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13.2. Ekklesiologie

Patrick Hehmann

Created on March 17, 2022

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Transcript

Ekkle-siologie

Kirche in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Christologie II

13.2

Übersicht über das Halbjahr

Exkurse

Themen

Grundlagen des ev. Kirchenverständnisses

Kirche im Nationalsozialismus

Zukunftsfähige Kirche?

Kreuz und Auferstehung

Glaubensbekenntnisseim Vergleich

Ziel: Du vergleichst die trinitarische Gottesvorstellung mit dem jüdischen und islamischen Monotheismus. Du erklärst das Bekenntnis zu Jesus Christus als Ausdruck des spezifisch christlichen Gottesverständnisses. Du stellst anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten und Grenzen der interreligiösen Verständigung dar

Judentum: Das Sch'ma Jisrael ist in hebräischer Sprache geschrieben. So lautet eine Übersetzung: Höre Israel! Gott ist einzig, darum sollst du ihn lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft!

Christentum: Schon früh gab es christliche Bekenntnisse. Sie finden sich bei Paulus. Nachdem das Christentum aus dem Zeitalter der Verfolgung heraustritt, werden Texte abgefasst, gesammelt und verbreitet, etwa vom Kirchenvater Augustinus von Hippo. In dieser Zeit wird auch das bis heute gültige und grundsätzlich von allen christlichen Konfessionen anerkannte apostolische Glaubensbekenntnis schriftlich niedergelegt. Es ist dreigeteilt: 1. Glauben an Gott, Vater und Schöpfer 2. Jesus: Leben, Sterben und Auferstehung, Gottessohnschaft und Wiederkehr 3. Heiliger Geist, Kirche und Auferstehung

Islam: Die Schahada ist das Glaubensbekenntnis im Islam und wird auf arabisch gesprochen. Eine Übersetzung lautet: Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Gesandter"

Anhand der Glaubensbekenntnisse kann nochmals nachvollzogen werden, inwiefern die Gottesverkündigung in Jesus das christliche Gottesverständnis prägt. Darüber hinaus haben wir darüber gesprochen, inwiefern das Bekenntnis in der rituellen Praxis trotz Zweifeln an einzelnen Bekenntnisinhalten mitgesprochen werden kann. Hier haben wir mit einer Liedbearbeitung verglichen, die stärker zum persönlichen Bekenntnis aufforderte als das Glaubensbekenntnis selbst.

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Grundvollzüge der Kirche

formulieren zentrale Aufgabenfelder für die christliche Kirche

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Liturgia (Gottesdienst u.a. Ritualangebote),

Diakonia (Dienst aneinander und an anderen)

Martyria (Zeugnis geben, Verkündigung, Bildung und Mission)

Koinonia (Gemeinschaft)

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Confessio Augustana

  • Infos zur Entstehung (Anklicken)
  • Ergebnisse aus der Untersuchung im Unterricht (Anklicken)

Barmer theologische Erklärung

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Ein einfaches Schaubild zur Spaltung der ev. Kirche in der NS-Zeit

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

  • Zweite zentrale evangelische Bekenntnisschrift
  • Barmer Theologische Erklärung als „Magna Charta der Bekennenden Kirche'' und ist somit ein Schlüsseldokument zur Geschichte des kirchlichen Widerstandes gegen die nationalsozialistische Herrschaft in Deutschland.
  • Über die konkrete historische Situation hinaus kommt ihr Bedeutung als wegweisendes Lehr- und Glaubenszeugnis der evangelischen Kirche zu.

Barmer theologische Erklärung

Analyseergebnisse in der Zusammenfassung: 1. Grundsätzlicher Aufbau der B.t.E.: 1. Präambel: Abgrenzung von D.C., 2. Bibelzitat -> These -> Verwerfung, 3. Appell 2. Mögliche Rückbezüge zur C.A.: Antithetische Struktur der Anlage (Konjunktiv zur Distanznahme), argumentativer Aufbau und Begründung aus der Bibel heraus Inhaltlich: Konzentration auf wahre biblische Lehre (reine Lehre, sola scriptura), These 2: Dienst am Nächsten aus Überzeugung und nicht als Pflichterfüllung (Luthers Freiheitsverständnis -> C.A. Artikel 6), Rechtfertigung durch Glaube und Gnade (These 2, C.A. Artikel 4), Ausrichtung auf Jesus Christus (solus christus), Ablehnung von Hierarchie, Einheit des Glaubens (-> C.A. 28) Föderale und demokratische Organisation der Kirche (C.A.-> Priestertum aller Gläubigen) wird betont und konkretisiert. 3. Analyse als Widerstandsschrift: „Bedrohung“ durch Deutsche Christen erkennbar Verwerfungen Irrlehre (hier auch: NS-Ideologie): Manipulation der reinen Lehre, Ablehnung von Verfolgung von Minderheiten und Exklusion, gegen Verweltlichung und Gleichschaltung der Kirche, „andere Herren“ -> Verwerfung des Führerprinzips

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Ergebnisse

Stuttgarter Schuld-Bekenntnis1945

Hier im Wortlaut (Anklicken)

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Bonhoeffer: Perspektiven auf Kirche

Kirchliches Handeln gegenüber dem Staat (Anklicken)

Restauration der Kirche (siehe links)

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Merkmale des ev. Kirchenverständnisses

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Evangelische Kirche...1. ist Gemeinschaft (Koinonia) aller an die in Jesus offenbarte Gnade Gottes Gläubigen (sola fide, solus christus, CA 5, CA 7) 2. ist Ort der reinen Predigt und gewissenhaften Schriftauslegung (sola scriptura, (CA 7) 3. ist Ort der evangeliumsgetreuen Sakramente (CA 7) 4. ist unabhängig kirchlichen Traditionen (CA 7) 5. sorgt mit ordiniertem Predigtamt per 2. und 3. zur Verkündigung (Martyria) der Botschaft von der freien Gnade Gottes und fördert das Wirken des Heiligen Geistes (CA 5) 6. erkennt die Trennung von Staat und Kirche (Regimente) an (CA 28, Barmen 4, 5), solange der staatliche Gehorsam nicht zur Sünde führt (CA 16, Barmen 2) 7. ist Ort, an dem Veränderung und Korrektur (reformierte Kirche) stattfinden kann (Fehlbarkeit der Kirche, kirchliches Gnadebedürfnis -> Stuttgarter Schuldbekenntnis, EKD Denkschrift Kirchengemeinschaft nach evangelischem Verständnis 2001, Bonhoeffer: Restauration der Kirche) 8. ist mit Synodalstruktur demokratisch und föderal („Priestertum aller Gläubigen“ -> EKD Denkschrift Kirchengemeinschaft nach evangelischem Verständnis 2001) 9. verkündet die Frohe Botschaft Jesu in der Welt (Mission) 10. toleriert andere Erklär- und Deutungsmuster und religiöse Heilsansprüche an (Pluralismus) 11. ist offen und verantwortlich für den Dialog (ökumenisch, interreligiös und mit anderen Weltanschauungen -> EKD Denkschrift Kirchengemeinschaft nach evangelischem Verständnis 2001)., z.B. : Parlament der Weltreligionen, Haus der Religionen, Unterstützung beim Moscheebau, christlich-jüdische Gesellschaften 12. übernimmt Mitverantwortung für die Gesellschaft innerhalb des demokratischen Rahmens (-> EKD Denkschrift Kirchengemeinschaft nach evangelischem Verständnis 2001, z.B. durch: Diakonie, Stellungnahmen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Problemen, die Orientierung bieten bzw. zur kritischen Auseinandersetzung anregen, sinnstiftende Freizeitangebote , Gottesdienste mit speziellem lebensweltlichem Bezug , Kirchliche Bildungsarbeit, Kirchenasyl sowie Eintreten für Menschenwürde und Menschenrechte und Umweltschutz, Krankenhaus- und Militärseelsorge)

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Übung zum Ev. Kirchenverständnis

Kirche auf dem Weg. Zukunftsfähige Kirche?

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Entkirchlichung

  • Sicherung aus dem Unterricht (klicken)

Ziel: Du entwirfst Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche.

Evangelische Freikirchen im Spannungsfeld von Innovation und Fundamentalismus.

Kirche als Event

Ziel: Du entwirfst Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche.

Die Urgemeinde als Vorbild?

Grundlage der Kirchen- und Gemeindegestaltung muss nach evangelischem Verständnis (sola scriptura) die Bibel sein. Hierbei können Perspektiven auf den Korintherbrief und die Urgemeinde hilfreich sein. In 1 Kor 12, 1-28 wird die Gemeinde mit dem Leib Jesu verglichen, um die Bedeutsamkeit eines jeden Gemeindemitgliedes (Körperteils) mit seinen Gaben zu verdeutlichen. Die Urgemeinde wird als lebendige, liebende Gemeinschaft beschrieben, die sogar als Gütergemeinschaft vorgestellt wird, bei der der Besitz bereitwillig geteilt wurde. Klicke hier, um die beiden biblischen Basistexte noch einmal zu sichten.

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Ziel: Du entwirfst Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche.

Moderne Altar-gestaltungen

Vielen von uns sind die traditionellen Altargestaltungen gewiss bekannt: Konzentration auf das Kreuzesgeschehen, ggf. Anordnung als Tryptichon. Heute wagen Gemeinden hier z.T. neue Wege, die interessante Gesprächsanlässe anbieten können. Klicke hier für genauere Informationen.

Ziel: Du entwirfst Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche.

Es gibt ein eigenes Portal der EKD, auf der Ideen und Projekte für eine zukunftsfähige Kirche vorgestellt werden, z.B.:

Kirche ist Zukunft

  • Fresh x = junge Bewegung, die auf Menschen (bestimmte Zielgruppen) zugeht, die bisher keinen Kontakt zur Kirche oder einer Gemeinde haben. Ziel: kleine, eigenständige Gemeinschaften und neue Formen von Kirche: offene Treffen in ehemaligem Ladenlokal, Hilfe für Menschen in sozialen Brennpunkten, ungewöhnliche Andachten und Gottesdienste.
  • Interaktive und innovative Gottesdienstformen
  • Neue Konfirmandenprojekte
  • Digitale Angebote: Gottesdienste, Podcasts, Videos…
  • Theologisch-inhaltliche Reformen
  • Ritualagenturen
  • Neue Sprache, neuer Look
  • Brennpunktkirchen
  • Gemeinsame Kirchengestaltung(en), z.B. Hackathon Gestaltungswettbewerb
  • „Hinaus ins Weite – Kirche auf gutem Grund“ – Zwölf Leitsätze zur Zukunft einer aufgeschlossenen Kirche (2020)
  • Seelsorgechat

Ziel: Du entwirfst Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche.

Manche Visionen von der Zukunft der Kirche sind umfassender gedacht. Im Jahr 2005 wurde ein Buch mit dem Titel „Wenn eure Kinder morgen fragen. Zur Zukunft der evangelischen Kirche“ veröffentlicht, in dem Antwortversuche von namhaften Vertretern der EKD (u.a. Wolfgang Huber und Margot Käßmann) zur Frage nach der Zukunft der Kirche vorgestellt wurden:

Medard Kehl (ggf. klicken)

Kehl: Kirche „von unten“ -> Laienbeteiligung für pastorale Leerstelle, Gemeinschaftsstiftung durch Austausch, Aufgabe: Menschen vor Ort „abholen“ und durch Mitgestaltung beteiligen und begeistern

Klaus Pfeffer (ggf. klicken)

Pfeffer: Loslösung von klassischem Kirchengebäude -> Hauskreise mit Angeboten, Kirchenzentren für Weiterbildung (auch mit Gottesdienstangeboten), besondere Angebote, Loslösung von konfessioneller Bindung (ökumenische Ausrichtung) -> Modernisierung und Umbauten von Gotteshäusern oder Neubauten nach Verkäufen

Margot Käßmann (ggf. klicken)

Käßmann: neue Volkskirche -> Gemeinde wird schrumpfen, größere Einheiten und Reduktion der Angebote, aber „Kirche für das Volk“ (Ritualangebote für Hilfssuchende

Überlege Dir: Inwiefern muss sich Kirche wandeln, um zukunftsfähig zu sein? Wie sieht Deine Idee einer Kirche der Zukunft aus? Welche Zielgruppen müssen dabei berücksicht werden? Hat Kirche überhaupt noch eine Zukunft? Wo kann Kirche dienen? Welche Rolle sollte hierbei das christliche Bekenntnis spielen?

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses. Du entwirfst Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche.

Kirche Jesu

Bei aller Modernisierung muss im Zentrum evangelischen Kirchenverständnisses auch in Zukunft Jesus Christus stehen. Lies hierzu gerne den Grundlagentext, indem Du hier klickst.

Ziel: Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses. Du entwirfst Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche.

Über den Sinn von christlicher Gemeinschaft im Angesicht der Friedens-bedrohung in Europa

Was kann Kirche heute?

Christologie II

Kreuz und Auferstehung

Würdetitel Jesu

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander.

Gottessohn

Menschensohn, (Herr)

Messias/Christus

Klicke hier.

Klicke hier

Klicke hier

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Die PassionsGeschichte der Kreuzigung Jesu in der Kurzschau

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander.

Als Passion wird das Leiden und Sterben Jesu Christi bezeichnet. Es kommt von dem lateinischen Wort für Leiden, passio.

Jesus wird verraten, verhaftet und – ggf. nach Vorverhörung und unter Einflussnahme der jüdischen Hohepriester – von Pilatus aufgrund der Königsanmaßung zum Tode verurteilt (Anmerkung: die Inszenierung eines Pilatus als Fürsprecher Jesu und die vermeintliche Auswahlmöglichkeit des wütenden, mordlustigen jüdischen Mobs dürfte tendenziöse Darstellung der Evangelisten sein)

Jesu Rückzug und Gebet im Garten Gethsemane (menschliche Facette der Zwei-Naturen Jesu)

Jesus heilt und feiert letztes Abendmahl (Abschied, Ankündigung)

Die Tempelreinigung Jesu provoziert jüdische Tempelelite und römische Besatzer (Politikum, Affront)

Jesus wird in Jerusalem positiv empfangen (Einzug)

Jesus stirbt nach Folterung, Verhöhnung und Kreuzesweg den qualvollsten und grausamsten Verbrechertod, den die Antike kennt

Lk: Gethsemane (klicken)

Mk: Kreuzigung (klicken)

Hier zum Video (fiktiv ausgestaltet)

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander.

Konsequenz: Krise der Jünger (Katastrophe, Zusammenbruch): Trauer, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Perspektivlosigkeit, Zweifel, Fluchtgedanken, Verleumdungen, Streit und Ängste. Die Passion Jesu versetzt die Jünger in die größtmögliche Krise und wird ihre Hoffnungen, ihren Glauben erschüttert haben. Dass die Todeserzählungen um Jesus dabei auch Motive der Gottesnähe zeigen, wir ihnen dabei vielfach kein Trost gewesen sein. Zu stark sind die Eindrücke des qualvollen Todes ihres Freundes und Vorbildes. Eine Erschütterung für die Bewegung, aber auch für ihren Glauben.

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander.

für Psalm 22 auf "P" klicken

Lk zitiert Ps 31

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen von Auferstehung auseinander.

Neue Hoffnung: Auferstehungs-erlebnisse

In allen vier Evangelien (!) gibt es unterschiedliche Erzählungen von Auferstehungserlebnissen.Die Auferstehungserzählungen sind vielfältig und weisen dabei auch Unterschiede auf. Die Unterschiede bieten einen Deutungshorizont für das Verständnis von Auferstehung. Die Erzählung von der Entdeckung des leeren Grabs taucht bei allen Evangelisten auf.

Lk 24: Emmausjünger (hier klicken)

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen von Auferstehung auseinander.

Auferstehung? Auferweckung?

Gerrit Setzer: Stellen wie 1. Korinther 15,12+13+42 zeigen, dass „Auferweckung“ und „Auferstehung“ gewissermaßen wechselseitig gebraucht werden. Der Unterschied zwischen diesen beiden Ausdrücken kann folglich nicht prinzipieller Natur sein. Hinzu kommt noch, dass das entsprechende griechische Wort im Grundtext mal mit auferstehen und mal mit auferwecken übersetzt wird (Lk 24,6–7). Vielleicht kann man einen gewissen kleinen Unterschied in diesen Ausdrücken so umreißen: Auferstehung zeigt, dass jemand, der (unter den Toten) lag, wieder aufsteht. Bei Auferweckung wird der Blick mehr darauf gerichtet, dass wieder Leben und Aktivität da ist. Es ist schön, kleine Unterschiede in der Ausdrucksweise der Schrift zu finden. Aber man darf natürlich auch da nicht überzeichnen und in „Auferstehung“ oder „Auferweckung“ etwas hineinlegen, was da gar nicht drin steckt. Im Unterricht habt Ihr zwischen "Auferweckung" und "Auferstehung" unterschieden, ähnlich wie im Video rechts.

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen von Auferstehung auseinander.

Leeres Grab? Historizität der Auferstehung

Rationale Erklärmodelle

Innerbiblisch

Die Frage nach der Historizität wurde schon zur Zeit des Apostels Paulus gestellt. Er attestiert der Auferstehung in 1 Kor 15 höchste Bedeutsamkeit für den christlichen Glauben. (hier klicken)

Die Auferstehung ist immer wieder kritischen Betrachtungen unterzogen worden. Es gibt unterschiedliche Hypothesen, die aber alle ihre Schwachstellen haben. (hier klicken)

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Deutungen des Kreuzestodes im NT

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander.

Aufgrund der Auferstehungserlebnisse findet eine Interpretation des Kreuzestodes durch die Evangelisten statt. Diese ist aber nicht einheitlich. Es gibt also unterschiedliche Deutungsansätze:

Leidender Gerechter

Verfolgter Prophet

Sühneopfer

1. Der leidende Gerechte: Der Gerechte leidet wegen seiner Gerechtigkeit in einer ungerechten Welt. Das Gottvertrauen des Gerechten wird bis aufs Äußerste gefordert und kann sich gerade deshalb bewähren. Das Leiden bleibt ungerecht Passionserzählungen Mk 14,24 (Abendmahlstradition, „.. Blut, vergossen für viele");

2. Der verfolgte Prophet: Vorbild sind Propheten des AT, die sich für die Sache Gottes einsetzten und die nicht gehört und beachtet wurden (z.B. Neh 9,26; Jer 26,20-24; ). Man tötete sie und verübte schweren Frevel. Mk 12,1-12 (u. par) Gleichnis von den bösen Winzern; Lk 13,31ff Leidensprophetien Mt 23 Gerichtsworte; Mk 8,34 Kreuzesnachfolge;

3. Jesu Tod als Sühnetod/Stellvertretertod Es ist strittig, ob Jesus selbst seinen Tod als Sühne oder Opfer gesehen hat. Im NT ist das Sühnemotiv als Deutung durchaus stark vertreten, insbesondere bei den paulinischen Texten.

Wichtige Tabelle: Hier klicken!

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Satisfaktionslehre

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander.

Aus dem Kompendium der neutestamentarischen Deutungsschlüssel für den Tod Jesu fokussiert sich die Kirche im Laufe ihrer Geschichte letztlich auf die Interpretation der Satisfaktion. Anselm von Canterbury stellt die Satisfaktionslehre vor.

Opferkult im AT

Übertragung im Rahmen der Satisfaktionslehre

Hier klicken.

Hier klicken.

Satisfaktionskritik

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander.

Dorothee Sölle (klicken)

Weitere Kritiker in Tabellenform (klicken)

Jürgen Moltmann (klicken)

Grundlagentext als Zusammenfassung

Bildinterpretationen des Gekreuzigten

Ziel: Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander.

Ähnlich vielfältig wie die Perspektiven auf die Kreuzigung selbst im NT und unter Theologen sind Bilddarstellungen zum Kreuz, die unterschiedlichste Aspekte perspektivieren und akzentuieren.

Weitere Bilddarstellungen aus dem 20. Jahrhunderts: www.dober.de/jesus/20jhbsp.html

Ausgenommen für P5-Prüflinge

P5 Prüfung Kirche

P5 Prüfung Kreuz

HIER klicken

HIER klicken

und

Und jetzt?

Grundbegriffe

Gemeinschaft der Glaubenden, Priestertum aller Gläubigen, Staatskirche / Volkskirche / Freikirche, Apostolisches Glaubensbekenntnis, Auferweckung / Auferstehung, Passion

Und jetzt?

Sprich mit anderen über die Themen!Nutze dabei die Fachsprache! Und binde die biblischen Texte sinnvoll an.Sprich darüber, was die Themen miteinander zu tun haben?Wo können sinnvolle Handlungsfelder oder Perspektiven eröffnet werden?Überlege Dir, was diese Themen mit Dir, unserer heutigen Gesellschaft und Deinem Leben zu tun haben. Wo liegen Schnittmengen?

Biblische Basistexte

Apg 2,37-47 (Die erste Gemeinde) 1. Kor 12,12-31 (Viele Glieder, ein Leib) Ps 22 (Leiden und Herrlichkeit des Gerechten) Mk 15,20b -16,8 (Sterben und Auferstehung Jesu) Lk 24,13-35 (Emmausjünger) 1. Kor 15 (Von der Auferstehung)

Erworbene Kompetenzen

Du erörterst, wie die Evangelische Kirche in Deutschland ihren Auftrag zur gesellschaftlichen Mitverantwortung und Weltgestaltung wahrnimmt. (Vertiefend für P4)

Du entfaltest grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses.

Du entwirfst Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche. (Vertiefend für P4)

Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander. (Vertiefend für P4)

Du setzt Dich mit verschiedenen Deutungen von Auferstehung auseinander

Kommentar

Anlage

  • Einleitung, z.B. Ansprache des Autors|der Autorin
  • Vorstellung der Hauptthese (Zustimmung, Ablehnung)
  • Erörtender Hauptteil:
    • Würdigung und Relevanz des Materials: Warum ist das Thema heute oder grundsätzlich wichtig?
    • Mögliche Gegenthesen: Was könnte gegen Deine Einschätzung zum Material sprechen -> ggf. bereits entkräften
    • Argumentation durch Thesen und Stützen durch Argumente -> biblische Perspektive nicht vergessen
    • Ergänzungen: Was wird im Material noch nicht gesagt?
      • biblische Ergänzungen
      • mögliche Perspektiven -> welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich in welchen gesellschaftlich relevanten Feldern?
  • Abschluss: Fazit, Lob, Appell

Ausgenommen für P5-Prüflinge

Vorgaben aus dem Ministerium für die P4-Prüfungen

Hier finden die P4-Prüflinge nochmal die fachspezifischen Hinweise für die Abiturprüfung vom Kultusministerium. Darin steht ausdrücklich, dass ALLE prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen, alle Basistexte und Grundbegriffe zu unterrichten sind. Eine Reduktion fand nur hinsichtlich der vertiefend zu behandelnden Kompetenzbereiche statt. Das ist aber keine Garantie, dass andere Kompetenzen nicht abgeprüft werden können, lediglich der Schwerpunkt wird gesetzt.

Hier finden sich die Operatoren.

Hier findet sich das Oberstufencurriculum für evangelische Religion. Dort sind alle Grundbegriffe, Kompetenzen und Basistexte ausgewiesen. Ihr könnt Euch aber darauf verlassen, dass wir alles behandelt haben.

Für P5-Prüflinge ausgenommen.

Ende