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Das Meer als Erholungsraum und Arbeitgeber

Caro Henn

Created on February 19, 2022

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Transcript

Das Meer als Erholungsraum & Arbeitgeber

Geographie, Klasse 10

Erholungsraum

Malerische Sonnenuntergänge, romantische Strände, luxuriöse Kreuzfahrten: Meere und Ozeane lösen zweifellos positive Gefühle aus. Dem gehen nicht wenige nach und wählen für die Urlaubszeit eine Destination am Meer. Der Tourismus ist daher vor allem für Küstenregionen und Inseln einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren geworden.

Quelle: https://backend.dnr.de/sites/default/files/Der_DNR/movum/21-Meere-Infografik.pdf

Quelle: https://www.norderney.de/strand-meer.html und https://www.voucherwonderland.com/reisemagazin/die-schoensten-straende-der-welt/

Erholungsraum

Urlaub am Meer – das ist für viele Menschen der In­begriff von Erholung. Doch viele touristische Hotspots im und am Meer leiden zunehmend unter den Belastungen des Massenandrangs. Ein Beispiel: Venedig lebte zwar schon vor 300 Jahren mit dem Tourismus – damals be­suchten aber nur wenige vornehme Reisende die berühmte Stadt. Heute wird die Lagune von Venedig täglich von zehn Kreuzfahrtschiffen an­gelaufen. Die Gäste­zahlen steigen rasant, die Zahl der begehrten Destinati­onen nicht. Im Jahr 1980 gingen 1,4 Millionen Menschen auf Kreuzfahrt. 2006 waren es schon 15 Millionen und im Jahr 2016 meldete die internationale Kreuzfahrtorganisation 24 Millionen Fahrgäste. Viele Küsten der Welt haben ihre Kapazitätsgrenzen für den Massentourismus längst erreicht – der zunehmende Kreuzfahrttourismus setzt sie weiter unter Druck.

Quelle: https://www.stern.de/gesundheit/video--volle-straende-in-frankreich-trotz-anstieg-der-corona-faelle-9344074.html

Quelle: https://beta.t-online.de/leben/reisen/europa/id_83686694/venedig-wehrt-sich-gegen-touristen-drehkreuze-sperren-ab.html

Quelle: https://meeresatlas.org/wp-content/uploads/2017/04/BOE_Meeresatlas_Innenteil_03-15_WEB_23042017_Tourismus.pdf

Arbeitgeber

Nicht nur durch den Tourismus sind küstennahe Gebiete für Arbeitnehmer interessant. Nahrungsmittel aus dem Meer sind essentiell für die Schaffung von Arbeitsplätzen, Beschäftigung und Einkommen. 59,5 Millionen Menschen sind direkt in der Erzeugung beschäftigt, davon 85 Prozent in Asien und 9 Prozent in Afrika. Zwei Drittel dieser Arbeitsplätze sind in der Fangfischerei angesiedelt. In Europa sowie Nord- und Südamerika dagegen sinkt die Zahl der im Fischereisektor beschäftigten Personen seit Jahren. Arbeiteten im Jahr 2015 noch 338 000 Europäer in der Fischerei, waren es drei Jahre später nur noch 272 000 Männer und Frauen. Zum Vergleich: In Asien verdienten 2018 rund 30,8 Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt durch Fischfang. Jedoch gibt es immer mehr Faktoren, die die Existenzgrundlagen und Lebensweise von Fischern bedrohen: Fischer müssen beispielsweise zunehmend um den Platz in den Ozeanen konkurrieren, der für so unterschiedliche Zwecke wie Unterwasserbergbau, Tourismus und Naturschutz genutzt wird.

Quelle:https://worldoceanreview.com/de/wor-7/nahrung-aus-dem-meer/problemzone-fischerei/

Quelle: https://www.welthungerhilfe.de/welternaehrung/rubriken/klima-ressourcen/fischfang-als-globale-einkommens-und-nahrungsquelle/ und https://worldoceanreview.com/de/wor-7/nahrung-aus-dem-meer/problemzone-fischerei/