Warum können Internet und Smartphone süchtig machen?
Klicke oder tippe auf die Emojis, um mehr über die Gründe zu erfahren.
Mit der Zeit gewöhnt sich dein Gehirn an die belohnenden Reize von Online-Aktivitäten. So sind immer längere Nutzungszeiten nötig, um die angenehmen Gefühle zu erreichen.
In vielen Apps und Spielen sind bestimmte Mechanismen programmiert, die dich verlocken, sie immer länger zu nutzen, wie Belohnungssysteme, Vergleiche mit Anderen, Gruppendruck, Angst vor dem Verpassen von Informationen („Fear of missing out“) und soziale Bestätigung.
In belohnenden Momenten wie beim Erreichen eines neuen Levels in einem Spiel, schüttet dein Körper das Glücksgefühl Dopamin aus. Wenn du viel Zeit mit belohnenden Online- Aktivitäten verbringst, wird auch dein Gehirn schrittweise empfindlicher und aufmerksamer für diese Reize. Für dich steigt die Bedeutung der Aktivität.
Die unendlich vielen Bilder und Videos durch die du in sozialen Medien oder bei Streaming-Diensten scrollen kannst, tragen zu einer langen Nutzungszeit bei. Man nennt diesen Mechanismus auch „Infinite Scroll“ oder „Endless streaming“.
Viele Apps tracken (beobachten) unser Nutzungsverhalten. Im Newsfeed werden einem dann meist nur Dinge angezeigt, die einen besonderen Reiz ausmachen, weil man sie gerne sieht, aber auch weil man sich darüber aufregt.
Manche Personen sind durch bestimmte Eigenschaften wie einem geringen Selbstwertgefühl, psychischen Problemen oder Erkrankungen sowie ungünstigen Lebensbedingungen anfälliger dafür, eine Sucht zu entwickeln.
Online-Gaming, Videos anschauen, Online-Shopping oder Scrollen durch Social Media können angenehme Gefühle wie Freude oder Entspannung auslösen und negative Gefühle wie Stress oder Traurigkeit bekämpfen.
Die positiven Gefühle bei Online-Aktivitäten entstehen durch bestimmte Reize oder Belohnungen der Online-Medien wie Erfolge in einem Computerspiel oder positive Reaktionen auf Social Media.
Einsamkeit oder der Wunsch nach Anerkennung durch Andere kann dazu beitragen, dass bestimmte Menschen eine Abhängigkeit von ihrem Handy, ihrem PC oder bestimmten Aktivitäten im Internet entwickeln.
Warum können Internet und Smartphone süchtig machen
CleverGesund
Created on August 31, 2023
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Warum können Internet und Smartphone süchtig machen?
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Mit der Zeit gewöhnt sich dein Gehirn an die belohnenden Reize von Online-Aktivitäten. So sind immer längere Nutzungszeiten nötig, um die angenehmen Gefühle zu erreichen.
In vielen Apps und Spielen sind bestimmte Mechanismen programmiert, die dich verlocken, sie immer länger zu nutzen, wie Belohnungssysteme, Vergleiche mit Anderen, Gruppendruck, Angst vor dem Verpassen von Informationen („Fear of missing out“) und soziale Bestätigung.
In belohnenden Momenten wie beim Erreichen eines neuen Levels in einem Spiel, schüttet dein Körper das Glücksgefühl Dopamin aus. Wenn du viel Zeit mit belohnenden Online- Aktivitäten verbringst, wird auch dein Gehirn schrittweise empfindlicher und aufmerksamer für diese Reize. Für dich steigt die Bedeutung der Aktivität.
Die unendlich vielen Bilder und Videos durch die du in sozialen Medien oder bei Streaming-Diensten scrollen kannst, tragen zu einer langen Nutzungszeit bei. Man nennt diesen Mechanismus auch „Infinite Scroll“ oder „Endless streaming“.
Viele Apps tracken (beobachten) unser Nutzungsverhalten. Im Newsfeed werden einem dann meist nur Dinge angezeigt, die einen besonderen Reiz ausmachen, weil man sie gerne sieht, aber auch weil man sich darüber aufregt.
Manche Personen sind durch bestimmte Eigenschaften wie einem geringen Selbstwertgefühl, psychischen Problemen oder Erkrankungen sowie ungünstigen Lebensbedingungen anfälliger dafür, eine Sucht zu entwickeln.
Online-Gaming, Videos anschauen, Online-Shopping oder Scrollen durch Social Media können angenehme Gefühle wie Freude oder Entspannung auslösen und negative Gefühle wie Stress oder Traurigkeit bekämpfen.
Die positiven Gefühle bei Online-Aktivitäten entstehen durch bestimmte Reize oder Belohnungen der Online-Medien wie Erfolge in einem Computerspiel oder positive Reaktionen auf Social Media.
Einsamkeit oder der Wunsch nach Anerkennung durch Andere kann dazu beitragen, dass bestimmte Menschen eine Abhängigkeit von ihrem Handy, ihrem PC oder bestimmten Aktivitäten im Internet entwickeln.