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Nervengift Fliegenpilz_Kotscha,Theresa

theresa.kotscha

Created on February 24, 2021

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Transcript

Nervengift

Im Reich der Pilze

dER Fliegenpilz

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name: Amanita muscaria var. muscariaGattung: Wulstlinge Verwechlung: mit Kaiserling Merkmale: leuchtend rote Huthaut mit weißen Tupfern weiße Lamellen an der Unterseite Vorkommen: Juli bis Oktober Nordhalbkugel; in gemäßigten Gebieten(Nordamerika, Europa; Nordasien)

Fliegenpilz von oben

Giftwirkung

Präsynaptische Endigung

Muskarin ist der Giftstoff des Fliegenpilzes. - Beeinflussen der Funktion von Synapsen in parasympathischen Nervensystem --> wirkt an muscarinergen Acetylcholinrezeptoren wie Acetylcholin -bindet an postsynaptischen Rezeptoren transmittergesteuerter Na+ -Kanäle - kann nicht durch transmitterspaltende Enzym abgebaut werden - Acetylcholinesterase kann nur langsam abbauen --> Dauerreizung postsynaptischer Nervenzelle

Muskarin an ACh- Rezeptoren

Folgen

- Verdauungstrakt: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Speichelfluss, Mundtrockenheit - Zentrales Nervensystem: Verwirrung, Schwindel, Rausch, Halluzinationen, Euphorie, Schwäche, Müdigkeit, Schlaf, Träume, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit, Koma - Augen: Pupillenerweiterung - Haut: Fieber, trockene Haut - Herz-Kreislauf: Tachykardie, Bradykardie, kardiovaskuläre Depression, tiefer Blutdruck - Atmung: Atemdepression