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Sturm und Drang

xenia

Created on February 24, 2022

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Transcript

Sturm und Drang

Von Xenia Paulsen

Inhaltsangabe

1. Definition

2. Herkunft

3. Aufklärung als Voraussetzung

4. Anfänge

5. Besonderheiten

6. Autoren und Werke

7. Quellen

Definition: Sturm und Drang

- Epoche des Sturm und Drang (1765–1785) - ausschließlich deutsches Phänomen - hauptsächlich in der Literatur - ausgelöst durch junge Autoren -> Protestbewegung - wollten bisherige Staatsform (Absolutismus), gesellschaftlichen Anforderungen, formale Literaturverhältnissen brechen - Epoche auch als “Geniezeit” bezeichnet --> das menschliche Genie, seine Kreativität und Individualität steht im Fokus

Herkunft

  • Bezeichnung Sturm und Drang kam in den 1820er auf
  • 1777 veröffentlichte Komödie Sturm und Drang (Friedrich Maximilian Klinger)
  • Christoph Kaufmann hat Klinger gedrängt die Komödie Sturm und Drang zu nennen anstatt Wirrwarr
  • Uraufführung: Leipzig, 1 April 1777, durch die Seylersche Schauspiel Gesellschaft

Die Literatur der Aufklärung als Voraussetzung

  • philosophische und literarische Leben von der Aufklärung bestimmt
  • Verstand: bestimmende Größe der Zeit
  • Kant (1784): durch den Einsatz des Geistes, soll der "Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmüdigkeit" erreicht werden
  • Literatur sollte moralisch bilden, einen erhellen, Vernunft wecken
  • in Dichterakademien: Einheit von Ort, Zeit, Handlung, gehobene Sprachschicht und Trennung von Besetzung von Tragödie und Komödie mit Adel und Bürgertum

4.

Anfänge:

  • Oden Friedrich Gottlieb Klopstock (1750): eine Demonstration gegen Aufklärung und ihre Regeln
  • --> Grundstein für Überwindung der Vernunftsherrschaft
  • Entfesslung des Gefühlsüberschwangs und Fantasie
  • neue dichterische Grundhaltung
  • emotio statt ratio
  • diese Bewegung: verbindet die Fülle des Herzens mit der Freiheit des Gefühls
  • fanden in Thesen von Johann Gottfried Herder Widerhall ihrer Erfahrungen und Gefühlswelt
  • --> wegbereiter für Sturm und Drang

Besonderheiten

  • keine erlernbare Regelpoetik
  • Selbstständigkeit des Originalgenies -> sein Erleben und Erfahrungen in individuelle künstlerische Form bringen
  • geht mit Regeln der traditionellen Poetik frei um
  • es geht ums eigene Können und Kraft genialer Originalität
  • sollte Lebensgefühl wiederspiegeln
  • inniges Verhältnis zur Natur
  • Verschärfung der Kritik an repressiven Systemen
  • Befreiung der Leidenschaften von konventionellen Moral

Besonderheiten (Teil2)

  • Hauptform der Dichtung: Drama (aber auch romane)
  • --> "Die Leiden des jungen Werthers" Goethe
  • wiederkehrende Thema: Konflikt des Naturgenies, nach Freiheit strebende, widerspenstigen Jugend kämpft mit Schranken der bestehenden Weltordnung
  • Formales Vorbild: Shakespeare
  • Sprache: viele Ausrufe, halbe Sätze und forcierte Kraftausdrücke
  • brachte Sprache des Volkes und der Jungend auf die Bühne
  • Kritiker: bemängeln Vernachlässigung der dramatischen Technik und Einheiten
  • beliebig häufigen Schauplatzwechsel, (keine bühnenmäßige Wirksamkeit)

Autoren und ihre Werke.

  1. Autoren hauptsächlich aus dem Mittel- und Kleinbürgertum.
  2. Auch Hauslehrer oder Pfarrer
  3. Zentren des Sturm und Drang: Straßburg, Göttingen, Frankfurt am Main
  4. Goethe und Schiller gehören zu den bekanntesten Autoren

Quellen

  1. https://www.schreiben.net/artikel/sturm-und-drang-3892/
  2. https://www.frustfrei-lernen.de/deutsch/sturm-drang-epoche.html
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Sturm_und_Drang

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