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Objekte

eva.eschelbach

Created on February 7, 2021

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Objekte

Lern das Dativobjekt und das Akkusativobjekt kennen

Die Bedeutung der vier Fälle (Kasus) für den Satz

Nomen und Pronomen haben vier Fälle („Kasus“), in denen sie im deutschen Satz stehen können: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Das hast du letzte Woche wiederholt. Die erste Form heißt „Nominativ“. Sie ist die Form, die im Wörterbuch steht. Zum Beispiel: „Tisch, der“, „Blume, die“ oder „Buch, das“Das bedeutet, dass das Nomen „Tisch“ maskulinum, das Nomen „Blume“ femininum und „Buch“ neutrum ist.

Die Bedeutung der vier Fälle (Kasus) für den Satz

Im Deutschen können die verschiedenen Satzglieder (z.B. Subjekt, Objekt, etc.) auf unterschiedlichen Positionen im Satz stehen. Damit man trotzdem versteht, wer der handelnde und wer der „empfangende“ Teil ist, gibt es die vier Fälle. Der Nominativ zeigt das Subjekt an, also immer den, der etwas macht. Der Genitiv dient dazu, Besitzverhältnisse und Zugehörigkeiten zu zeigen. Dies wird aber auch häufig durch die Präposition „von“ und einem Nomen im Dativ ausgedrückt. Der Dativ und der Akkusativ werden benutzt um das Objekt im Satz zu kennzeichnen, also den Teil des Satzes mit dem etwas geschieht. Der Akkusativ bezeichnet hierbei entweder eine Person oder eine Sache. Die Frage, mit der nach dem Objekt im Akkusativ gefragt wird, lautet dem entsprechend „wen?“ oder „was?“. Das Objekt, das im Akkusativ steht, wird auch direktes Objekt genannt.

Die Bedeutung des Nominativ im Satz

Im Satz ist der Nominativ IMMER Subjekt. Man fragt mit „wer? oder „was?“: Der Tisch wackelt. WER wackelt? – Der Tisch. (Subjekt) Die Blume duftet. WER duftet? – Die Blume. (Subjekt) Der Arzt hilft dem Patienten. WER hilft dem Patienten? – Der Arzt (Subjekt)

Die Bedeutung des Dativ im Satz

Der dritte Fall, den Nomen oder Pronomen haben können, heißt „Dativ“. Das Verb im Satz gibt das Objekt (Genitiv, Dativ oder Akkusativ) vor. Im Satz ist der Dativ also ein Objekt. Die Dativ-Frage ist „WEM?“ und zeigt, dass Dativ immer für eine Person steht. Der Ball von dem Kind. Von WEM? – Dem Kind (Dativobjekt) Der Arzt hilft dem Patienten. WEM hilft der Arzt? – Dem Patienten (Dativobjekt)

Die Bedeutung des Nominativ und Dativ im Satz

Du fehlst mir. WER fehlt? – Du (Subjekt) Du fehlst mir. WEM fehlst du? – mir (Dativobjekt)

Der Dativ steht im Satz nach den Verben:

absagen - Der Manager muss dem Klienten den Termin absagen.ähneln - Das Baby ähnelt dem Vater sehr.antworten - Bitte antworte mir schnell!begegnen - Sind Sie schon Herrn Müller, dem Chef, begegnet?befehlen - Der General befiehlt dem Soldaten still zu stehen.beistehen - Keine Sorge, ich stehe dir bei der Operation bei.beitreten - Möchten Sie unserer wohltätigen Organisation beitreten?danken - Ich danke meiner Familie für das Verständnis.dienen - Womit kann ich Ihnen dienen?

Der Dativ steht im Satz nach den Verben:

drohen - Der Kriminelle hat dem Millionär gedroht.einfallen - Zu diesem Thema fällt dem Autor viel ein.entgegenkommen - Sag mir, wann du wegfährst. Ich komme dir auf halbem Weg entgegen.fehlen - Frau Meier fehlt ihr entlaufener Hund so sehr.folgen - Bitte folgen Sie dem Herrn mit der gelben Fahne in der Hand.gefallen - Gefällt es euch hier in Österreich?gehorchen - Meine Kinder gehorchen mir überhaupt nicht mehr.gehören - Wem gehört das Auto in der Einfahrt?gelingen - Paul hofft, dass ihm die Führerscheinprüfung gelingt.

Der Dativ steht im Satz nach den Verben:

genügen - Danke, das genügt der Kommission.glauben - So glaub mir doch, dass ich die Wahrheit sage!gratulieren - Tante Sibylle gratuliert ihrer Oma zum 105. Geburtstag.gut tun - Ein Urlaub am Meer tut dem Patienten gut.helfen - Kann ich Ihnen helfen?missfallen - Papa, warum missfällt dir jeder von meinen Freunden?misslingen – Oh je, jetzt ist der Köchin der Kuchen wieder misslungen!sich nähern - Der Tiger nähert sich seinem Opfer rasant.nachlaufen - Die Kinder laufen dem Ball gerne nach.

Der Dativ steht im Satz nach den Verben:

nützen - Das nützt mir doch nichts!passen - Das Shirt passt Elsa nicht mehr. Sie ist zu dick geworden.passieren - Wie konnte dir das nur passieren?raten - Der Arzt hat meinem Opa geraten, ins Krankenhaus zu fahren.sich schaden - Du schadest dir, wenn du noch länger rauchst!schmecken - Schokolade schmeckt den Kindern besonders gut.vertrauen - Paula vertraut ihrer Freundin mehr als ihrer Mutter.verzeihen - Verzeihen Sie mir bitte!weh tun - Dem Kind tut der Bauch weh.

Der Dativ steht im Satz nach den Verben:

ausweichen - Der alkoholisierte Autofahrer konnte dem Baum nicht mehr ausweichen.widersprechen - Widersprich deiner Mutter nicht immer!zuhören - Die Schüler*innen sollen dem Lehrer immer zuhören.

Die Bedeutung des Akkusativ im Satz

Die vierte Form von Nomen und Pronomen heißt „Akkusativ“. Fast alle allen deutschen Verben brauchen ein Objekt im Akkusativ! Die Akkusativ-Frage ist „WEN?“ oder „WAS?“. Das Mädchen trinkt den Kakao. WAS/WEN trinkt das Mädchen? – Den Kakao (Akkusativobjekt) Nana trifft die Freundin. WEN/WAS trifft Nana? – Die Freundin (Akkusativobjekt)

Die Bedeutung des Dativ und Akkusativ im Satz

Nur wenige Verben brauchen zwei Objekte, ein Dativ- und ein Akkusativobjekt: Ich schenke dem Kind einen Ball. WER schenkt dem Kind einen Ball? – Ich (Subjekt) Ich schenke dem Kind einen Ball.WEM schenke ich einen Ball? – dem Kind (Dativobjekt) Ich schenke dem Kind einen Ball.WAS schenke ich dem Kind? – einen Ball (Akkusativobjekt)

Dativ und Akkusativ stehen im Satz nach den Verben:

anvertrauen – Rita vertraut ihr Baby ihrer 10jährigen Nichte an. beantworten – Beantworten Sie mir doch noch eine Frage! beweisen – Der Verurteilte konnte dem Richter seine Unschuld nicht beweisen. borgen – Papa, bitte borg mir noch einmal ein bisschen Geld! bringen – Soll ich dir etwas mitbringen? empfehlen – Unser Küchenchef empfiehlt dem Gast eine Flasche edlen Rotwein? entziehen – Der Polizist entzieht dem Alkoholiker die Lizenz zum Autofahren. erlauben – Mama, erlaubst du mir die Party bei Susi? erzählen – Erzählen Sie uns doch noch einmal die Geschichte vom Unfall!

Dativ und Akkusativ stehen im Satz nach den Verben:

geben – Gibst du mir bitte das Salz? leihen – Leihst du ihm bitte das Buch? liefern – Liefern Sie uns den Wein auch nach Hause? mitteilen – Das hätte sie uns aber auch selbst mitteilen können! rauben – Der Dieb raubte dem Museum ein teures Gemälde. reichen – Reichst du mir bitte den Zucker? sagen – Du weißt, du kannst mir alles sagen. schenken – Schenkst du den Kindern wieder ein Buch? schicken – Frau Müller schickt Ihnen die Briefe noch heute.

Dativ und Akkusativ stehen im Satz nach den Verben:

schreiben – Firma Kaufgut hat uns schon lange keinen Brief geschrieben. senden – Wir können Ihnen das Paket heute nicht mehr senden. stehlen – Der Hund stiehlt dem Metzger eine Wurst. überlassen – Gerda hat ihrem Bruder ihr Auto überlassen. verbieten – Papa, du kannst mir das Rauchen nicht verbieten! verschweigen – Wie lange hast du uns die Schwangerschaft verschwiegen? versprechen – Du hast versprochen, deinen Eltern immer die Wahrheit zu sagen. verweigern – Der Angeklagte hat der Polizei die Aussage verweigert. wegnehmen – Das Mädchen nimmt ihrer Freundin die Puppe weg.

Dativ und Akkusativ stehen im Satz nach den Verben:

zeigen – Können Sie mir bitte den Weg zeigen? zusehen – Kann ich Ihnen bei der Arbeit zusehen? zustimmen – Das Volk stimmt dem Politiker nicht zu. zuwenden – Kannst du dich mir bitte zuwenden, wenn ich mit dir spreche?

Wenn du noch Fragen hast, melde dich bei mir!

Viel Erfolg mit deinen Aufgaben!

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