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Psychomotorische Förderung der dynamischen Gesamtkoordination
elisa.linnenbrink
Created on November 23, 2020
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Transcript
Problem-/Ausgangslage
Begründung der Themenwahl
Video 2: Treppe (eigene Darstellung)
Video 1: Schuhe anziehen (eigene Darstellung)
Video 3: Boden (eigene Darstellung)
Psychomotorische Förderung der dynamischen Gesamtkörperkoordination
Gliederung
01 Methode der Psychomotorik
02 Sportliches Handlungsfeld
03 Lehrplanbezug
04 Praxisbeispiel
05 Fazit
06 Literaturverzeichnis
07 Abbildungsverzeichnis
08 Videoverzeichnis
Methode der Psychomotorik
,,Es zeichnet die Psychomotorik aus, dass sie wertschätzend und offen jedem Kind begegnet und dessen individuelle Voraussetzungen respektiert."
(Zimmer, 2019, S. 192 f.)
Konzept der Psychomotorik
- Begründer der Psychomotorik: E. J. Kiphard
- Einfluss von Emotionen, Kognitionen und Motivation auf körperliche Handlungen --> Wechselwirkung zwischen körperlich-motorischen & psychisch-geistigen Prozessen
- Persönlichkeitsentwicklung des Kindes soll durch Medium der Bewegung gefördert werden
- Wichtiger Aspekt: Ganzheitlichkeit
(Beudels et al., 1995; Zimmer, 2019)
Ziele der Psychomotorik
Stabilisierung der Persönlichkeit
Bearbeitung motorischer Schwächen und Störungen
Bearbeitung der Probleme eines Kindes mit der Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt
Lorem impsum dolor suit
Lorem impsum dolor suit
(Zimmer, 2019)
Inhalte der Methode der Psychomotorik
Erreichen von Ich-, Sozial- und Sachkompetenz durch Förderung der:
Abb. 1: Körpererfahrung (eigene Darstellung)
Abb. 2: Materialerfahrung (eigene Darstellung)
Körper- bzw. Selbsterfahrungen
Abb. 3: Sozialerfahrung (eigene Darstellung)
Materialerfahrungen
Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, Sinneserfahrungen, Selbstwirksamkeit
Sozialerfahrungen
Auseinandersetzung mit räumlichen und dinglichen Gegebenheiten, Erfahren physikalischer Gesetzmäßigkeiten
Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt, Regeln, Nähe vs. Distanz, Kooperation und Konkurrenz
(Beudels et al., 1995; Klöckenberger, 2010; Zimmer, 2019)
Grundprinzipien der Methode der Psychomotorik
Kindzentrierung
Wertschätzung
Material
Gruppenförderung
Festlegen von Grenzen
Rolle des Pädagogen
Spiel
(Klöckenberger, 2010; Zimmer, 2019)
Die Methode der Psychomotorik für Schüler mit Lernschwierigkeiten
- Psychomotorik hat das Ziel der individuellen Förderung
- gut geeignet auch für den Sportunterricht mit Schülern mit Fluchthintergrund --> Im geschützten Rahmen Sich-Ausdrücken Lernen über ihren Körper bzw. ihre Bewegung
- Körpererfahrungen mit Sozialerfahrungen verbinden
- Sportarten und Bewegungsformen im Sinnzusammenhang, der allen Kindern unabhängig von ihrer Leistung die Möglichkeit gibt, sich eigene Ziele zu setzen
- Schülerzentrierter Unterricht
- Entdeckendes und selbstbestimmtes Lernen
(Zimmer, 2019)
Sportliches Handlungsfeld
Gesamtkörperkoordination
Fähigkeit, sich auf einer Fläche zu halten
Fähigkeit, sich über eine Fläche zu bewegen
Bestimmt durch die Unterstützungsfläche
Bestimmt durch -Art der Fortbewegung -Fläche -Bewegungsrichtung
Statische Gesamtkörperkooordination
Dynamische Gesamtkörperkooordination
(Gallinat & Rix, 2016)
Die Gesamtkörperkoordination
(Gallinat & Rix, 2016)
Kniestand
Zehenballengang
Handstand
Bauchlage
Vierfüßlergang
Krebsgang
Robben
Springen
Einbeinstand
Klettern und Steigen
Gangarten
Die dynamische Gesamtkörperkoordination
Rotation
Springen
(Gallinat & Rix, 2016)
Dynamische Gesamtkörperkoordination
- dient der Fortbewegung des Menschen
- steuert die aufrechte Fortbewegung des Körpers
- integriert Gleichgewichtsleistungen
- steuert die zweckmäßige Lösung von Bewegungsanforderungen im Sinne einer Abstimmung der Koordination des gesamten Körpers
(Gallinat & Rix, 2016)
Lehrplanbezug
Basissport 5
Lehrplanbezug Lehrplan PLUS der Mittelschule
Sich an und mit Geräten bewegen/ Turnen und Bewegungskünste KompetenzerwartungenDie Schülerinnen und Schüler ... - turnen an Geräten und sammeln vielfältige Bewegungserfahrungen. - verbinden einfache turnerische und gymnastische Elemente. - setzen ihre Grundkenntnisse über Geräteaufbau und -abbau in der Praxis um, helfen anderen unter Anleitung und lassen sich helfen. Inhalte zu den Kompetenzen: - Übungen zur Körperspannung, Vertrauensbildung und zum Gleichgewicht (z. B. Pendel)- Balancier-, Turn- und Kletterarrangements an Barren, Balken und Reck, (z. B. mit Stützeln, Hangeln, Schwingen); Abenteuerturnen- Bewegungsaufgaben an Geräten und Gerätelandschaften mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden- Auf- und Abbau von Geräten in der Gruppe, Helfergriffe (z. B. Klammergriff)
(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München, 2021)
Jahrgangsstufe 5-9
Lehrplanbezug Lehrplan PLUS Förderschwerpunkt Lernen
Lernbereich 1: Gesundheit und Fitness Entwicklungsbereich: Motorik und Wahrnehmung Die Schülerinnen und Schüler... - führen koordinativ anspruchsvolle Übungen durch. (Bewegungskoordination) - nehmen Körper- und Berührungsempfinden bei Entspannungsübungen und körperliche Symptome bei Belastung wahr. (Taktil-kinästhetische Wahrnehmung) Entwicklungsbereich: Emotionen und soziales Handeln Schülerinnen und Schüler... - schätzen die eigene körperliche Leistungsfähigkeit ein und akzeptieren diese.
(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München, 2020)
Lehrplanbezug Lehrplan PLUS Förderschwerpunkt Lernen
Jahrgangsstufe 5-9
Lernbereich 2: Fairness, Kooperation, Selbstkompetenz Entwicklungsbereich: Motorik und Wahrnehmung Die Schülerinnen und Schüler... - schätzen die eigene Bewegungskoordination sowie die der Mitschülerinnen und Mitschüler richtig ein und gehen verantwortungsvoll damit um. (Bewegungskoordination) Enwicklungsbereich: Emotionen und soziales Handeln Die Schülerinnen und Schüler... - arbeiten mit einer Partnerin bzw. einem Partner zusammen. (Kooperationsfähigkeit) - akzeptieren und halten Regeln ein und fordern Regeln ein. (soziale Verantwortung)
(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München, 2020)
Lehrplanbezug Lehrplan PLUS Förderschwerpunkt Lernen
Jahrgangsstufe 5-9
Lernbereich 3: Spielen, Gestalten und Leisten Die Schülerinnen und Schüler... - bauen entsprechend den eigenen Bewegungskompetenzen Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen aus und besitzen bei eingeschränkter koordinativer und konditioneller Bewegungskompetenz Frustrationstoleranz. Enwicklungsbereich: Kommunikation und Sprache Die Schülerinnen und Schüler... - kommunizieren im Spiel mit anderen. Entwicklungsbereich: Emotionen und soziales Handeln Die Schülerinnen und Schüler... - zeigen sich kooperativ in einer Spielgruppe.
(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München, 2020)
Lehrplanbezug Lehrplan PLUS Förderschwerpunkt Lernen
Jahrgangsstufe 5-9
Methodenkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler ...- nehmen selbst Bewegungsabläufe wahr, beobachten und analysieren diese gezielt und korrigieren Mängel in der Bewegungsausführung. - wenden Handlungsschritte für gesundes Bewegen an, z. B. mit Hilfestellung Aufwärmphase, Belastungsphase und Erholungsphase gestalten. - variieren sporttechnische Fertigkeiten und setzen diese in sportspezifischen Situationen ein. - gehen kreativ und sachgemäß mit Sportgeräten und -materialien um. - wenden Maßnahmen des Helfens und Sicherns an. - sprechen sich mit anderen ab. - schätzen das eigene Bewegungskönnen durch Reflexion eigener Möglichkeiten und Ressourcen in Bezug zur Bewegungsanforderung realistisch ein.
(Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München, 2020)
Praxisbeispiel
Bewegungsraum
- Raum mit attraktivem Material - vorstrukturiert, aber kein Zwang der Benutzung aller Materialien - Aufgabe der Schülerinnen und Schüler: selbstständige Erkundung des Raums - Aufgabe der Lehrkraft: Beobachtung und ggf. Mitspieler - Möglichkeit der Erholung
(Zimmer, 2019)
Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler
- Vorläuferstunden, jeweils zu den einzelnen Aspekten der dynamischen Gesamtkörperkooordination (Springen, Klettern & Steigen, Gangarten und Rotation) - Kenntnisse im Umgang mit Rollbrettern und Pedalos - Vertrautheit mit den Geräten - Aufbau und Abbau der Geräte
Organisation und zeitlicher Ablauf
,,Eine psychomotorische Übungs-, Förder- oder vielleicht besser Spielstunde ist eine bunte, sich meist ständig ändernde und nur eingeschränkt planbare Veranstaltung." (Beudels et al., 1995, S. 17)
- Stationen sind Angebot für SuS - Impulskarten an den Stationen - Ermöglichen von: Anspannung <-> Entspannung - kein Signal zum Stationenwechsel - Lehrkraft in der Nähe der Stationen mit höherem Gefahrenpotential - gemeinsamer Aufbau der Stationen - Mitte der Stationen: Treffpunkt - Fortbewegen zwischen den Stationen mittels Rollbrett oder Pedalo
Station 1: Ringe
Abb. 6: Station 1 (eigene Darstellung)
Station 1: Ringe
Video 4: Station 1 (eigene Darstellung)
Station 2: schiefe Ebene
Hinweis: Zur Absicherung noch Matten um den Kasten herum legen.
Abb. 7: Station 2 (1/2) (eigene Darstellung)
Abb. 8: Station 2 (2/2) (eigene Darstellung)
Station 2: schiefe Ebene
Video 5: Station 2 (1/4) (eigene Darstellung)
Video 6: Station 2 (2/4) (eigene Darstellung)
Station 2: schiefe Ebene
Video 7: Station 2 (3/4) (eigene Darstellung)
Video 8: Station 2 (4/4) (eigene Darstellung)
Station 3
Abb. 9: Station 3 (eigene Darstellung)
Station 3
Video 9: Station 3 (eigene Darstellung)
Station 4
Hinweis:Zur Absicherung noch Matten um die Weichbodenmatte herum legen.
Abb. 10: Station 4 (eigene Darstellung)
Station 4
Video 10: Station 4 (eigene Darstellung)
Station 5
Abb. 11: Station 5 (eigene Darstellung)
Station 5
Video 11: Station 5 (eigene Darstellung)
Station 6
Abb. 12: Station 6 (1/2) (eigene Darstellung)
Abb. 13: Station 6 (2/2) (eigene Darstellung)
Station 6
Video 12: Station 6 (eigene Darstellung)
Station 7
Abb. 14: Station 7 (eigene Darstellung)
Station 7
Video 13: Station 7 (eigene Darstellung)
Station 8
Abb. 15: Station 8 (1/3) (eigene Darstellung)
Abb. 16: Station 8 (2/3) (eigene Darstellung)
Abb. 17: Station 8 (3/3) (eigene Darstellung)
Station 8
Video 14: Station 8 (1/2) (eigene Darstellung)
Video 15: Station 8 (2/2) (eigene Darstellung)
Station 9: Wippe
Hinweis:Zur Absicherung noch Matten um die Bank und das Sprungbrett herum legen.
Abb. 18: Station 9 (eigene Darstellung)
Station 9
Video 16: Station 9 (eigene Darstellung)
Entspannungs- Station
Abb. 20: Igelball (eigene Darstellung)
Abb. 19: Entspannungsstation (eigene Darstellung)
Abb. 21: Tennisbälle (eigene Darstellung)
Fazit
Fazit
- Psychomotorik: Bereicherung und Ergänzung zum regulären Sportunterricht
- besonders geeignet für den Aufbau und die Förderung basaler Grundfertigkeiten
- Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung durch Bewegung
- Gesamtkörperkoordination wichtig für: Wahrnehmung, Bewegung, Sprache und Denken -> Förderung schulischer Fähigkeiten
- besonders für Schülerinnen und Schüler geeignet, die eine erschwerte Entwicklung der Gesamtkooordination erlebt haben (zum Beispiel durch: fehlende oder eingeschränkte Möglichkeiten der Bewegungserprobung und unzureichende Bewegungsangebote)
(Gallinat & Rix, 2016)
,,Psychomotorisch geförderte Kinder und Jugendliche lernen allmählich, sich selbst realistischer einzuschätzen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und akzeptieren [...]."
(Beudels et al., 1995, S. 15)
Danke für eure Aufmerksamkeit!
Literaturverzeichnis
Literaturverzeichnis
• Beudels, W., Lensing-Conrady, R. & Beins, H.-J. (1995). …das ist für mich ein Kinderspiel. Handbuch zur psychomotorischen Praxis (2. Aufl.). Dortmund: Borgmann. • Gallinat, H.-J. & Rix, A. (2016). Den Körper im Gleichgewicht. Psychomotorische Entwicklungsförderung der Gesamtkörperkoordination (6. Aufl.). Hamburg: Persen Verlag. • Klöckenberger, H. (2010). Psychomotorik. In H. Lange & S. Sinning (Hrsg.), Handbuch Methoden im Sport (S. 362-385). Balingen: Spitta. • Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg.) (2021). LehrplanPlus Mittelschule – Bayern. Fachlehrpläne. Basissport 5. https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachlehrplan/mittelschule/5/sport/regelklasse [10.01.2021] • Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (Hrsg.) (2020). LehrplanPlus Lernen – Bayern. https://www.isb.bayern.de/download/22724/gesamt_pdf_fslernen.pdf [10.01.2021] • Zimmer, R. (2019). Handbuch Psychomotorik (14. Aufl.). Freiburg i. B.: Herder.
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
- Abb. 1: Körpererfahrung (eigene Darstellung)
- Abb. 2: Materialerfahrung (eigene Darstellung)
- Abb. 3: Sozialerfahrung (eigene Darstellung)
- Abb. 4: Pedalos (eigene Darstellung)
- Abb. 5: Rollbrett (eigene Darstellung)
- Abb. 6: Station 1 (eigene Darstellung)
- Abb. 7: Station 1 (1/2) (eigene Darstellung)
- Abb. 8: Station 2 (2/2) (eigene Darstellung)
- Abb. 9: Station 3 (eigene Darstellung)
- Abb. 10: Station 4 (eigene Darstellung)
- Abb. 11: Station 5 (eigene Darstellung)
- Abb. 12: Station 6 (1/2) (eigene Darstellung)
- Abb. 13: Station 6 (2/2) (eigene Darstellung)
- Abb. 14: Station 7 (eigene Darstellung)
- Abb. 15: Station 8 (1/3) (eigene Darstellung)
- Abb. 16: Station 8 (2/3) (eigene Darstellung)
- Abb. 17: Station 8 (3/3) (eigene Darstellung)
- Abb. 18: Station 9 (eigene Darstellung)
- Abb. 19: Enstspannungsstation (eigene Darstellung)
- Abb. 20: Igelball (eigene Darstellung)
- Abb. 21: Tennisbälle (eigene Darstellung)
Videoverzeichnis
Videoverzeichnis
- Video 1: Schuhe anziehen (eigene Darstellung)
- Video 2: Treppe (eigene Darstellung)
- Video 3: Boden (eigene Darstellung)
- Video 4: Station 1 (eigene Darstellung)
- Video 5: Station 2 (1/4) (eigene Darstellung)
- Video 6: Station 2 (2/4) (eigene Darstellung)
- Video 7: Station 2 (3/4) (eigene Darstellung)
- Video 8: Station 2 (4/4) (eigene Darstellung)
- Video 9: Station 3 (eigene Darstellung)
- Video 10: Station 4 (eigene Darstellung)
- Video 11: Station 5 (eigene Darstellung)
- Video 12: Station 6 (eigene Darstellung)
- Video 13: Station 7 (eigene Darstellung)
- Video 14: Station 8 (1/2) (eigene Darstellung)
- Video 15: Station 8 (2/2) (eigene Darstellung)
- Video 16: Station 9 (eigene Darstellung)