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Liselotte Herrmann

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Created on March 2, 2021

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Transcript

Liselotte (Lilo) Herrmann

(Lilo)

Herrmann

Liselotte

est. 2019

Kommunistische Widerstandskämpferin

Kommunistische Widerstandskämpferin

VonLena K. Charlotte W. und Emily

Art des Widerstandes

Unmittelbar nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 wurde LILO HERRMANN gezwungen, aus politischen Gründen ihr Studium zu beenden. Nach dem Universitätsausschluss blieb sie zunächst in Berlin und beteiligte sich am illegalen Widerstand der KPD. Im Frühjahr 1934 brachte LILO ihr Wunschkind, einen Sohn, dem sie den Namen Walter gab, zur Welt. Nach der Geburt des Sohnes übersiedelte LILO HERRMANN wieder zu den Eltern nach Stuttgart. Hier fand sie Kontakt zur illegalen KPD. Sie beschaffte über ihre Kampfgefährten Unterlagen über die Aufrüstung des NS-Regimes, die in der Schweiz publiziert werden konnten. Fieberhaft suchte die Gestapo nach den Illegalen, die die geheimen Kriegsvorbereitung

Mitstreiter von lilo

Arthur Göritz

Alfred Grözinger

Stefan Lovasz

Josef Steidle

Art des Widerstandes

Die 26-jährige Chemiestudentin LIESELOTTE HERMANN wurde am 11. Juli 1933 von der Berliner Universität verwiesen, weil sie gegen die Gewaltmaßnahmen der Nazis gegenüber jüdischen Mitstudenten und Professoren protestiert hatte. Sie gab den Widerstand gegen das NS-Regime nicht auf. Bis Ende 1934 wirkte sie im Rahmen des Berliner Kommunistischen Jugendverbandes am illegalen Widerstand mit. Als die Gestapo (Geheime Staatspolizei) ihr auf die Spur kam, ging sie mit ihrem Sohn nach Stuttgart, wo ihr Vater als angesehener Brückenbauspezialist tätig war. Mehrere Male reiste sie als Begleiterin ihres Vaters in die Schweiz, um wichtige Informationen über das Rüstungsprogramm des NS-Regimes in die Schweiz zu bringen.

Der Tot unserer Helden

Am 7. Dezember 1935 verhaftete die Gestapo LILO HERRMANN. Die Nazijustiz benötigte eineinhalb Jahre, um den Prozess gegen ARTHUR GÖRITZ, ALFRED GRÖZINGER, LILO HERRMANN, STEFAN LOVASZ und JOSEF STEIDLE vorzubereiten. Am 20. Juni 1938, drei Tage vor dem 29. Geburtstag Liselotte Hermanns, wurde das am 12. Juni 1937 gefällte Todesurteil an der jungen Mutter vollstreckt. Ein Jahr wurde die junge Antifaschistin gequält, um noch nach der Verkündung des unmenschlichen Urteils von ihr Aussagen über nicht ermittelte Freunde zu erpressen. LIESELOTTE HERRMANN schwieg standhaft, selbst als die Peiniger ein fremdes Kind im Vorzimmer als ihren angeblichen Sohn nach der Mutter rufen ließen

Quelle: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geschichte/artikel/liselotte-herrmann-ihr-antifaschistischer-kampf