Industrialisierung: Wie verändert Technik unser Leben?
GL 8aAugust 2020
„Die Eisenbahn kommt aus der Hölle“
Warum hatten viele Menschen Angst vor der ersten Eisenbahn?
Start
einfach
mittel
"Die Eisenbahn kommt aus der Hölle"
Infotext - einfach
Ärzte warnten vor der ersten Eisenbahn. Die Ärzte sagten: „Die Eisenbahn ist zu schnell und macht krank“. Trotzdem fuhr am 7. Dezember 1835 die erste Lokomotive mit Dampf in Deutschland. Sie hieß „Adler“. Der „Adler“ war 11 Tonnen schwer und 41 PS stark. Bei der ersten Fahrt fuhren 200 Gäste von Nürnberg nach Fürth. Sie konnte höchstens 65 km/h fahren. Meistens fuhr sie aber nur 28 km/h schnell. Die Ärzte hatten nicht Recht. Keine Menschen wurden durch den Zug krank. Alle Passagiere freuten sich bei der Fahrt. Deshalb wollten immer mehr Menschen mitfahren. So fuhren im ersten Jahr schon 475.000 Menschen mit dem „Adler“.
"Die Eisenbahn kommt aus der Hölle"
Infotext - mittel
Der Pfarrer von Schwabach war sich sicher: Was da im nahen Nürnberg vor sich ging, das konnte nur ein Trick des Teufels sein. Auch Ärzte warnten. Passagiere würden eine Gehirnerkrankung riskieren, falls sie nicht zuvor an einer Lungenentzündung durch den Fahrtwind starben. Doch sie alle konnten das Vorhaben nicht stoppen: Am 7. Dezember 1835 nahm die erste Dampflokomotive Deutschlands ihren Betrieb auf. Die 11 Tonnen schwere Eisenbahn wird nur durch Dampf angetrieben. 200 Gäste waren bei der ersten Fahrt dabei. Knapp neun Minuten benötigte der „Adler“ für die 6,05 Kilometer lange Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. Im Alltag war er dann allerdings nicht ganz so rasant: Obwohl die 41-PS-Maschine eine Geschwindigkeit von bis zu 65 Stundenkilometern erreichen konnte, fuhr sie im Alltag mit durchschnittlich 28 Stundenkilometern über die Strecke.Am Ende fielen weder Passagiere noch Vieh tot um. Stattdessen schlug die Ablehnung in Begeisterung um: Im ersten Betriebsjahr beförderte der „Adler“ bereits 475.000 Fahrgäste. In den fünf Folgejahren wurden in Deutschland 240 Kilometer Schienen verlegt, 1860 waren es bereits 12.000. Aus einzelnen Strecken entstand ein Netz.Heute entsteht entlang der alten „Adler“-Strecke einer der wichtigsten Strecken Deutschlands. Ab Dezember 2017 sollen ICE-Sprinter München und Berlin verbinden. Bis zu 300 Stundenkilometer schnell, mit einer Fahrzeit von unter vier Stunden.
Wie verändert Technik unser Leben?
Aufgaben
Warum hatten die Menschen Angst vor der ersten Eisenbahn?
3. Schreibe einen kurzen Brief an den Arzt und beruhige seine Bedenken. Nutze die Fakten aus den Quartett-Karten um ihn zu überzeugen.
2a) Fülle die Quartett-Karte für die erste Eisenbahn aus. b) Lies die Spielanleitung und spiel eine Runde „Supertrumpf“ gegen deinen Partner. c) Markiert die Kategorien, in denen ein Zug gegen alle anderen Züge gewinnt.
1. Lies den Text und notiere alle technischen Informationen der ersten Eisenbahn.
Die Eisenbahn kommt aus der Hölle
viktor.kroeker
Created on July 30, 2020
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GL 8aAugust 2020
„Die Eisenbahn kommt aus der Hölle“
Warum hatten viele Menschen Angst vor der ersten Eisenbahn?
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"Die Eisenbahn kommt aus der Hölle"
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Ärzte warnten vor der ersten Eisenbahn. Die Ärzte sagten: „Die Eisenbahn ist zu schnell und macht krank“. Trotzdem fuhr am 7. Dezember 1835 die erste Lokomotive mit Dampf in Deutschland. Sie hieß „Adler“. Der „Adler“ war 11 Tonnen schwer und 41 PS stark. Bei der ersten Fahrt fuhren 200 Gäste von Nürnberg nach Fürth. Sie konnte höchstens 65 km/h fahren. Meistens fuhr sie aber nur 28 km/h schnell. Die Ärzte hatten nicht Recht. Keine Menschen wurden durch den Zug krank. Alle Passagiere freuten sich bei der Fahrt. Deshalb wollten immer mehr Menschen mitfahren. So fuhren im ersten Jahr schon 475.000 Menschen mit dem „Adler“.
"Die Eisenbahn kommt aus der Hölle"
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Der Pfarrer von Schwabach war sich sicher: Was da im nahen Nürnberg vor sich ging, das konnte nur ein Trick des Teufels sein. Auch Ärzte warnten. Passagiere würden eine Gehirnerkrankung riskieren, falls sie nicht zuvor an einer Lungenentzündung durch den Fahrtwind starben. Doch sie alle konnten das Vorhaben nicht stoppen: Am 7. Dezember 1835 nahm die erste Dampflokomotive Deutschlands ihren Betrieb auf. Die 11 Tonnen schwere Eisenbahn wird nur durch Dampf angetrieben. 200 Gäste waren bei der ersten Fahrt dabei. Knapp neun Minuten benötigte der „Adler“ für die 6,05 Kilometer lange Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. Im Alltag war er dann allerdings nicht ganz so rasant: Obwohl die 41-PS-Maschine eine Geschwindigkeit von bis zu 65 Stundenkilometern erreichen konnte, fuhr sie im Alltag mit durchschnittlich 28 Stundenkilometern über die Strecke.Am Ende fielen weder Passagiere noch Vieh tot um. Stattdessen schlug die Ablehnung in Begeisterung um: Im ersten Betriebsjahr beförderte der „Adler“ bereits 475.000 Fahrgäste. In den fünf Folgejahren wurden in Deutschland 240 Kilometer Schienen verlegt, 1860 waren es bereits 12.000. Aus einzelnen Strecken entstand ein Netz.Heute entsteht entlang der alten „Adler“-Strecke einer der wichtigsten Strecken Deutschlands. Ab Dezember 2017 sollen ICE-Sprinter München und Berlin verbinden. Bis zu 300 Stundenkilometer schnell, mit einer Fahrzeit von unter vier Stunden.
Wie verändert Technik unser Leben?
Aufgaben
Warum hatten die Menschen Angst vor der ersten Eisenbahn?
3. Schreibe einen kurzen Brief an den Arzt und beruhige seine Bedenken. Nutze die Fakten aus den Quartett-Karten um ihn zu überzeugen.
2a) Fülle die Quartett-Karte für die erste Eisenbahn aus. b) Lies die Spielanleitung und spiel eine Runde „Supertrumpf“ gegen deinen Partner. c) Markiert die Kategorien, in denen ein Zug gegen alle anderen Züge gewinnt.
1. Lies den Text und notiere alle technischen Informationen der ersten Eisenbahn.