Die ökologische Nische
Physiologische Potenz, ökologische Potenz...
Die physiologische Potenz
Zum Nachlesen
Die ökologischee Potenz
Zum Nachlesen
Konkurrenz
Zum Nachlesen
Ökologische Nische
Ein Baum braucht mehr als nur Wasser. Er hat ganz vielfältige Ansprüche an seine Umwelt. Die Umwelt setzt sich bekanntermaßen nicht nur aus einem Umweltfaktor zusammen, sondern aus mehreren Faktoren. Hieraus ergeben sich natürlich Kombinationen von Umweltfaktoren. Rechts ein Beispiel für eine zweidimensionale Umwelt. Der Boden auf dem diese Bäume wachsen (oder nicht wachsen) hat einen variierenden Wassergehalt und eine variierende Ionenkonzentration. Der Boden kann also sowohl sehr trocken als auch stark sauer bis alkalisch sein.
Ökologische Nische
Nicht vergessen. Ökologische Potenz entspricht nicht gleich der physiologischen Potenz. Sie ist oft nur ein Kompromiss zwischen der physiologischen Potenz und dem Ergebnis von interspezifischen Konkurrenz. Oft gilt: Je mehr physiologische und ökologische Potenz übereinstimmen, desto konkurrenzstärker sind diese Arten.
Ökologische Nische
Aber die Umwelt besteht ja nicht nur aus zwei Faktoren. Ein Boden hat variierenden Salzgehalt und pH-Wert bei verschiedener Temperatur. Damit sind wir bei drei Dimensionen angekommen, die sich zum Glück noch gerade so darstellen lassen. Im Falle einer Umwelt mit 76 Dimensionen wenden Sie sich an Ihren Physiklehrer oder Haus- und Hof-Mathematiker.
Ökologische Nische
- Umwelt setzt sich auf unterschiedlichen Umweltfaktoren zusammen
- Organismen haben unterschiedliche Ansprüche an die Intensität der sie umgebenden Umweltfaktoren
- Arten, die den selben Anspruch haben stehen in Konkurrenz. Die durchsetzungsstärkere wird sich hauptsächlich in der Umweltfaktorenkonstellation vermehren --> Die andere Art weicht aus oder stirbt
- Eine andere Umweltfaktorintensitätenkonstellation zu bevorzugen vermeidet Konkurrenz
- Dies macht die ökologische Nische aus.
Die ökologische Nische beschreibt die Gesamtheit der Beziehungen zwischen einer Art und ihrer Umwelt, wobei sowohl biotische Faktoren (andere Organismen, z.B. Nahrung, Konkurrenten, Feinde, Symbionten, Parasiten) als auch abiotische Faktoren (physikalische Faktoren, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Salinität und andere) berücksichtigt werden.
Behalte im Hinterkopf, dass es in der nachfolgenden Aufgabe um die ökologische Nische geht!
Für die naturnahen Ränder stehender Gewässer sind Verlandungsbereiche typisch. An der Wasserseite beginnen diese Zonen mit einem Schilfröhrichtgürtel. Es folgen mit abnehmender Bodenfeuchtigkeit und Überschwemmungshäufigkeit Bereiche, die mit verschiedenen, meist niedrigwüchsigen Seggenarten bestanden sind, anschließend die etwas höher bewachsenen Pfeifengraswiesen und schließlich in den trockeneren Bereichen Sträucher. Lebewesen in diesem Bereich sind die Rohrsänger, eine Singvogelgruppe. Sie sind durch ihren Körperbau, ihre Fortbewegungsweise- die Vögel können recht gut an senkrechten Strukturen wie Halme von Seggen und Schilf klettern- und im Nestbau. Es gibt Seen, an denen bis zu sechs verschiedene Rohrsängerarten in räumlich enger Nachbarschaft siedeln. Alle Rohrsänger ernähren sich von kleinen wirbellosen Tieren, wie Insekten und Spinnen.
Abb. 1 zeigt dir die Reviere (Aufenthalts-bereiche) verschiedener Rohrsängerarten. Unten siehst du zudem die Bezeichnung der jeweiligen Zone der Verlandungszone.
Abb. 2 zeigt jeweils die beliebtesten Nistorte (Neststandort).
Klick mich wenn du Hilfe bei der Grafik brauchst!
Abb. 3 zeigt jeweils die Orte, an denen verschiedene Rohrsänger ihre Beute fangen.
Klick mich wenn du Hilfe mit der Grafik brauchst.
- Geben Sie jeweils die bevorzugten Reviere, Nistorte und Beutefangorte der in Abb. 3 aufgeführten Rohrsängerarten an.
- In welchen Bereichen tritt Konkurrenz zwischen einzelnen Arten auf? Benennen Sie Vogelart und Bereich/ Ressource.
- Trotzdem leben all diese Arten gemeinschaftlich am See. Erklären Sie mithilfe des Konzepts der ökologischen Nische wie dies möglich ist.
Tipps zu den Operatoren.
In einer Klausur würdest du die Graphen noch beschreiben müssen.
Ökologische Nische
patricia_hess
Created on April 26, 2021
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Die ökologische Nische
Physiologische Potenz, ökologische Potenz...
Die physiologische Potenz
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Die ökologischee Potenz
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Konkurrenz
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Ökologische Nische
Ein Baum braucht mehr als nur Wasser. Er hat ganz vielfältige Ansprüche an seine Umwelt. Die Umwelt setzt sich bekanntermaßen nicht nur aus einem Umweltfaktor zusammen, sondern aus mehreren Faktoren. Hieraus ergeben sich natürlich Kombinationen von Umweltfaktoren. Rechts ein Beispiel für eine zweidimensionale Umwelt. Der Boden auf dem diese Bäume wachsen (oder nicht wachsen) hat einen variierenden Wassergehalt und eine variierende Ionenkonzentration. Der Boden kann also sowohl sehr trocken als auch stark sauer bis alkalisch sein.
Ökologische Nische
Nicht vergessen. Ökologische Potenz entspricht nicht gleich der physiologischen Potenz. Sie ist oft nur ein Kompromiss zwischen der physiologischen Potenz und dem Ergebnis von interspezifischen Konkurrenz. Oft gilt: Je mehr physiologische und ökologische Potenz übereinstimmen, desto konkurrenzstärker sind diese Arten.
Ökologische Nische
Aber die Umwelt besteht ja nicht nur aus zwei Faktoren. Ein Boden hat variierenden Salzgehalt und pH-Wert bei verschiedener Temperatur. Damit sind wir bei drei Dimensionen angekommen, die sich zum Glück noch gerade so darstellen lassen. Im Falle einer Umwelt mit 76 Dimensionen wenden Sie sich an Ihren Physiklehrer oder Haus- und Hof-Mathematiker.
Ökologische Nische
Die ökologische Nische beschreibt die Gesamtheit der Beziehungen zwischen einer Art und ihrer Umwelt, wobei sowohl biotische Faktoren (andere Organismen, z.B. Nahrung, Konkurrenten, Feinde, Symbionten, Parasiten) als auch abiotische Faktoren (physikalische Faktoren, wie Temperatur, Feuchtigkeit, Salinität und andere) berücksichtigt werden.
Behalte im Hinterkopf, dass es in der nachfolgenden Aufgabe um die ökologische Nische geht!
Für die naturnahen Ränder stehender Gewässer sind Verlandungsbereiche typisch. An der Wasserseite beginnen diese Zonen mit einem Schilfröhrichtgürtel. Es folgen mit abnehmender Bodenfeuchtigkeit und Überschwemmungshäufigkeit Bereiche, die mit verschiedenen, meist niedrigwüchsigen Seggenarten bestanden sind, anschließend die etwas höher bewachsenen Pfeifengraswiesen und schließlich in den trockeneren Bereichen Sträucher. Lebewesen in diesem Bereich sind die Rohrsänger, eine Singvogelgruppe. Sie sind durch ihren Körperbau, ihre Fortbewegungsweise- die Vögel können recht gut an senkrechten Strukturen wie Halme von Seggen und Schilf klettern- und im Nestbau. Es gibt Seen, an denen bis zu sechs verschiedene Rohrsängerarten in räumlich enger Nachbarschaft siedeln. Alle Rohrsänger ernähren sich von kleinen wirbellosen Tieren, wie Insekten und Spinnen.
Abb. 1 zeigt dir die Reviere (Aufenthalts-bereiche) verschiedener Rohrsängerarten. Unten siehst du zudem die Bezeichnung der jeweiligen Zone der Verlandungszone.
Abb. 2 zeigt jeweils die beliebtesten Nistorte (Neststandort).
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Abb. 3 zeigt jeweils die Orte, an denen verschiedene Rohrsänger ihre Beute fangen.
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