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Nationalsozialistische Gewaltherrschaft

Christian Ziesmer

Created on March 1, 2022

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Transcript

Die moderne Welt und ihre Krisen. Nationalsozialistische Gewaltherrschaft

Herrschafts sicherung

Herrschafts sicherung

Ideologie 1

Ideologie 2

Ideologie 3

Aufstieg

"Volksgemeinschaft"

"Machtergreifung" oder "Machtübertragung"

Säulen der NS-Ideologie

Hitlers "Mein Kampf" und Menschenbild

Auswertung der Übung

Wiederholung

Vernichtung/Entrechtung

Widerstand 3

Widerstand 2

Organisation und Methode

Weimarer Republik

Widerstand

Etappen der Herrschafts-sicherung

Etappen der Herrschafts-sicherung

QUIZ

PRESS START

LEVEL 1

OF 5

Der "Tag von Potsdam" und das "Ermächtigungsgesetz" sind Beispiele für:

die NS-Doppelstrategie

die "Führerautorität"

die Zerschlagung der Parteien.

LEVEL 2

OF 5

Welcher Vergleich ist nicht zielführend für die NS-Doppelstrategie?

1. Mai wird natioanler Feiertag vs."Zerschlagung der Gewerkschaften

Wahlkampf vs. Terror gegen politische Gegener

Austritt aus dem VÖlkerbund vs. "Gesetz gegen die Neubildung von Parteien

LEVEL 3

OF 5

Von Seiten der NSDAP wurde welche Person als Brandstifter des Reichstags angeklagt?

Marinus van der Lubbe

Horst Wessel

Werner von Blomberg

LEVEL 4

OF 5

Von April 1930 bis Januar 1933 regierten drei:

Große Koalitionen

Präsidialkabinette

Minderheitsregierungen

LEVEL 5

OF 5

Das Akronym SA steht für:

Schutzabteilung

Sonderabteilung

Sturmabteilung

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Auswertung der ersten schriftlichen Übung

Ein Auszug aus dem 25-Punkte-Programm der NSDAP

Aufgabe 1

6. Dadurch nicht nur eine deutsche Frage, da die Gebietsverluste Österreichs ebenso angesprochen werden.

1. Auszug aus dem 25-Punkte-Programm der NSDAP

7. Punkt 3: Forderung strebt nach Vergrößerung des Reiches, um neuen "Lebensraum" zu erhalten.

2. 1920

3. Zusatz: Adolf Hitler/Dokument

8. Punkt 4: Herausstellung einer ausschließlich aus deutschen Staatsbürgern bestehenden Gesellschaft ("Volksgemeinschaft"), zu der gemäß der antisemitischen Doktrin - jüdische Deutsche nicht gehören

4. 7 Forderungen, die auch als Aufgabe und Bedingung des Staates formuliert wurden

5. Punkt 2: Forderung nach geschlossenem Staatsgebiet zielt auf die Revision der Grenzziehungen im Versailler Vertrag und Saint-Germain.

9. Punkt 20: Bildung; ideologische Prinzipien und politisches Interesse

10. Punkt 21: Zukünftige Gesellschaft; Schutz von Mutter/Kind/Jugendlichen sowie körperliche Aktivität.

Aufgabe 2

  • Punkt 21: wie Punkt 20
  • Punkt 23: Führerprinzip angedeutet + "Volksgemeinschaft
  • Punkt 25: Führerprinzip
  • NS-Ideologien nennen
  • Punkt 2: keine klare Zuordnung
  • Punkt 3: "Lebensraum"Ideologie, die wiederum auf Rassismus/Sozialdarwinismus beruht
  • Punkt 4: "Volksgemeinschaft", um das Führerprinzip zu vermitteln

Aufgabe 1

11. Punkt 23: Bruch mit der Meinungs- und Pressefreiheit; da diese aktuell auch nicht im "völkischen" Sinne existiere.

12. Punkt 25: Schaffung eines zentralisierten und streng hierarisch organisrten Staat

Sachurteil

4. Die Wirkung der Rede dürfte entscheidend von den politischen-sozialen Überzeugungen und Einstellungen der Adressaten abhängen: - Menschen mit antisemitischen und rassistischen Vorurteilen, die zu einer extrem nationalistischen Sicht neigen, fühlen sich wahrscheinlich vom Redner angezogen und in ihren Meinungen bestätigt. - Menschen, die diesen Überzeugungen kritisch gegenüberstehen, fühlen sich dagegen abgestoßen und verurteilen die NS-Propaganda des Redners als antidemokratisch und damit auch gegen Menschenrechte gerichtet.

  1. Adolf Hitler vertritt in dem Auszug klare politische Prinzipien, die den 5-Säulen der NS-Ideologie (Ideologien nennen) zuzuordnen sind.
  2. Die Quelle ist ein Zeugnis dafür, dass die nationalsozialistische Ideologie eine direkte Antwort auf den Versailler Vertrag und Saint-Germain sei.
  3. Das 25-Punkte-Porgramm zeigt eine einseitige Sicht, die einerseits die negative Entwicklung der Nachkriegszeit (1WK) aufzeigen soll, anderseits stellt Hitler klare politische, gesellschaftliche und territoriale Forderungen auf.

"Machtergreifung" oder "Machtübertragung"?

MUSEUM

room 3

wc

ROOM 2

"Machtergreifung" oder "Machtübernahme"?

In diesem virtuellen Museumsrundgang braucht die Direktorin eure Hilfe, denn es sind Ausstellungsstücke verloren gegangene

ROOM 1

Könnt ihr helfen?

1/5

ROOM 1

Frage 1

"Was der König eroberte, der Fürst formte, der Feldmarschall verteidigte, rettete und einigte der Soldat." Welche Person ist mit Soldat gemeint?

Paul von Hindenburg

Otto von Bismarck

Adolf Hilter

2/5

ROOM 1

Frage 2

Dem Zitat folgend ist der Feldmarschall in welchem Amt im Jahre 1933?

Reichsminister

Reichskanzler

Reichspräsident

3/5

ROOM 1

Frage 3

Paul von Hindenburg war zu dieser Zeit Reichspräsident der WR. In welchem Jahr wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt?

1931

1933

1932

5/5

ROOM 1

Du hast den ersten Raum abgeschlossen!

Weiter so

4/5

ROOM 1

Frage 4

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Die letzte Regierungskoalition wurde mit folgenden/folgender Parteien geschlossen:

Deutsche Zentrumspartei & BVP

DNVP & Stahlhelm

DVP & DStP

ROOM 1

Leider nicht korrekt!

main room

wc

room 2

Oh, oh!

Weitere Museumsstücke wurde entwendet!

room 1

Würdest du noch einmal helfen, diese zu finden?

1/5

ROOM 2

Frage 1

Ordne die Bestimmungen einem Gesetz zu: Setzt wesentliche Grundrechte außer Kraft und ermöglicht der Reichsregierung das Eingreifen in Machtbefugnisse der Länder..

Verordnung zum "Schutz des deutschen Volkes"

"Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" (Ermächtigungsgesetz)

2/5

ROOM 2

Frage 2

Alle Landtage und kommunalen Selbstverwaltungsorgane werden aufgelöst und entsprechend dem Reichstagswahlergebnis neu zusammengesetzt.

Erstes Gesetz "zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich"

Zweites Gleichschaltungsgesetz

3/5

ROOM 2

Frage 3

Die Regierung erhält das Recht, die Presse- und Versammlungsfreiheit einzuschränken (Auflösung und Verbot von politischen Versammlungen, Beschlagnahmung und Verbot von Presseerzeugnissen)

Verordnung zum "Schutz des deutschen Volkes"

Gesetz "zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat"

3/5

ROOM 2

Frage 3

Die Regierung erhält das Recht, die Presse- und Versammlungsfreiheit einzuschränken (Auflösung und Verbot von politischen Versammlungen, Beschlagnahmung und Verbot von Presseerzeugnissen)

Verordnung zum "Schutz des deutschen Volkes"

Gesetz "zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat"

5/5

ROOM 2

Perfekt! Das läuft doch super!

Weiter so

ROOM 2

NOPE!

Room 3

wc

room 2

Oh, oh 4.0!

Dein Engagement ist super...noch ein drittes Mal?

room 1

Das Ermächtigungsgesetz

1/5

Frage 1

Die Reichsregierung kann alle Gesetze beschließen, aber nur, wenn sie:

Die Rechte des Reichspräsidenten wahrt.

Die Reichsverfassung einhält.

die Einrichtung Reichstag und -rat antastet

Das Ermächtigungsgesetz

2/5

Frage 2

Die Verfassungsrechtliche Bedeutung des Gesetzes ist die Ausschaltung des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens.

Korrekt

Falsch

Das Ermächtigungsgesetz

3/5

Frage 3

Verfassungsrechtliche Bedeutung des Gesetzes ist nicht die Aufhebung der Gewaltenteilung und damit der parlamentarischen Kontrolle.

Korrekt

Falsch

Das Ermächtigungsgesetz

4/5

Frage 4

Das "Ermächtigungsgesetz" sorgte dafür, dass sich eine Regierungsdiktatur etablieren konnte?

Korrekt

Falsch

Das Ermächtigungsgesetz

5/5

Frage 5

Das "Ermächtigungsgesetz" heißt eigentlich:

"Verordnung des Reichspräidenten zum Schutz des Deutschen Volkes"

Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich"

Zweites Gleichschaltungsgesetz

Das Ermächtigungsgesetz

5/5

Ist die folgende Aussage korrekt oder falsch? Der Art. 85 Abs. 2 der Weimarer Reichsverfassung (WRV) besagte, dass der HAushaltsplan vor Beginn des Rechnungsjahres per Gesetz beschlossen werden musste und der Zustimmung des Reichsrates bedurfte. Die Aufhebung dieser Artikel ermöglichte der NS_Regierung, über die Finanzen des Staates ohne Mitwirkung des Reichstages zu entscheiden.

Korrekt

Falsch

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NS-Ideologie

Die Ideologie der nationalsozialistischen Diktatur setzte auf neue Vorstellungen, die mit demokratischen Prinzipien unvereinbar waren. Im Mittelpunkt stand die Ausgrenzung von “minderwertigen” Menschen, um die “arische” Rasse aufwerten zu können. Neben diesem Sozialdarwinismus spielten Antisemitismus, "Lebensraum im Osten", das "Führerprinzip" und die "Volksgemeinschaft" eine wichtige Rolle. Als Instrument für die Propaganda diente hierfür der Sprachgebrauch des Nationalsozialismus.

START

Säulen der NS-Ideologie

Nationalsozialistischer Antisemitismus

Eng verbunden mit dem Sozialdarwinismus war der Antisemitismus. Die Juden wurden von den Nazis als Sündenböcke für die politische und wirtschaftliche Krise dargestellt. Ihnen wurde die Schuld an der Niederlage im Ersten Weltkrieg, am Versailler Vertrag und der gesellschaftlichen Spaltung zugeschoben. Der Antisemitismus war bereits in der Zeit des Kaiserreichs entstanden, wurde im “Dritten Reich” aber zum politischen Programm. In den Nürnberger Gesetzen 1935 wurde den Juden ihre Staatsangehörigkeit entzogen

Säulen der NS-Ideologie

Rassismus/Sozialdarwinismus

Die Nationalsozialisten teilten die Menschheit in Rassen auf. Sie übertrugen Charles Darwins Evolutionstheorie auf den Menschen und behaupteten, dass die deutsche “arische Rasse” überlegen sei. Aufgrund dessen müssten minderwertige “Rassen” vernichtet werden, um das deutsche Volk aufzuwerten. Diese biologische Rassenhygiene wurde im “Dritten Reich” populär und grenzte Menschen wie Juden, Sinti und Roma, Asoziale, Homosexuelle und Behinderte aus der Gesellschaft aus. Infolge der Euthanasie wurden Kranke und Behinderte systematisch ermordet

Säulen der NS-Ideologie

"Volksgemeinschaft"

Die zerrissene deutsche Gesellschaft sollte zu einer Volksgemeinschaft zusammengeschmolzen werden. Dies galt aber nicht für alle Menschen. Ausgeschlossen wurden “minderwertige” Rassen, aber auch politische Gegner und Kranke. Die Säuberung von sogenannten “Schädlingen” sollte demzufolge das deutsche Volk aufwerten. Im Zuge der Gleichschaltung wurden Vereine, Berufe und staatliche Einrichtungen auf die Idee der Volksgemeinschaft zugeschnitten.

Säulen der NS-Ideologie

"Führerprinzip"

Im Zentrum der NS-Diktatur stand der “Führer” Adolf Hitler. Das deutsche Volk hatte sich dieser Person gänzlich unterzuordnen. Hitler verstand sich als vom Schicksal auserwählter Messias, der für die Rettung der “arischen Rasse” berufen worden sei. Diese Vorstellung ersetzte jede Form von demokratischer Mitbestimmung und verwandelte Deutschland in einen autoritären Führerstaat. Gewaltenteilung war ausgeschlossen

Säulen der NS-Ideologie

"Lebensraum im Osten"

Neben der Aufkündigung des Versailler Vertrags gehörte die “Lebensraumpolitik im Osten” zu den außenpolitischen Zielen der NS-Diktatur. Das gegenwärtige deutsche Staatsgebiet sei zu klein und müsse sich über Mittel- und Osteuropa erstrecken, um das deutsche Volk ernähren zu können. Die dort als “Slawen” bezeichneten Menschen wollte Hitler vernichten, da sie den Deutschen minderwertig seien. Vor allem die Sowjetunion galt als erbitterter Feind, da dort seit der Russischen Revolution der “jüdische Bolschewismus” regieren würde. Dies zeigte sich an den gewaltsamen Verbrechen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Return

NS-Ideologien in Hitlers

,,Mein Kampf"

01

02

,,Volk und Rasse"

"Der Jude

,,Unbedingte Führerautorität"

03

04

Terror

"Recht auf Grund und Boden"

05

Lebens-situation

MEnschen-bild

Deutsche Erstausgabe des ersten Bandes von Mein Kampf, Juli 1925 (Ausstellungsstück des Deutschen Historischen Museums in Berlin)

Hitlers Menschenbild

Es steht im diametralen Gegensatz zum christlichen wie auch zum bürgerlichen Denken, obwohl er ein pseudoreligiöses Vokabular und religiöse Bilder verwendet.Die Menschen werden von ihm nicht als Individuen betrachtet. Sie besitzen noch nationalsozialistischer Vorstellung weder unveräußerliche Rechte (Menschen- und Grundrechte), noch sind sie von Natur aus gleich. Bestimmend für Hitlers Menschenbild war vielmehr der Rassismus. Nach dieser pseudowissenschaftlichen Lehre bestimmen biologische und damit erbliche Merkmale das gesamte menschliche, also auch das gesellschaftlich-politische Verhalten. Überdies unterstellt der Rassismus Hitlers die Höher- und Minderwertigkeit unterschiedlicher "Rassen".

Watch

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Nationalsozialistische

"Volksgemeinschaft"

"Dikatur mit dem Volk"

Praxeologischer Begriff

Arbeiter, Frauen & Arbeiter

Integration & Ausgrenzung