Das Meer als Nahrungsquelle & Medikamentenlieferant
Geographie, Klasse 10
Nahrungsquelle
Quelle: https://backend.dnr.de/sites/default/files/Der_DNR/movum/21-Meere-Infografik.pdf
Nahrungsquelle
Meere und Ozeane sind eine bedeutende Nahrungsquelle für die Menschheit. Allein jeder Deutsche isst im Schnitt 14 Kilogramm Fisch pro Jahr.
Viele Menschen greifen beim Fischkauf in die Tiefkühltruhe oder zur Konserve. Doch wo wurden die zu Fischstäbchen verarbeiteten Seelachse oder der Dosenthunfisch gefangen? Deutschland ist auf Importe (über 80 Prozent) angewiesen. Oftmals stammt der Fang aus Entwicklungsländern, in denen Fisch häufig die wichtigste Proteinquelle darstellt. Neben Proteinen sind Fische und Meeresfrüchte reich an Vitaminen, Mineralien und Fettsäuren. Der Ozean galt hierfür lange Zeit als unermessliche Speisekammer. Die Zeiten des Überflusses sind jedoch längst vorbei. Durch Überfischung, Küstenverbauung und den Klimawandel hat der Mensch bereits vielen marinen Arten ihre Lebensgrundlagen genommen. Neue Konzepte für nachhaltige Fischerei und Aquakulturhaltung versprechen Besserung, werden in der Praxis jedoch kaum umgesetzt. Zur Ernährungssicherung werden deshalb vor allem Algen zukünftig einen immer größeren Beitrag leisten müssen, da fast 30 Prozent der weltweiten Fisch-Bestände überfischt sind.
Quelle: https://blog.tagesanzeiger.ch/sweethome/index.php/83802/fuenf-feine-fischgerichte/
Quelle: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/gesund-essen/ernaehrung-und-lebensstil/algen-bunte-gesundheit-aus-dem-wasser
Quelle: https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/das-wissenschaftsjahr/themenschwerpunkte/nahrungsquelle-und-schatzkammer/schaetze-aus-meeren-und-ozeanen.html
Medikamentenlieferant
Schwämme, Schnecken oder Nesseltiere gehören zu den vielleicht am häufigsten unterschätzten Lebewesen im Meer. Sie sind langsam oder bewegen sich gar nicht aktiv fort. Doch gerade deshalb produzieren sie besonders viele chemische Signal- oder Abwehrstoffe und sind für Forscher besonders interessant. Denn in ihnen stecken Wirkstoffe gegen Krebs, HIV oder Gürtelrose. Bei chronischen Schmerzen wird beispielsweise ein Medikament aus dem Gift einer Meeresschnecke eingesetzt, welches die Schnecke normalerweise zur Jagd auf Fische benutzt.
Quelle: http://www.ingrid-und-renate-mueller.de/krebs-medikamente-aus-dem-meer/
Quelle:https://www.pharma-fakten.de/news/details/73-neue-wirkstoffe-kommen-aus-dem-meer/ und https://www.dw.com/de/schmerzmittel-aus-dem-meer/av-39772523
Meer als Nahrungsquelle und Medikamentenlieferant
Caro Henn
Created on February 19, 2022
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Das Meer als Nahrungsquelle & Medikamentenlieferant
Geographie, Klasse 10
Nahrungsquelle
Quelle: https://backend.dnr.de/sites/default/files/Der_DNR/movum/21-Meere-Infografik.pdf
Nahrungsquelle
Meere und Ozeane sind eine bedeutende Nahrungsquelle für die Menschheit. Allein jeder Deutsche isst im Schnitt 14 Kilogramm Fisch pro Jahr. Viele Menschen greifen beim Fischkauf in die Tiefkühltruhe oder zur Konserve. Doch wo wurden die zu Fischstäbchen verarbeiteten Seelachse oder der Dosenthunfisch gefangen? Deutschland ist auf Importe (über 80 Prozent) angewiesen. Oftmals stammt der Fang aus Entwicklungsländern, in denen Fisch häufig die wichtigste Proteinquelle darstellt. Neben Proteinen sind Fische und Meeresfrüchte reich an Vitaminen, Mineralien und Fettsäuren. Der Ozean galt hierfür lange Zeit als unermessliche Speisekammer. Die Zeiten des Überflusses sind jedoch längst vorbei. Durch Überfischung, Küstenverbauung und den Klimawandel hat der Mensch bereits vielen marinen Arten ihre Lebensgrundlagen genommen. Neue Konzepte für nachhaltige Fischerei und Aquakulturhaltung versprechen Besserung, werden in der Praxis jedoch kaum umgesetzt. Zur Ernährungssicherung werden deshalb vor allem Algen zukünftig einen immer größeren Beitrag leisten müssen, da fast 30 Prozent der weltweiten Fisch-Bestände überfischt sind.
Quelle: https://blog.tagesanzeiger.ch/sweethome/index.php/83802/fuenf-feine-fischgerichte/
Quelle: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/gesund-essen/ernaehrung-und-lebensstil/algen-bunte-gesundheit-aus-dem-wasser
Quelle: https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/das-wissenschaftsjahr/themenschwerpunkte/nahrungsquelle-und-schatzkammer/schaetze-aus-meeren-und-ozeanen.html
Medikamentenlieferant
Schwämme, Schnecken oder Nesseltiere gehören zu den vielleicht am häufigsten unterschätzten Lebewesen im Meer. Sie sind langsam oder bewegen sich gar nicht aktiv fort. Doch gerade deshalb produzieren sie besonders viele chemische Signal- oder Abwehrstoffe und sind für Forscher besonders interessant. Denn in ihnen stecken Wirkstoffe gegen Krebs, HIV oder Gürtelrose. Bei chronischen Schmerzen wird beispielsweise ein Medikament aus dem Gift einer Meeresschnecke eingesetzt, welches die Schnecke normalerweise zur Jagd auf Fische benutzt.
Quelle: http://www.ingrid-und-renate-mueller.de/krebs-medikamente-aus-dem-meer/
Quelle:https://www.pharma-fakten.de/news/details/73-neue-wirkstoffe-kommen-aus-dem-meer/ und https://www.dw.com/de/schmerzmittel-aus-dem-meer/av-39772523