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Passiv
Simeona Pavlovska
Created on March 6, 2021
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Transcript
Passivumschreibung
sich lassen
sein + Adjektiv auf -bar
Beispiele
sein, bleiben, es gibt mit zu + Infinitiv.
Video
Passivumschreibung
Der Gebrauch der Passivumschreibungen Passivumschreibungen sind Ersatzformen für das Passiv und werden diesem häufig vorgezogen. Vom Passiv unterscheiden sich die Passivumschreibungen dadurch, dass sie zwar passivische Bedeutung, aber aktivische Verbformen haben. Mit dem Passiv gemeinsam haben sie, dass das Subjekt nicht Urheber oder Verursacher (causant) (auch: “Täter”), sondern Objekt der Handlung, also identisch mit dem Akkusativobjekt des Aktivsatzes ist.
Passivumschreibungen mit dem Modalfaktor "können" :
Die Passivumschreibung sein + Adjektiv auf -bar drückt eine Möglichkeit aus. Manche Adjektive auf -bar kommen nur mit dem Negationspräfix -un vor: sie können nur einen verneinten Passivsatz umschreiben. Adjektive auf -bar können auch nicht von allen Verben gebildet werden. Der Verursacher oder Urheber kann nicht genannt werden. • Die Suffixe -fähig, -lich, -sam sowie -abel, -ibel haben nur manchmal passivische Bedeutung: transportfähig, erträglich, unaufhaltsam, diskutabel, disponibel; • keine passivische Bedeutung haben: arbeitsfähig, ärgerlich, sparsam, spendabel. Radiowecker können als Radio und als Wecker verwendet werden. Radiowecker sind als Radio und als Wecker verwendbar.
Passivumschreibungen mit dem Modalfaktor "können" :
Die Passivumschreibung sich lassen + Infinitiv drückt eine Möglichkeit aus. Der Verursacher kann nicht genannt werden. Streitigkeiten können nicht immer vermieden werden. Streitigkeiten lassen sich nicht immer vermeiden.
Passivumschreibung mit den Modalfaktoren "müssen"/"sollen"/"können"/"nicht dürfen".
Die Passivumschreibungen sein + Infinitiv mit zu (1) , es gibt + Infinitiv mit zu (2), und bleiben + Infinitiv mit zu (3) drücken eine Notwendigkeit (müssen), eine Forderung (sollen im Indikativ bzw. eine Empfehlung (sollen, auch im Konjunktiv II), eine Möglichkeit (können) oder manchmal ein Verbot (nicht dürfen) bzw. eine eingeschränkte Erlaubnis (nur dürfen) aus. Der Verursacher oder Urheber wird selten genannt. Oft klingen diese Sätze streng, autoritär, bürokratisch. Wenn die passivische Konstruktion sein + Infinitiv mit zu eine Notwendigkeit oder Forderung ausdrückt, dann entspricht sie der aktivischen Konstruktion haben + Infinitiv mit zu. (1) Für die Sicherheit im Labor muß/soll/kann noch viel getan werden. Für die Sicherheit im Labor ist noch viel zu tun. (2) Für die Sicherheit muß/sollte/kann noch viel getan werden. Für die Sicherheit gibt es noch viel zu tun. (3)Was noch getan werden muß/sollte/kann, ist in einem Katalog festgelegt. Was noch zu tun bleibt, ist in einem Katalog festgelegt.
Beispiele:
Bestimmte Adjektive, vor allem mit den Endungen -lich und -bar , konkurrieren zu Passivsätzen mit können/dürfen/sollen/müssen. Bilde aus diesen Sätzen Passivsätze. 1. Diese Aufgaben sind in der knappen Zeit nicht lösbar. 2. Bist du dir sicher, daß alle Pilze, die du gefunden hast, eßbar sind? 3. "Besteigen" und "Erklimmen" haben untrennbare Vorsilben. 4. Diese Bilder sind unverkäuflich. 5. Seine Formulierungen waren sehr mißverständlich. - Erklär mit einigen Worten die Ausdrücke. Nimm- wenn nötig - ein Wörterbuch zu Hilfe. 1. unerträglicher Lärm = 2. ein unlösbarer Konflikt = 3. ein unnachamhlicher Künstler = 4. absehbare Konsequenzen = 5. unzertrennliche Freunde =