Want to create interactive content? It’s easy in Genially!

Get started free

Q1 Pädagogik Klaus Hurrelmann

Michelle Haffki

Created on January 16, 2023

Start designing with a free template

Discover more than 1500 professional designs like these:

Smart Presentation

Practical Presentation

Essential Presentation

Akihabara Presentation

Pastel Color Presentation

Visual Presentation

Relaxing Presentation

Transcript

Aufgabenstellung: Ein Elfchen zu dem Begriff Jugend

01

5 Minuten
Einzelarbeit

Die Jugend

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

Schwadronieren - Erklärung

06/10/18

Arbeitsauftrag

Verfassen Sie auf der Grundlage der gesammelten Begriffe bzw. Assoziationen zum Thema Jugend eine eigene Definition.

Die Lebensphase JUGEND

1) Lesen Sie den Text und markieren Sie wichtige Stellen (EA).2) Arbeiten Sie die zentralen Merkmale der Jugendphase heraus, indem Sie diese stichwortartig in Ihre Spalte des Venn-Diagramms eintragen (EA). 3) Verständigen Sie sich mit Ihrem Sitznachbarn bzw. Ihrer Sitznachbarin über Merkmale der Jugendphase und notieren Sie die relevanten Aspekte Ihres Partners bzw. Ihrer Partnerin in der dazugehörigen Spalte. Fassen Sie anschließend die Schnittmenge Ihrer Ergebnisse zusammen, indem Sie prägnante Oberbegriffe in der Mitte des Diagramms notieren (PA).

15 Minuten
10 Minuten

Arbeitsblatt

,,Was du bist, hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was deine Umgebung aus dir machte und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe gemacht hast."

Aldous Huxley, 1932

Die menschliche Entwicklung

Anlage - Umwelt

Endogene Faktoren

Exogene Faktoren

Autogene Faktoren

Der Begriff der Sozialisation

- Gruppenarbeit: Diskussion -

10-15 Minuten

Klaus Hurrelmann

  • Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswissenschafter
  • zahlreiche Veröffentlichungen und öffentliche Auftritte zu den Gebieten Erziehung, Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Familien und Schulen
  • Wissenschaftler: Leitete bekannte Studien, z. B. die Shell-Studien (Untersuchung des Sozialverhaltens, der Werte etc. von Jugendlichen)
  • Werk: ,,Lebensphase Jugend" => Grundaussagen der Sozialisationsforschung zum Jugendalter in Form von zehn Prinzipien; Ausführungen zur Sozialisation als ,,produktive Realitätsverarbeitung" sowie zur Identitätsentwicklung im Jugendalter; Entwicklungsaufgaben im Jugendalter
  • arbeitet seit 2009 als Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance in Berlin
Geboren: 10. Januar 1944

Klaus Hurrelmanns Sozialisationsverständnis und Begriff der ,,Produktiven Realitätsverarbeitung"

Arbeitsauftrag: 1) Lesen Sie den Text und markieren Sie wichtige Stellen (EA). 2) Erläutern Sie Klaus Hurrelmanns Sozialisationsverständnis, indem Sie dieses in einem Schaubild darstellen. Ordnen Sie ebenfalls den Begriff der ,,Produktiven Realitätsverarbeitung" in das Schaubild ein (EA). 3) Überlegen Sie sich nun drei Fragen zu Hurrelmanns Sozialisationsverständnis, welche Sie Ihrem Sitznachbarn bzw. Ihrer Sitznachbarin stellen können. Schreiben Sie diese auf (EA). 4) Kommen Sie nun mit Ihrem Sitznachbarn bzw. Ihrer Sitznachbarin zusammen und stellen sich gegenseitig Ihre Fragen, um zu überprüfen, ob Sie Hurrelmanns Sozialisationsverständnis verstanden haben. Besprechen Sie hierbei ebenfalls Ihre Schaubilder und klären Sie Verständnisprobleme (PA).

Einzelarbeit: 20 Min.

Partnerarbeit: 10 Min.

Arbeitsblatt

Musterlösung Schaubild

Klaus Hurrelmann

Sozialisationsverständnis und Begriff der produktiven Realitätsverarbeitung

Musterlösung

06/10/18

Reflexion

Was nehme ich persönlich aus der heutigen Stunde mit?

Schreiben Sie 1-3 Sätze für sich auf.

06/10/18

Klaus Hurrelmann

Entwicklungsaufgaben im Jugendalter

Name Surname

Subtitle here

GRUPPENPUZZLE

Entwicklungsaufgaben der Jugendphase

1. Phase: Fassen Sie die Entwicklungsaufgabe, die Ihnen zugewiesen wurde, auf dem Arbeitsblatt zusammen. 2. Phase: Treffen Sie sich mit Ihrer STAMMGRUPPE (alle haben dieselbe Entwicklungsaufgabe). Tauschen Sie sich aus. 3. Phase: Treffen Sie sich in Ihrer EXPERTENGRUPPE (alle haben unterschiedliche Entwicklungsaufgaben). Stellen Sie sich gegenseitig Ihre Entwicklungsaufgaben vor und ergänzen Sie diese auf dem Arbeitsblatt. 4. Phase: Kommen Sie nun in Ihrer STAMMGRUPPE wieder zusammen und diskutieren/besprechen Sie die neu gewonnenen Erkenntnisse über die anderen Entwicklungsaufgaben. 5. Phase: Präsentation im Plenum.

10 Minuten

5 Minuten

15 Minuten

5 Minuten

4. Partizipieren

1. Qualifizieren

3. Konsumieren

2. Binden

Entwicklungsaufgaben im Jugendalter nach Klaus Hurrelmann

Jugendliche in der Corona-Pandemie

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben nach Klaus Hurrelmann?

Arbeitsauftrag

Machen Sie sich mit der Forschung zu der Situation von Jugendlichen in der Corona-Krise vertraut und notieren Sie Aspekte, welche Sie als besonders wichtig empfinden. Verknüpfen Sie im Anschluss Ihre Erkenntnisse aus der Forschung mit den einzelnen Entwicklungsaufgaben des Jugendalters nach Hurrelmann, indem Sie folgende Aufgabe schriftlich (!) beantworten: Nehmen Sie Stellung, inwiefern die vier Entwicklungsaufgaben des Jugendalters nach Klaus Hurrelmann in der Hochphase der Corona-Pandemie erfüllt bzw. realisiert werden konnten. Formulieren Sie auch ein Fazit mit Konsequenzen / Schlussfolgerungen.

Link

Das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung

Die zehn Prinzipien

--> Thesen über die Charakteristika und Anforderungen der Jugendphase --> KEIN Stufenmodell bzw. keine zu durchlaufende Reihenfolge --> Prinzipien können Prozesse im Jugendalter beschreiben und erklären

Das erste Prinzip zum Verhältnis von innerer und äußerer Realität & das zweite Prinzip zur Produktion der eigenen Persönlichkeit

Arbeitsauftrag

Partner*in A: Prinzip 1 Partner*in B: Prinzip 2 1) Lesen Sie das Ihnen zugewiesene Prinzip (1 oder 2) nach Klaus Hurrelmann. Fassen Sie die Kernaussagen des Prinzips stichwortartig in Ihrer Spalte des Venn-Diagramms zusammen. 2) Tauschen Sie sich mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin über die Prinzipien aus. Machen Sie sich Notizen in der Spalte des Venn-Diagramms und formulieren Sie abschließend gemeinsam das Fazit aus beiden Prinzipien (= die Schnittmenge).

Das Wechselspiel zwischen innerer & äußerer Realität - Stimmen Sie Hurrelmann zu?

Arbeitsauftrag

15 Minuten

P R I N Z I P

1) Lesen Sie das dritte Prinzip zur Bewältigung lebenslaufspezifischer Anforderungen der Realitätsverarbeitung. 2) Markieren Sie die Definition der Begriffe ,,Individuation" und ,,Integration" und das darin erläuterte Spannungsverhältnis (nur markieren!). 3) Skizzieren Sie in eigenen Worten die lebensspezifischen Anforderungen der Realitätsverarbeitung (Kindheit - Jugendalter - Erwachsenenalter - Seniorenalter). Nutzen Sie dafür das dafür vorgesehene AB. Achtung: Die zweite Seite wird erst bei Prinzip 5 benötigt!

Was ist auf dem Bild zu sehen? Wie wirkt das Bild auf dich? Wie deutest du das Bild? Welche Assoziationen/Empfindungen/Emotionen löst das Bild bei dir aus? Welche Schlüsse kann man aus dem Bild ziehen?

P R I N Z I P

Arbeitsauftrag

10 Minuten

1) Lesen Sie das vierte Prinzip zur Bildung der Ich-Identität. Markieren Sie wichtige Stellen. 2) Vervollständigen Sie gemeinsam im Austausch mit Ihrem Sitznachbarn/Ihrer Sitznachbarin die Conceptmap zu Prinzip 3 und 4.

10 Minuten

Prinzip

1) Ergänzen Sie das Schaubild zu Prinzip 3 (,,Bewältigung lebenslaufspezifischer Anforderungen der Realitätsverarbeitung"), indem Sie stichwortartig die Merkmale des hier angesprochenen lebenslangen Identitätsbildungsprozesses erläutern. 2) Tauschen Sie sich im Anschluss mit einem Partner/einer Partnerin aus und ergänzen Sie bei Bedarf wichtige Aspekte.

Prinzip 6 - 10 des MpR nach Klaus Hurrelmann

Speed Dating

1) Lesen Sie Ihr zugewiesenes Prinzip. Markieren Sie wichtige Stellen und halten Sie Notizen in der jeweiligen Spalte der Conceptmap fest. 2) Austausch mithilfe der Methode ,,Speed Dating".

<------ Vorlage

Conceptmap Prinzip 6-10

Arbeitsauftrag

Erstellen Sie in Ihrer Kleingruppe auf einem Plakat eine zusammenhängende Conceptmap aller Prinzipien des Modells der produktiven Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann.

Tippkarte -->

Sie brauchen Hilfe?

Dann nutzen Sie die Tippkarte mit hilfreichen zentralen Fachbegriffen der Prinzipien!

Arbeitsauftrag

Ordnen Sie die 31 Begriffe aus dem MpR nach Hurrelmann in das vorgefertigte Schaubild ein. Tipp: Streichen Sie die Begriffe nach der Zuordnung durch.

AB

Ziel: Zusammenhänge erkennen und herstellen

Beschreiben Sie die Bilder.

Eine Pädagogikklausur schreiben

Wie schreibe ich eine Sachtextanalyse?

PROBEKLAUSUR

Sachtextanalyse

Variante 1 Variante 2

Arbeitsauftrag

Lesen Sie den Text ,,Warum das Klima erst der Anfang ist" von Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht. Markieren Sie wichtige Textstellen, in denen die Merkmale der Generation Greta dargestellt werden. Notieren Sie diese im Anschluss stichwortartig (mit eigenen Worten).

01

15 Minuten

Einzelarbeit

PROBEKLAUSUR

Aufgabe 2

Erläutern Sie die Textaussagen mit Ihren Kenntnissen über das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung.

Probeklausur - Aufgabe 2

20 Minuten

01

Passende Überleitung schreiben

Einzelarbeit

Verfassen Sie zunächst eine Überleitung für Aufgabe 2. Formuliere Analysekriterien.

Darstellung zentraler Aspekte des MpR nach Klaus Hurrelmann

02

Stellen Sie im Anschluss zentrale Aspekte des MpR nach Hurrelmann dar. Hierbei geht es vor allem darum, die Theorie in ihren Grundzügen darzustellen, um sie daraufhin mit Aussagen des Textes zu verknüpfen.

15 Minuten

Einzelarbeit

Verknüpfung des MpR mit zentralen Aussagen des Textes (Zitate!) Fazit

03

04

Ein Einblick in Simons Tagebuch...

Arbeitsaufträge

1) Erläutern Sie das vorliegende Fallbeispiel ,,Simon Spier" unter Berücksichtigung des Modells der produktiven Realitätsverarbeitung nach Klaus Hurrelmann, indem Sie mithilfe ausgewählter Aspekte des Modells in dem Fischgrätendiagramm die produktive Verarbeitung der inneren sowie äußeren Realität und die daraus resultierende gelungene Identitätsentwicklung von Simon herausarbeiten. 2) Entwickeln Sie, ausgehend von Ihren bisherigen Überlegungen, mindestens zwei konkrete pädagogische Handlungsoptionen für a) die Bildungsinstitution Schule ODER b) die Familie, um Jugendliche bei der Verarbeitung ihrer inneren und äußeren Realität sowie bei ihrer Identitätsentwicklung zu unterstützen und zu fördern.

Think - 20 Min.

Pair - 5 Min.

Share

Du brauchst Hilfe?

Dann nutze das Unterstützungsmaterial!

Operatoren

Tippkarte Leitfragen

Reflexion

Wie verhält sich das Dargestellte in Relation zur Wirklichkeit?

Die Situation im Fallbeispiel

Realität

vs.

Arbeitsauftrag

Als Vorbereitung für die Klausur: Verschriftlichen Sie entweder Aufgabe 1 oder Aufgabe 2.

Tipp: Es schadet nicht, beide Aufgaben als Übung zu verschriftlichen! 😉

Formulierungshilfen Entwicklung von Handlungsoptionen

Formulierungshilfen Fallanalyse

Pädagogische Würdigung des MpR nach Klaus Hurrelmann

Fasse die pädagogische Würdigung des Modells der produktiven Realitätsverarbeitung zusammen, indem du tabellarisch sowohl positive als auch negative/kritische Aspekte gegenüberstellst.

Sokrates

- griechischer Philosoph- 469 v. Chr. - beschäftigte sich mit ethischen Fragen

Operator ,,Stellung nehmen"

Contextualize your topic with a sbtitle