgang, an dem Schülerinnen und Schüler den Eltern Einblick in ausgewählte Ateliers geben und mit ihnen darüber diskutieren.Schlussendlich findet im Schulteam eine Evaluation der Massnahme statt, deren Ergebnisse ins Projektteam zurückfliessen.
Flo# - ZIEL
Wir sind überzeugt, dass die Begleitung hin zu einer sicheren und mündigen Mediennutzung Schülerinnen und Schüler am besten vor Risiken in Zusammenhang mit digitalen Medien schützt. Der Zugang ist ressourcenorientiert, Vorerfahrungen und Vorwissen der Schülerinnen und Schüler bilden den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung. Dabei wird nicht nur auf die Risiken digitaler Medien geschaut, sondern die Chancen werden ebenso in den Blick genommen. Digitale Medien können beispielweise die Zusammenarbeit und Kommunikation unterstützen oder der Auslöser für kreative Betätigung sein. Auf der anderen Seite werden Risiken digitaler Medien benannt, wichtige Regeln vermittelt und alternative Handlungsstrategien erarbeitet. Das Ziel von Flo# ist ... • … die Steigerung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler• … das Empowerment der Lehrpersonen• … die Verankerung der präventiven Medienarbeit
Einbettung Lehrplan
Die Themen der Ateliers sind im Lehrplan 21 abgebildet, und zwar in zwei unterschiedlichen Bereichen: in den überfachlichen Kompetenzen bzw. Lebenskompetenzen (vgl. UNICEF, o.J.) sowie im Modullehrplan «Informatische Bildung» bzw. «Medien und Informatik» (D-EDK, 2016). Aus dem Schnittbereich ergibt sich die curriculare Einbettung der Inhalte von «Flo#».
Bei der Entwicklung der Ateliers achtet das Flo#-Team darauf, dass diejenigen Kompetenzen gestärkt und Risiken bearbeitet werden, die in den Lehrmitteln fehlen oder zu kurz kommen. «Flo#» hat den Vorteil, dass es rasch auf die sich verändernde Medienwelt der Schüler*innen reagieren kann.
Flo# - Organisation
Flo#-Ablauf
Der Medienmorgen findet für die Kinder des 2. Kindergartens und der 2. Klassen statt. Die Kinder werden in den ersten beiden Lektionen von den Eltern oder einer Bezugsperson begleitet. Nach der Pause findet ein Vortrag der Fachstelle und/oder ein Elternkaffee statt. Idealerweise findet der Medienmorgen an dem Morgen statt, an dem nur die Kinder des 2. Kindergartens zur Schule gehen. Damit möglichst von jedem Kind ein Elternteil am Medienmorgen teilnehmen kann, ist es hilfreich, wenn der Termin für den Medienmorgen früh kommuniziert wird (ca. 4 Monate im Voraus). So können sie sich den Termin frühzeitig reservieren.
Flo#-Paket
Flo# - URSPRUNG
"Flo# - smart unterwegs" wurde von der Suchthilfe Ost, der PERSPEKTIVE Region Solothurn-Grenchen und imedias der Pädagogischen Hochschule FHNW gemeinsam entwickelt. Das Angebot wurde im Sinne von "Flo# - Kinder in der digitalen Welt begleiten" und "Flo# - Kids flott im Netz" gestaltet. Mit "Flo# - smart unterwegs" können Schulen nun Medienprävention vom ersten bis und mit dem dritten Zyklus mit kantonalen Fachstellen durchführen.
Literatur
Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) (2016). Lehrplan 21. Bereinigte Fassung vom 29.2.2016. http://v-ef.lehrplan.ch/downloads.php (Link kontrolliert am 31.8.2023). Hermida, M. (2019). EU Kids Online Schweiz. Schweizer Kinder und Jugendliche im Internet: Risiken und Chancen. Pädagogische Hochschule Schwyz, Goldau. Jugend und Medien (2023). Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen (Homepage). http://www.jugendundmedien.ch (Link kontrolliert am 31.8.2023). Külling, C., Waller, G., Suter, L., Willemse, I., Bernath, J., Skirgaila, P., Streule, P., & Süss, D. (2022). JAMES – Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Mathez, J. (2021). Sichere Mediennutzung. Schulpädagogische Präventionsmassnahmen zur Verminderung medienbezogener Risiken. Bachelorarbeit der Universität Zürich [unpubliziert]. Schoch, P., Waller, G., Domdey, P. & Süss, D. (2018). ADELE – Activités – Digitales – Education – Loisirs – Enfants. Digitale Medien im Kontext von Familien mit Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. UNICEF (o.J.). Comprehensive Life Skills Framework. https://www.unicef.org/india/media/2571/file/Comprehensive-lifeskills-framework.pdf (Link kontrolliert am 31.8.2023). Waller, G., Suter, L., Bernath, J., Külling, C., Willemse, I., Martel, N. & Süss, D. (2019). MIKE – Medien, Interaktion, Kinder, Eltern: Ergebnisbericht zur MIKE-Studie 2019. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Vorteile
• Aktualität: Durch die laufenden Aktualisierungen der Ateliers können neue Trends rasch aufgenommen werden.• Die Verknüpfung mit der Elternzusammenarbeit verstärkt die präventive Wirkung, trägt zur Sensibilisierung in den Elternhäusern bei und verbessert den Dialog zwischen Schule und Eltern. • Die Umsetzung kann den Bedingungen vor Ort flexibel angepasst werden. • Das Angebot ergänzt den Unterricht und die Lehrmittel zur Informatischen Bildung bzw. Medien und Informatik. • Dialog zwischen Schulpraxis und Fachstellen: Die enge Zusammenarbeit gewährleistet, dass die Bedürfnisse der Praxis in die Weiterentwicklung von Flo# einfliessen.
Das Format bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: • Nachhaltigkeit: Das Wissen um sichere und mündige Mediennutzung ist im Team verankert. Auf diese Weise ist die Thematik an der Schule präsent, das Wissen kann in den Schulalltag integriert werden und die Schule kann teilweise selbstständig auf Vorfälle reagieren. • Wiederholbarkeit: Das Angebot «Flo#» kann von der Schule ohne grossen Aufwand in regelmässigem Zyklus wieder durchgeführt werden. Viele Schulen haben einen Zweijahresrhythmus etabliert. • Durch den Aktionscharakter bleiben die Flo#-Tage den Schüler*innen in Erinnerung. • Die Belastung für die einzelne Lehrperson ist durch die Aufteilung der Thematik auf viele Schultern verhältnismässig gering. • Die Schülerinnen und Schüler können von einem breiten Angebot profitieren und werden umfassend gebildet.
Präventionsansatz
Grundlage bilden die ADELE-, MIKE- und JAMES-Studienreihe sowie die EU-Kids-Online-Studie (Schoch et al., 2018; Waller et al, 2019; Külling et al., 2022; Hermida, 2019).
• «Flo#» setzt konsequent auf erfolgversprechende Unterrichtsmethoden für die Präventionsarbeit. Die Lebenswelt der Schüler*innen wird als Ressource einbezogen. Die Schüler*innen werden partnerschaftlich als Expert*innen des eigenen Medienverhaltens ernst genommen. Offener Austausch, Diskussion und Dialog sowie Selbstreflexion prägen die Ateliers, ergänzt von affektiv neutraler Information über strafrechtliche, emotionale und soziale Konsequenzen von risikobehafteter Mediennutzung. • Die Klassen- und Fachlehrpersonen tragen massgeblich zum Gelingen von «Flo#» bei. Die bestehende soziale Beziehung zu den Klassen und Lernenden wird als bedeutsames Element der Präventionsarbeit genutzt. Auch schulinterne Fachleute wie PICTS und Schulische Sozialarbeitende werden nach Möglichkeit einbezogen. • Das Angebot ist so flexibel, dass es problemlos an die Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Schulen angepasst werden kann: Grösse, aktuelle Themen, zeitliche und personelle Ressourcen etc. • Für die Lehrpersonen-Weiterbildung und die Elternabende kommen externe Fachleute zum Einsatz. Sie verbinden Medienbildung mit überfachlichen Kompetenzen, beziehen den aktuellen Forschungsstand ein und gewährleisten hohe Praxisrelevanz • Elternzusammenarbeit ist ein integraler Bestandteil von «Flo#».
Ziele von «Flo#» sind eine Steigerung der Medienkompetenz in Bezug auf sichere und mündige Mediennutzung bei den Schüler*innen und Lehrpersonen, ein Empowerment von Lehrpersonen durch die persönliche und pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema und die Aktivierung bestehender Strategien und Stärken sowie die Verankerung der präventiven Medienarbeit an der Schule. Das «Flo#»-Team geht davon aus, dass die Begleitung hin zu einer sicheren und mündigen Mediennutzung Schülerinnen und Schüler am besten vor Risiken in Zusammenhang mit digitalen Medien schützt. Das Angebot «Flo#» verbindet dabei die Schulrealität mit dem aktuellen Forschungsstand zu Medienpädagogik und Prävention. Das zeigt sich in den folgenden Aspekten (vgl. auch Mathez, 2021): • «Flo#» ist eine mehrjährige Massnahme. Gegenwärtig wird das Angebot auf alle Zyklen ausgeweitet, damit die Lernenden regelmässig ihre Kompetenzen erweitern. • «Flo#» setzt früh an – bereits im Kindergarten • Die Ateliers bilden die bedeutsamen Risiken für die jeweiligen Altersgruppen ab und werden laufend aktualisiert. So wird gewährleistet, dass das Angebot an die Medienwelt der Schülerinnen und Schüler anschliesst und die relevanten Themen bearbeitet.
Literatur
Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) (2016). Lehrplan 21. Bereinigte Fassung vom 29.2.2016. http://v-ef.lehrplan.ch/downloads.php (Link kontrolliert am 31.8.2023). Hermida, M. (2019). EU Kids Online Schweiz. Schweizer Kinder und Jugendliche im Internet: Risiken und Chancen. Pädagogische Hochschule Schwyz, Goldau. Jugend und Medien (2023). Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen (Homepage). http://www.jugendundmedien.ch (Link kontrolliert am 31.8.2023). Külling, C., Waller, G., Suter, L., Willemse, I., Bernath, J., Skirgaila, P., Streule, P., & Süss, D. (2022). JAMES – Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Mathez, J. (2021). Sichere Mediennutzung. Schulpädagogische Präventionsmassnahmen zur Verminderung medienbezogener Risiken. Bachelorarbeit der Universität Zürich [unpubliziert]. Schoch, P., Waller, G., Domdey, P. & Süss, D. (2018). ADELE – Activités – Digitales – Education – Loisirs – Enfants. Digitale Medien im Kontext von Familien mit Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. UNICEF (o.J.). Comprehensive Life Skills Framework. https://www.unicef.org/india/media/2571/file/Comprehensive-lifeskills-framework.pdf (Link kontrolliert am 31.8.2023). Waller, G., Suter, L., Bernath, J., Külling, C., Willemse, I., Martel, N. & Süss, D. (2019). MIKE – Medien, Interaktion, Kinder, Eltern: Ergebnisbericht zur MIKE-Studie 2019. Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Flo# - INFO
«Der beste Schutz vor den Risiken der digitalen Medien ist die Stärkung der eigenen Kompetenzen im Umgang mit Internet, Handy und Computerspielen.» (Nationale Plattform Jugend und Medien).
Digitale Medien bieten Unterhaltung, Information und Kontaktmöglichkeiten. Sie bergen aber auch Risiken wie Cybergrooming, Datenmissbrauch oder Überkonsum. Jugendliche nutzen die Möglichkeiten digitaler Medien ganz selbstverständlich: Vom Handywecker am Morgen, swipen auf Tiktok im Bus zur Schule über netflixen und youtuben nach der Schule.Flo# - smart unterwegs ist ein kostenloses Präventionsangebot für Schüler*innen der 7. Klasse im Kanton Solothurn. An zwei Medienhalbtagen besuchen die Schüler*innen Ateliers zu Themen wie Cybergrooming, Pornographie oder gesunder Umgang mit dem Handy.Schulische Prävention ist dann besonders wirksam und nachhaltig, wenn sie im Schulalltag integriert und breit abgestützt ist.
Die Ateliers werden von Lehrpersonen geleitet, die sich in einer kompakten Weiterbildung an einem Nachmittag mit bereitgestelltem praxiserprobtem Unterrichtsmaterial auf die Medienhalbtage vorbereitet haben. Nach den Medienhalbtagen findet ein Elternabend mit den Schüler*innen statt, an dem die Eltern Einblick in die Medienhalbtage erhalten und ein Austausch stattfinden kann. Die teilnehmenden Schulen werden von den kantonalen Fachstellen (siehe Kontakt) begleitet.
Vorteile
• Aktualität: Durch die laufenden Aktualisierungen der Ateliers können neue Trends rasch aufgenommen werden.• Die Verknüpfung mit der Elternzusammenarbeit verstärkt die präventive Wirkung, trägt zur Sensibilisierung in den Elternhäusern bei und verbessert den Dialog zwischen Schule und Eltern. • Die Umsetzung kann den Bedingungen vor Ort flexibel angepasst werden. • Das Angebot ergänzt den Unterricht und die Lehrmittel zur Informatischen Bildung bzw. Medien und Informatik. • Dialog zwischen Schulpraxis und Fachstellen: Die enge Zusammenarbeit gewährleistet, dass die Bedürfnisse der Praxis in die Weiterentwicklung von Flo# einfliessen.
Das Format bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: • Nachhaltigkeit: Das Wissen um sichere und mündige Mediennutzung ist im Team verankert. Auf diese Weise ist die Thematik an der Schule präsent, das Wissen kann in den Schulalltag integriert werden und die Schule kann teilweise selbstständig auf Vorfälle reagieren. • Wiederholbarkeit: Das Angebot «Flo#» kann von der Schule ohne grossen Aufwand in regelmässigem Zyklus wieder durchgeführt werden. Viele Schulen haben einen Zweijahresrhythmus etabliert. • Durch den Aktionscharakter bleiben die Flo#-Tage den Schüler*innen in Erinnerung. • Die Belastung für die einzelne Lehrperson ist durch die Aufteilung der Thematik auf viele Schultern verhältnismässig gering. • Die Schülerinnen und Schüler können von einem breiten Angebot profitieren und werden umfassend gebildet.
Wieso Flo#?
Auf der einen Seite sind Schulleitungen und Lehrpersonen in ihrem Berufsalltag zeitlich gut ausgelastet. Sie haben nur wenig zeitliche Ressourcen, um sich neue Inhalte anzueignen oder sich mit ausserplanmässigen Vorfällen zu beschäftigen. Auf der anderen Seite sind auch Schulen immer wieder mit Fällen missbräuchlicher oder unerwünschter Mediennutzung konfrontiert. Hier setzt das Angebot «Flo#» an.
Flo# - INFO
«Der beste Schutz vor den Risiken der digitalen Medien ist die Stärkung der eigenen Kompetenzen im Umgang mit Internet, Handy und Computerspielen.» (Nationale Plattform Jugend und Medien).
Das Thema «richtiger Umgang mit digitalen Medien» ist wichtig, aber die Zeit im Schulalltag ist knapp. «Flo#» trägt dieser Tatsache Rechnung. Das Herzstück sind zwei Medienhalbtage, an denen die Schülerinnen und Schüler Ateliers zu Themen wie «Social Media», «Games» oder «Cybermobbing» besuchen. Die Ateliers werden von Lehrpersonen geleitet, die sich in einer kompakten Weiterbildung mit bereitgestelltem praxiserprobtem Unterrichtsmaterial auf diese Aufgabe vorbereitet haben. So kann mit geringem Aufwand viel Know-how ins Schulhaus gebracht und verankert werden. Ein Elternabend zum Thema rundet die Massnahme ab. Die breite Abstützung bei Lehrpersonen, Eltern, Schülerinnen und Schülern unterstützt die präventive Wirkung.
Die Inhalte von Flo# sind passend zum Lehrplan ausgewählt. Sie decken sowohl Bereiche der «Informatischen Bildung» bzw. «Medien und Informatik» als auch der überfachlichen Kompetenzen ab. Die Ateliers sind bewusst so konzipiert, dass sie Vorerfahrungen und das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aufgreifen. Neben Risiken digitaler Medien rücken so auch Chancen ins Blickfeld.
Flo# - ABLAUF
Anfänglich besuchen alle Leiterinnen und Leiter eines Ateliers eine schulinterne Weiterbildungsveranstaltung von vier Lektionen. Das können z.B. alle Lehrpersonen sein, welche die am Projekt teilnehmenden Klassen unterrichten. Die Schulleitung, die Schulsozialarbeit oder die lokale Jugendarbeit können ebenso einbezogen werden. Für sehr kleine Schulen werden individuelle Lösungen gesucht. An der Weiterbildung werden grundsätzliche Fragen zur Medienbildung geklärt. Das Kernstück ist die Beschäftigung mit einem Atelier-Thema – eine vollständige Zusammenstellung der Themen ist unter Atelier zu finden. Die Weiterbildungsveranstaltung wird von imedias durchgeführt. Die Lehrpersonen bereiten sich im Anschluss individuell auf die Medienhalbtage vor, indem sie eine Lektion zu ihrem gewählten Thema aufbereiten, welche die Schülerinnen und Schüler an den Medienhalbtagen besuchen werden. Passende Materialien wie z.B. vorgefertigte PPP-Präsentationen und Arbeitsblätter stehen dafür bereit. An den Medienhalbtagen (zwei Halbtage innerhalb einer Woche) starten alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam, absolvieren die Ateliers und schliessen den zweiten Tag im Plenum oder in der Klasse ab. Die Suchtfachtstellen können bei Fragen zur Unterstützung beigezogen werden.
Die Schule führt den Elternabend «Flo# - Kids flott im Netz» durch (5./6. Klassen) oder bietet ein Elternkaffe an (3./4. Klassen). Der Elternabend wird von kantonalen Fachstellen in Zusammenarbeit mit der Polizei (falls möglich) durchgeführt. Das Elternkaffee wird von der Schule organisiert. Die Schülerinnen und Schüler zeigen als Hausaufgabe ihren Eltern, was sie in den Medienhalbtagen gelernt haben. Das Material dafür steht bereit. Eine Woche nach dem zweiten Medienhalbtag greifen die Lehrpersonen die Resultate im Unterricht nochmals auf.Im Team findet eine Evaluation der Massnahme statt.
Einbettung Lehrplan
Die Themen der Ateliers sind im Lehrplan 21 abgebildet, und zwar in zwei unterschiedlichen Bereichen: in den überfachlichen Kompetenzen bzw. Lebenskompetenzen (vgl. UNICEF, o.J.) sowie im Modullehrplan «Informatische Bildung» bzw. «Medien und Informatik» (D-EDK, 2016). Aus dem Schnittbereich ergibt sich die curriculare Einbettung der Inhalte von «Flo#».
Bei der Entwicklung der Ateliers achtet das Flo#-Team darauf, dass diejenigen Kompetenzen gestärkt und Risiken bearbeitet werden, die in den Lehrmitteln fehlen oder zu kurz kommen. «Flo#» hat den Vorteil, dass es rasch auf die sich verändernde Medienwelt der Schüler*innen reagieren kann.
Wieso Flo#?
Auf der einen Seite sind Schulleitungen und Lehrpersonen in ihrem Berufsalltag zeitlich gut ausgelastet. Sie haben nur wenig zeitliche Ressourcen, um sich neue Inhalte anzueignen oder sich mit ausserplanmässigen Vorfällen zu beschäftigen. Auf der anderen Seite sind auch Schulen immer wieder mit Fällen missbräuchlicher oder unerwünschter Mediennutzung konfrontiert. Hier setzt das Angebot «Flo#» an.
Flo#-Anmeldung Zyklus 3
Melden Sie sich für weitere Informationen oder für die Anmeldung zum Präventionsangebot bei:
Kanton Aargau/Basel-Landschaft:imedias, PH FHNW: Judith Mathez, judith.mathez@fhnw.ch
Kanton Thurgau: PH Thurgau:Sabrina Meier, sabrina.meier@phtg.ch
Kanton Solothurn: Bezirk Dorneck, Gäu, Gösgen, Olten, Thal und Thierstein: Suchthilfe Ost: Simone Rindlisbacher, simone.rindlisbacher@suchthilfe-ost.ch
Kanton Zürich: PH Zürich:Esther Bamert, esther.bamert@phzh.ch
Kanton Solothurn: Bezirk Solothurn, Lebern, Bucheggberg und Wasseramt: PERSPEKTIVE: Valentin Imfeld, valentin.imfeld@perspektive-so.ch
Flo# - ZIEL
Wir sind überzeugt, dass die Begleitung hin zu einer sicheren und mündigen Mediennutzung Schüler:innen am besten vor Risiken in Zusammenhang mit digitalen Medien schützt. Der Zugang ist ressourcenorientiert, Vorerfahrungen und Vorwissen der Schüler:innen bilden den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung. Dabei wird nicht nur auf die Risiken digitaler Medien geschaut, sondern die Chancen werden ebenso in den Blick genommen. Digitale Medien können beispielweise die Zusammenarbeit und Kommunikation unterstützen oder der Auslöser für kreative Betätigung sein. Auf der anderen Seite werden Risiken digitaler Medien benannt, wichtige Regeln vermittelt und alternative Handlungsstrategien erarbeitet. Das Ziel von Flo# ist ... • … die Steigerung der Medienkompetenz der Schüler:innen• … das Empowerment der Lehrpersonen• … die Verankerung der präventiven Medienarbeit
Flo#-Anmeldung Zyklus 1
Melden Sie sich für weitere Informationen oder für die Anmeldung zum Präventionsangebot bei:
Kanton Aargau/Basel-Landschaft:imedias, PH FHNW: Marcel Sieber, marcel.sieber@fhnw.ch
Kanton Thurgau: PH Thurgau:Sabrina Meier, sabrina.meier@phtg.ch
Kanton Solothurn: kompass Andrea von Burg, andrea.vonburg@kompass-so.ch
Kanton Zürich: PH Zürich:Esther Bamert, esther.bamert@phzh.ch
Präventionsansatz
Grundlage bilden die ADELE-, MIKE- und JAMES-Studienreihe sowie die EU-Kids-Online-Studie (Schoch et al., 2018; Waller et al, 2019; Külling et al., 2022; Hermida, 2019).
• «Flo#» setzt konsequent auf erfolgversprechende Unterrichtsmethoden für die Präventionsarbeit. Die Lebenswelt der Schüler*innen wird als Ressource einbezogen. Die Schüler*innen werden partnerschaftlich als Expert*innen des eigenen Medienverhaltens ernst genommen. Offener Austausch, Diskussion und Dialog sowie Selbstreflexion prägen die Ateliers, ergänzt von affektiv neutraler Information über strafrechtliche, emotionale und soziale Konsequenzen von risikobehafteter Mediennutzung. • Die Klassen- und Fachlehrpersonen tragen massgeblich zum Gelingen von «Flo#» bei. Die bestehende soziale Beziehung zu den Klassen und Lernenden wird als bedeutsames Element der Präventionsarbeit genutzt. Auch schulinterne Fachleute wie PICTS und Schulische Sozialarbeitende werden nach Möglichkeit einbezogen. • Das Angebot ist so flexibel, dass es problemlos an die Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Schulen angepasst werden kann: Grösse, aktuelle Themen, zeitliche und personelle Ressourcen etc. • Für die Lehrpersonen-Weiterbildung und die Elternabende kommen externe Fachleute zum Einsatz. Sie verbinden Medienbildung mit überfachlichen Kompetenzen, beziehen den aktuellen Forschungsstand ein und gewährleisten hohe Praxisrelevanz • Elternzusammenarbeit ist ein integraler Bestandteil von «Flo#».
Ziele von «Flo#» sind eine Steigerung der Medienkompetenz in Bezug auf sichere und mündige Mediennutzung bei den Schüler*innen und Lehrpersonen, ein Empowerment von Lehrpersonen durch die persönliche und pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema und die Aktivierung bestehender Strategien und Stärken sowie die Verankerung der präventiven Medienarbeit an der Schule. Das «Flo#»-Team geht davon aus, dass die Begleitung hin zu einer sicheren und mündigen Mediennutzung Schülerinnen und Schüler am besten vor Risiken in Zusammenhang mit digitalen Medien schützt. Das Angebot «Flo#» verbindet dabei die Schulrealität mit dem aktuellen Forschungsstand zu Medienpädagogik und Prävention. Das zeigt sich in den folgenden Aspekten (vgl. auch Mathez, 2021): • «Flo#» ist eine mehrjährige Massnahme. Gegenwärtig wird das Angebot auf alle Zyklen ausgeweitet, damit die Lernenden regelmässig ihre Kompetenzen erweitern. • «Flo#» setzt früh an – bereits im Kindergarten • Die Ateliers bilden die bedeutsamen Risiken für die jeweiligen Altersgruppen ab und werden laufend aktualisiert. So wird gewährleistet, dass das Angebot an die Medienwelt der Schülerinnen und Schüler anschliesst und die relevanten Themen bearbeitet.
Flo#-Anmeldung Zyklus 2
Melden Sie sich für weitere Informationen oder für die Anmeldung zum Präventionsangebot bei:
Kanton Aargau/Basel-Landschaft:imedias, PH FHNW: Judith Mathez, judith.mathez@fhnw.ch Marcel Sieber, marcel.sieber@fhnw.ch
Kanton Thurgau: PH Thurgau:Sabrina Meier, sabrina.meier@phtg.ch
Kanton Solothurn: Bezirk Dorneck, Gäu, Gösgen, Olten, Thal und Thierstein: Suchthilfe Ost: Simone Rindlisbacher, simone.rindlisbacher@suchthilfe-ost.ch
Kanton Zürich: PH Zürich:Esther Bamert, esther.bamert@phzh.ch
Kanton Solothurn: Bezirk Solothurn, Lebern, Bucheggberg und Wasseramt: PERSPEKTIVE: Tanja Aeschbacher, tanja.aeschbacher@perspektive-so.chValentin Imfeld, valentin.imfeld@perspektive-so.ch
Flo# - URSPRUNG
2016 gewann die Schule Dornach den smart@media Preis - eine Auszeichnungen für innovative Schulprojekte für kompetente Mediennutzung - der FHNW mit Workshops zu "digitalen Medien". In Zusammenarbeit mit der Schule Dornach, der PERSPEKTIVE, der Suchthilfe Ost und imedias enstand Flo# - ein Präventionsangebot im Bereich digitaler Medien für Schulen. Seither wurde das Angebot an etlichen Schule im Kanton Solothurn und Kanton Aargau erfolgreich umgesetzt.