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Deutsch Gedichtsvergleich

Tim Jechow

Created on March 10, 2022

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Transcript

Novembertage 1. 1989und Die Mauer

Gedichtsvergleich Chantal Buche und Tim Jechow

Gliederung

1. Gedichtslesung 2. Interpretation "Novembertage" 3. Vergleich mit "Die Mauer" 4. Fazit

1. Gedichtslesung

Die Mauer

Novembertage 1. 1989

2. Interpretation

Einleitung

Autor: Durs Grünbein Titel: Novembertage 1. 1989 Entstehungszeit / Epoche: 1999 Postmoderne Thema: Mauerfall, Ursache und Reaktion der Bevölkerung Vermutung über Intention: Kritik am Kommunistischen System der DDR Erster Eindruck: fasst Fließtext, überspitzte Ausdrucksweise

2. Interpretation

Hauptteil 1

Äußere Form: 1 Strophe 30 Verse Keine Reime kein Metrum hauptsächlich Zeilenstil vereinzelt Zeilensprünge 2x Hakenstil

wirkt wie Fließtext, Autor möchte viele Informationen einbringen ließt sich nicht so schön wirkt eintönig ohne Rhytmus Einfachheit des Verständnisses wird gefördert

kein typisches Gedicht, Form ordnet sich dem freien Sprachfluss unter

2. Interpretation

Hauptteil 2.1

Inhalt / Sprache: Atmosphere: zu beginn Neutral, später wechsel zu Glücklichkeit "stottern brach die Gesetze" (V.1) Schabowski Unsicherheit endete in einem Stottern beim vorlesen des Endes des Ausreiseverbotes "heilige Verbote" (V.2) Ironie: Verbote bestanden fast 30 Jahre, damit waren sie wie fest und unbrechbar für die Menschen "nüchtern in die Welt" (V.3) ohne große Ankündigung oder feierliche Verkündung (ungeplant) "Spuk vorbei" (V.4) Symbol: Verbote, Einschränkungen und Teilung Deutschlands als Spuk

2. Interpretation

Hauptteil 2.2

Inhalt / Sprache: "kommunisten zögernd lächeln, verlierer, gewiegt in Sicherheit" (V. 6 ff.) fühlten sich zu sicher und müssen jetzt ihren Verlust akzeptieren "Greise, Geiselnahme beendet" (V.10) alte Politiker verkünden Ende der Einschränkungen (Geisel) Metapher: Geiselnahme "Schleusen auf, Menschenstrom, heller Teil der Stadt" (V. 11 ff.) Methaper für Grenzöffnung, Menschenmassen die vom Osten in den hellen Westen strömen (Berlin) "Geschleift von falschen Worten im Protokoll" (V.14) Motivation ist die verkünding das es ab sofort gilt, was es garnicht sollte

2. Interpretation

Hauptteil 2.3

Inhalt / Sprache: "vor wiederruf, Menge hebte den Bann auf, der hier alle Musklen lähmte" (V.15 f.) es ging alles so schnell, das die Verbote welche im Osten alle unterdrückten nicht mehr aufrecht erhalten bleiben konnten, Metapher: Bann "offener Mund des Offizier, kein lenkender Befehl mehr" (V. 17 ff.) schock über schnelle Öffnung, es kommt kein Befehl dies zu verhindern "Feuerwerk, Tränen und ausgehendes Freibier, war das Glück vollkommen" (V. 21 f.) Feiern und freude über Öffnung "abgebrannter Trabant" (V. 23 ff.) vollständiger Abschluss mit der DDR

2. Interpretation

Hauptteil 2.4

Inhalt / Sprache: "orientierungslos und still" (V. 27) egal wohin hauptsache weg aus der DDR und dies friedlich ohne Konflikte "slig schlafen, teures Pflaster, freier Grund" (V. 29 f.) befreit, besser als in der DDR, nicht mehr Eingesperrt

2. Interpretation

Schluss

Zusammenfassung: Bericht über Mauerfall geschmückt mit Emotionen Intention: Kritik an DDR + Gefühlssituation der Menschen aus der DDR beim Mauerfall Stellungnahme: glaubwürdig (viele Informationen)

3. Vergleich

Vergleich mit "Die Mauer" von Reiner Kunze

- gleiches Thema - Lyrisches Ich ist in Handlung mit inbegriffen (wie ich / wir) - Unterschied: Novembertage = Rückblick nach 10 Jahren / Die Mauer ist 1990

3. Vergleich

Äußere Form

- mehrere Strophen nur 10 Verse - wieder keine Reime und Metrum - Satzbau ist fast ausschließlich Hackenstil: Kontrast - Mauer wird nie genannt, nur beschrieben

3. Vergleich

Sprache / Inhalt

"schleifen, ahnten wir nicht wie hoch in uns" (V. 1 ff.) + "hatten uns gewöhnt, an horizont" Metapher: horizont Kontrast: Gedicht 1: negativ konnotierte Begriffe Gesetzen (spuk, Geiselnahme, keine Freiheit)Gedicht 2: in den Köpfen war die Mauer etwas "normales" man hat sich nicht eingesperrt gefühlt "in ihrem Schatten, warf keiner eine Schatten" + "jetzt entblößt vor jeder entschuldigung" (V. 6 ff.)Menschen konnten sich hinter ihr, in ihrer kleinen Welt verstecken, schutz vor dem äußeren jetzt müssen sie sich mit dem "Ausland" messen ohne sich verstecken zu können Methaper: windstille, schatten Kontrast: Gedicht 1: alle wollen ein Stück vom teuren Pflaster des Westens ab habenGedicht 2: Menschen wollen sich mit ihrem geringen Lebensstandard verstecken

4. Fazit

Thema = Form ≠ Inhalt ≠ (verschiedene Auffassungen) Sprache = (ähnliche Sprachlichemittel werden verwendet) Biografie = (beide Autoren aus der DDR, schildern ihre Sichtweise) Historischer Kontext =