1. Das Über-setzungsproblem
Der genetische Code
Ein Selbstlernkurs
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
1. Das Übersetzungsproblem
1. Das Über-setzungsproblem
Die mRNA enthält nach der Transkription die Abschrift des verschlüsselten Bauplans eines Polypeptids. In ihr ist die Struktur des Polypeptids durch die Reihenfolge der Aminosäuren, die Aminosäuresequenz, festgelegt. Um 20 Aminosäuren zu codieren, stehen aber nur vier verschiedene Basen zur Verfügung. Würde jede Base in eine Aminosäure übersetzt werden, wären somit jedoch nur vier verschiedene Aminosäuren zu codieren. Würde eine Aminosäure durch die Kombination von zwei Basen codiert werden, gäbe es nur 42 = 16 Kombinationsmöglichkeiten. Tatsächlich wird eine Aminosäure aber durch die Kombination von drei hintereinander liegenden Basen codiert. Ein solches mRNA-Basentriplett wird Codon genannt. Damit ergeben sich 43 = 64 Kombinationsmöglichkeiten, also mehr als genügend Codewörter, um alle 20 Aminosäuren zu verschlüsseln. Die Übersetzungsvorschrift von der „Sprache der Basen“ in die „Sprache der Aminosäuren“ ist der genetische Code.
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
2. Die Eigenschaften des genetischen Codes
1. Das Über-setzungsproblem
Versuche mit künstlich hergestellter mRNA bekannter Sequenz führten zur vollständigen Entschlüsselung des genetischen Codes und seiner Eigenschaften: 1. Er ist ein Triplett-Code. Es codieren immer drei Basen – ein Codon – eine Aminosäure. 2. Er ist universell. Alle Lebewesen benutzen dieselbe „Sprache“, nur bei einigen Ausnahmen codieren bestimmte Codons andere Aminosäuren. 3. Er ist eindeutig. Jedes Codon codiert nur eine Aminosäure. 4. Er ist degeneriert (synonym: redundant). Fast alle Aminosäuren werden durch mehrere Tripletts codiert. 5. Er ist kommafrei. Die Codons schließen lückenlos aneinander. 6. Er ist nicht überlappend. Eine Base ist immer nur Bestandteil eines Codons.
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
3. Teste dich!
1. Das Über-setzungsproblem
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
+ info
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
4. Besondere Codons
1. Das Über-setzungsproblem
Die 20 proteinogenen Aminosäuren und ihre Kürzel
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
Da der genetische Code mit RNA-Molekülen entschlüsselt wurde, verwendet man als Codewörter heute noch die mRNA-Basentripletts. Der genetische Code wird als RNA-Sequenz stets in 5’-3’-Richtung angegeben. Von den 64 möglichen Kombinationen codieren 61 Codons Aminosäuren. Das Codon AUG dient als Startcodon, das den Beginn der Übersetzungsarbeit signalisiert. Gleichzeitig steht es für die Aminosäure Methionin. Die Codons UAA, UAG und UGA sind Stoppsignale zur Beendigung der Proteinbiosynthese.
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
1. Das Über-setzungsproblem
Um die einzelnen Codons der mRNA leicht in die passende Aminosäure übersetzen zu können, wurde die Code-Sonne entwickelt. Sie wird immer von Innen nach Außen gelesen und benutzt.
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
Der genetische Code
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1. Das Über-setzungsproblem
Der genetische Code
Ein Selbstlernkurs
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
1. Das Übersetzungsproblem
1. Das Über-setzungsproblem
Die mRNA enthält nach der Transkription die Abschrift des verschlüsselten Bauplans eines Polypeptids. In ihr ist die Struktur des Polypeptids durch die Reihenfolge der Aminosäuren, die Aminosäuresequenz, festgelegt. Um 20 Aminosäuren zu codieren, stehen aber nur vier verschiedene Basen zur Verfügung. Würde jede Base in eine Aminosäure übersetzt werden, wären somit jedoch nur vier verschiedene Aminosäuren zu codieren. Würde eine Aminosäure durch die Kombination von zwei Basen codiert werden, gäbe es nur 42 = 16 Kombinationsmöglichkeiten. Tatsächlich wird eine Aminosäure aber durch die Kombination von drei hintereinander liegenden Basen codiert. Ein solches mRNA-Basentriplett wird Codon genannt. Damit ergeben sich 43 = 64 Kombinationsmöglichkeiten, also mehr als genügend Codewörter, um alle 20 Aminosäuren zu verschlüsseln. Die Übersetzungsvorschrift von der „Sprache der Basen“ in die „Sprache der Aminosäuren“ ist der genetische Code.
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
2. Die Eigenschaften des genetischen Codes
1. Das Über-setzungsproblem
Versuche mit künstlich hergestellter mRNA bekannter Sequenz führten zur vollständigen Entschlüsselung des genetischen Codes und seiner Eigenschaften: 1. Er ist ein Triplett-Code. Es codieren immer drei Basen – ein Codon – eine Aminosäure. 2. Er ist universell. Alle Lebewesen benutzen dieselbe „Sprache“, nur bei einigen Ausnahmen codieren bestimmte Codons andere Aminosäuren. 3. Er ist eindeutig. Jedes Codon codiert nur eine Aminosäure. 4. Er ist degeneriert (synonym: redundant). Fast alle Aminosäuren werden durch mehrere Tripletts codiert. 5. Er ist kommafrei. Die Codons schließen lückenlos aneinander. 6. Er ist nicht überlappend. Eine Base ist immer nur Bestandteil eines Codons.
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
3. Teste dich!
1. Das Über-setzungsproblem
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
+ info
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
4. Besondere Codons
1. Das Über-setzungsproblem
Die 20 proteinogenen Aminosäuren und ihre Kürzel
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
Da der genetische Code mit RNA-Molekülen entschlüsselt wurde, verwendet man als Codewörter heute noch die mRNA-Basentripletts. Der genetische Code wird als RNA-Sequenz stets in 5’-3’-Richtung angegeben. Von den 64 möglichen Kombinationen codieren 61 Codons Aminosäuren. Das Codon AUG dient als Startcodon, das den Beginn der Übersetzungsarbeit signalisiert. Gleichzeitig steht es für die Aminosäure Methionin. Die Codons UAA, UAG und UGA sind Stoppsignale zur Beendigung der Proteinbiosynthese.
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne
1. Das Über-setzungsproblem
Um die einzelnen Codons der mRNA leicht in die passende Aminosäure übersetzen zu können, wurde die Code-Sonne entwickelt. Sie wird immer von Innen nach Außen gelesen und benutzt.
2. Die Eigen-schaften des genetischen Codes
3. Teste dich!
4. Besondere Codons
5. Die Arbeit mit der Code-Sonne