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Biomechanische Prinzipien im Sport

calvin.auffenberg

Created on February 9, 2021

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Transcript

Biomechanische Prinzipien

Inhalt

01 Prinzip des optimalen Beschleunigungswegs

02 Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf

03 Prinzip der Anfangskraft

04 Prinzip der Koordination der Einzelimpulse

05 Prinzip der Impulserhaltung

06 Prinzip der Gegenwirkung

07 (Prinzip der Kinetion und Modulation)

ROT MAKIERT die Prinzipien nach Hochmuth Abi-relevant also die ersten 6

Prinzip des optimalen Beschleunigungswegs

Prinzip des optimalen Beschleunigungswegs

Beschreibt die optimale Länge des Beschleunigungswegs in Abhängigkeit von den Winkelstellungen der Körperteile und den zeitlichen Bedingungen der sporlichen Bewegung, mit dem Ziel, eine maximale Endgeschwindigkeit zu erzielen. Der geometrische Verlauf des Beschleunigungswegs sollte gradlinig oder kreisförmig sein.

Prinzip des optimalen Beschleunigungswegs

-optimierung des Beschleunigungswegs:-Anlauf / -KSP-Senkung / -Verwrinung / -Bogenspannung-optimaler Beschleunigungsweg nicht längste:-niedrige Winkelstellung siehe "A" = ungünstige Hebelverhältnisse = abnahme der BeschleunigungskraftMerksatz: Ein optimaler Beschleunigungsweg ist nicht zwangsläufig ein maximal langer Weg der Beschleunigung

Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf

Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf

Beschreibt verschiedene Beschleunigungs-Zeit-Verläufe für unterschiedliche Zielstellungen der sportlichen Bewegung. Dabei unterscheidet man zwischen sportlichen Bewegungen mit abfallender und ansteigender Beschleunigungstendenz. Abfallende Tendenzen benötigen den maximalen Kraftstoß zu Beginn, ansteigende Tendenzen benötigen diesen am Ende des Beschleunigungswegs.

Prinzip der Anfangskraft

Prinzip der Anfangskraft

Bei einer Beuge- und Streckbewegung mit sofortiger Bewegungsumkehr ist durch das Abbremsen der Beugebewegung zu Beginn der Streckbewegung eine positive Anfangskraft für die Beschleunigung vorhanden.

Prinzip der Anfangskraft

-Auf Kraftstoß "A1" folgt Bremsstoß "A2" = Anfangskraft vor Zielübung CMJ = mit Anfangskraft / SJ = ohne Anfangskraft -Merksatz: Zu starke Aushol- (Beuge) bewegungen verringern Stärke des Beschleunigungskraftstoßes

Prinzip der Koordination der Einzelimpulse

Prinzip der Koordination der Einzelimpulse

Zeitlich und Räumlich

Die durch verschiedene Teilbewegungen produzierten Beschleunigungskraftstöße einer sportlichen Bewegung müssen optimal zeitlich und räumlich aufeinander abgestimmt sein.

Prinzip der Koordination der Einzelimpulse

Zeitliche Aspekte Bsp Handballschlagwurf: -verschiedene Kraftimpulse zeitlich abgestimmt (Hüft-, Schulter-, Ellbogen-, Handgelenk-, Fingerstreckung) -fließende Bewegung -Impulsübertragung ohne unterbrechung

Prinzip der Koordination der Einzelimpulse

Räumliche Aspekte Bsp Hochsprung: -koordinierung aller Impulse in gleiche Richtung -durch Anatomie nicht immer möglich -zeitlich und räumliche Koordination Abhängig von einander

Prinzip der Impulserhaltung

Prinzip der Impulserhaltung

Durch Annäherung der Extremitäten an eine Drehachse können Drehbewegungen ohne Veränderung des Krafteinsatzes beschleunigt werden. Dies lässt sich durch Impulserhaltung erklären.

Prinzip der Impulserhaltung

-Drehwiderstand "J" bei Pirouetten und anderen Drehungen veränderbar-KSP und Extremitäten nahe der Drehachse = schnellere Drehung Größe des Drehwiderstands "J" entscheidend: -reduzierung um ein Drittel = dreifache Drehgeschwindigkeit

Prinzip der Gegenwirkung

Prinzip der Gegenwirkung

Erfolgt insbesondere im Fall des Bodenkontakts zur Erhaltung des Gleichgewichts, zur Optimierung des Beschleunigungsverlaufs und zur Erhöhung der Zielgenauigkeit.

Prinzip der Gegenwirkung

Wirkt Körper "A" auf Körper "B" eine Kraft "F" aus, dann übt Körper "B" auf Körper "A" eine gleichgroße entgegengesetzt gerichtete Kraft "F" aus.-actio = reactio -mechanische Umwelt liefert Reaktion zur Bewegung des Sportlers = ermöglicht Gleichgewicht -in Flugbewegungen sorgen andere Körperteile für eine Gegenbewegung (Reaktion)

Prinzip der Gegenwirkung

Bsp Handballschlagwurf: -Ausholbewegung der Schulter, Hüfte kontert Bewegung entgegengesetzt -Verwringung verbessert Beschleunigungsverlauf durch Anfangskraft -Stabilisierung der Wurfauslage verbessert Zielgenauigkeit

Kinetion und Modulation

Kinetion und Modulation

Im Ablauf einer zielgerichteten sportlichen Bewegung in aufrechter Körperhaltung bersorgen im Wesentlichen die kräftigen Muskeln der unteren Extremitäten und der Hüfte die Antriebsenergie (Kinetion), während die feinmotorischen Muskeln der Hand und der Finger die Energie auf das gewünschte Maß abstimmen (Modulation).

Kinetion und Modulation

-große Muskeln erzeugen nötige Energie (Kinetion)-beteiligte Muskeln (Kinetoren) -kleine Muskeln stimmen die Energie auf gewünschtes Maß ab (Modulation) -beteiligte Muskeln (Modulatoren)

Biomechanische Prinzipien

Philipp, Calvin